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Full text of "Beihefte zum Zentralblatt fuer Bibliothekswesen 1-4"

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Beihefte 



zum . 



Centralblatt für Bibliothekswesen 



Herausgegeben 



Dr. O. Hartwig 

Oberbibliothekar in Halle 



Erster Band 

umfassend Heft 1 — 4 



lg 



Leipzig 

Otto Harrassowitz 

18Sb-89 



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INHALT. 



Die hier angegebenen, für den Band fortlaufenden Seitenzahlen stehen unter dem Texte. 

Seite 

Heft 1: M. Spirgatis, Personalverzeichniss der Pariser Univer- 
sität von 1464 1—52 

„ 2: W. Brambach, Die Reichenauer Sängerschule. Beiträge 
zur Geschichte der Gelehrsamkeit und zur Kenntniss 

mittelalterlicher Musikhandschriften 53—95 

F. W. E. Roth, Zur Bibliographie des Henricus Hembuche 
de Hassia dictus de Langenstein 96—118 

„ 3: Schema des Realkatalogs der Königlichen Universitäts- 
bibliothek zu Halle a. S 119—45$ 

„ 4: F. W. E. Roth, Die Buchdruckerei des Jakob Kübel zu 

Oppenheim und ihre Erzeugnisse (1503—1572) .... 459—494 
J. Wichner, Zwei Bücherverzeichnisse des 14. Jahrh. in 
der Admonter Stiftsbibliothek 495—531 



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Personalverzeichniss 



der 



Pariser Universität von 1464 

und die darin aufgeführten 

Handschriften- und Pergamenthändler 



Dr. Max Spirgatis 



Mit einer Facsimiletafei 



Erstes Beiheft zum Centralblatt für Bibliothekswesen 



Leipzig 
Otto Harrassowitz 

1888 



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Personalverzeichniss 
der Pariser Universität von 1464. 



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Aus einem Einbanddeckel des 16. Jahrhunderts löste ich eine 
Anzahl Blätter heraus, deren Inhalt Anspruch auf Beachtung machen 
dürfte. 

Es zeigte sich nämlich, dass in ihnen ein handschriftliches Re- 
gister der Pariser Universität erhalten blieb, und zwar ein Personal- 
verzeichniss, welches sämmtliche Universitätsangehörige umfasste. 

Da eine Matrikel der Pariser Universität nicht vorhanden ist, 
und auch die Register der Nationen und der drei oberen Facultäten 
für die in Frage kommende Zeit, mit Ausnahme der von der Eng- 
lisch-Deutschen Nation herrührenden, verloren gegangen sind *), so er- 
höht sich der Werth unserer Handschrift 2 ) und rechtfertigt vielleicht 
ihre kurze Besprechung. 

Durch das Ablösen haben zwar die Blätter gelitten und sind 
namentlich die Schriftzüge derjenigen Seiten, auf welchen das Ein- 
bandleder direct aufgelegen hatte, recht schwer lesbar geworden, 
dennoch ist der grösste Theil der Eintragungen soweit deutlich 
geblieben, dass eine nähere Untersuchung möglich wurde, zu der noch 
der Umstand ermuthigte, dass das Messer des Buchbinders nur hin und 
wieder einen Buchstaben getroffen hatte. 

Ich fand 22 Folioblätter (283/ 4 ctm hoch und 20 1/ 2 ctm breit), die 
von zwei Händen geschrieben sind; einer jeden gehören 11 Blätter zu. 
Diese waren in der Mitte gebrochen, in einer Anzahl von wahrschein- 
lich 6 Blättern ineinandergelegt und geheftet, so dass das Register aus 
mehreren Heften (in der Höhe von 28 3 / 4 und Breite 10 1/ 4 ctm) be- 
stand. Die Heftstiche auf dem Bruch in der Mitte der Folioblätter 
sind noch deutlich sichtbar. 

Eine Vergleichung der Eintragungen beider Hände ergab den 
weiteren überaus günstigen Befund, dass dasselbe Register in dop- 



1) Die Register der Gallican. Nat haben von 1455—1657 eine Lücke, 
die der Picardischen sind erst seit 1476, die der Norman, seit 1656 erhalten. 
Von den Facultätsregistern blieben nur die der medicin. Facultät in ununter- 
brochener Reihe erhalten. Vgl. Budinszky, Univ. Paris, p. VII. VIII. 

2) Sie war im Catalog der Trübner'schen Handsehriftenauction vom 
Oct. 1886 unter No. 112» aufgeführt. Ich hatte damals die Blätter noch nicht 
vollständig auseinandergelöst; es erklären sich daraus meine dortigen irr- 
tümlichen Angaben. 

Beihefte. I. 1 



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— 2 — 

pelter Ausfertigung 1 ) erhalten blieb, so dass bei manchen unleserlichen 
oder defecten Stellen der einen Aufzeichnung die zweite zu Hilfe ge- 
nommen werden konnte. 

Die erste Aufzeichnung der feineren und sorgfältigeren Hand (Ä) des 
in der Eingangsformel sich nennenden Magister Georgius de Blangy 
umfasst in ihren 11 Blättern 2 Lagen, deren erste aus fünf Folioblät- 
tern (gleich 10 Seiten zu je 2 Spalten), also aus 20 Spalten, deren zweite 
aus 6 Folioblättern (gleich 12 Seiten zu je 2 Spalten), also aus 24 Spal- 
ten, im Ganzen mithin aus 44 Spalten besteht. Der Anfang wie der 
Schluss dieser Aufzeichnung ist vorhanden, dagegen ist ein Defect 
von einer Reihe von Spalten in der Mitte der ersten Lage, wie ein 
Vergleich mit Z?, dem Register der 2. Hand ergiebt; dieser Defect 
lässt sich aus B auch nur zu einem kleinen Theil ergänzen. Register 
B, dessen Schreiber Petrus . Carnificis (Pierre Boucher?) in der 
Eingangsformel als 'Receptor', in der Abrechnung am Schlüsse von A 
als 'Receptor Universitatis ' bezeichnet ist, umfasst noch eine erste 
Lage von 4 Folioblättern (gleich 8 Seiten zu je 2 Spalten) =16 Spalten, 
und eine zweite Lage von gleichem Umfang, besteht mithin im Ganzen 
jetzt noch aus 32 Spalten. Bei ihm ist gleichfalls der Anfang vor- 
handen, die Mitte beider Lagen zeigt einen starken Defect, der 
Schluss fehlt. 

Von den dann noch übrig bleibenden 3 Blättern, gleichfalls von der 
Hand Petrus Carnificis geschrieben, bilden zwei den Schluss eines 
zweiten Rechnungsregisters von 1464. Von seinen 8 Spalten sind nur 
5 beschrieben. Das 3. Blatt, von dem 2 Spalten beschrieben sind, 
gehört einem nicht mehr bestimmbaren Register an. 

Register B giebt die täglichen Zahlungen der Universitätsange- 
hörigen chronologisch unter Hinzufügung des Datums. Register A ist 
die Reinschrift, die erst nach Beendigung von B angefertigt wurde; 
sie lässt die Datumbezeichnung fort, hat gegen B hin und wieder 
Abweichungen in der Reihenfolge der Namen, verändert ab und zu die 
Orthographie derselben, die B nach dem Gehör nachgeschrieben hatte, 
und fügt in willkommener Weise bei einigen Namen den Stand hin- 
zu. Das Register umfasste nämlich nicht nur die Scholaren, Licenciaten 
(Domini) und Magistri, sondern auch alle, die mit diesen die gleichen 
Privilegien hatten, d. h. die librarii, pergamenarii, illumina- 
tores, nuntii etc. Durch Kenntlichmachung dieser Universitätsver- 
wandten ist uns die Reinschrift A besonders werthvoll. Zwar giebt 
sie jetzt in ihrem defecten Zustand für die interessante Zeit kurz vor 
Einführung der Buchdruckerkunst in Paris fast nur trockene Namen 
und überdies in auffallend kleiner Zahl, aber es befindet sich wenig- 
stens ein Mann darunter, der sowohl als Handschriftenhändler, wie später 
als Drucker — er ist der erste Franzose, der in Paris die Druck- 



1) Schon eine Verfügung vom Jahr 1380 bestimmte: quod recep- 
tor generalis nee non idem contrarotulator tenebuntur scri- 
bere in eorum papiris et manualibus omnes reeeptas per eos 
facta s. Du Cange, Gloss. lat s. v. Manuale 9. 



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— 3 - 

kunst ausübte — bekannt ist. Ich komme hierauf weiter unten zu 
sprechen. 

Register A ist auf besserem und festerem Papier geschrieben, 
welches als Wasserzeichen die Sirene (Midoux et Matton *) No. 8) zeigt, 
Register B verwendet geringeres Papier mit einem Wappen als Wasser- 
zeichen (Midoux et Matton No. 294). Die Reihenfolge der einzelnen 
Blätter festzustellen, ermöglichte neben der Datumbezeichnung in B 
der Umstand, dass die Spalten in A und B sich nicht decken, sondern 
in einander übergreifen. 

Das Register verzeichnet diejenigen, welche eine Burse von 2 so- 
lid! zahlten. Es heisst in A: 

Sequuwtur nomina illorwm qui soluerunt bursam duorum soli- 
dorum per almam mafrem mea/w vnmersit&tem parisiens^w Impositam. 
Signata per me Georgium de blangy In artibus magistrum. In anno 
domini millesimo q&sidrmgentesimo Sexages/mo tercio. 

B ist .ausführlicher, es beginnt: 

Compota petrj carnificis Recepto[ris] bur[sae] capitalis ij. ß. per 
almajw magrem vniversitalem parisi ensem Imposite et concluse anno 
1463 Die 13 [mensi]s Januarii pro sustewtac/one ambass[adorum a]d 
supremu/w dominum nostrum Regem transmitt[endorum,] pro cuius 
expedi/tone Reuerewdus In christo p[ater] et dominus, [domijnws abbas 
sancte Genoprfe ad Requestam et supp[lic]ac/onem domini Rectori[s] 
et äominorum deputatorww mowitoriuw suu/w seu litter&a monitorias 
decreuit die xxiij ei[us] mensis Januarii anno prarfato Super quibus. 
sequitar Recepta. Et pr/mo martis 24 Januarii 2 ). Vgl. die Tafel. 

Hieran schliesst sich dann die Namenaufzählung der Zahlenden. 

Es handelt sich demnach um ein Register, beginnend mit dem 
24. Jan. 1463 d. h., da die Zählung more gallicano geschehen ist, nach 
welcher der Jahresanfang auf Ostern fiel, um ein Register fttr 1464 
neuen Stils. Erst ein volles Jahrhundert später 3 ) nahm die Pariser 
Universität zugleich mit Aufgabe der Latinisierung der Namen die Zäh- 
lung des Jahres vom 1. Jan. an. A wie B zählen die Namen jeder 
Spalte und vermerken die Anzahl entweder am unteren Rande gleich 
einer Signatur (durchgängig in A, theilweise in B), oder am rechten 
Längsrande (theilweise in B). Nach der Zählung ergiebt sich, dass 
trotz der vorhandenen Lücke 4 ), noch mehr als 2300 Namen erhalten 



1) Midoux et Matton, Etudes sur les filigranes des papiers. Paris 1868. 

2) Das erste Blatt in B ist ziemlich lädirt, doch Hessen sieb die kleinen 
Ergänzungen in der Eingangsformel mit Sicherheit machen, da nur bei ein- 
zelnen Worten einige Buchstaben in Fortfall gekommen waren'; ich habe diese 
Ergänzungen durch [ ] kenntlich gemacht. 

3) Ordonnance von Roussillon v. 1564. 

4) Es fehlen der Rest vom 31. Jan., der 1. und 2. Febr. gänzlich und 
der Anfang vom 3. Febr. Es ist schwer abzuschätzen, wieviel Namen da- 
durch verloren sind. Da aber volle Blätter fehlen müssen, deren jedes 4 
Spalten zu ungefähr 50—51 Namen enthielt so springt der Defect von 200 
zu 200 Namen. Nehmen wir als fehlend 2 Blätter an, so ergiebt dies einen 



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— 4 — 

sind, zu denen am Schluss noch 134 summarisch aus dem College de 
Bourgogne treten 1 ). Die Zahl der Studierenden incl. der Universitäts- 
y erwandten wird man deshalb für 1464 mit ungefähr 3000 nicht zu 
hoch anschlagen, eine Zahl, welche die bisherigen Schätzungen doch 
erheblich tibersteigt. 

Aber allen diesen Namen einzeln nachzugehen übersteigt die 
Kraft eines Einzelnen und könnte nur bei Benutzung der Pariser Bi- 
bliotheken und Archive versucht werden. Bei der grösseren Zahl dürfte 
überdies ein Resultat ausgeschlossen sein. Was endlich ein Nach- 
forschen am schwierigsten macht, ist, dass dieses Verzeichniss, (so viel 
mir bekannt, ist es das erste, welches auftaucht), entgegen den zahl- 
reich erhaltenen Registern der Nationen und Facultäten, die Angabe 
der Heimathsdiöcese der Inscribierten unterlässt, so dass bei der häu- 
figen Latinisierung der Namen nicht einmal immer sicher zu bestimmen 
ist, welchem Volk der Inscribierte angehörte, und eine Verwechselung 
zweier gleichnamigen Personen kaum vermieden werden könnte 2 ). 



Defect von 400—415 Namen, was wahrscheinlicher ist, als das Fehlen von 200 
(1 Blatt) oder 600 (3 Blättern) Namen, so dass die 1. Lage in B aus 6 Blättern 
bestanden hätte. Unterstützt wird diese Annahme dadurch, dass auch die 
2. Lage in B wohl ursprünglich aus 6 Blättern bestand. Vorhanden sind auch 
dort noch 4 Blätter, es zeigt sich aber in den Aufzeichnungen vom 7.— 19. Febr. 
eine Lücke, die höchst wahrscheinlich durch 410 in A allein überlieferte 
Namen gänzlich ausgefüllt wird. Diese 410 Namen bildeten die fehlenden 
2 Blätter der 2. Lage. Vgl. unten beim Abdruck des Registers. 

1) Register A 2. Lage, Spalte 24: 

Item tradidi vi xx et xiiij signeta domino Receptori 
huius burse pro collegio burgondie Eur.Vlade. 

Magister Eur. Vlade war 1463 (1464 n. St.) procurator nationis gallicanae 

(Bulaeus, histor. Univ. Par. t. V, 658). 

2) Wie leicht ein solches Versehen und Uebersehen geschehen kann, 
zeigt selbst der vorzügliche Kenner dieser Verhältnisse, Charles Jourdain. 
Er gab in den M6moires de la Societß de Phist. de Paris. Ann6e 1875 unter 
dem Titel: Un compte de la Nation d'AUemagne au XVo siecle 
einen Theil des Registers 85, welches die Rechnungsablagen der Deutschen 
Nation von 1494 — 1531 umfasst, heraus, indem er bemerkte: II serait inutile 
de nous arrßter aux personnages, bacheliers, licencies ou mattres es arts, 
dont le nom figure dans le compte (de 1494); aucun a notre connaissance 
n'a marqu6 dans Phistoire et n'a laisse* de Souvenir 4 la poste>ite\ Und 
doch ist dieses nicht ganz richtig. Der auf Seite 19 (ich citiere nach dem S. A.) 
aufgeführte Magister Petrus Cesaris ist wohl kein anderer als der aus 
Gent gebürtige 2. Pariser Drucker, der nach seinen Universitätsstudien als 
Drucker von 1474—1480 thätig war und von dem wir nur noch wussten, dass 
er am 18. Juli 1487 von der Sorbonne ein Haus (Le Chevalier au Cygne in 
der Rue St. Jacques) auf Lebenszeit miethete (van der Meersch, Recherches 
sur les imprimeurs beiges et n6erlandais etablis ä l'6tranger. Gand 1856 pag. 
421—426) und die Zahlungen dafür bis 1509 leistete. Durch die Veröffent- 
lichung Jourdains fällt wenigstens etwas Licht auf die letzten Jahre dieses 
Mannes. Seine Bezeichnung dort als Vorsteher des deutschen Collegs (Ma- 
gister domus Alemannorum) im Jahr 1494, welche Stellung er auch 
noch 1496 und 1497 innehatte (Budinszky. Univ. Paris pa^. 65, Anm. 64), zeigt 
uns, dass er nach Aufgabe seiner Drucfcerthätigkeit wieder zur Universität 
zurückkehrte. 

Der dann ferner bei Jourdain aufgeführte Hieronymus /?ebwiler, dyoce- 



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— 5 — 

Während die 3 oberen Facultäten, wie die 4 Nationen, durch 
die Einschreibegebtihren und die Zahlungen der Beförderten regel- 
mässige Einnahmen hatten '), war die Universität als Gesamtheit (wie 
auch die Artistenfacultät) angewiesen, durch Umlagen ad hoc ihre 
Ausgaben zu decken. Ein solches Umlageregister ist das vorliegende. 
Der Zweck der Umlage wird in der Eingangsformel von B als susten- 
tatio ambassadorum bezeichnet, die zwar noch nicht namentlich aufge- 
führt sind, die sich aber am Schluss von A nennen, wo es heisst: 

Nos Iehöwnes hue sacre theologie, Nicolaus de conty decre- 
toTum Doctores, matheus Doulet in medicina mag&fir, lacobus Junus, 
Liuimjs de Joncheren, berengarius mercatoris, Johannes curton qua- 
tuor nationu/7* In artibus magürfri et gossoniws schopenagel 2 ) bidellus 
nationis almanie ambaxiatores vniuersitatis nouissimi ad [nostjram 
maiestatem destinati fatc/wur rece[pis]se a mag/sfro petro carnificis 
ejusdem vniu^rsitatis receptore triginta scuta aurj ex dono liberali per 
eandi/n ma/rem vmuermtatis nobis ordinato et xx. 1. ij. ß. yarisisenses 
super stipe/idiis nosf ris que fuerunt distribute inter nos 3 ) etc. etc. Tes- 
tibus nosins manualibus hie appositis anno domim. m. cccc. lxiij die 
viii. mens/s mareij. Vgl. die Tafel. 

Bei dieser Gesandschaft an König Ludwig XL waren darnach 
die 3 oberen Facultäten wie die Artistenfacultät in ihren 4 Nationen 
vertreten; sie war das, was die Protocolle der Deutschen Nation eine 
plena ambaciata 4 ) nennen. Der Auftrag, welchen die Gesandschaft 
zu erfüllen hatte, ist zwar nicht ausdrücklich angegeben, lässt sich in- 
dessen wohl aus der Angabe des Petrus Carnificis folgern, nach wel- 
cher die Burse am 13. Jan. 1463 beschlossen d. h. in einer Zusammen- 
kunft der Gesammtuniversität festgesetzt wurde. Ein Register der 
Picardischen Nation enthielt nämlich einen Passus, den ich nur aus 
Jourdain's Index p. 260 kenne, wo es in der Anmerkung heisst: Le 
Pape Pie II pretendant faire executer en France une bulle par laquelle 
il retenoit tous les biens meubles de tous les ecclesiastiques tant secu- 
liers que rdguliers apres leur mort et leur ostoit le pouvoir de tester, 
TUniversite en son assemblee' generale du 12. jan. 14 63 ordonna 



sis Basiliensis (Seite 17), der auf Seite 18 Hieronymus //ebwiler, diocesis 
Basiliensis genannt wird, ist wohl zweifellos kein anderer, als der in der Elsäs- 
sischen Schulgeschichte wohlbekannte Humanist Hieronymus Gebwiler 
aus Kaysersberg (Basler Diöcese), dessen Pariser Studium bisher nicht 
bekannt war. Vgl. Ch. Schmidt, hist. lit. de l'Alsace II, 159. 

1) Thurot, Ch. De l'organisation de l'enseignement dans l'Universitä 
de Paris au moyen äge. Paris 1850 p. 26. 

2) Er unterschreibt sich: Schuppenagel und fUhrt auf Lage III Spalte 1 
den Vornamen Goeslbinus. 

3) Hier fol^t in drei Zeilen die Angabe der Vertheilung des Geldes. 
Diese Angaben sind mir unverständlich geblieben, da ein Theil der Worte 
unleserlich ist. 

4) Jourdain, Index p. 269. , 



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— 6 — 

que ses deputez eussent a travailler avec diligence et fidelite pour 
tronver les moyens de resister ä cette bulle: ce sont les termes du 
registre de la nation de Picardie. (DeTense des droicts de Tuniversite 
de Paris p. &5) 1 ). Ich lege der Differenz eines Tages, wonach diese 
Versammlung am 12. oder am 13. Jan. 1463 stattgefunden hat, keine 
Wichtigkeit bei; in beiden Aufzeichnungen ist jedenfalls die gleiche 
Versammlung gemeint, da es in höchstem Grade unwahrscheinlich ist, 
dass die Gesamtuniversität an zwei aufeinanderfolgenden Tagen mit 
verschiedener Tagesordnung zusammentrat 2 ). Der Abt von St. Geno- 
vefa 3 ), Kanzler der Universität und von Alters her mit der Aufsicht 
über die Erhebung der Bursen betraut 4 ), erlässt einige Tage später, wie 
wir in der Eingangsformel des Registers B sahen, darauf bezügliche 
Ermahnungsbriefe, worauf dann am 24. Jan. die Zahlungen ihren An- 
fang nehmen. 

- Die Wirkung unserer Gesandschaft sehen wir in dem am 17. Febr. 
1463 (n. St. 1464) erlassenen Edict: Contra cxactiones curiae Ro- 
manae 5 ). 

Ich möchte noch kurz auf die in A kenntlich gemachten Uni- 
versitätsverwandten eingehen. Es werden genannt: 

Als nuntii: 1. Petrus Bourgnie 6 ), 2. Stephanus Quepin 7 ), 3. Ja- 
cobus de Praet*), 4. Guillermus Principis 9 ); 

als Illuminator: Johannes le Vavasseur 10 ); 



1) Dieses Werk ist mir unzugänglich geblieben. 

2) Vielleicht giebt das erste Datum die vorbereitende Zusammenkunft 
in den Facultäten und Nationen, worauf dann am folgenden Tage die Uni- 
versität als Gesammtheit tagte. Vgl. einen solchen Fall (am 14. u. 15. März 
1457) bei Bulaeus, bist. Univ. Par. t. V, 621. 

3) Es war Petrus Caillou (1432—66), vgl. Gallia Christiana 1744, 
t. VII, p. 762. 

4) Es scheint ein sehr altes Recht des Abts von St. Genovefa gewesen 
zu sein, die Aufsicht über die allgemein auferlegten Bursen zu führen. Schon 
1283 findet sich ein darauf bezüglicher Hin weis (Bulaeu s,hist. Univ. III, 463.). 
Am deutlichsten erkennt man jedoch dieses Verhältniss durch einen Vorfall 
im Jahre 1472. Als damals zur Führung eines Processes der Universität 
Gelder erforderlich werden, heisst es: Facultates et Nationes (mit Ausnahme 
der gallican. Nation, die die Erhebung für überflüssig hält) aequum esse cen- 
suerunt exigi semibursam a singulis magistris et schohribus 12 denarioruin 
parisiensium: ejusque exigendae negotium demandatum est Abbati 
S. Genoveiae et huic quoque praeposuit Vniuersitas M. Berengarium Merca- 
toris doctorem in theologia (der also wohl der reeeptor der Burse werden 
sollte). Als dann in einer späteren Zusammenkunft die Erhebung der Burse 
im Anschluss an die Gründe der Gallican. Nation von der Universität wider- 
rufen wird, heisst es: rector . . . abbatem San Genovefianum iubet — ex- 
positis justissimis mutandae prioris sententiae rationibus — monitiones 
poenasque indietas suspendere (Bulaeus t. V, 702.703). Hier sehen 
wir auch, wie wir die in unserem Register erwähnten litterae monitoriae 
des Abts von St. Genovefa zu verstenen haben. 

5) Abgedruckt bei Bulaeus 1. c. t. V, 659, vgl. Jourdain, Index p. 290. 

6) 2. Lage Spalte 10. 7) 2. Lage Spalte 17. 
H) 1. Lage Spalte 7. 9) 2. Lage Spalte 9. 

10) 2. Lage Spalte 15. 



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— 7 — 

als pergamenarii: 1. Astorgius Pael 1 ), 2. Nicolaus le Vannier 2 ), 
3 Jacobus Sautel 3 ), 4. Petrus Maugier 4 ), 5. Petrus Thioudet 5 ), 6. Ni- 
colaus le Coeur 6 ), 7. Johannes Fans 7 ), 8. Stephanus Turpin 8 ), 9. Hen- 
ricus Berthelin 9 ), 10. Toussanus Collaie 9 ); 

als librarii: 1. Paschasius Bonhomme 10 ), 2. Thomas Aro 1 1 ) und 
3. Johannes Rougeau 12 ), der ausdrücklich als t Librarius Juratus' be- 
zeichnet ist. Ilieran schliesse ich diejenigen Männer, denen Paris 
die Berufung der ersten Drucker verdankt, und die sich schon in 
unserem Register zusammenfinden: Ma. Guillelmus Fichet 13 ) und Ma. 
Johannes de Lapide 14 ). 

Als protonotarius wird Petrus Rolini l5 ) bezeichnet. 

Ueberblicken wir diesen Bestand von Uni versitäts verwandten, so 
ist zu bedauern, dass die Lücken unseres Registers nicht wenige hier- 
hergehörige Namen uns entzogen haben und leider gerade den gröss- 
ten Theil bei den Handschriftenhändlern. Am leichtesten tibersieht 
man, was in Verlust gerathen ist, wenn wir das Edict Charles VIII. 
von 1488, in welchem die Zahl der Universitätsverwandten festgesetzt 
wurde, also wohl in der Hauptsache ein schon bestehender Zustand 
sanctionirt wurde, als Maasstab nehmen. Der betreffende Passus jenes 
Edicts lautet»«): 

Declairons .... francs et exempts de toutes choses quelcon- 
ques comme les vrays Escholiers d'icelle: Et premierement les 14 
Bedeaux de la dite Vniuersite c'est ä scauoir les six des trois hautes 
Facultez, & huict des quatre Nations faisant la Faculte' des Arts. Par- 
eillement 4 Aduocats & 2 Procureurs en nostre Cour de Par- 
le raent; Tun pour seruir en ladite Cour, & l'autre es Cours des Ge- 
neraux de la Justice des Aydes & autres Jurisdictions , estant sous 
la closture de nostre Palais a Paris. Deux Aduocats & un Pro- 
cureur en nostre Chastelet de Paris. 24 Libraires. 4 Par- 
cheminiers, c'est ä scauoir les 4 Jures du metier. 4. Marchands 
vendeurs de Papier demeurans ä Paris. 7. Ouvriers ayans 
Moulins & faiseurs de Papier demeurans es villes de Troye en Cham- 
pagne, Corbeil & Essone, c'est ä scauoir 3 en la ville de Troye, & 
les autres 4 esdits lieux de Corbeil & Essone. Deux Enlumineurs, 
deux Relieurs, deux Escriuains de Liures; c'est ä scauoir les 



1) I.Lage Spalte 2. 2) I.Lage Spalte 17. 

3) 2. Lage Spalte 2. 4) 2. Lage Spalte 7. 

5) 2. Lage Spalte 10. 6) 2. Lage Spalte 10. 

7) 2. Lage Spalte 13. 8) 1. Lage Spalte 15. 

9) 1. Lage Spalte 16. 10) 2. Lage Spalte 3. 

11) 2. Lage Spalte 2. 12) 1. Lage Spalte 5. 

13) 1. Lage Spalte 14 (er zahlte seine Burse am Samstag 4. Febr. 1463). 

14) 2. Lage Spalte 20 (er zahlte die Burse Mittwoch den letzten Febr. 
d. h., da 1464 ein Schaltjahr war, am 29. Febr. 1463 (1464); am 19. Aug. des 
gleichen Jahres wird er in Basel inscribiert). 



15) 1. Lage Spalte 15 

16) Bu* 



laeus, 1. c. t. V, p. 787. 



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% — 8 - 

Jurez desdits mdtiers. Etpour chacunDiocesede nostre Royaume, 
un Messager, & pareillement un ^s Dioceses hors nostre Roy- 
aume dont aura Escholiers estudians en ladite Vniuersite 

Von den bidelli ist ausser dem der Gesandschaft beigegebenen 
Gossonius Schupenagel, bidellus Nationis Alemanniae x ) nur noch ein 
Oliuerius bidelli 2 ), von den Vertretern der Universität an den höch- 
sten Gerichtshöfen nur der Protonotarius Petrus Rolini genannt. 
Auch von den Nuntien, die in beträchtlicher Zahl vorhanden sein 
mussten, sind nur 4 kenntlich gemacht. Als Vermittler zwischen den 
in Paris sich aufhaltenden auswärtigen Studenten und deren Heimath 3 ) 
wurden sie seit 1444 durch die Nationen gewählt. Der Andrang zu 
diesen Stellen war sehr gross; um 1455 hatte die gallican. Nation 
allein 64 Nuntien 4 ). 

Als Illuminator ist nur Johannes IcVavasseur genannt. Er 
scheint einer alten Pariser Familie zu entstammen. Schon 1342 wird 
in dem oft abgedruckten Verzeicliniss der Handschriftenhändler jenes 
Jahres 5 ) ein Mathaeus le Vavassor aufgeführt, und in unserem 
Register kommen ferner vor: Guillelmus Vavassoris (2. Lage 
Spalte 5) und Thomas Le Vavasseur (2. Lage Spalte 20). lieber 
seine Thätigkeit habe ich nichts auffinden können. 

Verhältnissmässig zahlreich sind die Namen der Pergame na rii 
in unserem Register erhalten. Der darunter aufgeführte Petrus Thi - 
oudet ) ist vielleicht identisch mit dem von Bulaeus (hist. Univ. Par. t. V. 
p. 558) genannten Pergamenthändler Theodet oder Thuaudet, der 
die Veranlassung zu einer der häufigen Rechtsstreitigkeiten zwischen 
dem Rector der Universität und dem Abt von St. Denis bezüglich der 
Abgaben und der Controlle des auf dem Markte von Lendit 7 ) (cam- 
pus Indicti) zum Verkauf gestellten Pergaments wurde. Als Theodet, 
wegen Uebertretung der Universitätssatzungen 1451 vom Rector vor- 
geladen, nicht erschien und sich überdies 'irreverenter' über den Rec- 
tor und die Commission ausgesprochen hatte, wurde er von seinem 
Amte in perpetuum sine ulla spe misericordiae entlassen*). 
Trifft aber die obige Vermuthung zu, so wäre er später doch wieder 
in Gnaden angenommen. Der in unserem Register ferner genannte 
Pergamenthändler Nicolaus le Vannier hatte 1480 gleichfalls 



1) 2. Lage Spalte 24. 

2)2." ~ * 



. , . . Lage Spalte 6, wenn dieses nicht der Vatersname sein sollte. 

3) Ihr Amt wird bezeichnet als: ire, redire, peeuniam, litteras 
et alia necessaria a parentibus afferre (Bulaeus, 1. c. t. V, 790). 

4) Jourdain, Index, p. 276. 

5) Bei Cheviilier, Origine de rimprimerie de Paris 1694 p. 356. Bei 
Kirchhoff, die Handschriftenhändler im Mittelalter, 2. Ausg. S. 91. 92. 

6) Es kommen im Register 2. Lage Spalte 9 noch vor: 

Johannes Thioudet 
Nicolaus Thioudet 

7) Er fand am 11. — 14. Juni jeden Jahres statt. Vgl. Gaston Paris, 
Po6sie au moyen äge 1886, p. 145. 

8) Bulaeus, 1. c. t. V, p. 558. 



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— 9 — 

einen Streit mit der Universitätsbehörde, bei dem der Rector seinen 
Vorrath an Pergament mit Beschlag belegen liess 1 ). 

Von den Handschriftenhändlern sind uns leider nur 3 namhaft 
gemacht. Ihre Zahl wird wie 1448 2 ) und 1488 nach dem Edict 
Charles VIII. vierundzwanzig betragen haben. Dieser Verlust ist um 
so bedauerlicher, als wir gerade für die Zeit des endenden 15. und 
des beginnenden 16. Jahrh. über den Pariser Handschriftenhandel und 
seine Beziehungen zu der Buchdruckerei und dem Buchhandel sehr gering 
unterrichtet sind. Im Juni 1467 hatte Ludwig XI. eine Verfügung 3 ) 
erlassen, nach welcher die librarii für sich, ihre Arbeiter und Lehr- 
linge gewisse Abgaben zu entrichten hatten. Das Verzeichniss dieser 
Abgaben, das livre de la confrdrie genannt, ist leider in Verlust 
gerathen. Als Lottin seinen Catalogue chrono! ogique des libraires de 
Paris de 1470 jusqu' a present (1789) verfasste, war erst das Bruch- 
stück von 1467 — 1582 4 ) verloren gegangen; jetzt ist auch der Rest 
nicht mehr vorhanden 5 ). Ein zweites Hilfsmittel, welches wohl noch 
auf diesem Material beruht, sind die 1652 im Auftrage der Pariser Uni- 
versität herausgegebenen 'Actes concernants le pouvoir et la direction 
de riJniversite de Paris sur les Ecrivains des Livres et les Imprimeurs 
qui leurs ont succede comme aussi sur les libraires, Relieurs et Enlu- 
minenrs'. Sie sind eine Hauptquelle für Chevilliers Origine de l'im- 
primerie de Paris, waren aber schon vierzig Jahre nach ihrem Er- 
scheinen selten geworden ). Es ist mir nicht gelungen ein Exemplar 
zur Benutzung zu erhalten 7 ), ich war deshalb nur auf diejenigen Citate, 
welche Ohevillier giebt, angewiesen. 

Ueber die in unserm Register genannten Handschriftenhändler 
Thomas Aro und Johannes Rougeau habe ich keine weiteren 
Nachweise gefunden, Paschasius Bonhomme gehört dagegen einer 
bekannten Familie an. 

Sein Vater Aspais Bonhomme wird 1474 mit Pierre Caron 
als librarius genannt 8 ). Lottin bezeichnet ihn auch als Imprimeur 
doch ist keiner seiner Drucke bekannt geworden. Sein ältester Sohn 9 ) 



1) Bulaeus, 1. c. t. V, p. 737. 

2) Vgl. die bei Jourdain, Index p. 262 Anmerkung abgedruckte Ur- 
kunde: Jean Pocquet l'aisne, libraire jurß en l'Universite de Paris du 
nombre des vingt quatre et Pierre Bourdant etc. etc. In unserm Re- 
gister findet sich 2. Lage, Spalte 2 ein Magister Joan. Pocquet, also wohl 
der jüngere Bruder des obigen Handschriftenhändlers. 

3) Abgedruckt bei (Lottin), Catalogue chronologique p. ij. iij. und 
bei Peignot, Essai historique sur la liberte d'ecrire. Paris 1832, p. 23. 

4) Lottin, 1. c. p. iij. 

5) Harrisse, Excerpta Colombiniana Paris 1887, p. 297. 

6) Chevillier 2 1. c. p. 302. In Charles Jourdain's Bibliothek, die im 
März 1887 zur Versteigerung kam, befand sich ein Exemplar dieser Selten- 
heit (No. 982). 

7) Nachfragen in den Bibliotheken Strassburg, Heidelberg, Freiburg i. B., 
Basel, München, Göttingen, Berlin und British Museum waren erfolglos. 

8) Peignot, 1. c. p. 34. 9) Lottin, 1. c, p. 4. 



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— 10 — 

war Paschasius Bonhomme, der 1464 nach dem Vermerk unseres 
Registers librarius d. h. librarius juratus war. Auf ihn beziehe ich 
femer den oft citierten Brief Gaguins an Guil. Fichet >), der ungefähr 
in das gleiche Jahr fällt, und in dem ein 'bibliopola Paschasius' er- 
wähnt wird, der eine Handschrift der Bibelconcordanz zu verkaufen 
hätte. Schon 1468 bezeichnete er sich bei dem Verkauf einer Per- 
gamenthandschrift von Thomas de Aquino, Quaestiones de veritate an 
das College d'Autun als einen der vier grossen Buchhändler 2 ). Ihnen 
lag ausser den Taxen der Bücher vornehmlich die Begutachtung 
der neu aufzunehmenden Librarii jurati ob 3 ). Im Jahr 1477 fin- 
den wir ihn auch als Drucker. In drei dicken Foliobänden er- 
schienen bei ihm die 'Chroniques de France', bei denen es auf dem 
Titel heisst: Fait a paris en lostel de pasquier bon home lüg des 
quatre principaulx libraires de luniversite de paris ou pend pour en- 
seigne limage seint xpofle le xvj ö iour de ianuier lan de grace mil 
CCCC lxxvj 4) (1^77 n. St.). Seine Druckerei scheint nicht lange be- 
standen zu haben, da die Typen dieses Druckes schon 1486 im Be- 
sitz seines Bruders Jehan Bonhomme sind 5 ); auch ist kein weiterer 
Druck mit seinem Namen bekannt geworden, obgleich kaum anzu- 
nehmen ist, dass die 'Chroniques de France', die für das erste datierte, 
in Paris gedruckte französische Buch gelten, sein erstes und einziges 
Werk sind. 

Sein jüngerer Bruder war Jehan Bonhomme 6 ), der als Drucker 
zuerst 1484 7 ) erscheint. Man kennt aus diesem Jahr folgenden Druck 
von ihm: Destruction de Troye la grant, mise par personnaige (et 
divise'e en 4 journ^es par Jac. Millet). Par Jehan Bonhomme li- 
braire de l'Universite de Paris le vij de may mil quatre cens quatre 
vingtz et quatre (1484 n. St.) Panzer II, 285, 102. Im Jahr 1486 
(auch hier ein französischer Druck), 1489 und 1490 folgen unter- 



1) Chcvillier, I.e. p. 370. 

2) Vgl. die« in der Bibl. de l'Ecole Ses Chartes 3™ Serie 1. 1, 
p. 69 abgedruckte Urkunde; die Angabe Chevilliers 1. c. p. 321 nach wel- 
cher Paschasius erst durch Act vom 6. April 1475 in dieses Amt eingesetzt 
sei, mus8 auf einem Irrthum beruhen; vielleicht hat man 1465 statt 1475 
zu lesen. 

3) Die Wahl dieser 4 Vorsteher der librarii jurati scheint von den 4 
Nationen vollzogen zu werden. Es wird einmal vermerkt: unedesnations 
choisit pour cet office (de Fun des quatre grands Juras) Jacques Morat 
dans l'acte du 4. Jan. i486 en la place du nomm6 Guymer qui le laissa vac- 
quant par sa mort. Chevillier 1. c. p. 342. 

4) Nach Panzer, Annales II, 278 No. 41 hat es zwei verschiedene Ab- 
züge gegeben. 

5) Verwendet in Petrus de Crescentiis, Hure des proiiffits cham- 
pestres. Am Ende : Cy fine ce present Hure .... Et Iprime a paris par Jehan 
bon hoüie Hbraire de luniversite de paris le xv iour d'oetobre Lan mil. cccc. 
iiij** et six (1486) (vgl. Brunet, Manuel t. II, p. 416). 

6) Lottin, 1. c. p. 8. Vgl. Kirch hoff, die Handschriftenhändler des 
Mittelalters 2. Ausg. S. 106. 107. 

7) Lottin und Kirchhoff führen ihn zuerst 1486 auf. 



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— 11 — 

schriebene Drucke (Panzer 11, 286. 115; II, 287 No. 116; II, 290- 
154; H, 291. 155; II, 291. 156; H, 294. 189). 

Aber wie Paschasius von dem Handschriftenhandel zum Buch- 
handel übergegangen ist, so sehen wir auch Jehan Bonhomme, während 
er schon Drucker war, noch gegebenen Falls zum Handschriftenhandel 
zurückgreifen. Noch 1488 l ) verkaufte er eine Handschrift 'Raoul 
de Praelles, Cite' de Dieu' auf Pergament mit Miniaturen, Vig- 
netten und Initialen in 2 Bänden gross -Folio an den honorable 
homme et saige Jehan Cueillette tresorier de mons. de Beau- 
jeu 2 ). In fast allen seinen Drucken, wie auch bei dem Verkauf 
jener Handschrift, nennt er sich 'librarius Universitatis', er war also 
'librarius juratus'. Lottin bemerkt zwar, er sei auch Tun des IV. 
grands libraires jureV gewesen, doch scheint das ein Irrthum zu sein, 
ebenso wie seine Bemerkung, dass er noch 1537 thätig war. An 
unterschriebenen Drucken wenigstens findet sich nach Panzer's Annales 
keiner mehr nach 1490. 

Bedeutend jünger wie ihre beiden Brüder war Yolande Bon- 
homme, die den bekannten Pariser Drucker ThielmanKerver aus 
Coblenz heirathete. Als dieser 1522 starb, übernahm sie die Druckerei 
am 14. Nov. 1522 3 ) und druckte noch bis 1557, der Specialität des 
Geschäftes treu bleibend, eine grosse Anzahl liturgischer Werke und 
darunter nicht wenige für auswärts 4 ). Auch noch in einer dritten 
und wohl auch in einer vierten Generation blieben die Nachkommen 
des alten Handschriftenhändlers Aspais Bonhomme bei der Druckerei. 
So finden wir 1551 Jehan IL Bonhomme, den Sohn des Jehan L, und 
1614 bis 1618 einen Mace Bonhomme als Pariser Drucker 5 ). 

Wenn uns das Register von 1464 vollständig erhalten ge- 
blieben wäre, könnten wir wohl noch weitere Beispiele aufführen in 
denen der Pariser Handschriftenhandel sich nicht so abweisend der 
Buchdruckerei gegenüber verhalten hat, wie z. B. in Ronen 6 ), sondern 
gleich Pasquier und Jean Bonhomme noch auf eine Reihe anderer in- 
telligenter Handschriftenhändler verweisen, die den Werth der neuen 
Kunst erkannten und sich ihr sogleich zuwendeten. 



Bei dem folgenden Abdruck des Registers bin ich so verfahren, 
dass A in seinem vollen Wortlaut wiedergegeben ist, wobei die sich 



1) Er datirt: Le premier jour de raars mil iiiic iiii xx et sept 
(1487 = 1488 n. St., da 1488 Ostern am 8. April war). 

2) Paulin Paris, Catalogue des Manuscrits francais 1. 1, p. 25. 

3) Lottin, 1. c. p. 22. 

4) Weale, Bibliographia liturgica p. 271 führt 28 Missale ihrer Presse 
auf, darunter solche für Portiers, Rouen, Chartres, Vanves, Le Mans, Chälons 
sur Marne, Besan§on, Meaux etc. 

5) Lottin, 1. c: Catalogue alphabetique p. 14. 

6) Kirch hoff, Handschriftenhändler Seite 83 ff. 



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— 12 



ergebenden Lücken aus B ergänzt wurden. Die häufigen Abkür- 
zungen wurden durchgängig aufgelöst und grosse Anfangsbuchstaben 
bei den Vatersnamen eingesetzt; w, soweit es consonantischen Werth 
hat, wurde durch y, j am Schluss des Namens durch i wieder- 
gegeben. Die Abweichungen, die B in der Orthographie der Vaters- 
namen hat, sind vollständig in den Anmerkungen verzeichnet, in 
denen auch die wenigen Namen aufgeführt sind, die von A bei der 
Anfertigung der Reinschrift übersprungen wurden. Aus B sind ferner 
aufgenommen die Angaben der Wochentage und der Daten. Die Be- 
zeichnung der Lagen und Spalten rührt von mir her. Die wenigen 
Personennachweise, die ich geben kann, sind fast ausschliesslich aus 
dem 5. Band von Bulaeus, historia univ. Par. Ebendaher sind 
auch die Hinweise auf die Rectoren (1. c. 919 ff.). Die Mitglieder 
der Sorbonne entnahm ich aus Alfred Fr an ckl in, la Sorbonne, 
ses origines etc. 2. ed. Paris 1875, p. 229 bis 231, die des College 
de Navarre aus Launoy, Historia Regii Navar. Gvmn. p. 569 ff. 
und 714 ff. 



Lage 1 Spalte 1. 

Sequuntur nomina illorum qui 
soluerunt bursam duorum solidorum 
per almam matrem meam univer- 
sitatem parisiensem impositam. Sig- 
nata per mc Georgium de Blangy 
in artibus magistrum. In anno 
domini millesimo quadringentesimo 
sexagesimo tercio 1 ). 

Et primo Martis 24. Ianuarii. 
Tassinus Boulin 
Iohannes Hardi 
lohannes Hardi 

Mercurius 25 eiusdein 
Magister Guillelmus de Meleun 
Magister lohannes de Barra 



Magister lohannes Anneriati 
Magister Amator Chetart 2 ) 
Magister Ricarius Boulart 
David Leivyn 

Magister Galterus Moudreville 
Magister lohannes Ripouelli 
Magister Petrus Maroti 
Magister Anthonius de Arthusio 
Dominus Guillelmus Bumesse 
lohannes Cormant 
Magister Franciscus de Vacaria 3 ) 
Magister Reginaldus de Vacaria 
Dominus Nicolaus Halier 
Iovis 26 eiusdem 
Magister Guillelmus de Valle 
Magister Petrus Gay 
Magister Marcialis Gay 



1) B: Compota Petri Carnificis receptoris bursae capitalis ij ß. per 
almain matrem univereitatem parisiensem imposite et concluse anno 1463 die 
13 mensis Ianuarii pro sustentacione ambassadorum ad supremum dominum 
nostrum regem transmittendorum pro cujus expeditione Reverendus in christo 
pater et dominus dominus Abbas Sanctae Genovefae ad requestam et suppli- 
cationem domini Rectoris et dominorum deputatorum monitorium suum seil 
litteras monitorias decrevit die xxiij ejus mensis Ianuarii anno praefato super 
quibus. Sequitur Recepta. 

2) Diocesis Barcinonensis, Rector v. 23. Juli —11. Oct. 1469; vgl. Bu- 
laeus t. V, p. SOG. 

3) Vgl. Longnon, Etüde sur Francois Villon. Paris 1877 p. 99. 



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13 -- 



Magister Iohannes Courtois 
Magister Mathurinus Saudillon 
Magister Franciscus Leyrice 
Magister Iacobus Porrette 
Magister Iohannes Potin 1 ) 
Magister Guido Anneriat 2 ) 
Magister Nicolaus de Conqrel*) 
Magister Karolus Cauvet 4 ) 
Dominus Iohannes de Hagha 
Magister Egidius Fagot 
Magister Richardus Pinson 6 ) 
Magister Thomas 6 ) Radulphi 
Magister Adam Perrinp] 

Veneris 27 eiusdein 
Frater Anthonius de Sto. Albino 
Magister 7 ) 

Magister Iohannes Bezengier 
Magister Nicolaus Desmares 8 ) 
Magister Iohannes Loiseux 

XXXIX 

Lage 1 Spalte 2. 

Magister Petrus Le Broc 
Magister Iohannes Hardi 
Magister Clerenbaudus Chaloppin 
Dominus Claudius Morelli 
Dominus Guillelmus Gaudebont 
Dominus Iohannes de Vado 
Dominus Iohannes de Canpnia 9 ) 
Dominus Petrus de Belloponte 10 ) 
Dominus Iohannes Natalis 
Dominus Nicolaus Abbatis 



Dominus Archaudus Arodi 
Dominus Guillelmus Rousselli 
Dominus Iohannes du Plessis 
Dominus Petrus Cotignon 
Dominus Henricus 
Dominus Ludovicus deCainteville x l ) 
Dominus Guillelmus de Senteval 
Magister Stephanus Fabri 
Magister Arduynus de Laye 
Frater Guillelmus Cacodii 
Dionysius Cagneodi \ fratre8 
Bartholomeus Cagneodi / 
Magister Iohannes Valremen 
Magister Iohannes Guerin 
Magister Iohannes Godin 
Magister Iohannes Patier 
Iohannes Beilheti 
Stephanus Mouchet 
Magister Arturus de Vaudetar ,2 ) 
Magister Andreas Haguenin 
Guillermus Terucault 
Magister Iacobus Aubry 
Iohannes de Portis 
Magister Robertus Malieres 
Sabbati 28 ejusdein 
Magister Iohannes Benedict! 13 ) 
Magister Bertrandus Huart 
Magister Petrus de Gouy 
Dominus Dionysius Percher 
Dominus Iohannes Ganeron 
Frater Iohannes Cortialis 
Frater Iacobus Brunelli 



1) B: Potini. 2) B: Annergat 

3) B: Coquerel. 4) B: Cavvet. 

5) B: Pin sso n. Ob von Rouen gebürtig? Es wäre dies, dann der 
spätere Londoner Drucker. Allerdings finde ich ihn in keinem der von 
ranzer aufgeführten Drucke als Magister bezeichnet. 

6) B: Thoas. 

7) Der Name des Inscribierten fehlt schon in B. 

8) Vgl. Bulaeus t. V, 909. 

9) B: de Campania. 

10) Mitglied der Sorbonne. 11) B: Chanteville 

12) Ueber einen Schünschreiber und Illuminator Jean Vaudetar 
(1372) vgl. J. B. B. van Praet, Recherches sur Louis de Bruges 1831, p. 86. 
In derselben Zeit erscheint in Paris ein Goldschmied und Ciseleur Guillel- 
mus Vaudetar. Vgl. Berard, Artistes francais du XII e an XVII e 
siecle. Paris 1872. 

13) Rector vom 10. Oct. —16. Dec. 1468. 



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— 14 — 

Magister Dionysius Comitis Magister Iohannes Goossin 4 ) 

Magister Petrus Martini 1 ) Magister Nicolaus Guitoys 

Magister Petrus le Large Magister Egidius de Marchier 

Magister Petrus Machier Magister Franciscus Ferretoure 

Dominus Iohannes Praepositi Magister Raynaldus Hardillin 5 ) 

Frater Iohannes Baillmy Magister Theobaldus Chartin 

Magister Robertus Desvenal Magister Petrus Vebert 6 ) 

Magister Radulphus Mignon * Iacobus Patin 

Matheus Harinel t% • • «n • j 

A . . T-. , . Dominica 29 ejusdem 

Astorgius Pael, pergamenarms __ . ± _ . _ J 

Frater Ricardos [Per]enne S8 ier Magister 1 ° hannes D f a * , t 
Magister Anthonius de Pompadour Magister Toussanus de Haluto 

53 Magister Iohannes Fabn 

Iohannes Fournier 

Lage 1 Spalte 3. Iacobus Vernoti 

Magister Bernardus Gludit ?J a ^ er Iohannes Beaufilz 

Magister Petrus F . . . r . . . s Magister Iohannes Blancbaton t) 

Magister Iohannes .... gier * acobu8 Ba ™\ . , n 

Magister Iohannes . . . 11 . . dominus Theobaldus Grossecapit.s 

Iohannes Tur Frater Guillelmus Gaülardi 

Magister Iohannes' Magister ^udovicus Iohannis 

Iohannes de P Magister Stephanus de Veten villa 

Stephanus de . '. '. '. '. ' Dominus Iohannes Amiot 

Iacobus Bourfl Dominus Iohannes Bonnot 

Iohannes Bouf Magister Guillelmus Charmolue*) 

Iohannes Roleti Magister Joannes Estombert») 

Iohannes Picardi JJapsfe* Iohannes Empti 

Magister Guillelmus Cornuti Magister Johannes Martel 

Philibertus Eusis J^ 8 er ™ ru8 B ' d » le A m 

Magister Petrus Calderie Magister Thomas Girkraendeio) 

Magister Anthonius de Puteo ^ om 1 inus Na * a J 18 Boursier 

Magister Hugo Drouardi Guillermus Britoms 

Magister Andreas Wasselin 2 ) 

Iohannes Anglici 

Dominus Stephanus Auberti La S e X S P alte 4 * 

Iohannes de Besannes Dominus Iohannes Courtoys 

Magister Iohannes Pezard 3 ) Dominus Jacobus Touyne 

Magister Andreas Jobert Petrus Hulieure 

1) Natione Norman, Rector vom 10. Oct. — 14. Dec. 1465. 

2) B: Wachelin. Vom 23. Juni — lo. Oct. 1462 Rector. Er gehörte 
der Picardischen Nation an. 

3) B: Pesard. 4) B: Gooyssin. 
5) B: Hardillon. 6) B: Vibirt. 

7) Rector der Pariser Universität 16. Dec 1471, Normanus. Vgl. Bu- 
laeus V, 886. 

8) Parisinus. Vgl. Bulacus V, 877. 

9) B: Estombart 

10) B: Magister Thoma(!) Kraende. 



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— 15 — 



Magister Laurencius Potenvilli 1 ) 
Magister Iohannes Hue 
Magister Radulphus Greausme 
Magister Robertus de Gaul 2 ) 
Magister Thomas le Frete 
Dominus Petrus Moustrelet 
Magister lacobus de Fouquenberge 
Iohannes Varsault 
Guillelmus de Fluy 
Magister Nicolaus de Platea 
Magister Iohannes Generi Senior 
Magister Iohannes Generi Junior 
Ludovicus Generi 
Adam Gondalier 
Dominus Nicolaus Mas 
Iohannes Dury 
Magister Radulphus Boissel 
Ludovicus Morelli 
Robertus de Becco 
Petrus du Thor 
Vincencius Ligier 
Iohannes Gast ine 
Magister Petrus de Wale 
Magister Petrus Matroty 3 ) 
Frater Guillelmus Lupi 
Magister Iohannes Le Foretier 
Magister Adam Chenart ' 
Dominus Iohannes Collecti 4 ) 
Magister Guillelmus de Molendino 
Andreas le Mesnier 
Philippus le Mesnier 
Frater Petrus de Longueval 
Frater Guillelmus Theobaldi 
Magister Humbertus de Monte Ser- 

rando 6 ), abbas 
Magister Simon de Vetericastro 
Magister Iohannes Moret 6 ) 



Frater Robertus Saffrey 
Magister Radulphus Hebert 
Magister Iohannes Thiboust 7 ) 
Magister Guillelmus Layn 
Karolus Cauten 

Lune 30. eiusdem 
Reverendus in christo Pater Do- 
minus Theobaldus 8 ) 
Frater Guillermus Mercerii 
Franciscus de Monte Hardito 
Dominus Iohannes Pourpront 
Magister Iohannes Thipainne 9 ) 
Magister Radulphus Pinchon 
Frater Anthonius Massiot 
Magister Anthonius Fabri 
Frater Egidius Melchan 10 ) 



53 



Lage 1 Spalte 5. 



Magister Amouricus de Baionne 
Magister Iohannes Clouet 
Magister Iohannes Röchet 
Iohannes Mauehausse 
Hugo Lamberti 
Dominus Iohannes Descampes 
Robertus Descampes 
Michael Descampes 
Karolus Descampes 
Iohannes Descampes 
Magister Egidius Grosieux 
Gregorius Bilbon 11 ) 
Magister Iohannes Regis 
Iohannes Beraudi 
Guillelmus Rigoulet 
Magister Stephanus de Viridario 
Reverendus in Christo pater Do- 
minus Iohannes duDegre 12 ) 



1) B: Postenvilli. 2) B: de Goul. 

3) B: Maistroty. 4) B: Colletti. 

5) Ueber die Druckerei des BenedictiDerklosters Monserrate (Cata- 
lonien) vgl. Mendez, tipografia Espaii. 2 a Ed. 1861 p. 169 ff. 

6) B: Mouret. Nach ihm folgt in B Doch: Magister Iohannes 
Mignez. 

7) B: Theboult 

8) B: Magister Theobaldus Viardi, abbas. 

9) B: Typhayne. 10) B: Merchan. 

11) B: Bilfon. 

12) B: Dominus Johannes du Degre, abbas. 



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— 16 — 



lohannes Rougeau, [Li]brarius Ju- 

ratus 
Magister Petrus Hurrin 
Frater lohannes Runacho[n] 
Petrus Foullin 1 ) 

Dominus Guillelmus Maillart, abbas 
Frater Adam Barrois 2 ) 
Frater Petrus Tassonnet 
Frater Petrus Chippot 
Magister Gerardus Garbet 
lohannes Nyot 

Magister Michael Le Harinel 
Magister Guillelmus Gersent 
Magister Robertus Remigii 
Dominus Andreas Anglici 
Magister Radulphus Bouchier 
Dominus Auberius Le Page 
Magister Gauffridus Hardouyri 
Magister Guillelmus Pelet 
Hugo Fabri 

Dominus Episcopus 3 ) Noviomensis 
Andreas Jumenis 
Magister lohannes Ludovici 
Dominus Thomas de Fleschieres 
lohannes Caron 
Bernardus Pinte 
Iacobus de Sto. Laudo 4 ) 
Magister Ludovicus 5 ) Francisci 
Magister lohannes Barrollet 6 ) 
Magister Natalis de Lauda 
Magister Godardus de Monasterio 
lohannes du Bouchet 7 ) 
Miletus Lombardi 
lohannes Grusnier 



Frater Guillelmus Le Bigot, Prior 

Ste Melonii*) 
Dominus Petrus Rousselli 

52 
» 

Lage 1 Spalte 6. 

lohannes de Ligno 
Magister lohannes de Bota 
Frater Nicolaus de Archis 9 ) 
Magister Iacobus Anbot 10 ) 
Magister Nicolaus Cauvel 
Magister Petrus Walque 
Magister Nicolaus Fabri 
Stephanus Grineau 
Guillermus Navet 
Nicolaus Gosmart 
Thomas Roberti 
Magister Robertus Galy 
Thomas Decrin 
Magister et Frater lohannes de 

Mereyo 11 ) 
Magister lohannes Chambellan 
lohannes Macon 

Magister Amedeus 12 ) de Mercorio 
Guillelmus Samtier 
Magister Iacobus Papillon 
Magister Eustachis 13 ) Carbonis 
Magister lohannes Pergamenarii 
Magister Guillelmus de Villeblanche 
Cornelius Bloc 
Magister lohannes de Furvo 
Dominus lohannes de Cornelen 
Magister Anthonius de Coyegheni 
Magister Cancianus Hue 14 ) 



1) B: Foullon. 2) B: Barroys. 

3) In A ganz deutlich epus; in B: diis espc 7 nouiomgfi. Am Rande 
dann noch einmal wiederholt: espc. Ioannes de Mailli war 142G— 1473 Bi- 
schof v. Noyon. 

4) B: Lauto. 

5) Zuerst war Franc iscus geschrieben, was wieder ausgestrichen wurde. 

6) B: Barillet 7) B: Bouschet. 
8) Der Zusatz fehlt in B. 9) B: Archiis. 

10J B :.. erbot, die ersten beiden Buchstaben sind nicht mehr leserlich. 

11) B: Frater lohannes de Mereyo. 

12) Zuerst stand lohannes, was wieder ausgestrichen ist. 

13) Zuerst wollte der Schreiber einen Vornamen mit 1 beginnend schrei- 
ben, welcher Buchstabe wieder ausgestrichen wurde. 

14) Aus dem College de Navarre. Vgl. auch Bulaens V, 809, kaunoy 
L c. 719. 



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— 17 



Magister Marcialis Heraudi 
Magister Hugo Truffo 
Frater Oliverius Yvonis 
Magister Iohannes Voltrepit 
Magister Iohannes Trensult 
Radulphus Rupalon 
Magister Radulphus Barnesse 1 ) 
Magister Robertus Caynet 
Magister Hugo Anglici 
Magister Simon Germain 
Iohannes de Charroneulx 
Magister Iohannes Peronis 
Magister Iohannes Ferrant 
Magister Petrus Corii 
Magister Ricardus Corii 2 ) 
Magister Guillelmus Boucard 
Nicolaus 3 ) 

Magister Iohannes Praepositi 
Frater Barthol omeus de Sarais 
Magister Philippus de Gamagio 
Martinus Goneri 
Magister Iohannes Tiesse 
[4]9 

Lage 1 Spalte 7. 

Magister Robertus le Noyn 
Guillermus Toussain 4 ) 
Magister Iacobus Doublet 
Guillermus du Mesnil 
Radulphus de Itnere 
Magister Laurencius Doullon 
Iohannes le Canu 
Nicholaus Militis 
Guillermus Pillon 
Dionysius Pouyer 
Pascasius Pouyer 
Radulphus Pouyer 
Guillermus Pacii 
Iohannes Alani 



Iohannes Bulle 

Karolus Lestat 

Iohannes de Sto. Albino 

Albertus Barron 

Magister Alerandus de .... lecto 

Magister Gaufridus G rout 

Magister Dionysius Bretel 5 ) 

[inarti]s vlti ft Ian[uarii) 
Magister Hugo Danio 
Magister Petras Alvequin 
Guillermus Collot 
Magister v Iohannes Ramier 6 ) 
Magister Iohannes Milonis 7 ) 
Huyetus Perrenoti 
Magister Iohannes de Collonia 
Magister Erurardus Boissere 
Magister Iacobus Challeri 
Magister Iohannes Fabri 
Frater Petrus Pulain 
Magister Iohannes Digni 8 ) 
Magister Petrus Chenet 
Iacobus de Praet, nuncius 
Frater Bernardus Lautren 
Magister Guillermus Derot 
Magister Guillermus de Fouca 
Magister Iohannes Oberon 
Magister Iohannes Armedieu 
Magister Michael Lotin 
Magister Iacobus Laurencii 
Petrus Laurencii 
Robertus Lotin 
Iohannes Carronis, abbas 
Magister Iohannes de Tongues 
Dominus Rolandus de Regno 
Iohannes Vassoris 
Magister Iohannes Laurencii 
Dominus Petrus Reginaldi 
Guillermus Denuison 

51 



n B: Bern esse. Vgl. Bulaeus V, p. 914. 

2) Der Name fehlt in B. 8) Der Vatersname fehlt schon in B. 

4) B: Toustain. Diese Spalte ist in B sehr defect. 

5) Es scheint Religiosus zu folgen; nur die ersten drei Buchstaben 
sind schwach erkennbar. 

6) Ist 1461 Magister Artistarum des College de Navarre. 

7) Trecensis, Rector vom 14. December 1465— 23. März 1466. Vgl. 
Bulaeus V, 893. 6) Von der Sorbonne. 

Beihefte. I. 2 



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18 — 



Lage 1 Spalte 8. 

Dominus Robertos Fouchierre 1 ) 
Cardinus Estienne 
Magister Iohannes Amici 
Dominus Guido Clauier 
Michael de Atrio 
Robertos la Vache 
Iohannes Caugsin 
Magister Vincencius de Salvis 
Magister Iacobus Bury 
Magister Iacobus Ravel 
Mathurinus Quelnelli 
Petrus Charnolue 
Magister Iohannes Blondeau 
Magister Georgius Pressi 
Magister Nicolaus Dalnay 
Magister Egidius Mesnage 
Iohannes James 2 ) 
Dominus Matheus Lohamel 3 ) 
Dominus Franciscus Marcelli 
Frater Ancelinus Bertin 
Frater Guillermus de Troyes 
Frater Iohannes Blondelli 
Dominus Iohannes Hurel 
Magister Alexander Alexandri 
Magister Iohannes Jheronimi 4 ) 
Magister Quintinus Justoti 5 ) 
Iohannes Mogerii 
Magister Ricardus Varrot 
Nicolaus Bechenel 
Dominus Guillermus Fromondi 
Dominus Claudius Mauchelerii 
Magister Iohannes de Fresnoy 
Magister Nicolaus Scutisseri 
Magister Petrus Mangin 
Magister Iohannes Hebert 6 ) 



Magister Rolandus Fabri 
Petrus Anglici 
Ludovicus Cruet 
Dominus Petrus Maron 
Dominus Simon des Bergeriis 
Petrus Rolini 
Guillelmus Maioris 
Yvo Bone Fidei 
Magister Balduinus Patier 
Magister Ogerius Titot 
Magister Guido de la Becq 
Frater Stephanus Dieu Legart 
Guillermus Pereti 
Robertos Brinon 
Petrus Chonnardiau 
Theobaldus Merceau 
Dominus Michael Saulnier 
52 

Lage 1 Spalte 9. 

Magister Oliuerius L nug . . on 

Magister Petrus Bonis .... 
Magister Radulphus Trial 
Magister Iohannes Ne . . . n 
Magister Iohannes St ... i 
Magister Iohannes P . . . . 

Iohannes ic 

Iohannes le Fer 

Magister Simon Racquet 
Magister Robertos Fabri 
Magister Iohannes Cardon 
Magister Iohannes Cardon 
Magister Petrus la Broc 
Magister Iacobus Bardeti 
Magister Albertus Scriptoris") 
Magister Iohannes Fournier 
Frater Petrus Quenot 



Fouchiere. 2) B: Jamez. 



3) B: Lehamel. 



1)B: 

4) Aus dem College de Navarre. 

5) Diocesis Arduensis, 23. März —23. Juni 1464 Rector, Mitglied des 
College de Navarre. 

6) Mit diesem Namen schliesst in B Spalte 8 (31. Jan.). Es fehlen 
dann wahrscheinlich 2 Blätter = 8 Spalten. Die in B folgend eSpalte 9 gehört 
zum 3. Febr. (vgl. Lage 1 Spalte 1 1 a ). 

7) Vgl. über ihn Jourdain. 
Bulaeus, Hist. t. V, p. 8G5. Er wird 
diocesis. 



iin. Conijpte p. 6 und Jourdain, Index wie 
wird bezeichnet: de Doesburgh, Trajectensis 



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19 



Magister Iohannes Valleran 
Iohannes Hitzemberc 
Magister Iohannes Trelbo 
Robertos Blaetacer 
Dominus Nicolaus Bruny 
Philippus Langueti 
Dominus Iohannes de Giromonte 
Dominus Remigius Lelocheron 
Magister Iohannes Berruten 
Iohannes Dasserii 
Beraardus Fabri 
Magister Guillermus Fromont 
Robertus Boileaue 
Magister Iohannes Guidonis 
Iohannes Chotardi 
Magister Iohannes Lulier 1 ) 
Iohannes de Passeraye 
Magister Iohannes Gervasii 
Philippus Rogerii 
Frater Thomas Louerte 

Magister rimault 

Magister Nicholaus de Busto 
Magister Karolus . . techelue 
Magister Guillermus . . at . f . . 
Guillermus Roger[ii] 
Petrus Roger[ii] 
Iohannes Bouin(?) 
Stephanus Arcebaut 
Magister Iohannes Killih . . . ac 
Romanus de Mage . . 
Dominus Iohannes Legoret 
Iohannes de .... da 

Magister Hen 

Magister G . . peliau 

51 

Lage 1 Spalte 10. 

Dominus Ludovicus le Fachu 
Dominus Iohanües Hallebont 
Dominus Iohannes Corniere 
Magister Guillermus de Pulchro Lilio 



Iohannes de Platea 
Iohannes Germani 
Arnulphus du Bac 
Magister Petrus Theobaldi 
Iohannes du Rüget 
Magister Inguerranus Perentis 
Magister Karolus de Mauregart 
Magister Odo de Credulio 
Magister Iohannes Episcopi 
Magister Petrus de Hamello 
Magister Thenuertus de Gouda 
Magister Guillermus Musnier 2 ) 
Magister Iohannes Avis 3 ) 
Magister Iohannes Rosee 
Magister Anthonius de Saitertion 
Iohannes Senestali 
Iohannes Pichanny 
Magister Iohannes du Coucy 
Dominus Anthonius de Lebolleriis 
Dominus Petrus de Blenaco 
Magister Francius Foliot 
Albertus Ricardi 
Frater Laurencius Gordini 
Magister Petrus Stissoris 
Petrus de Guisemourt 
Petrus Valleaul 
Ricardus Depouilly 
Iohannes Pichon 
lacobus Manmouguier 
Frater Gerardus Journeti 
Frater Michael de Menso 
Iohannes Bellagier 
Magister Iohannes Bauant 
Magister Stephanus Gervasii 
Magister Robertus Duquesnay 
Magister Henricus Duquesnay 
Dominus Martinus Baudouyn 
Magister Guillermus Jourdaine 
Iohannes Basin 
Philippus Hetart 
Magister Stephanus Gon 



1) Vgl Bulaeus V, 890. 2) Vgl. Bulaeus V, 891. 

3) War 1471 Decan der medicin. Facultät. Unter seinem Decanat fin- 
det der merkwürdige Schriftwechsel König Ludwigs XL mit der Facultät statt, 
der die Entlehnung einer Rhazes- Handschrift bezweckte. Die Facultät 
wollte die Handschrift nur gegen hohe Caution dem Könige tibergeben. . Vgl. 
Bulaeus V, 885. 

2* 



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— 20 — 



Matheus Mercade 
Nicolaus Cormont 
Magister Nicolaus de Pila 
Iohannes Perchier 
Magister Iacobus Magni 
Magister Guillermus Rouziaudi 
Magister Laurencius Moriau 
52 

Lage 1 Spalte IIa (B Spalte 9). 

[Schluss des 3. Febr.] 
Magister Gerardus Potretty 1 ) 
Magister Petrus de Monasterio 
Petrus Besin 
Magister Iobannes Saveti 
Magister Iohannes Lambesson 
Magister Karolus Nobilis 
Hugo Decbouys 
Petrus Varierii 
Philbertus de Molendinis 
Guillelmus Bardini 
Iobannes de Calvus 
Magister Bernardus Chaussade 
Frater Antbonius Cbaussade 
Bertrandus Soli 

Dominus Iohannes du Cbauchoy 
Magister Ricardus Bacare 
Dominus Guillermus Lefeure 
Dominus Guido Mendine 
Dominus Thomas Lesousnier 
Guillermus de Locofranco 
Guido Marescali 
Petrus du Gono 
Magister Guido Ribart 
Magister Matheus Saugnet 2 ) 
Nicholaus de Coesines 
Magister Andreas Lebouc 
Petrus Laydis 
Georgias de Beloys 



Magister Arnoldus Foitkin 
Magister Iohannes Grimbrech 3 ) 
Magister Franciscus Risart 
Iohannes Ga . Ion 
Magister [Pet]rus Galie 
Guillermus Galie 
Philippus de Raucie 
Petr[us MJartini 
Magister .... de Molendinis 

Magister J aco 

Guillelmus Monnyuy 
Magister Iaco[bus M]ichaelis 

4 weitere Namen nicht mehr lesbar, 
da das Blatt defect 

danes 

Nicolaus Cetardy 
M[agister Nijcholaus Ribult 
M[agister] . . . dius Lee .... 
Iohannes [de] la Garde 
Magister .... Jouchier 
Magister Iohannes Hurterrie 
Magister Iohannes Soulas 

Lage 1 Spalte IIb (B Spalte 10). 

Magister Iohannes Clerici, uxoratus 
Magister Iohannes Clerici, procu- 

rator 
Magister Nicholaus du Buat 
Iohannes Carnificis 
Iacobus de Bonavalle 4 ) 
Robertus de Asneriis 5 ) 
Iohannes Caniti 
Iohannes de la Haye 
Magister Iohannes Macher 
Petrus Eschart 
Magister Simon Lomeroni 
Dominus Iacobus Maton 
Magister Iohannes Lehagais 
Magister Yvo Calvi 6 ) 



1) Hiermit endet die Lücke vom 31. Jan. — 3. Febr.; B Spalte 0—13 
ist der Schluss des 3. Febr., da mit B Spalte 14 wieder die Datierung: Sab- 
bati 4. Februarii eintritt. 

2) Vom 15. Dec. 1470— 23. März 1471 Rector. 

3) Aus der Sorbonne. 4) Aus dem College de Navarre. 
5) Von der Sorbonne. 

0) Rector vom 23. März — 23. Juni 1466. Vgl. Bulaeus V, 707. 



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— 21 — 



Iohannes Percheron 
Henricns Le Pletier 
Dominus Guillermus Goujon 1 ) 
Guillermus Fassy 
Petrus Marcelli 
Petras Fousery 
Ludovicus Denouniau 
Gacianus Denouniau 
Regnatus Denouniau 
Magister Iohannes Juratoris 2 ) 
Franciscus Dalier 
Guillermus Fromont 
Guillermus Gorre 
Iohannes de Saudrecourt 
Magister Simon de Maresco 
Dominus Dyonisius Goubault 
Frater Nicholaus Gaufridy 
Iohannes Sengeroty 
Guillermus Roussety 
Iohannes Primogeenti 
Magister Petrus Maleisie 
Iohannes Maleisie 
Emguerrandus Maleisie 
Guillermus Maleisie 
Magister Petrus Allusson 
Iohannes Allusson 
Dominus Nicholas Demersel 
Magister Iohannes Eschart 3 ) 
Magister Robertus Houstente 
Dominus Iohannes Eschart 
Radulphus Eschart 
Iohannes de Thenulio 
Dominus Balduynus Richardi 
Magister Simon Boursin 
Frater Iohannes de Sontenayo 



** 



[B Spalte 11] 

Magister Iohannes de Vallibus 4 ) 

Magister Iohannes Forteville 

Petrus de Curiaco 

Petrus Militis 4 ) 

Philbertus Pulcri 

Iohannes Huval 

Henricus Mussety 

Florencius Chiffodiau 

Philipus Fabri 

Magister Eurardus Blade 5 ) 

Magister Iohannes Bourgueti 

Petrus de Brumiers 

Iohannes Lanourichon alias Colart 

Magister Iohannes Regis 

Iohannes Godart 

Magister Simon Belier 

Ioachim Rio 

Iohannes Parcoty 

(18) 

Lage 1 Spalte 11 (B: Spalte 11 
Name 19). 

Dionysius Logerdony 6 ) 
Guillermus Carnaries 
Magister Iacobus Regnare 
Magister Iacobus Bancqlier") 
Magister Rolandus de Sauerca 
Iohannes Neurequier s ) 
Simon Artagaut 9 ) 
Petras Broude 
Iohannes Conecte 
Iunianus Delangree 10 ) 
Guillermus Trippereau 
Iohannes Lastenaut 
Dominus Iohannes de la Chaus- 
siee 11 ) 



1) Wohl identisch mit Guil. Guyon: Bulaeus V, 881. 

2) Normamis, Rector vom 10. Oct. — 16. Dec. 1464. 

3) Rector vom 10. Oct. — 16. Dec. 1471. Vgl. Launoy, 1. c. 720. 

4) Aus dem College de Navarre. 

5) Wohl gleich VI ade. Vgl. Lage 2 Spalte 24. 

6) B: Borgedoui. Hier setzt wieder Ä ein. 

7) B: Baguelier. 8) B: Nourrequier. 

9) B: Atarguaut. Darnach folgt noch: Enguerrandus Nou- 
requier. 

10) B: Delangler. 11) B: Dela Chaussee, abbas. 



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Magister Robertos de Maresto 
Frater Robertos Helis 
Iohannes le Hagues 1 ) 
Magister Anthonius Guerri 
Hugo Merge 
Magister Leo Consilii 
Magister Petrus de Louda 2 ) 
Iacobus Sabine 
Matburinus de Tornamira : *) 
Magister Iohannes Fidon 1 ) 
Iohannes Chartier 
Magister Egidius de Alnetis 5 ) 
Magister Iohannes Rosier 
Magister Stephanus Viart 
Frater Iohannes Pilory 6 ) 
Magister Petrus Bacalarii 
Natalis Nicolay") 
Petrus de Busto 
Simon Poliny 
Emericus de Lor 
Magister Iohannes Orientis 
Magister Philipus Richier 
Guillermus Fouet 
Odoardus Hennequin 
Magister Iohannes Loyer 
Iohannes Tardy 8 ) 
Iohannes Fabri 9 ) 
Frater Simon Ledoulx 
Magister Garnerius de Duno 
Magister Iacobus Le Mercier 
Magister Martinas di Saucegny 
Benedictes lü ) Philipi 
Robertos Goubin 
Karolus Goubin 11 ) 
Dominus Petrus Bridault 



22 — 

Magister Iohannes de Hangard 12 ) 
Dominus Petrus de Puteo 

Lage 1 Spalte 12. 

Dominus Iohannes Quas 

Magister Petrus Guilloti 

Dominus Iohannes Henault 13 ) 

Magister Florentinus Dilliers 

Magister Karolus Dillers 14 ) 

Magister Nicolaus Renuster 

Magister Petrus Clerici 15 ) 

Philippus Vassoris 

Iohannes Caronis 

Anthonius Senescali 

Iohannes Lenain 

Philipus Hueti 

Iohannes Hardi 

Iohannes Gravois 

Iohannes Maioris 

Iohannes de Costis 

Petrus Garcias 

Gilbertus de Montelubet ,6 ) 

Nicolaus Dobenton 

Baptista Dobenton 

Vassarius 17 ) Dobenton 

Claudius Mareti 

Iohannes Mareti 

Iohannes Bouchardeti 

Guido Bouleti 

Iohannes Glireri 18 ) 

Martinus Groliau 

Hugo Marcereti 

Magister Ludovicus Stanlieghue ,9 ) 

Magister Henricus Belle 20 ) 

Magister Iohannes de Goullon 



I) B: le Haguez. 2) B: Lauda. 3) B: Tournamyra. 

4) Sehr undeutlich, in B nicht lesbar. 

5) Aus dem College von Bayeux; vom 23. Juni — 10. Oct. 140S Rcctor. 
Vgl. Bulaeus V, 865. 

6) B: Pilosi. 7) B: Nicholay. 

8) B mit dem Zusatz: abbas. 

9) B: loha. Dominus Iohannes Fabri, abbas. 

10) Ursprünglich sollte ein Name mit H beginnend folgen, doch ist H 
ausgestrichen. 

II) Dieser Name fehlt in B. 12) B: De Hanccard. 
13) B: Enault. 14) B beide Male Dilliers. 

15) In B mit dem Zusatz: Noviomensis Diocesis. 

16) B: Montehubet. 17) B: Nazarius. 

18) B: Glirerii. 19) B: Stanlreghuc. 20) B: Bolle. 



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— 23 — 



Magister Petrus Clerici 
Magister Iacobus Philounne 1 ) 
Petrus 2 ) Fouchart 
Dominus Iohannes Corde Regia 
Dominus Iohannes de Insula 
Magister Petrus Raniau 3 ) 
Magister Petrus Cousin 4 ) 
Magister Bartholomeus 5 ) Geraut ) 
Iohannes de Maria 
Dominus Michael Quartier 
Simon Pallon 
Iacobus Grinon 
Nicolaus Tardi 
Anthonius Buretteti 
Thomas de Sermarintrino 7 ) 
Iohannes Garnerii s ) 
Nicolaus Cavel 
Magister Galterus Ducis 
Magister Iohannes Bertrandi 
Iohannes Lohier 
51 



Lage 1 Spalte 13. 

Iohannes Hemecti 
Gabriel de Campremy 
Dionysius de Oliva 
Iohannes Rolini 9 ) 
Magister Petrus de Villa 
Iohannes de Ruella 
Iohannes Pillonis 
Iohannes de Moulionaux 
Dominus Iohannes Abbas vallis 
beate Marie 10 ) 



Magister Iohannes Ensoult 11 ) 
Petrus Dortu 
Iohannes Ade 
Paschasius Francois 
Iohannes Courtinfy] 
Robertus de Montovillier 12 ) 
Nicolaus Guenon 
Magister Michael Parvi 
Robertus Parvi 
Gauffridus Luce 13 ) 
Martinus Ytan 
Michael Contesse 
Ludovicus Grandis 
Magister Franciscus Bidaldi 
Magister Leonardus Emerli 
Iohannes de Malda 
Guillermus Chappotin 
Magister Michael Ponderosi 
Simon Fallot 
Hymbertus Petraiis 
Iohannes Vamehaugen 
Magister Adam Deshates 14 ) 
Magister Iohannes Guerardi 
Rolandus Le Corie 
Magister Iohannes Louchardi 
Petrus Louchardi 
Iohannes Louchardi 15 ) 

Sabbati 4 februarii 
Magister Iohannes Estiennoti 
Magister David Tarteon 16 ) 
Magister Guillermus Chanterel 
Magister Henricus Plesidi 17 ) 
Magister Guillermus Vincencii 
Magister Florencius Bataille 



1) Au. B: Philo.ne vgl. Lage 2 Spalte? einen Dionysius Philounne. 

2) B: Iohannes. 3) B: Raneau. 

4) Zuerst war wieder Raniau geschrieben, was ausgestrichen wurde. 

5) Petrus durchstrichen. 6) B: Ger au lt. 
7) B: Sermaunorino. 8) B: Grenerii. 

9) B: Raulini. Einen Namensvetter führt Bulaeus V, 896 auf. 

10) B: Dominus Iohannes Vallis be-ate Marie, abbas. 

11) B: Ansoult. 12) B: Monteviller. 
13) B: Lusse. 14) B: Deshaies. 

15) Hier folgen in B: 

Magister Gaufridus Normani 
Magister Iohannes Cosson 
die A auf Spalte 19 letztes Wort und Spalte 20 erstes Wort nachträgt. 

16) B: Tarteron. 17) ß: Plesidis. 



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— 24 — 



Magister Iohannes Bailly ') 
Guillermus Bataille 
Dominus Iohannes de Haliers 2 ) 
Ricardus Wichard i 
Magister Petrus Brunet :J ) 
Simon Brunet 
Magister Daniel de Ro 
Burellus Lescapolier 4 ) 



50 



Lage 1 Spalte 14. 



Magister Robertus du Gue 
Philipu8 de Corbie 
Magister Egidius Crurardi 
Magister Guillermus Marmion 
Johannes Guibert 
Magister Iohannes Ricardi 
Magister Bertrandus Bulon 
Dominus Iohannes Francisco) 
Magister Iohannes Lussery 
Iohannes Clerici 

Magister Guillermus de Hendreville 
Magister Petrus de Croco 
Magister Petrus Stricti 6 ) 
Nicolaus Patoillat 
Iohannes Archier 
Clemens de Anstro 
Magister Iohannes Galleron 
Magister Iohannes Parvi alias Lau- 

rencii 
Iacobus Bra[ch]et 
Dominus Iohannes de Bailleul") 
Iohannes de B[ai]lleul 8 ) 
Magister Guillermus Fichet 9 ) 



Iohannes Mouillnordi 
Magister Petras Bodeti 
Magister Robertus Jehan 
Guillermus Tuesre 
Gaspar de Ruppe ,0 ) 
Petrus Michaultlecty 11 ) 
Magister Martinus Quignon 
Magister Nicolaus Ponart 
Magister Petrus de Hallervalle 
Magister Robertus Tulleu 
Magister Wlricus Tesler 
Audebartus Catin 
Marcus de Cernay 
Magister Richardus de Palude 
Magister Rasso de Vacaria 
Magister Iohannes Decaus . . . 
Dominus Gerardus Toussani 12 ) 
Magister Guillermus Degardino 
Magister Alanus Greneti 
Petrus Rodaguez 
Guillermus de Monte 
Magister Iohannes Dessuty 
Egidius Picardi 
Magister Georgius Bopuet 
Magister Guillermus Brosson 13 ) 
Iohannes Clerici 
Magister Iacobus Canede 14 ) 
Iacobus Can[ede] 15 ) 
Ioachim Cunianv 



51 



Lage 1 Spalte 15. 
Frater Ricardus Ricardi 
Anthonius Michaelis 
Galienus Michaelis 



1) B: Guillermus Bataille 

Magister Iohannes Bailli 

2) B: de Harliers. 3) B in beiden Namen Brunei. 

4) ß: Lescalapier. 

5) Ob derselbe, über den Bulaeus V, p. 8S8 handelt? 

6) Aus der Sorbonne. 7) In B beidemal Bailleu. 

8) Aus der Sorbonne. 

9) Seit Ifi. Dec. 1461 Socius der Sorbonne. Rector vom 23. Juni bis 
10. Oct. 14(17. Vgl. Bulaeus t. V, p. 878-880. 

10) B: Rupe. ' 11) B: Michauleti. 

12) In B folgt noch: 

Magister de Itnere 

(der Raum für den Vornamen ist frei geblieben). 

13) H: Bresson. 14) B: Kaende. 
15) Dieser Name fehlt in B. 



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— 25 — 



Iacobus Legentil 

Magister Iohannes Bouceron 

Robertus Garin 

Magister Germanus Colot 

Magister Robertos Masenguarbe l ) 

Magister Iohannes Muret 

Magister Iohannes Baquet 

Iohannes Flourent 

Anthonius Tave 

Magister Ludovicus Poulain 

Magister Mathens Martini 

Frater Iohannes Querin 

Magister Iohannes Simon 

Magister Petrus Curardi 

Reginaldus Poulet 2 ) 

Stephanus Turpin, Pergamenarius 

Eustachius Riqnarii 3 ) 

Magister Iohannes Soyron 

Nicolaus de Maceriis 

Guillermus Vicini 

Iohannes Bodin 

Iohannes Poictevin 4 ) 

Magister Iohannes Donier 

Magister Karolus de Britel 

Guillermus Valoris 

Magister Iohannes Chenart 5 ) 

Guillermus Chenart 

Magister Guillermus Releti 

Iohannes Gastelle 

Iacobus Petit 

Stephanus Petit 

Dominus Robertus Enguerrani 

Iohannes Petit 

Magister Iohannes de Vinea 

Petrus Rolini, Prothonotarius 

Magister Matheus PaiTeti 

Ludovicus de Villanis 

Perrenetus Morigny 



Magister Iohannes de Vale 6 ) 
Magister Iohannes Munerat 7 ) 
Renatus Morelli 8 ) 
Matheus Basart 
Frater Bos Jocinelli 
Frater Radulphus Trodeau 9 ) 
Frater Guillermus Molart 
Frater Iacobus Moison 
Frater Hugo de Novalis 
Franciscus de Monte 
Guillermus Mare 



52 



Lage 1 Spalte 16. 

Ricardus Feron 

Iacobus Bolleti 10 ) 

Dominus Guillermus Saute relli 

Dominus Gangulphus Chanterelli 

Frater Iohannes Calais 

Dominus Iohannes Anglici 

Magister Nicholaus Bonnelli 

Magister R u ) 

Iohannes Francisci 

Frater Dyonisius Cardonis 

Magister Petrus de Turno 

Magister Robertus Fermine 

Magister Guillermus Delasale 

Oliverius Bougrain 

Petrus Litot 

Magister Guillermus Olbi 

Iohannes Chaudeti 12 ) 

Gilbertus Dripon 

Magister Petrus Formentini 

Raimondus Bochart 

Guido Thare 

Fidolus Jaquini 

Petrus de Munea 13 ) 



1) B: Masenquerbe. Picardus, Rector vom 24. März bis 23. Juni 1462. 
Vgl. Bulaeus V, 916. 

2) B: Pollet. 3) B: Rinquarii. 4) B: Poitevin. 

5) Aus der Sorbonne. 

6) B: de Valle. Aus dem College de Navarre. 

7) Vgl. Bulaeus t. V, p. S93. 

b) Aus dem College de Navarre. 

9} B; Berodeau. 10) B: Boletti. 

11) Dieser Name fehlt in B; in A ist nur der erste Buchstabe erhalten. 

12) B: Caudeti. 13) B: Munera. 



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26 — 



Magister Hugo Perrini 1 ) 

Droco Longuejoue 2 ) 

Magister Egidius Nettelet 3 ) 

Bartholomeus Locron 

Egidius Stoep 

Iohannes Alioti 

Simon de Sauemomaire 4 ) 

Iohannes Butet 

Iacobus Rendu 5 ) 

Magister Anthonius Vsixil 6 ) 

Petrus Girardi 7 ) 

Praepositus Aquensis Grani XVI $. 8 ) 

Magister Radulpbus 

Iohannes Ageri 9 ) 

Georgius Lani 

Frater Ogerius ,0 ) Dangliere 

Magister Simon Pinart 

Frater Guillermus Chambon 

Ancelinus Darc 

Magister Docardus Emelisse 

Magister Cornelius Colbini 11 ) 

Magister Petrus de Batis 

Magister Andreas de Batis 12 ) 

Iohannes Gof 13 ) 

Dominus Iohannes Chaucon 14 ) 

Dominus Dionisius Quinot 

Magister Simon Gracien 

Petrus Kioppear 15 ) 

Magister Anthonius Godeffridi ,6 ) 



Henricus 


Berthelin \ Pergame- 


Toussanu8 Collaie f narii 


[54] 




] 


Lage 1 Spalte 17. 


Nicolaus 


le Vannier 17 ), Pergame- 


narius 


Magister 


Iohannes de Dixmuda 18 ) 


Iohannes Lomnie 


Simon Biboron 


Magister 


Iohannes Raudeti 


Magister 


Benedictus Raudeti 


Magister 


Iohannes de Columbis 


Frater Petrus Delaire 


Magister 


Laurencius Endebart 


Magister 


Nicasius Jouy 


Magister 


Iohannes de Rivo 


Magister 


Iohannes Quetier 


Magister 


Iohannes Normani alias 


de 1 


Vedelay «») 


Iohannes Luce 


Iohannes 


Amiot 


Iohannes 


Casier 20 ) 


Hubertus 


Tongris 


Nicolaus 


Forro 


Frater Gerardus Estilly 


Iohannes Richier 


Nicolaus 


Silvestris 


Iohannes 


Flaungi 



1) Vielleicht derselbe den Bulaeus V, 883 als Hugo de Virdun o 
dictus Perrin aufführt 

2) B: Longueioe. 

3) Aus dem College de Navarre. Rector vom 23. Juni bis 10. Oct. 1470. 
Vgl. Bulaeus V, 865. 

4) B: Sauemomaere. 5) B: Randu. 
6) B: Vrsi. ~ ' 



8) Er blieb demnach 8 A schuldig. 

9) B: Ogeri. 10) B: Augerius 



7> B: Gerady. 

11) B: Collini 



12) Hiermit schliesst die 1. Lage in B. 

13) Hiermit beginnt die 2. Lage in B; deren erster Name 

Magister de Fönte 

(Raum für den Vornamen freigelassen), von A hier ausgelassen, aber Spalte 22 
Lage 2 nachgetragen wird. B hat Gos. 

14) B: Chausson. 15) B: Knopear. 
16) B: Gaudefridy. 17) B: Le Vagnier. 

18) B: Dixmudia. Vgl. über die Familie : F. van de Putte, Genealogie 
des Chatelains de Dixmude. Ypres 1861. 

19) Vgl. Bulaeus V, 894. Ob identisch? 

20) B: Cusier. 



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— 27 



Iacobus Flaungi 
Iohannes de Barra 
Iohannes de Atrio 
Magister Iohannes du Fay *) 
Nicolaus Comitis 
Matbeus de Fontanis 
Guillermus Clerici 
Petrus Silleeans 
Iohannes Berard 2 ) 
Iacobus Belloguise 3 ) 
Iohannes Laudas 
Iohannes Bourlon 4 ) 
Robertus Driceu(?) 5 ) 
Lambertus ü ) 

Balduinus Coulbre 
Egidius de Villiers") 
Thomas 8 ) 

Iacobus de Melbarbe 9 ) 
Iohannes Parentis 
Reginaldus Carnificis 
Tossanus Dacquet 
Iohannes de Granriaco 
Iohannes Chaveti 
Iohannes Cotignon 
Iohannes de Franaio 10 ) 
Iohannes Patoul 
Nicolaus Ludovici 
Iohannes Mathee 
Nicolaus Oger 

Lage 1 Spalte 18. 

Nicolaus Aubry * l ) 
Iohannes Pinoti 
Robertus Malet 



51 



Iohannes Julii 

Iohannes Brouchin 

Iohannes Radoul 

Magister Iacobus de lleli 12 ) 

Magister Iacobus Carpentin 

Nicolaus de Sanctis 

Egidius de le Conqrie 13 ) 

Iohannes Frerot 

Tristrandus de Fontanis 

Iohannes du Caurel 

Balduinus Mansel 

Georgius Feye 

Iohannes Goes 

Egidius Ploquin 

Iohannes Fabri 

Matheus Boisardi 14 ) 

Iohannes Dewiques 15 ) 

Iohannes de Sto. Valerico 16 ) 

Iohannes Lommeti 

Iohannes Bichart 

Iohannes Anglici 

Iohannes Carpentarii, pro penis 

Petrus Forandi 

Petnis de Ruella 

Petrus de Sto. Paulo 

Frater Eustacius Lequieu 17 ) 

Magister Nicolaus Valicourt 18 ) 

Karolus du Mesnil 

Iohannes Flamigi 

Philippus de Molendino 

Petrus Picardi 

Iohannes Pequengaut 19 ) 

Guillermus de Vetericastro 

Iohannes Ocheron 

Ludovicus Dilliers 



1) B: Magister Iohannes du Brunfay. 

2) B: Berad. 3) B: Belleguise. 4) B: Bourbon. 

5) In A theilweise defect, in B sehr undeutlich. 

6) Vatersname fehlt in B und A. 7) B: Villers. 

8) Vatersname fehlt in B und A. 

9) B mit dem Zusatz: alias Melquerque. 

10) B: Franayo. 11) B: Obri. 12) B: Derely. 

13) B: de le Quoque. 14) B: Boissardi. 

15) B: Dewiquez. 16) B: Walerico. 

17) B: Frater Eustacius Bourgoin alias Lequieu. 

18) B: Walicourt. Die folgenden 14 Namen aus ß Spalte 10, 2. Lage 
vorhergenommen. 

19) B: Pequengault 



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28 — 



Iohannes de Janibes 
Johannes de Consilio 
Frater eins 1 ) 
Iohannes de Coduno 
Guillermus Brinon 
Iohannes du Gellay 
De frigido Monte 2 ) 
De Bodelo 
De Alpibus 
De Alpibus 3 ) 
48 

Lage 1 Spalte 19. 

De Miratorio 

De UllarH) 

De Monte Sancte Marie 

De loco Sancti Bernardi 

De Salem 

De Moris 

De Valledei 

De Alna 

De Voleriis 

De Bella Branca 

De Villaria 

De Pontunaco 

De Claravalle 

De Claromonte 

De Oratorio 

De Albis Petris 

De Bonu Portu 

De Bellolecto 

De Fulcardimonte 

De Claromaristo 

Dominus Provisor 



Fratrcs 



Magister noster de Sautaco 

De Mortrimari 

De Claucio 

De Belloprato 

De Dunis 

De Valle Sancti Lamberti 

De Savigniaco h ) 

De Caricampo 

De Longovillari 6 ) 

De Insula 

Iohannes le Fei") 
Petrus Herecorne 
Iohannes de Mota 
Iohannes Fronart 
Petrus Riolis 
Petrus Mergroni 
Petrus Vaillant 
Petnis Bosguillon 

Dominus Abbas de Marolis 

Dominus Abbas Pruliaci 

Magister Guillermus le Carangier*) 

Tres Religiosi de Firmitate super 
Gronam ft ) 

Frater Nicolaus de Morimundo 

Scolaris de Alneto 

Scolaris de Silva 

Frater Oliverius. Residuus pro 
praecibu8 10 ) 

Dominus Abbas de Karoliliaci n ) 

Magister Gaufridus Normani 12 ) 

49 



1) B: ... de Consilio frater eius (der Raum für den Vornamen 
ist freigeblieben). 

2) Die folgenden 52 Namen aus B 2. Lage Spalte 4 und 5 vorherge- 
nommen. In B steht vor allen diesen Klosternamen ein Scolaris. 

3) In B: Scolaris de Alpibus, primus. 

Scolaris de Alpibus, secundus. 

4) B: Vlari. 5) B: Saviniaco. 6) B: Longuevilari. 
7) B: le Sei. 8) B: Legarengier. 

9) Sie sind am Schluss der Spalte nur als einer gezählt. 

10) B: Scolaris de precibus. 

11) B: Dominus Abbas Karoliloci. 

12) Aus B Lage 1 Spalte 13 nachgetragen. Rector vom 23. Juni bis 
10 Oct. 1465. Vgl. Launoy, 1. c. 715, Bulaeus V, p. 874. 



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— 29 — 



Lage 1 Spalte 20. 

Magister Iohannes Cosson 1 ) 

Iohannes Boulengarii 

Guillermus Boulengarii 

Dionysius de Porta 

Iohannes de Porta 

Iohannes Longuere 2 ) 

Claudius de Passelieres 

Iohannes Guernadon 3 ) 

Magister Iohannes Magistri 4 ) 

Magister Iohannes Rothenbourch 4 ) 

Iohannes Caroni 

Alanus Dionys 5 ) 

Iohannes Bredoulle 6 ) 

Philippus de Gardia 

Iohannes de Gardia 

Iohannes Praepositi 

Guillermus de Villebresme 

Iohannes Valin 7 ) 

Magister Iacobus Alardi 

Iacobus Burse 

Iacobus Croot 

Iacobus Valulbe 

Iohannes Iacobi 

Guillermus Gilmer 

Iohannes Albi 

Nicolaus Albi 

Iohannes Chopmeat 

Iohannes Bergue 

Iohannes Thome 

Iohannes Priou 

Iohannes Dulcis 

Eurardus Fabri 

Philippus Chauveti 

Iohannes Basigy 

Andreas de Lo 

Livinus Cannan 



Nicolaus Bride 
Guillermus Mens 
Nicolaus Ros 
Franciscus Cacabi 
Iohannes Coure 
Magister Guillermus de Aeris 
Rogerus Legendre 
Ricardus de Tancourt 
Iohannes Bury 
Ricardus de Campis 
Magister Iohannes de Busto 8 ) 
Hugo de Monte 9 ) 
Magister Guillermus de Brolio 
Magister Guillermus Amici 
Gauffridus de Livre 
Magister Iohannes Girot 
52 

Lage 2 Spalte 1. 
[B: Lage 2 Spalte 3, Name 32.] 

Henricus Monachi 
Iohannes Fabri 
Dionisius Le Masurier 
Iohannes Quadrigarii 
Magister Stephanus Grandis 
Thomas Dauy 
Iohannes Boulot 10 ) 
Iohannes Desmares 11 ) 
Iohannes Dagardi 
Petrus Colangeri 
Guillelmus Auetor 
Nicolaus 12 ) 

Bertrandus de Cobre 13 ) 
Matheus Renno 
Iohannes Bardoni 
Martinus Rolandi 
Petrus de Rino 



1) Aus B Spalte 13 Lage 1 hier nachgetragen. 

2) B: Longuejoue. 3) B: Guenardon. 

4) Diese beiden Namen in B vor Iohannes Boulenj 

5) B: Dyonis. 6) B: Bredouille. 7) B: V 

8) Rector vom 16. Dec. 1401 bis 24. März 1462. 

9) B: de Mote. 

10) B: Boullot. 11) B: Demares. 

12) Der Vatersname fehlt in B und A. 

13) B: de Corbre. 



am. 
allin. 



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— 30 — 



Vincencius Palin 1 ) 
Iohannes de Conflanti 
lohannes de Campis 2 ) 
Arma Blanchichon 
Guillelinus 3 ) Jharnni 
Natalis Roeri 
Guillelmus de Sto. Secano 
Petras Baillardi 
Anthonius Bernardi 
Guillelmus Madon 
Iohannes Konaldi 
Iohannes de Moraulhez 
Iohannes de Touzellas 
Franciscus Houcourt 
Nicolaus Mileti 4 ) 
Iohannes de Berthomirier 
Guillelmus Charier 5 ) 
Simon Bouton 
Andreas Yrlandi 6 ) 
Gilbertus Megetieri 
Petrus Audayne 
Petrus Caronis 
Iohannes Lorival 
Guillelmus Querinp] 
Humbertus Toussani 
Stephanus Perrenoti 7 ) 

Dominica 5. Feb. 
Magister Petrus Vimont 
Magister Iohannes Bourri 
Iohannes de Louniers 
Guillelmus de Louniers 
Anthonius Fleurencii 
Odo Audacis 8 ) 

Magister Iohannes de Cracovia 
Berceslaus Pybeyn 
Magister Iohannes Nicolay 

52 



Lage 2 Spalte 2. 

Magister Iohannes Pocquet 9 ) 

Drouet Courtin 

Magister Guillelmus Textoris 

Magister Anthonius Gayte 

Magister Iohannes Copin 

Iacobus Pochet 

Egidius Maillartio) 

Magister Iohannes de Vanembraz 

Magister Guillelmus Hauton 

Magister Iacobus Mathei 

Magister Iohannes Mal in 

Iohannes Tillay 

Iohannes de Hen 

Augustinus Wallon 

Frater Iohannes Arnault 11 ) 

Thomas Aro 12 ), Librarius 

Iacobus Sautel, Pergamenarius 

Magister Petrus Miette 

Reginaldus Chamelli 

Magister Adam Canemont 

Dominus Robertus Pougeri 

Michael Boulengarii 13 ) 

Iohannes Hanny 

Iohannes Pommi 14 ) 

Simon Baillie 16 ) 

Petrus Onatree 

Magister Iacobus de Miseri 

Franciscus le Barbier 

Laurencius de Ligno 

Egidius de Puteo 

Iohannes Rolandi 

Magister Iohannes le Fourbeur 

Magister Iohannes Barre 

Magister Iohannes Chaliot 

Magister Iohannes Bellangier 

Iohannes Bellangier 



1) B: Pal a in. 2) Aus der Sorbonne. 

3) Der Vorname fehlt in B. 4) B: Milleti. 

5) B: Charrier 6) B: Irlardi. 

7) Hier lässt A 52 Namen von Scholaren aus Klöstern fort, welche 
schon auf Spalte 18—19 Lage 1 vorgetragen sind. 

8) B: Audaxis. 9) B: Poquet. 

10) B: Mallart. 11) B: Aregnault. 12) B: Azo. 

13) In B folgt hier noch: Philippus Boulengarii. 

14) B: Pomy. 15) B: Ballie. 



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— 31 — 



Philippus Donetty 
Guillelmus de Pauart 
Karolus Gelin 
Iohannes Langelier 
Guillelmus Botier 
Bertrandus Ribulet 1 ) 
Magister Emericus Motionis 
Petrus Montjonis 2 ) 
Dominus Karolus de Volva 
Magister Iohannes Asselin 
Magister Iohannes Madeu 
Iohannes de Laudiis 
Iohannes Heulent 
Robertus de Corbiere 3 ) 
Karolus Leporis 
Iohannes Baudu 
Franciscus Warvi 4 ) 
Iohannes Quineti 
54 

Lage 2 Spalte 3. 

Petrus Cervelli 
Cuninus Gerardini 
Iohannes Blancheti 
Magister Iohannes de Bery 
Magister Iohannes Praepositi 
Iohannes Malingre 
Iacobus Malingre 
Egidius Morry 
Iohannes Nicolai 6 ) 
Iohannes Navarois 
Iohannes Addornes 6 ) 
Gerardus Counont 
Iohannes Picardi 
Iohannes Sanguin 
Stephanus Cedille 
Iohannes de Lucembourg 7 ) 
Grismandus Frey 8 ) 



Karolus Gerardi 

Livinus de Tilleto 

Iohannes Honnenare 

Alphonsus de Castro 

Magister Hermes Flosse 

Nicolaus Episcopi 

Iohannes de Mailly 9 ) 

Radulphus Harel 

Iohannes Saflre 

Dominus Bertholomeus Corderii 

Iohannes Constancii alias de Curia 

Ludovicus Müsse 

Guillelmus Ribot 

Petrus de Mota 

Magister Iohannes Batereau 

Magister Iohannes Hanon 

Hugo Mercatoris 

Magister Theobaldus Desteforte 

Petrus Nepotis 

Adrianus Lebos 

Magister Stephanus Arme 

Guillelmus Biberon 

Stephanus de Courtane 10 ) 

Magister Iacobus de Forainville 

Magister Anthonius de Vallibus 

Paschasius Bonhomme, Librarius 

Magister Iohannes Asperi 

Oliverius Coattrehiora u ) 

Desiderius Clerici 

Iohannes Podderszhey 

Magister Alexander Ladone 12 ) 

Wernherus Giluhey 13 ) 

Magister Iohannes de Atrio 

Magister Guillelmus Brisset 

Magister Petrus Ruffy 

52 



2) B: Motionis. 

4) B: Warbi. 
6) B: Adorne. 



1) B: Rebulet 

3) B: de la Corbiere. 

5) B: Nicholay. 

7) Wohl der älteste Sohn des Louis de Luxembourg, comte de St. 
Pol. Er fiel in der Schlacht bei Morat 1476. 

8) B: Crismandus Freynerihey. 

9) B: de Mally. 10) B: Coutarne. 

11) B: Coattrehioa. 12) Vgl. Bulaeus V, 8üC. 

13) B: Wernherus Giluhey 

Magister Alexander Ladoye. 



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— 32 — 



Lage 2 Spalte 4. 

Iohannes Grossart 
Miletus Bonchet 
Iohannes Venant 
Magister Guillelmus Fine 
Magister Iohannes Gailladi 
Iohannes Mercatoris 

Lune ( 6. Februarii 
Magister Petrus Enguerrant *) 
Magister Petrus Tusquel 2 ) 
Magister Iohannes Libi 
Magister Stephanus Pacquot 3 ) 
Vrsinus Pacquot 4 ) 
Guillelmus Poictevin 
Magister Iulianus Anglici 
Philippus de Rut 
Guillelmus Cerclas 
Desiderius Vilain 
Iohannes Guilloti 
Magister Guillelmus Piry 
Frater Iohannes Maton 
Magister Firmius du Croc. 5 ) 
Magister Martinus de Mainville 
Magister Egidius Arnoul 6 ) 
Raimondus Guilloti 
Magister Iohannes Bancqlier") 
Magister Belangarius Mercatoris 8 ) 
Nicolaus Minet 9 ) 
Henricus Natalis 
Petrus de Depa 10 ) 
Magister Iohannes Haluin 
Magister Guillelmus Taboureau 
Dominus Ricardus Haluin 



Gaufridus Alexandri 
Guillelmus de Novavilla M ) 
Iohannes Bonsens 
Ricardus Benedicti 
Thomas Fortin 
Iohannes Frossu ,2 ) 
Iacobus des Eschars n ) 
Iohannes du Reaulme 14 ) 
Nicolaus du Fresche 
Nicolaus Hebert 
Iohannes Piscidis 
Iohannes de Lintot 
Guillelmus Malet 
Guillelmus Renouart 
Iohannes Ausonville t5 ) 
Magister Ricardus Hernier 18 ) 
Magister Iohannes de Parco 
Iohannes Careton 
Michael Fabri 
Iohannes Pitou 
Iohannes Caron 
Hugo Hurtault 
53 

Lage 2 Spalte 5. 

Magister Karolus Morel 
Gauffridus Barbier 
Natalis Simonneau 17 ) 
Magister Petrus Succurribilis 16 ) 
Dominus Iohannes Bunel 
Guillelmus Vavassoris 
Iohannes Quinquernon 
Iohannes Regis 
Marcus Leschere 



1) B: Hannerran. 2) B: Trisquel. 

3) Ist Provisor collegii Navarrensis. Er verwaltete das Amt so 
schlecht, dass Ludwig XI. aui 24. Januar 1464 (1465 n.St.) ihn durch Io- 
hannnes Pijon ersetzen lassen niuss. Vgl. Launoy, Historia Gymn. Reg. 
Nav. p. 373 ff. 

4) Aus dem College de Navarre. Der Name fehlt in B. 

5) B: Crocq. 6) B: Arnulphi. 7) B: Banquelier. 

8) Rector vom 24. März bis 23. Juni 1468. Vgl. Bulaeus V, 868. 

9) B: Minee. 10) B: Petrus Depa. 
in In B folgt noch: Gerardus de Novavilla. 

12) B: Freisla. 13) B: Iacobus de Rechars. 

14) B: Reaume. 15) B: Aussoville. 

16) B: Henier. 17) B: Simoneau. 

18) 1479 Archidiaconus ecclesiae Rothomagensis. Bulaeus, t. V, 915. 



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33 



Thomas Seionrne 

Stephanus Valleri 

Iohannes Parstilet 

Rieardns Militis 

Dionysius Harsent *) 

Petrus Hauart 

Iohannes Fanlcon-) 

Iohannes Divitis 

Iohannes Fratris 

Magister Iohannes Carre 

Iohannes Anglici 3 ) 

Rogerus Tardis 

Guillelmus Tardis 

Iohannes Branleste 

Iohannes Bouge 

Dionysius Galli 

Magister Iohannes de Novadomo 

Petrus Biauteil 

Hugo Rambouillet 

Magister Guillelmus Ragonnelli 

Iohannes Ragonnelli 

Dominus Gerardus Patini 

Magister Iacobus de Fontibus 

Iohannes Burgensis 

Magister Petrus Faure 

Iohannes Aubert 

Iohannes Mercereau 

Philippus Mussein 

Balduinus de Blety 

Guillelmus Maioris 

Robertus Levrier 

Dominus Iohannes Quarte 

Magister Guillelmus Vimont 4 ) 

Guillelmus Bouret 

Iohannes Lebas 



52 



Guillelmus Chanueau 6 ) 
Magister Martinus de Monte 
Magister Andreas Measche 
Dominus Marcialis Mercatoris 
Iohannes Natalis 
Magister Martinus le Barbe 
Dominus Guillelmus Caumet 
Magister Iohannes Hue 6 ) 

Lage 2 Spalte 6. 

Outho de Perato 
Frater Iohannes de Castro 
Guillelmus Ragoni 
Magister Egidius Sanchon 
Dominus Nicolaus Hap 
Magister Iacobus de Nord 
Vineencius Bichot 
Magister Iacobus de Almonda 
Gerardus Cordel 
Ludovicu» de Blanchefort 
Magister Desiderius Masalon 
Magister Eustathius le Merel 
Magister Iohannes Rolini 7 ) 
Iohannes Rolini 
Oliuerius Bidelli 
Iohannes Dionisii 
Dominus Nicolaus Laye 
Magister Durandus Clementis 
Magister Petrus Favereau 
Iohannes de Puteo 
Iulianus Chaudoni 
Frater Petrus Paris 
Dominus Hugo Porel 
Stephanus Guillet 



1) B: Hersent. 2) B: Faucon. 

3) Hiermit schliesst in B die 2. Lage Spalte 8. Es fehlen ihm dann 
wenigstens 2 Blätter zu 4 Spalten. Da die dann folgende Spalte 9, mit dem 
Datum Lune 20. februarii beginnend, in A auf Lage 2 Spalte 13 in der 
Mitte mit Magister Balduinus Regis wieder einsetzt, so sind gerade 
S Spalten gleich 410 Namen in A allein überliefert Vielleicht kann dadurch 
die Lücke vom 7. — 19. Februar vollständig ausgefüllt sein, es kämen dann 
auf jeden Tag im Durchschnitt 31 — 32 Zahlungen, was namentlich mit Rück- 
sicht auf die vom 20.— 27. Febr. keine zu geringe Zahl scheint. 

4) Mitglied der Sorbonne. 5) C banne au? 

6) Kann nicht der bei der Gesandschaft befindliche loh. Hue sein, 
letzterer war schon seit den 50 iger Jahren doctor theolog. (Bulaeus V. 689). 

7) Vielleicht identisch mit dem bei Bulaeus V, p. 896 aufgeführten Io- 
hannes Raulini. 

Beihefte. I. 3 



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Petrus Miloti 
Petrus Anglici 

Dominus Guillelmus Coquillart 
Magister Iohannes de Porta 
Iohannes Le Coens 
Thomas Le Texier 
Magister Iohannes Larrecier 
Magister Petrus Ladure 
Magister Iohannes Fillouel 
Iohannes Trumel 
Guillelmus Le Chat 
Dominus Petrus Lulier 
Iacobus Silvestris 
Magister Reginaldus Planchon 
Magister Iohannes Solay 
Petrus Dardillierre 
Thomas de Prato 
Magister Judocus Potterer 
Nicolaus Magny 
Iohannes Luce 

Dominus Matheus de Quinsmouton 
Iohannes de Batembourch 
Dominus Robertus de Fichy 
Dominus Egidius Le Fournier 
Petrus Angheiberti 
Bartholomeus Angheiberti 
Iohannes Andriani 
[511 

Lage 2 Spalte 7. 

Frater Thomas . . . rtn 

Hugo Porceti 

Dominus Stephanus Gally 

Magister Herveus Cadoin 

Yvo Darien 

Dominus Robertus Teterel 

Andreas Girault 

Magister Petrus Bartholome 

Dominus Petrus Clerici 

') Radulphus Rippe 

Petrus Michon 

Guillelmus Deblot 

Dionysius Oris nigri 

Dionysius Philounne 



34 - 

. . . Martinus Ridon 
. . . .'. . Caillerte 

Sarrazin 

Anthonius P . . . . le 
Iacobus Rebours 
Dominus Iohannes 
Petrus Grindeu 
Iohannes Cheminot 
Frater Emericus Bernardi 
Magister Iordanus de Peyraco 
Magister Mauricius Adriani 
Guillelmus Anglici 
Helmanus de Wesalia 
Magister Iohannes Mariage 
Iohannes de Glande 
Iohannes Grignardi 
Magister Iohannes Aymeret 
Guillelmus Aymeret 
Frater Petrus Buzairleu 
Dominus Philippus de Vico 
Petrus Maugier, Pergamenarius 
Magister Iohannes La Piete 
Magister Nicolaus Bridoul 
Iohannes de Montelono 
Iohannes de Montolono 
Magister Dionysius Fromont 
Magister Ludovicus Rolant 
Dominus Iohannes Malecasse 
Magister Rogerus Clerici 
Daniel de Heect 
Mathias Beliart 
Magister Iohannes de la Batiere 

alias Percheval 
Ymbaudus Plantelin 
Magister Robertus de Valle 
Robertus de Vallibus 2 ) 
Robertus Challemaingue 2 ) 
Iohannes Tilovs 

51 



Lage 2 Spalte 8. 

N urn .... er 

umlegny 



1) Vor den folgenden (5 Namen kann die Abkürziing fiir Dominus, 
wie für Magister gestanden haben. 

2) Aus dem College de Navarre. 



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35 



Nicolaus Toussains 
lohannes Bidaldi 
Guillelmus Brissonneti 
lohannes de Talia 
Franciscus de Champdefin 
lohannes Fromont *) 
Natalis Berault 
Stephanus Monachi 
Ainglebertus Cochart 
Magister lohannes Hugonis 
Albertus Hugonis l ) % 

lohannes Foderati 
Guillelmus Rati ') 
Petrus de Villanova 
Nicolaus de Cappella 
Adam Socart 
.... lohannes Thome 
.... Yvo Desallice 
.... Michael Pagani 
Dominus Liberius Pichon 
Dominus Guido Meslin 
Magister lohannes Quartier 
Petrus Fournier 
Nicolaus Ensault 
Dominus Stephanus Burelier 
Robertus Morillon 
Dominus Stutyus Joyntau 
Petrus de Atrio 
Magister Guillelmus Poinsoit 
Magister lohannes du Saulsoy 
Simon de Sto. Mederico 
Anthonius Focerii 
Magister Michael de Pontibus 
lohannes Freneti alias Ducis 
Dominus Iacobus Dubuysson 
Nicolaus Dippre 
Angelotus Milon 
Magister Robertus de Lau da 
Robertus de Prelles 
lohannes Brinon 
Christoferus Buret 
lohannes Cordier 2 ) 
Iacobus Theobai di 
Paulus Amici 



Renatus de Crebeyo 
Petrus Bodin 1 ) 
Guilbertus de Pertria * 

lohannes Chaumier 
Mathens Louch . . . 
Stephanus Garnot 1 ) 
52 

Lage 2 Spalte 9. 

Magister Guillelmus Minart 
Guillermus Principis, Nuncius 
Magister Guillelmus de Alnetis 
Guillermus de la Ferrierre 
lohannes Monachi 
lohannes Longi 
Ludovicus Blocffet 
Bartholomeus Reynault 1 ) 
Desiderius Michaelis ') 
Gaufi'ridus Germain 
Petrus Brome 
Guillelmus de la Noue 
Ludovicus Morandi 
Yvo de Bogiaco 
Petrus Fonadeti 
Petrus Dolet 

Magister Thomas de Boule 
Dominus Guillelmus Juluin(?) 
Dominus Iacobus Gre . . nie 
Magister Robertus Cadon 
Dominus lohannes Calot 
lohannes de Molendino 
Magister Petrus de Paris 
Magister Egidius Loulier 
Dominus Andreas Giftart 
Nicolaus Trusnet 
Magister Eustacius Francelle 
Magister Stephanus Bonnet 
lohannes Petit alias Taupin 
Petrus Taupin alias Ledit 
lohannes du Defois 
lohannes de Lestre 
lohannes Thioudet 
Nicolaus Thioudet 
Guillelmus Huart 



1) Aus dem College de Navarre. 

2) Aus der Sorbonne. Vgl. Bulaeus V, SSO. 



3* 



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— 36 — 



Karolus de Mossa 

Guilielmus Berguen 

Magister Karolus Godeau 

Magister Iohannes Fuzee 

Magister Iohannes Guilloti 

Bonus le Framois 

Iohannes Lebrun 

Emericus Claueur . . . ier (?) 

Nicolaus Eueillart 

Iohannes Carpentarii 

Nicolaus Praepositi 

Iohannes Theobaldi 

Simon de Hagha 

Magister Anthonius . . . gutta 

Magister Iacobus L . . . . 

Iohannes [Luilier] filius Arnauldi 

Luilier 
Magister Henricus Hugonis 



52 



Lage 2 Spalte 10. 



Magister Iohannes Benoise 
Magister Petrus Le Fi Ion 
Magister Reginaldus Monachi 
Magister Dionysius Ficion 
Gerardus Marguetelly 
Magister Iohannes Oardonis 
Nicolaus Cardonis 
Petrus de Beauvais 
Petrus de Puteo 
Frater Guilielmus Regis 
Dominus Abbas de Sto. Mauro 
Dominus Simon, Elemosinarius 
Hugo Clapstien 
Magister Vincencius Burelli 
Thomas Voisin 
Iohannes Fabri 
Ioachim Gerard, Nobilis 
Magister Guilielmus Hubert! 
Magister Guilielmus Gauffredi 
Petrus Bourgnier, Nuncius 
Iohannes Bourgnier 
Magister Kolandus Hancq 
Magister Quintinus de Monte Barro 



Magister Herveus Jusien 
Petrus Thioudet, Pergamenarius 
Nico laus le Cueur, Pergamenarius 
Gossardus du Caselier 
Generalis Ordinis Ste Trinitatis et 

Kedemptionis Gaptive ') 
Magister Robertus Dain 
Magister Martinus Cherot 
Hector de Salsart 
Tristanus de Salsart 
Magister Simon Chanuean 
Magister Iohannes Duraudi 
Dominus Laurenciüs (Jonue 
Baugois de Nauips(?) ! ) 
Frater Michael Robert 
Magister Philibertus Garsoni 
Frater Gerardus Barberii 
Frater Petrus de Malleroucourt 
Iohannes de Poncello 
Iohannes Candelari 
Magister Guilielmus de Boravo 
Iacobus Gargain 
Dominus Petrus Dargent 
Theobaldus Bourgois 
Dionysius de Bougy 
Magister Iohannes de Valiaco 
Iohannes Bassee 
Magister Andreas Verguier 
Frater Iohannes de C-onstant 
Magister Claudius Boudours 
52 

Lage 2 Spalte 11. 

Simon Trodeau 
Dominus Iohannes Regnoulx 
Iohannes Pinot 
Magister Egidius Morelet 
Magister Martinus Zeule 
Magister Iohannes Vedasti 
Magister Guilielmus Aimeri 
Magister Iohannes Tueleu 
Frater Theobaldus July 
Frater Valerianus de Roca 
Magister Nicolaus Monstrelet 



1) Nach ihrem Stifter Johannes von Matha auch Math uriner ge- 
nannt. 

2) Nanixs(?). 



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37 



Magister Iohannes Reginaldi 
Albericus Lacourt 
Magister Iohannes de Marconvelle 
Magister Iohannes Monchardi 
Magister Petrus Doujan 1 ) 
Iohannes de Trousseyo 
Iohannes Vrsini 
Iohannes de Agento 
Magister Iohannes Priart 
Magister Herveus Keresguer 
Magister Philibertus de Feugnicres 
Magister Iacobus Roucrau 
Dominus Matheus Passart 
Hugo Alexandri 
Petrus Michaelis 
Magister Guillelmus Desdesato 
Magister Iacobus Delf 
Dominus Iohannes de Savnigniaco 
Magister Guido Patruche 
Iohannes du Mouchel 
Guillelmus du Mouchel 
Iohannes Robillart 
Magister Iohannes Piot 
Magister Iohannes Martini 
Magister Iohannes Graculi 
Dominus Iohannes Climcadi 
Magister Amedeus Nobilis 
Magister Radulphus de Mont 

Figuet 
Perrenotus Bobier 
Magister Habraam Alberti 
Magister Iohannes Ruse 
Magister Guillelmus Parcault 
Magister Iohannes Ruse 
Mathias Laurencii 
Magister Guillelmus de Villione 
Stephanus Belleguier 
Marcialis Pichoni 
Nicolaus Martini 
Anthonius de Brocia 

50 



Lage 2 Spalte 12. 

Magister Guillelmus de Monasterio 
Magister Iohannes de Monasterio 
Iohannes Voisin 
Guillelmus Claustre 
Magister Iohannes Meynart 
Magister Georgius Tsciclaf 
Magister Reginaldus Juquet 
Robertus le Moisne 
Iohannes Vauquet 
Frater Iohannes Darry 
Magister Guillelmus Paris 
Magister Iohannes Auetor 
Magister Martinus Magistri 2 ) 
Nicolaus Debours 
Iohannes Goyet 
Martinus Ruse 

Manga 

[Majthurinus de Sto. Petro 
[Ia]cobus Boualle 
.... de Primopassu 
[Si]mon Traucart 

Dargonges 

Egidius Broiart 

Iohannes Anselli 

Simon Daronville 

Henricus Wichencourt 

Iohannes Dagerart 

Franciscus de la Roche 

Stephanus Goupil 

Iohannes de Brilis 

Nicolaus Rendu 

Iohannes Sourseti 

Magister Iohannes Maigne 

Balduinus Maisgne 

Magister Reginaldus . . . nbrule 

Robertus Platelet 

Iohannes Leporis ' 

Nicolaus Brueil 

Frater Iohannes de Ver .... 

Frater Tristandus Mon[a]chi 

Magister Robertus Cordelle 



1) Vgl. Bulaeus V, 013. 

2) Turonensis, Rector vom 23. Juni bis 10. Oct 1460. Vgl. Bulaeus V, 
pag. 90(5. 



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38 



Petrus Rendu 

Ilenricus de Furvo 

Petrus Gobilli . . . e 

Iobannes Dulcis 

Dominus Iohanncs Darquin[vi]llicr, 

abbas 
Dominus Abbas de . . . rpcnay 
Magister Iobannes . . . om . . nin 

Petrus rt 

41) 

Lage 2 Spalte 13. 

Nicolaus Rnty 
Petrus Quatrelivres 
Iohanncs de Haga 
lohannes Sallieri 
Emericus Bei lue 
Nicolaus Ilclbcnt 
Magister Ilenricus Quiriau 
Magister Nicolaiis Anglici ') 
Iohanncs de Reubempre 
Dominus abbas de Lanncio 
Magister Michael de Chalons 
Paulus Sedille 
Magister Petrus Bodin 1 ) 
lohannes Fans, Pergamenarius 
Dominus Iohanncs de Joubclois 
Magister Ludovicus Penyot 
Magister Iohanncs Vassoris 
Magister Iohanncs Vallcs 
Magister Guillclmus Alorge 
Magister Germanus Bourscrii 
Anthonius Gruget 

Lunc 20. Februarii 
Magister Balduinus Regis' 2 ) 
Philippus Pracpositi 
Guido Pracpositi 
Ingucrrandus Lc Caron 
Michael RomssHut 3 ) 
Magister Lconardus de Puteo 
Dominus Pctnis Peani 
Magister Petrus Rlondelet 



Magister Arnulphus Allouf 
Magister Iohanncs Qucsnel 
Magister Bernardus Galli 
Magister Fulco de Molendino 

Martis 21. Februarii 
Dominus Iohanncs Dionisii 
Guillclmus Michaelis 
Magister lohannes Daillaut 
Frater Petrus le Varier 
lohannes Mcrcatoris 
Dominus Simon Mcgrct 
Dominus Stcphanus de Rupc 
Magister Petms Carpcntatoris 
lohannes Cayn 
lohannes de Lcspinay 
Robcrtus de Lcspinay 
lohannes de Lespinay 
Andreas de Lcspinay 

Mercurii 22. Februarii 
Magister lohannes Abini 

47 

Lage 2 Spalte 14. 

Magister Nicolaus Dagonvillc 
Frater Stcphanus du Pin 
Ilenricus Colleti 

Iovis 23. Februarii 
Magister Nicolaus Fraterin 
Dominus Iohanncs Curtilis 
Magister Guillclmus Carpentarii 
Enguerrandus de Bouyn 
Magister lohannes Amiart ! ) 
Balduinus Iacobi 

Veneris 24. Februarii 

Magister lohannes Oantelcu 

Magister lohannes Cantelcu 

Magister Iohanncs Locelli 5 ) 

Magister lohannes de Barra 

Magister Reoricus Pctitqueu 

Magister Iohanncs Bouchardi 

Magister lohannes Marcschal 8 ) 



1) Aus dem College de Navarre. 

2) Hiermit setzen die in B erhaltenen Blätter wieder ein. 
ginnt damit B Lage 2 Spalte '.), die indessen sehr gelitten hat. 

3) B: Bomssault. 4) B: Amiard. 

5) B: Loucelli. (J) B: Marescali. 



Es be- 



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— 39 — 



Frater Martinas de Novovico ') 
Magister Oliuerius Fabri 
Magister lohanncs Ilue 
Magister Nicolaus Conty 
Magister Matheus 
Magister Iacobus Juini 2 ) 
Magister lohanncs Crcton 3 ) 
Magister Stephanus Ruffy 
lohannes Ruffy 
Bcrnardus Ruffy 
Magister lohannes de Joncher 4 ) 
i 
[Sabbati 25] Fcbrnarii 
Magister lohannes de Wite 
Magister Ludovicus Querouart 
lohannes de Villers 

[Dominica 2]C>. Fcbruarii 
Dominus lohannes de Partu 
lohannes Auber 
Rogerus Troicas 
Magister lohannes Tripot 
Magister lohannes Broie : >) 
Magister Ricardus de Lugaudrere 6 ) 
Magister Petrus de Voutenay 
Magister Rogerus de Sella 
Buille 7 ) 

Frater lohannes Godebout 
Magister Matheus Falle s ) 
Petrus le Gordier 
Guillelmus de Montfault 
Egidius Gratmoly 
Gerard us Fabri 
Clemens Gadourt 1 ') 
Magister Guillelmus Fader 1 u ) 



Magister Karolus de Haracuria 
Magister Simon Jaquenvas 11 ) 
Frater Guillelmus Textoris 
50 

Lage 2 Spalte 15. 

Magister Simon Picqucmenn 
Gerardus Tristineti 
Robertus Bon Ami 12 ) 

Lune 27. Februarii 
Magister Petrus Albi 
lohannes Albi Magister |3 ) 
Magister Ludovicus de la Tourotte u ) 
Magister Iacobus Rolandi 
Egidius Grantrault 
Magister lohannes Hanon 
Magister llector Hanon 
Magister Petrus Lasuier 
Magister Dionysius Oudault 
Magister Guillelmus Lcscot 
Frater lohannes Martini 
Magister Oliverius Jarno 
Magister Gervasius Bernargy ,5 ) 
Ludovicus Mosuerii 
Dominus Hugo de Walicourt 
Magister Michael Harrinel lü ) 
Frater Baugerius de Ororcquos 17 ) 
lohannes le Vavasseur, illuminator 
Dominus lohanncs le Rouge 
Guillelmus Gaudart 
Petrus Daudean 
lohannes Cheere ,s ) 
Frater lohannes Aubcrt 
Frater lohannes Ensoult 19 ) 



1) Dieser Name fehlt an dieser Stelle in B. Vgl. Anmcrk. 4. 

2) B: Juing, nach diesen Namen folgt in B noch: 

Magister Livinus de Joncheer. 

3) B: Crethon. 

4) Dieser Name fehlt in B. Statt dessen steht: 

Frater Martinus [de N]ovov[i]co. 

5) B: Broude. 6) B: Ligaudiere 

7) B: Bouille (der Platz flir den Vornamen ist offen geblieben). 

b) B: Palle junior. 9) B: Godart. 

10) B: Foucier. 11) B: Jaquenbal. 

12) Hier folgen in B noch 14 Namen, die in A auf Spalte IS Lage 1 vor- 
getragen sind. 

13) B: Magister lohannes Albi. 14) B: de Tourottc. 
15) B: Bernargi. 16) B: Harimel. 

17) B: Frater Baugesius de Crezeques. 

18) B: Cheher. 19) B: Ansoult. 



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— 40 — 



Magister Iobannes de Hancqville { ) 
Magister Iohannes Regnauldin 
Frater Ricard us Ancelini 2 ) 
Frater Philippus de Herlay 3 ) 
Dominus Petrus Visiany 4 ) 
Franciscus Bochetel 5 ) 
Magister Simon Feuqnerellcs 6 ) 
Magister Robertus Sichon") 
Dominus Iohannes Paignon 8 ) 
Magister Desiderius Ilermcnt 9 ) 
Dominus Iohannes Comient 
Iohannes Voisin 
Iohannes Amorry ,0 ) 
Iohannes de Sto. Dionisio 
Dominus Iohannes Gagicr 
Nicolaus de Curia 
Mauritius Menart 
Henri cus Helene 
Iohannes Babon alias Rouet 
Magister Thomas Papillon 

47 



Lage 2 Spalte 16. 

Iohannes Caronis 

Iohannes du Longcourcil 

Iulianus Episcopi 

Robertus de Bosto 

lacobus de Foresta 

Magister Guillelmus Eschart 

Stephanus Tripet 

Eustathius Luilier 

lacobus Saborosy") 

Dominus Mathurinus Mercatoris 

lacobus de Prato 



Magister Alanus, curatus Dargil- 
Heres»2) 

Dominus Iohannes des Preaux 
Dominus Hue. le Cornu 
Dominus Adam Chenetat 
Iohannes de Bombart 
Matheus Rogier 
Magister Anthonius Salsiny ,3 ) 
Magister Hugo Gouye 
Magister Balduinus Magistri 
Dominus lacobus Gossart 
Magister Themas Troussel 
Magister lacobus Palluyau 
Matheus Boutin 
Frater Guillelmus de Chery 
Iohannes Coural 
Magister Dionisius Le Sanier 14 ) 
Magister Iohannes de Valle senior lb ) 
Magister Iohannes de Valle junior ' 5 ) 
Dominus Michael de Binolis 16 ) 
Claudius Fougerouge 1 ") 
Bartholomeus Manivvlt (!) 
Iohannes Mittonneau 18 ) 
Magister Iohannes Coureon 1 -') 
Magister Theobaldus Germaneti 20 ) 
Philippus Bourgondi, Religiosus 21 ) 

Martis 28. Februarii 
Magister Petrus Fabri 
Magister Iohannes Malepertis 
Philibertus du Luz 22 ) 
Dominus Petrus abbas de bene- 

dicti dei 23 ) 
Fi'ater Gilbei*tus Dorvallet 
Magister Franciscus de Maroliis 
Frater Anthonius de Gluee 



1) B: Hacqueville. 
4) B: Bisiani. 

6) Wohl identisch mit 
bis 23. Juni 1463. 

7) B: Sochon. 
B: Hermant. 
B: Saborosi. 
B: Salsuy. 

,» Ein Iohannes de 
16) B: de Vinolis. 
IS) B: Myt tonne au. 
20) B: Germanety. 
22) B: du Lus. 



2) B: Anseiini. 3) B: Herlayx. 

5) B: Boschetel. 
Simon Fequierolles, Rector vom 24. März 

8) B: Paygnon. 
10) B: Amoury. 
12) B: Dar gi Her es. 
14) B: Le Saunier. 
Valle war Mitglied des College de Navarre. 
17) B: F ougerouzc. 
19) B: Courrerii. 
21) B: Frater Philippus Bourgondi. 
23) seil, monasterio. 



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— 41 



51 



Frater Iohannes de Glcue 
Gnillelmus Viderue 
Conradus 1 ) Ingolt 
Dominus Robertus Lc Fortier 
Dominns Iohannes Niceron 
Magister Iohannes Blond el 
Dominus Thomas Praepositi 
Benedictus Wasse 

Lage 2 Spalte 17. 

Nicolaus de Mersche 

Petrus Juniaux 2 ) 

Thomas le Boullenr 3 ) 

Iaeobus Seurrart 

Frater Iohannes Sante 4 ) 

Nicolaus Mommeliart 5 ) 

Magister Oaufridus Calvi 6 ) 

Stephanus Merebenf 

Magister Petrus Corbigny 

Frater Petrus Fabri, Magister Ste. 

Trinitatis 7 ) 
Michael Mechon 8 ) 
Frater Iohannes de la Place 
Stephanus Quepin u ), Nuncius 
Frater Iohannes Quesnel 
Magisterlohannes de Maisencourt 10 ) 
Magister Petrus Regis 
Robertus Fernat 
Iohannes Platel 
Magister Iohannes Bertheiemi 
Iohannes Turpin 
Iaeobus Coiffart 
Petrus Adam 
Willermius Villier 
Michael Guem 
Claudius Renbaldi 



Ricardus Anglici 

Magister Guido de Castellione n ) 
Magister Gaufridus Securis 
Philippus Doillier 
Petrus Martini 
Dominus Crispinus Bailly 
Magister Maturinus Douzonville 
Frater iohannes Francisci 
Frater 12 ) Michael de Heda 
Iohannes de Sorcheville 
Magister Iaeobus Coiffier 
Iaeobus Garnerii 
Iaeobus Malree 
Gnillelmus Arnulphi 
Frater Iohannes Aufferire 
Magister Iohannes Lothoringi 
Magister Iohannes de Cruce 
Magister Philippus Brule 
Iohannes Ganeron 
Magister Iohannes Chartier 
Magister Robertus Botin 13 ) 
Magister Henricus du Pressouer 
Iohannes Aubin alias de Milly 
Iohannes du Ilouel alias de Bonville 

41) 

Lage 2 Spalte 18. 

Magister Matheus Farcy 14 ) 

Iohannes Taillandier 

Guillelmus Galtery lb ) 

Guillelmus Pregis 

Magister Theobaldus Luilier 

Magister Ludovicus du Mesnil 

Magister Gilbertus Rolin 16 ) 

Petrus Regnaudi ,7 ) 

Dominus Guillelmus de Rocherei 

Henricus Borrelier 18 ) 



1)B: 
2}B: 
4) B: 
6) B: 

8) B: 

9) B: 
10) B: 
12) B: 
14) B: 
16) B: 
16) B: 



3) B: lo Bouleur. 

5) B: Moumeliart. 

7) Der Zusatz fehlt in B. 



Conroudus Ingolt. 

Juniaulx. 

Sente. 

Calvy. 

Michon. 

Gnepin. Es war zuerst Q geschrieben, was ausgestrichen wurde. 

de Masencourt. 11) B: de Castillione. 

Magister. 13) B: Boutin. 

Farci. 15) B: Galteri. 

Dronlin. 17) B: Reynaudi. 

Borlier. 



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— 42 — 



Magister Himbcrtus Patern l ) 
Iobannes Terneloti 2 ) 
Himbertus de Monayo 
Magister Hugo Praepositi 
Iohannes Gratii :j ) 
Iobannes Carpentarii 
Dominus Robertus Anbout 
Iobannes Dinelet 4 ) 
Iobannes Dinelet junior 
Magister Iobannes Regis 
Iobannes Secarprel 5 ) 
Magister Guillelinns Annray 6 ) 
Magister Gervasius Aluine 7 ) 
Magister Gilbertus Brunat s ) 
Magister Guillelmus Postel") 
Dominus Iobannes Ferrcrii 10 ) 
Philippus Copin 
Magister Iobannes Goulct 
Guillelmus Menart 
Dominus Petrus le Fcron 
Dominus Olivcrius Ouf M ) 
Dominus Nicolaus Quarre l2 ) 
Karolus Compain 
Dominus Natalis le Picart 
Magister Iobannes de Cbaufou ,:t ) 
Matburinus de Roseriis 
Magister Iohannes le Cbarron 14 ) 
Hugo le Cbarron 
Dominus Robertus Landerencii 
Dominus Anthonius Bolvaldi 
Petrus Boudart 
Frater Petrus Martini 
Frater Nicolaus Coissepain 
Gcorgius Furonis 
Petrus Videt 



Radulpbus Videt 
Magister Iobannes Visse 
Magister Andreas Dautan 
Magister Anthonius Calcrini 15 ) 
Radulpbus Borte ,b ) 
Frater Iohannes Dcvillcr 
[51] 

Lage 2 Spalte 19. 

Petrus de Fönte 

Nicolaus Orel 

Magister Iobannes Morin 

Magister Michael Decran 

Magister Robertus Gentil 

Magister Iohannes Fauvel 

Iohannes de Scranis 17 ) 

Magister Guillelmus Coquille 

Durandus 

Magister Iohannes Iohannis 

Magister Raymondus Iohannis 

Mercurii vltima Februarü 
Dominus Petrus Boucherii ,v ) 
Frater Guillelmus de Vicesellc ,, • , ) 
Nicolaus du Ru 
Iobannes Honin 20 ) 
Dominus Karolus de Lage 
Guillelmus Moteron 
Iohannes Cruel 
Iohannes Dolori 21 ) 
Iacobus de Mante 22 ) 
Magister Emericus Sansonis 
Magister Iohannes Ccdin 
Dominus Stephanus Gounault 
Iohannes de Villiers 
Dominus de Mandrc' 2: *) 



1) 
2) 
•1) 
5) 

') 

n) 

13) 

14 

15 

l«>) 
2i) 
23) 



B: Magister Ymbertus Paterii. 



3) B: Gracii. 



<i) B: Annrey. 

&) B: Brunot. 
10) B: Fererii. 
12) B: Quare. 



B: Cerneloti. 

B: Dinelet senior. 

B: Scarprel. 

B: Aloine. 

B: Pestcl. 

B: Houf. 

B: Chauffou. 

Ein loh. Charron war Mitglied der Sorbonne. 

B: Cabrini. U\) B: Boite. 

B: Serannis. 18) B: Bo lieber. 

B: Biccselle. 20) B: Hoonini. 

B: Dolor.is. 22) B: Demonte. 

B: Dominicus de Mandre alias Fourmaost, 



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Magister Simon Clcrici 

Anthonius Fustallierii 

Magister Iohannes le Jay 

Magister Mathcns Lienin 

Adam Carnificis 

Iohannes Boiffardi 

Frater Rogerus Lupi 

Petrus Faiole 

Magister Iohannes Vautier 

Iohannee Bulot 

Franciscus Ludovici 

Ludovicus Vinoti 

Iohannes Viardi 

Magister Patrieius Ilepburnn ') 

Keginaldus de Torrectes 2 ) 

Guido de Tourrectcs 

Magister Gerardus Gobaillc 

Iohannes Varlot 

Guillelmus Varlot 

Iohannes Gruycr 

Magister Guillelmus du Rochier 

Dominus Matheus Goury 

Magister Iohannes Ines 

Galterus Platccorne 

Iohannes Bouvct 



50 



Lage 2 Spalte 20. 



Gervasius Anglici 

Michael Barbot 

Iohannes Cheronner 

Iohannes Cajart :t ) 

Magister Iohannes de Lapidc 4 ) 

Iohannes Brunectc 

Robertos Pardoux 

Andreas Marnois 

Guillelmus Marnois 

Iohannes Drouet 

Dionysius Marcelli 



43 — 

Philippus Corncli 

Petrus Radulphi 

Guillelmus Morin 

Iohannes Daniel 

Guillelmus Vrillc 

Nicolaus Brouhamel 

Iohannes Guillet 

Iohannes Gragii 

Magister Iohannes de Sto. Ricario 

Magister Philippus Estoquart :> ) 

Magister Robertus le Boursier 

Iohannes Remigii 

Magister Iohannes de Cambrin 6 ) 

Frater Thomas le Grant 

Dominus Iohannes de Vico 

Petrus Normani 

Nicolaus Parvi 

Dominus Iohannes Brisset 

Petrus Garitonis 

Dominus Petrus du Chat 

Petrus de Virgultis 

Ludovicus Chamieti 

Dominus Barthol omeus Charbuelli '') 

Gabriel Fautcrel 

Petrus Bursarii 

Guillelmus Carpentatoris 

Dominus Yvo Fabus 

Iohannes Hominis 

Magister Iohannes Bourdet 8 ) 

Iohannes Aligot 

Dominus Iohannes Mustrencolle 9 ) 

Ricardus ,ü ) 

Magister Ludovicus Label le 

Magister Guillelmus Rays 

Magister Nicolaus Lanier 

Magister Michael Basin 

Reginaldus Gorre 

Iohannes Thome 

Iohannes Gouaut 11 ) 



1) B: Hepbuenn. Wohl identisch mit Patrick Hcpburu, der am 
5. Okt. 1488 zum (ersten) Earl of Bot h well ernannt wird. 

2) B: de Tourrectez. 3) B: Gaguart. 

4) Vgl. Bulaeus V, 889. Die folgenden 14 Namen fehlen hier in B, so 
dass dort gleich Iohannes de Sto. Ricario folgt. 

5) B: Estocart. H) B: Iohannes Cambrin. 
7) B: Chabuelli. 8) B: Bourdart. 

9) B: Mustrecolle. 10) Der Vatersname fehlt auch in B. 

11) B: Gouault. 



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— 44 — 



Iohannes Guiart 1 ) 

Thomas le Vavasscur 

Magister Iohannes Pie de Vache 

Petrus de Fresnay 2 ) 

Magister Guillelmus de Bosto 



Lage 2 Spalte 21. 

Anthonius Malet 

Magister Guillelmus Bourdin 

Iohannes Hommet 

Dominus Iacobus Barre 

Frater Petrus de Colmont 

Dominus Gaufridus, Abbas 

Frater Petrus de Perainvilla 

Magister Ricardus Viart 

Guillelmus Fabri 

Nicolaus Gombaut 

Magister Petrus Raimont 

Petrus Colle 

Frater Iohannes Yuernati 

Magister Iohannes Fleury 

Iohannes Canpon 

Petrus Croquet 3 ) 

Iohannes Cottart 

Theobai dus Baillet 

Radulphus Lannoy 

Petrus Bousson 

Magister Guillelmus Cardin 

Ludovicus de Pulchrosono 

Franciscus de Pulchrosono 

Iacobus de Pulchrosono 

Dominus Petrus de Pulchrosono 

Dinetus de Pulchrosono 

Guillelmus de,/ Pulchrosono 

Iohannes de Thoco 

Gaufridus Jolivet 



Guillelmus Bouctte 
Guillelmus Hebert 

Iovis prima Marcii 
Magister Hugo le Coq 4 ) 
Magister Iohannes Champion 
Dominus Stephanus Morrart 5 ) 
Iohannes Dignerret 6 ) 
Iohannes Filion 
Frater Ludovicus de Coullon 
Magister Eustacius de Campis 
Iohannes Hardi 7 ) 

Magister Iohannes Clerici de do- 
mo 8 ) Vaudetar 
Frater Thomas Rivot 
Nicolaus de Quercu 
Magister Iohannes Codie 
Iohannes Regnart 
Iohannes Bertrandi 
Magister Guido de Bellavalle 
Magister Petrus Mauger 
Magister Guillelmus de Canteleu 
Dominus Egidius Bourdon 
Dominus Iohannes le Sueur 
Dominus Nicolaus Mignon 
Philippus du Cicoux 

52 

Lage 2 Spalte 22. 

Iohannes de Valle 
Dominus Guillermus Tingony 
Magister Iohannes Lidat 
Magister Anthonius de Monte Joco 
Magister Egidius Boulart 
Magister Oliverius Begouyn 
Dominus Robertus Mutan 
Frater Iohannes Monachi 
Magister Nicolaus de Neauville 



1) Die folgenden 19 Namen nur in A an dieser Stelle, so dass B erst 
wieder mit Petrus Cr ocqu et einsetzt, welchen Namen A beim Abschreiben 
schon einmal irrthtimlich setzte. Siehe die folgende Anmerkung. 

2) Ursprünglich stand Petrus Croquet, dann ist Croquet ausge- 
strichen und de Fresnay daneben geschrieben. 

3) Hiermit setzt die Vorlage B wieder ein. 

4) B: Cocq. 5) B: Morrat. 0) B: Digneret. 

7) Hiermit schliesst die 2. Lage in B und damit die noch vorhandenen 
Blätter der Vorlage fiir das Register A. 
6) Es steht die Abkürzung do°. 



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— 45 — 



Yvo Galteri 

Magister Petrus de Lesclat 

Yvo Dresnay 

Guillelmus Ruffy 

Dominus Hardouynus Paris 

Egidius de Mallefe 

Frater Guillelmus Pie Dieu 

Magister Ludovicus Lamoureux 

Magister Petrus de Vaucello 1 ) 

Magister Egidius Burgault 

Dominus Iohannes Ducis 

Nicolaus Vautier 2 ) 

Magister de Itinere 3 ) 

Magister de Fönte 

Magister Iohannes Pluiecte 4 ) 

Nicolaus Pluiecte 

Iohannes Bertrandi 

Magister Martinus de Puteo 

Magister Philippus Papelart 

Magister Guillelmus Textoris 

Iohannes Pret 

Magister Hugo Salvamoni 

Anthonius de Barro 

Magister Iohannes Noviaut 

.... nanus Driat 

Praepositi 

[Ge]rardus Figerii 

Bastier 

Ludovicus de Montmirail 
Robertus de Montmirail 
Iohannes de Passu 
Iohannes Chartier 
Gaufiridus de Lauda 
Simon Malingre 
Iohannes Malingre 
Petrus Balandi 
Guillelmus Lienart 



[S]imon Valengeler 
[l]ohannes Waleugeler 
.... Anglici 

Walengeler 

Michael de Vaudetar 
51 



Lage 2 Spalte 23. 

Stephanus Phalaise 

Emericus Chastillon 

Magister Theobai dus de Turre 

Guillelmus Choart 

Magister Petrus Choart 

Milo Dilliers 

Eadmundus Infantis 

Marcus Travers 

Guillelmus Grolier 5 ) 

Odo de Bernay 

Andreas le Juste 

Iohannes Coulot 

Iohannes de Templo 

Anthonius Gueyfaut 

Iohannes Saumeres 

Philipus Muart 

Iohannes Lathomi 

Iohannes Rabigois 

Magister Hugo Carbonnerii 

Guillelmus Durin 

Iohannes de Refugio 

Petrus de Refugio 

Hugo Mauperlier 

Iohannes de Sto. Justo 

Hugo Qnonqliatis 

Iohannes Colnmbel 6 ) 

Petrus Courtin 

Petrus de Lali 



1) Vgl. Launoy 1. c. p. 714 ff. Bulaeus t. V, p. 914. 

2) Es war zuerst Vantier geschrieben, dieser Name ist dann ausge- 
strichen und Vawtier daneben geschrieben. 

3) Bei diesen beiden Namen ist der Platz fiir die Vornamen freige- 
blieben, der zweite ist aus Lage 1 Spalte 16, der erste aus Lage 1 Spalte 14 
hier nachgetragen. 

4) Wohl derselbe, den Bulaeus V. 895 als loh. Pluyette aufführt. 

5) Ueber dieses Mitglied der Familie Grober findet sich kein Nach- 
weis bei Leroux de Lincv, Recherches sur Jean Grollier. Paris Ibbü. 

G) Vgl. über die Familie: Longnon, Fr. Villon p. 27. 



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46 — 



Nicolaus Bussi 

Karolus de Porta 

Gerardus Galli 

Hugo Galli 

Iohannes Medici 

Hugo Pondelume 

Authonius Roliart 

Nicolaus Braschet 

Iacobus Pinart 

Magister Johannes de Betoncourt *) 

Antlionius des Comptes 

Henricus Lutin 

Iohannes Marquays 

Iohannes de Amello 

Magister Nicolaus Viart 

Magister Nicolaus Baudoti 

Iohannes Luiiier 

Iohannes Luiiier 

Magister Iacobus Figuli 2 ) 

Stephanus de Villaribus 

Iohannes de Tusse 

Franciscus Pichon 

Iohannes Oliveri 

Petnis de Brolio 

Petrus Lathomi 

53 



Lage 2 Spalte 24. 

Nicolaus Polin 
Claudius Philipi 
Magister Bertrandus Briensonis 
Dominus Iohannes Morose 
Magister Lambertus Cordier 
Magister Petrus Chouart 
Guillernius Chouart 
[llerjmanus Huet 
..... Pillart 



Magister Petrus de Turquan 
Iohannes Turquan 
Guillermus Regis 
Philippus Cholet 
Guillermus Regis 
Nicolaus de Vico 
Magister Egidius Positis 
16 



Item tradidi vixx et xiiij sig- 

134 neta domino Receptori huius 

burse pro collegio burgondie 

Eur. VI ade 

Nos Iehannes Hue sacre theo- 
logie, Nicolaus de Conty decreto- 
rum doctores, Matheus Doulet in 
medicina magister, Iacobus Junus, 
Livinus De Joncheren, Berengarius 
Mercatoris, Iohannes Cnrton 3 ), qua- 
tuor uationum In artibus magistri 
et Gossonius Schopenagel bidelius 
nationis Almanie ambaxiatores Vni- 
uersitatis nouissimi ad [nostjram 
maiestatem destinati fatemur re- 
cepisse a magistro Petro Carnificis 
ejusdem vniuersitatis reeeptore tri- 
ginta scuta auri ex dono liberal i 
per eandem matrem vniuersitatem 
nobis ordinato et xx.ll ij ß pari- 
sienses super stipendiis nostris que 
fuerunt distribute inter nos pro 4 ) 
duobus diebus et tribus partibus 5 ) 
vnius'diei in singulis et sie vni- 

uersitas nobis sine 6 ) — 

In Septem diebus cum quarta parte 
vnius diei. Testibus nostris manu- 



1) Ein loh. Bethencourt ist Mitglied der Sorbonne. 

2) Potier(?) 3) Undeutlich. 

4) Folgte zuerst tribus, was ausgestrichen wurde. 

5) Undeutlich. 

6) Es folgen zwei Worte; von dein ersten sind die ersten drei Buch- 
staben nicht mehr lesbar, die Endung ist bus., das zweite heisst vielleicht 
nomine. 



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— 47 — 

alibus hie appositis Anno domini M. Dollet 

mo cccc lxüj die viij mensis mar- Berengarius Mercatoris 
cii l ) Io. Curchton 

N. de Conty Schuppenagel 2 ) 

Livinus van de Joncheren. Junus. 



Ansser dem vorstehenden Register fanden sich, wie schon anfäng- 
lich bemerkt, noch drei weitere Blätter, von denen nur die ersten 7 
Spalten beschrieben waren. Sie sind gleich dem Register B von der 
Hand des Petrus Carnificis; das Papier trägt ebenfalls wie das Re- 
gister B die Marke, welche Midoux et Matton No. 294 geben. Zwei 
dieser Blätter schliessen sich unmittelbar an das vorige Register an, 
da sie die Zeit vom 9. März bis 10. April 1464 umfassen. Das dritte 
Blatt gehört einem nicht mehr bestimmbaren Register an. Die Da- 
tierung der beiden Blätter ist mit Sicherheit zu machen, obwohl in 
der Unterschrift die Jahreszahl in den Einern durch den Buchbinder 
verstümmelt wurde. Es wird nämlich in ihnen der 1. April als Oster- 
tag bezeichnet, und es können für uns daher nur in Frage kommen 
die Jahre 1453 und 1464 ; da aber nach dem 1 der Jahreszahl noch ' 
ein Rest einer X stehen geblieben ist, so ergiebt sich zweifellos das 
Jahr 1464 (n. St.) als das richtige. 

Diese beiden Blätter bringen mithin in ihren Namen Ergänzungen 
zu dem vorigen Register und ich lasse sie deshalb hier folgen. 

Lage 3 Spalte 1. ^ ster ^"»nes le Jay 

lohannes Paulmier 

Veneris 9. Marcii Dominica II. Maicil 

Magister Thomas Parent lohannes Caffot 

Dominus lohannes Cadoti Dominus lohannes Goudry 

Galterus de Cappella T 4 „ xr .. 

rr Lune 1 2. Maren 

Sabbati M. Marcii Magister Bonitus Regnaul t 

Magister Iacobus Fournier Magister lohannes de Puteo 

Nicholaus Potier Magister lohannes Galten 

Hugo de Monteformoso Guido de Monte acuto 

Magister Michael Dvane Karolus de Meldis 



1) Es ist auffallend, dass die Unterschrift loh. Line, der wahrschein- 
lich der Wortführer der Gesandschaft war, fehlt Vgl. über ihn Bnlaeus, 
t. V, 889. 

2) Der Vorname ist durch den Buchbinder bis auf die Spitzen der 
Buchstaben fortgeschnitten. 



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Nicholaus Le Begue 
lohannes Frete 
Iohannes Bidault 
Magister lohannes Derlons 

Martis 1 3. Marcii 
Magister Guillermns Daguyer 

Mercurii 14. Marcii 
Magister lohannes Mallart 
Dominus Petrus Stephani, Abb[as] 
Gilbertus Soleri 
Petrus Perrelly 

Iovis 15. Marcii 
Dominus Guillennus Pignoty 
Martinus Barberi 
Veneris nichil; Sabbati 17. ejusdem 
lohannes Des Fosses 

Dominica IS. eiusdem 
Dyonisius 

Lune 19. ejusdem 
Michael Luce 
Magister Thomas Tulleu 

Martis 20. Marcii 
Magister lohannes Merhilt 
Magister Egidius Fratris 
Goeslbinus Schulppenagel, Bidellus 

Almanie 
Guillennus Monachi 

Mercurii 21. ejusdem 
Stephanus Luilier 

[xxx]vi 

Lage 3 Spalte 2. 
Iovis 22. Marcii 
Frater Guillennus des Fougerays 
Gerardus Nicholay 

Veneris 23. ejusdem 
Magister Guillennus de Monte Ca- 

nino 
Magister lohannes de Kaermoysan 

Sabbati 21. ejusdem 
Magister lohannes de la More 
Anthonius Rolandi 
Magister Petrus Bouttemye 
Magister lohannes du Feugueray 



48 — 

Robertus Ooismare 
lohannes Le Cordier 1 ) 
Magister Matheus Pele 
Magister lacobus Lesbahy 
Magister Stephanus de Chameleto 
Magister lacobus de Ruyaux 
Magister Simon Viloti 
Magister Rolandus Poulart 
Magister lohannes Chcneteau 
Magister Petrus de Pilis 
Magister lohannes Sinsart 
Dominica 25. Marcii 
Oliverius Audren 
lohannes Travesse 
Magister Petras Voyer 
Magister lohannes de Tilloy 
Marcialis Sapientis 
lohannes Denespolio 
Magister lohannes Merati 
Magister lohannes Clerici de Metis 

Lune 26. Marcii 
Magister Petrus Carpentier 
Magister Petrus Cambier 
Bartholomeus Doduci 
Andreas Fabri 
Petras Aubreulleyul 

Martis 27. ejusdem 
lohannes Lesin 
Anthonius du Bies 
lohannes Meate 
lacobus Guichardi 

Mercurii 28. eiusdem 
Henricus Middelbierch 
lohannes junior de Sto. Yedasto 

Iovis 29. ejusdem 
Magister lohannes de Breban 
Magister Gilbertus Boisselly 
Petras Salomonis 
Magister Petrus Iohannis 
Magister lacobus Le Saindieu 
Nicholaus Barbitonsoris 
xliiij. 



1) Wohl derselbe, den Bulaeus V, SSß als Iohan. Cordier, Parisinus 
aufführt. 



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— 49 — 



Lage 3 Spalte 3. 

Iohannes Copin 
Magister Bertinus Bouvet 
Veneria 30. Marcii 
Stephanus Capel 
Daniel Ourens 

Magister Iohannes des Friches 
Magister Arnaldus des Friches' 
Petrus des Friches 
iSymon des Friches 
Magister Philippus du May h et 
Magister Iacobus de Manso 
Magister Iohannes de Hylandia 
Philipus Piegis 

Magister Zacharias de Lamote 
Magister Regnatus de Barra 
Magister Oliverius Pelan 
Iohannes Daudin 
Magister Iacobus Manron 

Sabbati vlthua Marcii 
Iohannes de Serain 
Iohannes Corderii 
Iacobus Fromentin 
Magister Christianus Castclli 
Iohannes Goulain 
Iohannes Malievaut 
Magister Petrus de Flourncyo 
Magister Ambrosius Bertrand i 
Iohannes Coudon 
Iohannes Rolini 
Arturus de Campis 
Nicholaus Barrois 
Petrus Humette 
Magister Guillermus Champion 
Iohannes Borlichy 
Mathurinus Guiardi 
Symon Grimbart 
Iohannes Dourdan 
Iohannes Trucaudi 
Iohannes Coustane 



Richardus Hclain 
Guillermus Poilefou 

Dominica prima Aprilis et dies pasche 
Magister Clemens Permentarii 
Guillelmus ') 
Petrus Mauduit 
Nicholaus Musart 
Iohannes du Mesienli 
Petrus Martinot 
Magister Iohannes Juette 
Iohannes Guilloti 

Wlvij 1 ) 



Lage 3 Spalte 4. 

Iohannes Thaymon 
Magister Petrus de Hasselt 
Iohannes de Nas .... auti 
Iohannes de Tlbynel 3 ) 
Robertus de Tylbinel 3 ) 
Petrus ') 

[Lune] 2» Aprilis 
Magister Henr[icus] . . . cloche 

[Mar]tis 3 eiusdem 4 ). 
Magister Iohannes Bertelot 
Magister Iohannes Heberge 
Magister Iohannes Richardi 
Magister Henricus Vinien 

Mercurii 4. Aprilis 
Petrus Meynart 

Iovis 5. Aprilis 
Hugo Maillart 

Veneris G. eiusdem 
Magister Philippus .... ger 
Magister Fra[nciscus] .... douyn 

Sabbati 7. eiusdem 
Magister Iacobus Dechen (?) 

Dominica S. Aprilis 
Fratcr Iohannes le Breton 



1) Der Vatersname ist fortgeblieben. 

2) Nur noch theilweise sichtbar. 

3) Soll wohl derselbe Vatersname sein. 

4) Die 4 Namen dieses Tages fast unleserlich. 

Beihefte. I. 



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— 50 — 

Lune 9. nichil; Martis 10. eiusdem Magister Oliverius Voyer 
Iohannes Rosel — 



xUijl) Cxlv v&Unt xiiij 11. [x£P) 

Magister Guido de Chameleto 

Seeuntur misie 

primo ex resta pr/mi compoti viii ß. 

Item pro execuc/one üijor prorogac/o/mm ii ß viii c). 

pro salario receptoris xiiij ß vi A 

pro salario cewrotulatoris vii ß iii A 

Soma total/* misiarwro praecedenciuw ascend/7 

xxxij ß v 9). 

Pr/ma resta est xij 11. xvij ß ij A 
Item vlti/wa est xiiij 11 x ß*) 
Soma total/* toebts reeepte est 
xxvij 11. vij ß ij <J. 

Lage 3 Spalte 5. 
misia 

primo pro expen*/.v deputatorww l. 4 ) ß 

Item pro salariis reeeptor/* et Cö/<rotul[atoris] 

Incitant aliis misiis xxxij ß v A 

Sowa total/* officium misianw» iiij. 11. ij ß [v A] Ä ) 
sie facta eomjuiracione misie ad recepta[m], 
reeepta excedit misiam In soma 
xxiij 11. iiij ß ix A quae soma fuit 

jter enn&em reeeptorew expedita In prae*£nti[a] 
deputatorwm ambatiatorib«* vninersitat/* 
subscriptorwm anno do/n/ni millesimo cccc lx[iv] 
die xa aprilis. 



1) Der Rotulator hat eine vorläufige Zählung der Inscribierten vorge- 
nouimen und seine Addition vermerkt, es soll heissen [c]xliij; als dann die 
2 weiteren Namen dazukamen, hat er die Summe aller als Cxlv angegeben, 
was jedoch auf einem Additionsfehler beruht, es sind in der That 147 Namen 
verzeichnet. 

2) Siehe wegen der Ergänzung dieser defecten Stelle die folg. An- 
merkung. 

3Y Hiernach ist die obige Ergänzung gemacht. Bei 145 Zahlenden und 
einem Ertrage von 14 11. 10 /? ergiebt sich als Zahlung des Einzelnen 2/9, 
also die gleiche Burse wie beim Hauptregister. 

4) Ursprünglich xliiij, welche Zahl wieder ausgestrichen und durch 
übergeschriebenes .1. ersetzt wurde. Der Betrag bezieht sich auf die Depu- 
tierten, den Recep^or, wie den Conrotulator. 

5) Diese Zahl ist vom Buchbinder fortgeschnitten, wie sich aus der 
Addition der vorhergehenden beiden Posten ergiebt. 



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— 51 — 



M. Magistri 

Pr. Stonebart 

Houpplande 

Baillet 

Ps. Fabri 

Junus 

Io. Curchton 



N. de Conty 

M. Dollet 

Kaivoq 

Io. Merhilt 

Livinus van de Jonche[ren] 



Die ganze übrige Spalte 5 ist leer. Auf der sechsten hat sich 
Petrus Carnificis noch die folgenden Namen vermerkt: 

Iohannes 

Iohannes Chartain 

Magister Iohannes Bultel 

Dominus Reginaldus Gcrvaise 

Iohannes Bounin 

Magister 

Magister Balduynus Milletti 

Magister Stephanus Perree 

Robertus Estimart 

Magister Alexander Chabellain 

Nicholaus Doublet 




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Nachtrag. 



Der im Register aufgeführte: Antoine de Pompadour (Seite 14) 
ist 1482 maitre des comptes König Charles VIII.; Artus (Arturus) 
de Vaudetar (Seite 13) wird genannt als conseiller au Parlement, 
Chanoine de Notre-Dame, Sieur de Lires, du Mez, Boissette pres de 
Melun. Sein Todesjahr ist 1504. Ich entnehme diese Nachweise aus 
dem kürzlich erschienenen Werk: Jean de Reilhac, secretaire, maitre 
des comptes etc. des rois Charles VII., Louis XI. et Charles VI1L Do- 
cumenta pour servir a l'hist. de ces regnes (publ. par A. de Reilhac) 
Paris 1887. 

Es ist mir schliesslich eine angenehme Pflicht Herrn Karl 
Schorbach für seinen Rath bei Entzifferung mancher fast unleser- 
licher Eintragungen auch hier meinen herzlichen Dank zu sagen. 

Strassburg i. E. 

Spirgatis. 



Druck Tun Ehrhardt Kaitm, Halle a. S. 



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Die Reichenauer Sängerschule 

Beiträge zur Geschichte der Gelehrsamkeit und zur 
Kenntnis« mittelalterlicher Musikhandschriften 



von 



Wilhelm Brambach 



Zur Bibliographie 

des 

Henricus Hembuche de Hassia 

dictus de Langenstein 

von 

F. W. E. Roth 



Zweite» Beiheft tum Centralblatt für Bibliothekswesen 



Leipzig 

Otto Harrassowitz 

1888 



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Die Reichenauer Säiigerschule 

Beiträge zur Geschichte der Gelehrsamkeit und zur Kenntniss 
mittelalterlicher Musikhandschriften 



von 

Wilhelm Brambach 

Mit 1 Facsimile-Tafcl 



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Vorwort. 



Der Titel vorliegender Schrift könnte dazu veranlassen, meine 
Arbeit mit der „Sängerschule St. Gallens von P. Anselm Schubiger", 
zu vergleichen. Es ist aber keineswegs meine Absicht gewesen, zu 
diesem vorzüglichen Werke ein Seitenstück zu liefern. A. Schubiger 
hat ein lebensvolles Bild vom Gesangswesen in den mittelalterlichen 
Klöstern, nicht allein zu St. Gallen, entworfen, er führt uns die Klo- 
stersanger als Gelehrte, als Componisten, im Chordienst, in ihren 
Musikübungen, wie in Beziehungen zur Aussenwelt vor. Auch das 
Reichenauer Musikleben hat er in den Kreis seiner Betrachtung 
gezogen. 

Für meinen Theil möchte ich den geneigten Leser bitten, auf 
das Wort „Schule" im vorstehenden Titel das Hauptgewicht zu legen. 
Denn ich habe mich bemüht, die Schultechnik der Reichenauer zu er- 
mitteln und darzustellen. Zu diesem Zwecke sind mehrere Vorarbeiten 
von mir unternommen und seit Jahren veröffentlicht worden. Die- 
selben werden hier so citirt: 

Tonsystem = Das Tonsystem und die Tonarten des christlichen 
Abendlandes im Mittelalter, ihre Beziehungen zur griechisch- 
römischen Musik und ihre Entwicklung bis auf die Schule 
Guido's von Arezzo. Mit einer Wiederherstellung der Musik- 
theorie Berno's von der Reichenau nach einer Karlsruher Hand- 
schrift. Leipzig (B. G. Teubner) 1881. 

Musiklitteratur = Die Musikiitteratur des Mittelalters bis zur Blüthe 
der Reichenauer Sängerschule (500 — 1050 n. Chr). Daselbst 
1883. (Sonderabzug aus den „Mittheilungen aus der Gross- 
herzoglich Badischen Hof- und Landesbibliothek IV"). 

Hermanns Musica = Hermanni Contracti musica. Daselbst 1884. 
Ferner sind einige Stücke des Aufsatzes: „Theorie und Praxis 
der Reichenauer Sängerschule", welcher das V1H. Heft der ge- 
nannten „Mittheilungen" bildet, hier wiederholt. 

Ich erachte mich ftir die langwierigen Untersuchungen, welche 
sich an Karlsruher und andere Handschriften knüpfen, reichlich be- 



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— II — 

lohnt durch ein Ergebniss, dass nämlich ein deutscher Gelehrter »im 
11. Jahrhundert auf der Reichenau eine selbständige Theorie des Ton- 
systems und der Tonarten erdacht hat, welche zugleich die einfachste, 
beste und feinste unter den mittelalterlichen Arbeiten auf diesem Ge- 
biete ist. 

Man wird vielleicht finden, dass über die praktische Tonkunst 
mehr gesagt sei, als für einen Bibliographen nothwendig wäre. Hier- 
durch soll indessen die Möglichkeit geboten werden, musikalische Ein- 
träge, wie sie massenhaft in mittelalterlichen Handschriften vorkommen, 
nach Form und Inhalt zu erkennen und zu verstehen. 

W. Brambach. 



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Inhalt. 



Seite 

§ 1. Die Stelluog der Reichenauer in der Musikgeschichte des Mittel- 
alters 1 

| 2. Verhältniss zwischen Musik-Theorie und Praxis im Mittelalter . 10 
§ 3. Schrittliche Arbeiten der Reichenauer Musiker . . .15 

I. Berno . . . 15 

II. Hermannus Contractus • . .17 

III. Antiphonarium Augiense 19 

§ 4. Theorie und Praxis der Reichenauer Sängerschule . . . .19 

A. Theorie der Reichenauer Sängerschule 19 

I. Theilung des Monochordes zur Erzielung des gebräuch- 
lichen Tonsystems 20 

II. Theilung des Tonsystems nach Tetrachorden .21 
III. Die Quarten-, Quinten-, Octavengattungen und Tonarten 
aus der Theilung des Tonsystems nach Tetrachorden 
hergeleitet 22 

B. Praxis der Reichenauer Sängerschule 25 

I. Zusammenhängende Tonreihen 25 

IL Einzelne Intervalle 27 

III. Einüben der Gesänge und Auffinden der Tonarten . 29 

Codex Augiensis LX 32 

Anhang 37, 

I. Darstellung des Tonsystems bei Berno und Hermannus Con- 
tractus 38—39 

II. Die Intervallen-Chiffern des Hermannus Contractus . . 37 



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^muuuuuuuumuwuuwwuuu. 




TTttttttttttttttttttttttttttttttttttttttttf 



§ 1. Die Stellung der Reichenauer in der Musikgeschichte 

des Mittelalters. 

Mit dem Beginne der Völkerwanderung taucht zuerst im christ- 
lichen Abendlande diejenige Form der Musik auf, welche wir als den 
Ursprung unserer mittelalterlichen und modernen Tonkunst betrachten. 
Es ist der in der katholischen Kirche noch fortlebende einstimmige 
Ritualgesang. Die älteste Form desselben im Abendlande wird mit 
dem Namen des mailänder Bischofs Ambrosius (374 — 397) in 
Zusammenhang gebracht. Der ambrosianische Ritus, wie er uns er- 
halten ist, hat zwar seine Eigenart in den Melodien: diese sind jedoch 
bezüglich ihres Tonsystems nicht wesentlich verschieden von denjenigen 
des römischen Kirchengesanges, als dessen Hauptvertreter uns Papst 
Gregor der Grosse (590 — 604) entgegentritt. Wir haben Grund zu 
der Annahme, dass Ambrosius nicht sowohl in die musikalische Tech- 
nik eingriff, als vielmehr für die äusserlich rituelle Gestalt des Kir- 
chengesanges sorgte, und dass ferner Gregorius keine neuen Formen 
einführte, sondern das Vorhandene sammelte, ordnete und regelte. 
Aehnlich diesen beiden Kirchenfürsten wirkten die Bischöfe Isidorus 
von Sevilla (599 — 636) und Eugenius II. (nach anderer Zählung 
111.) von Toledo (646 — 657). Wie nämlich in Italien ein ambro - 
sianischer und gregorianischer Gesang, entsprechend den Vor- 
schriften der mailänder und römischen Kirche, unterschieden wird: so 
finden wir in Spanien einen isidorianischen und eugenianischen, 
welch' letztere beide auch westgothisch oder mozarabisch heissen, 
da sie unter westgothischer Herrschaft eingeführt waren und sich bei 
den Christen unter arabischer Herrschaft erhielten. In der Kathedrale 
von Toledo fand die altspanische Gesangsart, welche seit dem 11. Jahr- 
hundert in Gegensatz zur römischen trat, eine dauernde Pflege. In 
dem Ritus war der Unterschied zwischen den italischen und spa- 
nischen Vorschriften so auffallend, dass die Einführung der gregori- 
anischen Bücher' durch fränkische Mönche in Spanien, seit 1085, zu 
Volksunruhen führte. Auch dem Charakter der spanischen Kirchen- 
melodien wird als melodico dem gregorianischen entgegengestellt. 
Nichtsdestoweniger erscheint uns auch dieser Unterschied als neben- 
sächlich, nur in den Melodiefiguren beruheud, während das zu Grunde 

53 
Beiheft 2. 1 



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— 2 — 

liegende Tonsystem in Italien und Spanien nicht verschieden war. 
Isidorus und Eugenius waren keine Neuerer, sondern Ordner im Ritual- 
gesang. Die Notwendigkeit, in die Gesangübung der Kirchen ver- 
bessernd und regelnd einzugreifen, trat ein Jahrhundert später auch 
im fränkischen Reiche ein, wohin der gregorianische Choral direct 
verpflanzt worden war. Hier nahm jedoch nicht ein Kirchenfürst, 
sondern der Landesherr, Karl der Grosse, die Sache in seine 
Hand (790). 

Wohin wir schauen im Abendlande, überall tritt uns der christ- 
liche Kirchengesang in einer gewissen Abgeschlossenheit, als etwas 
Fertiges, nicht als etwas Werdendes entgegen. 

Es wäre nun interessant, zu wissen, wie die Musikverständigen 
der römischen Kaiserzeit vorkommenden Falls mit den christlichen 
Gesängen umgingen. An sich machte es natürlich keine Schwierigkeit, 
dieselben mit antik-cl assischen Notenbuchstaben aufzuschreiben und auf 
Instrumenten zu spielen. Etwas anderes war es aber, das christliche 
Tonsystem zu ermitteln und darzustellen. Hatte man erst gefunden, 
dass es eine zwei-octavige diatonische Reihenfolge von Quarten- und 
Qnintenabschnitten war, nämlich unser A — d — a — d' — a' ohne Vor- 
zeichen auf mittlere Stimmlage registrirt, so musste man im heidnischen 
System die leitereigenen Notenbuchstaben dafür aufsuchen. Ich bin 
der Meinung, dass man diese in der phrygischen Transpositionstonart 
fand. Sie stimmt durch ihre Lage dazu, und auf eine Transpositions- 
tonart führt die Quart-Quintentheilung, nicht auf die griechische Natur- 
scala, welche nach Quarten getheilt ist (A) H — e — a, auch nicht auf 
die zur Kaiserzeit ungebräuchlichen Naturtonarten (Tonsystem S. 18). 

Bei dem gänzlichen Mangel an Zeugnissen kann diese Annahme 
nur als eine Hypothese gelten. Aber es ist meines Wissens die ein- 
zige, bei der sich alles erklärt und keine Erscheinung als zufällig 
oder nebensächlich ausser Rechnung bleibt. 

Wir wollen indessen hier dieser Hypothese keinen Einfluss ge- 
statten. Auch ohne sie können wir uns den Gang der Dinge im Mit- 
telalter erklären, zumal da die kirchliche Kunstsprache ursprüng- 
lich mit der antik-classischen nichts gemein hat 1 ). Zuerst bei AI cu in 



1) Aber die Möglichkeit einer technischen Behandlung des altchrist- 
lichen Tonsystems nach Muster des classischen wird man wohl so lange im 
Auge behalten müssen, bis das Gegentheil zu erweisen ist. Der Einblick 
wird erschwert durch den Mangel exaeter Tonhöhe-Messung im Mittelalter 
und Alterthum. Der einstimmige Kirchengesang bedurfte ihrer nicht. Erst 
mit dem Aufkommen der Orgeln im Abendlande, also seit der Karolingerzeit, 
mag man sich bei uns daran gewöhnt haben, einzelne Tonstufen für be- 
stimmte Zwecke fest zu le^en. Dabei war die Beschaffenheit der Stimmen 
entscheidend. Es wurde eine Orgelpfeife nach der vorherrschenden Stimm- 
lage frei gebaut und die übrigen danach mensurirt. Im Abendlande herrscht 
eine mittlere Stimmlage vor, und ausserdem mussten in der Kirche Tenore, 
Baritone und Bässe oft unisono zusammenwirken. Daher ist es gekommen, 
dass für den Grundton des Systems A — a — a' allmählich sich seine heutige 

54 



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— 3 — 

(735 — 804) begegnet uns eine selbständige, kirchliche Tonarten-Theorie, 
und zwar schon verarbeitet in seinem Lehrcursus ttber die freien Kün- 
ste. Also war sie älter und ging wohl in vorkarolingische Zeit zu- 
rück. Ihre auffallendste Eigenschaft liegt darin, dass sie griechisch 
ist. Aber nicht classisch, sondern vulgär-griechisch. Sie wird 
also mit dem Grundstocke unserer Kirchengesäuge aus dem Orient ge- 
kommen sein. Die Knnstausdrticke hierfür beziehen sich auf das Noth- 
wendigste: 1. Die Tonarten, 2. Formeln zum Erkennen der Tonarten, 
3. Tonzeichen. 

1. Zur Benennung der Tonarten hatte man ein sehr einfaches 
Verfahren gefunden. Man beobachtete die End- und Stützpuncte, 
welche in den einzelnen Melodie-Abschnitten hervortraten. Es waren 
deren nur wenige, und diese stellten sich mit einer gewissen Regel- 
mässigkeit ein. Dem ganzen Melodiebau lagen die auch für uns mass- 
gebenden 7 diatonischen Stufen zu Grunde. Hiervon kehrten am Ende 
der Gesänge vielmal die 4 Stufen d e f g wieder, wesshalb sie als 
die regelmässigen Schlüsse behandelt wurden. Stieg nun die Melodie 
mehr als 5 Stufen, von diesen Schlusstöneu an gerechnet, aufwärts, so 
bedurfte sie höher gelegener Stützpuncte, die gewöhnlich in der Ober- 
qointe ruhten und sich zu Anfang oder in den Touschltissen der ein- 
zelnen Gesangsabschuitte zeigten. Bewegte sich dagegen die Melodie 
auf den tieferen Stufen, so waren gewöhnlich die Töne d e f g nicht 
nur Endpuncte des Ganzen, sondern auch Mittelpuncte für den inneren 
Melodiebau. Aus diesen Beobachtungen ergab sich folgendes Ver- 
fahren. Man nahm die Stufe d als erste, e als zweite, f als dritte, g 
als vierte an. Demgemäss bezeichnete man die auf und um d sich 
lagernden Tonfolgen als erste Tonart, als protus, und ebenso nahm 
man e als Stütz- und Angelpunct für eine zweite, den deuterns, f für 
eine dritte, den tritus, g für eine vierte, den tetrardus. Die höher 
aufsteigenden Tonfolgen mit den End- und Stützpuncten d — a, e — h, 
f — c', g — d' betrachtete man als die charakteristischeren, als die 
Hauptformen: authentici; die um d e f g gelagerten als Nebenformen: 
plagii. So erhielt man für jede de* vier Grund-Tonarten zweierlei 
Formen, also im Ganzen 8 Tonarten. Aber nicht alle Melodien hat- 
ten genügend hervortretende Stützpuncte; manche Tonfolgen Hessen 
sich nur als ähnlich oder verwandt an eine der 4 Grund-Tonarten 
anlehnen. Wer genau unterscheiden wollte, bezeichnete solche als seit- 
liche Bildungen, parapteres (circumaequales). Deren gab es auch 4, 
sodass man auf die Zahl 12 kam. Indessen wollten die meisten Mn- 
siklehrer davon nichts wissen und hielten sich an 8. 

Diese griechische Theorie wurde zur Zeit Karls des Grossen be- 
reits in den fränkischen Schulen gelehrt. Alcuin setzte die 4 Grund- 



mittlere Höhenlage eingebürgert hat. Ueber die Pfeifen sagt zum Beispiel 
Eberhard tis Frisingensis : Primam fistulam tantae longitudinis ac latitudinis 
delibera, qnantam medioeritas cum arbitrio doceat (H p. 270 G). 

55 

1* 



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_ 4 — 

tonarten mit ihren authentischen und plagalen Formen an. Aus ihm 
schöpfte im 9. Jahrhundert Aurelianus Reoinensis, der sich aber 
auch anderswoher eine unklare Vorstellung von der Zwölfzahl der 
Tonarten verschafft hat (I p. 41 G). Um das Jahr 900 trägt Regino 
von Prüm die Lehre von den authentischen und plagalen Tonarten 
vor, und bald darauf folgt ihm Hucbald. Noch im 11. Jahrhundert 
ist dieselbe Darstellungsweise dem Reichenauer Abte Berno geläufig, 
und sie liegt der Anschauungsweise des Hermann u 8 Conti* actus zu 
Grunde. Die gleiche Auffassung spricht sich auch in der Numerirung 
der Tonarten aus, welche seit dem 10. Jahrhundert allgemeiner üblich 
wird: denn hier werden unter die authentischen I. III. V. VII die zu- 
gehörigen plagalen jedesmal an ihren Stellen mit den Zahlen IL IV. 
VI. VIII eingereiht. 

Es ist zu bedauern, dass die mittelalterlichen Musiklehrer sich 
nicht an diese einfachen Grundformen gehalten und von da aus ein- 
dringend die inneren Beziehungen zwischen Tonarten und Tonsystem 
erforscht haben. In unseliger Verblendung verballhornten sie im 9. 
und 10. Jahrhundert den klaren Aufbau der Tonarten durch un- 
passend angebrachte Gelehrsamkeit. 

In der That war es ein Unglück für die Musik, dass die clas- 
sischen Studien einen so grossen Aufschwung in der Karolingerzeit 
nahmen. Die damaligen Gelehrten konnten nicht wissen, dass ihre 
zeitgenössische Musik auf ganz anderen Grundlagen beruhte, als die 
altclassische, welche längst erloschen war. Sie hielten beide ftir ein- 
heitlich und betrachteten die Gesetze der Musik — wie das auch heute 
noch vorkommt — als ewig und unveränderlich. Da ihnen nun die 
vulgär-griechischen Kunstausdrücke des Kirchengesanges keinen rechten 
Aufschluss gaben, so suchten sie Belehrung bei den Classikern des 
Alterthums. Natürlich bei den Lateinern, da die Griechen nicht zu- 
gänglich waren. Aber auch bei den Lateinern schöpften sie meist 
aus zweiter Hand, nämlich aus den Sammelwerken des Boethius, 
Cassiodorius und Isidorus; daneben kommt nur Martianus Ca- 
pella stärker in Betracht, während einzelnes aus Macrobius und Cen- 
sorinus hergeleitet wurde. 

Es ist ein wahrer Jammer, anzusehen, wie die wackersten Ge- 
lehrten, ein Remigius Altisiodorensis und Hucbald, die Sisyphus- 
arbeit unternehmen, den technischen Apparat der classischen Kunst- 
sprache auf eine ganz fremdartige Schöpfung, wie ihre zeitgenössische 
Kirchenmusik war, einwirken zu lassen. Da sind die unfähigeren 
Köpfe, ein Aurelianus Reomensis und Regino Prumiensis, noch 
besser daran, indem sie die antiken und zeitgenössischen Theorien 
unvermittelt neben einander setzen. Die selbständigeren Arbeiter da- 
gegen haben es wirklich fertig gebracht, das Widerspruchsvolle in ein- 
ander zu verarbeiten und so den wahren Sachverhalt zu verdrehen 
und zu verdunkeln. Sie haben die natürlichen Beziehungen zwischen 
den antiken und mittelalterlichen Tonarten, — welche bei den beiderseits 

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gleichen diatonischen Grnndverhältnissen in hohem Masse vorhanden 
sind — umgedreht und zerrissen. Zur Verdunkelung der Lage trugen 
dann um das Jahr 1000 die mathematisch gebildeten Commen- 
tatoren des Boethius, wie Adalboldus, bei 1 ). Kurz, durch die Ge- 
lehrten der karolingischen Zeit und durch ihre Nachfolger bis zum 
Schlüsse des ersten Jahrtausends wurde das Tonsystem mit einer sol- 
chen Fülle toten Wissens und arithmetischer Spitzfindigkeit tiber- 
schüttet, dass es selbst jetzt noch, trotz unserer vorzüglichen Htilfs- 
mittel, eine wahrhaft abschreckende Aufgabe ist, die gelehrte Spreu 
von dem wenigen brauchbaren Korn zu sondern. 

Diesem Wirrwar suchten nun einige thatkräftige Musiker, deren 
Namen meist unbekannt geblieben, schon seit dem 10. Jahrhundert ent- 
gegen zu wirken. Sie entfernten die toten Zahlenschemata und hiel- 
ten sich an die einfachsten Verhältnisse des Tonsystems, sie belebten 
aufs Neue die Lehre vom Baue der Haupt- und Nebentonarten auf 
Grund des Finaltetrachordcs und setzten deren Erscheinungsformen in 
der praktischen Musik fest. In dieser Richtung zeichnen sich aus 
die Verfasser des Lehrgebäudes „Musica enchiriadis" und der 
kleinen Schulregel „Cita et vera divisio monochordi", ferner ein 
Oddo (Otto, Odo), dessen Persönlichkeit nicht genauer zu bestimmen 
ist, dessen Enchiridion aber von Einfluss war. Was in der Musica 
enchiriadis noch von Boethius vorkommt, wird als gelehrtes Beiwerk 
behandelt und schadet nicht mehr dem Aufbau des Systems; die bei- 
den andern Schriften halten sich an das praktisch Brauchbare. Sämmt- 
lichen Arbeiten fehlt aber noch eine folgerichtige Herlcitung aller 
Quarten-, Quinten-, Octaven-Gattungen und Tonarten aus der Grund- 
form des Tonsystems. Erst ein Angehöriger des Klosters Reichenau 
ist dazu gelangt: Hermannus Contractus. 

Aus dem allgemeinen Schiffbruche der altgricchisch-römischen 
Musiktheorie, welcher im 11. Jahrhundert eintrat, ragen noch, wie ver- 
einzelte Trümmer, zwei Missverständnisse in die spätere, selbst in die 
moderne Zeit hinein. Das ist die irrige Anwendung der altgriechischen 
Namen dorius, phrygius, lydius, mixolydius, hypodorius, hypophrygius, 
hypolydius nebst dem mittelalterlichen hypomixolydius an Stelle des 
unbrauchbaren hypermixolydius und ferner der Gebrauch des Wortes 
synemmenon oder coniuneta für die Tonstufe bmolle, statt für ein 
ganzes Tetrachord. 

2. In das Gebiet der praktischen Musik gehören die Formeln 
zum Erkennen der Tonarten. Sie waren aus Anfangssilben von be- 
kannten Gesängen zusammengesetzt z. B. An an es aus: Anax anes 2 ). 
Auf dieselben wurden charakteristische Tonfolgen der einzelnen Ton- 



1) Dass Bernelinus nicht betheiligt war, ist wahrscheinlich. Musiklit- 
tcrattir § 12 n.2. 

2) Schaf haeutl, Ucber die Musik der Byzantinischen Kirche, Monats- 
hefte für Musik-Geschichte III S. 174. 

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— 6 — 

arten modulirt und dadurch der Bau der letzteren dem Gedächtniss 
eingeprägt. Solche Formeln, die natürlich keinen eigenen Wortsinn 
haben, waren NONANNOEANE für die Modulation der ersten Tonart, 
NOEOEANE für die Modulationen der übrigen authentischen, NOEA1S 
für diejenigen der plagalen, ANANNEAOS oder ähnlich für diejenigen 
der parapteres. Uebrigens schwanken diese Silbenzusammensetzungen, 
und der Gebrauch derselben als Unterlage verschiedener Modulationen 
scheint kein fester gewesen zu sein. Aurclianus Reomensis modulirt 
die plagalen Tonarten auf NOEANE (I p. 56 G ff.), giebt aber noch 
eine Reihe von Nebenformen an (p. 41 — 42). Man kann sich denken, 
dass die fremdländischen, unverständlichen Laute sehr verschieden ge- 
sprochen und geschrieben wurden, wobei auch der Itacismus eine Rolle 
spielt. Wir finden in Handschriften und Drucken die absonderlichsten 
Formen, z. B. bei Gcrbert I p. 149. Nichtsdestoweniger müssen diese 
Modulationen den Sängern im Abendlande gute Dienste geleistet haben, 
denn sie wurden lange Zeit hindurch gebraucht. Unter Karl dem 
Grossen waren sie schon bekannt, wie Aurelianus Reomensis berichtet 
(I p. 41 G), und sind vielleicht viel älter; andererseits finden wir sie 
noch zu Anfang des 11. Jahrhunderts in Uebnng und in späteren 
Handschriften erwähnt. An ihre Stelle traten aber allmählich, jeden- 
falls seit dem Ende der Karolingerzeit die lateinischen Musterbeispiele, 
die vorwiegend auf Allel uia, auf Anfang, Mitte und Ende der kleinen 
Doxologic gesungen wurden: Gloria patri et h'lio et spiritui saneto: 
sicut erat in prineipio et nunc et semper, et in sccula\seculorum 
amen. 

3. Während die byzantinischen Tonformeln im Abendlandc er- 
loschen, zeigte sich um so lebensfähiger die vulgär-griechische Noten- 
schrift in Nenmen (von irret f/a, pneuma, neupma, neuma geschrie- 
ben ! )). Anfangs wurden damit nur die Tonbewegungen angedeutet, 
nicht die Tonhöhe und die Tondauer. Zur Angabc der Tonhöhe 
machte man im 10. Jahrhundert verschiedene Versuche: 1. mit den 
altgriechischen Tonbuchstaben, wie Hucbald; 2. mit dem hierfür beson- 
ders geformten und variirten Zeichen der Dasia fspiritüs asper), wie der 
Verfasser der Musica enchiriadis; 3. mit den Buchstaben des lateinischen 
Alphabetes auf verschiedene Arten, wie derselbe Hucbald, Oddo (Odo, 
Otto), und einige Anonymi. Von letzteren Arten sind zwei lebensfähig 
geworden: nämlich die jetzt in Deutschland noch übliche Benennung der 
sieben diatonischen Stufen, vom tiefsten Tone des Protus plagius, das 
heisst vom Proslambanomcnos der Alten, an gerechnet, durch die 
Buchstaben A — Ga — gaa für 2 Octavcn und eine hauptsächlich für 
Orgeln bestimmte Notation durch dieselben Buchstaben, aber von der 
in der ersten Tonart wichtigen Secunde unter dem Final is des Protus 



1) Ueber das verhältnissinässig späte Vorkommen der Form pneuma 
s. meine Besprechung von Riano, Notes on early Spanish music. London 
lbS7 im Centralblatt für Bibliothekswesen V 229ff. 



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— 7 — 

authentieus an gerechnet und stets in grosser Schrift : A — G A — F, 
gleich unserem c — h c' — a', unten fortgesetzt E F G, gleich unserem 
G A II. Die letzte Methode fand weniger Verbreitung; die vorletzte 
worde im 11. Jahrhundert auf der Reichenau eingeführt und durch 
Guido von Arezzo allgemein bekannt gemacht. 

Aber so nützlich auch diese Tonbuchstaben für die Theorie 
waren, ebenso unpraktisch waren sie für die Bezeichnung der Tonbe- 
wegungen. Man versuchte es immer wieder mit den Neumen. Nach- 
dem im 10. Jahrhundert zuerst durch zwischen gezogene Linien der 
Abstand einzelner Neumen-Elcmcnte nach Höhe und Tiefe annähernd 
bestimmt worden, machte Guido von Arezzo die entscheidende Er- 
findung, die einzelnen Neumen-Bestandtheile auf Linien und in deren 
Zwischenräumen zu fixiren. Damit war der Anfang derjenigen Noten- 
schrift gegeben, welche der unsrigen zu Grunde liegt. 

Grundsätzliche Fortschritte hat man seit dem 11. Jahrhundert in 
der Theorie der Musica plana nicht mehr gemacht. Guido hat das 
Verdienst, die einzelnen Melodie-Abschnitte genauer studiert und einen 
Versuch der Compositionslehre gemacht zu haben. Dann wurden 
mancherlei Hülfsmittel für den Unterricht, wie die Solmisation, Ver- 
einfachung und Klärung der Notenschrift erfunden. Aber im Wesent- 
lichen wurden die Grundsätze eines Hermannus Contractus und die 
praktischen Lehren des Guido wiederholt und verarbeitet: im 11. bis 
12. Jahrhundert von Wilhelmus Hirsaugiensis, Aribo, Theoger, Johannes 
Cotto, um dann in die grösseren musikalischen Lehrgebäude und die 
Encyclopaedie der folgenden Jahrhunderte überzugehen. Neu ist da- 
gegen die Entwicklung der mehrstimmigen Musik, deren primitive Be- 
schaffenheit im 10. Jahrhundert wir aus der Musica enchiriadis kennen, 
welche aber seit dem 12. Jahrhundert neue Bahnen einschlägt. Sic 
hat zur Bestimmung der Tondauer in der Notenschrift und zu dem 
ganzen wunderbaren Aufbau der Mensural musik in den letzten Jahr- 
hunderten des Mittelalters geführt. 

Letztere liegt nicht im Kreise unserer Betrachtung. Wir haben 
uns an die Musica plana zu halten, deren anscheinend verwickelte Ge- 
schichte sich uns in einfacher Weise aufgelöst hat. Das Ergebniss 
lässt sich in folgender Tafel veranschaulichen, in der zugleich die 
Stellung der Rcichcnauer gekennzeichnet ist. 



59 



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Jahr- 
hundert 

1V-V 



V-VI 

VII 
VIII 



IX 



X 



Theorie «der 
griechischen 

und 
römischen 
Classiker. 

Reste der an- 
tiken Theorie 
waren in den 
älterenSchrif- 
ten desVarro, 
Vitruv, Cen- 
sorinus er- 
halten. Mar- 
tianus Ca- 
pella bear- 
beitet die 
griechische 
Theorie nach 

Aristides 

Quintilianus. 

Einzelnes 

bietet Macro- 

bius. 
Lehrgebäude 

des 
Boethius. • 
Compilation 
desCassiodor. 
Compilation 
des Isidor. 



Vulgär-grie 

chische 
(orientalische) 
Theorie der 
Kirchen- 
musik. 

Wahrschein- 
liche Zeit der 

Entstehung 

oder Verbrei 

tung der 

Neumen. 



Alcuin be- 
zeugt das 
Vorhaudcn- 
sein der vul- 
gär-grie- 
chischen 
Theorie im 
Abcndlandc. 



Die Fortbildung der Kirchenmusik im 
Abendlandc : 



a) Abhängig- 
keit von der 
classischen 
Theorie 



b) Selbstän-j c) Praxis. 

dige Theorie Es ordnet 
! den Kirchen- 
j gesang: 
1 Ambrosius 
in Mailand, 



Die abendländischen Gelehrten suchen 
die classisch-antike Theorie, vorzüg- 
lich nach Boethius, weniger nach 
Martianus, bezüglich der Harmonie nach 
Censorinus, einzufuhren und auf die 
zeitgenössische Musik anzuwenden. Da- 
durch entstehen die schlimmsten Miss- 
verständnisse. 
In dieser Richtung sind thätig: 

Aurelianus Reomensis, 

Remigius Altisiodorensis, 

Regino Prumiensis. 

Hucbald, macht auch selbständige 
Versuche; 
die musikalischen Mathematiker: 

Adalboldus und einige Anonymi. 

60 



Gregor in 
Rom und für 
den Norden 
Europas, Isi- 
dor und Eu- 
geniusll.(llf.) 
in Spanien, 
Karl der Gr. 
im Franken- 

landc. 
Romanus be- 
gründet die 
Sänger- 
schulc 
St. Gallons. 



Lehre von 
der Mehr- 



Notker Bal- 
bulus als 

Componist. 

Ausbildung 
der Mehr- 



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— 9 — 



Jahr- 
hundert 



X-XI 



Emancipation von Boethius. 



XI 



| stimmigkeit 
! mit Anleh- 
I nung an Cen- 
I sorinus und 

Boethius ; 
i aber in freier 
i Entwicklung: 
j Musica en- 

chiriadis. 



Handbuch 

' eines Oddo 

(Odo,0tto); 

I kleine Schrif- 

| ten eines Not 

ker und 

I einiger Ano- 

| nymi, beson 

ders: Cita et 

t vera divisio 

monochordi. 



Die Reichenauer. Guido von Arezzo. 



stimmigkeit: 

Organum. 

Versuche mit 

Tonbuch- 
stabenschrift 
und Linien: 
Hucbald, Mu- 
sica enchiria- 
dis, Hand- 
buch des 
nebener- 
wähnten 
Oddo. 



In Reichenau theilweise Anlehnung an Hucbald, 
aber auch an die Cita et vera divisio monochordi 
bei Berno; 

frei: Hermannus Contractus. 



Von diesem sind beeinflusst: 

Wilhem von Hirschau, 



XI— XII 
XIII 



XIV-XV 



Encyclopädische Behand- 
lung der älteren und der 
jüngeren Theorien. 



Aribo, 
Theoger, 



Engelbert von Admont: 



Guido be- 
gründet das 
moderne No- 
tcnlinien- 
system ; ist 
Mitveranlas- 
ser der Sol- 
misation und 
versucht eine 
Composi- 
tionslehre. 
Von ihm sind 
beeinflusst: 
Wilhelm von 
Hirschau, 
Aribo, 
Theoger, 
.Johannes 
Cotto 
und alle fol- 
genden Mu- 
siklehrcr des 
13. bis 15. 

Jahr- 
hunderts. 



61 



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— 10 — 

§ 2. Verhältniss zwischen Musik-Theorie und Praxis 
im Mittelalter. 

In dem ersten Theile vorliegender Untersuchung ist der Zustand 
dargelegt worden, in welchem sich die mittelalterliche Musiktheorie 
befand, als die Reichenauer Gelehrten darauf einzuwirken begannen. 
Auch die Richtung wurde angedeutet, nach der sie hin arbeiteten. In 
der That strebten sie vorzugsweise nach allseitigem Verständnisse des 
Tonsystems, indem sie seinen Umfang, sowie den Zusammenhang und 
die Verwandtschaft der Intervalle studirten, um daraus den Bau der 
Tonarten mit innerer Notwendigkeit herzuleiten. Es lag wohl bei 
allen derartigen Bestrebungen im Mittelalter der leitende Gedanke 
oder die Hoffnung zu Grunde, auf diesem Wege auch zu allgemein 
gültigen Gesetzen und Regeln über die Tonfolgen in der praktischen 
Musik zu gelangen. Man spürte dem Urgründe der Tonschritte nach 
mit Hülfe der Philosophie, Allegorie, Mathematik, sogar mit natura- 
listischen Beobachtungen. Berno sucht zum Beispiel in der Vorrede 
zum Tonarius nach Gründen, wesshalb im einstimmigen Gesänge ge- 
rade neunerlei Tonverbindungen vorkämen« Er meint darin den Her- 
gang der menschlichen Stimmbildung wieder zu erkennen, indem er 
denselben auf die Thätigkeit von neun Körpertheilen zurückführt, 
nämlich der Zunge, von vier Zähnen, der zwei Lippen, der Rachen- 
höhle und Lunge. Aus ähnlichem Grunde, glaubt er, gibt man dem 
Apollo neun Musen zur Gesellschaft. Tonschritte, welche weiter sind, 
als eine grosse Sext, hält er für ungeeignet, weil die menschliche 
Stimme nicht soweit „hingelangen" könne: quia nee ipsa humani ap- 
pulsus possibilitas admittit, ut intervallis tarn longe distantibus inter sc 
aliquis aptus reddatur sonus (II p. 64 G). Dabei ist aber vorgesehen, 
dass die Octave, eine zweifellose „Consonanz", nicht sowohl unter die 
Tonschritte zu rechnen, als vielmehr der Eintritt einer neuen Tonfolge, 
ein „Tonwechsel u sei (ubi magis est novae permutatio vocis). Alle 
Mittel, welche aus einer philosophischen und mathematischen Betrach- 
tungsweise, welche aus allegorischer Deutung der heiligen Schrift zu 
gewinnen sind, werden aufgeboten, um göttlichen Einfluss für den Ur- 
sprung seines Finaltetrachordes D E F G zu erweisen. Hier wird mit 
den Grundbegriffen des ..Anfangs", des ,.Endes u , der „Mitte" uns das 
Wesen der Vierzahl erklärt. Die Vierzahl spielt bei der Schöpfung 
schon eine Rolle, sie wirkt bei der Sphärenmusik, dem menschlichen 
Gesänge, der Instrumentalmusik, sie ist betheiligt bei Bildung des 
ersten Cubus (8: nam bis bini, qui sunt quatuor, superficiem faciunt; 
bis duo bis solidum corpus, quod est VIU). Unter dem Geheimnisse 
dieser Zahl ging die harmonische Stimme von vier Evangelisten in 
alle Lande, und der Psalmist wusste wohl, dass ein solcher Zusam- 
menklang dem Herrn am wohlgefälligsten sei, als er viermal zum Lob- 
singen aufforderte: Psallite Dco nostro. psallite: psallite regi 
nostro, psallite sapienter. 

02 



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- 11 — 

Die Tiefsinnigkeit Berno's muss auf seine Zeitgenossen einen 
grossen Eindruck gemacht haben. Sein Prolog fand eine weite Ver- 
breitung. Das ist um so auffallender, als einige Theile desselben, 
welche für den praktischen Musiker wichtig waren, sehr bald wegen 
ihrer schwerfälligen Kunstausdrticke unbrauchbar wurden, andere Theile 
aber, die sich im Gebrauche erhielten, nicht sein geistiges Eigenthum 
waren. Allerdings hat er dem Sänger manchen guten Anhaltspunct 
durch die eingestreuten Beispiele gegeben. Aber dafür war in seinem 
Tonarius noch viel besser gesorgt. Wenn daher dem Prolog eine so 
grosse Anerkennung entgegen gebracht wurde, so lag der Grund wohl 
nur in der kräftigen, auf tiefinnerlichc Begründung gerichteten Dar- 
stellungsweise. Um das geschätzte Werk nicht untergehen zu lassen, 
haben die Gelehrten während der zweiten Hälfte des elften Jahrhun- 
derts dasselbe zeitgemäss erweitert, indem sie es mit Lehrstücken über 
die Quarten-, Quinten-, Octavengattungen und Tonarten. in den damals 
geltenden neueren Kunstausdrücken ausstatteten 1 ). Da Hermannus 
Contractus auf den Prolog Berno's Bezug nimmt, so war die Schrift 
von den Klosterangehörigen der Rcichcnau in Gebrauch genommen, was 
nicht so selbstverständlich ist, als man glauben sollte. Denn in die 
Kcichenauer Klosterbibliothek, welche jetzt noch Stücke aus dem 
neunten Jahrhundert und ältere Palimpseste enthält, sind die musik- 
theoretischen Arbeiten Berno's augenscheinlich nicht übergegangen. 
Wenn er auch von den Sängern der Klosterschulc göschätzt wurde, 
wie wir aus seinem Briefe an Purchard und Kerung gehen, so war 
vielleicht doch auswärts der Ruhm seiner musikalischen Kenntnisse 
grösser, als daheim. Er selbst sandte seinen Prolog mit einer Wid- 
mung an den Erzbischof Piligrinus von Köln, und schon zu An- 
fang des zwölften Jahrhunderts hatte sich die Arbeit einen Ehrenplatz 
im Werke des SigebertvonGemblours, de scriptoribus ecclesiasticis 
erobert. 

Befremdlich ist, dass die Studie seines Mitarbeiters an der Schule 
des Klosters Reichenau fast keine Verbreitung gefunden hat. Her- 
mannus Contractus hat viel selbständiger über die Zahl und die 
Verbindungen der Töne gedacht, es auch nicht an Zahlenspeculationen 
fehlen lassen, er hat Schwächen in Berno's Schrift aufgedeckt, Fehler 
desselben vermieden, aber es ist ihm nicht gelungen, seinem eigenen 
Werke über die Musik einen grösseren Leserkreis zu gewinnen. Da- 
für war aber sein Einfluss um nichts geringer. Er hat ein wohl durch- 
geführtes, innerlich widerspruchloses Lehrgebäude aufgestellt, in wel- 
chem das Tonmaterial der altkirchlichen Vocalmusik nach allen seinen 
Beziehungen einheitlich gegliedert ist. Damit hat er das Höchste ge- 



1) Wer die Thättekeit Berno's richtig beurtheilen will, muss daher 
diese Znthaten ausscheiden. Das ist uns glücklicherweise mit urkundlicher 
Sicherheit ermöglicht durch die Karlsruher Handschrift 504 (Durlacensis 36 1). 
Vgl. Tonsystem S. 33. 

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— 12 — 

leistet, was in der mittelalterlichen Theorie über das Tonsystem des 
gregorianischen Gesanges hervorgebracht wurde. Auch seine Abhand- 
lung de musica hat sich in der Rcichenaucr Bibliothek nicht erhalten, 
es ging ihm, wie manchen bedeutenden Theoretikern: er wurde mehr 
gerühmt und auszugsweise studirt, als gelesen. Nur das Wesentliche 
seiner Arbeit wurde Gemeingut: es findet sich wieder bei Wilhelm 
von Hirschau, Aribo, Theoger und noch im H.Jahrhundert bei 
Engelbert von Admont. 

Nicht viel wird es ihm bei den Zeitgenossen oder in der Folge- 
zeit geschadet haben, dass sein Versuch einer Neuerung in der Noten- 
schrift missglückte und Tadel fand. Denn alle ins Praktische ein- 
schlagenden Leistungen wurden weniger geachtet, als die Theorie. 
In dieser Beziehung standen die mittelalterlichen Gelehrten nicht hin- 
ter den Aesthetikern, Kritikern und Theoretikern anderer Zeiten zurück. 
Gelehrtenstolz und Ueberschätzung der eigenen theoretischen Leistungen 
war unter den „Musici" des Mittelalters fast zur Regel geworden. 
„Musicus" nämlich nannte sich der gelehrte Musiker zum Unterschiede 
von seinen ungclehrtcn Collegen, die im besten Falle mit dem Titel 
Cantor zufrieden sein mussten. Nichts hat vielleicht den Fortschritt 
in der Musik so sehr gehemmt, als der Zwiespalt zwischen Lehre und 
Ausführung und der traditionelle Hochmuth des „Wissenden" gegen- 
über dem nur „Könnenden". Aus dem Alterthume wurde dieser Un- 
fug dem Mittelalter durch Bocthius überliefert (de institutione mu- 
sica I 34; vgl. Aurelianus Reomensis p. 34 G). Ein Regino von 
Prüm, der auf seine theoretischen Kenntnisse -in der Musik wahrhaftig 
nicht stolz zu sein brauchte, Hess sich sogar verführen, selbst den 
Namen Cantor einem solchen abzusprechen, welcher zwar recht gut 
singen könne, aber seinen Bocthius nicht studirt habe. Denn darauf 
kommen in Wirklichkeit seine Worte heraus: Quisquis igitur harmo- 
nicae institutionis vim atque rationem penitus ignorat, frustra sibi nomen 
cantoris usurpat, tametsi cantare optime sciat (I p. 246 G). Unter 
„Harmonie-Lehre" konnte man damals nur die Boethianische Ton-Lehre 
verstehen. Der Unglückliche hatte in diesem Falle selber seinen Bo- 
ethius nicht verstanden. Es schwebten ihm offenbar die Worte des 
letzteren aus dem erwähnten Kapitel vor: Is vero est musicus, qui 
ratione perpensa canendi scientiam non servitio operis sed imperio 
speculationis adsumpsit. Hier bedeutet canendi scientia, entsprechend 
einem allgemeinen Gebrauche des Wortes „canere" im classischen 
Alterthume, so viel wie die „Kenntniss des Musicirens" ohne Unter- 
scheidung des Vocalen und Instrumentalen. Boethius hätte dafür auch 
„artem musicam" schreiben können; aber er fürchtete wohl den An- 
schein eines logischen Fehlers, wenn er das zu erklärende Wort in 
der Definition wiederholt hätte. Regino dagegen nahm das Wort 
„canendi" im engen Sinne und gelangte so zu dem wunderlichen 
Schlüsse, dass „Singen-Können" noch keinen „Sänger" mache. Neben 
dieser Weisheit erscheint der gleich darauf folgende Ausbruch des 

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— 13 — 

Zornes und Hochmuthes recht drollig: Haec ex multis pauea perstrin- 
ximus, ne musicis ac peritis cantoribus de nostra imperitia risum prae- 
beremus. Nequaquam autem haec legenda Walcaudo proponimus, atit 
ad talia discenda eins animura provocamus; frustra enim lyra asino 
canitnr. 

An Regino schliesst sich einigermassen Berno an, vielleicht weil 
ihm die Schriften jenes leidenschaftlichen Parteimannes von Prüm her 
geläufig waren. Auch er unterscheidet den in der Theorie „erfahrenen 
Sänger" von demjenigen, welcher sich nur auf das Gehör verlässt. 
Aber wie ganz anders drückt sich der weltkluge Abt von Reichenau 
aus! Er vergleicht den ungelehrten, aber tüchtigen Sänger liebens- 
würdig mit der Nachtigall zur Frühlingszeit: Quisquis igitur sibi vide- 
tur sine artis huius notitia bene canere, cum interrogatus de numero 
vel de intervallis acutorum graviumque sonorum nesciat respondere, 
vultque solummodo aurium sensui credere, non autem rationi magistrae, 
cum utrorumque iudicium sit exquirendum, amplius tarnen rationis, quae 
ipsam veritatem integritatemque ad liquidum in rerum natura, in quan- 
tum possibile est, ex munere omnipotentis artificis comprehendit : is, 
inquam, talis magis lusciniae, quae verno anni tempore ac si numerose 
et suaviter canat, est comparandus, quam peritus cantor habendus 
(II p. 78 G). 

Sonst kommt es im Mittelalter schon seit der Karolingischen Zeit 
vor, dass man den theoretisch Gebildeten Musicus nennt, den aus- 
schliesslichen Praktiker schlechthin Cantor. Am schärfsten und un- 
freundlichsten finden wir den Unterschied in den rhythmischen Regeln 
ausgesprochen, die unter dem Namen des Guido von Arezzo um- 
laufen : 

Mu8icorum et cantorum magna est distantia, 

Isti dicunt, Uli sciunt, quae componit musica. 

Nam qui facit, quod non sapit, diffinitur bestia. 

Ceterum tonantis vocis si laudent acumina, 

Superabit philomelam vel vocalis asina. 
Merkwürdiger Weise finden sich bei dem milden Hermannus 
Contractus ganz ähnliche Worte: Oportet autem nos scire, quod 
omnis musicae rationis ad hoc spectat intentio, ut cantilenae rationabi- 
liter componendae, regulariter iudicandae, decenter modulandae scien- 
tia comparetur: quorum trium cui facultas affuerit, is demum musicus 
recte dicendus erit. Ceterum non parvi habendus est, qui nesciens 
componere, competenter novit iudicare. Porro tertio, hoc est, modu- 
landi immo ululandi studio caecum cantorum vulgus occupatur, nul- 
lius rationi cedens, nullius sententiae acquiescens; illud etiam non 
quasi proverbium, sed quasi legibus indictum frequentans, verbum neuma 
quasi nemo, cum graeco eloquio neuma quasi neonmane, id est flatus 

ascendens, dicatnr Scd quomodo sapienter cantant, qui nihil 

de praedictis sciunt, qui tropum tropo permutantes confundunt, qui 
solam altisonantiam laudant? In hoc tarnen iusto iudicio asino 

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inferiores et imperitiorcs, qui et multo altius resonat et nunquam rudi- 
tnm mugitu vel alia qualibet voce mutabit (p. 14, 46 B). 

Die letzten Sätze erinnern so sehr an Guido's Verse, dass man 
geneigt wird, zu glauben, Hermann habe sie gelesen. Umgekehrt ist 
es unwahrscheinlich, dass die Abhandlung des letzteren so bald in 
Italien bekannt geworden wäre. Es sind nun aber Hermanns Worte 
nicht durch Gelehrtenstolz eingegeben, sondern er spricht offenbar aus 
bitterer Erfahrung und in gerechtem Unwillen über den Eigensinn der 
Sänger. Die Beschaffenheit der Neumen liess jeder Willkür freien 
Lauf, da bis zu Hermanns Zeit kein ausreichendes Mittel für die schrift- 
liche Angabe ihrer Tonhöhe erfunden war. Erst sein Zeitgenosse 
Guido von Arezzo neumirte ein Antiphouarium mit durchgängig fest- 
bestimmten Intervallen. Aber dessen Methode gelangte sehr langsam 
zu allgemeinerer Kenntniss. Hermann war auf das unvollkommene 
Aushtilfsmittel der Tonbuchstaben angewiesen, welches er durch Chiff- 
rirung der Intervalle zu ersetzen suchte. Er hatte sich ohne Zweifel 
um die Verbesserung der Kirchengesänge in Vortrag und Schrift ehr- 
lich verdient machen wollen, war aber an der Hartnäckigkeit der 
Sänger gescheitert. Sogar offenen Widerspruch muss er erfahren haben. 
Das geht aus seinem Stossseufzer hervor: insanam hominum mise- 
riam! Nemo quippe in grammatica, quae ad placitum constat, Vitium 
patitur; in musica vero, quae est omnino naturalis, omnes fere non 
solum vitia non corrigunt, sed etiam defendunt (p. 15, 19 ). 

Wenn diese Worte bitter sind, so ist das begreiflich. Hermann 
hatte als Dichter und Componist, wie als Gelehrter, grosse Erfolge. 
Mochten seine Intervall en-Chiffren auch missglückt sein, so war dafür 
sein Lehrgebäude um so besser, jedenfalls besser, als alles Frühere 
auf diesem Gebiete. In der Anordnung des Stoffes ging er zwar we- 
niger streng vor, wie er selbst zugibt: Sicut ergo quis habeus aurum 
vel argentum, dummodo in arca sit, miuime, qua in parte iaceat, curat; 
ita et ego, dummodo quidquid speculari potero in hoc reperiatur opus- 
culo, non multum, ut quidam, de ordinis diligentia curo (p. 21, 23 ). 

Aber erheblichen Tadel hat er nicht verschuldet. Gerade solche 
feinfühlige Naturen werden im Hinblick auf ihre wirklichen Leistungen 
leicht gekränkt, wenn man ihnen Mängel, wie sie jeder menschlichen 
Arbeit anhaften, vorhält. Im Laufe der Zeit tritt das Nebensächliche 
zurück, und so erscheint auch uns die Entrüstung Hermanns über den 
Eigensinn der Sänger und den theoretischen Widerspruch, welchen er 
zu erleiden hatte, fast wunderlich, wenn wir die grosse Verehrung da- 
gegen halten, die er genossen hat, und die seinen Namen bis auf 
unsere Zeit in einem so milden Lichte erglänzen lässt. lieber seine 
Auffassung der Tonfttgungen im kirchlichen Choral ist die Folgezeit 
nicht hinaus gekommen. Uns muthet seine Arbeit um so mehr an, 
als sie auf deutschem Boden gewachsen ist. Sie gibt uns das 
meiste Recht, von einer selbständigen Reichenauer Sängerschule 
zu sprechen. Denn vor dem elften Jahrhundert ist das Kloster Rei- 

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— 15 — 

chenau nicht eigenartig in der Musikgeschichte hervorgetreten , und 
bald nach Hermann hat die Guidonische »Sing- und Schreibmethode 
allmählich in allen Schulen des Abendlandes Eingang gefunden. Bei 
derselben zog man übrigens aus der Hermannischen Theorie noch grosse 
Vortheile. 

Es war ein günstiges Zusammentreffen, dass Hermanns Thätigkeit 
grösstenteils unter die Regierung des sangeskundigen und thatkräftigen 
Abtes Berno fiel. Das Wirken dieser Männer, von denen der letztere 
1048, der erstere sechs Jahre später starb, machte den Ruhm des 
Klosters während einiger Jahrzehnte aus. Insbesondere die Sänger- 
schule Reichenau's in ihrer Eigenart und Selbständigkeit ist nichts 
anderes, als die Schule unter Berno und Hermann. 



§ 3. Sehriftliche Arbeiten der Reichenauer Musiker. 

Ueber Unterricht und Hebung der Reichenauer Klostersänger 
würden uns am einfachsten, auch am besten die schriftlichen Arbeiten 
der Lehrer und Schüler, ihre Lehrbücher und Singhefte Aufschluss 
geben. Aber die ehrwürdigen Bibliothekare des Klosters wollten sich 
die stolzen Reihen ihrer philosophischen, theologischen, canonischen, 
grammatischen und sonstigen wissenschaftlichen Werke nicht durch 
Musiklehrbücher verunstalten lassen. Glücklicherweise haben auswär- 
tige Bibliotheken grösseren Werth darauf gelegt, etwas von den musi- 
kalischen Studien eines Berno und Hermann zu besitzen. In der Rei- 
chenauer Büchersammlung selbst gibt uns nur die technische Bearbei- 
tung eines kostbaren Antiphonars einige Anhaltspuncte zur Beurthei- 
lung der Sangesübung unter den dortigen Klosterangehörigen. 

I. Berno. 

Am vielseitigsten unter den mittelalterlichen Kirchengesanglehrern 
war wohl Berno. Er hat mit gleicher Einsicht und Entschiedenheit 
den textlichen Inhalt der Ritualgesänge in der gelehrten Schrift de 
varia psalmorum atque cantuum modulatione behandelt, wie 
er die Richtigkeit des musikalischen Vortrages anstrebte. In letzterer 
Hinsicht ist am wichtigsten sein Tonarius mit Prologus. Dieses 
Vorwort dient als theoretische Einführung in die Lehre vom Ton- 
system, von den Tonfolgen, Quarten-, Quinten-, Octavengattungen, Ton- 
arten, Transpositionen und vom Vortrage. Der Verfasser hält sich in 
den Kunstausdrücken an die ältere Schule, welche uns durch Aure- 
lianus Reomensis, Regino Prumiensis und Hucbald bekannt ist, und 
welche im 10. Jahrhundert allmählich abstarb. Das heisst, er benützt, 
so viel wie möglich, die Boethianische Terminologie. Für seine Zeit 
müsste er uns also wie ein Rückschrittler vorkommen. Aber vor den 
Nachtheilen eines allzu zähen Festhaltens am Alten hat ihn sein prak- 

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— 16 — 

tischer Blick bewahrt. Er konnte sich der Einsicht nicht verschliessen, 
dass die jüngeren Theoretiker mit wenigen Worten viel Nützlicheres 
lehrten, als Boethius mit all seiner „Beredsamkeit". Er bewunderte 
sichtlich „praeclaram disertissimi viri Boethii instructionem", scheute 
sich aber nicht, die wichtigsten Regeln ans einer anonymen Monochord- 
erklärung zu entnehmen. Er deutet aber nur an einer Stelle an, 
dass er einem „weisen Manne" folge, obwohl er aus jener Schrift die 
bedeutsamsten Sätze der Ton- und Scalenlehre an verschiedenen Orten 
in seine Darstellung verflochten hat. Darum wäre er aber nicht Pla- 
giator zu nennen. Denn er macht nicht viel mehr Anspruch, als, die 
Regeln seiner Vorgänger zu beobachten, wie er gelegentlich der 
neueren Cadenzen sagt: mihi id studii fuisse, magis eorum, qui ante 
nos aetate et scientia rectius sapuerunt, observare voluisse constitutiones, 
quam vocum sequi novitates (p. 79 G). Stärker ist der Fall, in wel- 
chem er Hucbald's Arbeit de harmonica institutione ungescheut mit 
geringen Veränderungen ausgeschrieben hat, und noch dazu die fehler- 
hafte Lehre von den neun Tonschritten (I p. 105 und 106 = II 
p. 64 G). 

Im Tonarius selbst beschreibt er zunächst den Bau der Tonarten 
mit ihren verschiedenen Cadenzen unter Anfügung von Beispielen. 
Dann folgt die Aufzählung ausgewählter Nocturnal-Responsorien mit 
ihren Versikeln, nach Tonarten geordnet; hierauf ebenso aus dem Mis- 
sale eine Reihe von Antiphonen (Introitus), Gradualien, Alleluja, Offer- 
torien, Communionen und schliesslich eine allgemeine fromme Be- 
trachtung. 

Berno hat noch einen kürzeren Tonarius geschrieben und zwei 
Lehrern oder Theilnehmern an den Schulübungen im Gotteshause der 
Reichenau, einem Purchard und Kerung, nebst ihren Genossen, gewid- 
met: Dilectissimis in Christo filiis Purchardo et Kerungo, unacum ceteris 
in dominicarum scholarum gymnasio Augiae vacantibus. Nach 
den Anfangsworten der theoretischen Einleitung in Briefform hat man 
diese Schrift betitelt: De consona tonorum diversitate. In seinen 
Kunstausdrücken richtet sich der Verfasser hier mehr nach dem zeit- 
genössischen Brauche, indem er neben den griechischen Namen der 
mittelalterlichen Tonarten auch die lateinische Bezeichnung Primus 
bis Octavus verwendet. Der dem Briefe angeschlossene Tonarius be- 
steht aus zwei Theilen. Zuerst werden dieselben acht Erkennungs- 
formeln der Tonarten aufgeführt, welche auch im grossen Tonarius 
vorkommen. Jeder Formel sind Beispiele aus dem Antiphonar beige- 
fügt, jedoch ist die Verschiedenheit der Cadenzen absichtlich ausser 
Betracht geblieben und nur die Hauptform gegeben. Der zweite Theil, 
äussert ich vom ersten nicht geschieden, beginnt mit den Worten Primo 
pro eulmine (p. 116 b G). Er enthält Introitus (Antiphonen) und Com- 
munionen und stellt sich, abgesehen von unwesentlichen Veränderungen 
in der Reihenfolge und Wahl der Beispiele, als ein Auszug aus dem ent- 
sprechenden Theile des grossen Tonarius dar (p.84 — 90 = p.116 — 117G). 

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— 17 — 



II. Hermannus Contrarius. 

Höhere Ansprüche, als Berno, machte in seiner Mnsica Hermann. 
So bescheiden er auch Aber seine Arbeit den „Philosophen" gegen- 
über einmal spricht, so behauptet er doch bestimmt, bezüglich des 
Tonsystems im Vergleiche zu den Vorgängern einen Fortschritt ge- 
macht, nämlich Unklarheiten aufgeklärt, Lücken ausgefüllt, Fehler 
verbessert zu haben: Qui si aliquando remoto supercilio ad haec le- 
genda otio indulserint: videbunt me benevolentiae causa in monochordi 
dispositione laborasse, ut obscura in veterum dictis dilucidarem, omissa 
repeterem, reprehensibilia corrigerem (p. 21, 20 ). Er hat reichlich 
Wort gehalten. Uebrigens gibt er hier zu verstehen, dass es nur eine 
Gefälligkeit seinerseits war, wenn er das Tonsystem aufzuklären suchte. 
Denn das bedeuten die Worte. Der Begriff „Tonsystem" steckt in 
„monochordi dispositione". Letzterer Ausdruck hat in Verbindung mit 
den Anfangsworten der Musica zu der irrigen Annahme geführt, als 
habe er eine besondere Arbeit über das Monochord verfasst. 

Mehr in die praktische Musik wollte Hermann gelegentlich seiner 
Lehre von den Tonfolgen eingreifen. Er verfasste versificirte Regeln 
darüber, welche beginnen: Ter tria iunctorum sunt intervalla Bonorum. 
Dass dieselben von ihm herrühren, ist ausdrücklich durch Wilhelm 
von Hirschau bestätigt (p. 60 M). Sie standen im Zusammenhange mit 
einer prosaischen Erklärung der Chiffren, welche Hermann für die 
Tonschritte erfunden hat. Diese Erklärung, mit; den Worten E voces 
unisonas equat (aequat) beginnend, war vom Verfasser in Musik ge- 
setzt worden, und daher heisst sie bei Johannes Cotto „Gesang". Frei- 
lich drückt er sich etwas vorsichtig aus: cantilena illa ab ipso Heri- 
manno, ut fertur, composita (H p. 259 G). Aber mit derselben Zu- 
rückhaltung bespricht er kurz vorher auch die Intervallenzeichen, die 
als Erfindung Hermanns bekannt sind: intervallorum designationes, quod 
neumandi genug Herimannus Contractus repperisse dicitur 1 ). Dass 
dieser sie wirklich erfunden, geht aus den erwähnten wohlbeglaubigten 
Regel versen hervor, deren Ueberschrift lautet: 

Versus atque notas Herimannus protulit istas, 
Pandat ut ad votum cuique exemplaria vocum. 

So schon im 11. und 12. Jahrhundert (Codex Einsidlensis frag. 1 bei 
Schubiger, Sängerschule St. Gallens S. 84, Monumenta 32; Ottoburanus 
= Monacensis latin. 9921, Catalogus IVj p. 128). Am Schlüsse der 
Regeln wird ausdrücklich auf die Chiffren Bezug genommen: Haec si 
voce notisque simul discernere noris. 

Die Angaben des Johannes Cotto haben durch Vermittelung 
anderer Schriftsteller im 14. Jahrhundert dem gelehrten Johannes de 



1) Die kleinen Abweichungen vom Texte Gerberts in beiden Stellen 
nach der Karlsruher Handschrift 505 (Durlacensis 30 u). 

69 
Beihefte. 2. 2 



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— 18 — 

Muris vorgelegen. Wir erfahren von diesem, dass er die Cantilena 
mit den Intervallenzeichen nicht gesellen hat. Sie war also nicht nach 
Paris zu den Studirenden der Sorbonne gelangt. Johannes de Muris 
urtheilt nur nach einer Beschreibung aus dritter Hand, aber im We- 
sentlichen richtig, wenn auch sehr hart. Besondere sind folgende 
Worte bemerk enswerth : non video . . ., qualiter et per illum modnm 
sola vox notetur alten non iuncta. Unde modus ille notandi ceteris 
videtur imperfectior, confusior et incertior; puto ipsum parum fuisse 
usitatum. Dicitur tarnen quod ille Heremannus unam cantilenam fecit 
in qua illis ntitur notulis, et incipit sie: e voces unisonas equat etc. 
Sed non vidi cantilenam, nee modum illum notandi (II p. 309 C). 

Ganz so schlimm stand es nun nicht mit der Verbreitung der 
Cantilena oder wenigstens der zugehörigen Chiffren. Zu den von Ger- 
bert gesammelten Beispielen hat H. Riemann ein merkwürdiges Stück 
in derselben Notation den Herrn Ernest David und Mathis Lussy nach- 
gewiesen (Histoire de la notation musicale, Paris 1882 p. 76). Auch 
die Karlsruher Handschrift 504 bietet einen weiteren Beweis für die 
Verbreitung der Hermannischen Zeichen. Aber mehr, als alles Andere, 
spricht hierfür der Umstand, dass man sich bei der Zahl der Zeichen 
nicht begnügt hat. 

Hermann gebrauchte deren neun, nämlich für 1. Unison, 2. Halb- 
ton, 3. Ganzton, 4. kleine Terz, 5. grosse Terz, 6. Quarte, 7. Quinte, 
8. kleine Sexte, 9. grosse Sexte. Die Nachfolger des Erfinders fügten 
dazu ein Zeichen für die Octave, welches bereits Johannes Cotto 
kennt. Er sagt aber ausdrücklich, dass es in der Cantilena nicht 
vorkomme: diapason intentionem non facit (p. 259 G). In seiner Quelle 
fand Johannes de Muris noch weitere Zeichen, nämlich für kleine und 
grosse Septime, wodurch die Zahl auf 12 gebracht war (p. 305 C). 

Andererseits lässt sich nicht leugnen, dass Johannes de Muris 
mit seiner Verurthcilung Recht hatte. Die Stücke mit Hermannischer 
Notation lassen die Mängel beim ersten Blicke in die Augen springen. 
Daher konnte diese Notenschrift eine allgemeine Aufnahme in Schulen, 
wofür sie zunächst bestimmt war, nicht finden. 

Um so mehr Glück hatte Hermann mit seiner Regel von der 
Zahl der Tonschritte. Während Guido Aretinus auf sechserlei Arten 
der Tonbewegung beharrt, indem er die Tonfolge im Gleichklang nicht 
als Bewegung auffasst und die beiden Sexten ausschliesst, stellte Her- 
mann nennerlei Tonfolgen vom Gleichklang bis zur grossen Sext auf. 
Er geht richtiger zu Werke, als Berno und Hucbald, welche auch 
neun Arten haben. Zwar ist sein Gedicht Ter tria iunetorum etwas 
zu schwierig für die Schüler gewesen, aber man hat es verwendet zur 
Anfertigung einer kurzen componirten Regel: Ter terni sunt modi. 
Dieselbe wurde viel benützt und ging noch im 15. Jahrhundert in die 
Encyclopaedie des Gregor Reisch über. Obwohl dieser selbst 13 In- 
tervalle zählt, fügt er doch bei: Sunt nonnulli qui 9. modos in prosa 
quadam et neumate daecantandos pueris proponunt: quatenus saltus 

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— 19 — 

huiusmodi memoriae infixi: promptum cantorem reddant. Et quia 
haec ita esse experieutia plurimos docuit, notulas eorundem subiuugam. 
Die von Johannes Cotto erwähnte Octave ist hier ad libitum beigefügt, 
jedoch die beiden Septimen des Johannes de Muris werden als unge- 
bräuchlich bezeichnet (Margarita philosophica, Strassburger Ausgabe 
1504 L. V 2 c. 7). 

III. Antiphonarium Augiense. 

Eine vortheilhafte Vorstellung von der Thätigkeit der Reiche- 
nauer Sängerschule gewinnen wir durch den Codex Augiensis LX. Es 
ist ein Antiphonar, im 12. Jahrhundert angelegt, textlich nach dem 
guten Vorbilde Berno's sorgfältig durchgearbeitet, von den Sängern 
des 12. bis 14. Jahrhunderts neumirt, noch im 15. Jahrhundert er- 
weitert, war also lange Zeit im Gebrauche der Schule und Kirche. 
Wir erhalten hier einen Einblick in die Werkstätte der Klostersänger, 
und daher verdient das merkwürdige Buch mehr Beachtung, als es 
bis jetzt gefunden hat (vgl. § 4 B III). 



§ 4. Theorie und Praxis der Reichenaner Sängerschule. 

Die selbständige Entwicklung der Reichenaner Sängerschule fällt 
in jene Zeit, als sich die Musikgelehrten von den Fesseln des Boethius 
frei machten. Wenn man sich im Kloster Reichenau auf den alten 
Meister bezüglich des Monochordes berief, so war man wohl einer 
Selbsttäuschung verfallen. Denn wir dürfen annehmen, dass man die 
Theilungsmethode für das Monochord nicht aus Boethius selbst schöpfte, 
sondern dass ein abgekürztes Verfahren angewendet wurde. Im We- 
sentlichen dachten hier die Reichenaner, wie Guido von Arezzo, „Bo- 
ethium non sequens, cuius liber non cantoribus, sed solis philosophis 
utilis est" (II p. 50 G). Hermann geht in der Richtung weiter, als 
Berno. Dieser verwendet noch das tetrachordum synemmenon ganz, 
wenigstens dem Namen nach. Für jenen ist synemmenon schon nichts 
weiter als die Erniedrigung der Tonstufen B, b (b molle), und die an- 
tiken Namen der Tetrachorde will er nicht angeben: quorum quadri- 
chordorum ad mensuram videlicet pertinentium nomina, quia a multis 
dicta sunt, supersedemus dicere (p. 7, t ). 

A. Theorie der Reichenauer Sängerschule. 

Die Eintheilung eines regelrechten Monochordes wird, als durch 
Boethius gegeben, in der Reichenaner Schule vorausgesetzt. Wie ein 
solches seit dem 10. Jahrhundert etwa beschaffen, wie die Boethianische 
Theilung zeitgemäss behandelt, verkürzt und durch Beischriften erklärt 
war, ist anderwärts gezeigt worden (Musiklitte ratur § 14 n. 1). Aus 

71 

2* 



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— 20 - 

den Grundverhältni8sen desselben leitet Hermann seine ganze Lehre 
vom Tonsystem und den Tonarten, sowie die ersten Regeln der prak- 
tischen Musik in überraschender Einfachheit und Folgerichtigkeit her. 

I. Theilung des Monochordes 
zur Erzielung des gebräuchlichen Tonsystems. 

(i) 



I 1 I 1 I ! I I 

ABCDEFGa hcdefga 

diatessaron diapente diatessaron diapente 

diapason diapason 

Die ganze Länge wird getheilt in 4 gleiche Abschnitte. Geht man 
vom äussersten rechtsliegenden Tone nach der linken Seite, so 
füllt unter den ersten Schritt, das heisst auf das Ende des ersten 
Viertels, kein Ton. Der zweite Schritt trifft auf die nächsttiefere Oc- 
tave. der dritte auf die Quinte darunter und der vierte auf eine tiefere 
Quarte. So sind die Grundformen des mittelalterlichen Tonartensystems 
gefunden. Es fehlt nur die Herleitung der Elemente: Ton und Halb- 
ton. Aber diese construirt Hermann nicht direct, sondern entnimmt 
sie stillschweigend dem Monochorde. Er begnügt sich, die Verhältniss- 
zahlen des Tones anzugeben (p. 4, n . 29). Für die Bezeichnung der 
einzelnen Tonstufen sorgt er, indem er die 7 ersten Töne der tieferen 
Octave mit den grossen Buchstaben A — G, die folgenden 7 mit den 
entsprechenden kleinen notirt. Die Buchstaben B und h bedeuten 
hier unser modernes H und h (si). Für den 8. Ton der höheren 
Octave verwendet er kein besonderes Zeichen, sondern nennt ihn auch 
a, aber nötigenfalls unterscheidet er ihn als a superacuta oder a id 
est nete hyperboleon von dem mittleren a quod est mese (p. 10, 3S 11, 3 ). 
Uebrigens spielt das oberste a in Hermanns eigenem Lehrgebäude kaum 
eine Rolle. Es ist aus dem allerdings unentbehrlichen Monochorde als 
Theilungs-Endpunct abgelesen. Dagegen bei dem Aufbau des Tonsystems 
sucht er es zu eliminiren. Denn er verwendet als selbständige Theile nur 
die sieben verschiedenen diatonischen Stufen, zweimal in aufsteigender 
Folge, also 7 + 7 Töne. Da er nun im Monochorde noch den 15. Ton 
fand, welcher für die Abmessung zweier Octaven aus dem Alterthume 
überkommen war, so gelangte er zu dem Paradoxon 2x7 = 15: qua- 
druplo, id est bis diapason, bis septenas salvaratione XV complectente 
voces rursus easdem ad similitudinem elementariae parentis, in quadrichor- 
dis resolvetur congeries (p. 4, 43 ). Alle ferneren Operationen stützten sich 
in erster Linie auf seinen 4. Theilungsabschnitt, also auf die Quarte 
A — D, „die Quelle aller Tetrachorde und Tonarten": omnium quadri- 
chordorum et troporum .... fontem (p. 5, ltt ). Dann erst kommt der 
3. Theilungsabschnitt, die Quelle der Pentachorde. Wird der 4. und 3. 
verbunden, so ergibt sich der 2. Theilungsabschnitt, die Octave. 

72 



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— 21 — 

IL Theilung des Tonsystems nach Tetrachorden, 
als Grundlage für den Aufbau der Tonarten (quadrichorda troporum 

constitutiva). 

Geht man in dem Monochorde, welches wir so eben abgetheilt 
haben, vom äussersten linksliegenden Tone nach der rechten Seite, 
so fällt unter den ersten Schritt, das heisst zwischen die Ziffern 4 und 
3, ein Tetrachord. Dasselbe ist gebildet in aufsteigender Folge aus 
einem Ton T(onus), Halb ton S(emitonium) und wieder einem Ton 
T(onus), also A B C D = modern A H c d = T S T. 

Fasst man nun die folgenden 10 Töne ins Auge, so fallt es auf, 
dass sich ein gleichgebautes Tetrachord noch dreimal wiederholt. Wenn 
man nämlich von dem oberen Endpuncte des ersten Tetrachordes, von 
D, ausgeht, so ergeben sich vollkommen gleiche Tonfolgen von D 
nach G, von a nach d und von d nach g. Demnach hängt man auf 
D und d je zwei Tetrachorde zusammen, während man zwischen G 
und a trennt. Für dieses Verfahren hatten sich im Mittelalter die 
griechischen Ausdrücke Synaphe (coniunctio) und Diazeuxis (diezeuxis, 
disiunctio) eingebürgert. Es gab also im Ganzen 4 Tetrachorde, die 
ihre besonderen Namen erhielten: 1. grave (in tiefer Lage), 2. finale 
(die Schlusstöne der Tonarten enthaltend), 3. superius (höher als die 
Tonschlüsse), 4. excellens (die andern überragend. Hermann p. 12, 35 ). 
Für Hermann war das Tetrachordum grave das wichtigste, das Fundament 
seiner Lehre vom Tonsystem und von den Tetrachorden. Er nennt 
es daher auch das „erste 4 oder „Haupt-Tetrachord" : hoc autem quod 
aliis pro qualitate vocum grave, nos pro multimoda effectus eius vi 
ac potentia primum vel principale nominamus (p. 5, 10 ). Dass der 
Bau desselben in den höheren Tetrachorden sich wiederholt, wird 
deutlich, sobald man jedesmal die vier Tonstufen mit ihren eigenen 
Buchstaben schreibt, also bei den zusammenhängenden Tetrachorden 
die Buchstaben D und d je zweimal setzt, aber in der Monochord- 
Messung beidemalc nur je einen Theilungspunct dafür annimmt. Also 
ist im Monochorde D zugleich die 4. Stufe des tetrachordum grave 
und die 1. des finale, ferner d die 4. des superius und 1. des excel- 
lens. Schreibt man die Nummern I — IIH für die 4 Stufen ein, so er- 
hält D und d je 2 Nummern: HU und I. 

Hermann baute sich nun sein Tonsystem folgendermassen auf: 

(i) 



principale = grave superius a superacuta 

i n m im i u hi hii 

ABCD abcd 

DEFG defg 

I H IH IUI I H HI IUI 

finale excellens 

TST, TST TST, TST 



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— 22 — 

Das a der dritten Octave steht ausser Zusammenhang mit den 
Tetrachorden: 'restat' sagt er davon (p. 9, 13 . 10, 38 ). Es wird indessen 
angenommen als Punct der Monochordmessung und weil die 7. Ton- 
art zuweilen bis zur Non über G aufsteigt (seeundum mensuram, . . — 
ipsam, id est a, tetrardus iure licentiae obtinebit p. 10, 39 . 41 ). Da- 
gegen fehlen die nächst folgenden Töne h' c" d", welche damals 
durch verdoppeltes b c d oder mit griechischen Buchstaben nach dem 
Vorgange von Oddo (Odo, Otto) bezeichnet werden konnten. Aber 
für die Theorie des Gregorianischen Gesanges waren sie überflüssig. 
Sie kamen wohl nur als Hülfspunctc bei ausgedehnteren Monochord- 
messungen vor, wo die Doppeloctave über d construirt wurde, oder 
im Organum, wenn die höhere Octave zur ersten Tonart D — d mit- 
klang. Dor einstimmige Choral bedurfte ihrer nicht. Guido von 
Arezzo, der dies fühlte, half sich mit einer allgemeinen Ausrede da- 
rüber weg: a multis dieuntnr snperfluae; nos autem maluimus abun- 
dare, quam deficerc (Micrologus c. 2). Ferner fehlt der llalbton 
zwischen a fa» das sogenannte Synemmenon. 4 Non est reguläre' sagt 
Hermann (p. 16, 25 ). Er verwendet es jedoch, wenn er formal eine 
Quarte über F errichten will (p. 16, , 8 ). Sonst gehört es, wie der 
llalbton zwischen A B, das synemmenon inferius, nur der praktischen 
Musik an (p. 8, 39 ; vgl. Berno: ceterum ut in huiusmodi defectionibus 
solet neecssario synemmenon in snperioribus aliquando suffragari, ita 
nonnumquam videtur refragari, in his dumtaxat cantibus, qui in inferi- 
oribuß per synemmenon decurrunt p. 76 a). Endlich fehlt der Ton 
unter A. Hermann nimmt ihn jedoch formal an und nennt ihn r 
(p. 8, 3S ). Bei Berno hat er keinen Namen. Man hat darin eine Nach- 
lässigkeit des Schriftstellers sehen wollen. Aber das beruht auf einer 
Verdrehung des Standpunctes. Denn Berno benutzt die Ton -Namen 
des griechischen Systems, in welchem kein Ton unter dem Proslam- 
banomenos (A) lag. Folglich gab es auch keinen System -eigenen 
Namen dafür. Wenn man nun die Ton- Buchstaben verschmähte, wie 
Berno that, so musste man für jenes r eine Umschreibung anwenden, 
zum Beispiel: Subiugalis (proti) in quintum (locum) descendat. Das 
heisst zur Unterquintc von D, wofür man auch Quintus primo sagte 
(vgl. Berno p. 72 a; mein Tonsystem S. 32). Hermann nahm nun ab- 
sichtlich weder /T, noch die Synemmena, noch das zweite a in die 
Grundform seines Systems auf, weil diese Tonstufen ausser Beziehung 
zu den Grundformen der Kirchentöne stehen. Er hat sich die Te- 
trachorde rein herausgeschält, aus denen die Tonarten (tropi) her- 
geleitet werden können, und nennt jene daher auch tropische Te- 
trachorde: sufficiat igitur haec nos de uniformibus vel tropicis qua- 
drichordis dixisse (p 7, 3 ). 

HI. Die Quarten-, Quinten-Gattungen und Tonarten 
aus der Theilung des Tonsystems nach Tetrachorden hergeleitet. 
Nachdem die tropischen Tetrachorde, jedes mit den Nummern 

74 



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— 23 — 

I, II, III, Uli, aufsteigend für seine erste, zweite, dritte und vierte 
Stufe, festgestellt sind, kann Hermann alle Gliederungen des Tonsystems 
durch 4 einfache Regeln herleiten: 

I. Verbindet man im ersten und zweiten Tetrachord, das heisst 
im grave und finale, die beiden mit I bezeichneten Stufen unter sich, 
und ebenso die beiden zweiten, dritten, vierten, so erhält man 4 Quar- 
tengattungen : 1. gravis I + finalis I = A — D; 2. gravis II -f finalis 
U = B— E; 3. gravis III + finalis III = C— F; 4. gravis IUI + 
finalis IUI = D — G. Die vierte Quartengattung ist innerlich wie die 
erste gebaut, von dieser jedoch durch die Lage und äussere Stellung 
im Tonsystem verschieden. 

IL Verbindet man im zweiten und dritten Tetrachord, das heisst 
im finale und superius, die beiden mit I bezeichneten Stufen unter sich 
und ebenso die beiden zweiten, dritten, vierten, so erhält man 4 Quin- 
tengattungen : 1. finalis I -f- superior 1 = D — a; 2. finalis U + 
superior II = E — b ; 3. finalis UI -f- superior IU = F — c ; 4. fi- 
nalis IUI + superior HU = G — d. 

IU. Verbindet man im ersten und dritten Tetrachord, das heisst 
im grave und superius, ferner im zweiten und vierten, das heisst im 
finale und excellens, jedesmal die beiden mit I bezeichneten Stufen 
unter sich und ebenso die zweiten, dritten, vierten, so erhält man 
2x4 Octavengattungen. In der unteren Lage: 1. gravis I + supe- 
rior I = A — a; 2. gravis U + superior H = B — b ; 3. gravis UI 
+ superior HI = C — c ; 4. gravis HU + superior IUI = D — d mit 
der Unterabtheilung gravis IUI + finalis IUI -f- superior IUI = D — 
G + d. In der oberen Lage: 1. finalis I + excellens I = D — d mit 
der Unterabtheilung finalis I -f- superior I + excellens I = D — a + 
d; 2. finalis U + excellens U = E — e; 3. finalis IU -f- excellens IU 
= F — f ; 4. finalis IUI + excellens HU = G — g. Die vierte Octaven- 
gattung in der ersten Reihe und die erste Octavengattung in der zwei- 
ten Reihe haben die gleichen Tonstufen, sie unterscheiden sich aber 
durch die verschiedene Zerlegung in Quart und Quint. 

IV. Die in den gattungseigenen Tonstufen der Octave ausge- 
führte, einheitliche Tonreihe bildet den Tropus, die Tonart. Es 
gibt deren 4, welche indessen nach ihrer Lage in je eine Hauptton- 
art, tonus authenticus (auctoralis), und in eine Seiten- oder Nebenton- 
art, plagius (plaga, lateralis vel subiugalis), zerfallen, so dass 8 heraus- 
kommen. Man erhält die erste Haupt- und Nebentonart, wenn man 
alle mit I bezeichneten Töne verbindet, ebenso die zweite aus den 
Zweiern, die dritte aus den Dreiern, die vierte aus den Vierern. Die 
Tonarten rollen sich also aus dem System einfach auf: 



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— 24 











"S-S *2-§ *2-8 'S* 80 

CT? Cfl? CT? CC? 



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CD 

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— 25 — 

Hiermit hat das Lehrgebäude der Reichenauer seinen Abschlnss 
erreicht Berno war diesem Systeme schon sehr nahe; doch, weil er 
nur 3 Quartengattungen in Rücksicht auf deren inneren Bau annahm, 
so fehlte ihm ein Element. Erst Hermannus Contractus hat das Ganze 
folgerichtig durchgeführt. 

B. Praxis der Reichenauer Sängerschule. 

Der praktische Lehrgang umfasste die Einübung der Quarten-, 
Quinten-, Octaven-Gattungen und Tonarten in zusammenhängenden 
Tonreihen, dann der einzelnen Intervalle und endlich der kirchlichen 
Gesänge selbst. Das Verfahren war von dem heutigen nicht wesent- 
lich verschieden. Man sang die zu erlernenden Tonfolgen vor oder 
schlug sie auf einem Instrumente, meist wohl dem Monochorde, an; 
dann wurden sie nachgesungen, bis sie im Gehör und Gedächtnisse 
fest sassen. Entsprechend dem oben entwickelten Systeme wurde von 
Anfang an dio Lage einzelner Tonfolgen im Baue der Tonarten stu- 
dirt und durch gesungene Beispiele klar gemacht. Der Sänger musstc 
also die Hand auf dem Instrumente üben, Stimme und Gedächtniss 
schulen und sich das Verständniss für den Bau der Melodien durch 
Erfassen der Tonart erwerben. Letzteres ist der wichtigste Zweck der 
Uebungen: tarn manu 8 quam vocis comprehendas exercitio. Maxime 
tarnen troporum tibi curae sit agnitio, propter quos ferc omnis 
musicae laborat intentio. Ad quam rem multum proderit, si quis pro- 
prias cuiusque diapente et diatessaron species, tarn mono c hör di quam 
vivae vocis usu, memoriae inculcavgrit (Hermann p. 15, 25 ; vgl. 17, 3 ; 
18)12? 20,25). 

I. Zusammenhängende Tonreihen. 

Die Scalen und ihre Abschnitte wurden auf- und abwärts ge- 
sungen. Man fing mit den Quartengattungen an: 1. AB (== unserem 
H) C D C B A 2. B C D E D C B und so fort durch die Quarten, 
Quinten und Octaven, jedesmal in der Nummcrnfolgc des Systems I, 
U, IU, IUI: DEFGaGFED (erste Quinte) u. s. w., A B C D 
EFGaGFEDCBA (erste Octave u. s. w.) Dabei wurde stets 
darauf hingewiesen, dass die erste Gattung dem Tropus Protus, die 
zweite dem Deuterus, die dritte dem Tritus, die vierte dem Tetrardus 
eigen sei. Bei den Octavengattungen wurden zugleich die griechischen 
Namen der entsprechenden Tonarten gelernt. Um den Zusammenhang 
der Quarten und Quinten mit den Tonarten noch deutlicher zu machen, 
empfiehlt Hermann, aus den Cadenzen der Psalmen die einschlägigen 
letzten Töne al6 Uebungsbeispiele zu nehmen (p. 15, 38 ; 17, u ). Er 
gibt keine nähere Anweisung hierzu, meint aber wohl Schlussformeln, 

G GFED 
wie: (seculorum) a -- men im Protus, wo die erste Quartengattung 
T S T erscheint 

Von früheren Musiklehrern übernahm Hermann eine Regel, durch wel- 
che das Erkennen einer Tonart sehr erleichtert wurde. Man erweiterte 
ein Tetrachord durch Anfügen eines Tones auf jeder Seite zu einem 

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— 26 — 

Hexachord. Zum Beispiel das Tetrachordum grave A — D + r + E 
= F — E. In diesem Hexachord fand man die charakteristischen 
Quinten oder Quarten der Tonartenpaare, nämlich: 

~ 5 a ~ 

&s s* %r es 
£? «» 2 S 

- ++++ 

g - * ~ 2. §■ 

3 » S* g: » 



H 


h= 


ö|? 


o> 


2. 


» s 


55 




aa 


cL 




es " 


es 




CO 


OD 






Sß 


oo o 




p 


ö 


+ 


+ 


t+ 


H 




•-3 


HH 


SO GO 


OQ 


H 


HH 


H 


QC 


HH 



» 



er 



Ä 



II II II II s. I 1 1 



+ Q 04. 3 ** 






ö, | p g- i^HH 
^-* /— v ö - ~ s s 



I I 

+ + 



I 

+ 



SD 2 



SS 

es 



» o ° S * * 1 

e + § 



» 



+ 6ü 



SS 






HS 



o I 



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— 27 — 

Hermann führt die Ilexachorde auch in der höheren Octave durch: 
accipe tetrachordum, quodcunque volueris, . . . addito utrinquc tono, 
habes terminos modorum, qui fiunt sedes troporum (p. 19, 7 ). 

Das Spiel mit den Worten modorum, troporum ist absichtlich 
und war för Hermann willkommen. Er selbst bedient sich mit Vor- 
liebe des Wortes tropus: 1. als allgemeiner Bezeichnung für Ton- 
art (non esse naturaliter plures quam quatuor tropos . . . quamvis 
unusquisque eorum . . in duos divisus sit p. 5, , 9 ); 2. genauer für 
Melodiekörper im Rahmen einer Octavengattung (tropus est 
inter unumquodque diapason multarum vocum ratis effecta intervallis 
apta in unum corpus modulatio p. 9, 14 ). Dagegen modus ist für 
ihn eine Tonformel, insbesondere das oben beschriebene Hexachord 
auf r oder C, auf G oder c. Sonst sind die mittelalterlichen Musik- 
schriftstcllcr, auch Berno, wenig genau im Gebrauche des Wortes mo- 
dus. Sie hatten ein schlechtes Vorbild an Boethius (mus. IV , 5 ): modi, 
quos eosdem tropos vel tonos nominamus. Also hatte man für 
Tonart drei Worte. Nun bedeutet aber tonus auch den Ganzton im 
Tonsystem. Ferner sagte man modus für kleinere Tonfolgen, wie 
obige Ilexachorde, und insbesondere für eine Folge von zwei Tönen, 
also einen Tonschritt. In letzterer Bedeutung kommt für den regel- 
mässigen Tonschritt auch das doppelsinnige Wort consonantia vor. 
Um dem Wirrwar zu steuern, nimmt Hermann 

tropus fiir Tonart, abstract oder in der Melodie verkörpert; 
modus für Folge von 6 Tönen in obiger Formel der Ilexachorde; 
intervallum für Folge von 2 Tönen (ter tria intcrvalla sonorum); 
tonus für Ganzton im Tonsystem; 

chorda für einzelne Tonstufe, jedoch in Rücksicht auf ihre Lage; 
vox „ „ „ , absolut. 

Daher bedeutet ihm agnitio modorum (p. 5, 43 ) das Erkennen der He- 
xachord formein, dagegen die häufige agnitio troporum das Erkennen 
der Tonarten. 

H. Einzelne Intervalle. 

Bei der Einübung einzelner Intervalle kamen nur diejenigen 
Tonfolgen in Betracht, welche in den Gesängen wirklich angewendet 
wurden. Wir haben gesehen, dass die Reichenauer Schule deren neun 
annahm. 

Hierin stimmen jedoch die beiden Meister Berno und Hermann 
nicht ganz tiberein. Berno hatte sich verleiten lassen, die Regel des 
Hucbald über die neun Tonfolgen, unter denen der Tritonus war, ohne 
Kritik nachzuschreiben wie oben gesagt ist (S. 16; vgl. mein Tonsystem 
S. 41). Hermann bemerkt dazu: F et b . . . unde etiam cuiusdam 
intervallum ex eisdem statuentis error convincitur (p. 7, 35 ). Wir haben 
daher guten Grund, zu glauben, dass Berno-Hucbald's Regel im Klo- 
ster Reichenau nicht befolgt wurde. Die wirkliche, lebenskräftige und 

7<J 



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— 28 — 

inhaltlich weit verbreitete Rcichenauer Regel von den Tonschritten 
entnehmen wir den Versen Hermann's: 

') Versus atque notas Herimannus protulit istas, 
Pandat ut ad votum euique exemplaria vocnm. 
Ter tria iunctorum sunt intervalla sonorum: 
Nam nunc Unisonos exequat vocula ptongos, 
5 Nunc prope consimilem discernit limma canorcm, 
Nunc tonus affini tribuit discrimina voci, 
Nee non assidue coniunetim limma tonusque 
Et duo sepe toni pariter sibi continuati. 
Scpcque dulcisonas moderans diatesseron odas 
10 Et crebro grate muleens aures diapentc. 
Interdumque toni bino cum limmate terni 
Ac quandoque tonis conexum limma quaternis. 
Haec si voce notisque simul discernere noris, 
Quemvis distinetum potes his mox pangerc cantum 
15 Discernendo thesin sine precentore vel arsin. 

Hier kommt also der „Tritonus" (übermässige Quarte) nicht vor; 
auch nicht seine Umkehrung, die „falsche Quint u (verminderte Quinte). 
In seiner Musica spricht Hermann ausführlich darüber, wcsshalb in 
der diatonischen Stufenfolge keine Quarte auf F (F — b) und keine 
Quinte auf H (II — F, damals B — F geschrieben) errichtet werden dürfe 
(p. 7, 5l ; 15, 43 ; 17, 9 ). Da er alle erlaubten Tonfolgen aufzählen will, 
so beginnt er mit der Prime, Unisonus genannt, und lässt die kleine 
Sccunde (limma), die grosse Sccunde (tonus), die kleine Terz (coniune- 
tim limma tonusque), die grosse Terz (duo toni continuati), die reine 
Quarte (diatesseron), die reine Quinte (diapente), die kleine Sexte 
(toni bino cum limmate terni) und die grosse Sexte (tonis conexum 
limma quaternis) folgen 2 ). Seine Verse hatte er in Musik gesetzt, daher 
hiessen sie Cantilena (oben S. 17). Die uns noch erhaltene Melodie 
war so eingerichtet, dass auf diejenigen Worte, welche einen Tonschritt 
bezeichneten, auch dieser Tonschritt selbst gesungen wurde: 

1 Prim: Unisonos mit den Tönen d d d d 

2 kleine Secunde: discernit limma mit den Tönen AGFEEF (nach 

Cod. Einsidl.) 

3 grosse Sccunde: tonus af . . mit den Tönen a G a 

4 kleine Terz: coniunetim limma tonusque mit den Tönen G E G 

c a G E G 

5 grosse Terz: duo sepe toni mit den Tönen F a F a F a 

1) Ucberschrift: Incip(iunt) Villi, inodi qui sunt in musica. Cod. Ein- 
sidl. Frag. 1. 1 istos Cod. Ottoburanus = Monac. lat. 9921. 4 uni- 
sonas Cod. Ott. 9 Sepeque] Crebroque Cod. Vindob. 51. 11 tonis . . . 
ternis Cod. Vindob. 12 conexum] corainixtum Cod. Vind. 

2) Die sonst übliche Annahme von 6 Tonfolgen stützte sich darauf, 
dass in der vollkommenen Prime kein Intervall naen Höhe und Tiefe liege 
und dass die beiden Sexten nicht zulässig seien. Vgl. oben S. 18. 

60 



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— 29 — 

6 reine Quarte: diatesseron mit den Tönen G D G G D 

7 „ Quinte: diapente mit den Tönen G d d G 

8 kleine Sexte: Interdumque . . . limmate mit den Tönen c E . . . 

E c h 

9 grosse Sexte: Ac quandoque . . . quaternis mit den Tönen a C 

D E . . . C aGG 

(Gerbert, Scriptoree II p. 150. Schubiger, Sängerschule St. Gallens, 
Monumenta 32. Die Anfangstöne der Melodie auch bei Johannes 
Cotto U p. 239 G). 

Die Cantilena ist im Einsiedler Codex mit Neumen auf Linien 
geschrieben, war aber von Hermann gewiss auch mit seinen Intervallen- 
Zeichen verseilen worden, worauf schon die einleitenden Worte hin- 
deuten: Versus atque notas . . . Zum Verständnisse der Zeichen 
diente eine prosaische Regel, welche ebenfalls von Hermann herrührt. 
Sie ist bei Gerbert mit den Intervallen-Chiffern gedruckt, harrt aber 
noch einer Erklärung, die ich im Anhang vorliegender Schrift gebe. 

III. Einüben der Gesänge und Auffinden ihrer Tonarten. 

Wer die Scalen uad Intervalle „mit Hand und Stimme" gelernt 
hatte, durfte zur höchsten Uebungsstufe fortschreiten, zum Studium der 
Gesänge und zum selbständigen Auffinden ihrer Tonarten. 

Während bei den Griechen des Mittelalters die Tonarten durch 
Chiffern, die sogenannten Martyrien, kenntlich gemacht werden konn- 
ten, haben die abendländischen Musiker auf ein ähnliches Hülfsmittel 
fast durchgehends verzichtet. Vereinzelt steht die Bezeichnung der 
Tonarten durch lateinische und griechische Buchstaben in der Sänger- 
schule Romanos zu St. Gallen, wie sie uns durch A. Schubiger bekannt 
geworden ist (Sängerschule St. Gallens S. 19). Diese Methode, vor- 
wiegend in schweizerischen Klöstern geübt, ist den Reichenauern 
zwar nicht unbekannt geblieben, hat aber keine erfolgreiche Aufnahme 
und keine dauernde Verwendung gefunden. 

Wie zumeist im christlichen Abendlande, so musste auch der 
Reichenauer Sänger in der Regel die Tonart eines Stückes aus der 
Tonftlgung desselben erschliessen. Hierbei hatte er einige äusserliche 
Hülfsmittel, er stiess aber auch auf grosse Schwierigkeiten. 

Zu Hülfe kam ihm zunächst der allgemeine Bau der Melodien, 
insofern als die Stufen D E F G in den vier plagalen Tonarten als 
Medianten und Finale dienten, während dieselben in den vier authen- 
tischen nur als Finale verwendet wurden neben den Medianten a h 
c d. Hermann hat darüber folgende Gedächtnissregel n aufgestellt 
(Musica p. 11. 13). 

Für die plagalen Tonarten: 
Hypodorius disponitur ab A in a, mediatnr et finitur D. 
Hypophrygius constituitur a B in bi mediatur et finitur E. 

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— 30 — 

Hypolidius construitur a C in c, mediatur et finitur F. 

Hypomixolidius ordinatur a D in d, mediatur et finitur G. 

Für die authentischen Tonarten: 
Doriu8 disponitur a D in d, mediatur et initiatur in a. 

Phrygius construitur ab E in e, mediatur sed non initiatur in b- 
Lidius ordinatur ab F in f, mediatur et initiatur in c. 

Mixolidius modulatur a G in g, mediatur et initiatur in d. 

Zusammenfassung für je ein plagales und authentisches 
Tonartenpaar: 

Protns disponitur ab A in d, mediatur in D et a. 

Deuterus construitur a B in e, mediatur in E et b. 

Tritus ordinatur a C in f, mediatur in F et c. 

Tetrardus modulatur a D in g, mediatur in G et d. 

Ein ferneres Erkennungsmittel der Tonarten stand dem Sänger 
zu Gebote in den Cadenzen. Hermann weist darauf hin, aber nur 
bezüglich der authentischen Tonarten, weil die plagalen weniger regel- 
mässig waren. Es kehrten nämlich gewisse Schlussformeln, besonders 
im Psalmengesang, so häufig wieder, dass man sie als Muster auf- 
stellen konnte. Man modulirte sie, um ein allgemein brauchbares 
Schema zu haben, auf die 6 letzten Silben der kleinen Doxologie: 
(Gloria patri .... in secula) seculorum amen. Hierauf beziehen 
sich folgende Anweisungen Hermanns (p. 9 — 10): 

I autenticus: in a media seculorum amen canit. 

II „ : b media seculorum amen propter imperfectionem 

semitonii transfert in c. 
1H „ : c media per seculorum amen est officiosa. 
IV „ : d media seculorum amen continet. 

Dies wird klar, wenn man sich folgende Schlussformeln vergegenwärtigt: 
Auf die Worte seculorum amen zu singen im I. Falle: die Tou- 

verbindung a a G F G G F E D; im II: c c c a a h a; im III: c c 

d h c a; im IV: d d e d c ha- 

Nun aber begannen die Schwierigkeiten. Die Cadenzen traten 
nicht regelmässig ein. Insbesondere war nicht immer dort ein Final- 
ton, wo man einen erwarten durfte. Dies kam zum Beispiel daher, 
dass Antiphon und Psalm einen Melodiekörper bildeten (Pothier, Me- 
lodies gregoriennes p. 249). Es trat daher gar kein Schluss zwischen 
den beiden Theilen ein, vielmehr richtete sich die Cadenz des ersten 
nach der Intonation des zweiten. Dadurch entstanden „Verschie- 
denheiten" in den Cadenzen, die sogenannten Differentiae oder 
Diffinitiones. Auch diese wurden studirt, und nach Möglichkeit 
tabellarisch geordnet. 

Aber schon bei den Differentiae scheiterten die Versuche, für 

82 



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— 31 — 

Alles feste Regeln zu finden. Die Mannigfaltigkeit war zu gross. 
Dann waren ausser den Psalmen und Antiphonen noch zu stndiren 
die Schlüsse und Intonationen der Responsorien und Versikel, die Ver- 
schiedenheiten zwischen den Modulationen des Officiums und der Messe, 
sowie die Melodie- Unterschiede an höheren und niedrigen Festen. 
Einzelne Gesänge machten auch dadurch Schwierigkeit, dass ihnen 
charakteristische Tonfolgen überhaupt fehlten. In dieser Beziehung 
stellte Berno eingehendere Untersuchungen an, als Hermann. Jener 
war bemüht, den Umfang der Melodien in den einzelnen Tonarten 
regelrecht zu bestimmen, um Anhaltspuncte zu gewinnen, wie auf prak- 
tischem Wege aus einem noch unbestimmten oder zweifelhaften Melo- 
diekörper seine Tonart zu erschliessen sei. Für die authentischen 
Tonarten nahm Berno an, dass ihre Melodie über dem Finalton bis 
zur None, unterhalb des Finaltones bis zur Secunde oder Terz gehen 
dürfe; für die plagalen, dass sie beiderseits die Quinte erreichen könne. 
Er geht etwas weiter als Hucbald, welcher in den plagalen nur bis 
zur Unterquarte abstieg (I p. 116 G). War nun der Umfang einer Me- 
lodie sehr gering oder sehr gross, so traten hin und wieder Zweifel 
ein, in welche Tonart sie gehöre. Diesem Umstände, sowie den Feh- 
lern, welche sich einzuschleichen pflegten, widmet Berno einen inter- 
essanten Abschnitt seines Prologs, eine Art Vorlesung über praktische 
Musik. Er kann sich darin nicht entschliessen, für zweifelhafte Melo- 
dien sogenannte „mittlere Tonarten", medios tonos, anzunehmen; viel- 
mehr sucht er alles den Gesetzen der acht regelmässigen Tonarien 
unterzuordnen (p. 72 — 76 G; mein Tonsystem S. 34. 44). 

Es ist daher kein Wunder, wenn die letzte und wichtigste Er- 
mahnung des Gesanglehrers darauf hinauskam: möglichst viel aus- 
wendig lernen; dafür sorgen, dass Cadenzen, Intonationen 
und Mustermelodien für die einzelnen Tonarten im Ohr und 
Gedächtniss haften. Der Stoff dazu war im Kloster Reichenau 
wohl vorbereitet; er liegt uns in dem grösseren und kleineren Tona- 
rius des Berno noch vor. Es ist bereits bemerkt worden, dass im 
kleineren Tonarius mehr die zeitgenössische Ausdrucksweise in Bezug 
auf die Tonarten berücksichtigt ist (oben S. 16). Auch die Cadenzen 
sind kürzer behandelt, weil die Zahl vieler Formeln, die einander 
sehr ähnlich klingen, verwirrend sein musste: omissis singulorum 
tonorum differentiis, quae pro diversa doctorum consuetudine aliquibus 
in notulis parum quid discordare videntur (p. 115 G). Hier haben wir 
offenbar das eigentliche Schulbuch der Reichenauer vor uns, wel- 
ches sich zu den theoretischen Tractaten verhält, wie eine Beispiel- 
sammlnng zur Formenlehre. Dagegen ist der grosse Tonarius, wie 
das ähnliche Werk Regino's, ein gelehrtes Repertorium. Es finden 
sich darin die griechischen Kunstausdrücke und die von den Byzan- 
tinern überkommenen Formeln der Tonarten NONANOEANE, NOEAIS, 
NOEOEANE. Letztere fehlen im kleinen Tonarius, weil die Schüler 
auf der Reichenau lateinisch intouirten: Gloria Patri, wie auch modu- 

83 



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— 32 — 

lirten: auf die Vocale des Seculorum amen EVOVAE, des Alleluia 
AEVIA. Wie sie im Einzelnen die Gesänge behandelten, sehen wir 
aus dem Antiphonar der Grossherzoglich Badischen Hof- und Landes- 
bibliothek: 



neue Foli- 
irung (unten) 



Codex Augiensis LX (vgl. oben S. 19). 

1 Vorsatzblatt: Stück aus dem Homiliarium Karls des 
Grossen 1 ). 

2 Zwei allegorische Thierfiguren mit Erklärung, 13. 
Jahrhundert. 

2 v. Anfang des Anliphonariums, ohne Ueberschrift. Es 
beginnt mit dem Vorabende des ersten Advent-Sonn- 
tages und zwar mit der Antiphon zum Magnificat: 

Ecce nomen domini uenit de longinquo . . . mit 
farbig-goldener Initiale; im Notenliniensystem mit 
rother Schrift Esayas. Es folgt das Invitatorium : 
Regem uenturum dominum uentre adoremus. Dann 
ohne Bemerkung der erste Advent-Sonntag: 
In . Primo . NocrurNO. | A(ntiphona) Hora est iam . . . 
V(ersus) Egredietur uirga. 

Zur Antiphon findet man auf dem Unken Rande das 
Citat 

Epistola ad Romanos. 

Nun folgt das nach der ersten Lectio zu singende 
Responsoriuyi: 

Aspiciens a longe mit grosser, zwei Drit- 
tel der ßolumne füllenden Initiale, in deren linkem 
Rande R (= Responsorium) grau eingeschrieben 
ist. In der oberen Hälfte des A ist Gott Vater, 
rechts von ihm Gabriel, links Maria, alle mit Spruch- 
bändern; in der untern sitzt Gregor der Grosse, 
dasselbe Responsorium schreibend, während eine 



1) So erfreulich sonst das Studium unseres Antiphonars auch ist, hier 
liegt ein böses Zeichen von Roheit vor. In diesem Vorsatzblatte, wie in 
seinem Gegenstücke am Schlüsse des Bandes, musste ich Bruchstücke der 
berühmten Handschrift Codex Augiensis XXIX wiederfinden, über welche 
Mabillon und E. Ranke berichtet haben (Vetera Analecta, Paris 1723, 
p. 18. — Theologische Studien und Kritiken 1855 I S. 382— 396; vgl. mein 
Psalterium S. 33. Dort habe ich den 2. von Mabillon gesehenen Band unbe- 
stimmt gelassen. Inzwischen konnte ich ihn mit Codex Augiensis XIX 
identificiren, demselben, welchen E. Ranke dem Ilomiliar zugewiesen hat). 
Die verlorenen Stücke, deren Verbleib bis jetzt unbekannt war, sind also 
wenigstens theilweise einem Klosterbnchbinder zum Opfer gefallen! 

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2 v. — 105 v. 



106— 142 v. 





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206 v. 


— 224 v. 




221 v. 


224 v. 


— 227 v. 


227 v. 


— 232b 



233 



247 
248—253 v. 



254 
254—276 v. 



Beiheft 2. 



— 33 — 

Taube in sein rechtes Ohr singt; vor ihm ein Schü- 
ler sitzend. — Am linken Bande eine längere Be- 
merkung in rother Schrift über den Text: 

Cuius hec sint verba . inuenire non potui. Quidam 
tarnen sensvm ipaorum uerborum. aspiciens alonge 
sei licet, vsque ite obviam. attribuvnt esaye. seeundum 
illud. aspiciemu8 in terram et ecce. Sensvm uero 
sequentivm verborum. ite obviam ei. vsqne in finem. 
attribnvnt ewangelio mathei\ seenndnm id'. mittens 
duos de diseipulis suis ait Uli', tu es qui ventnrus 
es an alivm expeetamus? 

De tempore et de sanetis, ungetrennt nach dem 
Laufe des Kirchenjahres bis zum dritten Sonntage 
nach der Oster-Octave. 

Einlage dazu aus dem 15. Jahrhundert, nicht kalen- 
dermässig, mit besonderer Bücksicht auf Beichenau 
eingerichtet. (Z. B. Feste der Heiligen Fortunata, 
Januarius, Meginradus, Marcus evang., — Corpus 
Christi — ... Pirminius). 142 v. Zusatz aus dem 
16.— 11. Jahrhundert, 
leer. 

Fortsetzung zu Blatt 105 : De tempore et de sane- 
tis mit Theilen des Commune sanetorum für die 
Osterzeit. 

Commune sanetorum, beginnend mit Nativitale 
Apostolorum. 
In dedicatione ECCLesiE 

De Sancta Trinitate. Die beiden letzten Zeilen aus 
dem 13. Jahrhundert. 

Einlage aus dem 13. — 14. Jahrhundert mit dem 
Officium der h. Elisabeth und der h. Katharina. 
(E. Bänke, Chorgesänge zum Preis der h. Elisa- 
beth 12 11222; die Handschrift wird dem 14. 
Jahrhundert zugeschrieben). 
Fortsetzung zu Blatt 227 v: Die Besponsorien, Ver- 
sus auf die Sonntage nach Trinitatis in der Weise, 
wie sie vor Einführung des Frohnleichnamsfestes 
folgten, beginnend devs omnivm. 
Ymnvs TRivm PVERORnm. 

Antiphonen zum Benedictus und Magnificat auf die 
Sonntage nach der Pfingst-Octave bis zum Advent 
(Dominica 1—XXV). 

Regem ventvrum (Antiphon zur Adventszeit). 
Anhänge: lnvitatorial-Psalm Venite exultemus (254) 
— Pro defunetis, unvollendet (259 v., beginnend 
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— 34 — 

Placebo^ — In cena domini: Fussrvaschung (265 v., 
der Anfang ausradirt, dann In CeNa DomiNi VeRsVs 
Flavii, bei Mone, Hymnen I S. tOl. Mandatum fol. 
266 v.) — Ordo divini operis (267 vj — Differentie 
tonorum ad responsorios (271 v.) — Zum Marien- Offi- 
cium: Speciosa facta es, unvollendet (27 2 J — Zum Offi- 
cium des h. Benedictus aus dem 13. Jahrhundert: 
ExuItet unvollendet (273) — Zum Marien Offi- 
cium: Alma redemptoris, angefangen im 1 3., fort- 
gesetzt im 15. Jahrhundert (275 v.J — lieber die 
Responsorien Gaude Maria virgo und Cives aposto- 
lorum et domestici dei aus dem 13. Jahrhundert — 
Responsorium Vidit iacob aus dem 15. Jahrhundert 
(276 v.) 
277 Schutzblatt aus demselben Homiliarium, wie Blatt 1. 

Auf den Rändern der Handschrift in ihren älteren Theilen sind 
sorgfaltig Quellen des Textes angegeben, deren Auffindung eine grosse 
und mühselige Arbeit voraussetzt. Denn der Text ist nicht immer 
nach seiner Urform aus den biblischen und kirchlichen Schriften ge- 
schöpft, sondern zuweilen für den einzelnen Festtag umgestaltet. Wo 
keine Quelle nachweisbar ist, wurde der unbekannte Verfasser des be- 
treffenden Abschnittes als der „Sänger 44 , das heisst Dichter oder Dich- 
tercomponist, durch ein beigeschriebencs „Cantor" gekennzeichnet. 

In Hinsicht auf musikalisches Schriftwesen ist das Antiphonar 
dadurch fttr uns lehrreich, dass an vielen Stellen die Tonarten ausdrück- 
lich bezeichnet sind. Anfänglich wurden die Sanct-Gallischen Ton- 
arten-Zeichen verwendet, nämlich die lateinischen und griechischen 
Vocale : a = L, e = IL, i — HL, o = IV., v = V., H = VI., y = VH.. 
co — VIH. tonus, mit beigefügten lateinischen Consonanten für die Dif- 
ferenzen, z. B. a = tonus primus mit der regelmässigen Cadenz, ab 
= derselbe mit der ersten Differenz (vgl. Schubiger, Sängerschule St, Gal- 
lens S. 19 — 21). Diese Buchstaben waren in unserem Gesangbuche 
an den Rand geschrieben, geriethen aber ausser Gebrauch und sind 
endlich von dem barbarischen Klosterbuchbinder theilweise abgeschnit- 
ten worden. Dafür wurden im 15. Jahrhundert vielfach die Namen 
der Tonarten „Primi 44 , „Secundi 44 u. s. w. in, über oder unter die Linien- 
systeme eingeschrieben. Auf den ersten Blick scheinen diese jüngeren 
Einträge zuweilen den älteren Sanct-Gallischen Zeichen zu widerspre- 
chen. Z. B. fol. 5 steht im vierten Systeme Primi, dagegen am Rande 
o, das wäre Quarti. Aber dieser Widerspruch löst sich auf: die Ein- 
träge des 15. Jahrhunderts sind nämlich zurück, auf den nächst- 
vorhergehenden Tonschluss zu beziehen, während das Sanct-Gal- 
lische Zeichen jedesmal den in demselben Systeme stehenden Melodie- 
anfang betrifft. Von der uns werthvolleren älteren Bezeichnung seien 
hier einige Beispiele gegeben: 

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Solche Zeichen finden sich fol. 3 (Spuren von H und y), 5, 6, 
6 v, 7, 90 (System 10 und 11 mit je 2 Melodie-Anfängen und den 
von Herrn Dr. A. Holder bemerkten Verweisungszeichen . .), 92, 98. 

Ausserdem sind noch folgende Stellen des Antiphonars palä- 
ographisch und musikgeschichtlich bedeutsam: 

fol. 47 v. Hymnus Stella maris o Maria, auf 4 mit dem Griffel ge- 
zogenen Linien notirt, von denen die zweitunterste für F 
roth, die oberste für c gelb gefärbt ist. („F minio, c 
croco" Handschrift Karlsruhe 505). 
fol. 84 v. Antiphon Pueri hebreorum und die folgenden Palmsonn- 
tag-Antiphonen, notirt mit älteren Neumen auf 2 gelben 
Linien ftir C, c und einer rothen fttr F. Zwischen den 
gelben und der rothen ist je eine Linie angedeutet: sicht- 
barer, aber nicht regelmässig zwischen F und c, viel un- 
regelmässiger zwischen F und C, wo sie auch nur ver- 
wirren konnte, 
fol. 90. 101. 148. 245. 262 v. — 268. 271 v — 272 v. Aeltere 

Neumen. 
fol. 169 v. am unteren Rande, Nachtrag aus dem 13. Jahrhundert: 
Antiphon Hec Dicit ei Iesus, neumirt, mit einer gelben 
und anfangs mit zwei rothen Linien für D und F und 
mit Benutzung einer schwarzen fttr a; dann mit einer 
rothen Linie fttr F. Als Schlüsselbuchstaben dienen D F 
a, als Tonbuchstaben b (synemmenon superius und infe- 
rius) c, a g. 

fol. 198 v. 6 Neumengruppen ohne Linien und ohne Text für 

EVOVAE. 

fol. 223 System 3 nachgetragen: qui mit dem Tonbuchstaben G 

und einer Virga darunter, auf dem Rande, zu den Worten 

et (qui) querit invenit, 

fol. 223 System 7: Hermannische Intervall en-Chiffern mit Neumen 

zu (Domns mea domus orationis) vocabitur. Vgl. S. 43. 
fol. 255 zum Invitatorialpsalm: Quod haec invitatoria HU. toni iun- 
guntur huic psalmo primi, usui potius asscribendum est 
quam rationi. 

fol. 259 v. Credo quod redemptor meus neumirt auf zwei gelben und 
einer rothen Linie. 

fol. 262 v. — 265 v. Unvollendete Neumirung. 

fol. 265 v. Versus Flavii, neumirt auf einer rothen Linie fttr F und 
einer durch den Griffel angedeuteten fttr B (unser H), 
sowie mit zwei weiteren angedeuteten Linien. Die Schltts- 
selbuchstaben B und F sind fol. 266 vorgezeichnet und 
das b synemmenon inferius kommt vor. 

fol. 266 v. Mandatum, neumirt auf einer rothen und drei weiteren 

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— 37 — 

durch den Griffel angedeuteten Linien, wovon eine zu- 
weilen für c dient und schwach gelb gefärbt ist. Schlüs- 
selbuchstaben sind nicht immer vorgezeichnet; es finden 
sich je nach der Lage: 1. F B; 2. F a c e mit einer 
rothen Linie über e, sowie mit zwei rothen Linien, der 
ersten zu F, der zweiten über c; 3. D F a c e mit zwei 
rothen Linien; 4. D F a c. Bei einer Reihe von Sy- 
stemen sind die F- und c-Linien nur vorpunctirt, wie auch 
fol. 265 v. 

fol. 271 v. Differentic tonorum ad responsorios, auf einer rothen und 
zwei gelben Linien notirt, mit Schlüssel c. Einmal ist 
eine zweite rothe Linie für f zugefügt. 

fol. 273—274. Reste von EVOVAE mit älteren Neumen auf Linien. 



Anhang. 

Zur Begründung einiger auf S. 15 ff. gemachten Angaben dienen 
folgende Beweismittel. Dieselben sind entnommen den „Mittheilungen 
aus der Grossherzoglich Badischen Hof- und Landesbibliotek und 
Münzsammlung herausgegeben von W. Brambach und A. Holder VIII." 
(Nicht im Buchhandel). 

I. Vgl. die Tabellen auf S. 38 und 39. 

II. Die Intervallen-Chiffern des Hermannus Contractus. 

Auf der beigefügten Tafel sind folgende Beispiele von Hermanns 
Notation zusammen gestellt. 

Nr. 1. Das oben S. 28 erwähnte Gedicht und die prosaische 
Regel, chiffrirt, aus der Ottobeurener, jetzt Mttnchener Handschrift Cod. 
lat 9921, deren Ueberscndung nach Karlsruhe von der geehrten Di- 
rection der K. Bayerischen Hof- und Staatsbibliothek gütig erlaubt 
wurde. Die Schrift gehört dem 12. Jahrhundert an, liegt also nicht 
allzu fern von Hermanns Lebenszeit ab. Nichtsdestoweniger hat der 
Schreiber die Chiffern nicht mehr verstanden. 

Als Ueber8chrift stehen im Codex fol. 20 r die beiden .Verse: 
Versus atque notas Hcrimannus protulit istos 1 ) 
Pandat ut ad votum cuique exemplaria vocum. 

Darauf folgen 13 Hexameter, über welchen die Intervallenzcichen 
roth eingetragen sind. Zwischen letzteren läuft ein System von Stri- 

1) Das richtige istas, wie der Reim es verlangt, steht im cod. Einsidl. 
und bei Gerbert. 

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— 40 — 

eben und Puncten dnreh. Auch Gerbert hatte in seinen Handschriften 
solche Striche und Puncte gefunden, die er mit abdrucken liess. Er 
hielt sie für Quantit&tszeichen: der Strich sollte eine Länge, der Punct 
eine Kürze anzeigen. Schon H. Riemann hat diese Ansicht mit Recht 
entschieden abgewiesen (Notenschrift S. 109). Er selbst glaubt, „dass 
irgend ein penibler Abschreiber es für gefahrlich gehalten hat, einen 
kleinen Punct neben dem Zeichen allein entscheiden zu lassen, ob das 
Intervall stieg oder fiel; darum setzte er, wo kein Punct hingehörte, 
ein Komma, um so eine doppelte Controle zu schaffen". Einen Strich, 
aber als trennendes Controlzeichen habe ich in der That einmal 
gefunden (Nr. 3). Hier jedoch läuft das Strich- und Punctsystem selb- 
ständig neben den Intervallenzeichen mit ihrer eigenen Punctation her. 
Eine Vergleichung der Beispiele unter Nr. 1, 4, 5 wird lehren, dass 
wir Neumen vor uns haben, und zwar die Figuren der Virga 
(Strich), des Punctum, wozu noch Podatus und Clinis über den 
letzten Hexametern tritt. Man hatte also die ganze Melodie mit Inter- 
vall en-Chiffern versehen und ausserdem neumirt. Beim Einzeichnen 
der rothen Chiffern sind die schlimmsten Fehler vorgekommen. Der 
Rubricator hat, abgesehen von kleineren Irrungen im Punctiren und 
von Auslassungen, die Melodie -Abschnitte falsch abgetheilt. Die 
Chiffern am Schlüsse der Zeilen 1 — 10 und 12 gehören an den An- 
fang des jedesmal folgenden Verses, so dass man die letzten Inter- 
valle, nämlich (1) e (2) e (3) e (4) d (5) t (6) d (7) e (8) d (9) r 
(10) e (12) r als Anfangsintervalle der nächstfolgenden Zeilen 2, 3, 
4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 13 lesen muss. Vorgesetzt ist G als Schlüs- 
sel, indem es den ersten Ton angibt. 

Die mit dem Schlüssel D bezeichneten prosaischen Regeln, durch- 
gehend schwarz chiffrirt und neumirt, weichen vielfach von der No- 
tation in der Wiener Handschrift Cod. Vindob. 51 aus dem 12. Jahr- 
hundert ab. Auch letztere ist neumirt, und zwar verrathen sich hier 
die Neumen-Puncta schon dadurch, dass sie zuweilen unter die Puncto 
der absteigenden Intervalle zu stehen kommen. Die meines Wissens 
bisher noch nicht entzifferte Melodie der Wiener Handschrift sei hier 
in Hermanns Notenbuchstaben tibersetzt, zur Vergleichung beigefügt. 



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93 



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— 42 — 

Der Schreiber hat sich in der Chiffrirung mehrere Fehler zu 
Schulden kommen lassen. 

Es fehlen nach einer Collation J. Kluchs die Puncte zum Zeichen, 
dass das Intervall fällt, achtmal: in Zeile 1 zu so, 3zuphoni, 4 zu 
to, 5 zu lim, 6 zu lum de, 7 zu mis. Ferner ist in Zelle 5 zu 
ta ein A ohne T, also eine reine Quinte statt der grossen Sexte; zu 
ti ein T statt eines d, also eine grosse Secunde statt reiner Quarte, 
und in Zeile 8 zu cum ein A ohne S, also reine Quinte statt kleiner 
Sexte eingezeichnet. 

Der entsprechende Text ist in der Münchener Handschrift ziem- 
lich gut mit Intervallenzeichen versehen. Zur leichteren Lesung habe 
ich unter Nr. 8 einen Schlüssel behufs Uebersetzens der Chiffern bei- 
gefügt. Man muss beim Uebersetzen auf Folgendes achten: 1) Der 
Schlüsselbuchstabe D fällt auf die erste Silbe, also auf den Buch- 
stabennamen E, dessen Melodienote er ist. Die ersten Töne sind 
demnach 

D D D EEED E E 
E voces unisonas equat. 

2) Man sieht, dass der Schreiber die Intervall en-Ch ufern nicht 
sorgfaltig auf die zugehörigen Vocale gesetzt hat, aber man wird sich 
leicht zurecht finden, wenn man die Intervalle, unbeirrt durch die Stel- 
lung, syllabisch hinter einander absingt und das Plus durch Ligaturen 
ausgleicht. 3) Als mangelhafte Chiffrirung ist zu beachten : auf d e n o tja t. 
Delta fehlt ein Punkt über no und die undeutlichen Zeichen über 
Delta müssen ein punetirtes A und unpunetirtes T sein. Ferner 
fehlt über bina ein Zeichen (e), und die vorhergehende Chiffer der 
kleinen Sexte ist zu unterpunetiren. Dann fehlt bei cantilenis eine 
Chiffer, nämlich d über ti, also an derselben Stelle, wo auch die 
Wiener Handschrift fehlerhaft ist. Am Schlüsse ist ein e für die letzte 
Silbe weggelassen. 

Ich bin tiberzeugt, dass ein jeder Leser, welcher die Uebcr- 
setzung versucht, auch trotz der hier gebotenen Erleichterungen zu 
einem ungünstigen Urtheil über diese Schreibweise gelangt. Der Un- 
wille des Johannes de Muris darüber ist begreiflich: modus illc no- 
tandi ceteris videtur imperfectior, confusior et incertior (H p. 309 C, 
oben S. 18). 

Hermann hatte eine Fixirung der in den Neumen versteckten 
Intervalle vielleicht desshalb versucht, weil er über den Spott unzu- 
frieden war, welcher von den Sängern mit den Neumen getrieben 
wurde. Darüber gab es ein Wortspiel, das in der damaligen ober- 
deutschen Sprache etwa gelautet haben mag „neuma neoman", das 
heisst „Neuma Niemand", und wirklich half den Sängern ein Neuma 
oft gerade so viel wie ein Niemand. Die Sache wird von Hermann 
lateinisch erzählt (oben S. 13). 

Nr. 2 — 4. Proben aus einer chiffrirten kürzeren Fassung von 
Hermanns Intervallen-Regel in der Karlsruher Handschrift 504 (Fol. 

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— 43 — 

33 v.) aus dem 12. Jahrhundert. Nr. 2 bildet den Anfang. Der Schlüs- 
sel fehlt, kann aber aus der Stellung der diatonischen Ilalbtöne er- 
mittelt werden: es ist C. An sich gibt ein Intervallenzeichen natür- 
lich keinen Anhaltspunct zum Auffinden der Tonhöhe, was Johannes 
de Muris schon bedenklich fand: non video . . ., qualiter et per illum 
modum sola vox notetur alteri non juneta (1. c). 

Nr. 5. Probe einer Uebersetzung von Hermanns Vers-Melodie 
aus dem 12. Jahrhundert. Cod. Einsidl. Frag. 1., nach Schubiger, 
Sängcrschule St. Gallens, Monumenta 32. 

Nr. 6. Uebersetzung der 4 ersten Töne in derselben Melodie 
bei Johannes Cotto nach der Karlsruher Handschrift 505 (Fol. 9) aus 
dem 13. Jahrhundert. Die Töne sind hier irrig C a G F b c, statt 
G a G F D G. 

Nr. 7. Versuch einer Chiffrirung in der Reichcnauer Handschrift 
LX aus dem 12. Jahrhundert. Es ist eine Randbemerkung auf Blatt 
223, und sie bezieht sich auf einen Versikel zum Kirchweihfeste: Do- 
mus mea domus orationis vocabitur. 

Nr. 8. Schlüssel zu den Intervallen-Chiffern. 




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Zur Bibliographie 

des 

Henricus Hembuche de Hassia 
dictus de Langenstein 



ron 



F. W. R Roth. 



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Vorwort 1 ) 



Ueber Henricus de Hassia den Aelteren besitzen wir eine Mono- 
graphie an der Schrift: Henricus de Langenstein dictus de Hassia. 
Zwei Untersuchungen über das Leben und die Schriften Heinrichs von 
Langenstein von Dr. Otto Hartwig. Marburg 1857. Die Bemühung 
des Verfassers dem berühmten, aber fast vergessenen Manne endlich 
einmal ein Denkmal zu setzen und denselben wieder zur Ehre zu 



t) Bei 0. Lorenz, deutsche Geschichtsquellen II. S. 362 s heisst es: 
„Ein rechtes Verdienst könnte sich jemand erwerben, wenn er die in älteren 
Schriften massenhaft vorkommenden Verwechselungen zwischen Heinrich von 
Langenstein und dem Heidelberger Rector Henricus de Hassia, der allerdings 
1428 gestorben ist und Karthäuser wurde (sie), sorgfältig scheiden wollte, 
was zwar Hartwig sachlich gethan hat, aber die betreffenden Ausscheidungen 
sind nicht bezeichnet und die Confussion beginnt schon mit Kuchenbecker 
Anal. I. 173 u. s. w." Ich habe in meiner 1857 erschienenen Doktordisser- 
tation und im 2. Theil meines Werkchens über Heinrich von Langenstein 
die Schriften der beiden Heinriche, so weit sie mir bekannt waren, genau 
geschieden in solche, welche A. dem Heinrich von Hessen gehören (S. 5—8), 
B. die Schriften, deren Verfasser zweifelhaft ist (S. 8 — 25), C. Schriften Hein- 
richs von Langenstein (S. 25—54). Inwiefern „die Ausscheidungen nicht 
bezeichnet" sind, vermag ich danach nicht zu ergründen. Richtig ist dass, 
da mir 1857 zahlreiche Bibliothekskataloge, die in den letzten 30 Jahren er- 
schienen sind, noch nicht vorlagen, mein Schriftenverzeichniss lange nicht 
so viel Handschriften der Werke Heinrichs von Langenstein bringt, als das 
nachfolgende, das ich darum hier gern zum Abdruck bringe, wenn es auch 
die Scheidung der Schriften der beiden Heinriche nicht gerade fördert. 
Das räumt ja sein Verfasser selbst ein. Bei der Massenhaftigkeit des Ma- 
terials, das zu bewältigen gewesen wäre, um zahlreiche Fragen zum Äb- 
schlnss zu bringen, ist das auch nicht von einer Vorarbeit zu verlangen. 
Die grosse Bedeutung Heinrichs von Langenstein ftir seine Zeit, die sich aus 
der grossen Menge der Handschriften seiner Werke allein schon ergiebt, 
sollte einen jüngeren Forscher bewegen, eine ausführlichere Biographie, als 
ich sie liefern konnte, in Angriff zu nehmen. Um ihm dabei entgegen zu 
kommen, will ich hier mittheilen, was sich in den beiden Registern der eng- 
lischen Nation der Pariser Universität, zu der bekanntlich die Deutschen dort 
gehörten, über Heinrich Hembuche de Hassia findet. Schon dieser bis- 
her unbekannte Name, der den Familiennamen Heinrichs enthält, während 
de Langenstein nur den Geburtsort wiedergibt, zeigt, dass aus den wenigen 
Notizen, die sich dort finden, Wichtiges zu ersehen ist Durch zwei Notizen 
in der Revue critique 1868. S. 252 und 288, die von Ch. Thurot herrühren, 



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— II — 

bringen, ist vollständig gelungen. Doch war das Erscheinen der 
Schrift, wie der Verfasser im Vorwort selbst sagt, aus gewissen Grün- 
den etwas verfrüht. Ich habe hier die kritische Ausscheidung der 



aufmerksam gemacht, bat ich Herrn H. Omont die genannten Register noch- 
mals flir mich durchzusehen. Das hat er mit gewohnter Liebenswürdigkeit 
gethan und die Auszüge Thurots bestätigt und ergänzt. Ich theile sie hier 
dankbar mit, wie sie mir von Herrn H. Omont zugekommen sind. 

0. Hartwig. 



Ier Registre, 
fol. 47vo. 

1362 (1363). 

„Item facta congregatione nationis Anglie apud Sanctum Julianum 
Pauperem, 10 die mensis februarii . . . 

„Item Henricus de Hassia eodem die juravit juramentum con- 
suetum determinantium et determinavit sub eodem magistro [Her- 
manno Consul]( t ), cujus bursa nichil, secundum quod visum erat 
et dispensatum secum in congregatione facta apud Sanctum Juli- 
anum pauperem, die sabbati immediate precedenti". (Le procureur 
de la nation anglaise etait alors „Johannes Scalpi Scotns".) — ( ! ) 
„Johannes de Gelria" ddterminait en meme temps que Henri de 
Hesse. 

Ibid. fol. 48vo. 

1363. „In vigilia Pentecostes, videlicet xx. die mensis ejusdem 
[maii] . . . 

„Item licenciatus est Henricus de Hessya, cum quatuor pre- 
dictis [Johannes de Umbrek, Michael Vischou, Hermannus de 
Northeym, et Johannes de Uden], ad Sanctam Genovefam, cujus 
bursa nichil." 

Ibid. fol. 50. 

„Anno Domini 1363°, in die Sancti Bartholomei, . . Et eadem 
die et hora electus fuit magister Henricus Hembuche de Hassia 
in procuratorem". (autographe (?) ). 

Urne Registre, 

fol. 13. (1369) 1370. „ . . . decima octava die mensis predicti [mar- 

tii] . . . Item licenciatus fuit dominus Jo. de Missena, sub M. 

Heynrico de Hassia, qui juravit statutum [paupertatis], ideo bursa 

nichil". 

Ibid. fol. 13vo. 1370 „ . . . octava die mensis aprilis . . . Item in- 
cepit dominus Rodolphus de Lubeke [Kummerveld], sub magistro 
Henrico de Hassia, cujus bursa VHI s". 

Ibid. fol. 18vo. 1370 „ . . . Item die Veneris [apres le lundi qui a 
suivi le 8 octobre], facta congregatione nacionis apud Sanctum 
Maturinum, post sermonem ad eligendum officiar[ios] super rotulo 



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— in — 

ächten und «Dächten Schriften im Auge. Heinrichs Schriften haben 
das Unheil gehabt, mit einer Reihe von Schriften Heinrichs v. Hessen, 
des Jüngern, Johanns v. Hessen (?), Heinrichs de Vrimaria, Heinrichs 
v. Oyta, Gersons und Andern verwechselt zu werden, manches ward 
ihm als berühmten Mann zugeschrieben, was ihm nicht angehört. Sach- 
lich ist eine Beurtheilung von Schriften nach ihrem Verfasser nur 
möglich durch Auffinden von sprachlichen Parallelstellen, sich decken- 
der Ansichten, persönlicher Liebhabereien in Stil und Ausarbeitung, 
Erwähnungen einer Schrift in der andern. Auch Dr. Hartwig hat 



[ad papam intercedendum], scilicet nuntium ex parte nacionis 
nostre . . . Electus fuit in nuntium magister Henricus de Hassia . . ." 

Ibid. fol. 19. (Meme jour.) „Item eodem die facta congregacione 
nationis apud Sanctum Maturinum ... Et antequam deliberatio 
dabatur super proposito, petiit magister Henricus de Hassia quot 
natio haberet . . . excusatum de officio mendiationis, ad quod de 
mane fuerat electus, resignando nationi dictum officium, certis 
causis eum moventibus ut dicebat, regratiando nationi de honore 
sibi impenso. Quo audito videbatur nationi ante omnia esse proce- 
dendum ad novam electionem nuntii ..." (Nicolas Grienlau 
Scotus est elu ä sa place.) 

Ibid. fol. 23. (1370, 17 septembre.) 

„Item determinavit sub magistro Henrico de Hassia dominus God » 
scalcus de Lyvonia, cujus bursa VH. sol." 

Ibid. fol. 26. (1371.) „Item licenciatus est dominus Godscalcus de 
Livonia, sub magistro Henrico de Hassia, cujus bursa 8 s.; satis- 
fecit receptori." 

Ibid. fol. 27. (1371, 16 aoüt.) „Item incepit dominus Gerardus de 
Hoyngen, pastor in Wasserbillich, sub magistro Henrico de Hassia, 
cujus bursa 9 s. cum 4or d. u 

Ibid. fol. 28vo. (1371, 21 octobre.) 

„Primo incepit dominus Godscalcus de Livonia sub magistro Hen- 
rico de Hassya, cujus bursa IX sol. Item incepit dominus Sanderus 
Fabri sub eodem." 

Ibid. fol. 30. (1370/1371, 10 fevrier.) 

„Item determinavit Wigandus, filius Wigandi de Cipil, sub magistro 
Henrico de Hassia, cujus bursa VH. sol." 

Ibid. Dans la möme ddterminance, on trouve plus loin: 

„Item determinavit Rodulphus de Born sub magistro Henrico de 
Hassia, cujus bursa IX. sol." 

Ibid. fol. 33. (1372/1373, 20 fevrier.) 

„Item determinavit Johannes de Confluentia sub magistro Henrico 
de Hassia, cujus bursa 22 den." 

Beiheft 2. 4 



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— IV — 

diesen Weg betreten, scheint mir aber doch ohne Beweis vorerst zu 
viel ausgeschieden zu haben. Ein solches Urtheil ist vielfach bei dem 
Ungedrucktsein der Schriften Heinrichs bislang unmöglich. 

Die nachstehende Bibliographie gründet sich auf die Dr. Hart- 
wigs, benutzte die seitdem erschienenen Handschriftenkataloge von 
Wien, München, Dresden, Wolfenbüttel, Wiesbaden und Erfurt, die 
Hss. zu Darmstadt und Mainz, eine Reihe von Drucken und wurde 
desshalb ausführlicher. Alles was mir unter Heinrichs Namen in Hss. 
vorkam und von mir mit patrologischen Hülfsmitteln nicht als das 
Eigenthum Anderer festgestellt werden konnte, erscheint hier vor- 
läufig unter Heinrichs Namen. Es scheint dieses ein Rückschritt gegen 
meinen Vorgänger zu sein, aber Schriften ohne Beweise der Unächt- 
heit auszuscheiden wäre fttr mich kein Fortschritt gewesen. Manches 
mag ich unter verschiedenem Titel aufgenommen haben, obgleich es 
einerlei ist. Diese Arbeit soll einem künftigen Herausgeber wenig- 
stens der politischen und wichtigsten theologischen Schriften Heinrichs 
vorarbeiten sowie auch ein Bild der literarischen Thätigkeit desselben 
geben. Mögen nun Andere zu dieser Arbeit ihr Scherflein beitragen, 
indem sie weiterhin unächte Schriften, die mir entgangen, ausscheiden, 
dieses Verdienst könnten sich Mttnchener und Wiener Gelehrte, die 
Gelegenheit zur Prüfung der Hss. haben, leicht erwerben. 1 ). 

Darmstadt im Juli 1887. 

F. W. E. Roth. 



1) Zur Literatur über Henricus trage ich nach: Jo. Phil. Kuchenbecker, 
analecta Hassiaca. Marburg 1728. S°. I, 173—180 (auf Pez beruhend). — Jo. 
Georgii Liebknecht matheseos prof. publici ordin. programma de Hassia ma- 
theinatica quo studiosae iuventuti in academia Ludoviciana lectiones publicas 
et privatas proxime inchoandas intimat. Aerc Vulpiano (Giesscn 1716) 4°. 
10 Blatt, Blatt 3 über Henricus als Mathematiker. (Ex. Darmstadt.) — W. 
Eysengrein, catalogus testium veritatis, Dillingae 1565. 4°. f. 153. — Disser- 
tatio historico - theologica qua de libris et epistolis coelo et inferno delatis 
divina favente gratia sub praesidio Jo. Andreae Schmidii abbatis Mariaevallensis 

ss. theol. d. die XII Nov. A OIC IOCC IV. publice disquiret A. 

R. Just. Frider. Knornn Hannoveranus. Helmstadt 1725, 4°. p. 35 über die 
Schrift gegen Teleophor. p. 37—42 ist die epistola Luciferi ad spirituales ab- 
gedruckt (kurze Fassung). Verweist auf dissertatio de pscudo-evangelio 
aeterno. 1700. — Böcking, opera Hutteni, suppl. II. 1, 2, p. 388. — 



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1. Astronomische Schriften. 

1. Quaestio de cometa. 1368/69 verfasst. 

Inc. Anno domini millesimo tricentesimo sexagesimo octavo etc. 
Hartwig p. 25. Aschbach, Geschichte der Wiener Universität 
(1865) I, 369. Denis, Codices manuscripti theologici Viennenses. 
Wien 1793—1800 folio I, 1267. 

H. Wien 4217, 4. 

2. De improbatione epicyclorum et concentricorum. 
Pez No. 26. Hartwig p. 26. Aschbach I, 371. 

3. Contra astrologos coniunctionistas de eventibus futurorum. Ver- 

fasst 1374. 

Inc. Odit observantes vanitates supervacuas nostra universitas 
Parisiensis etc. 

Hartwig p. 26. Aschbach I. 370. 

Hs.-Wien 4613, 6 (tractatus contra superstitiosa et vana progno- 
stica eventuum futurorum). — Erftirt Q. 298, 8. Schum, be- 
schreib. Catalog der Handschriften der Amplonianischen Biblio- 
thek zu Erfurt. Berlin 1887. p. 538. 

4. De häbitudine causarum et influxu naturae communis respeciu 

inferiorum. 
Inc. Quia libenter scire vellem modum naturalis administratio- 

nis etc. 
Hartwig p. 27. Pez No. 28. Denis I, 1265. Aschbach I, 370 

—371. 
Hs. Wien 4217, 1. — Erfurt Q. 298, 6. Schum p. 538. 

5. Theoricae planetarum et alia astronomica. 

Nur erwähnt von Apfaltrer Script, univ. Viennensis I, 57. 

6. Tractatus de super stitionibus. 

Hs. 12258 in München. Ob eigene Arbeit oder mit den vorigen 
Schriften einerlei? Vielleicht ist es auch die vermisste Schrift 
der Berliner Bibliothek: Judicia vel prognostica astrologorum 
superstitiosa etc. Hartwig p. 27. 

97 

4* 



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— 2 — 

7. Contra aslrologos. 

lue. Multi prineipes et ma. etc. 

Nach Tritkemius. Cf. Hartwig p. 27 Note. 

Hs. Erfurt Q. 125, 14. 205, 3 (dem Nicolaus Orem zugesch rieben). 

2. Historisch-politische Schriften. 

1. Epistola pacis. Inc. Germinis (?) magni Jovis vicarius vasta su- 

periorum etc. — Hartwig p. 27 — 28. Aschbach I, p. 373. De- 
nis, I, p. 220 (hält irrig diese Arbeit und das consilium pacis 
für einerlei). Oudin, Script, eccles. III, 1263 kennt Hss. in Paris. 
Auszüge daraus in Bulaeus, hist. univ. Par. IV, p. 574. Baluze 
vitae pap. Aven. I, 1236. 

Hs. in Wolfenbtittel No. 741, 6. Epistola pacis cum dialogo: Ge- 
nius magni Jovis vicarius etc. 

Hs. Erfurt Q. 145, 9. Schum p. 402. 

2. Consilium pacis. Inc. Universis navicule Petri gubernacula etc. 

Hartwig p. 28. Aschbach I, 374 f. 

Druck: v. d. Hardt, magnum concilium Constantiense. H, 3 f. nach 
dem Autographon in Wolfenbüttel (Helmstädt), die zwei ersten 
Capitel fehlen, Ellies du Pin wiederholte in opera Gersonis II, 
809 diesen defecten Abdruck. Hardt gab die zwei ersten Ca- 
pitel in seiner Schrift: In discrepantiam manuscriptomm et edi- 
tionum etc. Helmstädt 1715 heraus, unabhängig davon auch 
Denis, codd. I, 219 und besser Hartwig 28 — 31. 

Hss. in Wolfenbüttel No. 741, 4 mit epistola pacis. Es ist die 
Hs. die dem v. d. Hardt'schen Drucke zu Grunde lag, da ihr 
die zwei ersten Capitel fehlen. 

Hs. München 1662 (epistola consilii pacis). 

Hs. Wien 4059, 1, 4923, 8 (Invectiva contra monstrum Babvlonis) 
5352, 7. 

Hs. Erfurt Q. 145. Schum p. 402. 

3. Epistola de futuris periculis ecclesie ex dictis s. Hildegardis. 
Inc. Multifariam multisque modis olim deus etc. 1383 in Eber- 
bach nach dem Pentachronon Gebeno's verfasst und dem Bischöfe 
Ekard von Ders zu Worms gewidmet. 

Hartwig p. 31. Aschbach I, 376. 383. Denis I, 461. v. d. Hardt II, 

proleg. 16. s 

Hss. in Wolfenbüttel No. 270, 36, 402, 9. 
In Wien No. 4919, 13. 
Hs. Erfurt Q. 145, 15. Schum p. 403. 

4. Epistola ad Rober tum parvum Bavarie electorem super schis- 

mate. 
Inc. Que sunt salutis proprie etc. 

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— 3 — 

Hartwig p. 31. Denis I, 3226. Aschbach I, 383. 
Hs. in Wien No. 4923, 9. 

5. Carmen pro pace. 1393 verfasst. 

Inc. Vivens non vivens celum, terras elementa etc. 

Hartwig p. 33. Aschbach I. p. 384. Denis I, 460. Dem Bischöfe 

Eckard von Worms gewidmet, an den König von Frankreich 

und die deutschen Fürsten gerichtet. 
Druck: v. d. Hardt Helmstedt 1715. Cf. Hartwig p. 33. 
Hs. Wien 4919, 11 Carmen hexametficum de scismate ecclesie. 

Inc. Presulis Eckardi reverendi Wormaciensis etc. 

6. Ecclesie planctus de schismate Urhani et Clementis. 
Inc. Restat miserabilis et lugubris ecclesie etc. 
Hartwig p. 33—34. Denis II, 847. Aschbach I, 384. 
Hs. in Wien No. 4610, 5. 

7. Traclatus contra quendam eremitam de ultimis temporibus vali- 

cinantem nomine Theolophorum. 

Inc. Olim veteres in populo unius dei creatoris etc. 

Pez No. 36, Hartwig p. 34—35. Aschbach I, 384, Denis H, 844, 
Apfaltrer I, 56. Druck Pez, thes. I, 2, 508—564. Geschrie- 
ben 1392 (cf. cap. 25 und 34). Die Schrift No. 17 bei Hart- 
wig p. 17 Super caput XI Zacharie de ultimis temporibus pre- 
cedentibus Antichristum (Hs. in Leipzig) ist diese Arbeit, die 
auch als: de ultimo statu ecclesie et fine mundi sowie: de 
falsis prophetis (Haenel catal. lib. mss. p. 625) vorkommt. 

Hs. Darmstadt No. 792J) 

IIs. München 5338. Am Ende 130 Verse: 

Inc. Mundo subiuncti duo pape tient ea cuncti etc. 

IIs. Erfurt Q. 148, 1. Schum 409 (mit Widmung an den Propst 
ßregorius von Salzburg). 

8. De modis quomodo schisma sit toUendum. 

Inc. pater egregie Frisingensis reverende 

Presul Bertolde virtutum munere sulte etc. 
An Bischof Bertold v. Freising (1381—1410) gerichtet. 



1) Die Darmstädter Hs. hat den Titel: Tractatus venerabilis magistri 
II. de Hassia contra quendam heremitam de ultimis temporibus vaticinantem. 
„Venerabili patri ac domino Gregorio sanete Saltzburgensis ecclesie preposito." 
Sie weicht in der Capiteleintheuung hie und da sowie textlich von Pez' Ab- 
druck ab und hat bessere Lesarten. Schliesst: in his temere asserendo. De (!) 
gracias explicit. Dann die Verse: 

Quando finis erit ignoro scismatis huius, 
Clemens Urbani quo sexti iura recusat 
Tempus quo cepit numeri dant grammata versus 
Qui park addendo centuin sine sex minus uno, 
Brevius versus qui sequitur innuit 
Jheroboaizas Clemens dum scribitur 1378. 
Die Hs. stammt aus der Carthause St. Barbara in Cöln. 

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— 4 — 

Aschbach I, 383. Fehlt bei Hartwig. Denis II, 188 (als Vcr- 

siculi ad episcopum Bertholdum Frisingensem de schismate). 
Hs. in Wolfenbüttel No. 741, 1. 
Wien 4830, 4 (nur 6 Verse). 
Erfurt Q. 148, 5. Schum p. 409. 

9. Epistola de schismate tollendo. 

Inc. Clemens Urbano litem quia noverat ergo etc. 
Fehlt bei Hartwig. 
Hs. in Wien 5352, 8. - 

Hs. Wolfenbüttel 741, 4 der Epistola concili! pacis angehängt, ob 
eigene Schrift? 

10. Carmen invectivum in schisma sui temporis. 

Inc. Heu frustra scripsi, multos dictamine movi etc. 

Pez No. 35 (über 800 Hexameter) geschrieben 1393. 

Hs. in Wien 3214, 7 (Carmen hexametrum de schismate, Tangitur 

hie schisma sub ymagine monstri etc.) 3219, 10. 
Erfurt Q. 2, 3; 148, 4. 

11. Epistola de cathedra Petri vel (unmonicio adpacem ecelesie con- 

sideratione mortis propinque. 
Inc. Mors est a tergo, presul pacem velis ergo etc. 
Cf, Hartwig p. 53. 
IIs. Wolfenbüttel 741, 3. 

12. (?) Speculum ecelesie. 

Inc. Induite vos armatura etc. 
Hs. München 3592. 

13. Positio doctoralis prolixa et bona de potestatibus. 
Inc. Utrum ecclesia amplianda etc. 

Hartwig p. 16, Aschbach I, 372, Denis I, 1552. 
Hs. Wien 4151, 13. 

14. Epistola Hassonis exhortaloria ad pacem ecelesie ad imperatorem 

(et ad alios reges et prineipes). 
Inc. Clarissimo regum preeeptori etc. 
Hs. Erfurt Q. 145, 14. Schum p. 403. — Q. 147, 19. 

15., Epistola Hassonis de scismate. 

Inc. Rcverendo domino N. Brixiensi episcopo. Intcr ceteros re- 

formande etc. 
Hs. Erfurt Q. 145, 19. Schum p. 403. 

16. Epistola Hassonis ad cancellarium Parisiensem super unionem. 
Inc. Reverendo — Petro de Elyaco etc. 

IIs. Erfurt Q. 125, 18. Schum 386. 

17. Epistola Hassonis contra emulos cleri ecelesie dei. 

Inc. Honorabili ac nobili viro domino Johanni de Lychtinsteyn 

100 



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— 5 — 

* magistro curie principis illustrissimi domini Albcrti ducis Au- 
strie etc. 
Hs. Erfurt Q. 148, 2. Schum p. 409. 

18. Collacio facta per Hassonem cor am papa (que proposita fuit per 
alium coram papa). 
Inc. Exaudi domine etc. 
Hs. Erfurt Q. 145, 10. 

3. Theologisch-polemische Schriften. 

1. Macula beati Bernhardt (Claraevallensis) seu contra discepta- 

tiones et predicationes contrarias fratribus mendicantibiis 
(nach Hs. 4610, 10 in Wien, andre Fassung bei Hartwig p. 36). 

Inc. Reverendissimo in Christo patri ac domino Jacobo abbati 
Eberbacensi etc — Quidam non levis querele tumultus nuper 
tonuit etc. 

Hartwig p. 36. Aschbach I, 385—86. Denis 1, 3239, H, 848. 
Apfaltrerl. 52. 

Drucke: Mailand 1480. 4<>. Hain 8403. Strassburg 1500. 4°. 
Hain 8404. Basel 1500. 4°. Von diesen Ausgaben ist erstere 
sicher vorhanden. Ed. Wimfeling: Heinricus de Hassia planta j 
tor gymnasij Vienesis in Austria cö- | tra diseeptationes et cö- 
trarias | predicatiöes fratrü medicä | tiü super coneeptiöe | btis- 
sime Marie | virginis | et cötra macu | lam setö Bernhar- | do 
mendaciter impositam | IN THEOTOCOCHRENONTAS ID- | 
EST DEIPARE TEM ERATO- | RES HEXASTICHON OT | 
TOMARI LVSCINU | ARGENTINI, | Dann 6 Verse. Mit Bor- 
düre. Rückseite des Titels leer. Dem Pfalzgrafen Heinrich 
bei Rhein von Jac. Wimfeling gewidmet. 1516 Strassburg VII 
Kai. Julii. 3 + XIX+l + l Blatt, worauf Holzschnitt. 4°. 

Hs. in Wien: 4406, 5, 4610, 10, 4923, 15. 

Darmstadt No. 1988. 1 ) Mainz (defect, aus der Carthausc). 

Hs. Erfurt Q. 147, 16. Schum p. 408. 

2. Tractatus de monachis proprietarüs et monialibus. 
Inc. Pro salute eorum, qui vitia fugere cupiunt etc. 
Pez No. 1. Hartwig p. 36—37. Aschbach I, 396. 

Hs. Wien 4059, 7, 4065,22, 4409, 17, 4732,4, 4760,8, 4948,3; 

4134, 15 und andere. 
Hs. München 5009 (V), 9726 (V), 9804 (?). 
Eine andere Fassung mit dem Anfange: Sic habetur in iure extra 

etc. existirt unter dem Titel: tractatus de proprietate religio- 

sorum. 



1) Diese Hs. habe ich mit Wimpfelings Ausgabe verglichen, dieselbe 
weicht textlich etwas ab, geschrieben vou Symon Carthäuser. Beim Beginne 
von Buch II steht am Rande: seeunda pars epistole que est similiter contra 
Maronen) et Gnarronem. Bei Buch III steht: tertia pars contra maculatores. 

101 



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Hs. München 5607. 

3. Ad canonicos reguläres de propriete. — Epistola ad cano- 

nicos. 

Inc. Ecce nos rcliquimus omnia et secuti sumus te etc. Novistis 
fratrcs dilectissimi in domino etc. 

An die Chofherrn in Klosterneuburg gerichtet. 

Pez No. 2 und 32, IV. Hartwig p. 37 (bezweifelt dass die Schrift 
an die Mönche zu Neuburg gerichtet sei, da die Ucberschrift: 
ad canonicos dem widerstreite; allein in Neuburg waren nie 
Mönche, sondern stets Chorherrn oder Canoniker). Aschbach 
I, 396. 

Hs. München: 15631, 16196, 16512, 18526b, 18551, 5690, 7320, 
7720, 7750. 

Hs. Wien: 41§9, 2, 4173, 29, 4178, 16, 4610, 6, 4816, 2 (Epi- 
stola canonicis in Newnburga scripta de modo in communi 
vivendi) 4134, 15 (contra clericos negotiantcs). Hs. Erfurt 
Q. 150, 21. 

4. Traclatus de contractibus. 1 ) 

Inc. In sudore vultus tui vesccris pane tuo. Tanta erat illius 

prime transgressionis etc. 
Hartwig p. 37. Aschbach I, 398. Pez No. 19, cf. No. 34. 
Druck in Gersonis opera: Cöln 1483 (Hain 7621) IV, folio 

CLXXXV— CCXX. 
Hs. München 5361 (?), 12389 (de contractibus et commutationibus), 

14240 (questiones de emtione et venditione et de simonia) 

15548, 16469, 17247 etc. 
Hs. Wien 3601, 4, 3825, 1, 3894, 6, 3947, 11, 12, 4151, 5, 4164, 10, 

4173,19, 4217,36, 4239,2, 4409,33, 4697,2. 
Hs. Darmstadt No. 916. — Erfurt Q. 168, 1. Schum p. 423. 

5. Traclatus de contractibus inter erneutes et vendentes. An die 

Wiener gerichtet. Inc. Honorabilibus magne discrecionis etc. 
Hartwig p. 39. Pez No. 34. Denis I, 1548. Aschbach I, 399. 
IK Wien 4962, 2, 4381, 5, 4659, 29, 12671, 2, 5076, 8, 12611. 
IIs. München 18399, 18402, 18405, 18746, 19547 etc. 

6. Henrici de Hassia invectiva contra emidos. Ob mit 3, 1 

einerlei? 
IIs. in München 3586. 

7. Enorum enwneratio in particularibus statibus ecclesie. 
Hs. Wolfcnbüttel 270, 31. 



1) Eine ganze Reihe von Hss. in München mit dem Titel: de contrac- 
tibus lassen sich nicht unterbringen. Hs. 23833, 20771, 26002, 27104, 7521, 
5627, 7579. 7675, 8804, 8825, 8838, 0022. 

Auch Henricus de Oyta und Nider schrieben de contractibus, die jeden- 
falls vielfach mit Heinrichs Schrift verwechselt wurden. Erstere Hs. München 
6804, Wien IIs. 5118, 2, 12671, l und öfter. 

102 



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— 7 — 

4. Exegetische Schriften. 

1. Commentar z,ur Genesis. 

Hartwig 39—40. Aschbach I, 387. Pez No. 20. 

Hs. Wien 3900, 1, 3922, 4379, 4651, 4841, 4861 (Thcil I), 
3900, 1, 4380, 4652, 4678, 4825 (Thcil II), 3919, 4424, 
4446, 4677, 4679 (Theil III), 4424 (Theil IV), 4640 (Theil V), 
4638 (Theil VI), 4638, 4821, 4830, 1 (Theil VII), 4816, 1 
(Theil XI), 3901, 3902 (Capp. III 1—37). 

Auszüge 4483, 26, 4242, 14, 12761, 11. 

Hs. München 18145—47, 18647, 18350—53. 

Hs. Dannstadt 380. *) 

2. Lectura super prologo bibliorum. 

Inc. In principio creavit deus cclum et terram. Ita scribitur etc. 

Hartwig 40. Denis II, 185, 1705. Aschbach I, 388. Pez No. 18. 

Hs. Wien 3737, 14. 

Hs. München 19610, 18521 (lectura in epistolam Ilieronymi de 
libris divine scripture) 18464, 26608, 7506 (super prologo ga- 
leato). — Erfurt f. 56, 1. Schum p. 46. f. 69, 140. Schum 
p. 51. 

3. Lectura egregia Hassonis super Ysaiam cum dictis Jheronimi 

informata per tot um. 
Inc. Caritas vestre, dilectissimi etc. 
IIs. Erfurt, f. 173, 8. 

4. Commeular zum hohen Lied. 
Nach Trithemius. Hs. unbekannt. 

5. Dogmatische Schriften. 

1. tjuestiones super quatuor libros senlenliarum.' 1 ) 
Inc. In nomine Jesu Christi. 

1) Die aus Wiinpfen (Predicatonuu) stammende IIs. beginnt: In prin- 
cipio creavit dens celiini et terram. Ita scribitur in capite totius divine 
scripture que ineipit a libro genesis, quem ideo exponere intendo adiuvante 
domino, ut in Wyennensi universitate novum sacre theologie Studium ineipiat 
a capite etc. Cf. Hartwig 40. 

289. Blatt. Schliesst: Hec scilicet quinta feria sie specialiter dies fe- 
eunditatis et dies prosperitatis. Cui consonat undeeunque illa supersticio 
denominacionis dierum septimane nominibus planetarum quoruiu optimus 
scilicet Jupiter, quem fortunam raaiorem vocant attributus est quinte diei 
vel quinte ferie. Tunc sequitur ultima pars primi capituli Genesis anno 1423 
crastmo Elisabeth (auf die Niederschrift des Codex sich beziehend). 

Band U ist verloren und war es bereits Ende des 1 7. Jahrh., als der 
ältere Bibliothekskatalog zu Wimpfen angelegt wurde. 

Band HI ist Hs. 382: Tercia pars magistri Heinrici de Hassia super 
Biblis. 241 Blatt folio. 

2) Auch Henricus de Oyta las in Wien über die Sentenzen. Eine Hs. 
der Vorlesungen München 55U0. Ebenso giebt es Quodlibeta et additiones 

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_ 8 — 

Hartwig 40. Denis II, 1338. Pez No. 7. 
Hs. Wien 4319, 2. 
Hs. München 11591. 

2. Traclalus de verbo in divinis seu de verbo incamato. 
Inc. Quis mihi det verbum etc. 

Hartwig 42. Denis I, 817, 2214, II, 197, 1712. Pez No. 16. 
IIs. Wien 4173,16,4178,38,4610,8,4659,9, 12504,4, 1264,5, 

5352. 
IIs. München 5395 (de verbo incarnato), 12717. — Erfurt Q. 148, 7, 

Schum p. 409. 

3. Commentaria theologico-scholastica de origine mali et de pec- 

catis. 
Inc. Iam ulterius prosequendo originem viciorum etc. 
IIs. Wien 4657. 

4. Questio Hassonis cum duobus annexis de religiosa sua rcpelenle 

in iudicio contencionc. 
Inc. Utrum contra iniuste detinentes etc. 
IIs. Erfurt Q. 151, 20. Schum p. 414. 

5. De Septem horis canonicis. — Quomodo höre canonicc sint per- 

solvende. 
Inc. Septies in die laudes etc. 
Hartwig p. 23. Pez No. 30. 
Hs. München 8132, 9810, 1264, 15602. 
Hs. Wien 4178,39, 4749, 10, 4766,8, 1264, 10. 
Hs. Wolfenbtittel 270, 35 (traetatus de distinetione horarum pro 

canonicis minoribus correspondens ad passionem Christi). 
Ob die Drucke der Schrift: De horis canonicis bei Hain 8406 — 

8407 diese Schrift sind, bleibt noch zu untersuchen. 

6. Traetatus theologicus de communicatione idiomalwn in divinis. 
Inc. De communicatione idiomatum capitc quarto etc. 

Hartwig p. 13. Denis I, 1266. 
Hs. Wien 4217, 2. 

7. Traetatus de necessitate fataU. 
Inc. Usque huc pertraetata est etc. 
IIs. Wien 4830, 2. 



in IV libros sententiarum des Henricus de Vrimaria ed. Petrus Lombardus 
opera Basel 1513 folio. Wie sich diese drei Commcntare zu einander ver- 
halten, ist mir unbekannt 

Auch Heinrich v. Hessen der Jüngere schrieb einen Cominentar zu 
den Seutenzen. Die Wolfenbüttler Hs. No. 190 ist Commentarius in libros 
II et HI sententiarum Petri Lombardi. Darin die Notiz: Iste über est Car- 
thusiensium in Hassia in montc saneti Johannis Baptiste, quem dedit eis 
honorabilis vir magister Hinricus de Hersteldia postea factus monachus Car- 
thusiensis, ibidem. Jedenfalls ist dieses Heinrich von Hessen der Jüngere. 
Cf. Heinemann I, 153. No. 263 ist ebenfalls Questiones super quatuor lnSros 
sententiarum, beendet Erfurt 145S. 
" 104 



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— 9 — 

8. Diffiniciones magistri Henrici de Hassia. Prima questio, utrum 

animabus in aliquo prosit, si in ecclesiis aui locis sacris Cor- 
pora fuerint sepultä. Handelt über das Recht der Wahl der 
Begräbnisstätte. 
Hs. 377 in Darmstadt, Schluss fehlt. 

9. Tractatus de decem preceptis. — Decem preceptcu 
Inc. Primum preceptum. 

Hartwig 13. Denis I, 2692. 
Hs. Wien 4153, 4. 

Es gibt auch eine Expositio praeceptorum von Hcnricus Nidda. 
Hs. Wolfenbtittel No. 498, 2. 

10. Versus de essentia deitatis. 

Vielleicht einerlei mit Hartwig p. 41: Utrum in deo sit idem 

essentia et esse. 
Hs. Wien 5352, 13. 

11. De ceretnoniis sacris antique legis et preceptis dccalogi. 
Hs. Wien 4439, 2. 

12. Qualis locus sit mundus. 
Inc. Utut in paucis etc. 
Hs. Wien 4015, 24. 

13. De nobilitate anime. 
Hartwig p. 16. 

Hs. München 3549. 

14. De discretione spirituum. 

Inc. Sicut in philosophia (physica) motus et opcrationes etc. 

Hartwig 20—22. 

Hs. Wien 1264, 1 (dem Henricus de Hassia oder Henricus de 
Vrimaria zugeschrieben), 4178, 15, 4226, 9, 4409, 5, 4444, 37, 
4659, 11, 4903, 6, 4948, 23, 5086, 12, 5352, 2, 1264, 1. 

Hs. München 3436, 4775, 18544b, 18421, 17232, 7521, 21076. 

Hs. Darmstadt 1422. Hs. Erfurt Q. 145, 26. Schum 404. 

15. Delerminatio de casibus. 

Inc. In uno casu, qui potest etc. 
Hs. Wien 5353, 11. 

16. De contemplatione. 
Hs. Wien 1399, 10. 

17. De superbia. 

Hs. Wien 1264, 3. 

6. Erbauungsschriften. 

1. Speculum anime. x ) 

Inc. Anima mea novi quod curiosa eis rimando etc. 



1) Von dem spcculum anime s. soliloquium erschien nach 1500 folgende 

105 



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— 10 — 

Pez No. 15. Hartwig p. 42. Aschbach I, 393. 

Ausgaben vor 1500. Hain 8401. 0. 0. u. J. 8402. Paris 1479. 
4«. Hain 8389 (0. 0. Ulrich Zell Cöln um 1470). 

Hs. Wien 1264, 9, 1662, 5, 4017, 13, 4178, 12, 4659, 27, 4903, 1, 
etc. etc. Auszug daraus 4694, 19. 

Hs. München 3586, 4781, 5375, 5664, 7553, 8132, 9733, 9810 
etc. — Hs. Darmstadt 79, 2769. — Wolfenbüttel 305, 20. 
Wiesbaden No. 35. — Deutsch in Wien No. 3009, 47 Inc. Be- 
tracht dieser zyt. 

Hs. Erfurt Q. 145, 21. Schum p. 404. 

2. Expositio super orationem dominicam. 

Diese Schrift existirt in zwei Fassungen, von denen ungewiss ist, 
welche von Heinrich herrührt. Die eine beginnt: Revercndo 
in Christo patri (Hs. 2907, 9 in Wien) identisch mit Ulrich 
Zells Druck (Cöln) Ilain 8389* und wohl die ächte Fassung. 
Dem Bischöfe Eckard von Worms gewidmet. Die andere Fas- 
sung beginnt: Divina sapientia rebus omnibus etc. 

Pez No. 14. Hartwig p. 43. Aschbach I, 394. 

Ausgaben der ersten Fassung Ilain 8389 — 8394. 

Hs. München sehr zahlreich, z. B. 3549, 4781, 12717, 14142, 
14240 etc. 

Hs. Wien sehr viele, z. B. 1662, 4173, 20, 4178, 7, 4444, 7, 
4017, 1, 1264, 7, 2907, 9, 4406, 6, 4659, 24, 4013,9 3686,3, 
3894, 4240, 5, 4571, 4627, 2. 

Hs. Erfurt Q. 145, 5, Schum p. 402 zweite Fassung). — Q. 28», 7 
(Zells Fassung). 

3. Expositio super Ave Maria etc. 

Inc. Ave Maria. Procul dubio illam sanete matris ecclesie etc. 

Hartwig p. 43 — 44. Aschbach I. 393. 

Ausgaben bei Hain 8389 — 8393, 8395 meist mit der vorigen 

Schrift zusammen. 
IIs Wien: 4059,2, 1264, 8, 1662, 5352, 4406, 6, 4659, 24, 4013, 9, 

3894, 3, 4059, 2, 4178, 6, 4444, 8, 4627, 6, 5352,5, 4659,24 

und andere. 
IIs. München 3549, 4781, 18558, 19615. 
Hs. Erfurt Q. 145, 6. Schum p. 402. 

4. Expositio symboli apostolorum. 

Inc.'Primum quod est necessarium etc. / 

Pez No. 9. Hartwig p. 44. Aschbach I, 393. 

Pez führt eine weitere Arbeit dieses Inhalts an, die mit den 

Worten: Funiculus triplex difficile rumpitur etc. beginnt. Cf. 

Hartwig p. 44. 



Ausgabe cd. J. Wimpheling Strassburg Job. Knoblauch 1507. 22 Blatt. 4°. 
Panzer VI, 38 No. 97. Dem Jo. de Hengnevilla o. Praem. coenobii Styvaiensis 
in uionte Odiliae (Elsass) gewidmet. 

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— 11 — 

Ausgaben Hain 8390, 8391, 8392, 8395. 

Hs. Wien 1662, 4173, 20, 4178, 7, 4444, 9 und andre. 

Ha. München 17247. 

Hs. Dresden A, 55 (tractatus super symbolum apostolorum). Cf. 

Schnorr v. Carolsfeld, Katalog der Handschriften in Dresden I 

(1882) p. 15. 

Tractatus contra gentiles precipue contra Judeos. 
Inc. Misereor super vos o Hebrei filii dispersionis etc. 
Hartwig p. 45. 
Hs. Wien 4830, 3. 

Über de cognitione peccuti — De cognitione sui. — De Sep- 
tem peccatis capilalibus. — Deutsch für Herzog Albrecht IV 

verfasst. Erchantnuzz der sunden. 
Pez No. 8. Hartwig p. 45. Aschbach I, 395. 
Hs. Wien 3961, 8, 2994, 1, 2997, 1. 
Secreta sacerdotum que sibi placent vel displicent in missa. 

Bearbeitung Michael Lochmayrs. 1 ) 
Inc. Sacerdotes plures circa officium etc. 2 ) 
Hartwig p. 48. 
Ueber die wahrscheinlichen Grundlagen dieser Schrift cf. Hartwig 

p. 49, Pez No. 33. Hss. derselben: 
München (expositio misse) 5024, 5409, 7567, 8258, 8825, 12713, 

14218, 14922, 15175, 16180, 17296, 17645, 18218, 18405, 

18534 etc. 
Hs. Wien 3746,17, 4017,2, 4221,4, 4240,4, 4444,20, 4659,13, 

4926, 15. Cf. Pez No. 4. 



1) Von den secreta sacerdotum erschienen nach 1500 folgende Aus- 
gaben : Lipsiae M. Lotter 1501. 4°. fehlt bei Panzer. — Impressum Daventrie 
per me Richardum pafraet anno 1501 decima quinta septembris. 4°. 10 Blatt. 
Argentinae Hupfuff 1502. 12 Blatt. 4°. mit 5 Holzschnitten. Panzer VI, p. 
28 No. 19. — Liptzk M. Lotter 1503. 12 Blatt. 4°. Panzer VII p. 144 No. G8. 
— Augustae Vmd. Joh. Froschauer 1503. 11 Blatt. 4°. Panzer VI, p. 132 
No. 16. — Strassburg Hupfuff 1505. 4°. Panzer VI, p. 33 No. 61. — Nürn- 
berg Höltzel 1507. 12 Blatt. 4°. Panzer VII, p. 344 No. 86. — Strassburg 
Knoblouch 1508. 4°. Panzer VI, 91 No. 12(J. — Augsburg Schonsperger 1511. 
10 Blatt. 4°. Panzer VI, 139 No. 54. — Impressa collibus Vallistrumpie per 
Gabr. de Fracazinis 1515. 4°. 12 Blatt. (Brescia). 

Auch dem Henricus de Vrimaria wird ein tractatus continens misse 
expositionem zugeschrieben. Derselbe steht in der Darmstädter Hs. 797 
und beginnt: Si vos existimet horao etc. Ebenso schrieb Cardinal Hugo 
eine Expositio missae, die 1507 bei H. Höltzel in Nürnberg 4° gedruckt wurde. 

2) Ob die Arbeiten: preparatorium ante celebrationem Hs. München 
11448,3, 18552« (?) 

und de communicantibus et eclebrantibus Hs. München 11749, 3037, 
18417, 4781 (dem Johannes de Hassia zugeschrieben), 5607, 5666, 

mit dieser Arbeit oder deren Grundlagen einerlei sind, steht dahin. 
Ebensowenig ist bekannt ob die Schrift: Utrum varius an sepius communi- 
candum. Hs. München 16463, 9810, 21658, 7645, 18558 mit ihren abweichen- 
den Titeln hierher gehört oder nicht. 

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— 12 — 

8. Dubia de ieiunio ecclesiastico et eorum resolutiones. 
Inc. Circa illud verbum Johelis prophet. etc. 

Pez No. 20. Hartwig p. 49. 

9. Tractatus contra proprietatem religiosorunO) 
Inc. Regularium sive claustralium sacra religio etc. 
Hartwig p. 16. Pez No. 3. 

Hs. Wien 4134, 15(?). 

10. Versus de faisis et veris bonis. 

Inc. Si tibi divitias cumules metalla quid inde? 
Hs. 3095 in München. 

11. Dicta magistri Heinrici de Hassia. 

Inc. Benedicere alicui rei est bona in ipsa vel sibi multipli- 

care etc. 
IIs. in München 4721, 17545. 

12. De his que scire debeat confessor. 
Hs. Wien 4487, 5. Ob eigene Schrift? 

13. Tractatus de preceptis moralibus. 
Hs. Wien 4627, 16. 

14. Tractatus de tribus hostibus anime (sub compendio). 
Inc. Homo quidem diu est in presenti vita etc. 

Hs. Wien 4627, 19 (im Register falsch: 9). 

15. Meditatio super passionem domini nostri J. C. 
Inc. In deuteronomio legitur etc. 

Hs. Wien 4065, 27. 

Hs. München 15173 (?), 21702. 

16. De penitentia tractatus. 

Inc. Ecce nunc tempus acceptabile. 

Hs. München 3049, 15136. 

Hs. Wien 3684, 5. 

Es gibt auch eine Schrift: de penitentia et remissione, Hs. Mün- 
chen 23870, und eine de absolutione et remissione peccatorum, 
ibid. 23786, 18358. 

17. De penitentia et confessione, deutsch. 
Inc. Ich peicht vnd gib mich armen etc. 
Hs. München 11582. 

Hs. Wien 3086, 3. 

18. De rerum temporal tum vanitate. 

Inc. Reverendo . . . Johanni de Ebirstain camerario mogun- 
tino etc. 



1) Die drei Arbeiten Heinrichs über den Besitz der Mönche sind in 
den Handschriften wenig unterschieden und lassen sich ohne Selbstprüfung 
nicht einer derselben zutheilen. Hs. München 24816, 20870, 8180, 8258. 
14520, 14820. 

108 



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— 13 — 

Verse, die wohl der Schrift an Johann v. Eberstein angehängt 

oder vorgesetzt waren. 
Hs. Wien 4659, 42. 

19. De excusat tone superiorum a iugo discipline. 
Inc. Sunt quidam qui rationem Status etc. 

Hs. Wien 4119,58. 

20. Epistola inductiva hominis diviiias et honores possidentis ad 
conversionem ad deum. 

Hs. München 3033, 4705. 

21. Versus rythmici de vanitate renim. 

Inc. Si tibi pulchra donius si spendida mensa quid inde etc. 
Hs. Wien 4427 b. 

22. Versus de contemptu mundi. 

Inc. Igitur si divitias queras per cuncta quid inde etc. 

Jedenfalls Anhang zum im Ms. vorhergehenden Briefe an Johann 

von Eberstein. 
Hs. Wien 4576, 68. 

23. De mortis memoria (Verse). 

Inc. Ecce Status hominum mors instans amonet omnes etc. 

Schliesst: Mors est a tergo, sit cautus quilibet ergo. 
Cf. Hartwig 53. 
Hs. Wien 4135, 8. 

24. Quaestiones variae. 

Inc. Nota de sacramento eucharistie. 

Hs. Wien 4613, 13, 5118, 8, 5352, 3 (Questiones aliquot theolo- 

gicae.). 
Hs. München 24816. 

25. Tractatus de penitentia et absolutione. 

Hs. Wien # 4427, 5. Ob mit: penitentia oder de penitentia et con- 
fessione einerlei? 

26. De septem peccatis mortalibus et de decem preceptis trac- 

tatus. 
Inc. Unser Herr Jhesus Christus der alle die werlt etc. 
Hs. Wien 12546, 2. 

27. Passio Christi per septem horas canonicas. 
Hs. Wien 4889, 10. 

28. Metra pro eruditione religiosorum. — Versus de forma vivendi. 
Inc. Christus nobis tradidit hanc formam vivendi. 

Hs. München 7746, 11724, 14357 (exhortatio metrica ad monachos), 
14793, 19902. 

29. Dractatus de confessione. 

Inc. Quia ut ait Ambrosius etc. 
Pez No. 11. 

109 



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— 14 — 

Hs. München 3536, 3592, 4717, 4778, 5627, 6982, 7577, 7724, 
8180, 11424, 11433, 16194, 16428, 16481, 17284, 17562, 
18398, 18403, 23833, 23908, 26637, 26706, 26877. 

Hs. Wien 3613, 4, 3897, 4, 4009, 17, 4014, 6, 4015, 5, 4918, 7. 

Deutsch: Von der puess nnd reu Hs. München 19670. 

30. De dominica oracione peccatorum. 

Inc. Cum peccatores in peccato niortali existentes volunt converti 
ad dominum et dicunt dominicam orationem sie: Pater noster 
etc. — in secula seculorum. Schliesst: Et sie est finis oraei- 
onis dominice edite per magistrum Henricum de Hassia sacre 
theologie professorem dignissimum. 

Hs. 2200 in Darmstadt, eine Spalte Quart. 

31. De predestinatione. 

Hs. München 8349, 7578, 5662. 

32. Questio utrum mcUigni spiritus sint magis solliciti contra homines 

quam angeli boni. 
Inc. Arguitur, quod sie. Angeli non etc. 
Pez No. 22. Hartwig 24. 
Hs. München 15602. 

33. De anima intellectiva. 
Hs. München 15184. 

34. Epistola de ambitione. 
Hs. München 15173. 

35. Adnotatio super auetoritate apostoüca absolutionis plenarie a 

pena et culpa. 
Hs. München 18704. Wahrscheinlich ist die Schrift de indulgentns 
Hs. München 9740 mit dieser einerlei, 

36. Responsio ad questiones octo circa dominicam passionem. 
Hs. München 18532 b, 19885. 

37. Vom Scheff der Puz. 
Hs. München 7021. 

38. Dicta de corpore Christi. 
Hs. München 5841. 

39. Quaestiones circa sacramentum altaris et ejus dispensationem et 

reeeptionem. 
Hs. München 12285, 12295. 

40. Hasso de ydiomate Hebraico. 
Inc. Quoniam in ydijomatibus etc. 

Hs. Erfurt Q. 125, 32. Schum p. 387. 

41. Questio Hassonis de adoracione latrie Christi post resurr ec- 

tionem. 
Inc. Utrum Christus in resurreccione etc. 
Hs. Erfurt Q. 151, 19. Schum p. 414. 

110 



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— 15 — 

42. Tractatus Hassonis de misteriis misse correspondentibus pas- 

sioni Christi. 
Inc. Quam brevis fuerit missa et in verbis etc. 
Hs. Erfurt Q. 145, 25. Schum p. 404. 

43. Tractatus Hassonis de horis canonicis. 
Inc. Ut doctorum testatur auctoritas etc. 

Hs. Erfurt Q. 145, 26. Schum p. 404. — ibid. 150, 19. 

44. Egregia puncta et notata magistri Henrici de Hassia super Ubris 

tribus Aristotelis de anima. 
Inc. Veteres et moderni quatenus etc. 
Hs. Erfurt f. 339, 7. Schum p. 239. 

45. Divisiones et sentencie summarie fere omnium librorum canonis 

biblie vaide notabiles Hassonis etc. 
Inc. Venite, ascendamus ad montem domini etc. 
Hs. Erfurt Q. 79, 1. Schum p. 346. 

46. Regula quedam clericorum Hassonis. 
Inc. Multi sacerdotes sunt etc. 

Hs. Erfurt Q. 98, 25. — Q. 147, 13. 

47. Tractatus Hassonis de modo predicandi. 
Inc. Octo sunt modi predicandi etc. 

Hs. Erfurt Q. 151, 32. 

48. Vesperte Hassonis disputate. 

Inc. Utrum sub tempore gracie constat etc. 
Hs. Erfurt Q. 150, 23. 

49. Hasso de dici de omni in divinis. 

Inc. Inquisiturus de dici de omni secnndum intencionem philoso- 

phorum. 
Hs. Erfurt Q. 150, 7. 

50. Tractatus Hassonis de instinctibus. 
Inc. Quoniam difficile est etc. 

Hs. Erfurt Q. 104, 12. 

7. Predigten. 

a. de tempore. Sermo de encharistia. 

Sermo de nativitate b. M. V. 
Inc. Domini et patres etc. 

Hs. Wien 12504, 1. | Hs. Wien 4610, 9. 

H. München 5375. 

Sermo super credo. 
Inc. Beati qui non videmnt etc. 
Sermo de conceptione b. M. V. Hs. Wien 4059, 3. 

Inc. Ad laudem gloriose etc. 
Hs. Wien 12504, 2. I 



111 



Beiheft 2. 



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— 16 — 



Tis. München 5375, 6959, 11749, Sermo de indulgentiis 



14658. 
11s. Erfurt Q. 150, 15. 

Sermo de annunciacione b. M. V. 
Inc. Si magna et mirabilia etc. 
Hs. Wien 12504, 3. 
Hs. Erfurt Q. 150, 13. 



Sermo de assumptione virginis. 
11s. München 5375. 
Hs. Erfurt Q. 150, 17. 

Sermones de passione domini. 

Hs. München 4717. 



Sermo de ascensione domini. 

Hs. München 101. — Erfurt Q. 

150, 20. 
Sermo de trinitate. 
Hs. Wien 4610, 7. 
Hs. Erfurt Q. 150, 18. 



Inc. Quodcumque ligaveris super 

terram etc. 
Hs. Wien 4610, 12. 



Sermo de sudore vultus. 
1 Inc. Hoc verbum Gen. III o. — Expl. 

vesceris pane tuo. 
I Hs. Wien 1659, 23, 1264 (?), 
| 1264, 6. 
I Hs. München 5191. 

i Sermo ad canonicos reguläres. 

i 

I Hs. Wien 4610, 6. 

i 

| Cf. Pez No. 6, 19. Hartwig 51. 

j 

| Reden in Wien gehalten 1387, 

1393. Erfurt Q. No. 105. 
i Schum p. 365. Omilie. Erfurt 
! Q. 145, 22. Schura 404. — 



Reden im Allgemeinen. 

Wien 4017, 5, 7, 4378, 1, 4242, 5, 3786, 2, 4209, 5, 4600, 7, 
4384,3, 4903,2, 4173,28, 4444,41, 4813,1, 4571,4,4903,5, 
3828, 14, 4242, 11, 4406, 4, 4627, 17, 18, 4903, 4, 4226, 13, 
4904, 8 (Auszug), 3700,5, 3702,7, 4659,23, 4059,3, 12504,1, 
12504, 2, 12504, 3, 5352, 20. 

München 15325, 18245, 18315, 18643 (Auszug), 18644, 18712, 
23942, 11416, 12722, 13566, 7455. 

Hs. Darmstadt No. 792. Reden auf Elisabeth von Thüringen. 1 ) 



1) Die Rede beginnt: In natali beate Elizabeth secundum Mattheum. 
In illo tempore dixit Jhesus discipulis suis parobolam hanc. Simile est regnuni 
celorum homini negociatori etc. 

Darin heisst es: Ex his arguatur omnis astrologorum menciens effectus 
huiusmodi totum nature limitem excedentes astrali afflatu adductos atque in 
disposicione astrorum cognoscibilitcr descriptos. Negetur Clvngesoer astro- 
logum Elyzabet ortum nomen et miram sanctitatem in astns ut finxit pre- 
vidisse sed spiritu prophetico quasi alter Balam hec in partibus lantgravii 

112 



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— 17 — 

Hs. Wiesbaden No. 20. In translatione sanetc Elizabeth vidue 
lectio saneti evangelii seeundum Matheum. Omelia magistri 
Ileinrici de Hassia de eadem lectionc. — Eine weitere Predigt 
auf Elisabeth. — Zwei Reden auf Elisabeth in Hs. Erfurt Q. 
123, 8—9. — Weitere Reden daselbst F 118, 167, Q. 105, 
145, 147, 148, 150. 



8. Gelegenheitsschriften und Briefe. 

Informaüo domini Alberti ducis Austrie de complaido et stabi- 

liendo studio ViennensL 
Inc. Illustrissime non pigeat generosam etc. 
Hartwig p. 52. Aschbaeh I p. 379. Denis U, 849. 
Hs. Wien 4610, 11. 
Hs. München 18544 b. 

Episiota ad Eberhurdum de Jppelbrun deeunum Mogunthium. 

Inc. Amicorum sincerissimo etc. Audicns nuper de digniori pro- 
mocione etc. 

Pez No. 32, III (de contemptu divitiarum). Hartwig p. 52. Asch- 
bach I, p. 376. 

Mss.: Cöln, Dombibliothek No. CLXIX (de modestia in prelatura 
servanda). Cf. Wattenbach, ecclesiae metropol itanae Coloniensis 
Codices manuscripti. Berlin 1874 p. 71. 

Hs. Wolfenbüttel No. 656, 15. Cf. Heinemann, die Handschriften 
der herz. Bibl. zu Wolfenbüttel I, 2, 72. 

Hs. Wien 4610, 3, 4710, 37, 4947, 20, 4710, 37 liest: Audicns 
nuper iterum etc. schliesst aber wie die andern Codices. 

München 5666, 7748, 8445. 

Erfurt Q. 145, 18. Schum 403. 



prexdixisse, ut ipse pro tali filia in niatriinonium filio suo adducenda provo- 
caretur, per quam suaui progeniem et patriani divina benignitas sanetificare 
disposuit et illunrinare. Qui aliter sentit, et ignarus astrologie habeatur et 
theologica veritate alienus. 

Ferner: Cur ab eis, quos curasti, sie parum curaris? Cur Marpurg 
gloriosius non exultat? Cur Maguntia te celebrius non magnificat, Colonia 
non colit, Treveris non reveretur, Wormacia non veneratur? 

Sowie: Accedat is in quo libido calescit ut refrigeriuui aeeipiat, et 
qui ira candescit, ut mansuetus fiat, captus ut evadat, oppressus ut liberetur, 
naufragus ut salvetur, plebs oret, ut eius interventu indignatio dei aversa 
pax sit, scisma tollatur, veritas amplexatur, iustitia reducatur et ut olim 
patenter exerceatur ad convertendum populos in unuin et reges terre ut 
serviant domino in faciendo viudictam in nacionibus perversis et increpationes 
in populis, quoniam gloria hec est omnibus sanetis eius. 

Die Hs. enthält noch 3 weitere Reden auf Elisabeth von Thüringen. 
Die zweite handelt viel von ihrer Erhebung, die letzte ist historisch. Be- 
merkt sei, dass diese Reden wahrscheinlich in Eberbach gehalten sind, da- 
selbst befand sich ein Altar mit Reliquien Elisabeths, die dort in hoher Ver- 
ehrung stand. 

113 

5* 



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— 18 — 

3. Episiola de quadam pictura. — Moralizalio cuiusdam picturae. 

— De cursu mundi. 
Inc. Reverendo domino ac genere preclaro domino Jo. de Eber- 

steyn camerario Maguntino etc. — Verfasst 1383 — 87. 
Hartwig p. 52—53. Aschbach I 376. Pez No. 32 H. Denis I, 

321, 820. 
Bodmann Rheing. Alterth. 703 Note c. theilweise gedruckt in Nass. 

Annal. XUI (1874) 344—349. Cf. F. W. E. Roth, Geschichte 

von Wiesbaden (1883) p. 625. 
Hs. in Wien 4173, 21, 4209, 2, 4659, 42, 4576, 67. 
Hs. München 14216, 18610. 
Hs. Erfurt Q. 145, 11. Schum p. 403. — Q. 147, 18. 

4. Episiola consolatoria ad episcopum Wormatiensem (Ekard von 

Ders). — Epistola de contempiu mundi. 
Inc. In medio regni (no) pestilencie etc. 
Hartwig p. 53. Aschbach I p. 377. Denis I, 2567, II, 845. 
Hs. Wien 4610, 4, 4659, 8, 4948, 17, 5352, 21. 
Hs. München 3033, 3586, 4696, 4705, 15173, 17662. 
Hs. Erfurt Q. 145, 24. Schum p. 404. 

5. Epistola ad Eckardum de Ders de oblato episcopatu Os'Uiensi 

in Livonia. 

Inc. Reverendo in Christo patri ac domino domino Eckardo dei 
gratia episcopo Wormatiensi etc. 

Hartwig p. 53. Aschbach I p. 377. Mittheilungen zur Inlän- 
dischen Geschichte XI (1868) p. 507— 511 (Berkholz). 

Winkelmann, bibliotheca Livoniensis historica 1869, 3037, 8683. 

Drucke: von der Hardt 1715. 1 ) 

6. Responsum facultatis theologicae studii generalis Viennettsis de 

thesibus circa materiam incarnationis et eucharistie anno do- 
mini 1385 die 12 Septembris in convenlu fratrum Predica- 
lorum Ulme per magistrwn Johannem Munzinger propug- 
?iatis. 

Inc. Petrus apostolus Jesu Christi katholici gregis etc. 

Pcz No. 23. Hartwig p. 15 (als unächt). 

IIs. Wien 4173, 12, 4659, 10, 5352, 17, 4903, 3. 

Cf. Hs. 4173. 12 in Wien. 



1) Inedita epistola anttyua Henrici de Hassia de Langenstoin, Germani, 
proeancellarii academiae Parisiensis, ad Eccardum de Dersch episcopum Wor- 
matiensem de oblato episcopatu Osiliensi in Livonia scripta circa ann. 138S. 
duobus pontifieibus demente VII. et Urbano VI. ex Msto Wolffenb. biblio- 
thecae augustae recensita ab Hermanno von der Hardt acad. Jul. prorectore 
et praepos. Mariaeb. Helmestadii typis Schnorrianis, 1715, 1 Druckbogen, Ex. 
in St. Petersburg. Cf. Mittheilungen XI, 508—10 woselbst eine Stelle ab- 
gedruckt. 

114 



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— 19 — 

7. Epistola ad abbaten* Ebirbacensem (Jacob de Eltvil) de con- 

temptu mundi Jerusalem contra Egyplum. Mit dem Gedichte: 
Si locuples fuerit dapibus tua mensa quid inde. 
Hs. München 18939. 

8. Epistola ad Georgium episcopum Pataviensem. 
Hs. München 7606. 

9. Carmen an castor comedi debeat in diebus ieiuniorum. 
Inc. Snscipe magne pater presnl cunctis venerande etc. 
Pez No. 17. Hartwig p. 54. 

Ms. München 224 (de cauda castoris an sit caro vel piscis et 
de esu eins [ex Henrici de Hassia carmine epico]). 

10. Epitaphinschrift Heinrichs, von ihm selbst verfasst. 
Inc. Mors tua mors Christi fraus mundi, gtoria celi etc. 
Expl. Hassonis Henrici vermibus esca dati. 

Hs. Wien 4135, 8, 4659, 30. 

11. Epistola parva ad Eberbacensem. An den Mönch Peter von 

in Lautem in Eberbach gerichtet. 
Hs. Erfurt Q. 145. Schum p. 403, 13. 

1 2. Epistola Hassonis ad Eberbacensem. An den Vorigen als Bursar 

Eberbach. 
Hs. Erfurt Q. 145, 12, Schum 403. 

9. Prophezeiungen. 

1. Somnium sive prophecia. 
Deutsch-Inc. Inn dem Nahmen Gottes etc. 
Hs. Wien 9042, 14. 

Vielleicht einerlei mit der Dresdener Hs. M. 63. Die hernach 
geschriben propheezey ist gefunden wordenn nach maister 
Heinrichs von Hessen Tod in seinem pett zu Wienn. Cf. 
Schnorr v. Carolsfeld: Die Handschriften zu Dresden U, 464. 
Wohl schwerlich acht. 

2. Visio germanica. — Das gesicht Maister Hainrichs von Hassia. 
Inc. Anno domini Tawsent dreihundert vnd in dem Sieben vnd 

vierezigisten iarc etc. — Wohl schwerlich acht. 
Ils. Wien 2820, 4, 4477, 12, 4764, 5. 
Hs. Dresden M, 69 m. Schnorr v. Carolsfeld a. a. 0. II, 471. 

10. Medizinisches. 

Mag. Heinrici de Hassia traetatus de medicinis simplicibus pur- 

ticula II. 
Hs. München 3073. 
Medicamentorum compositiones (Recepte) [lateinisch und deutsch] 

Heinrici de Hassia et aliorum. 
Hs. München 3073. Beide wohl schwerlich acht. 

115 



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— 20 — 

Unächte Schriften. 

1. Epistola Luciferi ad clerum. 

Inc. Lucifer princeps tenebrarum etc. 

Hartwig p. 8. Aschbach I, 385. Pez No. 32. 

IIs. Wolfcnbüttel 249, 11. Epistola Luciferi rectoris inferni ad 
prelatos. — 590. Epistola Luciferi Clementi pape VI missa a. 
d. 1350. 743, ebenfalls de 1350 Auszug aus vorigem. — 741 
Epistola Luciferi principis demonicorum ad potentes et prelatos. 
Inc. Hec denion clero transmittit scripta raoderno (Verse). Ob 
das gleiche mit den obigen? — 186 Epistola Luciferi prin- 
cipis demonicorum ad potentes et prelatos, ad plebanos et cu- 
ratores, ad episcopos et fratres mendicantes et ad taxillorum 
lusores. Angeblich gedruckt Paris, Strassburg Math. Ilupfuff 
1507 etc. Verfasser ist jedenfalls Nicolaus Oresmius. (? S. 
Lorenz, Geschichtsquellen II. 398 : *. Es giebt mehr als 40 Hand- 
schriften dieses Briefs. Zahlreiche Drucke bei Lorenz 1. 1. 
Anm. I. verzeichnet. Lorenz meint: „Einen bestimmten Ver- 
fasser kennt man nicht und wird auch auf die bisher ver- 
mutheten Urheber Nicolaus Oresme und Heinrich von Langenstein 
wenig geben dürfen". 1351 taucht der Brief zuerst auf. 0. II.) 

Hs. Wien 4830, 5. 

Hs. München 18558 (ohne Heinrichs Namen), 21076. IIs. Erfurt 
Q. 145, 2. Schum p. 402. 

2. Tractatus de decem preeeptis. 
Inc. Audi Israel etc. 
Hartwig p. 13. Pez No. 13. 
Heinrich von Vrimaria wohl Verfasser. 

3. Cordiale de qualuor novissimis scilicel de morle iemporali, de 

iudicio exlremo, de penis inferni et de {/audio regni celestis. 

Inc. Memorare novissima tua et in eternum non peccabis etc. 
Wird dem Gerson und Gerhard Groot zugeschrieben. Druck- 
ausgaben bei Hain 5691 — 5718. Eine ähnliche Arbeit schrieb 
Dionysius de Leuwis alias Rickel ord. Carthus. Ausgaben Hain 
s. v. Cordiale. 

Hs. Wolfenbtittel 187. 

Wien 4178, 1, 4256, 11, 4696, 2 und andere. 

München 2814, 3049, 4367, 4722 und weitere. 

Hartwig p. 13—14. Pez No. 31. Aschbach I, 394 (hält die 
Schrift für Arbeit Heinrichs). Dass die Schrift nicht von Hein- 
rich ist, geht bestimmt daraus hervor, dass sich in der Cölner 
Ausgabe (Quentel) 1500, 4». Blatt Diij des Jacob de Clusa 
Buch de ortu Carthusiensium erwähnt findet und Blatt Hiiij 
die Zahl M cccc iiij steht. Verfasser ist Gerhard von Vlieder- 
hoven. 

116 



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— 21 — 

4. Apparitio mirabilium post mortem, 

Hartwig p. 15. Erwähnt ohne den Anfang von Droncke im Cob- 
lenzer Gymnasialprogramm 1832. 4°. p. 21 No. 156. 

Bemerkt sei, dass Jacobus de Clusa der Carthäuser eine Schrift: 
tractatus de animabus exutis a corporibus sive de apparitionibus 
animarum schrieb, welche anfängt: Rogamus vos ne terreamini 
per spiritum. Ausgaben bei Hain 9345 — 9353. 

5. De arte moriendi 

Inc. Cum de presentis exilii miseria mortis transitus etc. 
Hartwig p. 15. 

Gerson schrieb eine ähnliche Schrift die mit den Worten: Si ve- 
races fideles etc. beginnt. Ausgabe Hain 7658. Ebenso exi- 
stirt eine solche Arbeit von Jacobus de Clusa de arte bene 
moriendi mit dem Anfange: Omnes orimur et quasi etc. Aus- 
gaben Hain 9339—9340. 

Johannes de Marvilla. 

6. Tractatus physicus de reductione effectuum specialium in vir- 

tutes communes. 
Inc. Propter admirari inceperunt antiquitus homines philosophari etc. 
Hartwig p. 16 (als unächt). Denis I, 1267. Aschbach I, 370. 
Hs. Wien 4217, 3. — Hs. Erfurt Q. 150, 2, 298, 7. Schum p. 

411, 538. 

7. Solutiones quarundam questionum reverendo magistro Heinrico 

de Hassia propositarum an in persona domini nostri Jhesu 

Christi est verus deus et homo. 
Inc. Reverende domine Rudolphe etc. — me dominus est. 
Hs. in Dannstadt 792. 
Hs. Wien 4173, 4 (dem Henricus de Oyta zugeschrieben). 

8. Tractatus de eo, quomodo quis se disponere debeat accipiendam 

eucharisiiam vel quando ab ea abstinere. 
Inc. Multorum tarn clericorum quam laicorum etc. 
Hs. Wien 4659, 19. München 23863 (?). 
Verfasser ist Matthaeus de Crachovia. Ausgabe bei Hain s. v. 

9. De nocturna poilutione. 
Hs. München 16196. 

Jedenfalls die gleichartige Schrift Gersons. Ausgaben Hain 7693 
bis 7700. 

10. Informatio rudium super paler noster data presbyteris suis in 
Ruspach. 

Hs. München 17645, 21569 (?). Wohl schwerlich von Henricus 
verfasst. 

11. Henricus de Hassia seu de Vrimaria sermones de quatuor in- 

stinctibus. 
Inc. Semen cecidit 
Hs. Wien 1312, 1264,2, 1312,8. 
Darmstadt 792. Wiesbaden No. 35. 

117 



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— 22 — 

München 7531 (de Vrimaria 22, 371. 

Hartwig 22. Aschbach I, 393. Verfasser Henricns de Vrimaria, 
wie die meisten Hss. angeben. Druck: Venedig 1498 mit Bar- 
thol. Rimbertinus. Paris 1514, 12«, Hagenaii 1513. 4». 
12. Continuatio St. Augustini homiliae pro festo lanceae et clavorum. 

Hartwig 19—20. Aschbach I, 393. 

Hs. Gotha. 

Hs. München 18937 (Omelia de lancea et clavis domini. 

Verfasst um 1420. 

Hs. Erfurt 145, 23. Schum 404. 

Bemerkungen zu den Schriften Heinrichs des Jüngern. 

Der Tractatus magistri Henrici de Hassia ad emditioncm con- 
fessorum mit dem Anfange: Tibi dabo claves regni celomm etc. Hart- 
wig p. 6 kommt unter verschiedenen Titeln häufig in Hss. vor. 

Hs. München 11448 (de audiendis confessionibus) 11449, 12287, 
(instructio sacerdotum) 12714 (de clavibus ecclesie) 14130 (de indul- 
gentiis et clavibus ecclesie) 14563 (ad confessores), 14563 (regule 
confessariorum), 14566, 14681, 7664 (ad confessores) 6975, 7521, 
18415, 8835, 21076. 

Die regule ad cognoscendum differentiam inter peccatum mortale 
et veniale kommen als Hs. 589, 18986, 21116 in München vor. Die 
Ausgabe Hain 8400* 0. 0. u. J. u. T. 5 Blatt kl. 8°. ward von Fyner 
in Esslingen gedruckt. Blatt 2r Zeile 3 von unten findet sich fol- 
gende Zeitangabe: sicut milites exercentes torneamenta, que tarnen per 
ecclesiam sunt prohibita. Ob aber Heinrich der Verfasser ist, steht 
nicht fest, da Gerson eine Schrift de cognitione peccatorum venialium 
et mortalium. Memmingen (Alb. Kunne) 1502. 14 Blatt. 4°. Panzer 
IX, 538 herausgab. 

1) In Betreff des Namens Hembuche (Hainbuch) theilt mir nach- 
träglich Herr Dr. A. Wyss in Darmstadt mit, dass ganz in der Nähe von 
Langenstein auf der Kurhessischen Niveaukarte Ol ein Wald Hainbuch und 
ein Hainbuchsfeld eingetragen sind. Dass hier im 14. Jahrhundert ein ein- 

fegangener Hof lag, ergibt sich aus einer urkundlichen Notiz, die Herr Archiv- 
irektor von Schenk aus einem Messbuche der Kirche von Burgholz abge- 
schrieben hat Sie lautet: Item anno domini 1338 etnpta erat curia inHcn- 
buches cum silva et universis suis pertinentiis per dominum Iohannem dic- 
tum Ridesel clericum natum predicti militis (Iohannis R.) pro 15 marcis ar- 
gen ti. Von dieser „ curia" stammte aller Wahrscheinlichkeit nach Heinrich 
Hainbuch von Langenstein. Vergleiche auch Wyss in der deutschen Lite- 
raturzeitung. 1887. Sp. 1340. 0. H. 




118 



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Schema 



des 



Realkatalogs 



der 



Königlichen Universitätsbibliothek 
zu Halle a. S. 



Drittes Beiheft zum Centralblatt für Bibliothekswesen 



Leipzig 

Otto Harrassowitz 

1888 



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>. 



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Schema 

des 

Realkatalogs 

der 

Königlichen Universitätsbibliothek 
zu Halle a. S. 



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Vorbericht. 



Als ich im Frühjahre 1876 mit der Leitung der Universitäts- 
bibliothek zu Halle betraut wurde, fand ich mich vor die Lösung von 
drei Aufgaben gestellt. 

Die Bibliothek, der mein Amts Vorgänger, der berühmte Philologe 
Gottfried Bernhardy, mehr als dreissig Jahre (1844 — 75) seines arbeits- 
reichen Lebens gewidmet hat 1 ), war in manchen Abtheilungen ihres 
Bücherbestandes hinter den berechtigten Ansprüchen der Zeit sehr 
zurückgeblieben. Es fehlten namentlich in der medicinischen Abthei- 
lung die wichtigsten Zeitschriften, z. B. Virchows Archiv, und viele 
andere. Hier musste rasch Wandel geschafft werden. Doch das war 
nicht leicht möglich, selbst wenn die nöthigen Geldmittel, wie geschah, 
mir zur Verfügung gestellt wurden, und sich eine günstige Gelegen- 
heit bot, eine schöne Sammlung medicinischer Zeitschriften unentgelt- 
lich zu erhalten. Denn in dem alten, baufälligen Bibliotheksgebäude 
war gar kein Platz mehr, um bändereiche Erwerbungen unterzu- 
bringen. 

Da alle Räume, namentlich das Lesezimmer, in diesem Baue, 
der früher zu einem Salzmagazin gedient hatte, ganz unzureichend er- 
schienen, war die Erbauung eines neuen Bibliotheksgebäudes schon seit 
Jahren ein dringender Wunsch der Universität gewesen, und der vor- 
gesetzte Herr Minister hatte die Berechtigung dieses Wunsches voll- 
kommen anerkannt. Nach vielfachen Verhandlungen hatte eine Com- 
mission von Professoren, welche die Vorarbeiten zum Neubau der 
Bibliothek einleiten sollte, durch den Herrn Professor Dr. J. Zacher, 

1) Siehe R. Volkmann, Gottfried Bernhardy. Halle 1887. namentlich 
S. 40 u. f. B. hat sich um die hallische Universitätsbibliothek die grüssten 
Verdienste erworben und mit geringen Mitteln Grosses geleistet. Dass er 
etwas einseitig angeschafft hat, tällt seinen wirklichen Verdiensten gegenüber 
nur leicht in die Wagschale. 

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— 2 — 

der früher hier Bibliotheksbeamter und später Oberbibliothekar in 
Königsberg gewesen war, ein sehr umfangreiches Memorandum aus- 
arbeiten lassen, das zur Einführung in die meisten bei einem solchen 
Neubau in Betracht kommenden Fragen dienen konnte. Aber ich 
fand doch weder ein bestimmtes Bauprogramm vor, noch war die Platz- 
frage entschieden. Aus den angedeuteten und anderen Gründen war 
es aber sehr wünschenswerth, diese Angelegenheit, die schon seit acht 
Jahren im Gange war, so rasch als möglich zu einem definitiven Ab- 
schluss zu bringen. Der Universitätsbaumeister Herr von Tiedcmann 
thcilte mit mir dieselbe Auffassung der Sachlage, und da der Curator 
der Universität, Herr Geheimer Ober-Regierungs-Rath Dr. Roedcnbcck 
uns kräftig unterstützte, wurden alle Vorarbeiten jetzt so rasch als 
möglich erledigt. Nachdem die Baupläne genehmigt und revidirt wor- 
den waren, konnte 1878 der Bau beginnen, und wir schon im Herbste 
1880 die sämmtlichen Bücherbestände in das neue Gebäude über- 
führen. Es sind einundzwanzig Arbeitstage dazu erforderlich gewesen. 
Der Bau hat sich als ein durchaus zweckmässiger erwiesen. Ich unter- 
lasse hier denselben zu schildern, da Herr von Ticdemann in der 
Zeitschrift für Bauwesen. 1885. Jahrg 35. S. 331—44. Atlas Taf. 
47 — 49 alles Nöthige gesagt hat. 

Unter den Gründen, welche mich bestimmten, den Bau der neuen 
Bibliothek zu beschleunigen, nahm der nicht die letzte Stelle ein, 
welcher sich aus der dritten der mir gestellten Aufgaben ergab: die 
Bibliothek sollte ganz neu katalogisirt werden. In der That war das 
sehr nöthig. 

Die vorhandenen Kataloge waren dreifacher Art. Sie bestan- 
den aus: 

1. einem in sieben starken Foliobänden gebundenen alphabetischen 
Kataloge; 

2. einem Standortskatalogc, der ursprünglich als Realkatalog ge- 
dacht war, in dem aber die Eintheilungen, welche bei seiner 
Anlage dem Urheber vorgeschwebt hatten, von den späteren 
Bearbeitern, wenn auch nicht ganz verlassen, so doch nicht 
mehr consequent eingehalten worden waren; 

3. einer ganzen Anzahl von wirklichen Realkatalogen über ein- 
zelne Theilc der Bibliothek, die wesentlich zur Privatbenutzung 
des Oberbibliothekars von den verschiedensten Bearbeitern 
angelegt worden waren. 

Der alphabetische Katalog, der in seiner ersten Anlage von 
Johann Samuel E. Ersch, seit 1808 Nachfolger Friedrich August Wolfs, 
herrührt, war mit den Jahren ganz unbrauchbar geworden. Manche 
Seiten waren so voll geschrieben, dass man sich nur mit Mühe auf ihnen 
zurecht finden konnte; viele Blätter waren geflickt, andere beschmutzt 
und an den Ecken abgegriffen. Da die vielen Sammelbände nur theil- 
weise verzeichnet waren, war der Katalog auch ganz unvollständig 

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— 3 — 

und konnte nicht als Grundlage für don neu anzulegenden Katalog 
dienen. Es musste eine ganz neue Aufnahme des gesammten Bücher- 
bestandes auf Grund der Bücher selbst gemacht werden. (Für die 
Dissertationen und Programme der Bibliothek hatte man seit Kurzem 
die Anlage eines alphabetischen Zettelkataloges begonnen.) Da in 
dem alten Bibliotheksgebäude kein heizbarer Raum für die Neukata- 
logisirung vorhanden war — waren doch die Geschäftsräume kaum 
für die regelmässigen Arbeiten ausreichend — , so musste, um diese 
Ncukatalogisirung beginnen zu können, nach einem der Univcrsisät 
gehörenden Nachbarhause durchgebrochen und einige Zimmer für die 
Katalogisirungsarbeiten hergestellt werden. Herrschte von Anfang an 
kein Zweifel darüber, dass die gesammte Bibliothek einen ganz neuen 
alphabetischen Zettelkatalog erhalten müsse, und war diese Arbeit 
immerhin im alten Gebäude noch zu Stande zu bringen, so erschien 
es von vornherein als ein Ding der Unmöglichkeit die Bibliothek, in 
der merkwürdiger Weise die Bände von rechts nach links geordnet 
aufgestellt waren, in den alten Räumen etwa nach einem neuen Stand- 
ortskatalog umzustellen. Dazu fehlte der Raum gänzlich. Und doch 
erschien es auch geboten, die Bibliothek nach der Beendigung der 
Neuaufnahme in allen ihren Abtheilungen neu zu ordnen. 

Ich setze die Hauptabtheilungen derselben nach den Ucbcrschrif- 
ten des Standortskataloges hier her: 

A. Notitia linguarum. Grammatici. Lexicographi. 

B. Historia literaria omnium diseiplinarum. 
BB. Antiquitates. 

C. Scriptores artis criticae. 

D. Oratores. Epistolae. Florilcgia. 

E. Poetae veteres et recentiorum populorum. 

F. Geographia. Gencalogia, Ars diplomatica etc. 

G. Historia. 

H. Philosophia. Oeconomia civilis. Paedagogia. 

I. Physica et scientia rerum naturalium. 

K. Mathematica. Ars militaris. 

L. M. N. 0. Theologia. 

Q. R. S. T. V. W. Jurisprudentia. 

X. Medicina. 

Y. Codices Manuscripti. 

Z. Artes populäres et gymnasticae. Miscellanea. 

Diese Eintheilung dürfte vom heutigen Standpunkt der Wissen- 
schaft aus angesehen den schwersten Bedenken unterliegen. Doch 
hätte man es für möglich halten können, einige Abtheilungen der- 
selben, wie z. B. Theologie, Jurisprudenz, Geschichte, die zum Theil 
sehr reich gegliedert waren, zusammen zu halten und nur den Rest 
neu zu ordnen, wenn die bestehende Gliederung dieser Abtheilungen 
eiue nur einigermassen sachgemässe gewesen wäre. Wenn aber z. B. 

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— 4 — 

von der besonders minutiös disponirten Abtheilung Theologie in einer 
Unterabtheilung 

Og. 146 Hcfelc, Geschichte der Einführung des Christenthums im 

südwestlichen Deutschland u. s. w. 
Og. 147 Hardwick, A history of the articles of rcligion etc. 
Og. 148 Münscher, Versuch einer Geschichte der hessischen refor- 

mirten Kirche. 
Og. 149 Hcfele, der Cardinal Ximcncs und die kirchlichen Zustände 

Spaniens u. s. w. 
Og. 150 Scholtz, Entwurf einer Kirchengeschichtc des Hcrzogthums 

Holsteins. 

auf einander folgten, so wird man gern zugeben, dass von einer 
zweckmässigen Ordnung hier trotz aller äusseren Einthcilung nicht die 
Rede sein kann, dass also auch diese Abthcilungcn in der bestehen- 
den Ordnung nicht brauchbar waren, folglich umgearbeitet und umge- 
stellt werden mussten. Einen Beweis dafür, dass die Ordnung des 
nach sachlichen Gesichtspunkten ursprünglich angelegten Standorts- 
kataloges in späteren Zeiten verlassen worden war, liefert die That- 
sachc, dass mein Amtsvorgänger Bernhardy es für nöthig fand, sich 
für zahlreiche einzelne Abtheilungen der Bibliothek Realkataloge an- 
legen zu lassen. Leider waren aber auch diese nicht immer glück- 
lich disponirt. Es hatte Bernhardy zum Theil an sachkundigen Be- 
arbeitern gefehlt, er selbst hatte keine Zeit gefunden, sich in ihm 
fremde Materien hineinzuarbeiten und desshalb die Anlage wiederholt 
unerfahrenen Anfängern überlassen. Nur einzelne dieser Realkataloge, 
welche in gute Hände gerathen waren, sind recht brauchbar. Der un- 
brauchbarste (über beschreibende Naturwissenschaften) rührt aber merk- 
würdiger Weise von einem bekannten Zoologen her. 

Da diese neueren Realkataloge demnach ohne jeden einheitlichen 
Plan angelegt waren und sich in den Bänden vielfach kein Raum 
mehr fand, um Nachträge zu machen, musste auch von ihrer Verwen- 
dung für den neuen Realkatalog abgesehen werden. Es musste also 
Alles neu bearbeitet werden. 

Da am 1. Oktober 1876 die Neukatalogisirung der Bibliothek 
durch vier llülfsarbeiter beginnen sollte, war zunächst der allgemeine 
Plan derselben rasch festzustellen, um die nöthigen Vorarbeiten recht- 
zeitig in Angriff zu nehmen. 

Durch die Natur der Aufgabe war dieser Plan von selbst vor- 
gezeichnet: zunächst musste ein neuer alphabetischer Katalog herge- 
stellt werden, auf Grund dessen dann die weitere Umgestaltung der 
Bibliothek, über deren nähere Modalitäten schon jetzt Bcschluss zu 
fassen noch nicht nöthig war, ihren Fortgang zu nehmen habe. Hie- 
raus ergab sich von selbst, dass der neue alphabetische Katalog zu- 
nächst sicher in der Form eines Zettelkatalogs anzulegen sei und 
dass diese Zettel in duplo zu schreiben seien. Die eine der Neuauf- 

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— 5 — 

nahmen der Bücher war zu einem alphabetischen Zettelkatalog zu 
verwenden; die Abschrift derselben sollte zur Anlage des zukünftigen 
Realkatalogs dienen. War sie hierzu verwendet worden, so sollten 
diese Copien dann gleichfalls alphabetisch geordnet zur Anlage eines 
zweiten alphabetischen Katalogs dienen, den ich in dem Lesesaale des 
neuen Bibliotheksgebäudes aufstellen und dem Publicum zugäng- 
lich machen wollte. Das sollte geschehen, um das Publicum daran 
zu gewöhnen, sich über das Vorhandensein der gewünschten Bücher 
selbst zu vergewissern und die gefundenen Bücher eigenhändig auf 
dem Bestellzettel mit der Signatur zu versehen. Diese Absicht musste 
die Anlage des alphabetischen Kataloges nach mehreren Seiten hin 
beeinflussen. 

Sollte dem Publicum der Katalog zugänglich sein und von ihm 
mit Erfolg benutzt werden, so musste er nach möglichst einfachen 
Grundsätzen hergestellt und zugleich so angelegt sein, dass er von 
dem Publicum nicht in Unordnung gebracht werden könne und seine 
Ergänzung und Ausbesserung eine relativ leichte sei. 

Ich sah mich, um diese Zwecke zu erreichen, nach Mustern um, 
Hess mir verschiedene Instruktionen, die bei der Verzettlung von Bi- 
bliotheken in Geltung waren, kommen. Hierbei unterstützte mich durch 
grosse Gefälligkeit namentlich der Herr Direktor Dr. Halm in München, 
der mir sogar den Katalog seiner Kataloge anvertraute, welcher mir 
eine sehr brauchbare Uebersicht über alles Erforderliche gewährte. 
Schliesslich entschied ich mich als Vorbild für die Anlage des Zettel- 
katalogs den Katalog der Marburger Universitätsbibliothek zu wählen, 
den ich dort kennen gelernt hatte, und der sich dort nach dem Urtheilc 
ausgezeichneter Bibliothekare, ich nenne von den noch Lebenden nur 
den Herrn Prof. Dr. J. Gildemeister in Bonn, trefflich bewährt hatte ')• 
Da in bibliothekarischen Dingen, was man nie vergessen darf, die Ge- 
wöhnung eine grosse Rolle bei dem sogenannten fachmännischen Urtheile 
spielt, so will ich nicht leugnen, dass auch auf mich die Tradition 
ihren Einfluss ausgeübt hat. Ich fühlte mich jedoch in diesem Punkte 
gegen mein vielleicht nur subjektives Urtheil durch .Aeusserungen von 
Benutzern des Marburger Katalogs bestärkt, die früher an andere Ka- 
taloge, z. B. den Göttinger, gewöhnt gewesen waren. 

Ich hätte die Anlage desselben jedoch nicht nachahmen können, 
wenn ich nicht an meinem bibliothekarischen Grundsatze festgehalten 
hätte, der freilich bis zur Stunde in Deutschland noch nicht allgemein 
durchgedrungen ist. 

Die Aufgabe eines alphabetischen Katalogs einer Bibliothek 
scheint mir lediglich die zu sein, dass durch ihn festgestellt werde, 
ob ein gesuchtes Buch in der Bibliothek vorhanden ist oder nicht. 
Diese Festeteilung muss allerdings eine unzweideutige und sichere 



1) Die Anlage desselben wird dort auf die Initiative des bekannten 
Historikers Fr. Rehm zurückgeführt. 

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— 6 — 

sein. Was aber hierüber hinausgeht, erscheint mir als unwesentlich 
für den vorliegenden Zweck. Darum unterscheide ich zwischen einer 
Titelaufnahme für bibliographische und für bibliothekarische Zwecke. 
Eine bibliographische Titelaufnahme eines Buches mnss den gesammten 
Titel desselben bis auf die grössten Einzelheiten wiedergeben, eine 
bibliothekarische hat sich auf das durchaus Wesentliche zu beschränken, 
die längeren Ausführungen auf den Titeln namentlich älterer Werke 
wegzulassen und sie nur dann zu berücksichtigen, wenn sie für die 
Feststellung einer besonderen Ausgabe nothwendig sind. Darum bin 
ich der Meinung, dass man Incunabeln, bei denen es doch sehr häufig 
auf Kleinigkeiten bei den Titeln ankommt, genauer katalogisiren müsse, 
als die grossen Massen gangbarer Bücher, auf deren Titel häutig 
Dinge stehen, die für die Festlegung des Titels ganz unwesentlich 
sind. Mich bestimmte zur Annahme dieser Distinktion und deren 
Durchführung nicht das äussere, von dem Standpunkt der Verwaltung, 
allerdings auch in Betracht zu ziehende Motiv, dass bei der Abkür- 
zung der Titel, d. h. bei der Ausscheidung des nach meiner Meinung 
Unnöthigen, über das sich ja keine allgemein gültigen Regeln im De- 
tail aufstellen lassen ■), man weniger Zeit brauche als bei der Abschrift- 
nahme jedes Titels bis ins Kleinste, als die Erwägung, dass auch für 
Bibliotheken der Satz gilt: superflua semper nocent Die Kataloge, 
die mit bibliographisch genauen Zettelaufnahmen angelegt werden, 
nehmen einen Umfang an, dass sie schwer zu handhaben sind, ganz 
abgesehen davon, dass durch die übermässige Ausdehnung der Titel 
die rasche Uebersicht des Einzelnen gehemmt und dadurch die Benutz- 
barkeit erschwert wird. Die an verschiedenen Bibliotheken gemachte 
Erfahrung, dass wenn der alphabetische Katalog gar zu ausführlich 
geschrieben war, mau zur Anlage von einer Art von Indexkatalogen 
schreiten musste, konnte mich nur in meiner Auffassung bestärken: es 
soll kein bibliographisches Nachschlagewerk, aber auch kein Index- 
katalog, sondern nur ein lediglich bibliothekarischen Aufgaben und 
Zwecken dienender Zettelkatalog hergestellt werden. 

Aus der Absicht, dem Publicum den Katalog zugänglich zu 
machen, musste sich ein anderer Grundsatz für die Anlage ergeben, 
denselben möglichst einfach anzulegen, damit eben das Publicum sich in 
ihm leicht zurecht finde. Für Aufstellung der Schlagworte wurde daher 
durchgreifend nach formalem Grundsatz verfahren, jede Vermischung 
mit sachlichen Gesichtspunkten vermieden, dagegen durch reiche Verwei- 
sungen, z. B. Zusammenstellung der verschiedenen Ausgaben eines He- 
rausgebers, so viel als möglich nachgeholfen. Es sind daher z. B. die 
Abhandlungen der königlichen Akademie der Wissenschaften zu Ber- 

1) Diese Art des bibliothekarischen Katalogisirens setzt natürlich 
cinigennassen gebildete Beamte voraus. Da ich diese nicht immer haben 
konnte und es auch bei einzelnen der Hilfsarbeiter wohl an gutem Willen 
fehlte, wurde bald eine Revision der aufgenommenen Titel durch zwei zu- 
verlässige Beamte eingeführt. 

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— 7 — 

lin nicht unter dem Schlagwort: Berlin eingetragen, wie das hier und 
da geschehen, sondern unter: Abhandlungen , und da, wo im Titel 
weder ein Verfasser, noch ein Nominativ vorkommt, ganz streng for- 
malistisch der ganze Titel als ein Nominativ genommen und z. B. die 
Wochenschrift „Im neuen Reich" unter: „Im" als Schlagwort auf- 
geführt. 

Für die Benutzbarkeit eines Katalogs ist das Papier, auf dem er 
geschrieben ist, ein sehr in Betracht zu ziehender Faktor. Ich habe mir 
desshalb ein sehr dauerhaftes starkes •) Hand(Bütten-)papier aus garan- 
tirt reinen leinenen Hadern, die ohne alle Chlorbleiche verarbeitet 
waren, anfertigen lassen. Dieses feste, allerdings für spitze Stahl- 
federn nicht sehr geeignete Papier, das auch nicht sehr leicht mit dem 
Radicrmesser zu behandeln ist, hat noch den Vorzug, dass es nicht so 
leicht schmutzt, wie das milchweisse, chlorgebleichte Papier. Dazu ist 
es sehr biegsam und nicht brüchig. Die Anlage dieses Zettelkataloges 
ist im Wesentlichen folgende: Auf vollkommen gleichmässig geschnit- 
tenen Zetteln, die 85 Millimeter breit und 205 Millimeter lang sind, 
wird am Kopf eine Linie gezogen, die ungefähr 12 Millimeter vom 
Rande absteht. In die rechte Ecke dieses kleinen Oblongs wird mit 
Bleistift die alte Signatur des betreffenden Werkes geschrieben. Der 
linke grössere Theil ist fftr die neue Signatur reservirt.* Dann folgt 
unter der Linie der Titel des Buches, das alphabetische Schlagwort 
in besonderer Linie, durch stärkere Schrift ausgezeichnet, dann der Rest 
des Titels, nach den oben angedeuteten Grundsätzen entweder gekürzt 
oder ganz vollständig, dann Ort und Zeit des Erscheinens und Ver- 
leger, Format und Anzahl der Bände. Die Seitenanzahl habe ich bei 
Büchern, die aus Einzelbänden bestehen, hinzufügen lassen, damit, da 
hier zahlreiche Sammelbände vorhanden sind, die einzelnen Werke, 
aus denen sie sich zusammensetzen, sicherer gefunden und aufge- 
nommen würden. Später ist bei der Katalogisirung der neu aufzu- 
nehmenden Werke hiermit fortgefahren worden. Diese Zettel erhalten 
auf der Rückseite des Blattes auch die Inventarisationsnummer des 
betreffenden Jahres. 

Genügt für die Aufnahme grösserer Sammelwerke, z. B. Migne's 
Patrologie Ein Zettel nicht, so werden mehrere hintereinander gelegt, 
die Ordnungszahlen haben, auf diesen nur der Autor mit der Bände- 
zahl des Sammelwerks gesetzt und für das einzelne Werk ein ge- 
nauerer Zettel, ein Verweisungszettel erster Ordnung, geschrieben, der 
im Katalog an seiner alphabetischen Stelle liegt. Herausgeber haben 
Verweisungen zweiter Ordnung erhalten, die nur den Namen des 
Autors, der herausgegeben ist, oder das Schlagwort der Zeitschrift u. s. w. 
und die Signatur des Hauptzettels tragen. 

Diese Zettel, die ihrer Mehrzahl nach nicht zur Hälfte des Raumes 



1) Von diesem Papier haben c. «5 lose aufeinanderliegende Zettel die 
Dicke eines Ccntimetcre, verschnürt natürlich mehr. 

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— 8 — 

beschrieben sind, werden in Päckchen alphabetisch geordnet 1 ) zwischen 
zwei starke blaue Papierstreifen von gleicher Grösse aufeinander gelegt 
und dann an ihrem unteren Drittel mit einem dauerhaften Bande, an dem 
sich eine Schnalle befindet, fest zusammengeschnürt Auf dem oberen 
blauen Pappdeckel stehen auf einem weissen aufgeklebten Papier die 
Anfangsbuchstaben der Schlagworte des ersten und letzten der in dem 
Packete befindlichen Zettel, z. B. Vin — VI. Die Stärke dieser Packete 
ist im Maximum durch die Höhe der oblongen Pappkästen bestimmt, in 
denen sie aufbewahrt werden. Dieselben sind der Breite und Länge der 
Zettel entsprechend, aussen 215 Millimeter lang und 95 Millimeter hoch, 
eben so breit. Die Packete haben dabei im Inneren genügenden Spiel- 
raum. Der Kasten ist nur an drei Seiten geschlossen, unten, der 
Kopfseite gegenüber, offen, zum Einschieben des Packets. Am Kopfe 
desselben sind nach Aussen mit weitsichtlichen Patentbuchstaben die 
Schlagworte angebracht, welche auch das Packet im Innern, also z. B. 
Vin — VI trägt. Diese Kästen, von denen die obere und untere Sei- 
tenfläche an dem offenen Ende etwas ausgeschnitten sind, damit das 
im Kasten steckende Packet leicht zu greifen und herauszuziehen ist, 
sind in einem hölzernen Repositorium alphabetisch aufgestellt, so dass 
in jedem kleinen, durch dünne Brettchen getrennten Fache, ein Käst- 
chen sitzt. 

Auf diese Weise ist jetzt in Halle für die gesammte Bibliothek, 
Dissertationen, Programme und Handschriften ausgenommen, der alpha- 
betische Katalog in 373 Kästchen untergebracht. Das Repositorium, 
in dem diese Kästchen sitzen, bedeckt an der Wand des Beamten- 
zimmers eine Fläche von 1,20 m Höhe, und von 5,125 m Länge und 
ist 0, 23 m tief. Wir haben in ihm noch für 32 Kästchen Platz. 
Später kann das Repositorium noch beliebig erweitert werden. 

Noch während die Neuaufnahme der gesammten Bibliothek, welche 
jetzt nicht viel unter 250000 Bände stark ist, in der soeben geschil- 
derten Weise im Gange war, wurden die Vorarbeiten für den neuen 
Realkatalog in Angriff genommen. Es konnte sich fragen, ob man 
neben dem alphabetischen Kataloge einen Standortskatalog und einen 
Realkatalog anlegen solle, wie diese beiden Kataloge bisher hier be- 
stunden hatten, oder ob man den Realkatalog so einrichte, dass 
er zugleich für immer als Standortskatalog zu dienen habe. Es konn- 
ten ferner über die innere Einrichtung dieses Kataloges, über das Sig- 
nirungs8ystem u. s. w. verschiedene Ansichten herrschen. Ueber die 
hier berührten Fragen beauftragte ich nun zunächst vier Beamte Gut- 
achten auszuarbeiten, die mir vorgelegt wurden. Darauf machte ich 
meinen Bericht an den vorgesetzten Herrn Minister, legt« jene vier 



1) Es ist nicht nieine Absicht mich hier auf Details einzulassen. — 
Die Grundsätze, nach denen hier dieser Katalog geordnet ist, sind in Confe- 
renzen der Bibliotheksbeamten festgestellt worden. Die Gesammtaufsicht 
über die Ordnung ruht in der Hand Eines Beamten, so dass die Garantie 
einer consequenten Durchführung gegeben ist. 

126 



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_ 9 — 

Gutachten bei und bat um Prüfung meiner Vorschläge durch mehrere 
sachkundige Bibliothekare. Gleichzeitig legte ich die Entwürfe zu 
einzelnen Theilen des projektiven neuen Realkatalogs bei. 

Ich ging hierbei von verschiedenen Erwägungen aus. Einmal 
ist die Neuanlage eines Realkatalogs für eine Universitätsbibliothek, 
die Bücher aus allen Wissenszweigen besitzt, eine in jeder Weise ver- 
antwortungsvolle, weil schwierige und kostspielige Arbeit. Dadurch 
dass ich meine Projekte höheren Orts vorlegte, wünschte ich, offen 
gesagt, einen Theil der Verantwortlichkeit für das ganze Werk von 
meinen Schultern abzuwälzen. Ein älterer erfahrener und geschick- 
ter Oberbibliothekar sagte mir, er traue sich eine solche vollständige Um- 
organisirung einer grösseren Bibliothek nicht zu, und fragte, ob ich alle die 
Consequenzen, die eine einmal angefangene derartige gänzliche Umge- 
staltung nach sich ziehe, überschauen könne. Ich beschloss desshalb 
doppelt vorsichtig vorzugehen, gleichzeitig aber durch die Vorlage, 
beziehungsweise Gutheissung meiner Projekte an autoritativer Stelle 
den Schaden von der Durchführung derselben fernzuhalten, welcher schon 
filr die Neuordnung so mancher Bibliothek verhängnissvoll geworden 
ist, den nämlich, dass bei nicht ganz festgelegtem Plane und nicht 
vollendeter Ausführung, der Nachfolger des Bibliothekars, der ihn 
entworfen, denselben für höchst verbesserungsbedürftig, wenn nicht gar 
für unbrauchbar erklärt und die Arbeit umstösst. Das wollte ich von 
vornherein für die hiesige Bibliothek unmöglich machen, wenn es mir 
nicht beschieden sein sollte, den Katalog selbst vollendet zu sehen. 
Dass ich denselben auch durch den Beirath sachverständiger Collegen 
von manchen Mängeln befreien und positiv verbessern wollte, versteht 
sich von selbst. 

Ich hatte die Freude, dass der vorgesetzte Herr Minister mein Vor- 
gehen billigte und meine ihm überreichten Entwürfe und Gutachten zwei 
Oberbibliothekaren zur Begutachtung vorlegte. Nach einigen Monaten 
erhielt ich Alles zurück und die Gutachten der betreffenden Collegen, 
der Herren Professoren Dziatzko und Bernays, dazu. Sie wurden mir zur 
„Erwägung" empfohlen und gleichzeitig erklärt, es werde dem Herrn 
Minister „angenehm" sein, wenn ich die nach und nach zu entwerfen- 
den Dispositionen des neuen Realkatalogs gleichfalls an ihn einsende. 
Ganz abgesehen davon, dass dieses meinen Wünschen vollkommen ent- 
sprach, konnte ich in dieser Aufforderung kein Misstrauen gegen 
meine Arbeit ausgesprochen finden, da die Gutachten der beiden Col- 
legen sich in allen wichtigen Fragen für meine Ansicht entschieden 
hatten, und da, wo Differenzen im Einzelnen bestanden, ich meine 
Ansichten vertheidigen, beziehungsweise aufrecht erhalten konnte. Es 
sind dann auch später nur unwesentliche Ausstellungen an den nach 
und nach eingesendeten Entwürfen von einem mir unbekannten Col- 
legen, dem sie zur Begutachtung vorgelegen haben, gemacht worden. 
Diese Einwendungen sind, so weit ich sie für begründet erachten 

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— 10 — 

konnte, natürlich bei der definitiven Feststellung der Entwürfe benutzt 
worden. 

Was nun zunächst die äussere Form des neuen Realkatalogs betrifft, 
so ist derselbe in Foliobänden, deren Bogen einzeln vor dem Binden 
geschrieben sind, hergestellt. Das Papier ist ein sehr dauerhaftes so- 
genanntes Urkundenpapier, das, nicht zu dick, den Katalog nicht zu 
allzu starken Bänden anschwellen Hess. Um das Schmutzen zu ver- 
hindern, ist eine nicht glänzend weisse Farbe fftr das Papier gewählt 
und dasselbe quer ganz leicht blau liniirt worden. Die 128 mehr 
oder weniger voluminösen Bände, deren Stärke sich nach dem Umfange 
der betreffenden Abtheilung der verzeichneten Bücher richtet — der 
stärkste umfasst 390 Blätter — sind in sogenanntes englisches Leder- 
tuch gebunden. 

Die innere Einrichtung des Katalogs ist folgende: Am Kopfe 
jeder Folioseite ist eine starke schwarze Linie quer durchgezogen, 25 
Millimeter vom oberen Rande entfernt. In der rechten Ecke des 
durch sie gebildeten Oblongs ist parallel mit ihr, ungefähr in der 
Mitte des Raumes eine 45 Millimeter lange schwarze Linie eingesetzt. 
Ueber derselben steht die Blattzahl des Bandes, unter derselben die 
erste und letzte Signatur der auf der betreffenden Seite verzeichneten 
Werke, also z. B. Da 836 — 850. An der linken Längsseite jedes 
Blattes sind zwei Linien gezogen, 17 Millimeter von dem Rande und 
ebensoweit von einander abstehend. Sie gehen oben 15 Millimeter 
über die starke schwarze Querlinie hinüber, nach unten bis an den 
Rand des plattes. In die erste der durch sie gebildeten Columnen 
wird in gleicher Höhe mit dem Schlagworte des eingetragenen Buches, 
das unterstrichen ist, das Format des Buches (8°. 4«. 2«) eingetragen, 
in der zweiten Columne daneben die Zahlelemente der Signatur, z. B. 
836. 840 u. 8. w. 1 ) Denn diese Zahlen laufen unbekümmert um die 
Formate durch. Auf der rechten Seite des Blattes ist von der starken 
Querlinie nach unten gleichfalls eine Linie gezogen, in der in gleicher 
Höhe mit dem Schlagwort des Titels die Anzahl der Bände des be- 
treffenden Werkes eingetragen ist *). In der grossen 16 Centimeter 
breiten Mittelcolumne des Blattes stehen die Titel der Bücher verzeich- 
net, über dieser Titelcolumne, oberhalb der starken Querlinie, welche am 
Kopfe jedes Blattes sich befindet, ist mit Einem Worte der Inhalt der 
auf der Seite verzeichneten Bücher angegeben, z. B. Ursprung der 
Schrift, Stenographie, Tachygraphie u. s. w. Beginnt eine neue Ab- 
theilung oder Unterabtheilung der Hauptabtheil uug des Katalogs, so 
ist diese dem Wortlaut des Schemas entsprechend in die mittlere Co- 
lumne unter die breite Querlinie eingetragen, z. B. VIII. Verhältniss 



1) Die Buchstabenelemente z. B. Da sind nur einmal rechts oben, wie 
schon bemerkt, geschrieben. 

2) Für Revisionen der Bibliothek ist das nothwendig, um die Bände- 
zahl der Werke rasch übersehen zu können. Bei nicht abgeschlossenen 
Werken ist die Zahl mit Bleistift geschrieben. 

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— 11 — 

der Sprache zur Schrift. 1. Ursprung und Entwicklung der Schrift 
n. s. w. Es sollen auf einer Seite 4— 6 Btichertitel stehen, so dass 
namentlich neuere Auflagen der Werke, — die mit Exponenten ange- 
geben werden, die Grundzahl der ersten vorhandenen aber beibehal- 
ten, — und andere Werke die sich an die vorhandenen unmittelbar 
anschliessen, oder sich auf sie beziehen, leicht eingeschoben werden 
können. Desshalb sind springende Nummern für die Zahlelemente 
gewählt und die jedem beschriebenen Blatte gegenüberstehende linke 
Seite des aufgeschlagenen Bandes ist ganz leer gelassen. Wir haben, 
selbst wenn sich in Zukunft die Bibliothek viel rascher wachsen sollte 
als bisher, in dem Kataloge für hundert Jahre reichlich Raum. Gleiches 
Papier wie das benutzte ist zur Ergänzung einzelner Abtheilnngen in 
ihm in hinreichendem Maasse reservirt. 

Nach diesem neuen Katalog sind nun die Bücher aufgestellt, 
und zwar so, dass die zu ein und derselben Unterabtheilung gehörigen 
Werke, auch räumlich einander, wenn auch nach den drei Formaten 
getrennt, ganz nahe, in der Regel auf ein und demselben Borde, über- 
einander stehen 1 ). Um den neuen Katalog nicht mit von vornherein 
veralteten Signaturen zu belasten, sind die alten Signaturen nicht in 
denselben aufgenommen worden, wohl aber sind, um die Verbindung 
zwischen dem alten Kataloge und dem neuen herzustellen, etwaiger 
Recherchen wegen, die neue Signatur in den alten Standortskatalog nach- 
getragen worden. Um das Umstellen zu erleichtern und die neuen 
Katalogbände bei demselben zu schonen, habe ich auf Papierstreifen, 
welche in der Mitte durch eine Linie von oben nach unten getrennt 
waren, links die neue Signatur und rechts die alte schreiben lassen. 
Mit Hülfe dieser Papierstreifen, welche gleichzeitig mit dem Vorrücken 
des neuen Realkatalogs geschrieben wurden, vollzieht sich die Um- 
stellung der Bibliothek sehr einfach und geregelt. Der alte Stand- 
ortekatalog und der neue Realkatalog werden zu ihr relativ wenig 
in Anspruch genommen und geschont. 

Ich wende mich schliesslich zu meiner eigentlichen Aufgabe, 
das grosse Schema des hiesigen Realkatalogs, so wie er jetzt vorliegt, 
in einigen controversen Punkten zu rechtfertigen beziehungsweise zu 
erläutern. Eine Vorbemerkung sei mir hierzu vorauszuschicken ge- 
stattet, in der ich nur in einigen Sätzen die Grundanschaunngen aus- 
sprechen möchte, die mir bei der Abfassung des Schemas vor Augen 



1) Es ist das allerdings nur dadurch möglich geworden, dass wir hier 
noch genügend Raum haben. — Um die einzelnen kleinen Abtheilungen von 
einander zu scheiden und die Bücher vor dem Umfallen und gegen schiefe 
Stellung zu schützen, habe ich viele, aus Bandeisen einfach hergestellte 
rechtwinklige Büchernalter mit der einen Seite unter die Bücher einge- 
schoben, während die andere Seite des Winkels die Bücher senkrecht hält. 
Ein solcher schwarz lackirter dauerhafter BUcherhalter kostet 16— 18 Pf. 
Durch sie wird der Büchereinband sehr geschont — Die Bücher sind im 
Inneren signirt und tragen äusserlich Schildchen in zwanzig Farbenzusam- 
menstellungen mit den Signaturzahlen. 

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— 12 — 

geschwebt haben, und von denen aus ich die Arbeit zu beurthei- 
len bitte. 

Ich bin der Meinung, dass jeder Realkatalog einer Bibliothek 
ein, so zu sagen, individuelles d. h. ein nur fttr eine bestimmte Biblio- 
thek ausgearbeites Werk sein soll, und dass nur gewisse Grund- 
eintheilungen in der Anlage von Realkatalogen fttr Bibliotheken, 
die Werke aus allen Disciplinen enthalten, gemeinsame sein können. 
Jede Bibliothek, namentlich jede Universitätsbibliothek hat ihr beson- 
deres Gepräge, das ihr die Geschichte der Sammlung aufgedrückt hat. 
In der einen ist dieses Fach besonders stark vertreten, in der andern jenes. 
Gleichmässigkeit des Bücherbestandes ist wohl ein zu erstrebendes, aber 
ein nie erreichtes Ziel. Zufälligkeiten der Entwicklung, z. B. die Schen- 
kung einer guten und bändereichen Specialbibliothek, oder lokale Ver- 
hältnisse werden stets die Gleichmässigkeit des Bestandes stören, wo 
er einmal annähernd hergestellt sein sollte. Hier in Halle z. B. sind 
zahlreiche Schulbücher in die Bibliothek aufzunehmen, die als Pflicht- 
exemplare abgeliefert werden, weil in der Provinz Sachsen sehr viele 
Schulbuchhandlungen, die zahlreiche Werke in vielen Ausgaben er- 
scheinen lassen, vorhanden sind. Würde ich diese hier nicht sammeln, 
so würde ein grosser Theil von ihnen nicht auf eine spätere Nach- 
welt kommen, was die Geschichtschreiber der Pädagogik beklagen 
würden. Dadurch wächst an der hiesigen Bibliothek die Abthei- 
lung Pädagogik sehr rasch an. Da ich nun meine, dass ein zu prak- 
tischen Zwecken einer bestimmten Bibliothek angelegter Realkatalog 
den eigentümlichen Verhältnissen derselben Rechnung tragen soll, 
muss dieser Katalog auf allgemeine Anwendbarkeit und unmittelbare 
Uebertragbarkeit auf andere Sammlungen verzichten. Pädagogik z. B., 
welche in den meisten Universitätsbibliotheken als auf Erziehung an- 
gewendete Philosophie der Abtheilung Philosophie mit Recht ange- 
gliedert ist, musste also meiner Ansicht nach auf der hiesigen Bibliothek 
daher eine besondere Hauptabteilung bilden. Keineswegs möchte ich 
jedoch ans dieser Erhebung der Pädagogik zu einem Hauptfache den 
Schluss abgeleitet sehen, ich fordere, dass an allen Bibliotheken die 
Pädagogik zu einer Hauptabtheilung gemacht werde. 

Umgekehrt möchte ich die. Auflösung einzelner hier noch zu- 
sammengehaltener Hauptabtheilungen in mehrere Hauptabteilungen für 
andere Bibliotheken schon aus rein äusseren Gründen für angezeigt 
erachten. Ich habe hier z. B. die Geschichte noch unter Einer Haupt- 
abtheilung vereinigt. Da es nicht zweckmässig ist, die Zahlelemente 
der Signaturen, wenn dieselben auch auf dem äusseren Einbände an- 
gebracht werden sollen, über vier Stellen anwachsen zu lassen, an 
einzelnen Bibliotheken z. B. die Abtheilung: Deutsche Geschichte (hier 
Ne) aber mehr als 9999 Nummern zählen wird, so halte ich es für 
vernünftig, eine solche Abtheilnng zu einer Hauptabtheilung zu machen, 
eventuell sie in zwei Abtheilungen zu zerlegen. Ich verzichte also 
fttr meinen Entwurf von vornherein auf einen streng logischen, be- 

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— 13 — 

ziehungsweise systematisch in sich gegliederten Aufbau des Schemas. 
Praktische d. h. bibliothekarische Gesichtspunkte müssen der streng 
wissenschaftlichen Eintheilung der gesammten Büchermasse und der 
Gliederung der einzelnen Hauptabtheilungen überhaupt beigemischt, ja 
hier und da übergeordnet werden. Wenn z. B., wie, ich in einem Kata- 
logsentwurfe gesehen, die gesammte christliche Theologie in der Haupt- 
abtheilung: Religionswissenschaft unter der Abtheilung: Semitische Re- 
ligionen untergebracht war, so möchte ich das, von allem Andern 
abgesehen, aus bibliothekarischen Gründen für falsch halten. 

Trotz dieser Einschränkungen wird aber doch jeder Realkatalog 
den Charakter der wissenschaftlichen Bewegung seiner Zeit an sich 
tragen müssen, gleichsam einen Durchschnitt derselben repräsontiren. 
Das beweisen uns schon bei flüchtigster Durchsicht die Dispositionen 
der Realkataloge der verschiedenen Zeiten, wie sie z. B. bei Petzholdt 
zusammengestellt sind. Ich hoffe, dass man es auch dem vorliegenden 
Entwürfe ansehen wird, dass sein Autor nach intimer Fühlung mit der 
wissenschaftlichen Bewegung unserer Tage gesucht hat. 

Steht man der Büchermasse einer modernen Bibliothek, welche 
Bücher aus allen Gebieten enthält, gegenüber, so bietet sich sofort 
eine Eintheilung dar, welche für ältere Bibliotheken nicht so nahe 
lag. In diesen waren im Wesentlichen nur Bücher vorhanden, die 
mit irgend einer Wissenschaft in näherer oder fernerer Beziehung 
standen; von Schriften, die um ihrer Form, dieses Wort im weitesten 
Sinne gefasst, willen aufbewahrt wurden, gab es fast nur die klas- 
sischen Autoren und mehr oder weniger zahlreiche deutsche schön- 
wissenschaftliche Schriften. Wie ist das anders geworden! Zahlreiche 
Schriften in zahlreichen bis vor einem halben Jahrhundert nur 
Wenigen bekannten Sprachen und Dialekten besitzt jetzt jede grössere 
Bibliothek, von den Klassikern der modernen Literaturen zu schweigen. 
Man könnte daher auf die Idee verfallen, die Bticherschätze einer 
Bibliothek in zwei grosse Massen zu sondern: 1. wissenschaftliche 
Werke; 2. Werke, die ihrer Form, ihrer Sprache, ihres künstlerischen 
Werthes u. s. w. wegen aufbewahrt werden. So durchgreifend diese 
Unterscheidung sein möchte, so wenig dürfte ihre einseitige An- 
wendung vom bibliothekarischen Gesichtspunkte aus zu billigen sein. 
Die Theilung der Bibliothek in eine strengwissenschaftliche und eine 
mehr oder weniger schönwissenschaftliche Abtheilung würde nament- 
lich auch für eine Universitätsbibliothek nicht unbedenklich sein. Denn 
den Universitätsbibliotheken soll der Charakter streng wissenschaft- 
licher Bibliotheken gewahrt bleiben. Die schönwissenschaftliche Lite- 
ratur soll nicht so wohl um ihrer selbst willen, vielmehr nur als Ob- 
jekt wissenschaftlicher Untersuchung, als nothwendige Grundlage, als 
Material für grammatische, aesthetische, literarhistorische etc. Forschung 
vorhanden sein. Darum ist diese Unterscheidung im vorliegenden Ka- 
taloge nicht zum Ausdrucke gekommen. Mitgewirkt hat sie aber doch 
bei der Grunddisposition derselben. 

131 
Beiheft 3. 2 



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— 14 — 

Alle wissenschaftlichen Disciplinen, die in unseren Tagen gepflegt 
werden, hat man mit Recht in Geisteswissenschaften und Naturwissen- 
schaften getheilt. Diese Scheidung, die jetzt bei fast allen wissenschaft- 
lichen Systematikern Anerkennung findet, habe ich dem vorliegenden 
Schema zu Gründe gelegt, jedoch gewissennassen so, dass sie sich 
mit der obigen kreuzt. An der Spitze aller Geisteswissenschaften 
steht die Sprachwissenschaft, die sich ftir einzelne Gebiete zur Alter- 
tumswissenschaft erweitert. In dieser Gruppe von drei Hauptabthei- 
lungen (B. C. D.), sind unter Andern alle die Schriften untergebracht, 
die in erster Linie ihrer Form wegen in einer Bibliothek aufbewahrt 
werden, und die einzelnen Werke aus den verschiedenen Literaturen 
sind in den Unterabtheiiungen alphabetisch nach den Schlagworten 
d. h. hier nach rein bibliothekarisch praktischen Rücksichten geordnet. 
Eine streng wissenschaftliche Eintheilung war ja hierbei der Natnr 
des Gegenstandes nach doch nicht möglich. Ich weiss wohl, dass ich 
hiermit gegen die Ansichten vieler Bibliothekare Verstössen habe, die 
für die verschiedenen Literaturdenkmale bald eine chronologische, bald 
eine mehr systematische Gruppirung z. B. in Historiker, Philosophen 
u. s. w. vorziehen. Aber jede dieser Eintheilungen hat ihre grossen 
Bedenken. Zusammengehöriges wird durch sie doch zerrissen, die 
chronologische Datierung macht Schwierigkeiten u. 8. w. Da bin ich 
der Praxis gefolgt, welche ich von Sachkennern gebilligt gefunden habe. 
Für die alphabetische Anordnung der klassischen Autoren hat sich 
schliesslich Fr. Ritschi, der sie bei der Anlage des Bonner Katalogs 
noch nicht aeeeptiert hatte, unzweideutig ausgesprochen; J. Zacher 
theilte meine Ansicht über die Ordnung der verschiedenen Literaturen 
vollständig und meine früheren Vorgesetzten und Freunde, J. Gilde- 
meister und J. Caesar, billigten mein Aufstellungsverfahren, dessen 
Vorzüge einleuchtend sind. Hat man doch auf diese Weise die Werke 
eines bedeutenden Schriftstellers nebst der gesammten Literatur über 
sie, nach bestimmten Grundsätzen geordnet, vollständig zusammen und 
kann den Standort derselben in der Bibliothek leicht ohne Signatur auf- 
finden, wie ich denn überhaupt hoffe, dass die meisten nach diesem 
System gestellten Werke leicht, ohne dass es nöthig ist die Signatur 
immer wieder nachzuschlagen, aufgefunden werden können. 

Dass ich die alphabetische Aufstellung von Werken strengwis- 
senschaftlichen Inhalts in diesem Realkataloge, wie es sich von selbst 
versteht, vermieden habe, wird die Durchsicht desselben ergeben. Nur 
an einzelnen Stellen ist sie mit vollem Bewusstsein für grössere Par- 
tien beibehalten. Dass ich z. B. die Schriften zur Chemie und Al- 
chemie, die vor Lavoisiers Begründung der heutigen wissenschaftlichen 
Chemie erschienen sind, nur alphabetisch geordnet habe, wird man mir, 
denke ich, weniger zum Fehler anrechnen, als dass ich die Monogra- 
phien zum römischen und deutschen Civilrechte nach dem Alphabete 
der Materien, von denen sie handeln, geordnet habe. Ich habe aber 
das Eine wie das Andere mit voller Ueberlegung gethan. An Biblio- 

132 

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— 15 — 

theken finden sich selten juristisch gebildete Beamte. Daher ist die 
Führung des juristischen Realkatalogs für viele Bibliotheken eine 
wahre Crux. Ist von Haus aus eine bestimmte Ordnung in dem Ka- 
talog befolgt worden, so ist diese, wie ich aus Erfahrung weiss, hier 
und da bald wieder verlassen, weil nicht mehr verstanden worden. 
Aber wenn sie auch verstanden wird, macht die Eintragung doch 
Mühe. Denn in den systematischen Darstellungen des Civilrechts herrscht 
nichts weniger als Uebereinstimmung. Der Eine setzt eine wichtige 
Materie in diesen Theil des Systems, der andere in jenen, und wollte 
man etwa den Pandektentiteln folgen, so würde damit auch keine 
systematische Eintheilung gewonnen sein, davon ganz abgesehen, dass 
es für einen nicht juristisch gebildeten Bibliothekar schwer sein möchte 
immer die richtigen einschlagenden Titel dort zu finden. Da ich nun 
das Glück hatte einen wissenschaftlich hoch gebildeten Juristen vorüber- 
gehend unter meinen Beamten zu haben, so habe ich das Schema des 
juristischen Katalogs so ausfuhrlich ausarbeiten lassen, wie es vorliegt, 
und indem ich ihn gleichzeitig nacli bibliothekarisch-praktischen Gesichts- 
punkten anlegen Hess, wird auch jeder Unordnung in seiner Fortführung 
vorzubeugen gesucht. 

Dass ich an die Spitze der zwanzig Hauptabtheilungen die 
Hauptabtheilung Bttcherkunde und allgemeine Wissenschaften gestellt 
habe, und hier auch wie überall Zeitschriften und gesammelte Werke 
alphabetisch geordnet habe, wird hoffentlich keinen Anstoss erregen. 
Man kann höchstens über die Worte streiten, unter denen hier 
diese Abtheilung zusammengefasst ist. Eben so wenig wird die 
weitere Eintheilung der Geisteswissenschafen, wenn man die oben 
von mir geltend gemachten Restriktionen in Erwägung zieht, ernstlichen 
Bedenken unterliegen. Die Hauptabtheilung: Culturgeschichtc und all- 
gemeine Religionswissenschaft könnte leicht etwas wie Zukunftsmusik 
klingen. Ich habe sie in der That auch zum Theil gebildet, weil ich 
glaube, dass in dieser Richtung zukünftig stark gearbeitet werden 
wird. Eine grosse Anzahl Werke, welche sich in keines der übrigen 
Fächer so recht einreihen lassen wollten, bin ich übrigens durch ihre 
Bildung losgeworden. Die Disposition dieser Hauptabtheilung, wie 
die einzelner anderer Wissenschaften, die gleichfalls noch keine all- 
gemein anerkannte Gliederung haben, wie z. B. die der National- 
ökonomie, haben natürlich das meiste Kopfzerbrechen gemacht. Man 
wird das hoffentlich der Arbeit nicht zu deutlich anmerken. 

Den Uebergang von den Geisteswissenschaften zu den Natur- 
wissenschaften lasse ich durch die Geographie bilden, deren moderne 
Vertreter ja so grossen Werth darauf legen, dass ihre Disciplin nicht 
mehr in ihrer alten überlieferten Stellung verbleibe, vielmehr sich zn 
den aufstrebenden Naturwissenschaften zu rechnen habe. Dass die 
Grenzlinie zwischen dieser neuen geographischen Disciplin und ein- 
zelnen anderen Wissenschaften (Geologie, Physik) nicht einfach zn 
ziehen ist, liegt auf der Hand. Ich habe hier so gut als möglich zu 

133 

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— 16 — 

vermitteln gesucht. — Dass bei der Anlage der Kataloge der Natur- 
wissenschaften einige ganz besonders anerkannte Lehrbücher dieser 
Diseiplinen die Unterlagen abgegeben haben, wird man hoffentlich 
natürlich finden. Für die Medicin sind die bekannten Jahresberichte 
über die Fortschritte der Medicin zu Käthe gezogen worden 1 ). 

Schliesslich glaube ich hier den Eintrag mittheilen zu sollen 
den ich auf das Vorsatzblatt des ersten Bandes des hiesigen Real- 
kataloges gesetzt habe: 

„Dieser Realkatalog ist in seiner Grundeintheilung entworfen im 
Jahre 1879 von dem zeitigen Universitätsbibliothekare Dr. 0. Hartwig, 
der die Oberaufsicht über das ganze Katalogisirungswerk geführt hat. 
Die Disposition der einzelnen Abtheilungen rührt zum Theil von dem- 
selben, zum Theil von den Beamten, namentlich von dem ersten Gustos 
Dr. 0. Grulich her. Die Abtheilungen K. und L. hat der erste Ama- 
nuensis und spätere Professor honorarius Dr. jur. W. von Brtinneck 
nach Besprechung mit dem Oberbibliothekar ausgeführt. Die einzelnen 
Abtheilungen haben ausgearbeitet und geschrieben: 

A. der 2. Custos Dr. A. Graesel, 

B. der Hülfsarbeiter Dr. H. Collitz*), 

C. der Hülfsarbeiter Dr. W. Jahr, 

Da — Dl. der Hülfsarbeiter Dr. G. Kossinna 3 ), 
Dm — n. der Hülfsarbeiter Dr. H. Collitz, 

E. der Hülfsarbeiter Dr. W. Jahr, 

F. der Hülfsarbeiter Dr. H. Collitz, 

G. der 2. Custos Dr. A. Graesel, 

H. der Hülfsarbeiter Dr. W. Drexler, 

1. der Hülfsarbeiter Dr. W. Schultze, 

K. der 1. Amannensis Dr. W. von Brtinneck, 

L. derselbe, 

M. der Hülfsarbeiter Dr. W. Drexler, 

Na — e; k — n; u — v. der 2. Custos Dr. A. Graesel, 

Nf— i; o — t. der Hülfsarbeiter Dr. W.Jahr, 

0. der Hülfsarbeiter Dr. G. Kossinna, 

Pa. der 2. Custos Dr. A. Graesel, 

Pb — d. der 1. Custos Dr. 0. Grulich, 

1) Einzelne Verschiedcnbeiten und Unebenheiten des »Schemas in den 
Unterabtheilungen erklären sich aus der Verschiedenheit der Bearbeiter. Es 
ist bei der grössten Aufmerksamkeit nicht möglich derartige Abweichungen 
von dem adoptirten Grundschema zu unterdrücken, und sind sie einmal vor- 
handen und bemerkt, so würde es sich kaum verlohnen desshalb die betref- 
fenden Partieen des Bandes umzustellen. — In den den Bänden vorgeschrie- 
benen Schemata sind keine Verweise bei gleicher wiederkehrender Anord- 
nung angebracht, sondern alles ist einzeln ausgeschrieben. Für den Druck 
das alles zu wiederholen, schien überflüssig. 

2) Jetzt Professor in Nordamerika. 

3) Jetzt Custos in Bonn. 

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— 17 — 

Pe. der Hülfsarbciter Dr. W. Schultze, 
Q. der 1. Custos Dr. 0. Grulich, 
R. derselbe, 

Sa. der Ilülfsarbeiter Dr. W. Jahr, 
Sb. der Ilülfsarbeiter Dr. W. Drexler, 
Sc. der Signator cand. phil. E. Rowe, 
T. der Ilülfsarbeiter Dr. W. Jahr, 
U. der 1. Custos Dr. 0. Grulich. 

Die ganze Masse der Zettel hat in die zwanzig Abtheilungen 
einzeln eingeordnet der zeitige 2. Custos C. Verncr, später Professor 
der slavischen Philologie an der Universität Kopenhagen *). Geschrie- 
ben ist dieser Katalog vom 1. Juli 1884 bis zum 15. März 1888. Die 
Nachträge und Fortsetzungen rühren seit Oktober 1885 von dem Unter- 
bibliothekar Dr. M. Perlbach her." 

Dr. 0. Hartwig. 



I) Einen Rest übrig gebliebener nicht leicht unterzubringender Zettel 
habe ich vertheilt. Verncr ist mittler Weile zum Mitgliede der K. Akademie 
in Kopenhagen gewählt worden. 



135 



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A. 

Büchcrkunde und Allgemeine Schriften. 

Aa. 
Bibliothekswissenschaft. 

I. Zeitschriften. 

II. Schriften über Bibliotheken, Bibliothekswissenschaft und Biblio- 
thekswesen im Allgemeinen. 

III. Geschichte, Beschreibung und Statistik öffentlicher Bibliotheken 
in einzelnen Zeiträumen. 

1. Im Alterthum (s. Cb III, 2). 

2. Im Mittelalter. 

3. In der Neuzeit. 

IV. Geschichte, Beschreibung und Statistik öffentlicher Bibliotheken 
in einzelnen Ländern (einschliesslich der Fachbibliotheken). 

1. Europa. 

A. Im Allgemeinen oder mehrere europäische Staaten. 

B. Einzelne europäische Staaten. 

a. Deutschland. 

ct. Im Allgemeinen und einzelne deutsche Staaten. 
jp. Einzelne deutsche Städte. 

b. Oestcrreich-Ungarn. 

c. Schweiz. 

d. Belgien. 

e. Holland mit Luxemburg. 

f. Grossbritannien. 

g. Frankreich, 
h. Spanien. 

i. Portugal. 

k. Italien. 

1. Griechenland. 

m. Türkei und die übrigen Balkanstaaten. 

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— 20 — 

n. Ru ss 1 and. 

o. Schweden und Norwegen. 

p. Dänemark. 

2. Asien. 

3. Afrika. 

4. Amerika. 

A. Nordamerika. 

B. Südamerika. 

5. Australien. 

V. Geschichte und Beschreibung von Privatbibliotheken (Alphabetisch 
nach den Namen der Besitzer). 

VI. Biographien von Bibliothekaren. 

Ab. 
Bibliographie. 

I. Allgemeine bibliographische Zeitschriften. [Bibliographische Zeit- 
schriften einzelner Länder s. bei diesen.] 

II. Allgemeine Schriften zur Bibliographie und Bibliophilie. Biblio- 
graphische Handbücher. 

III. Geschichte der Bibliographie und Bibliophilie. 

1. Im Allgemeinen. 

2. Biographien einzelner Bibliographen und Bibliophilen. 

IV. Bibliographie der Bibliographien. 

V. Allgemeine Bibliographien und Bücherlexica [einschliesslich der 
mehrere Wissenschaften behandelnden Bibliographien. Biblio- 
graphien einzelner Wissenschaften siehe bei diesen]. 

VI. Bibliographien einzelner Zeiträume. 

1. Bibliographien der Incunabeln im Allgemeinen. [Biblio- 
graphien der Incunabeln einzelner Länder s. bei diesen. 
Geschichte der Incunabeln s. unter Ac] 

2. Bibliographien der Literatur des 16. Jahrhnndcrts. 
3- jj „ „ „ 17. „ 

4. „ „ 18. „ 

**• n n n n !"• » 

VII. Bibliographien einzelner Länder resp. Städte derselben (geordnet 
wie bei Aa.) [= Verzeichnisse der in den betreffenden Län- 
dern resp. Städten erschienenen Schriften, einschliesslich der 
Gesammtvcrlagskataloge, der Bibliographien der Schul programme 
und akademischen Schriften]. 

VIII. Bibliographie der Anonymen und Pseudonymen. 
IX. Buchhändlerkataloge. 

Ac. 
Buchdruckerkunst und Buchhandel. 

I. Buchdruckerkunst. 

138 



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— 21 — 

1. Allgemeine Schriften zur Buchdruckerkunst. 

2. Geschichte der Buchdruckerkunst in ihrem ganzen Umfange 
und spcciell des Druckes mit beweglichen Typen und der 
Stereotypie. 

A. Geschichte der Erfindung der Buchdruckerkunst. 

a. Darstellungen der Geschichte der Erfindung der 
Buchdruckerkunst und ihrer Vorgeschichte. 

b. Geschichte der Incunabeln. [Die Geschichte der 
lncunabeln in einzelnen Ländern siehe bei diesen. 
Bibliographie der Incunabeln s. unter Ab.] 

B. Geschichte der Buchdruckerkunst von ihrer Erfindung 
bis zur Zeit des betr. Autors. 

a. Im Allgemeinen. 

b. In einzelnen Ländern (geordnet wie bei Aa.). 

c. Geschichte einzelner Ofticincn. 

d. Biograpliien von Druckern. 

3. Technik der Buchdruckerkunst. 
II. Buchhandel. 

1. Allgemeine buchhändlcrischc Zeitschriften. [Buchhändle- 
rische Zeitschriften einzelner Länder s. bei diesen.] 

2. Allgemeine Schriften zum Buchhandel. 

3. Geschichte und Statistik des Buchhandels. 

A. Im Allgemeinen. 

B. In einzelnen Zeiträumen. 

a. Im Alterthum (s. Ob III, 2) und Mittelalter. 

b. In der neueren Zeit. 

C. In einzelnen Ländern (geordnet wie bei Aa.). 

D. Geschichte einzelner buchhändlcrischcr Firmen. 

E. Biographien von Buchhändlern. 

4. Technik des Buchhandels. 

Ad. 

Allgemeine Wissenschaftskundc und Geschichte der 

Wissenschaften. 

I. Allgemeine Schriften über Wcrth oder Unwcrth der Wissenschaf- 
ten etc. 
II. Classification der Wissenschaften. Allgemeine Wissenschaftelehre. 

III. Methodologie im Allgemeinen. 

IV. Geschichte der Wissenschaften. 

1. Im Allgemeinen. 

2. In einzelnen Zeiträumen. 

A. Im Alterthum. 

B. Im Mittelalter. 

C. In der Neuzeit. 

3. In einzelnen Ländern (geordnet wie bei Aa.). 

13U 



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— 22 — 

V. Gelehrtengeschichtc. 

1. Allgemeines zur Gelehrtengescliichte. 

2. Gesammelte Biographien und Gelehrtenlexica s. Nv. 

3. Einzelbiograpbicn von Gelehrten s. bei den betreffenden 
Wissenschaften. 

4. Vom Gclehrtenstande. 

Ae. 

Geschichte und Publicationen von Akademien und 

gelehrten Gesellschaften. 

I. Allgemeines über Akademien und gelehrte Gesellschaften über- 
haupt. 
IL Akademien und gelehrte Gesellschaften in einzelnen Ländern 
(geordnet wie bei Aa.). 

Anmerkung. Es handelt sich hier nur um Akademien resp. ge- 
lehrte Gesellschaften allgemeinen Characters, während diejenigen, welche 
einzelne Wissenschaften pflegen, diesen zugewiesen sind. Die Anordnung 
derselben innerhalb der einzelnen Länder erfolgt nach der alphabetischen 
Reihenfolge der Städte, in welchen sie ihren Sitz haben. Wandergesell- 
sehaften stehen den betreffenden Ländern voran. Bei den einzelnen Aka- 
demien ist geschieden: a) Geschichte und b) Publicationen. 

Anhang: Allgemeine Museographie. 

Af. 
. Allgemeine Schriften. 

I. Zeitschriften allgemeinen Inhalts. 
IL Systematische Encyklopädien. 

III. Real- und Conversationslexika. 

IV. Sammlungen von Schriften verschiedener Verfasser zu allen oder 
mehreren Wissenschaften. 

V. Gesammelte Schriften einzelner Verfasser. 

VI. Einzel Schriften zu mehreren Wissenschaften. 

VII. Sammlungen von Briefen Mehrerer vermischten Inhalts. 



B. 

Allgemeine Sprachwissenschaft und Orientalische Sprachen. 

Ba. 
Allgemeine linguistische Schriften. 

I. Bibliographie. Literatur der Grammatiken, Lcxica und Wörter- 
sammlungen. 
IL Geschichte der Sprachwissenschaft. 

140 



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— 23 — 

1. Allgemeines. Einzelne Länder und Zeiträume. 

2. Biographien von Sprachforschern. 

III. Zeitschriften. 

IV. Gesammelte Abhandlungen. 

1. Verschiedener Verfasser. 

2. Desselben Verfassers. 

V. Philosophische oder allgemeine Grammatik. 

1. Schriften über den Ursprung der Sprache. 

2. Uobrige Schriften zur philosophischen Grammatik. 

VI. Vergleichende und historische Grammatik im Allgemeinen nebst 
linguistischer Ethnographie. 

1. Ge8ammtwerke. 

2. Verwandtschaftsverhältnisse und Classification aller oder 
einer Reihe verschiedener Sprachen. Sprachkarten. 

3. Vergleichende Wörtersammlungen. Sammlungen von Ueber- 
setzungen des Vaterunsers u. dgl. 

4. Polyglotte Wörterbücher. 

5. Grammatische Abhandlungen, die sich auf mehrere ver- 
schiedene Sprachstämme erstrecken. Vermischtes (z. B. 
über die Ursprache, über die Methode der Sprachwissen- 
schaft, über Principien der Sprachgeschichte, über Fremd- 
wörter u. a.). 

VII. Sprachphysiologie. (Phonetik.) (vgl. auch Physiologie Uc III, 2.) 
VIII. Verhältniss der Sprache zur Schrift. 

1. Ursprung und Entwickclung der Schrift. Sammlungen ver- 
schiedener Schriftarten. 

2. Allgemeines über Transscription. Standard Alphabete. 

3. Pasigraphie. 

4. Kryptographie. 

5. Stenographie. 

A. Geschichte und Literatur der Stenographie. 

B. Systeme und Lehrbücher. 

6. Orthographie im Allgemeinen. 

Bb. 
Allgemeine orientalische Schriften. 

I. Bibliographie und Geschichte der orientalischen Studien. 

1. Bibliographie und Litcrärgesshichte. 

2. Biographien von Orientalisten. 

A. Mehrere Orientalisten. 

B. Einzelne Orientalisten. 
IL Periodische Schriften. 

1. Zeitschriften ftir orientalische Philologie. 

2. Verhandlungen des internationalen Oricntalistencongresses. 
III. Sammelwerke verschiedener Verfasser. 

141 



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— 24 — 

IV. Gesammelte Abhandlungen desselben Verfassers. 
V. Schriften über das gegenseitige VerhältnLss des hamitischen, semi- 
tischen und indogermanischen Sprachstammes. 
VI. Encyclopädischc Wörterbücher. 
[VII.] Sammlungen von Texten aus verschiedenen orientalischen 

Sprachen s. u. III. 
VIII. Vermischte Schriften. 

De. 
Ilamitische Sprachen. 

Anmerkung. Bei den einzelnen Sprachen dieses und der folgenden 
Abschnitte ist, soweit nicht eine ausführlichere Eintlieilung angegeben ist, als 
Schema, welches nach Bedarf auch vereinfacht wurde, zu Gründe gelegt: 
Allgemeine Schriften, Grammatik, Wörterbücher, Texte, Literaturgeschichte. 

I. Acgyptisch. 

1. Altägyptisch. 

A. Allgemeine Schriften. 

a. Bibliographie. 

b. Zeitschriften. 

B. Sprache und Schrift. 

a. Grammatiken. 

b. Wörterbücher. 

c. Schrift (Hieroglyphen). 

C. Texte. 

a. Steininschriften. 

I. Sammlungen mehrerer Inschriften. 
II. Einzelne Inschriften (alphabetisch nach den 
Fundorten.) 

b. Papyrus-Textc. 

a. Sammlung mehrerer Papyrus. 
t 3. Einzelne Papyrus-Texte (alphabetisch nach den 
Namen). 

D. Alterthumskunde und Literaturgeschichte. 

2. Koptisch. 

II. Libysche Sprachen. 

1. Berber (Ta-Maschcq). 

2. Kabylen. 

III. Kuschitische Sprachen (Bedscha, Bilen, Saho oder Schoho, Fa- 
lascha, Agau, Galla, Dankali, Somali). 

Bd. 

Semitische Sprachen ausser Hebräisch. 

[Vgl. die Anmerkung zu Bc] 

I. Allgemeine und vergleichende Schriften. 

1. Bibliographie. 

2. Zeitschriften. 

142 



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— 25 — 

3. Sammelwerke verschiedener Verfasser. 

4. Gesammelte Abhandlungen einzelner Verfasser. 

5. Allgemeine Einleitungen in die semitischen Sprachen. En- 
cyclopädische Darstellungen der semitischen Sprachwissen- 
schaft. 

6. Schriften zur Grammatik mehrerer semitischer Sprachen. 

7. Schriften zur Wortforschung mehrerer semitischer Sprachen. 

8. Sammlungen von Texten aus mehreren semitischen Sprachen. 

9. Sammlungen von Inschriften ans mehreren semitischen 
Sprachen. 

10. Vermischte Schriften. 
II. Assyrisch nebst der Literatur über Keilschrift im Allgemeinen, 
sowie Sumerisch und Akkadisch. 

III. Chaldäisch (West- oder Biblisch- Aramäisch) nebst Schriften über 
das Aramäische im Allgemeinen. 

1. Allgemeine Schriften. 

2. Grammatische Schriften. 

3. Wörterbücher und Schriften zur Wortforschung. 

4. Inschriften. 

5. Texte. 

IV. Syrisch (= Ost-Aramäisch). 

1. Alt-Syrisch. 

A. Einleitende Schriften. 

B. Grammatische Schriften (nebst Schriften zur Metrik). 

C. Wörterbücher. 

D. Texte. 

a. Sammlungen mehrerer Texte. 

b. Einzelne Autoren nebst einzelnen Schriften unge- 
nannter Autoren. 

2. Mandäisch. 

A. Grammatisches. B. Texte. 

3. Neu-Syrisch. 

A. Grammatisches. B. Texte. 
V. Phöni zisch. 
VI. Arabisch. 

1. Bibliographie und Geschichte der arabischen Sprache. 

2. Sprache und Schrift. 

A. Grammatiken. 

B. Wörterbücher. 

C. Metrik. 

D. Paläographie nnd Inschriftenkunde. 

3. Texte. 

A. Chrestomathien nebst Conversationsbüchern, Sprtich- 
wörtersammlnngen, Erzählungen im Vulgärdialekt u. 
dergl. 

B. Sammlungen mehrerer Autoren. 

143 



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— 26 — 

C. Der Koran. 

a. Einleitungen. 

b. Ausgaben. 

c. Uebersctzungen. 

(1. Einzelne Abschnitte, 
e. Erläuterungsschriften. 

D. Einzelne Autoren. 

E. Einzelne Werke ungenannter Autoren. 

4. Literaturgeschichte. 

5. (Anhang zum Arab.:) Maltesisch. 
VII. Himjarisch (= Sudarabisch). 

VIII. Aethiopisch. 

1. Geez. 

2. Nen-Aethiopisch. (Amhara, Tigre' und Tigrina.) 

De. 

Hebräisch. 

I. Bibliographie. 
IL Sprache und Schrift. 

1. Allgemeine und vermischte Schriften. 

A. Geschichte der hebräischen Sprache und Sprachwis- 
senschaft. Einleitungen in das Studium der hebr. 
Sprache. 

B. Vermischte und gesammelte Schriften zur hebräischen 
Grammatik. 

2. Grammatiken. 

3. Einzelschriftcn zur Grammatik. 

A. Schrift-, Laut- und Accentlehre. 

B. Wortlehre (Stammbildung, Flexion, Etymologie, Syno- 
nymik, Phraseologie). 

C. Satzlehre. 

4. Wörterbücher. 

5. Metrik. 

6. Paläographie und Inschriftenkunde. 
III. Texte. 

1. Der Talmud. 

A. Gesammtausgaben nebst Indices. 

a. Ausgaben und Uebersctzungen der Mischnah. 

b. Ausgaben und Uebersctzungen des Jernsalemischen 
Talmud. 

c. Ausgaben und Uebersctzungen des Babylonischen 
Talmud. 

d. Register zum gesammten Talmud. 

B. Einzelne Tractate („Massichtot"). 

C. Erläuterungsschriften. 

144 



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— 27 — 

2. Uebrige rabbinische Schriften. 

A. Sammelwerke und Chrestomathien. 

B. Einzelne Werke ungenannter Autoren. 
0. Einzelne hebräische Autoren. 

3. (Anhang) Jüdisch-deutsche Schriften. 

A. Anleitungen zur jüdisch-deutschen Sprache 

B. Jüdisch-deutsche Texte. 

IV. Literaturgeschichte der nachbiblischen Zeit. 

Bf. 

Indogermanische Sprachen. 

[Vgl. die Anmerkung zu Bc] 

I. Allgemeine und vergleichende Schriften. 

1. Bibliographie. 

2. Geschichte der vergleichenden Sprachwissenschaft. Schrif- 
ten über die Stellung, den Nutzen, die Methode der vergl. 
Sprachwissenschaft. Einleitungen in das Studium der indo- 
germanischen Sprachen. 

3. Zeitschriften. 

4. Sammelwerke verschiedener Verfasser. 

5. Verwandtschaftsverhältnisse der indogermanischen Sprachen; 
Heimath und Culturstufe des indogerm. Urvolkes u. ähnl. 

6. Vergleichende Grammatik. 

A. Gesammtdarstellungen. 

B. Einzelne Theile der vergl. Grammatik. 

a. Mehrere Theile; Gesammelte Abhandlungen Ein- 
zelner; Vermischtes. 

b. Vergleichende Lautlehre. 

c. Vergleichende Stammbildnngs- und Flexionslehre. 

d. Vergleichende Syntax. 

7. Vergleichende Etymologie. 
IL Indische Sprachen. 

1. Altindisch (Sanskrit). 

A. Allgemeines und Vermischtes. 

a. Bibliographie. 

b. Zeitschriften. 

c. Sammelwerke verschiedener Verfasser. 

d. Gesammelte Abhandlungen einzelner Verfasser, 
c. Vermischtes. 

B. Altindische Sprache und Schrift. 

a. Gesammtdarstellungen. 

b. Monographien zur Grammatik und Metrik. 

c. Lehrbücher. 

d. Wurzel Verzeichnisse und Wörterbücher. 

145 



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— 28 — 

C. Texte. 

a. Vedische Texte. 

a. Rig-Veda nebst Literatur über die Vcden im 
Allgemeinen. 
1. Ausgaben. 
II. Uebersetzungen. 

III. Indiccs. Wörterbücher. 

IV. Erläuterungsschriften. 
ß. Säma-Veda. 

y. Yajur-Veda. 

I. Schwarzer Yajns (Taittirtya-Sanhita, Käthaka 

Maiträyani-Sanhita). 
IL Weisser Yajns (Vajasaneyi-Sanhitä). 
6. Atharva-Veda. 

b. Sanskrit-Texte. 

a. Sammlungen mehrerer Texte. 

ß. Einzelne Texte ungenannter Autoren. 

y. Texte einzelner Autoren. 

c. Inschriften. 

D. Literaturgeschichte und Alterthümer. 

a. Literaturgeschichte. 

b. Alterthümer. 

2. Präkrit. 

3. Päli. 

4. Neuindische Sprachen. 

A. Allgemeine und Vergleichende Schriften. 

B. Einzelne neuindische Sprachen in Indien in alphab. 
Reihenfolge. 

C. Zigeunerisch. 
III. Iranische Sprachen. 

1. Avestisch (= „Zend" oder „Altbaktrisch") nebst allge- 
meinen und vergleichenden Schriften über die iranischen 
Sprachen. 

A. Gcsammtdarstellnngen der Grammatik. 

B. Monographien zur Grammatik nebst Metrik u. Schrift. 

C. Wörterbücher. 

D. Texte. 

a. Ausgaben des Avesta und einzelner Theile des 
Avesta. 

b. Uebersetzungen. 

c. Erläuterungsschriften. 

E. Alterthnmsknnde und Vermischtes. 

2. Altpersisch. 

3. Mittelpersisch. 

A. Pehlevi (= „Huzväresh"). 

B. Parsi (= „Päzend"). 

146 



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— 29 — 

4. Neupersisch. 

A. Grammatisehe Schriften. 

B. Chrestomathien. 

C. Wörterbücher. 

D. Texte. 

a. Sammlungen von Texten. 

b. Texte einzelner Autoren nebst einzelnen Texten 
ungenannter Autoren. 

E. Literaturgeschichte und vermischte Schriften. 

5. Lebende iranische Sprachen ausser Nenpersisch. 

A. Beluci. 

B. Afghanisch (= Pasto, Pnstu). 

C. Kurdisch. 

D. Ossetisch. 
IV. Armenisch. 

1. Bibliographie. 

2. Grammatische Schriften. 

3. Wörterbücher. 

4. Texte. 

A. Sammlungen von Texten. 

B. Einzelne Texte ungenannter Autoren. 
C Texte einzelner Autoren. 

5. Literaturgeschichte und Vermischtes. 

[Kleinasiatische Sprachen (Lykisch, Phrygisch u. s. w.) 8. unter 
Klass. Philologie: Inschriften.] 

Bg. 

Europäisch-asiatische Sprachen nicht indogermanischer 
oder semitischer Abkunft. 

[Vgl. die Anmerkung zu Bc] 

I. Baskisch. 
II. Ural-altaische Sprachen. 

1. Allgemeine und vergleichende Schriften. 

A. Einleitungen. Verwandtschaftsverhältnisse. Vermischtes. 

B. Sammelwerke und Zeitschriften. 

C. Gesammelte Werke einzelner Verfasser. 

D. Vergleichende Grammatik. 

E. Vergleichende Etymologie. 

2. Lappländisch. 

3. Finnisch („Suomi") nebst Karelisch. 

4. Ehstnisch. 

5. Livisch. 

6. Magyarisch. 

7. Finnisch-Ugrische Sprachen an der Wolga, im nordöstlichen 
Russland und in Sibirien, nebst Samojedisch. 

137 
Beiheft 3. 3 



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— 30 — 

A. Mordwinisch. 

B. Tscheremissisch. 

C. Wotjakisch. 

D. Syrjänisch. 

E. Wogulisch. 

F. Ostjakisch. 

G. Samojedisch. 

8. Osmanisch-Türkisch. 

9. Tatarisch-Türkisch (nebst Jakutisch). 

10. Mongolisch. 

A. (Ost-)Mongolisch. 

B. Kalmtikisch. 

C. Burjatisch. 

11. Tungusisch. 

12. Mandschu. 

III. Kaukasus-Sprachen. 

IV. Dravidische Sprachen. 

1. Allgemeine und vergleichende Schriften. 

2. Einzelne Dravida-Sprachen (in alphab. Folge). 
V. Koreanisch und Japanisch. 

1. Koreanisch. 

2. Japanisch. 

VI. Einsilbige Sprachen. 

1. Chinesisch. 

A. Grammatik. 

B. Wörterbücher. 
0. Texte. 

a. Sammlungen. 

b. Einzelne Texte ungenannter Autoren. 

c. Texte einzelner Autoren. 

D. Literaturgeschichte und Vermischtes. 

2. Tibetanisch. 

3. Anamitisch, Birmanisch, Siamesisch. 

ßh. 

Polynesische, afrikanische und amerikanische Sprachen. 

[Vgl. die Anmerkung zu Be.] 

I. Malayo-polynesischc und australische Sprachen. 

1. Malayische Sprachen (die einzelnen Sprachen in aiphabet. 
Reihenfolge.) 

2. Sprachen der Melanesier und Polynesien 

3. Australischer Sprachstamm. (Ncu-Guinca, Australien, Tas- 
manien, Insel Madagaskar.) 

II. Afrikanische Sprachen. 

1. Allgemeine Schriften 

138 



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— 31 — 

2. Nuba-Fulah-Gruppe. 

3. (Sudan-)Neger-Gruppe. 

4. Bantu-Sprachstamm. 

5. Hottentotten (Namaqa-Sprache) und Buschmänner. 

III. Indianer-Sprachen Amerikas. 

1. Bibliographie. 

2. Nord- Amerika. 

A. Mehrere Sprachen. 

B. Einzelne Sprachen. 

3. Süd-Amerika. 

A. Mehrere Sprachen. 

B. Einzelne Sprachen. 

IV. Hyperboreische Sprachen. 

1. In Asien. (Jukagiren, Tschuktschen, Kamtschadalen, Kor- 
jaken, Ainos.) 

2. In Amerika. (Aleuten, Eskimos.) 



c. 

Klassische Philologie. 



Ca. 
Allgemeine Schriften zur klassischen Philologie. 

I. Bibliographie. 
II. Encyclopädie und Methodologie. 

III. Werth und culturhistorische Bedeutung des klassischen Alter* 
thums und das philologische Studium. 

IV. Geschichte der klassischen Philologie. 

1. Im Allgemeinen 

2. Im Alterthum. 

3. Im Mittelalter. 

4. In der Neuzeit. 

5. Biographien von Philologen. 

A. Mehrere Philologen, Philologen-Lexica. 

B. Einzelne Philologen. 
V. Kritik und Hermeneutik. 

VI. Zeitschriften. 

VII. Sammelwerke mehrerer Verfasser. 
VIII. Sammelwerke einzelner Verfasser. Vgl. Cd. I, 1. B. 



139 



3* 



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— 32 — 

Cb. 
Sprache und Schrift der Griechen und Römer. 

I. Griechische Sprache (incl. Schriften über griechische und latei- 
nische Sprache). 

1. Geschichte der griechischen Sprache. 

A. Zusammenhang und Vergleichung der griechischen 
Sprache mit andern, speciell der lateinischen. 

B. Geschichte der griechischen Sprache in selbständiger 
Entwickelung. 

2. Griechische Grammatik. 

A. Bibliographie, Methodik und Geschichte der gricch. 
Grammatik. 

B. Griechische Grammatiken (incl. Schriften, welche meh- 
rere Theile der griechischen Grammatik behandeln). 

C. Aussprache und Orthographie. 

D. Accentuation. 

E. Lautlehre und Wortbildung. 

F. Flexion. 

a. Flexion im Allgemeinen. 

b. Flexion des Nomen. 

c. Flexion des Verbum. 

d. Partikeln (die auf Tempus und Modus einwirken- 
den s. u. Syntax.) 

G. Syntax. 

a. Syntax im Allgemeinen. 

b. Syntax des Nomen. 

c Syntax des Verbum (incl. der auf das Verbum ein- 
wirkenden Partikeln.) 

3. Griechische Dialekte (Neugriechisch und Albanesisch s. An- 
hang Cb I, 9.) 

A. Im Allgemeinen. 

B. Aeolisch nebst Pelasgisch. 

C. Dorisch. 

D. Jonisch. 

£. Hellenistisch. 
F. Macedonisch. 

4. Griechische Etymologie. 

A. Im Allgemeinen. 

B. Etymologie einzelner Wörter und Wortgattungen, 
(incl. Fremdwörter im Griechischen.) 

5. Griechische Lexicographie. 

A. Allgemeine griechische Lexica (od. nur für classische 
Gräcität). 

B. Lexica ftlr byzantinisches Griechisch. 

140 



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— 33 — 

C. Lexicalische Zusammenstellungen einzelner griechischer 
Wörter und Wortgattungen, incl. griech. Namenlexica. 

6. Griechische Synonymik. 

7. Griechische Stilistik und Rhetorik. 

8. Griechische Poetik. 

A. Allgemeine Metrik und Rhythmik der klassischen 
Sprachen und speciell der griechischen. 

B. Einzelne antike resp. griechische Metra. 

C. Anleitung zur griechischen Versification (incl. Gradus 
ad Parnassum). 

9. Anhang: Neugriechisch und Albanesisch. 

A. Neugriechisch. 

a. Grammatik. 

b. Dialecte. 

c. Lexica. 

B. Albanesisch. 
II. Lateinische Sprache. 

1. Geschichte der lateinischen Sprache. 

A. Geschichte der lateinischen Sprache im Allgemeinen 
resp. bis zum Ende der klassischen Zeit. 

B. Geschichte der lateinischen Sprache als Schriftsprache 
im Mittelalter und der Neuzeit. 

2. Lateinische Grammatik. 

A. Bibliographie, Methodik, Geschichte der lateinischen 
Grammatik, Werth lateinischer Sprachstudien. 

B. Lateinische Grammatiken (mcl.Schriften welche mehrere 
Theile der lateinischen Grammatik behandeln). 

C. Aussprache und Orthographie. 

D. Lautlehre, Wortbildung und Wortbedeutung. 

E. Flexion. 

a. Flexion im Allgemeinen. 

b. Flexion des Nomen. 

c. Flexion des Verbum. 

d. Partikeln, (die auf Modus und Tempus einwirken- 
den s. u. Syntax des Verbum.) 

F. Syntax. 

a. Syntax im Allgemeinen. 

b. Syntax des Nomen. 

c. Syntax des Verbum. (incl. der auf das Verbum ein- 
wirkenden Partikeln.) 

3. Lateinische Dialecte. 

A. Im Allgemeinen. 

B. Latinisch. 

C. Umbrisch-Sabellisch. (Oskisch.) 

D. Messapisch. 

E. Etruskisch. 

141 



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— 34 — 

F. Vulgärlatein. 

4. Lateinische Etymologie. 

A. Im Allgemeinen. 

B. Etymologie einzelner Wörter und Wortgattungen. 

C. Anhang. Fremdwörter (bes. griechische) im Latein. 

5. Lateinische Lexicographie. 

A. Lexica für die gesammte oder speciell die klassische 
Latinität. 

B. Lexica der silbernen und mittelalterlichen Latinitat 

C. Lexicalische Zusammenstellungen einzelner lateinischer 
Wörter und Wortgattungen incl. Namenlexica. 

6. Lateinische Synonymik. 

7. Lateinische Stilistik und Rhetorik. 

A. Im Allgemeinen. 

B. Einzelheiten. 

8. Lateinische Poetik. 

A. Wissenschaftliche Darstellung der Metrik mehrerer 
römischer Dichter. 

B. Einzelne Metra bei römischen Dichtern. 

C. Schulmässige Darstellung lateinischer Prosodie und 
Metrik. Anleitung zur lateinischen Versification. 

III. Schriftwesen der Griechen und Römer. 

1. Geschichte des Alphabets. (NB. nur soweit die Entwicke- 
lung sich inschriftlich verfolgen lässt. Die Geschichte der 
handschriftlichen Alphabete s. u. Paläographic. Historische 
Hilfswissenschaften.) 

2. Buchwesen. (Bticherfabrikation, Buchhandel, Bibliotheken.) 

Cc. 
Griechische und lateinische Inschriften. 

I. Griechische Inschriften, incl. Schriften, welche griechische und 
lateinische Inschriften zusammen behandeln. 

1. Zeitschriften für griechisch-lateinische Inschriftenkunde (s. 
a. Antike Kunst. Eb II.) 

2. Handbücher zur griechisch-lateinischen Epigraphik und Bei- 
träge zu derselben. 

3. Sammlungen griechisch-lateinischer und griechischer Inschrif- 
ten im Allgemeinen. 

4. Sammlungen griechisch-lateinischer und griechischer Inschrif- 
ten bestimmter Zeiten. 

5. Sammlungen griechisch-lateinischer und griechischer Inschrif- 
ten nach sprachlichen Gesichtspunkten. 

6. Sammlungen griechisch-lateinischer und griechischer Inschrif- 
ten, welche inhaltlich zusammengehören. 

142 



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— 35 — 

7. Samminngen griechisch-lateinischer und griechischer Inschrif- 
ten ganzer Länder. 

A. In denen sie aufbewahrt werden. 

B. In denen sie gefunden sind. 

a. Griechenland. 

a. Im Allgemeinen. 

ß. Peloponnes. [zuerst mehrere Landschaften, dann 

einzelne, letztere in alphabetischer Folge.] 
/. Mittel griechenland. [Ordnung wie bei ß.] 
ö. Nordgriechenland und grössere Inseln des ägä- 

ischen Meeres. [Ordnung wie bei ß. Kleinere 

Inseln s. unter den Städten.] 

b. Italien und die benachbarten Inseln. [Ordnung 
wie bei a, ß.] 

c. Europäische Länder nördlich von Griechenland. 
[Ordnung wie bei a, ß.] 

d. Asien. [Ordnung wie bei a, ß.] 

e. Afrika. [ „ „ „ „ „] 

8. Inschriften einzelner Städte und Ortschaften. [Städte und 
Ortschaften alphabetisch.] 

A. Sammlungen griechisch-lateinischer und griechischer 
Inschriften, welche in einzelnen Städten aufbewahrt 
werden. [Moderne Namen.] 

B. Sammlungen und einzelne griechisch-lateinische und 
griechische Inschriften, welche in einzelnen Orten 
gefunden sind. 

Anmerkung. Hierher sind sämmtliche einzelne Inschriften ge- 
stellt mit Hinzufügung des Fundorts in eckigen Klammern, wenn derselbe 
nicht auf dem Titel angegeben ist. Alphabetisch nach autiken Namen, so- 
weit dies möglich ist. 

II. Lateinische Inschriften. 

1. Zeitschriften für lateinische Inschriftenkunde. 

2. Handbücher und Beiträge zur lateinischen Epigraphik. 

3. Sammlungen lateinischer Inschriften im Allgemeinen. 

4. „ „ „ bestimmter Zeiten. 

5. „ „ „ nach sprachlichen Ge- 

sichtspunkten. 

6. „ „ „ welche inhaltlich zu- 

sammengehören. 

7. „ „ „ einzelner Länder. 

A. In denen sie aufbewahrt werden. 

B. In denen sie gefunden sind, 
a. Italien. 

«. Italien im Allgemeinen. 

ß. Süditalien und Inseln. [Ordnung wie bei Cc 
I, 7. B. a, ß.] 
143 



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— 36 — 

/. Latium. [Ordnung wie bei Cc. I, 7. B. a, ß.] 
6. Gebiet der Oskisch-Sabellischen Völkerschaften 
und Etrurien. [Inschriften in etruskischer Spra- 
che 8. u. Lat. Dialecte: Etruskisck Cb II. 3. E.] 
6. Oberitalien. 

b. Gallia [transalpina]. [von den einzelnen Landschaf- 
ten sind nur die 4 zu Augustus Zeit gebildeten 
Haupttheile unterschieden: Aquitania, Belgica, Lug- 
dunensis, Narbonensis.] 

c. Germania, [ohne weitere Unterabtheilungen für ein- 
zelne Landschaften.] 

d. llispania. [einzelne Landschaften: Baetica, Lusi- 
tania, Tarraconensis nach dem Princip von b.] 

e. Britannia. [ohne Unterabteilungen.] 

f. Länder östlich und nordöstlich von Italien, [alpha- 
betisch nach den antiken Namen.] 

g. Afrika. 

8. Lateinische Inschriften einzelner Städte und Ortschaften. 

A. In denen sie aufbewahrt werden. [Orte nach modernen 
Namen alphabetisch.] Sammlungen. 

B. In denen sie gefunden sind. [Orte alphabetisch nach 
antiken Namen, soweit möglich.] Sammlungen und 
einzelne cf. Bemerkung zu Cc I. 8. B. 

Cd. 
Sammlungen mehrerer klassischer Schriftsteller. 

I. Sammlungen griechisch-lateinischer und griechischer Schriftsteller. 

1. Anecdota und Sammlungen griechisch-lateinischer und grie- 
chischer Schriftsteller im Allgemeinen. 

A. Texte. Anhang: Volumina Herculanensia. 

B. Observationes criticae zu mehreren classischen Schrift- 
stellern, erst mehrerer Verfasser (chronolog.) dann 
einzelner Verfasser (alphabet. nach Verfassern). 

C. Chrestomathien, Florilegien, Sentenzensammlungcn, 
welche von neueren Philologen aus classischen Schrift- 
stellern zusammengestellt sind, [auch solche, welche 
nur aus lateinischen Schriftstellern ausgezogen sind]. 

2. Sammlungen von griechisch-lateinischen und griechischen 
Schriftstellern einzelner Literaturgattungen. 

A. Sammlungen von griechisch-lateinischen und griechi- 
schen Dichtern. 

a. Im Allgemeinen. 

b. Der einzelnen Poesiegattungen. 

[Die Anordnung beider ist folgende: Texte, resp. Texte mit Ueber- 
setzungen, Uebersetzungen, Commeutare und Monographien, Scholien, 

144 



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— 37 — 

Lexica. Die Gattungen folgen alphabetisch, ähnlich wie bei Engel- 
mann-Pren88.] 

Poetae aenigmatum, Alexandrini, bucolici, christiani, comici, 
[dithyrambographi 8. lyrici], elegiaci, epici, epigram- 
matum, fabularum, gnomici, hymnorum, iarabici et 
choliambici, lyrici, [parodici s. siliographi], satirici, 
scenici [s. a. u. comici u. tragici], [scoliorum s. u. ly- 
rici], siliographi et parodici, tragici. 
B. Sammlungen griechisch-lateinischer und griechischer 
Prosaiker. 

a. Im Allgemeinen. 

b. Einzelner Prosagattungen. 
Anordnung s. Cd I. 2. A. a. 

Scriptorcs rei accipitrariae, [anthologiarum s. florilegiorum], [an- 
tiquarii et archacologici s. biographici], astronomi [s. 
a. u. mathematici], biographici [et antiquarii et archac- 
ologici], [christiani et antichristiani s. unter Theologie], 
epistolographi, erotici et fabularum Romanensium, flo- 
rilegiorum, geographica geoponici, grammatici, historici, 
historiae Alexandri Magni, historiae Byzantinae, lexi- 
cographi, mathematici, medici, metrici et musici, mc- 
trologici, militares, mythologici, rerum naturalium et 
paradoxographi, oratores, paroemiographi, philosophi, 
physiognomici, rhetores. 
II. Sammlungen lateinischer Schriftsteller. 

1. Anecdota und Sammlungen lateinischer Schriftsteller im 
Allgemeinen. [Observationen und Chrestomathieen zu resp. 
aus lateinischen Schriftstellern im Allgemeinen s. Cd. I. 1. 
B. C] 

2. Sammlungen lateinischer Schriftsteller einzelner Literatlir- 
gattungen. 

A. Sammlungen lateinischer Dichter. 

a. Im Allgemeinen. Anordnung wie bei Cd I. 2. A. a. 
v b. Einzelner Poesiegattungen. Anordnung wie bei 
Cd. I. 2. A. b. 
Poetae aenigmatum, [astronomi s. u. scriptores (prosaici) astro- 
nomi], bucolici, christiani, [comici s. u. scenici], di- 
dactici, elegiaci, epici, [epigrammatici s. elegiaci], 
fabularum, [lyrici s. elegiaci], Priapei, satirarum, sce- 
nici, [tragici s. scenici]. 

B. Sammlungen lateinischer Prosaiker. 

a. Im Allgemeinen. Anordnung wie bei Cd I. 2. A. a. 

b. Einzelner Prosagattungen. Anordnung wie bei Cd 
I. 2. A. b. 

145 



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— 38 — 

Scriptores fantiquarii et archaeologici s. biographi], astronomi, 
biographici, [ecclesiastici s. unter Theologie], geogra- 
phici, glossographici, grammatici, gromatici, historici, 
historiae Augustae, [iurisconsulti s. Köm. llechtsge- 
schichte], medici, metrici, metrologici, militares, my- 
thographi, oratores, rhetores et declamatorcs sive 
panegyrici, rei rusticac. 

Ce. 

Einzelne Griechische Schriftsteller. 

[In alphabetischer Folge] 

A — E. 

Anmerkung. Die Ordnung innerhalb der einzelnen Schriftstel- 
ler ist: 

1. Gesaininte oder ausgewählte Werke. 

Bei Schriftstellern, wo sich gewisse Gruppen von Schriften zusammen- 
gestellt finden, ist dies bei den einzelnen ausdrücklich bemerkt und stehen 
diese Gruppen in der jedesmal besonders angegebenen Ordnung zwischen 1. 
und 2. eingeschoben. 

2. Einzelne Schriften [und zwar in alphabetischer Folge nach dem 
formalen Stichwort des griechischen Titels, welcher, wenn er 
bei dem an erster Stelle stehenden Buche nicht auf dein Zettel 
angegeben ist, in eckigen Klammern beigesetzt ist]. 

3. Fragmente. 

Innerhalb dieser 3 Hauptabteilungen sind folgende Unterabtheilungen 
gemacht: 

3l) Texte (oder Texte mit Uebersetzungen). 

b) Uebersetzungen. 

c) Commentare. 

d) Scholien (incl. handschriftlich überlieferte vitae.) 

e) Speciallexica. 

Cf. 

Einzelne griechische Schriftsteller. 

F — 0. 

Cg. 

Einzelne griechische Schriftsteller. 

P — Z. 

Cll. 

Einzelne Lateinische SchriftstcllcY. 
A — M. 

Ct. 
Einzelne Lateinische Schriftsteller. 

N — Z. 
14G 



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— 39 — 

Ck. 

Griechische und römische Alterthtimer und 

Literaturgeschichte. 

I. Griechische [resp. griechische und römische] Alterthtimer. 

1. Reallexica für griechische [resp. und römische] Alterthtimer. 

2. Allgemeine Darstellungen der griech. [resp. und römischen] 
Alterthtimer. 

A. Griechisch-römische Alterthümer od. Staatsalterthtimer 
im Allgemeinen. 

13. Griechische Alterthümer oder Staatsalterthümer im 
Allgemeinen. 

3. Griechische [resp. und römische] Staatsalterthümer. 

[A. Griechische [resp. und römische] Staatsalterthümer im 
Allgemeinen s. I. 2. A. u. B.] 

B. Einzelne Zweige der griechischen [resp. und römischen] 
Staatsalterthümer. 

a. Verfassung und Verwaltung. 

b. Reclitsalterthftmer. 

c. Foederal- und Colonialwescn. 

d. Kriegswesen. 

C. Athenische Staatsalterthtimer. 

a. Athenische Verfassung und Verwaltung im Allge- 
meinen. 

b. Athenische Verfassung und Verwaltung im Ein- 
zelnen. 

a. Eintheilung der attischen Bevölkerung, staat- 
liche Rechte und Pflichten der einzelnen Volks- 
klassen. 

ß. Volksversammlung, [exxlijöia.] 

y. Verwaltungsbeamte. 

d. Rathsversammlung. [ßovZt].] 

c. Athenische Rechtsaltertlittmer. 

a. Im Allgemeinen und richterliche Beamte, Locale, 

Verfahren im Einzelnen. 
ß. Attisches Recht. 

d. Attisches Finanzwesen. 

e. Attisches Foederal- und Kriegswesen. 

D. Spartanische Staatsalterthtimer. 

a. Spartanische Staatsalterthtimer oder Verfassung und 
Verwaltung im Allgemeinen. 

b. Spartanische Verfassung und Verwaltung im Ein- 
zelnen. 

a. Eintheilung der lakonischen Bevölkerung. Staat- 
liche Rechte nnd Pflichten der einzelnen Volks- 
klassen. 

147 



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— 40 — 

ß. Einzelne Regierungsorgane: Könige, Rathsver- 
sammlung [yeQOVöta], Volksversammlung [ctA/a], 
Ephoren und andere Beamte. 

c. Spartanische Rechtealterthümer. 

d. Spartanisches Finanz, Foederal- und Kriegswesen. 
[E. Alterthümer der übrigen griechischen Staaten, s. „Alte 

Geschichte".] 

4. Griechische [resp. und römische] Privatalterthümer. 

A. Im Allgemeinen. 

B. Metrologie der Griechen [resp. und Römer] s. Pb. 

C. Aeusseres Privatleben der Griechen [resp. und Römer]. 

a. Im Allgemeinen. 

b. Ackerbau. 

c. Industrie und Gewerbe. 

d. Handel und Verkehr. 

D. Häusliches Leben der Griechen [und Römer]. 

a. Im Allgemeinen und Stellung der einzelnen Fa- 
milienglieder. 

b. Nahrung und alltägliches Leben. 

c. Kleidung. 

d. Wohnung und Hausgeräth. 

5. Griechische [resp. und römische] Religionsalterthümer. 

A. Im Allgemeinen. 

B. Cultlocalc und Cultgegenstände s. antike Kunst 

C. Priester und andere Cultzwecken dienende Personen 
[auch einz. Orte]. 

D. Ritual. 

E. Feste und Festspiele, insbes. agonistischc [incl. griech. 
Gymnastik]. 

[F. Musische Spiele 8. Musik.] 
G. Scenische Spiele [incl. Theaterwesen]. 
H. Feste und Gottesdienste an einzelnen griechischen 
Orten. 

a. Olympien, Pythien, Isthmien, Ncmecn. 

b. Athenische Feste. 

c. Feste an anderen griechischen Orten. 

I. Griechische [und römische] Orakel, Mantik, Zauberei. 
K. Griechische [und römische] Mysterien. 
II. Römische Alterthümer. 

1. Reallexica f&r römische Alterthümer. 

2. Römische Alterthümer und Staatsalterthümer im AUgem. 

3. Römische Staatsalterthümer. 

A. Im Allgemeinen s. Ck IL 2. 

B. Einzelne Zweige der römischen Staatsalterthümer. 

a. Verwaltung im Allgemeinen. NB. Verfassung s. 
Jurisprudenz. 

148 



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— 41 — 

b. Eintheilung des römischen Volks, staatliche Rechte 
und Pflichten der einzelnen Volksklassen. [NB. Die 
zn Abstimmungen benutzten Klassen s. Ck II. 3. 
B. c] 

c. Volksversammlungen (Cnrien, Centurien, Tribus-Ab- 
theilungen und -Versammlungen). 

d. Könige. 

e. Senat. 

f. Beamte. 

«. Im Allgemeinen. 

ß. Die Censores. 

y. Die consules [dictator, magister eqnit., decem- 

viri, tribuni militares], praetores. 
6. Aediles, quaestores. 
f. Tribuni plebis. 
f. Subalternbeamte [bes. die sogen, minores magi- 

stratus, apparitores, auch tribuni aerarii] u. ä. 
tj. Kaiser und Kaiserliche Familie nnd Kaiserliche 

Beamte. 

4. Römische Rechtsalterthümer s. Jurisprudenz. 

5. Römisches Finanzwesen. 

6. Römisches Foederal- [Mnnicipal, Colonial, Provinzial-] Wesen. 

7. Römisches Kriegswesen. 

A. Im Allgemeinen. 

B. Einzelheiten. 

8. Römische Privatalterthümer. 

A. Im Allgemeinen. 

B. Metrologie der Römer s. Pb. 

C. Aeusseres Privatleben der Römer. 

a. Im Allgemeinen. 

b. Ackerbau. 

c. Handel und Verkehr. Industrie und Gewerbe. 

D. Häusliches Leben der Römer. 

a. Im Allgemeinen. 

b. Stellung einzelner Familienglieder. 

c. Nahrung und alltägliches Leben im Einzelnen. 
[Familien-Erziehung, -Spiele, -Feste, Einthcilung 
des Tags, Begräbniss etc.] 

d. Kleidung. 

e. Wohnung und Hausgeräth. [vom künstlerischen Ge- 
sichtspunkt betrachtet s. Kunst. E. 

9. Römische Religionsalterthtimer. 

A. Im Allgemeinen. 

B. Römische Priester und andere speciell Cultzwecken 
dienende Personen. Cultstätten [doch Tempelbauten 
8. Kunst. E. 

149 



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— 42 — 

C. Römisches Ritual. 

D. Römische Feste. 

E. Gymnastik und Lndi circenscs der Römer. 

F. Theater- und Bühnenwesen der Römer. 

G. Römische Mantik. 
IL Römische Mysterien. 

III. Griechische [resp. griechisch-römische] Literaturgeschichte. 

1. Im Allgemeinen. 

A. Geschichte der griechisch-römischen Literatur im All- 
gemeinen. 

B. Geschichte der griechischen Literatur im Allgemeinen. 

2. Geschichte einzelner Gattungen der griechischen [resp. und 
römischen] Literatur im Allgemeinen oder einzelner Peri- 
oden nngeschieden. 

A. Geschichte der griechischen [resp. und röm.] Poesie. 

a. Im Allgemeinen. 

b. Epos und Lyrik. 

c. Drama. 

B. Geschichte der griechischen [resp. und röm.] Prosa. 

a. Im Allgemeinen. 

b. Geschichtschreibung. 

c. Beredtsamkeit und Rhetorik. 

d. Poetische Prosa (Romaii). 

e. Philosophie s. Philosophie. 

3. Geschichte der griechischen Literatur in einzelnen Perioden. 

A. Geschichte der griechischen Literatur in einzelnen 
Abschnitten der klassischen, hellenistischen, byzan- 
tinischen Periode. 

[Geschichte einzelner Literaturgattungen in ein- 
zelnen Abschnitten dieses Zeitraums 8. Gesch. d. betr. 
Literatlirgattungen.] 

B. Geschichte der neu- oder vulgär -griechischen Lite- 
ratur oder einzelner Gattungen derselben. [Anhang.] 

IV. Römische Literaturgeschichte. 

1. Im Allgemeinen. 

2. Geschichte einzelner Gattungen der römischen Literatur. 

A. Geschichte der römischen Poesie. 

a. Im Allgemeinen. 

b. Epos und Lyrik. 

c. Drama. 

B. Geschichte der römischen Prosa. 

a. Im Allgemeinen. 

b. Geschichtschreibung. 

e. Beredtsamkeit und Rhetorik. 
150 



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— 43 — 

d. Kleinere Gattungen römischer Prosaliteratur s. Com- 
mentare zu den scriptorcs der betreff. Gattungen 
[z. B. rei rusticae etc.]. 
Geschichte der römischen Literatur in einzelnen Perioden. 

A. Römische Literaturgeschichte einzelner Abschnitte des 
Zeitraums bis zum Beginn der mittelalterlichen Lite- 
ratur [ungefähr zur Zeit Karls d. Gr.). 

B. Geschichte der mittelalterlich -lateinischen Literatur 
(seit Karl d. Gr.). 

[C. Geschichte der nenlatcinischen Literatur s. Geschichte 
der klassischen Philologie Ca.] 



CL 

Griechische und Lateinische Schriftsteller des Mittelalters 
und der Neuzeit. [Anhang.] 

I. Mittel- und neugriechische Schriftsteller. 

1. Sammlungen mittel- und neugriechischer Literatur. 

2. Einzelne mittel- und neugriechische Schriftsteller. 

II. Lateinische Schriftsteller des Mittelalters. 

1. Sammlungen mittellateinischer Literatur. 

2. Einzelne mittellateinische Schriftsteller. 

III. Neulateinische Schriftsteller. 

1. Sammlungen neulateinischer Literatur. 

2. Einzelne neulateinische Schriftsteller. 

Anmerkung 1 . Die Anordnung ist gegen die der klassischen Schrift- 
steller etwas vereinfacht: 

1. Texte und Uebersetzungen sind nicht getrennt, ebenso wenig 
Commentare. 

2. Bei Sammlungen mehrerer Schriftsteller sind allgemeine Samm- 
lungen nicht getrennt von Sammlungen einzelner Gattungen 
oder Oertlichkeiten. 

3. Bei Werken einzelner Schriftsteller sind Gesammtwerke und ein- 
zelne Werke nicht gesondert, ebensowenig die einzelnen Werke 
nach ihrem Titel alphabetisch geordnet. 

4. Vielmehr ist die Anordnung der Texte und Uebersetzungen zu 
den verschiedenen Werken incl. der Commentare dazu ohne 
Unterschied einfach chronologisch. 

5. Natürlich sind nur solche Schriftwerke hierhergestellt, deren In- 
halt sie nicht anderen Wissenschaften zuweist, also hauptsäch- 
lich Gedichte und Reden etc. in den betr. Sprachen. 

Anmerkung 2. Zu I. Mittel- und neugriechische Schriftsteller. 
1. Unter „mittelgriechischen" Schriftwerken sind vulgär-griechische 
Productc des Mittelalters [bis zur Einnahme Constantinopels] 
verstanden. Dagegen stehen die Werke der Byzantiner unter 
deu klassischen griechischen Schriftstellern. 

151 



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— 44 — 

2. Unter „neugriechischen" Schriften sind Werke geborener Grie- 
cheu der Neuzeit gemeint, sei es, dass sie sich der sogen, neu- 
griechischen |Volks-]Sprachc bedienen, oder sich eng an die alte 
griechische Sprache anschliessen. Dagegen stehen griechische 
Producte neuerer Philologen anderer als griechischer Nationalität 
unter den „Neulateinern". 



I). 

Neuere Philologie. 

Da. 
Allgemeines zur neueren Philologie und Literatur. 

I. Bibliographie und Literärgeschichte. 
11. Geschichte und Methodologie. 

III. Zeitschriften. 

IV. Sammelwerke verschiedener Verfasser. 

V. Gesammelte Schriften einzelner Verfasser. 

VI. Sammlungen von Grammatiken, Wörterbüchern etc. zu verschie- 
denen Sprachen. 
VII. Schöne Literatur und Poesie im Allgemeinen. 

1. Chrestomathien aus verschiedenen Literaturen und Litera- 
turgattnngen. 

2. Allgemeine Literaturgeschichte. 

3. Theorie (Poetik) j , Db m 4 F 

4. Metrik und Rhythmik j fe 
VIII. Einzelne Literaturgattungen. 

1. Poesie. 

A. Volksdichtung, Märchen etc. 

B. Epische Poesie. 

a. Chrestomathien. 

b. Literaturgeschichte. 

c. Theorie. 

C. Lyrische Poesie. 

D. Dramatische Poesie. 

a. Chrestomathien. 

b. Literaturgeschichte. 

c. Theorie. 

E. Prosadichtung. 

a. Chrestomathien. 

b. Literaturgeschichte. 

c. Theorie. 

F. Varia. 

152 



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— 45 — 

2. Prosa. 

A. Chrestomathien. 

B. Literaturgeschichte. 

C. Theorie (Stilistik und Rhetorik) cf. Db VII. 4. E. 
IX. Literatur einzelner Zeiträume. 

1. Mittelalter. 

A. Chrestomathien. Mittheilnngen ans Hss. 

B. Literaturgeschichte. 

2. Neuzeit. 

A. Chrestomathien. 

B. Literaturgeschichte. 

Db. 
Allgemeingermanische und speciell-deutsche Philologie. 

I. Allgemeines. 

1. Bibliographie und Literärgeschichte. 

2. Geschichte der Germanistik (Biographien von Germanisten). 

3. Germanistische Zeitschriften. 

4. Sammelwerke mehrerer Verfasser. 

5. Gesammelte Schriften einzelner Verfasser. 

6. Vermischtes. 

II. Sprache und Literatur mehrerer germanischer Völker oder der 
Deutschen allein durch alle oder mehrere Dialecte und Perioden. 

1. Geschichte der deutschen Sprache. 

2. Sammlungen von Texten mehrerer germanischer Sprachen. 

3. Vergleichende Grammatik, Sammlungen von Grammatiken 
mehrerer german. Sprachen, Lexikographie. 

A. Gesammtdarstellungen der Grammatik oder der For- 
menlehre. 

B. Schrift (Runen). 

C. Lautlehre. 

D. Flexion. 

E. Wortbildung. 

F. Etymologie. 

a. Allgemeines. 

b. Personennamen. 

c. Ortsnamen. 

G. Lexikographie (Ur- und gemeingermanisch) vgl. Db 
VII. 4. C. 

III. Gothisch (incl. Wandalisch). 

1. Denkmäler. 

A. Kleinere Denkmäler. 

B. Wulfila. 

2. Grammatik. 

3. Lexikographie. 

153 
Beiheft 3. 4 



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— 46 — 

IV. Friesisch. 

1. Grammatik. 

2. Lexikographie. 
V. Niederdeutsch. 

1. Altniederdeutsche Denkmäler; spätere 8. De. I. 

A. Kleinere Denkmäler. 

B. Heliand. 

2. Geschichte der Sprache. 

3. Grammatik (Gesammtgrammatiken; Niederrheinisch; West- 
fälisch; Sächsisch). 

4. Lexikographie. 

A. Allgemein-niederdeutsche Wörterbücher. 

B. Wörterbücher einzelner Mundarten. 

5. Metrik. 

VI. Mitteldeutsch, sofern es allein oder in Verbindung mit dem Hoch- 
deutschen behandelt ist, s. Hochdeutsch ; sofern es in Verbindung 
mit dem Ndd. behandelt ist, s. Niederdeutsch. 
VH. Hochdeutsch. 

1. Hochdeutsch im Allgemeinen s. die betreffende Abtheilung 
bei Neuhochdeutsch. 

2. Althochdeutsch (einschl. Langobardisch). 

A. Denkmäler. [Samml. v. ahd. u. mhd. Denk. s. De I.) 

B. Geschichte der Sprache. 

C. Grammatik. 

D. Lexikographie. 

3. Mittelhochdeutsch. 

A. Denkmäler s. De I. 

B. Geschichte der Sprache. 

C. Grammatik (Gesammtgr., Laut-, Formenlehre, Mund- 
arten, Syntax). 

D. Lexikographie. 

E. Metrik. 

4. Neuhochdeutsch (nebst Hochdeutsch im Allgem.). 

A. Geschichte der Sprache. 

B. Grammatik. 

a. Gesammtdarstellungeu der Grammatik oder der For- 
menlehre. 

b. Lautlehre. 

c. Rechtschreibung. 

d. Wortbildung. 

e. Syntax. 

f. Varia (Werth der deutschen Sprache; Sprachrein- 
heit.) 

C. Wörterbücher. Vgl. IL 3. G. 

Anhang : Fremdwörterbücher. 

154 



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— 47 — 

D. Synonymik. 

E. Stilistik und Rhetorik. Vgl. Da VIII. 2. C. 

F. Poetik, Rhythmik, Metrik. 

Ö. Mundarten der nhd. Periode [geschieden in Gramma- 
tik und Wörterbücher]. 

a. Allgemeines. 

b. Alemannisch. 

c. Bairisch-Oesterreichisch. 

d. Mitteldeutsch. 

e. Niederdeutsch 8. Db V. 3. 4. 

De. 

Denkmälersammlungen zur deutschen Literatur und Werke 

einzelner Schriftsteller bis auf Luther (a. 1500). 

I. Sammlungen von Denkmälern. 

des Gothischen s. Db IIL 1. 

des Altniederdeutschen s. Db V. 1. 

des Althochdeutschen s. Db VII. 2. A. 

mehrerer germanischer Sprachen s. Db II, 2. 

1. Nach dialektischen und geographischen Gesichtspunkten s. 
auch 4 sowie De III. 

A. Alle oder mehrere Hauptmundarten. 

B. Alemannisch. 

C. Bairisch-Oesterreichisch. 

D. Mitteldeutsch. 

E. Niederdeutsch. 

2. Sammlungen von Denkmälern verschiedener Literatnrgat- 
tungen nach chronologischen Gesichtspunkten vgl. De IV. 

A. Für die mhd. und nhd. Zeit. 

B. Für die mhd. Zeit. 

a. Im Allgemeinen (zum Th. auch ahd. Denkmäler 
mit enthaltend). 

b. 12. Jahrhundert. 

c. 13. — 15. Jahrhundert. 

C. Für die nhd. Zeit. 

a. Im Allgemeinen. 

b. 16. Jahrhundert. 

c. 17. 

d. 18. 

e. 19. 

3. Sammlungen von Denkmälern nach literarischen Gattungen. 
Vgl. auch 4; sowie De V. 

[Diese Gruppen chronologisch geordnet nach Schema 2.J 
A. Epische Poesie. 

155 

4* 



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— 48 — 

B. Lyrisch-didaktische Poesie. 

C. Dramatische Poesie. 

D. Humoristisch-satirische Poesie und Prosa (Gelegen- 
heitsgedichte). 

E. Prosa. 

a. Allgemeines. 

b. Romane, Novellen etc. 

c. Wissenschaftliche und geschäftliche Prosa. 

4. Volksdichtung. 

A. Volkslieder. 

a. Allgemeine Sammlungen. 

b. Sammlungen nach Mundarten (geordnet wie 1.) 

c. Historische Lieder. 

B. Volksschauspiele (geordnet wie 1.). 

C. Volksbücher (aiphabet, nach den Stoffen). 

D. Sprichwörter. 

E. Sagen und Märchen (geordnet wie l.j. 

5. Almanache, Taschenbücher, Wochen- und Jahresschriften 
schöner Literatur (aiphabet.). 

II. Werke einzelner Schriftsteller der deutschen Literatur bis zum 
Jahre 1500. 

Anmerkung. Alphabetisch nach dem Namen des Autors. Bei 
Namen umfangreicherer Literatur tritt folgende Ordnung ein: 1. Bibliographie. 
2. Gesammtausgaben. 3. Biographisch-Literarhistorisches. 4. Werke zur Gram- 
matik, Lexikographie, Stil, Metrik, Textkritik. 5. Gesamnitiibersetzungen. 
6. Einzelausgaben (alphabetisch). Auf die Ausgaben folgen die zugehörigen 
Erläuterungsschriften und zwar: A. Literarhistorische und ästhetische, B. 
Ueber Sprache, Metrik u. s. w., C. Uebersetzungen. 

Dd. 

Werke einzelner Schriftsteller der deutschen Literatur 

vom Jahre 1500 bis zur Gegenwart. 

[Geordnet wie bei De IL] 

De. 
Deutsche Literaturgeschichte. 

I. Allgemeines. 

1. Bibliographie und Biographie (Dichterlexica). 

2. Sammelwerke mehrerer Verfasser. 

3. Gesammelte Schriften einzelner Verfasser. 

4. Vermischtes. 

IL Gesammtdarstellungen der deutschen Literaturgeschichte. 
III. Literaturgeschichte einzelner Landschaften. 
1. Alemannien. 

A. Schweiz. B. Elsass. C. Rechtsrhein. Alemannien. 
156 



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— 49 — 

2. Baiern-Oe8tcrreich. 

A. Baiein. B. Ocstcrrcich. 

3. Mitteldeutschland (von Westen nach Osten). 

4. Nicderdeutschland ( n „ „ „ ). 
IV. Literaturgeschichte einzelner Perioden. 



1. 


Vor 1500. 


2. 


Nach 1500. 




A. Von 1500 bis zur Gegenwart. 




B. 16. Jahrhundert. 




C. 17. 




D. 18. 




E. 19. 


V. Literaturgeschichte einzelner Stilgattungen. 


1. 


Lyrik. 


2. 


Drama. 


3. 


Roman. 




Anhang: Uebersetzungskunst. 




Df. 




Holländische Sprache und Literatur. 


I. Allgemeines zur holländischen Philologie. 


1. 


Bibliographie und Literärgeschichte. 


2. 


Zeitschriften. 


3. 


Sammelwerke mehrerer und gesammelte Schriften einzelner 




Schriftsteller. 


4. 


Geschichte der Sprache. 


II. Grammatik. 


1 


Ge8ammtdar8tellungen der Grammatik oder der Formenlehre. 


2. 


Lautlehre und Rechtschreibung. 


3. 


Syntax. 


4. 


Etymologie. 


5. 


Wörterbücher (mittelniederländische voran). 


6. 


Mundarten. 


7. 


Metrik. 


III. Literatur. 


1. 


Sammlungen zur holländischen Literatur. 


2. 


Volksliteratur. 




A. Volkslieder. 




B. Volksschauspiele. 




C. Volksbücher. 




D. Sprichwörter. 




E. Sagen und Märchen. 


3. 


Werke einzelner Schriftsteller der holländischen Literatur 




(alphabetisch). 


IV. Literaturgeschichte. 



157 



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— 50 — 

Dg. 

Skandinavische Sprache und Literatur. 

I. Allgemeinskandinavisches in Sprache und Literatur. 
II. Altnordisch (nebst Neuisländisch und Neunorwegisch). 

1. Allgemeines (Bibliographie, Zeitschriften u. ä.). 

2. Sprache. 

A. Geschichte der Sprache. 

B. Grammatik. 

C. Schrift (Runen). Vgl. Db IL 3. B. 

D. Wörterbücher. 

E. Metrik. 

3. Literatur. 

A. Sammlungen. 

B. Volksliteratur. • . 

C. Werke einzelner Schriftsteller. 

4. Literaturgeschichte. 

III. Schwedisch. 

1. Allgemeines. 

2. Sprache. 

A. Geschichte der Sprache. 

B. Grammatik. 

C. Wörterbücher. 

3. Literatur. 

A. Sammlungen. 

B. Volksliteratur. 

C. Werke einzelner Schriftsteller. 

4. Literaturgeschichte. 

IV. Dänisch. 

1. Allgemeines. 

2. Sprache. 

A. Geschichte der Sprache. 
B Grammatik. 

C. Wörterbücher (altdänische voran). 

D. Metrik. 

3. Literatur. 

A. Sammlungen. 

B. Volksliteratur. 

C. Werke einzelner Schriftsteller. 

4. Literaturgeschichte. 

Dh. 

Englische nebst Anglonormannischer Sprache und 
Literatur. 

I. Allgemeines zur englischen Philologie. 
1. Bibliographie und Literärgeschichte. 
158 



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— 51 — 

2. Encyclopädie und Methodologie. 

3. Zeitschriften. 

4. Sammelwerke verschiedener Schriftsteller. 

5. Gesammelte Werke einzelner Schriftsteller. 
IL Sprache. 

1. Geschichte der Sprache. 

2. Grammatik. 

A. Gesammtdarstellungcn der Grammatik oder der For- 
menlehre. 

a. Altenglisch. 

b. Neuenglisch. 

B. Lautlehre. 

C. Syntax. 

3. Etymologie. 

Anhang: Personen- und Ortsnamen. 

4. Wörterbücher. 

A. Altenglische. B. Neuenglische. 

5. Synonymik. 

6. Metrik, Rhythmik, Poetik. 

7. Mundarten (zuerst Grammatiken, dann Wörterbücher). 

A. Allgemeines. 

B. Einzelne Mundarten. (Von Cornwall aus ost-, dann 
nordwärts, endlich aussereuropäische.) 

III. Literatur. 

1. Sammlungen. 

A. Einzelner Ländergebiete. 

B. Einzelner Zeitabschnitte (alphabetisch). 

a. Der älteren Zeit (bis 1500). 

b. Der neueren Zeit. 

C. Einzelner Literaturgattungen (alphabetisch). 

a. Epische Poesie. 

b. Lyrisch-didaktische Poesie, 
c Dramatische Poesie. 

d. Prosa. 

D. Volksdichtung. 

a. Volkslieder. (Anhang: schottische.) 

b. Volksschauspiele. 

c. Sprichwörter und Kindersprtichc. 

E. Almanache und Wochenschriften schöner Literatur. 

F. Wissenschaftliche Lese- und Uebungsbücher, Sprach- 
proben (alphabetisch nach dem Herausgeber). 

2. Werke einzelner Schriftsteller. 

[Geordnet wie in De IL] 

IV. Literaturgeschichte. 

1. Allgemeines. (Biographie, Dichterlexica, Sammlungen.) 

2. Gesammtdarstellungen. 

159 



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— 52 — 

3. Darstellungen einzelner Zeitabschnitte (geordnet nach der 
Folge der dargestellten Zeiten). 

4. Literaturgeschichte einzelner Landgebiete (schottisch, nord- 
amerikanisch). 

5. Geschichte einzelner Literaturgattungen. 

DL 

Allgemein-Romanisch und Italienische Sprache und 

Literatur. 

I. Allgemein- und Vergleichend-Romanisches. 

1. Allgemeines. 

A. Bibliographie, Literärgeschichte, Encyclopädie. 

B. Geschichte der romanischen Philologie. Biographien 
von Romanisten. 

C. Zeitschriften für romanische Philologie. 

D. Sammelwerke verschiedener Schriftsteller. 

E. Gesammelte Werke einzelner Schriftsteller. 

2. Sprache. 

A. Geschichte der romanischen Sprachen. 

B. Grammatik der romanischen Sprachen. 

a. Gesammtdarstellungen der Grammatik oder der 
Formenlehre. 

b. Lautlehre. 

c. Flexion. 

d. Wortbildung. 

e. Syntax. 

C. Lexikographie und Etymologie. 

3. Literaturdenkmäler mehrerer romanischen Sprachen (alphab.). 

4. Literaturgeschichte der romanischen Sprachen. 
II. Italienische Sprache und Literatur. 

1. Allgemeines zur italienischen Philologie. 

A. Bibliographie, Literärgeschichte, Encyclopädie. 

B. Zeitschriften. 

C. Sammelwerke verschiedener Schriftsteller. 

D. Gesammelte Werke einzelner Schriftsteller. 

2. Sprache. 

A. Geschichte der Sprache. 

B. Grammatik. 

a. Gesammtdarstellungen der Grammatik oder der 
Formenlehre. 

b. Einzelheiten der Laut- und Formenlehre. 

c. Wortbildung und Syntax. 

d. Mundarten (von Nordost nach Nordwest, dann nach 
Süden). 

160 



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— 53 — 

C. Wörterbücher (auch etymologische). 

Anhang: Mundartliche Wörterbücher (geordnet wie 
B. d.). 

D. Etymologie. 

E. Synonymik. 

F. Poetik. 

G. Metrik. 

3. Literatur. 

A. Sammlungen. 

a. Allgemeine. 

b. Einzelner Zeitabschnitte (nach diesen geordnet). 

c. Einzelner Literaturgattungen. 

I. Lyrik. 
IL Epos. 

III. Drama. 

IV. Prosa. 

B. Volksliteratur. 

a. Volkslieder (allgemeine und landschaftliche). 

b. Volksschauspiele. 

c. Volksbücher und volksthümliche Novellensamm- 
lungen. 

d Sprichwörter. 

e. Märchen und Sagen. 

C. Werke einzelner Schriftsteller. 

[Geordnet wie in De IL] 

4. Literaturgeschichte. 

A. Allgemeines. 

B. Gesammtdarstellungen. 

C. Literaturgeschichte einzelner Landschaften. 
[Geordnet wie die Mundarten 2. B. d.] 

D. Literaturgeschichte einzelner Zeitabschnitte. 
[Geordnet nach der Folge dieser Zeitabschnitte.] 

E. Geschichte einzelner Literaturgattungen. 

a. Lyrik. 

b. Epos. 

c. Drama. 

d. Prosa. 

Dk. 

Rumänische, Rätoromanische, Spanische, Portugiesische, 
Catalanische, Provenzalische Sprache und Literatur. 

I. Rumänisch. 

1. Allgemeines (Bibliographie, Zeitschriften u. s. w.). 

2. Grammatik. 

3. Wörterbücher. 

161 



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— 54 — 

4. Literatur. 

5. Literaturgeschichte. 
II. Rätoromanisch. 

1. Schriften zu allen oder mehreren Dialecten. 

A. Sprache. 

B. Texte. 

C. Literaturgeschichte. 

2. Oberländisch. 

A. Sprache. 

a. Grammatik. 

b. Wörterbücher. 

B. Texte. 

3. Ladinisch. 

A. Engadinisch (Ober-) nebst Mtinsterthalisch. 

B. Unterengadinisch. 

C. Westladinisch (in Tirol). 

4. Furlanisch (in Friaul). 

III. Spanisch. 

1. Allgemeines. 

2. Sprache. 

A. Geschichte der Sprache. 

B. Grammatik. 

a. Gesammtdar8tellungen der Grammatik und der 
Formenlehre. 

b. Einzelne Theile der Grammatik. 

C. Wörterbücher. 

D. Etymologie. 

E. Synonymik. 

3. Literatur. 

A. Sammlungen. 

a. Mehrerer Literaturgattungen. 

b. Lyrik. 

c. Epos. 

d. Drama. 

e. Prosa. 

f. Wissenschaftliche Lesebücher. 

B. Volksliteratur. 

C. Werke einzelner .Schriftsteller: 

4. Literaturgeschichte. 

A. Gesammtdar8tellungen. 

B. Darstellungen einzelner Zeiten. 

C. Darstellungen einzelner Literaturgattungen. 

IV. Portugiesisch. 

1. Allgemeines. 

2. Sprache. 

A. Geschichte der Sprache. 
162 



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— 55 — 

B. Grammatik. 

a. Gesammtdarstellungen der Grammatik und der For- 
menlehre. 

b. Einzelne Theile der Grammatik. 

C. Wörterbücher. 

D. Etymologie. 

E. Synonymik. 

3. Literatur. 

A. Sammlungen. 

B. Volksliteratur. 

C. Werke einzelner Schriftsteller. 

4. Literaturgeschichte. 
V. Catalanisch. 

1. Allgemeines. 

2. Sprache. 

A. Grammatik. 

B. Wörterbücher. 

3. Literatur. 

A. Sammlungen und Volksliteratur. 

B. Werke einzelner Schriftsteller. 

4. Literaturgeschichte. 

VI. Provenzalische Sprache und Literatur. 

1. Allgemeines. 

2. Sprache. 

A. Geschichte der Sprache. 

B. Grammatik. 

a. Gesammtdarstellungen. 

b. Einzelne Theile der Grammatik, 

C. Wörterbücher. 

D. Etymologie und Synonymik. 

E. Metrik, Poetik, Stilistik. 

F. Mundarten (geographisch geordnet von SW. nach NO.; 
Grammatiken voran). 

3. Literatur. 

A. Sammlungen. 

B. Volksliteratur. 

a. Volkslieder. 

b. Volksschauspiele. 

c. Sprichwörter. 

d. Novellen, Märchen. 

C. Werke einzelner Schriftsteller. 

4. Literaturgeschichte. 

A. Gesammtdarstellungen. 

B. Darstellungen einzelner Zeitabschnitte. 

a. Mittelalter. 

b. Neuzeit. 

163 



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— 56 — 

C. Darstellungen einzelner Landgebiete. 

D. Darstellungen einzelner Literaturgattungen. 

a. Lyrik. 

b. Epos, Drama, Prosa. 

Dl. 
Französische Sprache und Literatur. 

I. Allgemeines. 

1. Bibliographie, Litcrärgcschichte, Encyclopädie. 

2. Zeitschriften. 

3. Sammelwerke und gesammelte Schriften. 
II. Sprache. 

1. Geschichte der Sprache. 

Anhang: Werth der französischen Sprache. 

2. Grammatik. 

A. Gesammtdarstellungcn der ganzen Grammatik oder 
der Formenlehre. 

a. Altfranzösisch. 

b. Neufranzösisch. (Geschichte der Grammatik voran.) 

B. Einzelne Theile der Grammatik. (Historische Gram- 
matik voran.) 

a. Lautlehre nebst Rechtschreibung. 

b. Formenlehre. 

c. Wortbildung. 

d. Syntax. 

3. Wörterbücher. 

A. Altfranzösische. 

B. Neufranzösische. 

4. Etymologie. 

Anhang: Personen- und Ortsnamen. 

5. Synonymik. 

6. Stilistik. 

7. Metrik. 

8. Poetik. 

9. Mundarten (geographisch geordnet). 
III. Literatur. 

1. Sammlungen. 

A. Einzelner Ländergebiete. 

B. Einzelner Zeitabschnitte. 

a. Der älteren und neueren Zeit. 

b. Der altern Zeit. 

c. Der neuern Zeit. 

C. Einzelner Literaturgattungen. 

a. Lyrik. 

b. Epos. 

164 



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— 57 — 

c. Drama. 

d. Prosa. 

D. Almanache, Albums etc. (alphabetisch). 

2. Volksliteratur. 

A. Volkslieder. 

B. Volksschauspiele. 

C. Volksbücher (alphabetisch nach den Stoffen). 

D. Sprichwörter. 

E. Märchen und Sagen. 

3. Werke einzelner Schriftsteller der französischen Literatur. 

[Geordnet wie in De IL] 
IV. Literaturgeschichte. 

1. Allgemeines. (Bibliographie etc.) 

2. Gesammtdarstellungen. 

3. Darstellungen einzelner Zeitabschnitte. 

A. Mittelalter. 

B. 16. Jahrhundert. 

C. 17. 

D. 18. 

E. 19. 

4. Literaturgeschichte einzelner Landschaften (geordnet wie 
die Mundarten II. 9.). 

5. Geschichte einzelner Literaturgattungen. 

A. Lyrik. 

B. Epos. 

C. Drama. 

D. Prosa. 

6. Vermischtes. 

Dm. 

Keltisch. 

Anmerkung. Bei den einzelnen Sprachen sind, soweit nicht eine 
ausführlichere Eintheilung angegeben ist, geschieden: Allgemeine Schriften, 
Grammatik, Wörterbücher, Texte, Literaturgeschichte. 

I. Keltische Sprachen im Allgemeinen. 

1. Einleitendes und Vermischtes. 

A. Bibliographie. 

B. Biographien von Keltisten. 

C. Zeitschriften. 

D. Gesammelte Abhandlungen und Vermischtes. 

2. Grammatik mehrerer keltischer Sprachen. 

3. Etymologie mehrerer keltischer Sprachen. 

4. Literatur der Kelten im Allgemeinen. 
II. Gallo-Briti8cher (oder Kymrischer) Zweig. 

1. Alt-Gallisch. 

165 



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— 58 — 

2. Bretonisch (Armorisch). 

3. Walisisch (Cambrisch). 

4. Corni8ch. 

III. Irisch-Gaelischer Zweig. 

1. Irisch. 

2. Gaelisch. 

3. Manks. 

Dn. 

Slavo-Lettisch. 

[Vgl. die Anmerkung zu Dm.] 

I. Slavische Sprachen nebst vergleichenden Schriften über das Slavo- 
Lettische. 

1. Allgemeine und vergleichende Schriften. 

A. Bibliographie. 

B. Biographien von Slavisten. 

C. Zeitschriften. 

D. Geschichte der slavischen Sprachen im Allgemeinen. 

E. Grammatik mehrerer slavischer Sprachen und ver- 
gleichende Grammatik des Slavo-Lettischen. 

F. Etymologie mehrerer slavischer Sprachen und ver- 
gleichende Etymologie des Slavo-Lettischen. 

G. Schrift. 

H. Texte (alphabetisch). 

I. Literaturgeschichte und Vermischtes. 

2. Alt-Slo venisch (= Alt-Bulgarisch oder Kirchenslavisch). 

3. Neu-Slovenisch. 

4. Serbisch-Kroatisch (II lyrisch). 

5. Bulgarisch. 

6. Russisch. 

A. Allgeraeines. 

B. Grammatik. 

C. Wörterbücher. 

D. Angebliche Inschriften. 

E. Chrestomathien und Sammlungen von Texten. 

F. Einzelne Schriftsteller nebst einzelnen Schriften unge- 
nannter Autoren (alphabetisch). 

G. Literaturgeschichte. 

7. Tschechisch. 

8. Wendisch (Sorbisch). 

9. Polnisch. 

A. Allgemeines und Vermischtes. 

B. Grammatik. 

C. Wörterbücher. 

D. Texte. 

166 



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— 59 — 

a. Sammlungen und Chrestomathien. 

b. Werke einzelner Schriftsteller (alphabetisch). 
E. Literaturgeschichte. 

10. Polabisch. 
II. Lettische (Baltische) Sprachen. 

1. Allgemeine und vergleichende Schriften. 

2. Alt-Preussisch. 

3. Litauisch. 

4. Lettisch. 



E. 

Schöne Künste. 



Ea. 
Bildende Künste im Allgemeinen. 

I. Allgemeines. 

1. Bibliographie und Literärgeschichte. 

2. Zeitschriften für Kunst (im Allgemeinen und für einzelne 
Künste und Kunstzeitalter, excl. Zeitschriften für classische 
Archaeologie). NB. Zeitschr. f. Baukunst s. Bauwesen. 

3. Sammelwerke mehrerer Verfasser über Kunst und Kunst- 
geschichte. 

4. Gesammelte Werke einzelner Verfasser über Kunst und 
Kunstgeschichte. 

5. Wörterbücher für Kunst (im Allgemeinen und flttr einzelne 
Künste und Zeitalter). 

6. Künstlerbiographieen. 

A. Künstlerlexica (allgemeine und für einzelne Künste 
und Zeitalter). 

B. Lexica von Künstlern einzelner Länder. 

Anmerkung. Geordnet in folgender Reihe: Deutschland, Oester- 
reich, Schweiz, Niederlande (incl. Belgien), Grossbritannien, Frankreich, Spa- 
nien, Portugal, Italien, Balkan-Halbinsel, Russland, Dänemark, Norwegen, 
Schweden, Asien, Afrika, Amerika, Australien. Innerhalb der einzelnen Län- 
der ist geschieden: Das ganze Land oder grössere Theile desselben, welche 
sich mit einzelnen politischen Theilen (Staaten, Provinzen) identificiren lassen, 
sodann einzelne politische Landestheile in alphabetischer Folge, endlich die 
Städte in alphabetischer Folge. 

C. Biographien mehrerer Künstler beliebiger Zusammen- 
stellung. 

Anmerkung. Abhandlungen, welche das Leben mehrerer KUnstler 
in ihren gemeinsamen Beziehungen behandeln, stehen unter den Einzelbio- 
graphien des zuerstgenannten. 

167 



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— 60 — 

D. Biographien einzelner Künstler (aller Zeiten, Völker 
und Kunstgattungen; incl. ihre Briefe. Dagegen Ab- 
handlungen über ihre Kunstwerke bei der betreffen- 
den Kunstgattung des betreffenden Kunstzeitalters). 

7. Kunstforschung und Kunstunterricht. 

A. Im Allgemeinen. (Geschichte der Forschung und 
Anweisungen zu Anlagen von Kunstsammlungen etc.) 

B. Lehranstalten für die bildenden Künste. (Kunstaka- 
demien.) NB. Technische Hochschulen s. Technologie, 
Kunstgewerbeschulen s. Pädagogik. 

C. Kunstvereine (Statuten und Geschäftsberichte) alphab. 
nach den Städten. 

D. Biographieen von Kunstforschern incl. classischer Ar- 
chäologen. 

8. Kunstreiseberichte. 

9. Kunst-Museographie. 

A. Museen mehrerer Länder. 

B. Museen einzelner Länder. 

Anmerkung. Geordnet wie Ea 6. B. Innerhalb der einzelnen Orte 
sind nur mehrere Museen von den einzelnen geschieden (vorangestellt), 
nicht dagegen die einzelnen unter sich. Es stehen hier sowohl allgemeine 
wie specielle Kunstsammlungen; jedoch prähistorische s. Culturgeschichte. 

C. Kunstsammlungen einzelner Personen (alphab. nach 
Besitzern). 

D. Kunstausstellungen (innerhalb der Länder alph. nach 
Städten). 

E. Auctions- und Verkaufskataloge. 

Auctionskataloge von Sammlungen einzelner nam- 
haft gemachter Besitzer s. C. 

10. Aesthetische Betrachtungen über Wesen und Bedeutung 
der bildenden Künste. 

NB. Allgemeine Aesthetik 8. Philosophie F. 

11. Handbücher (Encyclopädieen) der bildenden Künste. 

12. Kunstgeschichte (im All gem. und einzelner Länder). 

A. Allgemeine Kunstgeschichte. 

a. Denkmäler der Kunst im Allgemeinen. 

b. Gesammtdarstellungen der Kunstgeschichte. 

c. Beiträge zur allgemeinen Kunstgeschichte. 

B. Kunstgeschichte einzelner Länder (die Länder geordnet 
wie 6. B.). NB. Geschichte, Denkmäler und Be- 
sprechung derselben ungeschieden. 

II. Die einzelnen bildenden Künste. 
1. Baukunst. 

[A.] Theorien und Technik der Baukunst s. Bauwesen (T). 
B. Denkmäler und Geschichte der Baukunst im Allge- 
meinen. 

168 



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— 61 — 

a. Denkmäler der Baukunst im Allgemeinen. 

b. Geschichte der Baukunst im Allgemeinen. 

C. Baukunst einzelner Länder (geordnet wie I. 6. B. 
Denkmäler und Geschichte ungeschieden). 

D. Einzelne Zweige der Baukunst s. a. Bauwesen. 
2* Plastik. 

A. Theorie und Technik der Plastik. 

B. Denkmäler und Geschichte der Plastik im Allgemeinen. 

a. Denkmäler der Plastik im Allgemeinen oder ein- 
zelne Zweige derselben. 

b. Geschichte der Plastik im Allgemeinen. 

0. Plastik einzelner Länder (geordnet wie I. 6. B.). 
D. Einzelne Zweige der Plastik. 

Anmerkung. Alphab.: Gemmen. Metallarbeiten, Töpferei etc.; Theorie, 
Technik und Geschichte ungeschieden. Etwaige Denkmälersammlungen sind 
zu Ba zu stellen. 

3. Malerei. 

A. Theorie und Technik der Malerei. 

a. Allgemeines über Malerei (Farben etc.). 

b. Perspective. Vgl. auch Pc. 

B. Geschichte der Malerei im Allgemeinen. 

Anmerkung. Hier stehen auch Schriften, welche den ganzen Zeit- 
raum seit der Renaissance umfassen. 

[C] [Malerei einzelner Länder s. Malerei der Neuzeit.] 
D. Einzelne Zweige der Malerei. 

Anmerkung. Alphab.: Aquarell-, Glas-, Miniatur-, Mosaik-, Oel- 
malerei, Pastell-, Porzellan-, Transparent-Malerei, Zeichnen. NB. Holzschnitt 
und Kupferstich s. Einzelne Zweige der Malerei der Neuzeit 



Eb. 
Antike Kunst. 

I. Allgemeines. 

1. Bibliographie und Literärgeschichte. 

2. Periodische Schriften. 

3. Sammelwerke mehrerer Verfasser zur Archäologie. 

4. Gesammelte Werke einzelner Verfasser zur Archäologie. 

5. Allgemeine Beiträge zur Archäologie. 

[6.] [Wörterbücher für alte Kunst, Lexica und Biographien alter 
Künstler s. Ea I. 5—6.] 
7. Geschichte der archäologischen Studien. 

A. Im Allgemeinen oder in einzelnen Ländern. 
[B.] [Biographieen einzelner Archäologen s. Ea I. 7. D.] 

169 
Beiheft 3. 5 



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— 62 - 

[8.] [Museen und Sammlungen einzelner Personen von Werken 
antiker Kunst s. Ea I. 9.] 
9. Wesen und Bedeutung antiker Kunst. 

10. Handbücher (Encyclopädieen) der Archäologie. 

11. Denkmäler und Geschichte der antiken Kunst im Allgem. 

A. Denkmäler der antiken Kunst im Allgemeinen (incl. 
Abhandlungen dazu). 

Anmerkung. Da der Begriff „Denkmäler etc." zuweilen auf Werke 
aller 3 bildenden Künste, zuweilen nur auf einzelne derselben sich bezieht, da 
ferner „antik" zuweilen alle alten Völker, zuweilen nur „Griechen und Römer" 
bedeutet, so sind unter „Allgemeine Denkmäler antiker Kunst" alle Schriften 
gestellt, deren Titel keine Beschränkung auf einzelne Künste der Völker 
enthält, selbst wenn der Inhalt ein beschränkter ist. 

B. Gesammtdar8tellungen der Geschichte der antiken 
Kunst. 

C. Einzelheiten der antiken Kunstgeschichte. 

IL Antike Kunst einzelner Länder. 

1. Aegyptische Kunst. 

A. Aegyptische Kunst im Allgemeinen. 

a. Allgemeine Denkmäler (des ganzen Landes oder 
grösserer Theile desselben). 

b. Geschichte der ägyptischen Kunst im Allgem. 

B. Denkmäler [respect. Baudenkmäler] der ägyptischen 
Kunst an einzelnen Fundorten (alphabetisch). 

C. Aegyptische Baukunst. 

a. Geschichte und Technik der ägyptischen Baukunst. 

b. Anhang: Obelisken (zuerst Allgemeines, dann 
einzelne). 

D. Aegyptische bildende Kunst. 

a. Allgemeines. 

b. Einzelheiten. 

2. Kunst Babyloniens, Assyriens, Persiens. 

A. Im Allgemeinen. 

a. Denkmäler im Allgemeinen (oder in grösseren 
Landestheilen). 

b. Geschichte und Technik im Allgemeinen. 

B. Denkmäler [resp. Baudenkmäler] an einzelnen Fund- 
orten (alphab.) Babyloniens, Assyriens, Persiens. 

C. Geschichte der babylonischen, assyrischen und per- 
sischen Baukunst. 

D. Bildende Kunst Babyloniens, Assyriens, Persiens. 
[3.] [Phönizische Kunst s. Eb II. 5. B. Jüdische Kunst s. Ic 

UI. 3.] 

4. Altindische Kunst. 

5. Griechische Kunst. [Griechisch-römische Kunst s. antike 



Kunst Eb L] 



170 



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— 63 — 

A. Griechische Kunst im Allgemeinen. 

a. Denkmäler der griechischen Kunst im Allgem. 

b. Geschichte der griechischen Kunst im Allgem. 

B. Kunst einzelner griechischer Landestheile (alphab.) 
incl. der Länder des Orients, welche unter helle- 
nistischem Einfluss gestanden haben, z. B. Klcinasieus, 
Syriens etc. 

C. Kunst einzelner griechischer Orte (alphab.) (incl. des 
hellenistischen Orients). 

6. Römische Kunst. 

A. Im Allgemeinen. 

a. Denkmäler der römischen Kunst überhaupt oder 
Italiens im Allgemeinen. 

b. Geschichte der römischen Kunst im Allgemeinen. 

B. Kunst einzelner italischer Landestheile (alphabetisch) 
(incl. Inseln). 

C. Kunst einzelner Orte Italiens (alphab. nach antiken 
Namen). 

7. Kunst der römischen Provinzen (incl. Orient, w. s. Eb II, 
5. B.). 

Anmerkung. Innerhalb der Provinzen sind geschieden das Ganze 
oder grössere Theile von den Orten. 

A. Africa (provinciae Africa, Numidia, Mauretania). 

B. Spanien (provv. Hispania citerior et ulterior). (Orte 
nach heutigen Namen.) 

C. Frankreich (prov. Gallia). (Orte nach heutigen Namen.) 

D. Grossbritannien (prov. Britannia). (Orte nach heutigen 
Namen.) 

E. Deutschland und die übrigen germanischen Länder 
(provinciae Germania, Rhaetia, Vindelicia, Noricum). 
(Orte nach heutigen Namen.) 

F. Oestliche Donauländer (provv. Dacia, Dalmatia, Moesia, 
Pannonia). 

III. Einzelne Zweige der antiken (resp. griech.-röm.) Kunst. 

[Einzelne Zweige der ägyptischen, babylon.-assyr.-persischen 
Kunst s. Eb IL 1—2.] 
I. Antike Baukunst. 

A. Im Allgemeinen. 

a. Denkmäler der antiken Baukunst im Allgemeinen. 

b. Geschichte und Technik der antiken Baukunst im 
Allgemeinen. 

B. Griechisch-römische Baukunst in einzelnen Ländern, 
a. Baukunst in Griechenland. 

a. Im Allgemeinen. 

ß. Baukunst einzelner griechischer (resp. helle- 
nistisch-oriental.) Länder (alphabetisch). 
171 



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— 64 — 

y. Baukunst einzelner griechischer (resp. helle- 
ni8ti8cli-oriental.) Orte (alphabetisch). 

b. Baukunst in Italien. 

a. Römische Baukunst im Allgemeinen. 

ß. Baukunst einzelner italischer Landestheile (alph.). 

y. Baukunst einzelner italischer Orte (alphab.). 

c. Baukunst der römischen Provinzen. 
a. Afrika. 

ß. Spanien, 
y. Frankreich. 
6. Grossbritannien. 

e. Deutschland und die übrigen germanischen 
Länder. 

f. Oestliche Donauländer. 

C. Einzelne Arten griechisch-römischer Bauwerke. [Schrif- 
ten über einzelne Bauten an einzelnen Orten s. die 
betr. Orte Eb III. 1. B.] 

D. Einzelne Baustile der antiken Kunst. 

Antike bildende Kunst. 

A. Gegenstände bildlicher Darstellung. 

a. Gesammtdarstellungen der Kunstmythologie. 

b. Einzeldarstellungen aus der Götter- und Heroen- 
sage (alphabetisch). 

c. Darstellungen aus dem alltäglichen Leben. 

d. Darstellungen historischer Ereignisse. 

e. Portraits. 

a. Portraitsammlungen. 

ß. Portraits einzelner Personen (alphabetisch). 

f. Symbolische Bildwerke. 

g. Ornamente. 

B. Antike Plastik. 

a. Allgemeine Denkmäler der Plastik (resp. und Ma- 
lerei). Vgl. Anm. zu Eb I. 11. A. 

b. Geschichte und Technik der antiken Plastik. 

c. Einzelne Statuen und Reliefs unbestimmter Deu- 
tung oder kleinere Auswahl derselben. 

[Einzelne Statuen etc., welche bestimmte Gegen- 
stände darstellen s. Eb III. 2. A.] 

d. Einzelne Arten plastischer Kunstwerke. 

[Bei jeder Art ist geschieden: I. Allgemeine 

Sammlungen. IL Geschichte und Technik. III. 

Sammlungen einzelner Fundorte (alphabetisch). 

IV. Einzelne Exemplare.] 
er. Bronzen. 
ß. Elfenbeinarbeiten. 

172 



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— 65 — 

y. Geschnittene Steine. 
d Terracotten. 

C. Antike Geräthe und Gefässe. 

a. Cassetten, Laden, Sarcophage und Aschenkisten. 

b. Schmucksachen. 

c. Gefässe. NB. Bemalte Vasen s. Vasenmalerei Eb 
IIL 2. D. b. a. 

d. Lampen. 

e. Spiegel. 

D. Antike Malerei. 

a. Geschichte und Technik der antiken Malerei. 

b. Einzelne Arten der' antiken Malerei. 
a. Vasenmalerei. 

I. Allgemeine Sammlungen von Vasengemälden. 
IL Geschichte und Technik der Vasenmalerei. 

III. Sammlungen von Vasengemälden einzelner 
Fundorte (alphabetisch). 

IV. Einzelne Vasengemälde unbestimmter Deu- 
tung oder kleinere Auswahl derselben. 

[Vasengemälde,die einen bestimmten Gegen- 
stand darstellen s. Eb IIL 2. A.] 

ß. Wandmalerei ([I — IV] geschieden wie bei b.). 

y. Mosaik ([I — IV] geschieden wie bei b.). 

Ec. 
Mittelalterliche und neuere Kunst. 

I. Mittelalterliche Kunst. 

1. Allgemeines zur mittelalterlichen resp. christlichen Kunst. 

[A. — B.] [Bibliographie und periodische Schriften s. Ea 
I. 1—2.] 

C. Sammelwerke mehrerer Verfasser. 

D. Gesammelte Werke einzelner Verfasser. 

[E.— F.] [Handbücher s. Ec I. 1. I. b.; Wörterbüchern. 

Künstlerlcxica s. Ea I. 5 — 6.] 
G. Wesen und Bedeutung der mittelalterlich-christlichen 

Kunst. 
[IL] [Mittelalterliche Kunstforschung s. Ea I. 7.] 
I. Denkmäler und Geschichte der mittelalterlichen Kunst 

im Allgemeinen. 

a. Denkmäler der mittelalterlichen Kunst im Allge- 
meinen. 

b. Geschichte und Archäologie der mittelalterlichen 
(christlichen, kirchlichen) Kunst im Allgemeinen. 

2. Mittelalterliche [christliche] Kunst einzelner Länder. 

173 



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— 66 — 

Anmerkung. In der Reihenfolge wie Ea I. 6. B. Innerhalb der 
einzelnen Länder ist geschieden: Das ganze Land oder grössere Theile des- 
selben, die sich nicht mit einzelnen politischen Theilen (Staaten, Provinzen) 
identificiren lassen, sodann einzelne politische Landestheile in alphabetischer 
Folge, endlich die Städte in alphabetischer Folge. 

[3.] [Die unter dem Einfluss des Islam stehende Kunst 8. Ec 
I. 4. A. c] 
4. Einzelne Zweige mittelalterlicher Kunst. 

A. Mittelalterliche Baukunst. 

a. a — ß. Im Allgemeinen: Denkmäler. — Geschichte. 

b. In einzelnen Ländern. 

c. Unter dem Einfluss des Islam stehende [Bau-] Kunst. 

d. Einzelne Arten mittelalterlicher Bauwerke ausser 
Kirchenbau. 

e. Mittelalterliche Kirchenbaukunst. [Einzelne Kirchen 
s. Ec I. 4 A. b.] 

f. Mittelalterliche Baustile. 

B. Bildende Kunst des Mittelalters. 

a. Gegenstände bildlicher Darstellung. 

a. Der christliche Bilderkreis im Allgemeinen. 

ß. Einzelne Darstellungen aus dem christl. Bilder- 
kreise (alphabetisch). 

/. Sonstige Darstellungen der bildenden Kunst des 
Mittelalters. 

6. Mittelalterliche Ornamentik. 

b. Mittelalterliche Plastik. 

a — ß. Denkmäler, Geschichte der mittelalterlichen 
Plastik [resp. und Malerei] im Allgemeinen. 

y. Mittelalterliche Plastik in einzelnen Ländern. 

6. Einzelne Arten mittelalterlicher Plastik. [Ein- 
zelne Arten an einzelnen Orten s. y.] 

c. Mittelalterliche Malerei. 

[«.] [Technik der mittelalterlichen Malerei s. Ea II, 
3. A.] 

ß. Geschichte der mittelalterlichen Malerei im All- 
gemeinen oder in einzelnen Ländern. 

y. Einzelne Arten mittelalterlicher Malerei. (Die 
Arten in alphabetischer Folge.) Glasmalerei, 
Miniaturen, Mosaik, Tafelmalerei, Teppich-, 
Wandmalerei. 

II. Neuere Kunst. 

1. Allgemeines [siehe auch Ea, wenn aus den Titeln nicht 
die Beschränkung auf „neuere" Kunst ersichtlich ist]. 
[A — B.] [Bibliographie. Periodische Schriften siehe Ea I. 

1-2.] 
0. Sammelwerke mehrerer Verfasser zur neueren Kunst. 

174 



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— 67 — 

D. Gesammelte Werke einzelner Verfasser zur neueren 
Kunst. 
[E.] [Kunstwörterbücher. Ktinstlerlexica s. Ea I. 5 — 6.] 

F. Wesen und Bedeutung der neueren Kunst. 
[G.] [Kunstforschung über neuere Kunst s. Ea L 7.] 

H. Geschichte und Denkmäler der neueren Kunst. 

a. Im Allgemeinen. 

b. In einzelnen Ländern. 

2. Einzelne Zweige der neueren Kunst. 

A. Neuere Baukunst. 

a. a — ß. Denkmäler. — Geschichte der neueren Bau- 
kunst im Allgemeinen. 

b. Neuere Baukunst in einzelnen Ländern. 

c. Einzelne Arten neuerer Baukunst. [Einzelne Arten 
an einzelnen Orten s. b.] 

B. Neuere Plastik [resp. und Malerei]. 

a. Im Allgemeinen. 

a. Denkmäler der neueren Plastik [und Malerei] 
im Allgemeinen. 

ß. Sammlungen bildlicher Darstellungen der neueren 
Kunst, welche nach den dargestellten Gegen- 
ständen zusammengestellt sind. 

/. Geschichte der neueren Plastik [und Malerei]. 

b. Neuere Plastik in einzelnen Ländern. 

c. Sculpturen einzelner Meister (alphabetisch). 

C. Neuere Malerei. 

a. Geschichte der Malerei in einzelnen Jahrhunderten 
der Neuzeit. [Geschichte der neueren Malerei im 
Allgemeinen 8. Ea II. 3. B.] 

b. Geschichte der Malerei in einzelnen Ländern. 

c. Werke einzelner Maler (incl. Mittelalter). [Deren 
Biographien s. Ea I. 6. D.] 

d. Kupferstich und Holzschnitt. NB. Andere beson- 
dere Arten der Malerei s. Ea II. 3. D. 

a. Sammlungen von Kupferstichen und Holzschnitten 
mehrerer Künstler. 

ß. Geschichte und Technik des Kupferstichs und 
Holzschnittes im Allgemeinen. 

/. Kupferstich und Holzschnitt in einzelnen Ländern. 

6. Kupferstiche und Holzschnitte unbekannter Künst- 
ler. [Kupfer- und Holzschnitte bestimmter Künst- 
ler s. Werke einzelner Maler sub n c u .] 

e. Anhang: Monogrammenlexica. 



175 



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- 68 — 

Ed. 
Musik. 

I. Allgemeines. 

1. Bibliographie. 

2. Periodische Schriften. 

3. Sammlungen von Schriften mehrerer Verfasser über Musik. 
(Musikaliensammlungen s. IV.) 

4. Gesammelte Werke einzelner Verfasser über Musik. 

5. Wörterbücher über Musik. 

6. Musikerbiographien. 

A. Allgemeine Musikerlexica. 
[B.] [Lexica von Musikern einzelner Länder s. Geschichte 
der Musik in einzelnen Ländern Ed 11. 5.] 
C. Biographien einzelner Musiker. 

7. Aesthetik, Wesen und Bedeutung der Musik. 
[8.] [Handbücher der Musik s. Ed IU. 1.] 

11. Geschichte der Musik. 

1. Gesammtdarstellungen der Geschichte der Musik. 

2. Allgemeine Beiträge zur Geschichte der Musik. 

3. Geschichte der Musik im Alterthum. 

A. Die Musik des Alterthums im Allgemeinen oder bei 
den Griechen und Römern insbesondere. 

B. Musik bei den übrigen Völkern des Alterthums 
(ausser Griechen und Römern). 

4. Geschichte der Musik im Mittelalter. 

5. Geschichte der Musik in der Neuzeit. 

6. Geschichte der Musik in einzelnen Ländern. (Hier auch 
Musikerlexica für einzelne Länder, desgl. einzelne Zweige 
der Musik in einzelnen Landcsthcilcn). 

HI. Musikwissenschaft. 

1. Gesammtdarstellungen der Musikwissenschaft und Compo- 
sitionslehre. 

2. Töne und Intervalle. 

3. Notenschrift. 

4. Rhythmik und Melodik. 

5. Harmonik. 
IV. Musikalien. 

1. Allgemeine Musikaliensammlungen. 

2. A. Sammlungen von Musikalien für Gesang: im Allgem. 

oder von weltlichen Liederbüchern insbesondere. 
B. Sammlungen von Musikalien für geistlichen Gesang 
[auch Choralbücher]. 

3. Sammlungen von Musikalien für Instrumentalmusik. 

4. Sammlungen von Opern. 

17(i 



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— 69 — 

5. Werke einzelner Componisten, nebst Abhandlungen über 
die Compositionen. 
V. Ausübende Musik. 

1. Der musikalische Unterricht. 

A. Allgemeines über musikalischen Unterricht, Virtuosi- 
tät etc. 
[B.] [Musikalische Unterrichtsanstalten s. Musikgeschichte 
der betreffenden Orte Ed II. 6.] 

2. Vokalmusik. 

A. Geschichte des Gesanges im Allgemeinen, insbes. des 
Volksliedes. [Des Kirchengesanges s. Kirchenmusik 
Ed V. 4. A.] 

B. Geschichte des Gesanges in einzelnen Landein. [In 
einzelnen Landestheilen und Orten s. Ed II. 6.] 

C. Gesangslehre. * 

3. Instrumentalmusik. 

A. Im Allgemeinen. 

(a.) Geschichte der Instrumentalmusik im Allgem. 

(b.) In einzelnen Ländern. 

(c.) Bau der Instrumente. 

(d.) Handhabung der Instrumente. 

B. Saiteninstrumente. [Zuerst mehrere, dann einzelne in 
alphabetischer Folge, die Literatur über die einzelnen 
Instrumente geschieden wie bei A.] 

C. Blasinstrumente [wie B. geordnet]. 

D. Tasteninstrumente. 

E. Sonstige Instrumente. 

4. Angewandte Musik. 

A. Kirchenmusik. 

a. Im Allgemeinen. 

b. In einzelnen Ländern. 

B. Opernmusik. 

a. Im Allgemeinen. 

b. In einzelnen Ländern. 

Ee. 
Mimik. 

I. Allgemeines. 

1. Bibliographie. 

2. Periodische Schriften. 

3. Gesammtdarstel hingen der Mimik und Beiträge dazu. 

4. Geschichte der Mimik. 

II. Schauspielkunst und Theaterwesen. 

1. Bibliographie. 

2. Periodische Schriften. 

177 



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— 70 — 

3. Gesammelte Werke mehrerer Verfasser über Schauspielkunst 
und Theaterwesen. 

4. Gesammelte Werke einzelner Verfasser über Schauspielkunst 
und Theaterwesen. 

5. Biographien von Schauspielern [incl. Sänger und Ballet- 
tänzer]. 

A. Schauspielerlexica. 

B. Biographien einzelner Schauspieler. 

6. Wesen und Bedeutung der Schauspielkunst und des Theaters. 

7. Theorie und Technik der Schauspielkunst. 

8. Geschichte des Theaters und der Schamspiel kunst. 

A. Im Allgemeinen oder einzelnen Perioden. 

B. In einzelnen Ländern. 
III. Pantomimik und Ballet. 

[Gesellschaftstänze s. Culturgeschichte.] 
[1 — 5.] [Bibliographie, Zeitschriften, Sammelwerke, Biographieen s. 
Ee IL] 

6. Wesen und Berechtigung des Ballets. 

7. Theorie und Technik des Ballets. 

8. Geschichte des Ballets. 

9. Mehrere und einzelne Ballete. 



F. 

Philosophie. 

Fa. 

Allgemeine Schriften zur Philosophie. 

I. Bibliographie. 
II. Geschichte der Philosophie. 

1. Allgemeines und Vermischtes. 

2. Gesammtdarstellungen. 

3. Geschichte der Philosophie bei den Orientalen. 

4. Geschichte der Philosophie bei den Griechen und Römern. 

A. Literärgeschichte. Quellenwerke in Auszügen. 

B. Gesammtdarstellungen. 

C. Allgemeine Schriften über die vorsokratischen Philo- 
sophen. 

D. Ionische Naturphilosophen. 

E. Pythagoräer. 

F. Eleaten und jüngere Naturphilosophen. 

G. Sophisten. 
H. Megariker. 
I. Sokrates. 

178 



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B. 
C. 



— 71 — 

K. Akademiker und Peripatetiker. 

L. Stoiker und Epikureer. 

M. Zeit des Neuplatonismus. 

N. Darstellung einzelner Materien. Vermischtes. 

5. Geschichte der christlichen Philosophie des Mittelalters und 
des Reformations-Zeitalters. 

6. Geschichte der neueren Philosophie seit Baco von Verulam. 
A. Gesammtdarstellungen. 

Bei einzelnen Nationen. 

Darstellungen einzelner Epochen und Schulen. 

a. Von Baco bis Kant. 

b. Von Kant bis auf die Gegenwart. 
Biographien (nebst Briefwechsel). 

1. Biographien mehrerer Philosophen. 

2. Biographien einzelner Philosophen. 

IV. Einleitungen in das Studium der Philosophie nebst Schriften 
über den Werth oder Unwerth, die Stellung der Philosophie und 
dergleichen. 
V. Reallexika. 
VI. Zeitschriften. 

VII. Sammelwerke mehrerer Verfasser. 
VIII. Gesammelte Abhandlungen einzelner Verfasser. 
IX. Gesammtdarstellungen und Darstellungen mehrerer Theilc der 

systematischen Philosophie. 
X. Werke und Systeme einzelner Philosophen der neueren Zeit. 



III. 



(Geb. Jahr.) 
Bruno, Giord. (1548) 

Baco v. Verulam (1561) 



Campanel la 

Böhme, Jac. 

Hobbes 

Descartes 

Locke 

Spinoza 

Malebranche 

Leibniz 

Shaftesbury 

Wolff, Chr. 

Berkeley 

Hume 

Kaut 



(1508) 
(1575) 
(1588) 
(1596) 
(1632) 
(163-2) 
(1638) 
(1646) 
(1671) 
(1679) 
(1685) 
(1711) 
(1724) 



Fichte 

Baader 

Hegel 

Fries 

Schelling 

Herbart 



(Geb. Jahr.) 
(1762) 
(1765) 
(1770) 
(1773) 
(1775 
(1776) 



Krause, K. Chr. Fr. (I7SI 



Schopenhauer 

Comte 

Feuerbach 

Mill 

Lotze 

Spencer 

Hartmann, Ed. 



(1788) 
(1798) 
(1804) 
(1806) 
(1817) 
(1820) 
(1842) 



Die Anordnung im Einzelnen ist überall die folgende: 

1. Bibliographie und Biographie, nebst Briefwechsel. 

2. Gesammelte Werke. 

3. Einzelne Werke. 

4. Erläuterungs- und Gegenschriften. 

SDie Schritten der alten Philosophen siehe unter „Klass. 
Biologie", Cd — Ci, die der mittelalterlichen Philosophen 
unter Theologie Ib.] 

XI. Miscellen zu mehreren Theilen der systematischen Philosophie. 

179 



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/*~ 



— 72 — 

Fb. 
Einzelne philosophische Disciplinen. 

Erster Theil. 

I. Erkenntnisstheorie und Methodenlehre. 

1. Geschichte der Erkenntnisstheoric. 

2. Lehrbücher und Einzelschriften. 
II. Logik. 

1. Geschichte der Logik. 

2. Lehrbücher und Systeme. 

3. Einzelschriften. 

III. Logik und Metaphysik. 

1. Geschichte der Logik und Metaphysik. 

2. Darstellungen der Logik und Metaphysik. 

IV. Metaphysik. 

1. Geschichte der Metaphysik. 

2. Systeme und Lehrbücher. 

3. Einzelschritten. 

V. Psychologie. 

1. Geschichte der Psychologie. 

2. Darstellungen der psychologischen Anthropologie. 

3. Lehrbücher und Systeme der Psychologie. 

4. Psychophysik im Allgemeinen. 

5. Einzelschriften zur Psychologie und Psychophysik. 

A. Ueber die Wechselwirkung zwischen Leib und Seele, 
den Sitz und das Wesen der Seele. 

B. Ueber Sinneswahrnehmungen, Abstraction, Bewusst- 
sein, Gedächtniss, Einbildungskraft. 

C. Ueber Temperamente, Affecte und Leidenschaften. 

D. Ueber Schlaf, Traum, Divination und die Krankheiten 
der Seele. 

E. Spiritismus. 

F. Physiognomik. 

VI. Naturphilosophie. 

1. Geschichte der Naturphilosophie. 

2. Lehrbücher und Systeme. 

3. Einzelschriften. 

A. Allgemeines und Vermischtes. 

B. Philosophie der Mathematik. 

C. Materialismus. 

a. Geschichte des Materialismus. 

b. Schriften für und gegen den Materialismus. 

D. Darwinismus. 

a. Sammlungen von Schriften. 
180 



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— 73 — 

b. Einzelne Schriften. 

[Hierher nur Schriften über die Stellung des Dar- 
winismus in der Philosophie, die sonstige Literatur 
über den Darwinismus siehe unter „Naturwissenschaft* 
(Sc).] 

VII. Religionsphilosophie. 

1. Bibliographie und Geschichte. 

2. Gesammtdarstellungen der Religionsphilosophie und der 
natürlichen Theologie. 

3. Einzelschritten. 

A. Allgemeines und Vermischtes. 

[Hierher z. B. Schriften über Theismus, Pantheismus, Atheis- 
mus, Rationalismus, Offenbarung, Teleologie u. s. w.] 

B. Unsterblichkeit der Seele. 

a. Geschichte der Lehre von der Unsterblichkeit der 
Seele. 

b. Samminngen von Schriften über die Unsterblich- 
keit der Seele. 

c. Einzelne Schriften über die Unsterblichkeit der 
Seele. 

Fe. 

Einzelne philosophische Disciplinen. 

Zweiter Theil. 

I. Aesthetik. 

1. Geschichte der Aesthetik. 

2. Gesammtdarstellungen. 

3. Einzelschriften. 

IL Ethik (Praktische Philosophie). 

1. Geschichte und Bibliographie. 

2. Gesammtdarstellungen. 

3. Theorie und Grundlagen der Moral. („Reine Ethik u .) 

A. Allgemeines und Vermischte Schriften. 

B. lieber Freiheit des Willens. 

C. lieber Optimismus und Pessimismus. 

4. Angewandte und concrete Moral. 

A. Maximen der Moral und Anweisungen zur Lebens- 
klugheit. 

B. Moralische Zeitschriften. 

C. Mehrere Materien und Vermischtes. 

D. Einzelne Materien in alphabetischer Folge. 
III. Rechtsphilosophie. 

1. Bibliographie. 

2. Geschichte der Rechtsphilosophie. 

3. Zeitschriften. 

181 



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— 74 — 

4. Gesammelte Abhandlungen mehrerer Verfasser. 

5. Gesammelte Abhandlungen einzelner Verfasser. 

6. Gcsammtdarsiellungen der Rechts- und Staatsphilosophie, 
nebst allgemein-theoretischen Schriften. 

7. Philosophische Erörterung einzelner Theile des Rechts und 
einzelner Rechtsverhältnisse. 

IV. Philosophie der Geschichte. 



0. 

Paedagogik. 

Ga. 
Paedagogik. — Schulwesen. 

I. Allgemeines. 

1. Bibliographie. 

2. Reallexika. 

3. Zeitschriften. 

4. Pädagogische Almanache und Lehrer-Kalender. 

5. Gesammelte Schriften mehrerer Verfasser. 

6. Gesammelte Schriften einzelner Verfasser. 

II. Geschichte der Pädagogik und der pädagogischen Theorien. 

1. Gesammtdarstellungen der Geschichte der Pädagogik. 

2. Geschichte einzelner Epochen. 

A. Geschichte der Pädagogik im Alterthum. 

B. Geschichte der Pädagogik im Mittelalter bis zur Re- 
formation. 

C. Geschichte der Pädagogik seit der Reformation. 

a. Im Allgemeinen. 

b. Einzelne pädagogische Richtungen. 

3. Biographien von Pädagogen. 

A. Sammlungen von Biographien. 

B. Einzelbiographien. 

III. Darstellung der Pädagogik und der pädagogischen Theorien. 

1. Schriften über Pädagogik und Didaktik zugleich, sowie 
über Pädagogik (Erziehungslehre) insbesondere. 

A. Gesammtdarstellungen (Erziehungssysteme). 

B. Kleinere Schriften zur Pädagogik. 

2. Schriften über Didaktik (Unterrichtslehre) insbesondere. 

3. Pädagogik und Didaktik der Volksschule. 

A. Im Allgemeinen. 

B. Didaktik einzelner Disciplinen (Methodik), 
a. Religion. 

182 



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— 75 - 

b. Lesen. 

c. Schreiben. 
(1. Rechnen. 

e. Deutsche Sprache. 

f. Geschichte. 

g. Geographie. 

h. Naturgeschichte. 

4. Pädagogik und Didaktik der höheren Schulen. 

A. Im Allgemeinen. 

B. Didaktik einzelner Disciplinen (Methodik). 

a. Religion. 

b. Sprachen. 

a. Sprachunterricht im Allgemeinen. 
ß. Klassische Sprachen. 
I. Im Allgemeinen. 
II. Latein. 
III. Griechisch, 
y. Hebräisc^ 
d. Moderne Sprachen. 
I. Im Allgemeinen. 
II. Deutsch. 

III. Französisch. 

IV. Englisch. 

c. Geschichte. 

d. Geographie. 

e. Mathematik. 

f. Naturwissenschaften. 

Anhang I. Nebendisciplinen beider Unterrichtsstufen. 

1. Zeichnen. 

2. Singen s. Schöne Künste Ed. 

Anhang II. Körperliche Uebungen und Gesundheitspflege. 

1. Gesundheitspflege in den Schulen. 

2. Körperliche Uebungen. 

A. Im Allgemeinen. 

B. Turnen. 

C. Fechten. 

D Schwimmen. 
E. Reiten. 
Anhang III. Mnemonik. 

5. Erziehung des weiblichen Geschlechts. 

6. Fürsten- und Adels-Erzichung. 

IV. Geschichte und Statistik des Unterrichtswesens. 
1. Im Allgemeinen. 

A. Schriften über Schulen und Schulwesen überhaupt. 

B. Geschichte des Schulwesens in einzelnen Epochen. 

183 



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— 76 — 

a. Im Alterthum siehe Geschichte der Pädagogik im 
Alterthum. 

b. Im Mittelalter. 

c. In der Neuzeit. 

C. Geschichte und Statistik des Unterrichts wescns in ein- 
zelnen Ländern. 

a. Deutschland. 

a. Im Allgemeinen. 

ß. Einzelne deutsche Staaten. 

y. Einzelne deutsche Städte. 

b. Oesterreich-Ungarn. 

c. Schweiz. 

d. Belgien. 

e. Niederlande. 

f. Grossbritannien. 

g. Frankreich, 
h. Spanien. 

i. Portugal, 
k. Italien. 
1. Balkanstaaten, 
m. Russland, 
n. Skandinavien, 
o — r. Fremde Welttheile. 
Geschichte und Statistik des Volksschulwesens. 

A. Schriften über die Volksschule überhaupt s. o. III. 3. 

B. Geschichte des Volksschulwesens in einzelnen Epochen. 

a. Im Alterthum s. oben IL 2. A. 

b. Im Mittelalter s. oben IL 2. B; IV. 1. B. b. 

c. In der Neuzeit. 

C. Geschichte und Statistik des Volksschulwesens in ein- 
zelnen Ländern [geordnet wie oben]. 

Geschichte und Statistik des höheren Schulwesens. 

A. Schriften über die höheren Schulen überhaupt siehe 
oben III. 4. 

B. Geschichte des höheren Schulwesens in einzelnen 
. Epochen. 

a. Im Alterthum s. oben IL 2. A. 

b. Im Mittelalter s. oben II. 2. B; IV. 1. B. b. 

c. In der Neuzeit. 

C. Geschichte und Statistik des höheren Schulwesens in 
einzelnen Ländern [geordnet wie oben]. 

Besondere pädagogische Anstalten. 
A. Nothschulen. 

a. Blindenanstalten. 

a. Blindcnschulwesen und Unterricht im Allgem. 
ß. Einzelne Anstalten. 
184 



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— 77 — 

b. Taubstummenanstalten. 

a. Taubstummenschulwesen und Unterricht im All- 
gemeinen. 
ß. Einzelne Anstalten. 

c. Kleinkinderbewahranstalten. Kindergarten. 

d. Waisenhäuser. 

e. Rettungshäuser. 
B. Berufsschulen. 

a. Schullehrerseminare. 

b. Turnlehreranstalten. 

c. Gewerbe- und Fortbildungsschulen. 

a. Technisches Unterrichtswesen im Allgemeinen. 
ß. Einzelne Anstalten. 

d. Handelsschulen. 

e. Militairbildungsanstalten s. Kriegswesen. 

f. Forstlehranstalten. 

g. Landwirtschaftliche Lehranstalten, 
h. Polytechnika. 

i. Geistliche Bildungsanstalten. 

Gb. 

Geschichte und Statistik des Universitätswesens. 

I. Allgemeines. 

1. Bibliographie. 

2. Akademische Zeitschriften. 

3. Propädeutik, Hodegetik und Methodik des akademischen 
Studiums. 

4. Schriften über Universitäten und ihre Geschichte überhaupt. 
II. Geschichte und Statistik der Universitäten in einzelnen Epochen. 

1. Im Alterthum. 

2. Im Mittelalter. 

3. In der Neuzeit. 

III. Geschichte und Statistik der Universitäten in einzelnen Ländern. 

1. Deutschland. 

A. Schriften über die dentschen Universitäten überhaupt. 

B. Schriften über die Universitäten deutscher Einzel- 
staaten, besonders Preussens. 

C. Schriften über das deutsche Studentenleben. 
I). Einzelne deutsche Universitäten. 

Anmerkung. Bei den einzelnen Universitäten ist die Literatur ge- 
schieden in a) Allgemeines Quellenmaterial. b) Darstellungen. • 

2. Ausserdeutsche Länder [geordnet wie oben]. 



185 
Beiheft 3. 



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— 78 — 

Gc. 
Schulbücher. — Jugendschriften. 

L Schulbücher. 

Anmerkung. Unter dieser Rubrik sind die für die Hand der Schüler 
bestimmten Unterricnts- und Uebungsbücher nach wissenschaftlichen Fächern 
geordnet zusammengestellt. Die ausschliesslich iiir den Gebrauch des Lehrers 
beim Unterricht bestimmten methodischen Hilfsmittel — mit Ausnahme blosser 
Uebungs- und Stoffsammlungen, welche hier verblieben sind — siehe dagegen 
unter Ga: Methodik der Volks- resp. der höheren Schulen. 

1. Encyclopädische Schulbücher und Anleitungen znm Selbst- 
studium. 

2. Schulbücher für einzelne Fächer. 

A. Religion. 

B. Lesen. 

C. Schreiben. 

D. Gemeines Rechnen. 

E. Mathematik. 

F. Sprachen. 

a. Sprachen im Allgemeinen. 

b. Rhetoriken für Schulen. 

c. Klassische Sprachen. 
a. Griechisch. 

ß. Lateinisch. 

d. Moderne Sprachen. 
«. Deutsch. 

I. Lesebücher. 
II. Grammatik. 

III. Metrik. 

IV. Stilistik. 

V. Literaturgeschichte. 
ß. Französisch. 

I. Lesebücher. 

II. Grammatik, 
y. Englisch. 

I. Lesebücher. 

II. Grammatik. 

G. Geschichte. 

a. Universalgeschichte. 

b. Alte Geschichte. 

c. Mittelalterliche Geschichte. 

d. Neuere Geschichte. 

e. Deutsche Geschichte. 

f. Geschichte ausserdeutschcr Länder. 
H. Geographie. 

a. Im Allgemeinen. 

b. Deutschland. 

186 



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— 79 — 

I. Naturwissenschaften. 

K. Philosophische Propädeutik. 

L. Zeichnen. 

M. Singen. 

N. Turnen. 

[Fechten, Schwimmen, Reiten s. Ga III, Anhang II.] 
IL Jugendschriften. 

1. Bibliographie und Geschichte der Jugendliteratur. 

2. Zeitschriften für die Jugend. 

3. Sammelwerke verschiedenartigen Stoffes flir die Jugend. 

4. Jugendschriften aus der Mythologie und Literatur der alten 
Völker. 

5. Jugendschriften aus der germanischen Mythologie u. mittel- 
alterlichen deutschen Literatur. 

6. Jugendschriften aus der modernen Literatur. 

7. Jugendschriften geschichtlichen Inhalte. 

A. Aus der Universalgeschichte. 

B. Aus der alten Geschichte. 

C. Aus der mittelalterlichen Geschichte. 

D. Ans der neueren Geschichte überhaupt und der Ge- 
schichte moderner Völker. 

E. Aus der deutschen Geschichte. 

8. Jugendschriften geographischen Inhalts. 

9. Jugendschriften naturwissenschaftlichen (auch technischen 
und medicinischen) Inhalts. 



H. 

Culturgeschichte und allgemeine Religionswissenschaft. 

Ha. 
Culturgeschichte. 

I. Allgemeine Schriften. 

1. Bibliographie. 

2. Wesen und Begriff der Culturgeschichte. 

3. Zeitschriften. 

4. Gesammelte Schriften mehrerer Verfasser. 

5. Gesammelte Schriften einzelner Verfasser. 
II. Anthropologie und Ethnographie. 

1. Allgemeines. 

2. Anthropologie. 

A. Anthropologie im Allgemeinen. 

B. Kraniologie. 

187 

6* 



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•— 80 — 

3. Ethnographie (im Allgemeinen; die der einzelnen Völker 
s. IV und V.). 

III. Darstellung der gesammten Cnlturgeschichte. 

IV. Darstellungen einzelner Epochen. 

1. Naturvölker. 

A. Im Allgemeinen. 

B. Nach Welttheilen. 

a. Asien. 

b. Afrika. 

c. Amerika. 

d. Australien und die Inseln der Südsee. 

2. Sogenannte Prähistorische Zeit und Urgeschichte. 

A. Gesammtdarstellungen. 

B. Die Prähistorische Zeit in den einzelnen Ländern 
(Funde prähistorischer Alterthiimer, Sammlungen etc.). 

a. Deutschland. 

b. Oesterreich-Ungarn. 

c. Schweiz. 

d. Niederlande und Belgien. 

e. Grossbritannien. 

f. Frankreich. 

g. Spanien und Portugal, 
h. Italien. 

i. Balkanstaaten, 

k. Russland (inbegriffen der asiatischen Provinzen) u. 

Polen. 
1. Skandinavien, inbegriffen Dänemark. 

3. Cnlturgeschichte des Altcrthums. 

A. Allgemeines. 

B. Der Orient. 

a. Im Allgemeinen. 

b. Einzelne Völker des Orients. 

C. Europa. 

a. Allgemeines. 

b. Scythen, Slaven und andere barbarische Völker 
Osteuropas. 

c. Hellenen und verwandte Völker. 

d. Römer und Italiker. 

e. Kelten, Keltiberer etc. 

f. Germanen. 

4. Oulturgeschichtc des Mittelalters. 

5. Culturgeschichte der Neuzeit. 

V. Einzelne Völker der neueren Zeit (geordnet wie oben mit Ein- 
schluss der fremden Welttheile). [A. Ethnographie. B. Cultur- 
geschichte.] 



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— 81 — 

VI. Geschichte des Judenthums und seiner Cultur besonders seit 
dem Untergange seiner Selbständigkeit (70 p. Chr.). 

1. Allgemeine Schriften. 

2. Darstellungen der gesammten Geschichte und Culturge- 
schichte der Juden. 

3. Darstellungen der Geschichte und Culturgeschichte der Juden 
im Alterthum nach 70 p. Chr. 

4. Mosaisches Hecht. 

5. Culturgeschichte der Juden im Mittelalter und in der Neu- 
zeit. 

A. Im Allgemeinen. 

B. In einzelnen Ländern [geordnet wie oben]. 

VII. Culturgeschichte einzelner Verhältnisse. 

1. Ernährung im Allgemeinen, Culturpftanzen und Hausthiere. 

2. Siedelungen und Wohnungen der Menschen, Häuserbau, 
Entwickelung des Städtewesens. 

3 Häusliches Leben. 

4. Trachten. 

5. Luxus. 

6. Geräthe, Waffen, Fahrzeuge zu Wasser und Land. 

7. Erfindungen und deren Wirkung in eulturhistorischer (nicht 
technischer) Beziehung. 

8. Culturgeschichte einzelner menschlicher Lebensstufen. 

A. Geburt. 

B. Ehe und Frauenleben. 

C. Tod und Bestattung. 

9. Culturgeschichte einzelner Beziehungen der Menschen zu 
einander. 

A. Hörigkeit und Sclaverei. 

a. Hörigkeit, b. Sclaverei. 

B. Handel und Verkehr. 

C. Geheime Gesellschaften, Freimaurer, Schwärmer und 
Schwindler. 

a. Allgemeines. 

b. Freimaurer. 

c. Rosenkreuzer. 

d. Illuminaten. 

e. Einzelne Schwärmer. 

D. Gauner und Verbrecher. 

E. Kastenwesen, Beziehungen einzelner Stände zu ein- 
ander. 

F. Der gesellige Verkehr. 

a. Anleitung zum geselligen Verkehr, zu guter Sitte, 
Complimentirbücher etc. 

b. Briefsteller und Anweisungen zur Redekunst. 

189 



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c. Blumen- und Fächersprache, Farbensymbolik u. ä. 

d. Tanz. 

10. Spiele. 

A. Allgemeines. 

B. Specielle Spiele. 

a. Gymnastische Spiele (Turniere). 

b. Brettspiele (Schach etc.). 

c. Kartenspiele. 

a. Im Allgemeinen. 
ß. L'Hombre. 
y. Seat. 

d. Tresett. 

e. Whist. 

d. Kegelspiele, Billard. 

e. Würfel. 

f. Taschenspielerei u. ä. 

g. Gesellschaftsspiele. 

11. Festliche Gebräuche. 

12. Sitten einzelner Stände. 

A. Hofleben, Hofceremoniell, Titulaturen. 

B. Hof- und Volksnarren. 

13. Pornographie. 

14. Vereine. 

Hb. 

Allgemeine Religionswissenschaft und Mythologie. 

I. Allgemeine Schriften zur Religionswissenschaft und Mythologie. 

1. Bibliographie und Literärgeschichte und Geschichte der Re- 
ligionswissenschaft. 

2. Sammelwerke verschiedener Verfasser. 

3. Gesammelte Schriften einzelner Verfasser. 

4. Zeitschriften. 

5. Allgemeines (Untersuchungen über Wesen und Ursprung der 
Religion). 

6. Allgemeine Darstellungen der Religionswissenschaft und 
Religionsgeschichte. 

7. Fetischismus. 

8. Darstellungen aus dem Gebiete verschiedener Religionen 
des gesammten Alterthums. 

II. Geschichte und Darstellung einzelner Religionen. 

1. Aegyptische Religion. 

2. Die semitischen Religionen. 

A. Geschichte, Allgemeines und Vergleichendes. 

B. Phönizisch, Canaanitisch, Syrisch. 

C. Jüdisch bis zur Gegenwart. 

190 



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— 83 — 

a. Allgemeines. 

I. Bibliographie und Literärgeschichte. 
II. Sammelwerke verschiedener Verfasser. 

III. Sammelwerke einzelner Verfasser. 

IV. Zeitschriften. 

V. Allgemeine Schriften zur jüdischen Religion. 

b. Darstellungen einzelner Perioden der jüdischen Re- 
ligionsgeschichte. 

I. Vormosaitische Zeit und Mosaismus. 
II. Talmudismus und Rabbinismus. 
III. Neuzeit 

c. Darstellungen einzelner Theile der jüdischen Re- 
ligionsgesohichte. 

I. Religionsphilosophie. 
U. Kabbalistik. 

III. Ceremoniell. 

IV. Liturgie. 
V. Sekten. 

D. Islam. 

a. Darstellungen des mohamedanischen Glaubens. 

b. Leben Mohameds. 

c. Drusen. 

3. Indogermanische Religionen. 

A. Geschichte, Allgemeines und Vergleichendes. 

B. Indische Religionen. 

a. Altindische Religion. 

b. Spätere indische Religion und Brahmanismus ins- 
besondere. 

c. Buddhismus. 

C. Parsismus. 

D. Religion und Mythologie der beiden klassischen Völker 
des Alterthums. 

a. Darstellungen aus der Religion und Mythologie 
der Griechen und Römer. 

b. Religion und Mythologie der Hellenen. 

I. Allgemeine Darstellungen. 
II. Darstellungen einzelner grösserer Theile der 
Religion nnd Mythologie der Hellenen. 

III. Geheimdienst (Kabiren u. a.). 

IV. Einzelne Götter. 

V. Heldensage. 

c. Italische Religion und hellenische und orientalische 
Culte in Italien. 

E. Keltische Religion. 

F. Germaniche Religion, 
a. Deutsche. 

191 



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— 84 — 

I. Altdeutsche. 

IL Moderne aus dem Ileidenthum stammende Sit- 
ten und Sagen, 
b. Skandinavische. 
G. Slavische und Lettische Religion. 

4. Turanische Religionen. 

A. Chinesische und Japanische. 

B. Religion der uralisch-altaischen Völker (Finnen). 

C. Religion der Stid-Turanier. 

5. Die übrigen asiatischen Religionen. 

6. Die afrikanischen nicht semitischen Religionen. 

7. Die amerikanischen Religionen. 

8. Die australischen Religionen. 

III. Magie und Aberglaube. 

1. Allgemeines. 

2. Gespenster- und Teufelsglaube. 

3. Hexenglaube. 

4. Wahrsagerei und Traumdeutung. 

5. Wunderbare Dinge in der Natur. 

IV. Internationale Sagen des Mittelalters soweit sie religiösen Cha- 
rakter tragen. 



I. 

Theologie. 

la. 
Allgemeines I. 

I. Bibliographie, Literärgcschichtc, Biographie. 

1. Bibliographie und Literärgeschichte. 

2. Biographie. 

a. Biographische Wörterbücher. 

b. Sammlungen theologischer Biographien. 

c. Einzelbiographien. [Vgl. auch Kirchengeschichte.] 
IL Encyclopädie und Methodologie der Theologie. 

1. Encyclopädie. 

2. Methodologie. 

3. Encyclopädie und Methodologie. 

4. Terminologische Wörterbücher. 
III. Geschichte der Theologie. 

1. Allgemeine Geschichte der Theologie. 

2. Geschichte der vorreformatorischen Theologie. Siehe Kir- 
chengeschichte. 

192 



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— 85 — 

3. Geschichte der römisch-katholischen Theologie. 
. 4. Geschichte der protestantischen Theologie. 
5. Geschichte der griechisch-katholischen Theologie. 

IV. Realencyclopädien und Zeitschriften. 

1. Theologische Realencyclopädien. 

2. Zeitschriften für die gesammte Theologie oder mehrere 
Hauptdisciplinen. 

V. Sammelwerke verschiedener Verfasser. 

1. Sammlungen von Gesammt ausgaben. [Bibliothecae s. Cor- 
pora theolog.; Chrestomathien.] 

a. Sammlungen der Werke der Kirchenväter: 

a. Sammlungen griechischer und lateinischer Kirchen- 
väter. 

ß. Sammlungen griechischer Kirchenväter. 

y. Sammlungen lateinischer Kirchenväter und christlicher 
Dichter. 

b. Sammlungen der Werke neuerer Theologen. 

2. Sammlungen von Abhandlungen und Lehrbüchern zur gc- 
sammten Theologie oder zu mehreren Hauptdisciplinen. 



Ib. 
Allgemeines IL 

VI. Ausgaben, welche die gesammtcn oder eine Auswahl der Werke 
einzelner Verfasser enthalten. 

1. 'Werke der Kirchenväter und anderer Schriftsteller bis 1500. 

2. Werke neuerer Theologen nach 1500. 

Anmerkung. Alphabetisch nach dem Namen des Verfassers. Wenn 
von einem Autor eine Gesammtau sgabe existirt, sind hinter dieser auch die ein- 
zelnen Werke 1 ) des Autors angeführt. 

Die Ordnung innerhalb des einzelnen Schriftstellers ist: 

1. Gesammte oder ausgewählte Werke 2 ). 

2. Einzelne Schriften m alphabetischer Folge [nach dem formalen 
Stichwort, und zwar bei den Kirchenvätern, griechischen und 
lateinischen, nach dem lateinischen]. 



i) Ausser den exegetischen Schriften über die ganze Bibel oder einzelne 
Theile derselben. 

2) Gruppen von Schriften sind nur bei Luther zusammengefasst, auf Grund 
folgender Anordnung: 

I. Gesammtausgaben. I.Bibliographie. 2. Lateinische und deutsche 
Werke. 2. Lateinische Werke. 4. Deutsche Werke. 5. Special - 
lexica. 
II. Gruppen von Schriften. I. Exegetische Schriften. 2. Refor- 
matorische und dogmatische Schriften. 3. Lieder. 4. Predigten. 
5. Varia (Prophezeiungen, Spruch wörter u. s. w.). 
III. Einzelne Schriften; alphabetisch. 

193 



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— 86 — 

Innerhalb dieser Abtheilungen ist geordnet: 

a. Texto oder Texte mit Uebersetzungen. 

b. Uebersetzungen. 

c. Comracntare und Varia zur Textkritik. 

d. Speciallexica. 

Je. 

Exegetische Theologie. Allgemeines, Hilfsdisciplinen, Einleitungs- 
wissenschaft, Ausgaben, Uebersetzungen. 

I. Allgemeine Schriften. 

1. Bibliographie. 

2. Geschichte der Exegese, Kritik und Hermeneutik. 

3. Aufgabe und Methode der Schrifterklärung [Hermeneutik], 
a. Biblische Hermeneutik im Allgemeinen. 

a. Allgemeines. Lehrbücher. 

ß. Einzelne hermeneutische Fragen. Varia zur Herme- 
neutik. 

y. Das alte Testament im neuen Testament, 
b Hermeneutik des" alten Testaments, 
c. Hermeneutik des neuen Testaments. 

4. Zeitschriften fftr biblische Kritik und Exegese. 

5. Bibellexica. Real- und Verbalconcordanzen. 

6. Sammelwerke mehrerer Verfasser kritischen und exegetischen 
Inhalts. 

7. Gesammelte Schriften einzelner Verfasser kritischen und exe- 
getischen Inhalts. 

8. Varia zur exegetischen Theologie im Allgemeinen. 

IL Sprachliche Hilfsmittel. 

1. Hebräisch. Concordanzen des alten Testaments oder der 
ganzen Bibel. [Alles übrige siehe bei Philologie der orien- 
talischen Sprachen. B.] 

2. Griechisch. 

a. Apokryphen des alten Testaments und Septuaginta. 
Lexica und Concordanzen. 

b. Neues Testament. 
a. Grammatiken. 
ß. Wörterbücher, 
y. Concordanzen. 

6. Varia über die Sprache des neuen Testaments. Bei- 
träge zur Grammatik, Etymologie, Lexikographie, Sy- 
nonymik, Stilistik, Rhetorik. 

3. Lateinisch. Wörterbücher und Concordanzen der Vulgata. 
Varia über die Sprache der Vulgata. 

UI. Reale Hilfsmittel. 

1. Geographie des heiligen Landes. Siehe Geographie 0. 
194 



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— 87 — 

2. Geschichte. 

[Gesammtdarstelhmgen der jüdischen Geschichte sowie Schriften 
über jüdische Geschichte nach 70 p. Ch. siehe bei Cultur- und 
allgemeine Religionsgeschichte EL] 

a. Jüdische (biblische) Geschichte von Erschaffung der Welt 
bis auf Christi Geburt oder bis zum Aufhören der na- 
tionalen Selbständigkeit (70 p. Chr.). 

b. Urgeschichte bis zur Rückkehr aus Egypten. 

c. Von der Eroberung Canaans bis zum Exil (excl.). 

d. Vom Exil (incl.) bis 70 p. Chr. 

3. Biblische Archäologie. 

[Siehe auch die Erläutcrungsschriften zu den betreffenden Stellen 
der Bibel unter VIII.] 

a. Reallexica. Siehe I. 5. 

b. Allgemeines. Lehrbücher. Varia zur biblischen Archä- 
ologie. 

c. Mathematisch - naturwissenschaftlich - medizinische Alter- 
thttmer. 

[Kosraogonie siehe Genesis 1. 2; Sindflut siehe Genesis 6. 7.] 

d. Privatalterthümer. 

e. Religionsalterthümer. 

[Propheten und Prophetismus siehe Einleitungsschriften 
zu den prophetischen Büchern. Jüdische Secten siehe 
Biblische Theologie des alten Testaments.] 

a. Allgemeines und Vermischtes. 

ß. Heilige Zeiten (Feste). [Vergleiche auch Praktische 

Theologie. Sabbath.] 
/. Heilige Oerter (Tempel), 
tf. Heilige Geräthe, Handlungen, Personen. 

f. Staatsalterthümer. 

g. Rechtsalterthümer. 

a. Allgemeines. Civil- und Strafrecht. Siehe Cultur- 
geschichte H. 

ß. Staatsrecht. Siehe Staatsalterthümer, oben f. 

y. Ins sacrum. [Soweit nur die biblische Zeit berück- 
sichtigt wird, siehe Religionsalterthümer oben e. *Das 
übrige siehe Culturgeschichte H.] 

IV. Biblische Einleitungswissenschaft. 

1. Werth und Charakteristik der Bibel. Anleitung zum Bibel- 
lesen. 

[Vergleiche auch die Lehre von den Quellen der christlichen Er- 
kenntnis. Systematische Theologie.] 

2. Einleitung zur ganzen Bibel. Varia zur Einleitungswissen- 
schaft. 

3. Einleitung zum alten Testament. 

195 



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— 88 — 

4. Literaturgeschichte der alttestamentlichen Zeit. 

i Geschichte der späteren jüdischen Literatur siehe hebräische 
niilologie B.] 

5. Einleitung zum neuen Testament. 

Anmerkung zu 3 und 5. Einleitung zu einzelnen Büchern des alten 
und neuen Testaments siehe unter VII. B und C. 

6. Geschichte des Kanons des alten und neuen Testaments. 

7. Textgeschichte des alten und neuen Testaments. 
[Textgeschichte des alten oder neuen Testaments allein siehe 
V. 3 und 7.] 

8. Bibliographie und Literärgeschichte der Bibel und ihrer 
Uebersetzungen. 

[Vergleiche auch die einzelnen Sprachen unter VII.] 

9. Religiös-dogmatische Geschichte der Bibel. 

V. Textausgaben der heiligen Schrift. Beiträge zur Textkritik. 
[Theorie der biblischen Kritik siehe L] 

1. Textausgaben des ganzen alten Testaments (Kanons). 

2. Textausgaben einzelner Theile des alten Testaments. 

3. Textgeschichte des alten Testaments. Mittheilungen aus 
und über Handschriften. Variae lectiones. 

4. Massoretische Schriften. 

a. Ausgaben und Uebersetzungen. 

b. Erläuterungsschriften. 

5. Textausgaben des ganzen neuen Testaments (Kanons). 

a. Bibliographie. 

b. Ausgaben [nicht Abdrucke einzelner Handschriften, diese 
siehe unter 8]. 

Anmerkung zu 1. und 5. Apokryphen und Pseudcpigraphen des 
alten und neuen Testaments siehe VIII. B und C am Ende. 

6. Textausgaben einzelner Theile des neuen Testaments. 

Anmerkung zu 2 und 6. Geordnet nach der Reihenfolge des Ka- 
nons. Nur kritische Ausgaben, solche mit Commentar oder Uebersetzung 
siehe VIII. B und C. 

7. Textgeschichte des neuen Testaments. Vermischte Beiträge 
zur Textkritik. 

8. Mittheilungen aus und über Handschriften des neuen Te- 
staments. 

a. Sammlungen von Publikationen aus griechischen Hand- 
schriften. 

b. Uncialhandschriften der Biblia Graeca. 

Anmerkung. Geordnet nach der alphabetischen Bezeichnung der 
Handschriften in Herzogs Realeneyclopädic s. v. „Bibeltext". Bei jeder Hand- 
schrift erst Ausgaben, dann Erläuteningsschriften. 

c. Verschiedenenc andere einzelne Handschriften. 

d. Sammlungen von Handschriften des neuen Testaments, 
welche in einzelnen Städten, resp. Bibliotheken aufbe- 

196 



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— 89 — 

wahrt werden. [Alphabetisch geordnet nach dem Namen 
der Städte.] 
VI. Polyglotten. 

[Urtext mit mindestens zwei Uebersetzungen. Urtext mit nur einer 
Uebersetzung siehe VII.] 

1. Polyglotten der ganzen Bibel. 

2. „ des ganzen alten Testaments. 

3. „ einzelner Theile des alten Testaments. 

4. „ des ganzen neuen Testaments. 

5. „ einzelner Theile des neuen Testaments. 
VII. Uebersetzungen der ganzen Bibel oder einzelner Theile. 

Anmerkung. Uebersetzungen in zwei Sprachen, von denen die eine 
zur Erläuterung der anderen hinzugefügt ist, stehen bei der weniger bekann- 
ten. Die Reihenfolge bei den einzelnen Sprachen ist: 

I. Schriften über die Uebersetzungen. II. Ausgaben und Erläu- 
terungsschriften. 1. Ganze Bibel. 2. Altes Testament. 3. Theile 
des alten Testaments. 4. Neues Testament 5. Theile des neuen 
Testaments. 
3 und 5 geordnet nach der Reihenfolge des Kanons. Ueberali erst Aus- 
gaben, dann Erläuterungsschriften. 

A. Semitische Sprachen, 

1. Aethiopisch. 

2. Arabisch. 

3. Chaldäisch. 

4. Hebräisch 

5. Samaritanisch. 

6. Syrisch. 

a. Allgemeine Schriften über die syrischen Uebersetzungen. 

b. Peschito [und der sogenannte Syrer Curetons]. 

c. Spätere Uebersetzungen, vor allem Hexaplar-Uebersetznng 
des alten Testaments, Pliiloxenianische Uebersetzung 
des neuen Testaments. 

B. Aegyptisch. 

1. Koptisch [Memphitisch]. 

2. Sahidisch [Thebäisch]. 

3. Basmurisch. 

C. Indogermanische Sprachen. 

1. Asiatische Sprachen. 

a. Armenisch. 

b. Persisch. 

c. Indische Dialecte. 

2. Classische Sprachen, 
a. Griechisch. 

((. Allgemeine Schriften über die griechischen Ueber- 
setzungen. 

ß. Septuaginta. 

[Abdrücke von Handschriften, die neben der Septuaginta 
auch das neue Testament enthalten, siehe V. 8.J 
107 



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— 90 — 

y. Hexapla. 
tf. Veneta. 
b. Lateinisch. 

a. Vorhieronymianische Uebersetzungen [Itala]. 

ß. Vnlgata. 

/. Neuere Uebersetzungen. 

Anmerkung zu ß und y. Uebersetzungen einzelner Theiie des alten 
oder neuen Testaments s. VIII. B und C. 

3. Moderne europäische Sprachen. 

Anmerkung. Uebersctzungen, die fllr die Theologie bedeutungslos, 
für die Sprachgeschichte wichtig sind, siehe bei der Philologie der Sprache 
unter D. 

a. Germanische Sprachen, 
a. Deutsch. 

[Gothische und althochdeutsche Uebersetzungen s. Db.] 
AA. Vor-Luthersche Uebersetzungen. 
BB. Luthersche Uebersetzung. 

aa. Bibliographie und Geschichte. 

bb. Ausgaben. 

Anmerkung. Von den Ausgaben einzelner Theiie stehen hier nur 
die Originalausgaben; alle späteren unter VIII. B und C. 

cc. Vermischte Schriften über die Luthersche 
Uebersetzung, insbesondere über die Re- 
vision derselben, 
dd. Ueber die Sprache der Lutherschen Ueber- 
setzung. 
[Concordanzen zur deutschen Bibel im Allgemeinen siehe I. 5.] 

CC. Nach-Luther8che und combinirte Uebersetzungen. 
[Uebersetzungen einzelner Theiie siehe VIII. B und C] 
DD. Jüdisch-deutsche Uebersetzungen. 
ß. Englisch. 

[Angelsächsische Uebersetzungen siehe Dh.] 
y Niederländisch, 
rf. Skandinavisch. 
AA. Norwegisch. 
BB. Isländisch. 
CC. Dänisch. 
DD. Schwedisch. 

b. Romanische Sprachen. 

a. Französisch nebst Provenzalisch. 

ß. Italienisch. 

y. Portugiesisch. 

rf. Rhäto-Romanisch. 

6. Rumänisch. 

£. Spanisch. 

198 



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— 91 — 

c. Neugriechisch, sowie griechische Uebersetzungen neuerer 
Zeit. 

d. Slavo-lettische Sprachen. 

e. Keltische Sprachen. 

D. Finnisch-ugrische Sprachen. 

E. Sonstige Sprachen. 

1. Afrikanische Sprachen. 

2. Amerikanische Sprachen. 

3. Asiatische Sprachen. 
4 Australische Sprachen. 

Anmerkung zu C. 3. d und e, D und E. Die einzelnen Sprachen in 
alphabetischer Folge. 

Id. 
Exegese des alten Testaments. 
VIII. Erläuterungsschriften zu den biblischen Büchern. 

A. Erläuterungsschriften zur gesammten Bibel. 

1. Vollständige Commentare. 

2. Varia zur Kritik und Exegese einzelner Theile [Stellen] 
des alten und neuen Testaments. 

3. Bilderbibeln. 

B. Erläuterungsschriften zum alten Testament. 

1. Vollständige Commentare zum ganzen alten Testament. 

2. Varia zur Kritik und Exegese einzelner kleinerer Theile 
[Stellen] des alten Testaments. 

3. Historische Bücher des alten Testaments, alle oder mehrere, 
zum Theil auch in Verbindung mit anderen Büchern. 

Anmerkung. Schriften, welche drei oder mehr Bücher behandeln; 
Schriften tibcr zwei Bücher stehen beim erstgenannten. Hagiographa siehe 
unter 19. 

a. Einleitungsschriften. 

b. Commentare oder Uebersetzungen mit oder ohne Grund- 
text. 

4. Pentateuch. 

a. Einleitungsschriften. 

b. Commentare und Uebersetzungen. 
a. Jüdische Commentare. 

[Alphabetisch geordnet. Solche von ungenannten Ver- 
fassern unter Pentateuch.] 

ß. Christliche Commentare. 

c. Varia zur Kritik und Exegese. 

5. Genesis [1. Buch Mosis]. 

a. Einleitungsschriften. 

b. Commentare und Uebersetzungen zur ganzen Genesis. 

c. Erläuterungsschriften zu einzelnen Theilen. 

199 



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r 



— 92 — 

d. Varia zur Kritik und Exegese. 

Anmerkung. Diese Eintheilung, welche nach Bedarf zusammenge- 
zogen wurde, z. B. durch Vereinigung von b und d, ist, soweit nicht ein 
ausführlicheres Schema angegeben ist, den alttestamentlichen Schriften über- 
all zu Grunde gelegt. Der Abschnitt c ist geordnet nach der Reihenfolge 
der behandelten Kapitel und Verse. Erläuterungsschriften über zwei ausein- 
anderliegcnde Kapitel stehen unter c bei dem zuerst genannten : Erläuterungs- 
schriften über drei oder mehr auseinanderliegende Kapitel stehen bei d, wo 
d fehlt bei b. 

6. Exodus [2. Buch Mosis]. 

7. Leviticus [3. Buch Mosis]. 

8. Numeri [4. Buch Mosis]. 

9. Deuteronomium [5. Buch Mosis]. 

10. Josua. 

11. Buch der Richter. 

12. Ruth. 

13. Bücher Samuelis. 

14. Bücher der Könige. 

15. Bücher der Chronik. 

16. Esra. 

15. Nehemia. 

18. Esther. 

19. Die poetischen Bücher im Allgemeinen. 

a. Einleitungsschriften. 

b. Commentare und Uebersetzungcn. [Alle poetischen 
Bücher, Hagiographa, Megilloth.] 

20. Hiob. 

21. Psalmen. 

a. Einleitungsschriften. 

b. Commentare und Uebersetzungcn zu allen Psalmen 
oder zu einer grösseren Anzahl. 

a. Hebräische Commentare. 
ß. Christliche Commentare. 

c. Erläuterungsschriften zu bestimmten Gruppen von 
Psalmen. 

a. Busspsalmen. 

ß Messianische Psalmen. 

y. Stufenpsalmen. [Psalmi graduum.J 

d. Erläuterungsschriften zu einzelnen Psalmen oder deren 
Theilen. 

e. Varia zur Kritik und Exegese. 

22. Salomonische Schriften im Allgemeinen. 

a. Einleitungsschriften. 

b. Commentare und Uebersetzungen. 

23. Sprüche Salomonis. 

24. Prediger Salomonis. 

25. Hohes Lied Salomonis. 

200 



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» — 93 — 

ÖG. Prophetische Bücher im Allgemeinen. 
' a. Einleitungsschriften, insbesondere Schriften über Pro- 
pheten und Prophetismus im Allgemeinen, 
b. Commentare und Uebersetzungen. Varia zur Kritik und 
Exegese. 

a. Grosse und kleine Propheten. 
• [Alte, sowie drei oder mehr grosse und kleine Pro- 

pheten.] 
ß. Die vier grossen Propheten, 
y. Die zwölf kleinen Propheten. 

(Zu ß und y. Alle oder drei oder mehr; zwei siehe 
>eim zuerst genannten.] 

27. Jesaja. 

28. Jeremia. 

a. Einleitungsschriften. 

b. Die Weissagungen. 

a. Commentare und Uebersetzungen. Varia zur Kritik 

und Exegese. 
ß. Erläuterungsschriften zu einzelnen Theilen. 

c. Klagelieder. 

a. Commentare und Uebersetzungen. Varia zur Kritik 

und Exegese. 
ß. Erläuterungsschriften zu einzelnen Theilen. 

29. Ezechiel. 

30. Daniel. 

31. Hosea. 

32. Joel. 

33. Arnos. 

34. Obadja. 

35. Jona. 

36. Micha. 

37. Nahum. 

38. Habakuk. 

39. Zephanja. 

40. Haggai. 

41. Sacharja. 

42. Maleachi. 

43. Apokryphen im Allgemeinen, zum Theil in Verbindung 
mit Pseudepigraphen. 

a. Einleitungsschriften. 

b. Textausgaben. 

c. Commentare und Uebersetzungen. 

Anmerkung zu b und c. Drei oder mehr; zwei unter 44 bei dem 
zuerst genannten. 

44. Einzelne Apokryphen. 

Anmerkung. Für Zurechnung und Reihenfolge ist massgebend die 
Originalausgabe der Lutherschen Bibelübersetzung. 

201 
Beiheft 3. 7 



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'— 94 — 

a. Judith. 

b. Weisheit Salomonis. 

c. Tobias. 

d. Jesus Sirach. 

e. Baruch und Brief Jeremiae. 

f. Bücher der Makkabäer. 

g. Stücke in Esther, 
h. Susanna und Daniel, 
i. Bei zu Babel, 
k. Drache zu Babel. 
1. Gebet Asarjas. 

m. Gesang der drei Männer im Feuerofen, 
n. Gebet Manasses. 

45. Pseudepigraphen. [Geordnet nach Herzogs Realeneyj 
pädie XII, 341 s. v. „Pseudepigraphen des alten Testament \ 

a. Pseudepigraphen im Allgemeinen. 
a. Einleitungsschriften. 
ß. Texte, Uebersetzungen, Commentare. [Alle odc 

mehrere aus verschiedenen Gruppen.] 

b. Psalmen Salomons. 

c. Prophetische Schriften. 

a. Prophetische Schriften im Allgemeinen. [Apoka 

lypsen und Testamente.] 
ß. Apokalypsen. 

Apokalypsen im Allgemeinen. 

Henoch. 

Assumptio Mosis. 

Die Esrabücher. 

Apokalypse des Baruch. 

Ascensio et visio Isaiae. 
y. Testamente. 

Testamente im Allgemeinen. 

Testamenta duodecim patriarcharum. 
tf. Sonstige Bücher von und über Propheten. 

d. Historische Stoffe und haggadische Dichtungen. 
Mehrere Schriften. 

Das Buch der Jubiläen oder die kleine Genesis. 
Die Adambttcher. 

e. Sonstige Pseudepigraphen. 



clo- 



Ie. 
Exegese des neuen Testaments. Biblische Theologie. 

VIII. Erläuterungsschriften zu den biblischen Büchern. 
C. Erläuterungsschriften zum neuen Testament, 

1. Commentare zum ganzen neuen Testament oder grösseren 
202 



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— 95 — 

Theilen. [Commentare zu drei oder mehr historischen 
Büchern und Briefen; zu zwei siehe beim zuerstgenannten.] 

2. Erläuterungsschriften über einzelne Stellen sowie Varia zur 
Kritik und Exegese des neuen Testaments. 

3. Die historischen Bücher im Allgemeinen. 

a. Einleitungsschriften. [Evangelien und Apostelgeschichte; 
Evangelien allein siehe unter 4.] 

b. Commentare und Uebersetzungen. Varia zur Kritik und 
Exegese. [Schriften über drei oder mehr Bücher; solche 
über zwei siehe beim zuerstgenannten. Evangelienhar- 
monien siehe unter 5.] 

4. Die Entstehung der vier Evangelien und ihr ; Verhältniss 
zu einander. [Vergleiche auch die einzelnen Evangelien.] 

5. Leben Jesu. Evangelienharmonien. [Ganze Biographien oder 
nur Leidensgeschichte.] 

6. Einzelne Ereignisse und kleinere Abschnitte aus dem Leben 
Jesu. [Auch Schriften über Personen, die bedeutungsvoll 
in das Leben Jesu eingriffen. Chronologisch nach der 
Reihenfolge der Ereignisse geordnet. Vergleiche auch die 
betreffenden Capitel der einzelnen Evangelien.] 
Johannes der Täufer. 

Genealogie Christi. 

Geburtsjahr Christi. 

Geburt Christi. 

Kindheit Christi im Allgemeinen. 

Die drei Magier. 

Flucht nach Aegypten. 

Bethlehemitischer Kindermord. 

Versuchung Christi. 

Christi Wirksamkeit in Galiläa. 

Wunder Christi. [Ueber die Wunder Christi im Allge- 
meinen vergleiche auch die Lehre vom Wunder in der 
systematischen Theologie.] 

Letztes Abendmahl. 

Leidensgeschichte im Allgemeinen. Siehe oben unter 5 

Varia zur Leidensgeschichte. 

Judas Ischarioth. 

Pontius Pilatus. 

Kreuzigung und Tod Christi. [Vergleiche auch das Dogma 
vom Tode Christi bei der Lehre von Christi Person 
in der systematischen Theologie.] 

Christi Begräbniss und Grab. 

Höllenfahrt Christi. Siehe systematische Theologie. 

Auferstehung Christi. 

Himmelfahrt Christi sowie Leben Christi nach der Himmel- 
fahrt. 

203 



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— 96 — 

Christi Gestalt und körperliche Eigenschaften. 

7. Reden und Beredsamkeit Jesu. 

[Vaterunser und Bergpredigt siehe bei Matthäus V -VII.] 

8. Evangelium Matthäi. 

a. Einleitungsschriften. 

b. Commentare und Uebersetzungen. Varia zur Kritik und 
Exegese. 

c. Erläuterungsschriften zu einzelnen Theilen. 

Anmerkung. Diese Eintheilung gilt auch für die folgenden Evan- 
gelien und flir die Einzelbriefc. Für zwei Briefe desselben Apostels (17, 22, 
24, 28) gilt das Schema von 17, flir drei Briefe dasjenige von 29. Bei b 
(sowie 17 c, 17e, 22 c, 22 e 2 24 c, 24 e, 28 c, 28 e, 29 c, 29 e, 29 g) stehen Erliiu- 
terungsschriften über drei oder mehr auseinanderliegende Kapitel; solche 
über zwei auseinanderliegende Kapitel stehen unter c (resp. 17 d, 17f, 22d, 
22 f, 24 d, 24 f, 28 d, 28 f, 29 d, 29 f, 29 h) bei dem zuerst genannten. Die Ab- 
schnitte c resp. d, f, h sind geordnet nach der Reihenfolge der behandelten 
Kapitel und Verse. 

9. Evangelium Marci. 

10. Evangelium Lucä. 

11. Johanneische Schriften im Allgemeinen. 

a. Einleitungsschriften; insbesondere Biographie, Charakte- 
ristik, Lchrbegriff des Johannes. 

b. Commentare und Uebersetznngen. 

12. Evangelium Johannis. 

13. Apostelgeschichte. 

a. Einleitungsschriften. [Schriften über Lucas oder seine 
Werke im Allgemeinen siehe oben 10 a; Darstellungen 
der Geschichte der Apostel im Allgemeinen siehe Histo- 
rische Theologie.] 

b Commentare und Uebersetznngen. Varia zur Kritik und 
Exegese. 

c. Erläuterungssehriften zu einzelnen Theilen. 

14. Die apostolischen Briefe im Allgemeinen. 

a. Einleitungsschriften. 

b. Commentare und Uebersetzungen. [Mehr als zwei pau- 
linische und katholische Briefe; zwei siehe beim zuerst 
genannten.] 

15. Die Paulinischen Briefe im Allgemeinen. 

a. Einleitungsschriften; insbesondere über Biographie, Cha- 
rakteristik und Theologie des Paulus. 

b. Commentare und Uebersetzungen. [Zu drei oder mehr 
Paulinischen Briefen; solche zu zwei siehe beim zuerst 
genannten.] 

16. Brief Pauli an die Römer. 

17. Briefe Pauli an die Korinther. 
a. Einleitungsschriften. 

204 



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— 97 — 

b. Commentare und Uebersetzungen beider Briefe. Varia 
zur Kritik und Exegese beider Briefe. 

c. Commentare und Uebersetzungen zum ersten Brief. Varia 
zur Kritik und Exegese des ersten Briefs. 

d. Erläuterungsschriften zu einzelnen Theilen des ersten 
Briefes. 

e. Commentare und Uebersetzungen zum zweiten Brief. 
Varia zur Kritik und Exegese des zweiten Briefes. 

f. Erläuterungsschriften zu einzelnen Theilen des zweiten 
Briefes. 

18. Brief Pauli an die Galater. 

19. Brief Pauli an die Epheser. . 

20. Brief Pauli an die Philipper. 

21. Brief Pauli an die Kolosser. 

22. Die Briefe Pauli an die Thessalonichcr [behandelt wie 17.] 

23. Pastoralbriefe im Allgemeinen. 

a. Einleitungsschriften. 

b. Commentare und Uebersetzungen. 

24. Die Briefe Pauli an Timotheus [behandelt wie 17]. 

25. Brief Pauli an Titus. 

26. Brief Pauli an Philemon. 

27. Die katholischen Briefe im Allgemeinen. 

a. Einleitungsschriften. 

b. Commentare und Uebersetzungen. [Zu Briefen von drei 
oder mehr Verfassern; zu solchen von zwei siehe bei 
dem zuerst genannten.] 

28. Die Briefe des Petrus [behandelt wie 17]. 

29. Die Briefe des Johannes. 

a. Einleitungsschriften. [Schriften über Johannes im All- 
gemeinen siehe 11 a.] 

b. Commentare und Uebersetzungen zu mehreren Briefen. 
Varia zur Kritik und Exegese mehrerer Briefe. 

c. Commentare und Uebersetzungen zum ersten Brief. Varia 
zur Kritik und Exegese des ersten Briefes. 

d. Erläuterungsschriften zu einzelnen Theilen des ersten 
Briefes. 

c. Commentare und Uebersetzungen zum zweiten Brief. 
Varia zur Kritik und Exegese des zweiten Briefes. 

f. Erläuternngsschriftcn zu einzelnen Theilen des zweiten 
Briefes. 

g. Commentare und Uebersetzungen zum dritten Brief. Varia 
zur Kritik und Exegese des dritten Briefes. 

h. Erläuterungsschriften zu einzelnen Theilen des dritten 
Briefes. 

30. Brief an die Hebräer. 

31. Brief des Jacobus. 

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— 98 — 

32. Brief des Judas. 

33. Offenbarung Johannis. 

34. Apokryphen. [Geordnet nach der Aufzählung in Herzogs 
Realencyclopädic I, 511.] 

a. Apokryphen im Allgemeinen. [Drei oder mehr aus ver- 

schiedenen Gruppen.] 

b. Apokryphe Evangelien. 

Evangelien im Allgemeinen. [Drei oder mehr.] 

Protevnngelium Jacobi. 

Evangelium Pseudo-Matthaei sive über de ortu beatae 

Mariae et infantia Salvatoris. 
Uistoria Josephi fabri lignarii. 
Evangelium infantiae Arabicum. 
Evangelium Nicodemi scu Gcsta Pilati et Descensus 

Christi ad inferos. 
Evangelium secundum Aegyptios. 
Evangelium secundum Hebraeos. 
Evangelium Marcionis. 

c. Apokryphe Acta Apostolorum. 

Acta im Allgemeinen. [Drei oder mehr.] 

Acta Petri et Pauli. 

Acta Andreae. 

Acta Andreae et Matthiae. 

Acta Thomae. 

Acta Thaddaei. 

Acta Johannis. 

d. Apokryphe Briefe. 

Briefe im Allgemeinen. [Drei oder mehr.] 

Epistola Christi ad Abgamm et Epistola Abgari ad 

Christum. 
Epistola Pauli ad Laodicenos. 
Epistola tertia Pauli ad Corinthios et Epistola Corin- 

thiomm ad Paulum. 
Epistola Barnabae. 
c. Apokryphe Apokalypsen. 

35. Anhang zur neutestamentlichen Exegese. 

Die Apostellehre und die apostolischen Constitutionen. 

a. Atdaxq toiv ömöexa ajtooxoXojv. 
a. Ausgaben. 

ß. Uebersetzungen. 

y. Erläuterungsschriften. 

b. Apostolische Constitutionen und Kanones. 
a. Ausgaben. 

ß. Uebersetzungen. 

y. Erläuterungsschriften. 

206 



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— 99 — 

IX. Biblische Theologie. 

1. Biblische Theologie im Allgemeinen. Theologie des alton 
und neuen Testaments. 

a. Allgemeines. Lehrbücher. 

b. Einzelne Lehren. Siehe die einzelnen dogmatischen 
Lehren in der systematischen Theologie, lg VI. 9. 

2. Theologie des alten Testaments. 

a. Allgemeines. Lehrbücher. 

b. Einzelne Lehren des alten Testaments. Urreligion der 
Hebräer. 

[Die Lehre vom Messias siehe systematische Theologie Ig VI. 
V». C. b. Die Messianische Weissagung siehe bei V1I1 B. 20 a, 
Messianische Psalmen siehe VIII B. 21 c p; die einzelnen Mes- 
siauischen Stellen der Propheten siehe bei diesen VIII B 27 ff., 
Prophetismus siehe VIII B 26 a. Vergleiche auch Rcligions- 
alterthüiner III 3 e.] 

c. Theologie einzelner Bücher des alten Testaments. Siehe 
bei diesen unter VIII. B in den Abschnitten a. 

d. Jüdische Secten. 
«. Samaritaner. 

ß. Pharisäer, Sadducäer, Essener, Therapeuten. 

3. Theologie des neuen Testaments. 

a. Allgemeines. Lehrbücher. 

b. Einzelne Lehren des neuen Testaments. Siehe die ein- 
zelnen dogmatischen Lehren in der systematischen Theo- 
logie. 

c. Theologie einzelner Bücher [resp.] Personen des neuen 
Testaments. Siehe bei diesen unter VIII. C in den Ab- 
schnitten a. 

d. Vcrhältniss des Urchristenthums zu anderen Religionen 
und Systemen. 

a. Vcrhältniss des Urchristenthums zum mosaischen Ge- 
setz. 

ß. Vcrhältniss und Einfluss anderer Religionen und phi- 
losophischer Systeme auf das Urchristenthum. 

[Die Lehre vom Logos siehe beim Evangelium Johannis 
VIII C 12 a.] 

//. 

Systematische Theologie. 

Allgemeines. Religionsphilosophischc Begründung. 

Dogmengeschichte. Symbolik. 

I. Allgemeines. 

1. Bibliographie und Literärgeschichte. 

2. Zeitschriften zur systematischen Theologie im Allgemeinen. 

207 



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— 100 — 

3. Sammlungen von Schriften mehrerer Verfasser zur syste- 
matischen Theologie im Allgemeinen. 

4. Gesammelte und vermischte Schriften einzelner Verfasser 
zur systematischen Theologie im Allgemeinen. 

II. Religionsphilosophische Begründung der systematischen Theologie. 

[Philosophische Dogmatik siehe Fb VII. 2. Philosophische Ethik 
Fe IL 2.J 

1. Verhältniss der Theologie zur Philosophie im Allgemeinen 
und überhaupt zu anderen Wissenschaften. [Vergl. auch 
Religionsphilosophie Fb VII. 2 und 3.] 

2. Mystik. 

a. Geschichte der Mystik. 

|Nur allgemeine Geschichte der Mystik; Schriften über die 
Mystik in einzelnen Perioden oder in einzelnen Ländern so- 
wie über einzelne Mystiker siehe bei den betreffenden Ab- 
schnitten der historischen Theologie.] 

b. Allgemeine Schriften über Mystik. Angriffe gegen die 
Mystik. 

c. Schriften von Mystikern und Theosophen. 

3. Pietismus. 

a.- Geschichte des Pietismus. 

[Schriften über einzelne Pietisten siehe historische Theologie.] 
b. Pietistische Schriften und pietistische Polemik. 

III. Christliche Dogmengeschichtc. 

1. Bibliographie und Literärgeschichtc. 

2. Einleitung in die Dogmengeschichte. 

3. Lehrbücher der gesammten Dogmengeschichtc. 

4. Dogmengeschichte des apostolischen Zeitalters. [Schriften 
über die Dogmatik einzelner Apostel siehe Ie V11I. C; 
über die Dogmatik der Apostel im Allgemeinen Ie IX. 3. a; 
über das Verhältniss des Urchristenthums zu andern Reli- 
gionen Ie IX. 3. d.] 

5. Dogmengeschichte der Zeit bis 1500. Orthodoxe und Hä- 
retiker. [Mit Ausschluss der griechisch-katholischen Kirche.] 
Gnosticismus. Clementinen. Montanismus. Monarchianismus. 
Manichaeismus. Donatismus. Arianismus Priscillianismus. 
Pelagianismus und Semipelagianismus. Nestorianismus. Euty- 
chianismus. Monotheletismus. Adoptianismus. Scholastik 
(siehe Histor. Theol.). Mystik (siehe oben 11. 2. a.). 

6. Dogmengeschichte der neueren Zeit. 

Anmerkung zu 5 und 0. Chronologisch sachlich geordnet nach der 
Reihenfolge der Streitigkeiten. Bei (> nur die Geschichte der Streithändel, 
die Schriften aus diesen Streithändeln siehe unten IV. 6 und 7. Geschichte 
der Streittheologie im Allgemeinen sowie der Streithändel zwischen ver- 
schiedenen Contessionen siehe If IV. 6. Schriften über die Lehren einzelner 
Personen siehe bei diesen in der historischen Theologie. 

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_ 101 — 

a. Dogmengeschichte der römisch-katholischen Kirche. 
[Jansenismns siehe Kirchengeschichtc Frankreichs.] 

b. Dogmengeschichte der lutherischen Kirche. 
[Pietismus siehe oben II. 3. a.] 
Synkretismus. 

Terminismus. 

c. Dogmengeschichte der rcformirtcn Kirche. 

d. Dogmengeschichte der prostestantischen Secten. 

[Vgl. auch die Doginatik der Secten Ig VI. 8. c, sowie die 
Geschichte der Secten Ii V. 15.] 

e. Dogmengeschichte der griechisch-katholischen Kirche von 
der Spaltung bis zur Gegenwart. 

7. Geschichte einzelner Dogmen. Siehe bei diesen Ig VI. 9. 

IV. Christliche Symbolik. 

1. Bibliographie und Literärgeschichte. 

2. Geschichte der Symbolik. 

3. Einleitung zur Symbolik. Die Stellung der Symbole, Not- 
wendigkeit und Gültigkeit derselben, Streitigkeiten darüber. 

4. Die Symbole der einzelnen christlichen Kirchen. 

[Bei jedem Symbol ist geordnet: I. Ausgaben. 2. Uebersetzungen. 
3. Geschichte. 4. Oommentare. 5. Varia, insbesondere Polemik.] 

a. Sammlungen von Symbolen mehrerer christlichen Kirchen. 

b. Die ökumenischen Symbole. 
a. Sammlungen. 

ß. Symbolum Apostolicum. 

y. Symbolum Nicaeno-Constantinopolitanum. [Vgl. auch 

Concil zu Nicaea. Ih IV. 6. c] 
d. Symbolum Athanasianum seu Q.uicunquc. 

c. Die Symbole der römisch-katholischen Kirche. 
«. Sammlungen. 

ß, Canones et decreta concilii Tridentini. Siehe Concil 

von Trient. Ih IV. 6. c. 
y, Confessio fidei Tridentinac. 1564. [Vgl. auch Concil 

von Trient. Ih IV. 6. c] 
ö. Catechismus Romanus. 1566. Siehe Katcchctik. Im 

V. 4 
£. Symbole, die nicht officicll als solche anerkannt sind. 

[Historisch geordnet.] 
£. Symbole der Secten. 

d. Die Symbole der lutherischen Kirche. 
a. Sammlungen. 

aa. Das Conkordienbuch 1580. 
bb. Andere Sammlungen, 
cc. Geschichte. 

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- 102 — 

dd. Commentare. 
ee. Varia. 

ß. Kleiner und grosser Katechismus. 1529. Original- 
ausgaben siehe bei den Werken Luthers lb; alles 
übrige bei Katechetik Im V. 5. 

y. Confessio Augustana. 1530. 

rf. Apologia Confessiönis Augustanae. 1530. [Vgl. auch 
oben y.] 

6. Articuli Smacaldici. 1537. 

£. Formula Concordiae. 1580. 

tj. Symbole, die nur in einzelnen Ländern gelten. 

[Nach den Ländern geordnet, innerhalb der Länder chro- 
nologisch. Corpus Iuliuni; Wilhelininuin; Ponimcranuiu ; 
Prutenicuni; Philippicum.] 

e. Die Symbole der reformirten Kirche. 
«. Sammlungen. 

ß. Einzelne Symbole. 

[Nach Ländern geordnet, innerhalb der Länder chrono- 
logisch. Katechismen siehe Katechetik. Confessio Mar- 
chica; Gallicana; Bclgica; Confessiones Ilclveticae.] 

f. Symbole der protestantischen Secten. 

[Geordnet nach Secten, nach der Entstehungszeit derselben. 
Katechismen siehe Katechetik.] 

g. Die Symbole der griechisch-katholischen Kirche. 
«. Sammlungen. 

ß. Confessiones Gennadii c. 1453. 

y. Confessio orthodoxa. 1640. 

d. Synodus Hierosolymitana. 1672. 

f. Nicht officiell anerkannte Symbole.. [Historisch ge- 
ordnet] 

g. Symbole orientalischer Secten. 
[Alphabetisch nach Ländern geordnet.] 

Allgemeine darstellende Symbolik. 

a. Christliche Symbolik im Allgemeinen. 

b. Symbolik mehrerer Confessionen. 

a. Symbolik der katholischen und protestantischen Kirche. 
ß. „ der lutherischen und reformirten Kirche. 
y. „ der römisch-katholischen und griechisch-ka- 
tholischen Kirche. 

c. Symbolik einzelner Confessionen. 

a. Symbolik der römisch-katholischen Kirche. 

ß. „ „ lutherischen Kirche. 

y. „ „ reformirten Kirche. 

d. „ „ protestantischen Secten. 

[Geordnet nach Secten, nach der Entstehungszeit der- 
selben.] 

210 



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— 103 — 

e. Symbolik der griechisch-katholischen Kirche. 

Wlemik. [Bestreitung der Lehren einzelner Kirchen vom 
Standpunkt einzelner Confessioncn aus.] 

a. Allgemeines. [Bibliographie, Literärgeschichte, allge- 
meine Geschichte der Streithändel, Lehrbücher der po- 
lemischen Theologie, Einleitung in die Polemik, Schrif- 
ten polemischen Inhalts, die sich gegen mehrere Con- 
fessionen wenden.] 

b. Polemik zwischen der katholischen und protestantischen 
Kirche. 

a. Angriffe gegen den Katholicismus, Vcrthcidigung des 
Protestantismus. 

IVgl. auch Primat des Papstes unten 1. 66; für das 16. Jhd. 
vgl. auch Flugschriften aus der Reformationszeit. Histor. 
Theologie Ii V. 12. b.] 

ß. Angriffe gegen den Protestantismus, Vertheidigung des 
Katholicismus. 

[Für das 16. Jhd. vgl. auch Flugschriften aus der Refor- 
mationszeit Histor. Theologie Ii V. 12. b.] 

c. Polemik zwischen der lutherischen und der reformirten 
Kirche. 

[Vgl. auch Abendmahl unten 1. act.] 

a. Angriffe gegen die reformirte Kirche, Vertheidigung 

der lutherischen Kirche. 
ß. Angriffe gegen die lutherische Kirche, Vertheidigung 

der reformirten Kirche. 
y. Polemik mit den Arminianern. 

d. Polemik mit den Protestantischen Secten. 

[Nach Secten geordnet, und zwar nach der Zeit der Ent- 
stehung der Secten. — Arminianer siehe oben c y\ freie Ge- 
meinden siehe Histor. Theologie Ii V. 15. f.] 

Wiedertäufer. Schwenkfeldianer. Socinianer [vgl. auch 
Trinitlit unten 1 /]. Stieffei und Meth. Quäker. Labba- 
disten. Brüdergemeinden. Irvingianer. 
c. Polemik mit der griechisch-katholischen Kirche. 
[Vgl. auch heiliger Geist unten 1 s.] 

f. Innere Polemik der römisch-katholischen Kirche, sowie 
Polemik mit katholischen Secten. 

[Jansenismus siehe Kircfcengeschichte Frankreichs; Deutsch- 
katholiken siehe histor. Theologie Ii V. 15. f.] 

g. Innere Polemik der lutherischen Kirche. 

[Interimsstreit siehe Histor. Theologie, Flacianischer Streit 
siehe unten 1. /., Osiandristischer Streit siehe unten 1 <p, Sy- 
nergistischer Streit siehe unten 1 a, Pietistischer Streit siehe 
If II. 3 b, Tenuinistischer Streit siehe unten 1 %, Cbiliastischcr 

211 



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— 104 — 

Streit und Petersensche Händel siehe unten 1 £|, Händel 
über die Concordienforrael siehe If IV. 4 d C, Rationalistischer 
Streit siehe Ig VI. 7 d ß B] 

Adiaphoristischer Streit. Habitual streit. Synkretistischer 

Streit. Stengerscher Streithandel. Ilarmsche Thesen. 

Frömmler zu Halle, 
h. Innere Polemik der reformirten Kirche. [Arminianer 

siehe oben c y.] 
i. Innere Polemik der protestantischen Sectcn. 

[Nach Secten geordnet, und zwar nach der Zeit der Entsteh- 
ung derselben.] 

k. Innere Polemik der griechisch-katholischen Kirche, sowie 

Polemik mit orientalischen Secten. 
1. Polemik über einzelne Dogmen. 

[Vgl. auch Dogniatik unten ; die Reihenfolge der Dogmen ist 
dieselbe wie in der Dogniatik.] 

a. Polemik über die Lehre von Gott im Allgemeinen. 
ß. „ „ „ „ von den göttlichen Eigen- 

schaften. 
y. „ „ „ „ von der Trinitat. 

ö. „ „ „ Christologie im Allgemeinen. 

f. „ n n Lehre vom heiligen Geist. 

£. „ „ „ „ von der Schöpfung, Erhal- 

tung und Vorsehung. 

//. „ . „ „ „ von der Angelologie und Dä- 

monologie. 

&. „ » n Anthropologie im Allgemeinen. 

#. „ „ „ Lehre von der Unschuld. 

x. „ „ „ „ vom Sflndenfall. 

X. „ „ „ „ von der Erbsünde. [Flacia- 

nistischer Streit.] 

fi. ., „ „ „ von einzelnen Sünden. 

v. „ •? » Soteriologie im Allgemeinen. 

g. „ » r» Lehre vom Messias. 

o. „ „ „ „ von Christi Pereon und Na- 

turen. [Ubiqnität Christi s. 
Abendmahl unten aa.] 

jt. „ „ „ „ von Christi Werken. 

q. „ „ „ „ von der Versöhnung. 

ö. „ „ „ „ vom freien Willen. [Syner- 

gistischer Streit.] 

r. „ „ „ „ von der Gnadenwahl. 

v. „ „ „ „ von den Gnadenwirkungen. 

<p. „ „ „ „ vom Glauben und der Recht- 

fertigung. [Osiandristischer 
Streit. Majoristischer Streit.] 

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— 105 - 

%. Polemik über die Lehre von der Heilsordnung. [Ter- 

ministischer Streit.] 
ip. „ „ „ „ vom Worte Gottes. 

co. „ „ „ „ von der Taufe und der Con- 

firmation. 
aa. „ „ n „ vom Abendmahl. 

ßß. „ „ „ specifißch katholischen Sacramente. 

A. Allgemeines. 

B. Busse, Beichte, Ablass. 

[Protestantische Lehre von der Busse siehe Heils- 
ordnung oben Xi protestantische Lehre von der Beichte 
siehe Lehrstand unten ##.] 

C. Firmelung. 

D. Ehe. 

E. Letzte Oelung. 

F. Priesterweihe und Cölibat [Vgl. auch Kirchen- 
recht Kr VII. 3. b. ß.] 

yy. Polemik ttber die Lehre von der Kirche im Allgem. 

do. „ „ „ katholische Lehre von der Kirche 

im Allgemeinen und vom päpst- 
lichen Primat im Besondern. 

es . „ „ „ katholische Lehre von der Tradition. 

££. „ „ „ protestantische Lehre von der Kir- 

che im Allgemeinen. 

jjt/. „ „ „ Lehre vom allgemeinen Priester- 

thum. 

&fr. „ „ „ protestantische Lehre vom Lehr- 

stand und der Ordination. 

u. „ „ „ Lehre vom Reich Gottes. Siehe 

oben ji. 

xx „ „ „ Lehre von den letzten Dingen im 

Allgemeinen und vom Tode im 
Besonderen. 

XX. „ n „ Lehre vom Zwischenzustand und 

vom Fegefeuer. 

fift. „ „ n Lehre von der Seelenwanderung 

und dem Seelenschlaf. 

vv. „ „ „ Lehre von der Unsterblichkeit der 

Seele. 

gg. „ „ „ Lehre von der Wiederkunft Christi. 

[Chiliastische Streithändel.] 

oo. „ „ „ Lehre von der Auferstehung der 

Toten. 

j[jt. „ n n Lehre vom Gericht und Ende der 

Welt. 

213 



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— 106 — 

qq. Polemik ttber die Lehre von der Hölle nnd den Höl- 
lenstrafen. 

06. „ „ „ „ von der Wiederbringung aller 

Dinge. 

tt. „ „ „ „ von der ewigen Seligkeit. 

vv. „ „ „ „ vom Heiligen- und Marien- 

cultus, vom Reliquiendienst und der Bilderverehrung. 

Anmerkung zu b — 1. Die Anordnung ist chronologisch nach dem 
Jahr des Erscheinens, doch folgen bei den wichtigeren Streithändeln die 
Schriften zusammenhängend, ohne durch gleichzeitige Schriften anderen In- 
halte unterbrochen zu werden. Wo zwischen Angriffs- und Vertheidigungs- 
schriften über eine Confession geschieden ist, stehen trotzdem die Werke, 
die selbst nur eine Antwort auf ein bestimmtes Werk sind, unmittelbar hin- 
ter letzterem. 

7. Irenik. 

a. Bibliographie und Literärgeschichte. 

b. Bestrebungen zur Vereinigung aller christlichen Confes- 
sionen, sowie allgemeine Schriften zur Irenik. 

c. Bestrebungen zur Vereinigung des Katholicismus und 
Protestantismus, sowie Polemik hierüber. 

d. Schriften über und zur Vereinigung der lutherischen und 
reformirten Kirche. 

e. Schriften über und zur Vereinigung der griechisch- 
katholischen und der römisch-katholischen Kirche. 

Anmerkung zu d und e. Allgemeine Geschichte dieser Unionsbe- 
strebungen, ebenso wie Geschichte einzelner hervorragender Momente aus 
diesen Unionsbestrebungen siehe bei den betreffenden Abschnitten der histo- 
rischen Theologie. 

ig- 

Systematische Theologie. 
Religionswissenschaft. Dogmatik. Ethik. 

V. Lehrgebäude der gesammten christlichen Religionswissenschaft. 

1. Christliche Religionswissenschaft bis zur Reformation. Ein- 
zelne dogmatisch -ethische Werke der Kirchenväter (alle 
die Werke, die sich nicht auf ein bestimmtes Dogma be- 
ziehen); Summen, Sentenzen. [Vgl. auch Ib. — Alphabe- 
tisch geordnet.] 

2. Römisch-katholische Religionswissenschaft. 

3. Protestantische Religionswissenschaft. [Lutheraner, Refor- 
mirte, protestantische Secten.] 

4. Griechisch-katholische Religionswissenschaft. 
VI. Christliche Dogmatik. 

1. Bibliographie und Literärgeschichte. 

2. Geschichte der Dogmatik. 

3. Einleitung in die Dogmatik. 

214 



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— 107 - 

4. Zeitschriften. 

5. Gesammelte Schriften mehrerer Verfasser dogmatischen In- 
halts. 

6. Gesammelte Schriften einzelner Verfasser dogmatischen In- 
halts. 

7. Allgemeine Begründung der Dogmatik. 

a. Allgemeine Schriften über das Christenthum. [Vergl. 
auch lf IL 1.] 

b. Bestreitung der christlichen Lehre. 

a. Bibliographie, Literärgeschichte und Geschichte der 

Bestreitung. 
ß. Allgemeine Bestreitung. 
y. Bestreitung einzelner Dogmen. 

c. Christliche Apologetik. 

a. Bibliographie, Literärgeschichte und Geschichte der 

Apologetik. 
ß. Allgemeine Apologetik. 

[Vgl. auch Apologetik der Lehre von Gott, unten s. — 
Apologetische Werke, die die Beantwortung einer be- 
stimmten Schrift sind, siehe bei letzterer unter Ig VI. 
7. ß. — Sammlungen der älteren Apologeten siehe unter 
Ia V; einzelne ältere Apologeten siehe unter Ib VI. I u. 
Ig V. 1.] 

y. Apologetik gegen Juden. [Vgl. auch Judenmission. 

Praktische Theologie.] 
rf. Apologetik gegen Muhammedaner. 
s. „ einzelner Dogmen. 

Anmerkung zu b. v und c. e. Nach Dogmen geordnet; die Reihen- 
folge der Dogmen ist dieselbe wie unter Ig VI. 9. 

t. Wunder und Weissagungen. 

[Schriften über einzelne Wunder Christi siehe Ie VIII. C. 6.] 

d. Die Lehre von den Quellen der christlichen Erkenntniss. 
a. Schriften ttber Offenbarung und die christlichen Er- 
kenntnissquellen im Allgemeinen. 

ß. Vernunft und Glaube, Rationalismus und Supernatu- 
ral ismus. 

A. Geschichte des Rationalismus. 

B. Rationalistische Schriften; Polemik über den 
Rationalismus. 

S Schriften über den Rationalismus aus den vierziger 
fahren des 19. Jahrhundert siehe auch Freie Ge- 
meinden.] 

y. Lehre von der Inspiration des alten und neuen Te- 
staments. [Werth der Bibel siehe Ic IV. 1.] 

ö. Autorität der Kirche und des Papstes; Tradition. 
Siehe Ig VI. 9. E. b. 

215 



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— 108 — 

8. Darstellung der gesammten christlichen Dogmatik seit der 
Reformation. [Dogmatil* vor der Reformation siehe oben 

I* V. 1.] 

a. Römisch-katholische Dogmatik. 

b. Protestantische Dogmatik. (Lutheraner, Reformirte, An- 
glicaner.) 

c. Dogmatik der protestantischen Secten. 

Anmerkung. Hier stehen alle diejenigen Schriften dogmatischen In- 
halts, die sich nicht auf ein bestimmtes Dogma beziehen. — Nach Secten ge- 
ordnet, und zwar nach der Zeit der Entstehung der Secten. 

d. Dogmatik der griechisch-katholischen Kirche. 

9. Darstellung einzelner dogmatischer Lehren nebst deren 
Geschichte. 

Anmerkung. Bei jedem Dogma steht zuerst die Dogmengeschichte 
der betreffenden Lehre; dann die systematische Darstellung dieser Lehre 
incl. der biblischen Dogmatik. Bei jedem Dogma vgl. auch die Polemik 
über dasselbe If IV. 6. 1, die Bestreitung desselben Ig VI. 7. b. y, und die 
Apologetik desselben Ig VI. 7. c. f. 

A. Lehre von Gott. 

a. Gott im Allgemeinen. 

b. Göttliche Eigenschaften. 

c. Trinität. 

d. Christologie (Lehre von Christus excl. Soteriologie ; 
also Präexistenz, Sohn Gottes etc.). 

e. Heiliger Geist. 

f. Schöpfung, Erhaltung, Vorsehung. 

g. Angelologie und Dämonologie. 

B. Anthropologie. 

a. Allgemeines. 

b. Stand der Unschuld, Ebenbild Gottes. 

c. Sündenfall. 

d. Sunde im Allgemeinen und Erbsünde im Besondern. 

INur Sünde in dogmatischer Hinsicht, Sünde in ethischer 
Beziehung siehe VII. 10.] 

e. Einzelne Sünden ; insbesondere Sünde wider den heil. 
Geist. 

C. Soteriologie. 

a. Allgemeines. v 

b. Messias. 

[ Erläuterungsschriften über die einzelnen messianischen 
Weissagungen, sowie über die einzelnen messianischen 
Typen siehe bei den betreffenden Abschnitten der alt- 
testamentlichen Exegese unter Id.] 

Geschichte der messianischen Weissagung. 
Allgemeines und Vermischtes über den Messias und sein 
Reich. 

216 



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— 109 - 

c. Person und Naturen Christi. 

«. Die beiden Naturen Christi. 
ß. Die beiden Stände Christi. 

aa. Allgemeines. 

bb. Stand der Erniedrigung. 

cc. Stand der Erhöhung. 

Anmerkung zu bb und cc. Ueber die Geburt, das Leiden, den Tod, 
das Begräbniss, die Auferstehung und die Himmelfahrt Christi vergleiche 
auch die betreffenden Abschnitte in der exegetischen Theologie Ie VIII. 
E. 5 und G. 

d. Christi Werk und' Amt. 
a. Allgemeines. 

ß. Prophetisches Amt. 
y. Hohepriesterliches Amt. Versöhnung, 
rf. Königliches Amt. Reich Gottes. [Vgl. auch die Lehre 
vom Messias oben b.j 

e. Erwählung und Gnade. 
a. Geschichte. 

ß. Freier Wille, 
y. Gnadenwahl. 
ö. Gnade. 
s. Gnadenwirkungen. 

f. Glaube und Rechtfertigung. 
a. Glaube. 

ß. Rechtfertigung. 

g. Heilsordnung, 
a. Allgemeines. 

ß. Berufung und Erleuchtung. 

y. Bekehrung und Busse. [Die Busse nach protestan- 
tischem Lehrbegriff; Busse nach katholischem Lehr- 
begriff siehe unten D. c. ö. aa.] 

tf. Heiligung und Vereinigung mit Gott. 
D. Gnadenmittel. 

a. Allgemeines. 

b. Wort Gottes. 

c. Sacramente. 

a. Allgemeines. 

ß. Taufe. [Auch Confirmation nach protestantischem 
Lehrbegriff; Confirmation nach katholischem Lehrbe- 
griff siehe unten rf. bb.] 

y. Abendmahl. 

aa. Allgemeines, insbesondere die Lehre vom Abend- 
mahl vor 1500. 
bb. Nach römisch-katholischem Lehrbegriff, 
cc. Nach lutherischem Lehrbegriff, 
dd. Nach reformirtem Lehrbegriff. 

217 
Beiheft 3. 8 



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— 110 — 

ee. Abendmahlsgemeinschaft (Union), 
ff. Nach dem Lehrbegriff protestantischer Sccten. 
[Nach Secten geordnet, und zwar nach der Zeit 
der Entstehung derselben.] 
^. Nach griechisch-orientalischem Lehrbegriff. 
6. Die übrigen Sacramente der römisch-katholischen 
Kirche, 
aa. Busse, Beichte, Ablass. 

[Busse nach protestantischem Lehrbegriff siehe C. 
g. y, Beichte nach protestantischem Lehrbegriff s. 
E. c. yj 

bb. Firmelung. 

[Oonfirmation nach protestantischem Lehrbegriff s. 
oben ß.] 

cc. Ehe. 

[Vgl. auch Kr VIII. 8. — Ehe nach protestantischem 
Lehrbegriff siehe unten VII. 10.] 

dd. Letzte Oelung. 
ee. Priesterweihe. 

[Priesterstand nach protestantischem Lehrbegriff s. 
E. c. y.] 

Anhang zu ee: Cölibat. [Veigl. auch Kr VII. 
3. b. ß.] 

Anmerkung zu ß. y. rf. Nur Taufe, Oonfirmation, Abendmahl, Ehe 
in dogmatischer Hinsicht; dieselben in liturgischer Beziehung siehe Praktische 
Theologie. 

E. Kirche. 

a. Allgemeines und Vermischtes. 

b. Römisch-katholische Lehre. 
er. Allgemeines. 

ß. Papst (Auctorität, Primat, Unfehlbarkeit). 
/. Tradition. 

c. Protestantische Lehre, 
a. Allgemeines. 

ß. Allgemeines Priesterthum. 

y. Lchrstand, geistliches Amt, Ordination. [Vgl. auch 
Praktische Theologie.] 

F. Die letzten Dinge. 

a. Allgemeines und Vermischtes. 

b. Tod. 

c. Zwischenzustand und Fegefeuer. 

d. Seelenwanderung und Seelenschlaf. 

e. Unsterblichkeit der Seele. [Vgl. auch Religionsphilosophie 
Fb VII. 3. B.] 

f. Wiederkunft Christi. 

g. Auferstehung der Toten. 

21S 



/ 



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— 111 — 

h. Gericht und Ende der Welt, 
i. Hölle und Höllenstrafen, 
k. Wiederbringung aller Dinge. 
1. Ewige Seligkeit. 

G. Römisch-katholische Lehre vom Heiligendienst. 

a. Mariencultus. 

b. Heiligencultus. 

c. Reliquiendienst und Bilderverehrung. 

[Schriften über einzelne Reliquien siehe Praktische Theo- 
logie.] 

VII. Christliche Ethik. 

1. Bibliographie und Literärgeschichte. 

2. Geschichte der Ethik. 

3. Einleitung in die Ethik. (Verhältnis der theologischen und 
philosophischen Ethik. Verhältniss der Ethik zu Religion und 
Christcnthum. Grundlegende Schriften zur theologischenEthik. 
Princip der theologischen Ethik.) 

4. Zeitschriften. 

5. Sammlungen von Werken mehrerer Verfasser. 

6. Gesammelte Werke einzelner Verfasser. 

7. Gesammtdarstellungcn der christlichen Ethik. [Vergl. auch 
Philosophie Fe II. 3.] 

8. Asketik. 

a. Geschichte. 

b. Wissenschaftliche Darstellungen der Asketik. 

c. Anweisung zu einem christlichen Leben. [Vgl. auch 
Philosophie Fe U. 4. A.] 

d. Sonstige allgemeine asketische Schriften. Siehe Prak- 
tische Theologie Im VI. 2. 

e. Einzelne asketische Handlungen. Siehe bei 10 unter 
den betreffenden materialen Stichwörtern. 

9. Schriften über mehrere Materien sowie Vermischtes zur Ethik. 
[Vgl. auch Philosophie Fe II. 4. C] 

10. Monographien über einzelne Materien der Ethik. 

[Alphabetisch geordnet nach den behandelten Gegenständen ; 
Schriften über die Geschichte eines Gegenstandes stehen 
voran. — Vgl. auch Philosophie Fe II. 4. D.] 

Almosengeben, Barmherzigkeit, Beständigkeit, Demuth, Ehe, 
Eid, Fasten, Fluchen, Freundschaft, Frömmigkeit, Gebet 
(vergl. auch II H. 11. d.), Gehorsam, Gelassenheit, Gewissen, 
Glcichmuth, Gottesdienst, Gottesliebe, Gottesverehrung, Gott- 
losigkeit, Habsucht, Hass, Heuchelei, Jagd, Indifferentismus, 
Keuschheit, Mttssiggang, Nächstenliebe, Pflicht, Schauspiel, 
Seelenruhe, Selbsterkenntniss , einzelne Stände in ethischer 
Beziehung, Strafe in ethischer Hinsicht, Sünde, Tanz, To- 

219 

8* 



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— 112 — 

leranz, Trägheit, Treue, Trunkenheit, Tagend, Vollkom- 
menheit, Wahrheitsliebe, Zanksucht, Zufriedenheit. 
11. Casuistik. 

Ih. 

Historische Theologie. 

Allgemeines. Geschichte einzelner Zweige. 

I. Allgemeines. 

1. Bibliographie und Literärgeschichte. 

2. Geschichte der Kirchengeschichtsschreibung. 

3. Methodologie der historischen Theologie. (Zweck und 
Nutzen der Kirchengeschichte.) 

4. Zeitschriften zur historischen Theologie. 

5. Sammlungen von Werken mehrerer Verfasser. 

6. Gesammelte Werke einzelner Verfasser. 

7. Varia zur historischen Theologie im Allgemeinen. 

8. Christliche Chronologie. Siehe Historische Hilfswissen- 
schaften Mb I. 4. 

9. Kirchliche Antiquitäten. Siehe Liturgik. 

II. Sammlungen von Quellen zur gesammten Kirchengeschichte. 

[Nur Sammlungen; einzelne Quellen siehe bei den betreffenden Ab- 
schnitten der historischen Theologie. Sammlungen der Werke der 
Kirchenväter siehe Ia V. 1. a.] 

III. Darstellungen der gesammten Kirchengeschichte. 

1. Systematische Darstellungen (vollendete und unvollendete). 

2. Kirchengeschichtliche Lexica. 

IV. Darstellung wichtiger Zweige der gesammten Kirchengeschichte. 

1. Ausbreitung des Christentums. 

a. Allgemeine Geschichte der Ausbreitung. 

b. Missionsgeschichte. Siehe praktische Theologie. Im VII. 

c. Geschichte der Ausbreitung des Christenthums in ein- 
zelnen Ländern. Siehe die betreff. Länder unter VI. 

2. Kirchliche Geographie und Statistik. [Statistik des Chri- 
stenthums im Allgemeinen oder einzelner Confessionen.] 

3. Geschichte der christlichen Kirchen Verfassung. Siehe Kir- 
chenrecht Kr VII. 1. 2. 

4. Verzeichnisse geistlicher Würdenträger der katholischen 
und evangelischen Kirche im Allgemeinen. 

5. Geschichte des Papstthums und der damit zusammenhängen- 
den Institute. 

a. Quellen. 

[Alte Viten; Briefe; Iiegesten und dergl. Bullen siehe 
kirchenrecht Kr V.3.b. — Nur Quellen zur Papstgeschichte 

220 



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— 113 — 

im Allgemeinen oder fllr mehrere Päpste; Quellen filr ein- 
zelne Päpste siehe bei diesen unter d.] 

b. Geschichte des Papstthums und der Päpste im Allge- 
meinen. 

B^ollende te und unvollendete Gesaramtdarstellungen. 
eschichte des Kirchenstaates siehe Geschichte Ita- 
liens Nn.] 

c. Schriften, welche die Geschichte mehrerer Päpste be- 
treffen. Geschichte des Papstthums in einzelnen Pe- 
rioden. 

d. Schriften, einzelne Päpste und deren Geschichte betreffend. 

[Chronologisch nach der Regierungszeit der betreffen- 
den Päpste geordnet.] 

e. Schriften über die mit dem Papstthum zusammenhängen- 
den Institute. 

a. Cardinalat. 

ß. Die übrigen Institute. [Nuntiatur, Collegium Germa- 
nicum, Secretariat u. 8. w. Conclave s. Kr.] 

6. Geschichte der Concilien. 

a. Concilien im Allgemeinen und Concilien mehrerer Jahr- 
hunderte. [Sammlungen der Concilsbeschlüsse und Con- 
cilsacten siehe Kirchenrecht Kr V. 3. a.] 

b. Concilien einzelner Länder. [Alphabetisch nach Ländern 
geordnet.] 

c. Einzelne Concilien in historischer Reihenfolge. 

Anmerkung. Bei jedem Concil ist geordnet 1) Acten u. Beschlüsse. 
2) Quellen. 3) Darstellungen. 

7. Geschichte der Mönchsorden, Ritterorden, Brüderschaften. 

Anmerkung. In den Abschnitten a— d ist geschieden zwischen 

1 ) Quellen (incl. der Regeln, Statuten u. drgl. des betreffenden Ordens) und 

2) Darstellungen. 

a. Mönchswesen im Allgemeinen. 

b. Einzelne Mönchsorden. 

[Alphabetisch geordnet nach dem Namen der Mönchsorden.] 
Augustiner. Benedictiner. Camaldulenser. Capuziner. Ci- 
stercienser. Clarissinnen. Dominicaner. Franciscancr. Prae- 
monstratenser. Trappisten. 

c. Das Mönchswesen einzelner Länder. 

(Alphabetisch nach dem Namen der Länder geordnet, 
Teschichte einzelner Klöster siehe bei der Geschichte der 
betreffenden Ortschaften unter N.] 

d. Ritterorden. 

a. Allgemeines. 

ß. Johanniter. 

y. Templer. 

d. Der Deutsche Orden. 

221 



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— 114 — 

t. Andere Ritterorden. [Aphabctisch geordnet nach den 
Namen der Orden.] 

e. Jesuiten. 

ct. Constitutionen, Sammlungen von Quellen. 
ß. Gleichzeitige Broschüren, Polemik. 
/. Geschichte. 

f. Brüderschaften und andere religiöse Vereinigungen 
[Flagellanten, Beguinen u. dgl.]. 

8. Geschichte der Häresien und Secten, sowie der Bekämpfung 
derselben. 

a. Ketzergeschichte im Allgemeinen. 

b. Geschichte einzelner Ketzereien sowie Ketzerei in ein- 
zelnen Perioden der vorreformatorischen Zeit. 

[Sachlich chronologisch geordnet. — Kotzereien, die auf 
die Entwickelung des Dogmas massgebend eingewirkt 
haben, siehe bei Dogmengeschichte If 111. 5.] 

c. Waldenser und Albigenser. 

d. Inquisition. 

e. Index librorum prohibitorum. 

f. Bibelverbot. 

9. lleiligenlegenden und Märtyrergeschichten. 

a. lleiligenlegenden im Allgemeinen. Legenden mehrerer 
Heiligen. 

b. Märtyrergeschichte im Allgemeinen. [Martyrologicn, Ge- 
schichte mehrerer Märtyrer.] 

c. Einzelne Heilige und Märtyrer. 

[Alphabetisch geordnet. — Nur solche Heilige, die keine 
grössere kirchengeschichtliche Bedeutung haben; Heilige 
von kirchenhistorischer Bedeutung siehe bei den betreffen- 
den Abschnitten der Kirchengeschichte.] 

7/. 

Historische Theologie. 

Geschichte einzelner Perioden. 

V. Darstellung einzelner Zeitabschnitte der Kirchengeschichte. 

1. Schriften, welche Ereignisse aus mehreren der im Folgen- 
den unterschiedenen Perioden behandeln. 

2. Aeltere Kirchengcschichte (bis zur Reformation) im All- 
gemeinen. 

[Nur Werke, die weiter gehen als bis 325 ; solche die bis 325 
gehen siehe 5.] 

3. Leben Jesu. Siehe Exegetische Theologie Ie V1H. C. 5 — 7. 

4. Apostolisches Zeitalter (sogenanntes Urchristenthum). 

a. Gesammtdarstellungen. 

b. Schriften über einzelne Apostel. Siehe Exegetische Theo- 
logie Ie VIII. C; insbesondere die Einleitungsschriften 
zu den betreffenden Evangelien und Briefen. 

222 



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— 115 — 

c. Schriften über einzelne Ereignisse aus dem Leben ein- 
zelner Apostel. Siehe die betreffenden Stellen der Bibel 
in der exegetischen Theologie Ie VIII. C. 

5. Die Zeit bis Constantin. 

a. Allgemeines und Vermischtes. 

b. Einzelne wichtigere Ereignisse. 

c. Die älteren Kirchenväter im Allgemeinen. 

[Werke literärgeschichtlichen Inhalts siehe Ih I. I.] 

d. Einzelne Kirchenväter. 

6. Kirchengeschichte des Mittelalters im Allgemeinen. 

7. Die Zeit von Constantin bis auf Karl den Grossen. 

a. Allgemeines und Vermischtes. 

b. Einzelne wichtigere Ereignisse. 

c. Einzelne Kirchenväter und andere Personen dieser 
Periode. 

8. Die Zeit von Karl den Grossen bis zur Reformation. 

[Mit Ausschluss der griechisch-katholischen Kirche.] 

A. Die Zeit von 768 bis 1517 im Allgemeinen und von 768 
bis c. 1305 im Besonderen. 

a. Allgemeines und Vermischtes. 

b. Einzelne wichtigere Ereignisse der Zeit von 768 bis 
c. 1305. 

c. Die Scholastik im Allgemeinen. 

d. Einzelne Personen aus der Zeit von 768 bis c. 1305, 
insbesondere einzelne Scholastiker. 

B. Die Zeit von c. 1305 bis 1517. 

a. Allgemeines und Vermischtes. 

b. Einzelne wichtigere Ereignisse. 

c. Einzelne Personen. [Mit Ausschluss der Mystiker und 

Vorreformatoren.] 

d. Die Mystiker. 

a. Die Mystik des Mittelalters im Allgemeinen. Mehrere 
Mystiker. 

[Allgemeine Geschichte der Mystik siehe If IL 2. a.] 
ß. Einzelne Mystiker. 

e. Die Reformatoren vor der Reformation. 

a. Vorreformatoren im Allgemeinen; mehrere Vorrefor- 
matoren. 
ß. Einzelne Vorreformatoren. 

Anmerkung zu 5—8. Bei den Abschnitten a stehen Geschichte der 
ganzen Periode oder grösserer Theile derselben und Varia. — Die Ab- 
schnitte b sind historisch nach der Reihenfolge der Ereignisse geordnet. — 
Die Abschnitte 5. d; 8. A. d; 8. B. d e. ß sind alphabetisch nach dem 
Namen der Personen geordnet; Werke über einzelne Schriften dieser Per- 
sonen stehen bei Ib. 

223 



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— 116 — 

9. Kirchengeschichte der neueren Zeit (nach 1517) im All- 
gemeinen. 

[Alle Werke die sich nicht auf eine Confession beschränken.] 

10. Geschichte der griechisch-orientalischen Kirche von der 
Trennung bis zur Gegenwart. 

a. Die orientalischen Kirchen im Allgemeinen. 
u. Allgemeines und Vermischtes. 

ß. Einzelne wichtigere Ereignisse. 
y. Einzelne Personen. 

b. Geschichte der russischen und ruthenischcn Kirche. 

c. Anhang: Armenier, Jacobiten, Thomaschristen. 
a. Geschichte der armenischen Kirche. 

ß. Jacobiten und Maroniten. 

y. Nestorianer und Thomaschristen. 

11. Geschichte der römisch-katholischen Kirche von der Re- 
formation bis zur Gegenwart. 

a. Allgemeines und Vermischtes. 

b. Einzelne wichtigere Ereignisse. 

c. Einzelne Personen. 

d. Anhang: Der Altkatholicismus. 

12. Allgemeine Reformationsgeschichtc bis 1555. 

a. Quellen. [Exclusive der gleichzeitigen Flugschriften.] 

b. Gleichzeitige Flugschriften. 

c. Sammlungen von Schriften sowie gesammelte Schriften 
zur Reformationsgeschichte. 

d. Allgemeine Schriften und einzelne Studien zur Refor- 
mationsgeschichte. 

e. Gesammtdarstellungen der Reformationsgeschichtc sowie 
der Geschichte des Protestantismus überhaupt. 

f. Einzelne wichtigere Ereignisse der Reformationsgeschichte. 

g. Schriften über mehrere Reformatoren. 

[Drei oder mehr; zwei siehe unter h bei dem zuerst ge- 
nannten.] 

h. Einzelne Personen, insbesondere einzelne Reformatoren, 

deren Hauptwirksamkeit in das Reformationszeitalter fallt. 

i. Anhang: Jubelfeste zum Andenken an die Reformation. 

iSäkularfeiern von Luthers Geburts- und Todestag siehe 
>ei Luther unter h.] 

13. Geschichte des Protestantismus von 1555 bis zur Gegenwart. 

a. Quellen, gleichzeitige Flugschriften und Broschüren. 

b. Gesammelte Werke, allgemeine Schriften, einzelne Studien. 

c. Darstellungen des gesammten Zeitraums oder grösserer 
Theile desselben. 

d. Einzelne Ereignisse. 

e. Einzelne Personen. 

224 



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— 117 — 

Anmerkung zu 10-l.M. Die Abschnitte 10. a. ß, 11. b, 12. f. 13. d 
sind historisch geordnet nach der Reihenfolge der Ereignisse. Die Abschnitte 
10. a. y, 11. c, 12. h, 13. e sind alphabetisch geordnet nach dem Namen der 
betreffenden Personen. 

14. Anhang zur Geschichte des Protestantismus: Brüdergemeinde 

und Irvingianer. 

A. Die Brüdergemeinde. 

a. Schriften über die alten Brüder und die neue Brüder- 
gemeinde. 

b. Schriften über die böhmischen und mährischen Brüder. 

c. Schriften, über die Brüdergemeinde, 
a. Quellen. 

ß. Zeitschriften. 

y. Gesammtdarstellungen und allgemeine Schriften. 

6. Biographien Zinzendorfs. 

£. Monographien. 

B. Die Irvingianer. 

15. Geschichte der protestantischen Secten. 

Anmerkung. Secten, die in erster Linie für die Kirchengeschichte 
einzelner Länder Bedeutung haben, siehe bei letzteren; also z. B. Remon- 
stranten bei den Niederlanden, Mormonen bei Amerika, Methodisten bei Eng- 
land und Amerika u. s. w. — In jeder der hier unterschiedenen Gruppen 
folgen die einzelnen zu ihr gehörigen Secten und Sectirer in historischer 
Reihenfolge. 

a. Geschichte aller oder mehrerer protestantischen Secten. 

iDas Sectenwcsen einzelner Länder im Allgemeinen siehe 
>ei diesen unter Ik.] 

b. Anabaptisten. [Im Allgemeinen. Münzer. Die Wieder- 
täufer in Zürich, llofmann und die ersten Wiedertäufer 
in den Niederlanden. Die Wiedertäufer in Münster. Die 
Mennoniten.] 

c. Quäker. 

d. Antitrinitarier. [Im Allgemeinen. Servet. Socinianer.] 
c. Secten und Sectirer von mystischem Character. [Im All- 
gemeinen. Franck. Schwenkfcldianer. Weigel. Gichtc- 
lianer(Kngelsbrüder). Horche. Dippcl. Swcdcnborgianer.] 

f. Deutschkatholiken und freie Gemeinden. [Im Allge- 
meinen. Deutschkatholiken. Freie Gemeinden.] 

Ik. 

Historische Theologie. 

Kirchengeschichte einzelner Länder. 

VI. Kirchcngeschichte einzelner Länder. 

Allgemeine Anmerkung über die Anordnung dieses Abschnittes. 
Das Grundschema, das je nach Bedarf zusammengezogen oder erweitert ist, 
ist folgendes : a. Allgemeines, b. Gesammtdarstellungen. c. Kirchengeschichte 

225 



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— 118 — 

des Mittelalters, d. Geschichte der katholischen Kirche, e. Geschichte der 
protestantischen Kirche, f. Einzelne Personen, g. Einzelne Landestheile. 
h. Einzelne Orte. — Bei a stehen Biographien, Zeitschriften, Sammelwerke, 
Varia. — Bei b stehen ausser den Gesammtdarstellungen auch die Werke 
über die kirchliche Statistik des betreffenden Landes. — Die Abschnitte 
d— f beziehen sich nur auf die Neuzeit, so dass also Werke, die z. B. die 
Geschichte der katholischen Kirche im Mittelalter und der Neuzeit behandeln, 
bei b; Werke, die sich auf hervorragende Persönlichkeiten des Mittelalters 
beziehen, bei c zu suchen sind. — Werke, die sich auf die Neuzeit be- 
schränken, aber mehrere Confessionen umfassen, stehen bei der Confession, 
die in dem betreffenden Lande überwiegt. — Die Abschnitte t— h sind alpha- 
betisch angeordnet. — Bei f stehen nur solche Personen, die für die allge- 
meine Kirchengeschichte des botreffenden Landes von Bedeutung sind; Per- 
sonen, deren Wirksamkeit sich auf eine bestimmte Gegend beschränkt stehen 
bei dieser unter g oder h ; einfache Theologen und Prediger stehen la I. 2. c. 
— Für Deutschland fehlt der Abschnitt f, da die sonst hierher gehörigen 
Personen bereits bei Ii stehen. — Für die Abschnitte g und h sind stets 
die entsprechenden Abschnitte der Geschichte zu vergleichen. — Wenn Stadt 
und Landestheil gleichnamig sind, steht die Geschichte der Stadt mit bei der 
des Landestheiles unter g. — Die Geschichte der Diözesen steht durchweg 
unter h bei der Geschichte der Diözesanhauptstadt. 

1. Deutschland im Allgemeinen. 

a. Allgemeines. 

b. Gesammtdarstellungen und kirchliche Statistik. 

c. Aelteste Kirchengeschichte bis 814, insbesondere Ge- 
schichte der Bekehrung der Deutschen zum Christenthum. 

Anmerkung. Auch Geschichte der Bekehrung einzelner Stämme, 
sobald dieselben zum deutschen Reiche gehören. — Darstellungen, die weiter 
gehen als bis 814 siehe unter d. 

a. Allgemeine Darstellungen. 
ß. Einzelne Glaubensboten. 

d. Kirchengeschichte Deutschlands im Mittelalter. 

e. Geschichte der katholischen Kirche. 

f. Geschichte der protestantischen Kirche. 

Anmerkung. Nur Gesammtdarstellungen und allgemeine Schriften; 
gleichzeitige Flugschriften und einzelne Ereignisse oder Personen siehe Ii V. 
13. Geschichte der deutschen Reformation siehe Ii V. 12. 

2. Preussen im Allgemeinen. 

a. Allgemeines. 

b. Gesammtdarstellungen. 

c Geschichte der protestantischen Kirche, 
d. Geschichte der katholischen Kirche. 

3. Die preussischen Provinzen, 
a. Brandenburg. 

a. Im Allgemeinen. 

ß. Einzelne Landestheile. 

y. Einzelne Orte. 

Anmerkung. Diese Eintheilung ist auch den übrigen preussischen 
Provinzen und dem ausserpreusai sehen Deutschland zu Grunde gelegt. Frühere 
Bisthüiuer stehen unter y. Bei solchen Provinzen resp. Ländern, welche in 

226 



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— 119 — 

zwei Haupttheile geschieden sind, wie Hessen - Nassau, Preussen, Elsass- 
Lothringen u. s. w. beziehen sich die Landestheile und Orte auf das Ganze. 

b. Hannover. 

Anmerkung. Hier stehen auch Werke, die sich auf Niedersachsen 
überhaupt sowie aut die weifischen, resp. braunschweig-lüneburgischen Län- 
der insgesammt beziehen. 

c. Hessen-Nassau. 

a. Hessen-Nassau im Allgemeinen und das alte Kur- 
hessen im Besonderen. [Auch Werke, die sich^auf 
beide Hessen beziehen.] 

ß. Nassau. 

d. Pommern, 
c. Posen. 

f. Preussen. 

ct. Preussen im Allgemeinen und Ostpreussen im Be- 
sondern. 
ß. Westpreussen. 

g. Rheinprovinz. 

Anmerkung. Dieser Abschnitt unifasst die in der Rheinprovinz ver- 
einigten Gebiete insgesammt; die Rheinlando überhaupt; das alte Jülich- 
Oleve-Berg. — Üie früheren Erzbisthüuicr Cöln und Irier stehen bei den 
Städten. 

Anhang: Hohenzollern. 
h. Sachsen, 
i. Schlesien, 
k. Schleswig-Holstein. 
1. Westfalen. 
4. Das ausserpreussische Deutschland. 

a. Anhalt. 

b. Baden. 

c. Bayern. 

d. Braunschweig. 

e. Elsass-Lothringen. 

o. Elsass-Lothringen im Allgemeinen. 

ß. Elsass. 

/. Lothringen. 

f. Die Hansastädtc. 

a. Die Hansastädte im Allgemeinen. 
ß. Bremen, 
y. Hamburg, 
ö. Lübeck. 

g. Hessen. [Vgl. auch Hessen-Naussau VI. 3. c. «.] 
h. Lippe. 

A. Lippe im Allgemeinen und Lippe-Detmold im Be- 
sonderen. 

B. Schaumburg-Lippe. 

227 



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— 120 — 

i. Mecklenburg. 

a. Mecklenburg im Allgemeinen. 

ß. Mecklenburg-Schwerin. 

y. Mecklenburg-Strelitz. 
k. Oldenburg. 
1. Sachsen, 
m. Die thüringisch-sächsischen Staaten. 

[Vgl. auch Königreich Sachsen oben 4. 1 und Provinz Sachsen 
oben 3. h.] 

a. Thüringen im Allgemeinen. 
ß. Fürstentümer Reuss im Allgemeinen. 
y. Sachsen-Altenburg im Allgemeinen. 
ö. Sachsen-Coburg-Gotha im Allgemeinen. 

f. Sachsen-Meiningen im Allgemeinen. 
£. Sachsen-Weimar im Allgemeinen. 

?j. Ftirstenthümer Schwarzburg im Allgemeinen. 

#. Einzelne Landestheile. 

i. Einzelne Orte, 
n. Waldeck, 
o. Würteniberg. 
5. Oesterreich-Ungarn. 

A. Oesterreich-Ungarn im Allgemeinen. 

a. Allgemeines. 

b. Gesammtdarstellungen und kirchliche Statistik. 

c. Kirchengeschichte Oesterrcich-Ungarns im Mittelalter. 

d. Geschichte der katholischen Kirche. 

e. Geschichte der protestantischen Kirche. 

B. Cisleithanien. 

[Cisleithanien im Allgemeinen oder mehrere Provinzen siehe 

bei A.l 

a. Einzelne Provinzen. 
«. Böhmen. 

aa. Gesammtdarstellungen. 
bb. Kirchengeschichtc Böhmens im Mittelalter, 
cc. Geschichte der katholischen Kirche, 
dd. Geschichte der protestantischen Kirche. 

[Böhmische Brüder siehe li V. 14. A. b; Brüderge- 
meinden Ii V. 14. A. c] 

ß. Bukowina. 

y. Dalmatien. 

ö. Galizien. 

e. Görz, Gradiska, Istrien. 

g. Kärnthen. 
//. Krain. 

#. Mähren. 
i. Oesterreich. 

228 



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— 121 — 

x. Salzburg. 

aa. Salzburg im Allgemeinen. 

bb. Die Salzbnrger Emigranten. 
X. Schlesien. 
(i. Steiermark. . 
v. Tirol, 
b. Einzelne Orte. 

C. Transleithanien. 

a. Transleithanien im Allgemeinen und Ungarn im Besondern 
a. Gesammtdarstellungen. 

ß. Kirchcnge8chichte Ungarns im Mittelalter. 
/. Geschichte der römisch-katholischen Kirche. 
ö. Geschichte der protestantischen Kirche. 
e. Geschichte der griechischen Kirche. [Vgl. auch Ii V. 
10. a und b.] 

b. Die Ungarischen Kronlande. 

«. Kroatien, Slavonien und Fiume. 
ß. Siebenbürgen. 

c. Einzelne Orte. 

D. Bosnien und Herzegowina. 

a. Im Allgemeinen. 

b. Einzelne Orte. 

6. Schweiz. 

a. Allgemeines. 

b. Gesammtdarstellungen und kirchliche Statistik. 

c. Kirchengeschichte der Schweiz im Mittelalter. 

d. Geschichte der katholischen Kirche. 

c. Geschichte der protestantischen Kirche. 

f. Einzelne Personen. [Reformatoren siehe auch Ii V. 12. h.] 

g. Einzelne Cantone. 
h. Einzelne Orte. 

7. Holland, resp. die Niederlande in ihrer Vereinigung. 

a. Allgemeines. 

b. Gesammtdarstellungen und kirchliche Statistik. 

c. Kirchengeschichte der Niederlande im Mittelalter. 

d. Geschichte der protestantischen Kirche. 

e. Remonstranten. 

f. Geschichte der katholischen Kirche. 

g. Einzelne Personen, 
h. Einzelne Provinzen, 
i. Einzelne Orte. 

k. Anhang: Grossherzogthum Luxemburg. 

8. Belgien. [Eingetheilt wie 6. Die Werke, die Holland und 
Belgien betreffen siehe bei 7.] 

9. Grossbritannien und Irland. 

229 



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— 122 — 

A. England, resp. England und Schottland, oder England, Schott- 
land und Irland. 

a. Allgemeines. 

b. Gesammtdarstellungen. 

c. Kirchengeschichte Englands im Mittelalter. 

d. Geschichte der protestantischen Kirche. 

«. Gesammtdarstellungen der Geschichte des Protestan- 
tismus in England im Allgemeinen und der angli- 
canischen Kirche im besondern. 

ß. Allgemeine und vermischte Schriften, sowie gleich- 
zeitige Flugschriften zur Geschichte der anglikanischen 
Kirche. 

y. Geschichte der englischen Reformation bis zum Tode 
der Königin Elisabeth. 

rf. Geschichte der anglicanischen Kirche seit dem Beginne 
des 17. Jahrhunderts. 

8. Geschichte der nicht der Hochkirche angehörenden 
Protestanten Englands, 
aa. Im Allgemeinen, 
bb. Puritaner. [Nonconformisten, Congregationalisten, 

Independenten, Dissenters.] 
cc. Methodisten. 

dd. Andere Secten und Religionsgesellschaften. [Quäker 
siehe li V 15. c] 

e. Geschichte der katholischen Kirche. 

f. Einzelne Personen. 

g. Einzelne Landestheile. 
h. Einzelne Orte. 

B. Schottland. [Eingetheilt wie 6.] 

C. Irland. [Eingetheilt wie 6.] 

10. Frankreich. 

a. Allgemeines. 

b. Gesammtdarstellungen. 

c. Kirchengeschichte Frankreichs im Mittelälter. 

d. Geschichte der katholischen Kirche. 
a. Im Allgemeinen. 

ß. Bis zur Revolution. 
y. Seit der Revolution. 
ö. Jansenismus. 

e. Geschichte der protestantischen Kirche. 

f. Einzelne Personen. 

g. Einzelne Provinzen. 

h. Einzelne Departements, 
i. Einzelne Orte. 

11. Spanien, resp. Spanien und Portugal. [Eingetheilt wie 6.] 

230 



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— 123 — 

12. Portugal. [Eingetheilt wie 6. Werke, die Spanien und 
Portugal behandeln, siehe bei IL] 

13. Italien. [Eingetheilt wie 6.] 

14. Die Staaten der Balkanhalbinsel. 

[Vgl. auch Geschichte der griechisch-katholischen Kirche Ii 
V. 10. «.] 

a. Die Balkanhalbinsel im Allgemeinen. 

b. Bulgarien. 

c. Griechenland. 

d. Montenegro. 

e. Rumänien. 

f. Serbien. 

g. Türkei. 

[Vgl. auch Mission unter den Muhammedanern. Praktische 
Theologie Im Vif. 7.] 

15. Russland. 

a. Allgemeines. 

b. Gcsammtdarstellungcn der russischen Kirchengeschichte 
sowie der Kirchengeschichte der slavischen Völker über- 
haupt. 

c. Kirchengeschichte Russlands im Mittelalter. 

d. Geschichte der orthodoxen (griechisch-katholischen)Kirche. 
Siehe Ii V. 10. b. 

e. Geschichte der russischen Secten, soweit dieselben auf 
dem Boden der orthodoxen russischen Kirche entsprangen. 

f. Geschichte der römisch-katholischen Kirche, sowie der 
Versuche die rassische Staatskirche zum Katholicismus 
zurückzuführen. 

g. Geschichte der protestantischen Kirche, 
lt. Einzelne Personen. 

i. Einzelne Landestheile. 
k. Einzelne Orte. 
Iß. Skandinavien. 

A. Skandinavien im Allgemeinen. 

a. Allgemeines. 

b. Gesammtdarstel hingen. 

c. Kirchengeschichte Skandinaviens im Mittelalter. 

d. Kirchengeschichte Skandinaviens in der Neuzeit. 

B. Dänemark. 

a. Allgemeines. 

b. Gesammtdarstel hingen. 

c. Kirchengeschichte Dänemarks im Mittelalter. 

d. Kirchengeschichte Dänemarks in der Neuzeit. 

e. Einzelne Landestheile. 

f. Einzelne Orte. 

C. Norwegen. [Eingetheilt wie-B.] 

231 



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— 124 — 

D. Schweden. [Eingetheilt wie B.] 
17. Die ansscreuropäischen Krdtheile. 

Anmerkung. Hier sind nur diejenigen Staaten und Länder berück- 
sichtigt, in denen entweder das Christenthum die herrschende Religion ist, 
oder alte dem christlichen Glauben angehörige Kirchen bestehen; alle Staaten, 
in denen andere Religionen vorherrschen und erst in neuerer Zeit christ- 
liche Gemeinden gegründet sind, siehe Missionsgeschichte. Prakt. Theologie 
Im VII. 5. 

A. Asien. 

a. Das Christenthum in Asien vor dem Aufkommen, be- 
ziehungsweise Eindringen des Mnhammedauismus. 

b. Griechisch-katholische Christen im türkischen Reich. 
[Vgl. auch Ii V. 10. a.] 

c. Maroniten in Syrien. Siehe Ii V. 10. c. ß. 

d. Armenien. Siehe Ii V. 10. c. a. 

e. Nestorianer in Indien und Persien. Siehe li V. 10. c. y. 

B. Afrika. 

a. Afrika vor dem Eindringen des Muhammedanismns. 

b. Abessynien. 

[Nur die alte äthiopische und die neue abessynische Kirche; 
protestantische und katholische Mission in Abessynien 
siehe Missionsgeschichte. Praktische Theologie.] 

c. Kopten in Aegypten. Siehe Ii V. 10. c. ß. 

C. Amerika. 

a. Allgemeines zur Kirchengeschichte Amerikas, resp. Nord- 
amerikas. 

b. Nordamerika. 

a. Britisch Nordamerika. 
ß. Die Vereinigten Staaten. 

aa. Allgemeines und Gesammtdarstellnngen. 

bb. Geschichte einzelner protestantischer Secten. [Al- 
phabetisch angeordnet.] 

cc. Geschichte der römisch-katholischen Kirche. 

dd. Einzelne Personen. 

ee. Einzelne Staaten nnd Territorien. 

ff. Einzelne Städte. 
y. Mexico, 
rf. Centralamerika. 
e. Südamerika. 

a. Südamerika im Allgemeinen. 

ß. Einzelne südamerikanische Staaten. 

D. Australien. 



232 



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— 125 — 

Praktische Theologie. 
Allgemeines. Liturgik. Hymnologie. Homiletik. 

I. Allgemeines. 

1. Bibliographie und Literärgeschichte. 

2. Geschichte. 

3. Zeitschriften für die gesammte praktische Theologie oder 
einzelne Disciplinen derselben, unter Ausschluss der Mis- 
sionszeitschriften. 

4. Sammelwerke mehrerer Verfasser. 

5. Gesammelte Werke einzelner Verfasser. 

6. Lehrbücher der gesammten praktischen Theologie oder der 
Pastoraltheologie allein. 

7. Varia zur gesammten praktischen Theologie oder zur Pa- 
storaltheologie allein. 

[Schriften über das geistliche Amt in dogmatischer Hinsicht 
siehe Ig VI. 9. E. c. y\ Schriften über das theologische Stu- 
dium siehe Ia II. 2.] 

II. Liturgik. 

1. Sammlungen verschiedenener Liturgien ohne Rücksicht auf 
bestimmte Confessionen und Zeiten. 

2. Schriften über den christlichen Cultus im Allgemeinen ohne 
Rücksicht auf bestimmte Confessionen und Zeiten. 

3. Kirchliche Archäologie (bis c. 700). 

a. Quellen. 

b. Lexika. 

c. Gesammtdar8tellungen und gesammelte Schriften. 

4. Liturgik der orientalischen Kirchen. 

a. Orientalische Liturgik im Allgemeinen, 
a. Texte. 

ß. Darstellungen. 

b. Die zwei alten Liturgien von Jerusalem (Liturgie des 
Jacobus) und Antiochia. 

a. Ausgaben. 
ß. Commentare. 

c. Liturgik der griechisch-katholischen und der russischen 
Kirche. 

a. Texte. 

ß. Darstellungen. 

d. Liturgik der armenischen Kirche. [Getheilt wie c] 

e. Liturgik der Jacobiten nnd Maroniten. [Getheilt wie c] 

f. Liturgik der Kopten und Abessynier. [Getheilt wie c] 

g. Liturgik der Nestorianer. [Getheilt wie c] 

233 
Beiheft 3. 9 



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— 126 — 

5. Liturgik der occidentalischen nichtrömischen Kirche. 

[Uebcrall erst Texte, dann Darstellungen.] 

a. Liturgia Alemannica. 

b. „ Ambrosiana (Mediolanensis). 

c. „ Gallicana. 

d. „ Mozarabica (Gothica). 

e. Andere nicht mehr erhaltene Liturgien. 

6. Liturgik der römisch-katholischen Kirche. 

a. Texte. 

a. Liturgien, die für die gesammte Kirche bestimmt sind. 
ß, Liturgien, die für einzelne Diözesen bestimmt sind. 

[Alphabetisch nach dem Namen der Städte geordnet, - 
Hier auch Schriften über die betreffenden Liturgien.] 

b. Darstellungen. 

[Schriften über Liturgien filr einzelne Diözesen siohe bei a. ß.] 

7. Liturgik der protestantischen Kirche. 

a. Sammlungen mehrerer Liturgien. 

b. Preussische Liturgien. 

[Erst Liturgien für die ganze Monarchie, dann Liturgien für 
einzelne Provinzen, alphabetisch nach Provinzen.] 

c. Ausserpreus8ische deutsche Liturgien. [Alphabetisch nach 
Staaten geordnet.] 

d. Ausserdeutsche Liturgien. [Exclusive der anglikanischen 
Hochkirche.] 

e. Liturgien der anglikanischen Hochkirche. 

f. Liturgien der protestantischen Secten. 

[Nach Secten geordnet, und zwar nach der Zeit der Ent- 
stehung der Secten.] 

g. Nichtofficielle Liturgien; Liturgien für besondere Ge- 
legenheiten. 

h. Historische und systematische Schriften über evangelische 
Liturgik im Allgemeinen. 

8. Kirchliche Orte und Geräthe. 

a. Kirchengebäude. Siehe Baukunst Ea IL 

b. Ausstattung der Kirchen. Kirchliche Geräthe, Gewänder, 
Symbole und dergleichen. [Vgl. auch Kunst E. — Bil- 
derdienst 8. Dogmatik Ig VI. 9. G. c] 

c. Schriften über einzelne Reliquien. 

[Alphabetisch nach Orten geordnet. — Reliquienverehrung 
im Allgemeinen siehe Dogmatik Ig VI. 9. G.c] 

9 Kirchliche Zeiten. 

a. Allgemeine Heortologie. Kirchenjahr. 

b. Wöchentliche Feiertage. [Vgl. auch Sabbath Ic III. 3. e. ß.] 

c. Jahresfeste. 

a. Weihnachts-Cyclus. (Advent — Epiphanias.) 

234 



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— 127 — 

ß. Oster-Oyclus. (Fastnacht — 1 Sonntag nacli Ostern.) 
y. Pfingst-Cyclus. (Himmelfahrt — Trinitatis.) 
(J. Sonstige Feste. [Heiligenkalender und Menologien 
siehe Ih IV. 9. a; Martyrologien s. Ih IV. 9. b.] 

10. Kirchliche Personen. 

11. Einzelne liturgische Handlungen. 

a. Taufe, Catechumcnat, Confirmation. 

b. Abendmahl, Messopfer. 

c. Ehe und Tod. 

d. Liturgische Formeln und Gebete. 

Anmerkung. Hier stehen nur Schriften über die äussere Form des 
Gebets: allgemeine Geschichte des Gebets, Lehre vom Gebet, Schriften über 
den Inhalt des Gebets siehe Ig VII. 10. — Liturgische Formeln siehe auch 
bei 7. g. - Gebetbücher siehe Im VI. 2. 

e. Perikopen. 

a. Sammlungen von Perikopen. 
fi. Geschichte der Perikopen. 

III. Hymnologie. 

[lieber die musikalische Seite des Gegenstandes siehe Musik Ed.] 

1. Bibliographie und Literärgeschichte. 

2. Sammlungen von Biographien geistlicher Liederdichter. 

i Einzelbiographien siehe bei der betreffenden Literatur unter 
); resp. bei den betreifenden Theilen der Theologie (insbe- 
sondere Ja I. 2. c).] 

3. Geschichte des Kirchenliedes. 

4. Allgemeine und vermischte Schriften über Hymnologie. 

5. Sammlungen geistlicher Lieder nach chronologischen Ge- 
sichtspunkten. 

a. Die ganze Zeit umfassend. 

b. Das Mittelalter incl. der ältesten christlichen Zeit. 

c. Die Neuzeit. 

6. Sammlungen geistlicher Lieder nach den Verfassern. 
[Alphabetisch nach Verfassern geordnet. — Anonyme am Schluss.] 

7. Sammlungen geistlicher Lieder nach verschiedenen Ge- 
sichtspuneten. 

[Nur deutsche: griechische und lateinische siehe unter 5; fremde 
lebende Sprachen siehe unter 9.] 

8. Deutsche Gesangbücher. 

a. Allgemeine Gesangbücher [Lutherische, reformirte, unirte. 
— Vgl. auch 7.] 

b. Protestantische Gesangbücher für einzelne Territorien. 

Anmerkung. Geordnet: 1) Preussen im Allgemeinen. 2) Prenssische 
Provinzen (alphabetisch). 3) Ausserpreussische Staaten (alphabetisch). Bei 
2 und 3 erst Gesangbücher für den ganzen Staat, resp. Provinz, dann für 
einzelne Städte (alphabetisch). 

235 

9* 



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— 128 — 

c. Gesangbücher protestantischer Secten. 

[Nach Secten geordnet und zwar nach der Zeit der Ent- 
stehung der Secten.] 

d. Katholische Gesangbücher. 

9. Ausserdeutsche Gesangbücher. Sammlungen geistlicher Lie- 
der in fremden (modernen) Sprachen. 

Anmerkung. Alphabetisch nach Ländern geordnet; bei den einzelnen 
Ländern 1) Das ganze Land 2) Einzelne Landestheile (alphab.). 3) Einzelne 
Städte (alphabet.). — Gesammelte Lieder eines Verfassers siehe unter (J. — 
Zu 8 und 9. Ueberall erst Gesangbücher, dann Schriften darüber. 

10. Einzelne Hymnen und Lieder nebst Schriften darüber. 

[Alphabetisch nach Verfassern geordnet; anonyme am Schluss 
nach den Anfangsworten.] 

IV. Homiletik. 

1. Geschichte der Homiletik und der Predigt. 

2. Theoretische Schriften über die ganze Homiletik oder grössere 
Theile derselben. 

3. Einzelne homiletische Fragen; Varia homiletica. 

4. Sammlungen von Predigten und Casual reden mehrerer Ver- 
fasser. 

5. Predigten und Casual reden einzelner Verfasser. 

[Alphabetisch nach dem Namen der Verfasser geordnet; anonyme 
am Schluss nach dem formalen Stichwort.] 

Im. 
Praktische Theologie. 

Katechetik. Erbauungsschriften Mission. Kirchenpolitik. 
Aberglaube. Curiosa. 

V. Katechetik. 

1. Bibliographie und Literärgeschichte. 

2. Geschichte der Katechetik. 

3. Lehrbücher der Katechetik; vermischte Schriften zur Ka- 
techetik. 

4. Katechismen der katholischen Kirche (incl. der katholischen 
Secten) sowie Schriften darüber. 

5. Katechismen der lutherischen sowie der unirten Kirche 
nebst Schriften darüber. 

[Vgl. auch Pädagogik Gc I. 2. A. — Originalausgaben von Luthers 
Katechismen siehe bei Luthers Werken Ib.] 

6. Katechismen der reformirten Kirche nebst Schriften darüber. 

7. Katechismen protestantischer Secten nebst Schriften darüber. 

[Nach Secten geordnet und zwar nach der Zeit der Entstehung 
der Secten.] 

8. Katechismen ftlr einzelne Länder. 

[Geordnet: 1) Preussen im Allgemeinen. 2) Prenssisehe Pro- 
236 



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— 129 — 

vinzcn. 3) Ausserpreussische deutsche Staaten. 4) Ausscrdeutschc 
Länder. No. 2—4 alphabetisch.] 

9. Religionsunterricht in der Schule. Siehe Pädagogik Ga III. 
3. B. a. und Ga III. 4. B. a. 
VI. Erbauungsschriften. 

1. Bibliographie und Literärgeschichtc. [Geschichte der Asketik 
siehe Ethik Ig VII. 8. a.] 

2. Allgemeine Erbauungsschriften. 

[Wissenschaftliche Darstellungen der Asketik siehe Ethik Jg 
VH. 8. b; Anweisungen zu einem christlichen Leben siehe Ethik 
Ig VII. 8. c] 

a. Sammlungen von Schriften mehrerer Verfasser. 

Anmerkung. Gebetbücher sind nicht als Sammlungen, sundern als 
Einzelwerke angesehen, stehen also bei b. 

b. Schriften einzelner Verfasser. 

[Alphabetisch nach dem Namen der Verfasser geordnet; ano- 
nyme am Schluss nach dem formalen Stichwort.] 

3. Erbauungsschriften über die Bibel. 

[Spruchbücher siehe 2. b. — Geburt Jesu, Passionsgeschichte, 
Auferstehung. Himmelfahrt siehe 5. b. — Geordnet nach der 
Reihenfolge der behandelten biblischen Bücher.] 

4. Erbauungsschriften für besondere Ereignisse und Lagen. 

a. Taufe und Confirmation. 

b. Beichte und Abendmahl. 

c. Braut- und Ehestand. 

d. Noth und Tod. 

5. Erbauungsschriften für einzelne Zeiten. 

a. Für einzelne Zeiten des Tages. 

b. Für einzelne Zeiten des Jahres. 

a. Weihnachtscyclus (Advent — Epiphanias.) 
ß. Ostercyclus. (Fastnacht — 1. Sonntag nach Ostern.) 
/. Pfingstcyclus. (Himmelfahrt — Trinitatis.) 
6. Sonstige Feste, 
ti. Erbauungsschriften für einzelne Lebensalter u. Geschlechter. 

7. Erbauungsschriften für einzelne Stände. 

[Vgl. auch einzelne Stünde in ethischer Beziehnug Ig.] 

8. Erbauungsschriften zu verschiedenen Anlässen, Gelegen- 
heiten und Zwecken. 

VII. Mission. 

1. Bibliographie. 

2. Geschichte und Statistik der Mission im Allgemeinen. 

a. Allgemeine Missionsgcschichtc. 

b. Missionskarten. 

c. Geschichte einzelner Missionsanstaltcn. 
[Alphabetisch nach dem Sitz der betreffenden Gesellschaften 
geordnet.] 

3. Zeitschriften. 

237 



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— 130 — 

Anmerkung. Hier stehen nur Zeitschriften für die Mission (äussere 
und innere, oder äussere allein) im Allgemeinen; Zeitschritten fiir die Mission 
in einzelnen Ländern, sowie speciell fiir Judenmission oder innere Mission 
siehe bei den betreffenden Abschnitten. 

4. Allgemeine und vermischte Schriften über Mission im All- 
gemeinen und äussere Mission im Besondern. 

5. Die Mission in den einzelnen Erdtheilen. 

a. Afrika. 

b. Amerika. 

c. Asien. 

a. Asien im Allgemeinen; Mongolenvölker im Allge- 
meinen; Vorderasien; Centralasien. 
jj. China und Japan, 
y. Indien. 

d. Australien. 

6. Mission unter den Muhammedanern im Allgemeinen. 

7. Judenmission. 

8. Proselytenwesen. 

9. Gustav-Adolf-Verein. Evangelische Diaspora. 

10. Innere Mission im Allgemeinen. 

11. Bibelgesellschaften. 

[Alphabetisch nach dem Sitz derselben geordnet; allgemeine 
Schriften voran.] 

12. Diverse wohlthätige Zwecke (Diaconissenanstalten; Frauen- 
vere'.ne; kirchliche Kranken- und Armenpflege und dergl. 
mehr.) 

[Waisenhäuser siehe Pädagogik Ga IV. 4. A. d; Rettungshäuser 
siehe Pädagogik Ga IV. 4. A. e; Entbindungsanstalten siehe 
Gynäkologie Um I. 5 ; Bekämpfung der Trunksucht siehe Social- 
lehre Le V. 2. B. a; Vereine fiir Pflege der Verwundeten siehe 
Militairsanitätswesen Un IV; Vereine zur Besserung der Ge- 
fangenen siehe Sociallehre Le V. 2. B. c] 

VIII. Kirchenpolitik. 

1. Schriften über Kirchenpolitik im Allgemeinen. [Verhältniss 
von Staat und Kirche siehe Kirchenrecht Kr; kirchen- 
politische Fragen, die einzelne Länder betreffen, siehe Kir- 
chengeschichte li., Ik.] 

2. Die christliche Religion in ihren Beziehungen zu den so- 
cialen Verhältnissen. 

. 3. Kirchliche Vereine. 

4. Kirchenverfassung siehe Kirchcnrccht Kr. 

5. Kirchliche Disciplin siehe Kirchenrecht Kr. 

IX. Theologischer Aberglaube, Wundcrcurcn, Prophezeiungen und 
dergleichen; Curiosa. 



238 



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— 131 — 

K. 

Rechtswissenschaft. 

Ka, 
Recht und Rechtswissenschaft im Allgemeinen. 

I. Bibliographie und Geschichte der Rechtswissenschaft im All- 
gemeinen. 

1. Bibliographie und Literärgeschichte. 

2. Geschichte der Rechtswissenschaft. 

3. Biographien von Juristen. 

A. Sammlungen von Biographien. 

B. Biographien einzelner Juristen. 

11. Encyclopädie und Methodologie nebst Schriften über die nöthigen 
Eigenschaften und den Beruf des theoretischen und praktischen 
Juristen. 

1. Encyclopädie und Methodologie im Ganzen. 

2. Methodologie für sich allein. 

3. Schriften über die nöthigen Eigenschaften und den Beruf des 
theoretischen und praktischen Juristen. 

III. Reallexica, das ganze Gebiet der Jurisprudenz umfassend. 

IV. Varia juris. 

1*. Zeitschriften allgemein juristischen Inhalts (einschliesslich 
der Verhandlungen juristischer Vereine) resp. auch solche Zeit- 
schriften, die sich auf mehrere Gebiete des Rechts oder der 
Rechtsgeschichte beziehen. 

2. Schriften gemischten Inhalts. 

A. Mehrerer Verfasser. 

B. Einzelner Verfasser. 

a. Opera omnia. 

b. Sonstige, namentlich kleinere Schriften einzelner Ver- 
fasser. 

[Vgl. aber hierzu auch Ka V. :<. Quaest. jur. und ausser- 
dem Kc.] 

V. Dccisiones et quaestiones juris. — Rechtsfallc und Rechtsfragen 
mit und ohne Entscheidungen. 

1) Sammlungen von Entscheidungen mehrerer oder einzelner Ge- 
richtshöfe, einschliesslich der Besprechung und Bearbeitung 
derselben. 

A. Von Gerichtshöfen verschiedener Länder. 

B. Von Gerichtshöfen einzelner Länder [nur soweit Lite- 
ratur vorhanden besonders aufgeführt]. 

a. Deutschland. 

Anmerkung. Die das Berg-, Handels-, Wechsel-, See- und das 
Lehnrecht betreffenden Entscheidungen; ferner die strafrechtlichen Entschei- 
dungen des Verwaltungsgerichts und des Bundesamts Mir Heimathswesen 

239 



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— 132 — 

siehe unter den bezüglichen besonderen Rechtsgebieten des Berg- Ki, des 
Handels-, Wechsel- und Seerechts Kk, des Strafrechts Kp, des Staats- resp. 
Verwaltungsrechts Ks. 

a. Entscheidungen der Reichsgerichte aus der Zeit 
des ehemaligen und des heutigen Deutschen Reichs. 

ß. Sammlungen von Entscheidungen mehrerer, nament- 
lich oberster deutscher Gerichtshöfe. 

y. Preussen (einschliesslich Hannover, Kurhessen, 
Frankfurt a. M., Nassau, Schleswig-Holstein). 

tf. Freie Städte (Lübeck). 

e. Mecklenburg (Wismar, Parchim, Rostock). 

£. Baiern mit Pfalz. 

7]. Königreich Sachsen und Sächsische Herzogtümer. 

#•. Wttrtcmberg. 
b. Ausscrdeutschc Länder. 

a. Belgien. 

ß. Holland. 

y. Frankreich. 

Anmerkung. Die älteren Arrests (placita) siehe in Ku (Auswärtiges 
Recht: Frankreich). 

I. Entscheidungen verschiedener Gerichtshöfe. 
II. Paris. 

III. Bordeaux. 

IV. Dole (Dolanum, Franche Comte). 
V. Grenoble. 

VI. Toulouse. 
6. Italien. 

I. Verschiedene Gerichtshöfe. 
11. Oberitalien. 

1. Piemont (incl. Savoyen). 

Anmerkung. Die Savovischen Entscheidungen sind hier und nicht 
bei Frankreich aufgeführt weil sie nicht bloss die 155'.) f»0 au Frankreich ab- 
getretenen, sondern auch die italienisch gebliebenen Gebiete betreffen. 

2. Mailand. 

3. Padua. 
IU. Mittelitalien. 

1. Lucca. 

2. Florenz. 

3. Roma (Rota romana). 

4. Bologna und die Marken. 

IV. Untcritalien (Neapel und Sicilien). 
e. Spanien. 
C. Portugal. 

2. Sammlungen von Rechtsfällen (wirklichen und erdachten) ein- 
schliesslich der Rechtssprüche von Juristenfacul täten. 

240 



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— 133 — 

[Die nur auf einzelne bestimmte Reehtsgebiete bezüglichen Rechts- 
fälle siehe bei diesen Rechtsgebieten.] 

3. Quaestiones et decisiones juris, letztere jedoch ohne Beziehung 
zu den Entscheidungen einzelner bestimmter Gerichtshöfe. 

4. Consilia und Gutachten (Bedenken, Responsa). 

[Die Consilien zum Lchnrecht s. dort Kl] 

A. Sammlungen von Consilia und Gutachten (Responsa ct.). 

B. Consilia und Gutachten ct. einzelner Verfasser, nach dem 
Namen derselben alphabetisch geordnet. 

C. Gutachten und Streitschriften einzelne Fülle betreffend 
nach dem Namen der Interessenten (resp. Kläger) alpha- 
betisch geordnet. 

Anmerkung. Einzelne gewisse, besonders wichtige Tragen des Civil- 
resp. Deutschen Privatrechts betretfende Gutachten sind bei den betreffenden 
Materien des Römischen resp. Deutschen Rechts angeführt: jedoch immer 
nur dann, wenn sie sich auf einzelne Rechtsfragen beschränken. Die auf 
Criminalfälle (Criminalgeschichten) bezüglichen Gutachten und Streitschriften 
siehe unter Strafrecht Kp. 

VI. Rechtsphilosophie (Naturrecht) s. Philosophie. 
VII. Rechtsvergleichung und allgemeine Rechtsgcschichte. 

1. Rechtsvergleichung. 

A. Zeitschriften. 

B. Sonstige Schriften. 

2. Allgemeine Rechtsgeschichte. 

VIII. Cultur und Recht in ihrem Vcrhiiltniss zu einander. 

1. Im Allgemeinen. 

2. Rechtssymbolik im Allgemeinen. 

3. Verhältniss der Jurisprudenz zu anderen Wissenschaften und 
Culturgcbietcn. 

4. Schriften über den Werth respect. Unwerth der Jurisprudenz 
überhaupt. 

IX. Curiosa juris und Humor im Recht. 

Kb. 

Römische Rechtsgcschichte. 

I. Quellen. 

1. Ins Ante-Iustiniancum. 

A. Einleitende Schriften. 

B. Sammlungen. 

C. Einzelne Quellen, 
a. Leges. 

a. Das sog. Ius Papirianum. 
pj. Leges XII tabularum. 
I. Einleitende Schriften. 
II. Ausgaben. 
III. Commcntare. 
241 



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— 134 — 

y. Sonstige (einzelne) leges. 

b. Senatus-Consulta und Plebiscita. 

c. Edicta magistratuum. 

d. Juristen. 

a. Einleitende Schriften. 

ß. Sammlungen. 

y. Einzelne Juristen. 

Salvius Iulianus s. Edicta magistratuum. Scae- 

volae. Servins Sulpicius Rufus. Q. Aelius Tubero. 

P. Alfenus Varus. Aul. Cascellius. Pegasus. Pe- 

dius. Caecilius Africanus. Sextus Pomponius. 

Papirius Iustus. L. Volusius Maecianus. Gaius. 

Aemilius Papinianus. Aelius Marcianus. Claud. 

Tryphoninus. Domitius Ulpianus. Iulius Paulus. 

Herennius Modestinus. 

An in erklingen: Bei Gains sind 4 Unterabtheilungen gemacht: Ein- 
leitende Schritten, Ausgaben, Uebersetzungen, Commentare; bei den zuletzt 
Genannten 2, nämlich Ausgaben und Commentare resp. Schriften zum Leben 
der Betreffenden. 

d. Anonyme Schriften römischer Juristen. 

Dositheus Magister. Fragmentum de jure fisci. 
Vaticana fragmenta. Collatio legg. Mosaicar. et 
Romanar. Syrisch-Röm. Rechtsbuch. Notitia dig- 
nitatum. 

e. Constitutiones prineipum. 

a. Codex Gregorianus, Hermogcnianus. 
ß. Codex Theodosianus. 
I. Ausgaben. 
II. Erläuterungsschriften. 
y. Einzelne Constitutionen. 
1. Edicta, Rescripta ct. 
IL Vorjustinian. Novellen. 

f. Bearbeitung des Rom. Rechts bei den Germanen. 

a. Lex Romana Visigothorum (Breviarium Alaricianum 

vgl. auch oben d. / Gaius). 
ß. Lex Romana Burgundionum (Papian). 
/. Edictum Thcodorici. 
rf. Lex Romana Curiensis (Utincnsis). 
2. Corpus juris civilis. 

A. Vollständige Ausgaben. 

a. Glossirte. 

a. Die Ausgaben selbst mit den Glossen. 

ß. Die Zusammenstellung der Glossen für sich allein. 

b. Unglossirte. 

Anhang: Auszüge aus dem Corpus juris. 

B. Institutionen. 

242 



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— . 135 — 

C. Pandcctcn. 

a. Nach Abtheilung in drei partes. 
a. Digestum vetus. 

ß. Digestum infortiatum. 
y. Digestum novum. 

b. Vollständige Ausgaben. 

c. Einzelne Theile resp. Titel, Auszüge ct. der Pandecten. 

D. Codex. 

E. Novellen. 

a. Epitome Iuliani. 

b. Authenticum. 

c. Die Novellen selbst. 

F. Die sog. Volumina. 

G. Extravagantes. 
IL Uebersetzungen. 

a. Des ganzen Corpus juris. 

b. Der Institutionen. 

c. Der Pandecten. 

d. Des Codex. 

e. Der Novellen. 

I. Schriften zur Kunde und Kritik der Quellen des Corpus 
juris. 

a. Zum gesammten Inhalt des Corpus juris resp. mehrerer 

Theile desselben. 
a. Im Allgemeinen. 
ß. Lesarten. 
7. Indices. 
d. Abbreviaturen. 

b. Zu einzelnen Theilcn des Corpus juris. 
ct. Institutionen. 

ß. Pandecten. 

I. Im Allgemeinen. 
II. Emblemata Triboniani. 

III. Indices. 

IV. Abbreviaturen. 
y. Codex. 

6. Novellen. 
Exegetische Werke zum Corpus juris. 

A. Commentare über das ganze Corpus juris sowie über 
mehrere Theile desselben resp. über mehrere Titel aus 
mehreren Thcilen 

B. Commentare über die Institutionen. 

a. Vollständige resp. über die 3 ersten Bücher. 

b. Zu einzelnen Büchern und Titeln. 

C. Commentare über die Pandecten. 
a. Vollständige. 

243 



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— 136 — 

b. Uebcr mclircrc Volumina resp. Partes. 

c. Ucber Digcstum vetus resp. über P. I Dig. oder über 
die ersten 21 Bücher. 

d. lieber Digestum infortiatum. 
c. Ucber Digestum novum. 

f. Uebcr einzelne Bücher resp. Titel der Pandecten. 

D. Ucber den Codex. 

a. Zu einzelnen und mehreren Partes und zum ganzen 
Inhalt des Codex. 

b. Zu einzelnen Büchern rcsp. Titeln. 

E. Commentare über die Novellen. 

a. Uebcr die Authenticae (authentica). 

b. Zu den Novellen selbst. 

F. Interpretation einzelner Stellen (leges) des Corp. jur. 

a. Aus verschiedenen Thcilcn. 

b. Aus den Institutionen. 

c. Aus den Pandecten. 

d. Aus dem Codex. 

e. Aus den Novellen (Authentikcn). 

f. Aus den Autbenticis Fridericianis. 

Anhang: Kcpcrtoricn (Indices) zu den Commcntaren und 
Nachweisung der Interpretation einzelner Stellen 
des Corpus juris. 

4. lus Post-lustinianeum. 

A. Des Occidents. 

a. Im Allgemeinen. 

b. Einzelne Quellen. 

a. Der sog. Brachylogus. 

tf. Die sog. Turiner Institutionenglosse. 

y. Petri exceptioncs legg. Komanar. nebst Glosse. 

ö. Ulpianus de edendo. 

t. Florentiner Rechtsbuch. 

£. Die epitome exaetis regibus. 

B. Des Orients. 

a. Sammlungen. 

b. Unter öffentlicher Autorität entstandene Gesetz- und 

Rechtsbücher. 
a. Basilica. 

1. Vollständige Ausgaben. 
II. Einzelne Bücher rcsp. Titel. 
III. Glossen. 
^. Synopsis Basilicorum. 
y. Prochiron auetum. 
6. Ecloga privata und cpanagoge aueta. 

244 



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— 137 — 

c. Privatarbeiten. 

a. Die dem Theophilus zugeschriebene Institntionen- 
paraphrase. 

I. Ausgaben. II. Uebersetzungen. 
ß. Paratitla. 

y. Thalelaei et alior. jct. commentarii. 
d. Synopsis minor. 

f. Practica ex Eustathii Rom. actis seu IJstQa. 
£. Das dem Eustathius zugeschriebene Werk al [>ojiaL 
?]. Liber de actionibus. 
&. Schriften des Michael Psellus. 
1. Harmenopuli promptuarium jur. civ. 

I. Ausgaben. II. Uebersetzungen. 

d. Schriften zur Kunde und Kritik des Griechisch-Rö- 

mischen Rechts und seiner Quellen insbesondere. 
«. Im Allgemeinen. 
ß. Auf einzelne Quellen bezüglich. 
I. Die Novellen betreffend. 
II. Die Basilica betreffend. 

III. Die Synopsis Basilicorum betreffend. 

IV. Die Institutionenparaphrase des Theophilus (?) 
betreffend. 

5. Monumentale Quellen und Urkunden. 

A. Sammlungen (Inschriften, Münzen, Siegel). 

B. Einzelne Urkunden. 

a. Oeffentliche. 

b. Privaturkunden. 

II. Bearbeitung der Geschichte des Römischen Rechts. 

1. Einleitende Schriften. 

A. Quellenkunde im Allgemeinen. 

B. Schriften betreffend das Verhältniss des Rom. Rechts 
zum klassischen Alterthum im Allgemeinen (Einfluss 
der Religion, Philosophie u. s. w. auf das Rom. Recht). 

C. Rechtsalterthümer. 

2. Zeitschriften. 

3. Schriften über die ganze Römische Rechtsgeschichte. 

4. Schriften zur Geschichte einzelner Perioden der Rom. Rechts- 

Geschichte. 

A. Aelteste Zeit. Königthum. 

B. Republik. 

C. Kaiserthum. 

5. Schriften zur Geschichte einzelner Gebiete des Rom. Rechts. 

A. Geschichte des Privatrechts s. Rom. R. (Dogm. Tit.) XV. 
1. E. b. a. 

B. Geschichte des Civilprocesses s. Civil process II. 1. 

245 



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— 138 — 

C. Geschichte des Strafrechts s. Strafrecht IL 2. B. a. 

D. „ „ Strafprocesses s. Strafprocess I. 2. A. 

E. „ „ römischen Staatsrechts. 

6. Schriften über einzelne Materien aus der Römischen Rechts- 
geschichtc. 

7. Reception des Römischen Reclits. 

A. Geschichte der Reception überhaupt. 

B. In einzelnen Ländern. 

Fe. 

Dogmatik des Römischen Rechts. 

Anmerkung. Die Schriften der mittelalterlichen Juristen aus der 
Zeit vor 1 500 sind nicht nach dem Datum ihrer Publikation durch den Druck, 
sondern nach der Zeit, wo sie gelebt haben, geordnet. 

I. Bibliographie und Literärgeschichte. 
II. Encyclopädie und Methodologie des Römischen Rechts. 

III. Hermeneutik. 

IV. Lexica zum Rom. Recht. 

V. Schriften de verbornm significatione. 
VI. Rechtsregeln. 

VII. Controversen und Antinomien, deren Vereinigung. 
VIII. Tabellen. 
IX. Schriften betreffend den Werth oder Unwerth des Römischen 

Rechts. 
X. Verhältniss des Römischen Rechts zu anderen Rechten und zur 

Rechtsphilosophie. 
XI. Autorität und Anwendung des Römischen Rechts. 
XII. Schriften zum Römischen Recht gemischten Inhalts. 

1. Gesammelte Schriften mehrerer Verfasser. 

2. Schriften einzelner Verfasser alphabetisch nach dem Namen 
derselben geordnet. 

XIII. Zeitschriften. 

XIV. Schriften die Systematik des Römischen Rechts betreffend. 
XV. Systematische Bearbeitung des Römischen Rechte. 

I. Systematische Werke über das ganze Römische Recht. 

A. Nach Ordnung der Institutionen. 

B. Nach Ordnung der Pandekten. 

C. Nach Ordnung des Codex. 

D. Nach Ordnung der Novellen. 

E. Nach selbstgewählter Anordnung. 

a. Aeltere Werke. 

b. Neuere systematische Darstellungen. 
(Systeme, Lehrbücher, Vorlesungen ct.) 

a. Institutionen einschliesslich der Darstellungen der 
Geschichte des Römischen Privatrechts. 

24G 



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— 139 — 

ß. Pandekten und sonstige Darstellungen des Rom. 
Rechts (klassischen, reinen und heutigen) unter 
verschiedenen Titeln in systematischer Weise. 

2. Systematische Bearbeitungen einzelner grösserer Gebiete des 
Römischen Privatrechts. 

A. Den allgemeinen Theil betreffend. 

B. Das Sachenrecht betreffend. 

C. Das Obligationenrecht betreffend. 

D. Das Familienrecht betreffend. 

E. Das Erbrecht betreffend. 

3. Monographien. 

A. Zum allgemeinen Theil, Sachen-, Obligationen- und Fa- 
milienrecht s. Kd und Ke. 

B. Zum Erbrecht s. Kf. 

Kd. 

Monographien zum Römischen Recht, mit Ausschluss des 

Erbrechts, alphabetisch geordnet. 

A — K. 

A. 

Acceptatio (Annahme) s. Vertrag sub Ke. 

Acceptilatio. 

Accessio (Eigenthumserwerb durch Verbindung). 

1. Im Allgemeinen. 

2. Einzelne Arten des Eigenthumserwerbs durch accessio. 

a. Adplumbatio und ferruminatio 

b. Commixtio und confusio. 

c. Inaedificatio. 

d. Alluvio. 

a. Ueberhaupt. 

ß. Alveus derelictus. 

y. Insula nata. 
Accessio possessionis 8. Ersitzung. 
Accord s. Erlass. 
Act, actus legitimi s. Handlung. 
Actio, Anspruch. 

1. Ueberhaupt. 

2. Concursus actionum. 

Anmerkung. Die einzelnen benannten Actiones s. unter den spe- 
ciellen Stichwörtern z. B. actio aquae phiviao arcendae unter Wasserlauf, 
arborom fürt, caesar. unter Arbonun, de eo quod certo loco unter Erfüllungs- 
ort, communi dividundo unter Conimtinio, confessoria unter Confessoria, doli 
unter Dolus, de dote unter Dos u. s. w. 

Actiones adjeetitiae qualitatis. 
1. Ueberhaupt. 

247 



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— .140 — 

2. Einzelne Arten, (a. exercitoria, institoria. b. de peculio. 

c. quod jnssu. d. tributoria. e. de in rem verso s. Versio in 

rem sub Ke.) 
Actiones arbitrariae. 

Actiones duplices (doppelseitige Klagen). 
Actiones in factum. 
Actus s. Servituten (Realservituten). 
Addictio des Magistrats als Eigenthumserwerb. 

(assignatio ägri publici, Sectio bonor, venditio sub Corona.) 
Addictio in diem. 
Adjudicatio. 
Adoptio. 

1. Ueberhaupt. 

2. Einzelheiten. Adoptio minus plena im Gegensatz zur adopt. 
plena. 

Adstipulatio. 

Aedilicische Klagen (act. aediliciae.) s. Emtio venditio. 

Aelia Sentia, Lex s. Liberti. 

Aeltern- und Kinderrechte. 

1. Im Allgemeinen. 

2. Der Stiefaltern resp. Stiefkinder. 

Aequitas, Billigkeit (cf. hierzu aber auch jus aequum, gent. ct.). 
Aerzte s. Operae liberales Ke. 
Aftermiethe s. Locatio Conductio sub Ke. 
Afterpfand s. Pfandrecht sub Ke. 

Ager, Agri — arcifinii — limitati s. Accessio und zwar alveus dere- 
lictus und insula nata. 

— publicus, publici (assignatio) s. Addictio. 

— vectigalis s. Emphyteusis. 

Agrimensor s. Mensor (cf. auch Klassische Philologie). 
Aleatorische Verträge s. Vertrag sub Ke. 
Alienatio s. Veräusserung sub Ke. 
Alimentationsverbindlichkeit. 

1. Ueberhaupt. 

2. Gegenseitige. 

a. Der Ehegatten. 

c. Der Aeltern und Kinder. 

3. Gegenüber unehelichen Kindern. 
Alter. 

1. Ueberhaupt. 

2. Kindheit (infantia). 

3. Unmündigkeit (impubertas) und Minor aetas. 
Alternative Obligation. 

Altiu8 tollendi servitus s. Servitutes urbanor. praedior. 
Amt, Amtspflicht. 

1. Ueberhaupt. 

248 



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— 141 -• 

2. Der Richter insbesondere, Actio syndicatus. 
Analogie, Rechtsanalogie. 
Anastasiana, Lex s. Cessio. 
Anatocismns s. Zinsen sub Ke. 
Anerkennung s. Constitutum debiti. 

Anfechtung von Handlungen des Schuldners s. Verkürzung der Gläu- 
biger sub Kc. 
Antichresis s. Pfandrecht sub Ke (Dogmatische Einzelheiten). 
Apuleja Lex s. Bürgschaft. 
Aqua pluvia s. Wasserlauf sub Ke. 

„ profluen8 s. Wasserrecht sub Ke. 
Aqua ductus servitus s. Rusticor. praed. servitnt. sub Ke. 
Aquilia, Lex s. Damnum injuria datum. 
Arbeit8productc s. Specificatio sub Ke. 
Arbitrium. 

1. — boni viri. 

2. — auf Grund eines Schiedsvertrages (Compromissum). 
Arborum furtim caesaimm, actio. 

Arrha (Handgeld). 

1. Ueberhaupt. 

2. Arrha poenitentialis (Wandelpoen). 
Arrogatio. 

Assignatio s. Addictio (Eigenthumserwerb). 

— (Anweisung) 8. Mandatum sub Ke. 

Atilia, Lex s. Vormundschaft sub Ke. 

Atinia, Lex s. Ersitzung (Hindernisse der — res furtivae). 

Aufhebung der Obligationen (im Allgemeinen). 

Auslegung der Rechtsgeschäfte. 

[Auslegung (Interpretation) der Gesetze s. Kc unter Hermeneutik. | 
Anthentica si qua mulier s. Intercession der Frauen. 
Authentica interpretatio s. Gesetz. 



Bedingung s. Conditio. 

Begräbnissrecht. 

Begriff der Obligation s. Obligatio sub Ke. 

— des Römischen resp. Pandectenrechts. 
Beleidigung 8. Strafrecht. 

Beneficium cedendarum actionum s. Cessio. 

— competentiae (Rechtswohlthat des Nothbehelfs). 

— divisionis et excussionis s. Correal Obligation s. aber auch Bürgschaft 

und ferner Pfandrecht sub Ke. 
Bereicherung, ungerechtfertigte im Allgemeinen (Bereicherungsklagen); 

im Besondern s. die einzelnen Condictionen. 
Besitz. 

1. Ueberhaupt. 

249 
Beiheft 3. 10 



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— 142 — 

2. Arten des Besitzes. 

3. Der Besitz an Sachen insbesondere. 

4. Der Besitz an Rechten insbesondere. (Qnasi possessio, Quasi- 
Besitz.) 

5. Erwerb und Verlnst des Besitzes. 

a. Ueberhanpt. 

b. Besitzerwerb durch constitutum possessionum. 

c. Besitzerwerb durch Stellvertreter. 

6. Schutz des Besitzes. 

a. Interdicta retinend, et recuperand. possessionis sowie die 
Besitzklagen überhaupt. 

b. Schutz des Besitzes an Rechten (interd. de itinere actuque 
privato). 

c. Condictio possessionis. 

d. Actio spolii. 
Beute s. Occupatio sub Ke. 

Beweis (Bewefslast) vgl. jedoch hierzu Civilprocess. 

— des Eigenthums s. Eigenthum. 

Bienen s. Occupatio sub Ke (vgl. jedoch auch Deutsches Privatrecht). 
Bona fides im Allgemeinen. 

— bei der Ersitzung s. Ersitzung. 

Bona paraphernalia (recepticia) s. Paraphernalia sub Ke. 
Bürgschaft. 

1. Im Allgemeinen. 

2. Geschiente (sponsio, fide promissio, fide jussio. Lex Apnleja, 
lex Furia ct. ct.). 

3. Dogmatische Einzelheiten (Constitut. debiti alieni, mandat. 
qualificat. benefic. excussion. divisionis; fidejussio inderonitatis; 
Regress (Rückgriff) des Bürgen ct.). 

Bürgschaft der Frauen s. Intcrcession der Frauen. 

C. 

Calumnia (ungerechter Process). 

Caput (Capitis deminutio). 

Casns (Zufall), Untergang der Obligation durch — . 

Causa (Voraussetzung). 

Causa, justa traditionis s. Traditio sub Ke. 

Cautio (Caution) im Allgemeinen. 

Cautio damni infecti. 

Cautio praedibus praediisque. 

Certum, incertum (Bestimmtheit, Unbestimmtheit der Leistung). 

Cessio (Abtretung der Fordernngsrechte). 

1. Im Allgemeinen. 

2. Einzelheiten, (a. Fingirte Cessio n. b. Beneficinm cedendar. 
action. c. Lex Anastasiana. d. Gewährleistung, e. Verbot 
der Cession an einen potentior.) 

250 



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— 143 — 

Cessio bonorum s. Concurs; — in jnre s. In jnre cessio. 

Cincia, Lex s. Schenkung (Donatio) sub Ke. 

Civitas. 

Claudia, Lex s. Vormundschaft sub Ke. 

Coemtio in manum s. Ehe. 

Collision der Rechte s. Rechte sub Ke. 

Colonat. 

Colonia partiaria s. Locatio conductio sub Ke. 

Commissoria, Lex. 

1. Ueberhaupt. 2. Beim Pfandrecht. 
Commixtio s. Accessio. 
Commodatum (Leihe, Leihevertrag.) 
Commodum s. Lucrum. 
Communio (Gemeinschaft). 

(actio communi dividnndo, familiae erciscunda, diese letztere s. 
im Erbrecht Kf. act. finium regnndor. aber siehe unter Grenz- 
verwirrung.) 

Communis opinio s. Wissenschaft, Recht der — sub Ke. 
Compensatio (Aufrechnung). 

1. Ueberhaupt. 2. Einzelheiten. 
Compromiss (compromissum) s. Arbitrium. 
Concubinatus. 

Concurrenz der Klagen s. Actio. 

Concurs (Materielles Recht; das Concursverfahren s. im Civilprocess). 
Concursus causarum lncrativarum. 
Condictio possessionis s. Besitz. 
Condictiones. 

1. Ueberhaupt (vgl. oben Bereicherung). 2. cond. indebiti. 3. cond. 
causa data, causa non secuta. 4. cond. ob injustam und cond. 
ob turp. caus. 5. cond. sine causa. 
Conditio (Bedingung.) 

Condominium (Miteigenthum) s. Eigenthum. 
Confarreatio s. Ehe. 
Confessoria, actio. 

Confiscatio s. Gesetz als Modus der Eigenthnmsttbertragnng. 
Confnsio (Vereinigung) (Aufhebung der jura in re aliena resp. der 

Obligationen durch — ). 
Confusio als Unterart der Accessio s. Accessio. 
Consolidatio. 

Consumption, Prozessualische s. Urtheil sub Ke (Rechtskraft des — s). 
Constitutum debiti (pecnnia constituta, Erfttllungsversprechen, Aner- 
kennung). 
Constitutum debiti alieni s. Bürgschaft. 
Constitutum possessorium s. Besitz. 
Consnetudo s. Gewohnheit. 
Contractus s. Vertrag sub Ke. 

251 

10* 



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— 144 — 

Convalescenz. 

Conventionalstrafe. 

Conversion. 

Cornelia, Lex 8. Postliminium sub Ke. 

Corporation s. Person, Juristische. 

Correalobligation. 

1. Ueberhaupt. 

2. Einzelheiten (Bencficium divisionis. Die Schriften zur Ausleg. 
der Nov. 99 s. unter Kb F. e.). 

Creditum im Allgemeinen. (Als Darlehn insbesondere s. Mutuum.) 
Culpa. 

1. Ueberhaupt 2. Einzelheiten. (Arten der Culpa ct.) 
Cura bonorum. 

1. Ueberhaupt. 2. cura absentis. 
Cura minorum, prodigi, furiosi 8. Vormundschaft sub Ke. 



Damnum injuria datum. Lex Aquilia. 

Darlehn s. Mutuum. 

Daraufgabe s. Arrha. 

Datio dotis 8. Dos (Geschichte). 

Datio in solutum s. Solutio sub Ke. 

Deflorationsklage. 

Delegatio 8. Novatio sub Ke. 

Delicta im Allgemeinen. 

Depositum. 

1. Ueberhaupt. 2. Sequestration. 3. Deposit, irreguläre. 
Depositum als gerichtliche Hinterlegung s. Solutio sub Ke. 
Dictio dotis s. Dos (Geschichte). 
Dienstbarkeiten s. Servituten sub Ke. 
Dies. (Befristung, Zeitbestimmung, Termin.) 
Divortium s. Ehescheidung sub verbo: Ehe. 
Dolus (actio doli). 

Donatio im Allgemeinen s. Schenkung sub Ke. 
Donatio inter virum et uxorem (Schenkung unter Ehegatten, Verbot 

derselben) — Oratio divi Severi, praesumptio Mneiana. 
Donatio (ante) propter nuptias. 
Dos. 

1. Ueberhaupt. 

2. Geschichte (dictio dotis, datio, promissio dotis, act. ex stipulatn, 
act. rei uxoriae, retentiones). 

3. Dogmatische Einzelheiten. 

a. Bestellung der dos. 

b. Dotationspflicht. 

c. Rechtsverhältnisse während der Ehe. Dotalprivilegien. 

d. Rechtsverhältnisse nach Auflösung der Ehe. 

252 



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— 145 — 

e. Actio de dote und querela non numeratae dotis. 

f. Pacta dotalia. 

g. Einzelne Arten der Dos. (Dos adventicia, profcctitia, dos 
aestimata, tacita) — Fundus dotalis (Verbot dess. Vcräusse- 
rung.) Lex Julia de fund. dot. 

Dotal recht 8. Güterrecht. 

E. 

Effusis, ejectis, actio de. 

Ehe, Römische (vgl. im Uebrigen Kirchenrecht). 

1. Ueberhaupt. 2. Manus insbes. 3. Ehescheidung b. d. Kömern. 
Ehegatten, Persönliche Verhältnisse derselben. 
Ehescheidungsstrafen, Vermögensrechtliche. 
Eheverträge (pacta dotalia) s. Dos. 

Ehre (Aufhebung, Minderung der Ehre. Existimatio. infamia, turpitudo). 
Eid. 

1. Ueberhaupt. 2. Jusjurandum in litem (Würderungseid). 
Eigenthum. 

1. Ueberhaupt. 

2. Geschichte (dominium ex jure Quiritium ; dorn, in bonis u. s. w.). 

3. Arten des Eigenthums. 

a. Ober-,Untereigenthum) g Deut9chcs Privatrcc ht. 

b. Gesammteigenthum ) 

c. Miteigentum (condominium). 

d. Dominium revocabile. 

4. Beschränkung des Eigenthums s. Nachbarrecht sub Ke. 

5. Erwerb des Eigenthums s. bei den einzelnen Arten desselben 
z. B. unter Occupatio, Traditio. 

6. Eigenthumsbeweis s. Rei vindicatio. 
Einrede s. Exceptio. 

Eintheilung der Rechte s. Rechte. 

Emancipatio. 

Emancipatio Germanica s. Saxonica s. Deutsches Privatrecht. 

Embryo s. Geburt. 

Emphyteusis (agri vectigalcs, emphyteutici). 

Emtio bonorum. 

Emtio venditio (Kauf). 

1. Ueberhaupt, 

2. Einzelheiten. 

a. Periculum beim Kauf. 

b. Laesio enormis (Verletzung über die Hälfte). 

c. Eviction (stipulatio duplac). 

d. Gewährleistung für Mängel der verkauften Sache. Aedili- 
cischc Klagen (actio quanti minoris, redhibitoria). 

Entsagung s. Verzicht sub Ke. 

Entstehung (Begründung) der Obligationen im Allgemeinen. 

253 



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— 146 — 

Entstehung der Obligationen durch Vertrag s. Vertrag sub Ke. 
Entstehung der Rechte s. Rechte. 
Erfüllungsort. Actio de eo, quod certo loco. 
Erlass. 

1. Vertragsmässiger. 

2. Durch Gesetz erzwungener (Schul dnachlass). 

3. Durch den Richter auf Grund eines Majoritätsbeschlusses der 
Gläubiger im Concurse (Accord). 

EiTor (Irrthum). 
Ersitzung. 

1. Ueberhaupt. 

2. Geschichte. 

3. Erfordernisse der Ersitzung. 

a. bona fides. 

b. justus titulus. 

4. Arten der Ersitzung. 

a. Ordentliche (usucapio, longi temporis possessio). 

b. Ausserordentliche (longissimi temp. possessio). 

5. Hindernisse der Ersitzung (Res furtivae — Lex Atinia, res vi 
possessae — Lex Plautia. — ct.). 

6. Unterbrechung der Ersitzung (usurpatio). 

7. Accessio possessionis. 
Erzeugnisse, organische s. Fruchterwerb. 
Erziehungsgewalt der Aeltern s. A eitern- und Kinderrechtc. 
Eviction s. Emtio. 

Exceptio im Allgemeinen (vgl. Civilprocess). 

— Exeusatio, Excusationsgründe s. Vormundschaft Ke. 

Exhibitionspflicht. 

Expromissio s. Novatio sub Ke. 



Felddienstbarkciten s. Servituten sub Ke und zwar Rusticor. praed. 

Servitut. 
Fensterrecht. Licht- und Fensterrecht s. Servituten Ke. 
Fcrruminatio s. Accessio. 
Fictionen. 

Fide jussio, fidei promissio s. Bürgschaft. 
Fiducia s. Pfandrecht sub Ke (Geschichte des Pfandrechts). 
Finden s. Occupatio (vgl. aber namentlich auch Deutsches Privatr.). 
Fiscus. 
Fluminis, Servitus — immittendi, avertendi s. Servitut Ke (und zwar 

Rusticor. praed. Servitut.). 
Foenus nauticum s. Mutuum Ke. 
Form s. Willenserklärung Ke. 

Fraudatorium interdict. s. Verkürzung der Gläubiger Ke. 
Frauenrechte s. Geschlecht. 

254 



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— 147 — 

Freilassung 8. Libertini Ke. 
Frucht, Früchte. 

1. Ueberhaupt. 

2. Erwerb der Früchte (separatio, pereeptio fruetuum). 
Fundus dotalis 8. Dos. 

Furia, Lex Furia Caninia s. Libertini (Freilassung) Kc. 
Furia, Lex s. Bürgschaft (Geschichte). 
Furtum, actio furti, condictio furtiva. 

G. 

Gebäudedienstbarkeiten s. Servituten Ke (und zwar unter Urbanor. 

praed. serv.). 
Gebiet des Rechts. 
Geburt (Embryo, Venter ct.). 
Gefahr 8. Periculum Ke. 
Gegenstand der Obligation. 

1. Ueberhaupt. 

2. Einzelheiten: Theilbarkcit, Untheilbarkcit der Obligation u. s. w. 
Geld. 

1. Ueberhaupt. 

2. Veränderung des Münzfusses in ihrem Einfluss auf die Erfül- 
lung der Obligationen. 

3. Geldleistung. 
Gemeinschaft s. Communio. 
Gcncrische Obligation. 
Geschlecht. 

1. Ueberhaupt. 2. Frauenrecht. 
Geschlechtstutel s. Vormundschaft (Geschichte) Ke. 
Gesetz. 

1. Ueberhaupt. 

2. Rescripta prineipum. Authcntica interpretatio. 
2. Promulgation und Publication der Gesetze. 

4. Rückwirkung der Gesetze. Verbot derselben. 
Gesetz als Art der Eigenthumsübertragung : Confiscation. 
Gesundheit. 

Gewohnheit, Gewohnheitsrecht (consuetudo). 
Grenzverwirrung: Actio finium regundorum. 
Grossjährigkeit s. Alter. 

Güterpflege 8. Cura bonor. und ferner Vormundschaft Ke. 
Güterrecht der Ehegatten: Dotalrecht. 

H. 

llabitatio. 

Handlung: Actus legitimi. 
Handlungsfähigkeit. 
Herkommen s. Gewohnheit. 
Herrenlose Sachen s. Occupatio Ke. 

255 



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— 148 — 

Hinterlegung im Allgemeinen s. Depositum. 

Hinterlegung, gerichtl. s. Solutio. 

Honorar 8. Operae liberales Ke ; s. aber auch Vormundschaft Ke. 

I. 

Jagd bei den Römern s. Occupatio Ke (im Uebrigen s. Deutsches 

Privatrecht). 
Impensae (Verwendungen). 
Impuberes s. Alter. 
Imputatio s. Zurechnung Ke. 
Inaedificatio s. Accessio. 
Infamia s. Ehre. 
Infans, Infantes s. Alter. 
Inhalt der Obligationen. 
Inhalt der Rechte 8. Rechte. 
Injuria s. Strafrecht. 
In jure cessio. 

Innominatcontracte (Reuverträge, jus poenitendi). 
Insula nata s. Accessio. 
Interceasio mulierum (Intercession resp. Bürgschaft der Frauen). 

1. Ueberhaupt. 

2. Einzelheiten. 

a. SC. Vellejanum. b. Authcntica si qua mulier. 

Interdictum, Interdicta s. die meisten unter den speciellen Stichworten, 
worauf sie sich beziehen z. B. interd. de aqua, cloacis^ 
fönte, rivis . unter Wasserrecht Ke, fraudatorium bei Ver- 
kürzung der Gläubiger, Bcsitz-Interdicte unter Besitz u. s. w. 
Hier nur: 

Interdictum quod vi aut clam. 

Interesse (Leistung des Interesse). 

Interusurium s. Zeit der Leistung Ke. 

Inventarium s. Vormundschaft Ke. 

Irreguläre Servituten. 

Iter s. Servituten Ke (und zwar Rusticor. praed. serv.). 

Julia, Lex — et Plautia s. Ersitzung (Hindernisse). 

Julia, Lex de adulteriis s. Rom. Rechtsgeschichtc Kb. 

Julia, Lex de fundo dotali s. Dos. 

Julia, Lex — et Papia Poppaea s. Rom. Rechtsgcschichte Kb. 

Junia Norbana (Latini Juniani) s. Latini Juniani Ke. 

Juristische Person s. Person Ke. 

Jus aequum, strictum, naturale, gentium civilc. 

Jus offerendi s. Pfandrecht (Dogmat. Einzelheiten) Ke. 

Jus singulare. 

Jusjurandum in litem s. Eid, jusjurand. volnntarium (Schiedseid vertrag) 
s. ebendort. 

256 



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— 149 — 

K. 

Kalender s. Zeit Ke. 

Kauf s. Emtio venditio. 

Kind, Kindesalter s. Alter. 

Kinder, uneheliche s. Alimentationsverbindlichkeit. 

Klage, Klagen, s. Actio, Actiones. 

Klagen-Verjährung s. Verjährung Ke. 

Klaglose Obligation s. Naturalis Obligatio Ke. 

Konkurs 8. Concurs. 



Ke. 

Monographien zum Römischen Recht mit Ausschluss des 

Erbrechts, alphabetisch geordnet. 

L— Z. 



Laesio enormis (Verletzung über die Hälfte) s. Emtio venditio Kd. 

Largitas sponsalitia s. Sponsalia. 

Latini Juniani. 

Leben, Lebensdauer. 

Legalservituten s. Nachbarrecht. 

Legitimatio. 

1. Ueberhaupt. 

2. Einzelheiten: Arten der legitimatio (per subsequens matri- 
monium, per rescriptum prineipis). 

Liberti s. Patronat. 

Libertini: Freilassung (manumissio) lex Aelia Scntia, Furia Caninia. 

(Lex Junia Norbana s. oben unter Latini Juniani.) 
Licht- und Fensterrecht s. Servituten. 
Lis crescit in duplo s. Prozessnachtheilc. 
Litigiosität (res litigiosae). 
Litis contestatio. 
Litteralobligation s. Vertrag. 
Locatio conduetio (Miethc, Pacht). 

1. Ueberhaupt. 

2. Einzelheiten. 

a. Sachmiethe. 

«. Ueberhaupt. 

ß. Kriegsschäden, Ersatz der. 

y. Remission des Pachtzinses. 

ö. Colonia partiaria. Contractus soeidac. 

b. Locatio conduetio operarum (Dienstmiethe). 

c. Locatio conduetio operis (Wcrkvcrdingung]. 

d. Lex Rhodia de jactu (vgl. aber hierzu auch Seerecht). 
Longi, longissimi temporis possessio s. Ersitzung Kd. 

257 



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— 150 — 

Lucrativarum causarum concursus s. Concursus caus. lucr. Kd. 
Lucrum (commodum). 

Lüge (mendacium) lis infitiando in duplum crescit s. Proccssnachtheile. 
Luminum servitus und scrvitus nc luminibus officiatur s. Servituten, 
(praed. urbanor.) 



Macedonianum SC. s. Mutuum. 

Mancipatio. 

Mancipi, res s. Res. 

Mancipium. 

Mandatum. 

1. Ueberbaupt. 2. Die Assignation insbesondere. 
Mängel, Gewährleistung der — s. Eratio venditio Kd. 
Manumissio s. Libertini. 
Manus s. Ehe Kd. 
Mensor. 

Metus und Vis. Zwang. 
Miethe s. Locatio conduetio. 
Minimum: Praetor minimum non curat. 

Missio in possessionem im Allgemeinen. Die erbrcchtl. missiones s. Kf. 
Modicum. 

Modus (Zweckbestimmung). 
Modus und titulus s. Titulus. 
Mohatra. Contractus mohatrae s. Mutuum. 
Monstrum s. Geburt Kd. 
Mora (Verzug). 

1. Ueberhaupt. 

2. Einzelheiten (mora debendi, mora aeeipiendi ct.). 
Moratorium (unfreiwillige Stundung vgl. übrigens Erlass Kd.). 
Mutuum (Darlehn vgl. hierzu Crcditum Kd). 

1. Ueberhaupt. 

2. Einzelheiten, (a. SC. Macedonianum. b. Poenus nauticum (vgl. 
hierzu aber auch Seerecht: Bodmerei), c. Contractus mohatrae.) 

N. 

Nachbarrecht. 

Nachlass s. Erlass Kd. 

Nachtheile der Wicdervcrhcirathung s. Poenae seeundar. nuptiar. 

Nachtheile der vorzeitigen Wiedervcrheirathung s. Trauerjahr. 

Nasciturus pro jam nato habetur s. Geburt Kd. 

Naturalis obligatio. 

Nebenbestimmungen im Allgemeinen. 

Nebenverträge s. Vertrag. 

Negatoria actio. 

258 



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— 151 - 

Negotiorum gestio (freiwillige ungerufene Besorgung fremder Ange- 
legenheiten.) 
Nexum. 

Nichtigkeit der Rechtsgeschäfte s. Rechtsgeschäft. 
Niessbrauch s. Usus fruetus. 

Nomina ipso jure divisa s. Gegenstand der Obligation Kd. 
Nomina transscriptitia s. Vertrag. 
Novatio (Umschaffung). 
Noxa, noxae datio, noxales action. s. Pauperies. 

0. 

Obligatio. 

1. Ueberhaupt. 2. Einzelheiten. 
Observanz s. Gewohnheit, Gewohnheitsrecht Kd. 
Occupatio. 

1. Ueberhaupt. 

2. Einzelne Arten. 

a. Occ. bellica: Beute (vgl. Völkerrecht). 

b. Occ. von Thieren. 

er. Der Bienen vgl. Deutsches Privatrecht. 

ß. Jagd und Fischerei bei den Römern (im übrigen vgl. 
Deutsches Privatrecht). 

/. Schatzfindung (thesauri inventio). 
Offerendi, jus s. Pfandrecht. 
Offerte s. Vertrag. 

Oncris ferendi, servitus — s. Servituten. 
Operac liberales (Anspruch auf Vergütung geleistet, op. lib. Honorar 

der Aerzte, Lehrer). 
Operae servorum. 

Opinio communis s. Wissenschaft, Recht der. 
Opinio necessitatis s. Gewohnheit, Gewohnheitsrecht Kd. 
Oratio divi Severi (Antonini) s. Donatio int. vir. et uxor. Kd. 
Ort der Leistung (act. de eo quod certo loco) s. Erfüllungsort Kd. 
Osculus s. Sponsalia. 



Pacht s. Locatio conduetio. 
Pacta dotalia s. Dos Kd. 
Pactum im Allgemeinen s. Vertrag. 

Pactum de compromittendo (Vertrag mit dem Schiedsrichter) s. Arbi- 
trium Kd. 
Pactum de non petendo. 

Pactum de contrahendo (Vorvertrag) s. Vertrag. 
Pactum reservati domini s. Deutsches Recht (Monographien). 
Paternitätsklage s. Aeltern- und Kinderrecht Kd. 
Patria potestas (Väterliche Gewalt). 

251) 



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- 152 — 

Patronat über liberti, Freigelassene. 
Pauliana actio s. Verkürzung der Gläubiger. 
Pauperies (Noxal recht, act. noxal.). 
Peculium (Sondergut). 

1. Ueberhaupt. 2. Einzelne Arten. 
Pendenz der Rechtsverhältnisse. 
Peregrini. 

Periculum (Gefahr). 
Person, Personen. 

1. Ueberhaupt. 2. Juristische Personen. 
Personalservituten s. Servituten. 
Pertinenzen. 
Pfandrecht. 

1. Ueberhaupt. 2. Geschichte (Fiducia ct.). 3. Dogmatische 
Einzelheiten. 
Pigneraticius contractus (Faustpfandvertrag). 
Plaetoria, Lex — de minoribus s. Vormundschaft. 
Plancianum SC. s. Aeltern- und Kinderrecht Kd. 
Platzrecht s. Superficies. 
Poenae seeundarum nuptiarum. 
Poenitendi, jus (Reurecht) s. Innominatcontractc Kd. 
Pollicitatio. 

Populäres actiones s. Res und zwar res extra commercium. 
Possessio s. Besitz Kd. 
Possessorium summariissimum s. Besitz Kd. 
Postliminium (Lex Cornelia). 
Praediorum Servitutes s. Servituten. 
Praescriptio s. Verjährung. 
Praesumptiones. 
Praxis s. Usus forensis. 
Precarium. 

Priorität s. Pfandrecht (Einzelheiten). 
Privilegia. 

1. Ueberhaupt. 

2. Privilegien einzelner Stände und Berufsklassen. 
Privilegien beim Pfandrecht s. Pfandrecht. 
Prozessnachtheile (Lis infitiando in duplum creseit ct.). 
Prozess, Ungerechter s. Calumnia Kd. 

Promulgatio legis s. Gesetz Kd. 

Prospectus, Servitus s. Servituten. 

Protestation s. Deutsches Privatrecht. 

Protegendi (projiciendi) servitus s. Servituten (Urb. praed.) 

Publicatio legis s. Gesetz Kd. 

Publiciana, actio. 

Pupilli s. Alter Kd. 

Punctation 8. Vertrag. 

260 



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— 153 — 

Q. 

Qnasi possessio s. Besitz Kd. 

Quasi ususfrnctus s. Usus fructus. 

Querela non numeratae pecuniae (Except. n. n. p.) s. Solutio. 

R. 

Rang der Pfandrechte s. Pfandrecht (Dogmat. Einzelheit.). 

Rapina (Raub). 

Ratihabitio (Genchmhaltnng). 

Ratio naturalis s. Ins aequum u. s. w. 

Realcontracte s. Vertrag. 

Realexecution. 

Receptum nautarum, cauponum, stabnlariorum. 

Recht, Rechte. 

1. Eintheilung der Rechte (Arten). 

2. Erwerb und Verlust (Endigung) der Rechte. 

3. Ausübung der Rechte. 

4. Collision der Rechte. 

5. Inhalt der Rechte s. Gegenstand der Rechte Kd. 

6. Theilbarkeit der Rechte. 

7. Schutz, Sicherung der Rechte s. Schutz resp. Sicherung. 
Rechtsfähigkeit (Aufhebung und Minderung.) 

Capitis deminutio insbesondere s. unter Caput Kd. 
Rechtsgeschäft. 

1. Ueberhaupt. 2. Inhalt. 3. Ungültigkeit. 
Rechtsinstitut. 
Rechtskraft s. Urtheil. 
Rechtsquellen im Allgemeinen. 
Rechtssubject 8. Person. 
Rechtsverhältniss. 
Rei vindicatio. 

1. Ueberhaupt. 2. Einzelheiten (Eigenthumsbeweis ct.) 
Religion, Einfluss derselben auf Privatrechte nach Rom. R. 
Remotio suspecti tutoris s. Vormundschaft. 
Representation s. Stellvertretung. 
Repudium s. Ehescheidung. 
Res (Sachen). 

1. Ueberhaupt. 

2. Einzelne Arten von Sachen. 

a. res corporales, incorporales. 

b. res mobiles, immobiles (vgl. hierzu Deutsches Privatrecht). 

c. res fungibiles, nee fungibiles, res quae usu consumuntur ct. 

d. Zusammengesetzte, einfache Sachen (einheitliche Sachen), 
Gesammtsachen (universitas facti), theilbare, nicht theilbare 
Sachen. 

261 



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■— 154 — 

e. res mancipi, nee maneipi. 

f. Res extra commercium insbesondere und res commnnes 
omnium (actiones populäres). 

Rescripta prineipis s. Gesetz Kd. 

Reservation s. Deutsches Privatrecht. 

Restitutio in integrum (Wiedereinsetzung in den vorigen Stand). 

Retentiones dotis s. Dos Kd. 

Retentionsrecht (Exceptio doli). 

Reurecht s. Innominatcontracte Kd. 

Rhodia, Lex s. Locatio conduetio. 

Rückwirkung der Gesetze 8. Gesetz Kd. 

Rückwirkung (Rückziehung) der Bedingung 8. Bedingung Kd. 

Ru8ticorum praediorum Servitutes s. Servituten. 



Sachen s. Res. 

Salvianum inderdictum s. Pfandrecht. 

Schadenersatz s. Culpa Kd, Dolus Kd, Damnum injuria darum Kd. 

Schaltjahr s. Zeit. 

Schatz s. Occupatio. 

Schenkung. 

1. Ueberhaupt. 

2. Geschichte (Lex Cincia). 

3. Dogmatische Einzelheiten (Donatio remuneratoria ct.). 
Schenkung von Todes wegen s. Erbrecht Kf. 

Schenkung unter Ehegatten s. Donatio inter vir. et uxor. Kd. 

Schuld 8. Culpa Kd. 

Schuldmoment. 

Schwägerschaft s. Verwandtschaft. 

Selbsthtilfe. 

Servituten. 

1. Ueberhaupt. 

2. Begründung und Aufhebung (Erwerb und Verlust) 

3. Schutz der — s. Confessoria actio Kd. 

4. Einzelne Arten der Servituten. 

a. Personalservituten im Allgemeinen. 

[Die einzelnen s. unter Habitatio Kd, operae servor. Ke, usus 
und usus fmetus Ke.] 

b. Realservituten. 
a. Ueberhaupt. 

ß. Die servit. praed. rusticorum, sowohl überhaupt, als die 

einzeln, iter, via, actus ct. 
/. Die servit. praed. urbanorum, sowohl überhaupt als die 

einzelnen Species (Licht- und Fensterrecht, still icidinm 

n s. w.). 

c. Irreguläre Servituten s. das Stichwort: Irreguläre ct. 

262 



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— 155 — 

Sicherung der Rechte im Allgemeinen. 

Einzelnes unter den besonderen .Stichworten Missio, Depositum 
(Sequestration) Inventar bei Vormundschaft resp. im Erbrecht Kf. 

Sklaverei (servitus). 

Socida, Contractu^ socidae s. Locatio conductio. 

Societas. 

Solidarität, Solidarobligationen. 

Solutio (Erfüllung, Zahlung). 

1. Ueberhaupt. 

2. Einzelheiten, a. Datio in solutum. b. Depositum judiciale 
(Gerichtliche Hinterlegung), c. Beweis der Zahlung. (Excep- 
tio non numeratae pecuniae (querela n. n. p.). 

Specificatio. 

Sponsalia (VerlÖbniss) bei den Römern (sponsalitia largitas ct.). 

Statu liberi. 

Status personarum (Controversia, quaestio de statn). 

Statuten-Collision s. Gebiet des Rechts Kd. 

Stellvertretung (Repraesentatio). 

Stiefaltern, Stiefkinder 8. Aeltern und Kinder. 

Stiftung (pia causa) s. Person, juristische. 

Stillicidii servitus s. Servituten (und zwar Urbanor. praedior.). 

Stipulatio s. Vertrag. 

Stipulatio dupla s. Emtio venditio Kd (Eviction). 

Subject (Rechtssubject) 8. Person. 

Subjecte der Obligationen im Allgemeinen s. Obligation. Mehrheit der 

— s. Correalobligat. Kd resp. Solidarobligationen. 
Subpignus 8. Pfandrecht. 
Superficies (Platzrecht). 
Suspensis, actio de. 

Syndicatsklage s. Amt, Amtspflicht Kd. 
Syngrapha s. Vertrag (Litteralobligation). 



Tausch, Tauschvertrag. 

Tempus utile 8. Zeit. 

Terminus a quo, ad quem s. Dies Kd. 

Thatsache, juristische. 

Theil 8. Res (und zwar zusammengesetzte Sachen ct.). 

Theilbarkeit der Obligation s. Obligatio. 

Thesaurus 8. Occupatio. 

Tigni lmmitt. serv. s. Servituten. 

Titulus justus s. Ersitzung Kd. 

Titulua und modus. 

Tod. 

1. Ueberhaupt (praesnmtio commorientium). 

2. Todeserkläruug insbesondere. 

263 



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— 156 — 

3. Tod des Gläubigers resp. Schuldners und sein Einfluss auf 
obligatorische Rechte. 
Tractate s. Vertrag. 
Traditio (justa causa traditionis ct.). 
Traditio brevi mann s. Besitz Kd. 
Transactio s. Vergleich. 
Trauerjahr s. Verletzung des Trauerjahrs. 
Trödelvertrag. 
Tutela s. Vormundschaft. 

U. 

Uebernahme fremder Schulden s. Deutsches Privatrecht. 

Umschaftung s. Novatio. 

Universitas facti, juris s. Res (und zwar zusammengesetzte Sachen ct.) 

Universitas personarum s. Personen, juristische. 

Unmöglichkeit der Leistung. 

Unvordenklichkeit 8. Zeit unvordenkliche. 

Urbanor. praed. serv. s. Servituten. 

Urtheil (Prozessualische Consumption, res judicata, Rechtskraft). 

Usucapio, usureeeptio, usnrpatio s. Ersitzung Kd. 

Usus. 

Usus bei der römischen Ehe s. Ehe (manus) Kd. 

Usus forensis (Praxis). 

Usus fruetus (Niessbrauch). 

1. Ueberhaupt. 

2. Uneigenthüml icher (quasi usus fruetus). 

a. Ueberhaupt. b. An Fordernngsrechten insbes. 



Vellejanum SC. Intercession der Frauen. 
Venditio sub Corona s. Addictio. 
Venia aetatis s. Alter. 
Veräusserung im Allgemeinen (alienatio). 
Veräusscrungsverbote im Allgemeinen. 
Verbindung s. Accessio Kd. 
Vergleich (transactio). 
Verjährung (Klagen- Verjährung). 
Verjährung, unvordenkliche s. Zeit. 

Verkürzung der Gläubiger (actio Pauliana, interdict. fraudatorium). 
Verletzung des Trauerjahrs. 

Verletzung ttber die Hälfte s. Emtio venditio Kd. 
Verlöbniss s. Sponsalia. 
Vermögen. 

Verschollenheit s. Tod (Todeserklärung). 

Verschuldung im Allgemeinen s. Schuldmoment (im Besonderen vgl. 
Culpa, Dolus Kd). 

264 



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— 157 — 

Versio in rem (Nützliche Verwendung). 

Versprechen als Verpflichtungsgrund s. Deutsches Privatrecht. 

Versteigerung (Auction, Licitation). 

Vertrag. 

[Verträge zu Gunsten Dritter s. Deutsches Privatrech t.j 

1. Ueherhaupt. 

2. Arten der Verträge. 

a. Formalverträge. 

a. Ueberhaupt. ß. Nexum s. dies Stichwort. 

y. Litteralobligationen. d. Verbalobligationen. Stipulatio ct. 

b. Realverträge. 

c. Consensualverträge' 

3. Abschluss der Verträge. 

a. Ueberhaupt. b. Pacta claudicantia. 

4. Erfüllung der Verträge. Exceptio non adimpleti contractus. 

5. Bestärkung der Verträge im Allgemeinen. 

6. Inhalt der Verträge — Haupt- nnd Nebenverträge. Aleator. 
Verträge im Allgemeinen. [Spiel und Wette insbesondere 
s. Deutsch. Privatr.] 

Verwandtschaft. 

Verwendungen s. Impensae Kd. 

Verwirkung. 

Verzicht (renunciatio). 

Verzug s. Mora. 

Verzugszinsen s. Zinsen. 

Via s. Servituten (u. zwar rusticor. praed. serv.). 

Via, actio viae receptae. 

Vis s. Metus. 

Vis major (Höhere Gewalt). 

Vitalität s. Geburt Kd. 

Vormundschaft. 

1. Ueberhaupt. 

2. Geschichte. (Tutela muliernm — lex Claudia ct. ct.) 

3. Dogmatische Einzelheiten. 



Waldservituten s. Deutsches Privatrecht. 

Wandelpoen s. Arrha. 

Wasserlauf (actio aquae pluviae arcendae). 

Wasserlauf, öffentlicher s. Res (res extra commercium, res commnnes 

omnium). 
Wasserrecht s. Deutsches Privatrecht. 
Weidegerechtigkeit s. Deutsches Privatrecht. 
Willen und Willenserklärung. 
Wissenschaft, Recht der (communis opinio). 

265 
Beiheft 3. 11 



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— 158 — 

Wittwen, Recht der — im Allgemeinen. 

(Wittwc, Recht der armen — insbesondere s. Erbrecht Kf.) 

Würderungseid s. Eid. 



Zahlung s. Solutio. 

Zeit (Kalender, tempus utile). 

Zeit, unvordenkliche (unvordenkliche Verjährung). 

Zeit der Leistung. 

1. Ueberhaupt. 2. Interusurium. 

Zinsen. 

1. Ueberhaupt. 2. Alterura tantum. 3. Anatocismus. 
Zubehör s. Pertinenz. 

Züchtigungsrecht 8. Aeltern- und Kinderrecht Kd. 
Zurechnung. 
Zwang s. Metus. 

Kf. 

Monographien zum Römischen Erbrecht, 
alphabetisch geordnet. 

A. 

Accrescenzrecht. 
Acquisitio hereditatis. 

1. Ueberhaupt. 

2. Geschichte: Cretio. 

3. Dogmatische Einzelheiten. 

a. Erwerb der Erbschaft durch Berufung selbst: Heredes sui 
et necessarii. Beneficium abstinendi s. dieses Stichwort. 

b. Erwerb durch Willenserklärung: aditio, pro heredc gestio. 

c. Erfordernisse der Erbschaftsantretung , deren Gültigkeit 
resp. Ungültigkeit. (Ausschluss von conditio und dies.) 

d. Frist der Erwerbserklärung s. Deliberation. 

e. Ausschlag der Erbschaft s. dieses Stichwort. 

f. Erwerb durch Andere s. Transmissio. 

g. Gegenstand des Erwerbs (Accrescenz s. dieses Stichwort), 
h. Wirkung des Erbschaftserwerbs gegenüber den Gläubigern 

s. Beneficium inventarii resp. separatio nis. 
Actio familiae ereiseundae s. Communio der Miterben. 
Actio suppletoria s. Notherbenrecht. 
Addictio bonorum libertatum servandarum causa. 
Alimente, legirte s. Vermächtniss. 
Alternatives Vermächtniss s. Vermächtniss 
Anfall der Erbschaft s. Delatio hereditatis. 

266 



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— 159 — 

Arrogatus impubes s. Quarta Div. Pii. 
Auslegung des letzten Willens 8. Testament. 
Ausschlagung. 

1. Der Erbschaften. 2. Der Vermächtnisse. 
Ausserordentliche Erbfolge im Allgemeinen. 

Im Besonderen s. Quart, der armen Wittwe, Quarta I). Pii, Hb. naturales. 



B. 

Bauern testament (testamentum ruri conditum) s. Testament. 

Beneficium abstinendi. 

Beneficium inventarii. 

Beneficium separationis. 

Berufung. 

1. Ueberhaupt. (Erbfähigkeit, ErbunfUhigkeit.) 

2. Berufung bei der Intestaterbfolge s. Intestaterbfolge. 

3. Ausserordentliche Berufnng s. die Stichworte : Quart, der arm. 
Wittw. Quarta Div. Pii. Liberi naturales. 

Blind entestament s. Testament. 
Blutschande s. Berufung (Erbunfahigkeit). 

— deren Einfluss auf die testamenti factio s. Testament. 
Bona caduca, ereptoria, vacantia. 

1. Geschichte. 

2. Dogmatische Einzelheiten (Erblose Verlassenschaften. SC. 
Silanianum. — Recht des Fiscus). 

Bonorum possessio. 

1. Ueberhaupt. 

2. Einzelne Arten (b. p. edictalis, decretalis, temporalis, perpetua, 
cum re — sine re). 

Siehe jedoch b p. intestati unter Intestaterbrecht. 
„ sec. tabulas unter Testament. 
„ contra tabulas unter Notherbenrecht. 
Bonorum possessio ex edicto Carboniano s. Missio in possessionem. 

— furiosi, ventris nomine s. Missio in possessionem. 

— unde vir et uxor s. Intestaterbrecht. 



C. 

Calvisiana, actio 8. Notherbrecht (Geschichte. Pfliclittheil des patronus). 

— actio quasi s. Quarta Div. Pii. 

Calvisiannm SC. s. Testament (capacitas, incapacitas). 

Capacitas s. Testament (capacitas, incapacitas). 

Capio, mortis causa, sowohl überhaupt wie auch insbesondere als Zu- 
wendung vou Todes wegen durch Setzen einer Bedingung 
(conditionis implcndae causa). Donatio mortis causa s. dieses 
Stichwort. 

267 

11* 



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— 160 — 

Captatorische Verfügungen. 

Carbonianum edictum 8. Missio in possessionem. 

Catoniana regula s. Vermächtniss. 

Causa falsa s. Testament. (Erbeinsetzung.) 

Cautela Socini s. Notlierbenrecht. 

Cautio Muciana. 

Codicill. 

1. Ueberhaupt. 

2. Einzelheiten (cod. testam. confirmat. Intestat- Codicill, clausula 
codicillaris u. s. w.). 

Coelibes s. Testament (capacitas, incapacitas). 
Collation. 

1. Ueberhaupt. 

2. Einzelheiten (Militia, dos, Studienkosten). 
Communio der Miterben: Actio familiae erciscundae. 
Concubinenkinder s. Liberi naturales. 
Conditionis implendae causa s. Capio mortis causa. 
Conjuncti s. Accrescenz. 

Corporationen, deren Erbfähigkeit s. Berufung. 

— deren Vermächtnissfähigkeit s. Vermächtniss. 

— deren Erbrecht an herrenlosem, erblosem Gut s. Bona vacantia. 
Correspectives Testament s. Testament. 

Cretio s. Acquisitio hereditatis. 

D. 

Delatio hereditatis. 

Deliberatio, spatium deliberationis. 

Demonstratio falsa s. Testament. 

Divisio parentum inter liberos. 

Divisio in lineas, in stirpes s. Intestaterbrecht. 

Donatio inofficiosa s. Notherbenrecht. 

Donatio mortis causa. 

Dos, Collation der — s. Collation. 

— , deren Einrechnung in d. Pflichttheil s. Notherbenrecht. 

Dos, vermachte — legatum dotis s. Vermächtniss. 



E. 

Edition der Testamenturkunde s. Testament (Eröffnung). 
Enterbung (exheredatio, praeteritio) im Allgemeinen. 
[Enterbung der Notherben s. Notherbenrecht.] 

Entsagung der Erbschaft s. Ausschlagung. 
Entschlagung der Erbschaft s. Beneficium abstinendi. 
Erbeinsetzung s. Testament. 
Erbfähigkeit 8. Berufung. 



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— 161 — 

Erbfolge, gesetzliche s. Intestaterbrecht. 

— der Notherben, Erbfolge gegen den letzten Willen 8. Notherbenrecht 

— testamentarische s. Testament. 

Erblose Güter s. Bona caduca, ereptoria, vacantia. 

Erbschaft s. Hereditas. 

Erbschaftskauf. 

Erbschaftsklage s. Hereditatis petitio. 

Erbschaftsvermächtniss s. Universalvcrmächtniss. 

Erbunfähigkeit s. Berufung. 

Erbunwürdigkeit s. Indignität. 

Erbyerträge s. Deutsches Privatrecht. 

Eröffnung der Testamente s. Testament. 

Erwerb der Erbschaft s. Acqnisitio hereditatis. 

— der Vermächtnisse s. Vermächtniss. 

Exceptio si praejudicium hereditati non fiat 8. llereditatis petitio 
Execution d. Testam. s. Deutsches Privatrecht. 
Exemplaris substitutio s. Substitutio. 
Exhercdatio im Allgemeinen s. Enterbung. 

— bei Notherben s. Notherbenrecht. 

— bona mente facta s. Notherbenrecht. 



Falcidia, quarta. 

1. Ueberhaupt. 2. Geschichte (lex Furia). 3. Dogmatische 
Einzelheiten. 
Familienfideicommiss s. Vermächtniss. 

— deutsch- resp. modern -rechtl. s. Deutsches Privatr. (Ständerecht) 
Faviana actio s. Notherbenrecht (Geschichte — Pflichttheil des pa- 

tronus). 

— actio quasi s. Quarta Divi Pii. 
Fideicommissum s. Vermächtniss. 

— universale s. Universalfideicommiss. 
Fiscus, dessen Erbfähigkeit s. Berufung. 

— dessen Erbrecht an erbloser Vcrlassenschaft s. Bona caduca, ereptoria 

vacantia. 
Form d. Testam. s. Testament. 

— d. Vermächtn. s. Vermächtniss. 
Fraucnerbrecht s. die Schriften zur Lex Voconia. 
Furia, lex 8. Falcidia. 

G. 

Gestio pro berede s. Acquisitio hereditatis. 



269 



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— 162 



H. 



Hadriani edictum s. Missio in possessionem. 

Ileimfallsrecht bezügl. von crblos. Verlassenschaft. s. Bona caduca ct. 
Hereditas im Allgemeinen und im Verhältniss zur bonor. possessio. 
Hereditas jacens. 
Hereditatis petitio. 
Heres im Allgemeinen s. Hereditas. 
Heres ex re certa s. Testament (Erbeinsetzung). 
Heres necessarius, suus s. Acquisitio hereditatis. 

Hochverräther s. Berufung (Erbunßihigkeit der Kinder von Hoch- 
verräthern). 

I. 

Impubes arrogatus s. Quarta Divi Pii. 

Incapacitas s. Testament. 

Incerta persona s. Testament (Erbeinsetzung). 

Indignität (Erbunwürdigkeit). 

In jure cessio hereditatis s. Delatio. 

Inofficiosität s. Notherbenrecht. 

Institutio heredis s. Testament (Erbeinsetzung). 

Institutio in re certa s. ebendaselbst. 

Interdictum quorum bonorum. 

Interdictum quod legatorum. 

Intestabilis persona s. Testament (testam. factio passiva). 

Intestatcodicill s. Codicill. 

Intestat erbfol ge (Intestaterbrecht). 

1. Ueberhaupt. 

2. Geschichte. 

a. Im Allgemeinen. 

b. Hereditas ab intestato (jus eivile — XU tab. spätere Ent- 
wicklung. — SC. Tertullian. Orphitianum). 

c. Bonorum possessio ab intestato (b. p. unde liberi — : nova 
clausula Juliani; b. p. unde legitimi; b. p. unde cognati ; 
b. p. unde vir et uxor). 

d. Intestaterbrecht des patronus, des parens manumissor. 

3. Dogmatische Einzelheiten (Berufung der Intestaterben, Reprä- 
sentationsrecht, successio ordinum et graduum u. s. w.). 
Intestaterbrecht der Ehegatten (cf. jedoch Deutsch. Privatrecht), 
der liberi naturales. 

Inventarium s. Bcncficium inventarii. 

Justinianea substitutio s. Substitutio (= subst. cxemplaris). 

K. 

Kauf einer Erbschaft s. Erbschaftskauf 

270 



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— 163 — 

Ketzer s. Testament (test. fact. passiva). 
Kirchen 8. Berufung (Erbfähigkeit). 

L 

Legatum s. Vermächtniss (dort auch die einzelnen Arten z. B. leg. ad 

pias caus. alternatio. alimentor. ct. ct.). 
Legitima s. Notherbenrecht (Pflichtthcil). 
Lex s. unt. d. betr. Stichwort z. B. Falcidia, Furia et 
Liberi naturales s. Intestaterbfolge. 
Libonianum SC. 



Manumissor, parens s. Intestaterbrecht (Geschichte). 

— Pflichttheilsrecht desselb. — s. Nothcrbenrccht (Geschichte). 
Memmianum SC. 8. Testament (capacitas, incapacitas). 

Milites s. Soldaten. 

Militia, Einwerfung der s. Collatio. 

— deren Einrechnung in d. Pflichtthcil 8. Notherbenrecht. 
Missio in possessionem. 

1. m. in p. Antoniana ß. Vermächtniss. 

2. ex Carboniano edicto. 

3. furiosi nomine. 

4. ventris nomine. 

5. ex lege ultim. C. de edict. Div. Iladriani toll. 
Miterben s. Communio. 

Mortis causa capio s. Capio. 

— donatio s. Donatio m. c. 
Muciana cautio 8. Cautio M. 

Mystische Verfügung s. Testament (Erbeinsetzung). 



Ncccssarius, heres s. Acquisitio horeditatis. 

Nemo pro parte testatus, pro parte intestatus decedere potest. 

Neronianum Sc. s. Vermächtniss (Geschichte). 

Notherbenrecht. 

1. Ueberhaupt. 

2. Geschichte. 

a. Ueberhaupt. 

b. Formelles Notherbenrecht. 

a. Nach Civilrecht (sui hered. posthum. — institutio, ex- 

heredatio). 
ß. Nach Prätorisch. Recht (b. p. contra tabulas). 

c. Materielles Notherbenrecht, Pflichttheilsrecht. 
a. Im Allgemeinen. — Querela inoffic. testam. 

271 



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— 164 — 

ß. Pflichttheilsrecht des patronus und des parens manu- 
missor. — Actio Faviana, Calvisiana. 

3. Notherbenrecht u. Pflichttheilsrecht auf Grund der Novelle 115. 

4. Querela inoflficiosae donationis et dotis. 

5. Ausserordentliches Notherben- bezw. Pflichttheilsrecht s. Quart, 
der armen Wittwe und Quarta Divi Pii. 

__ ) d. Nov. 18, 115 s. Notherbenrecht. 

Novellenrccht j ^ ^ 1 18, 127 S.Intestaterbrecht 

0. 

Oeffentliches Testament s. Testament. 
Oralfideicommiss s. Vcrmächtniss. 
Orbi 8. Testament (capacitas, incapacitas). 
Orphitianum SC. 8. Intestaterbfolge (Geschichte). 



Parens manumissor s. Intestaterbrecht (Geschichte). 

— dess Pflichttheilsrecht s. Notherbenrecht (Geschichte). 
Pater solitarius s. Testament (capacitas, incapacitas). 
Patronus s. Intestaterbrecht (Geschichte). 

— dess. Pflichttheilsrecht s. Notherbenrecht (Geschichte). 
Pegasianum SC. s. Universalfideicommiss. 

Persona incerta s. Testam. (Erbeinsetzung). 

Persönlichkeit, vermögensrechtliche s. Hercditas. 

Per8icianum SC. 8. Testam. (capacitas, incapacitas). 

Pflichttheil s. Notherbenrecht. 

Piac causae (Stiftungen) deren Erbfähigkeit im Allgemeinen s. Berufung. 

— deren Fähigkeit Zuwend. d. Testam. zu erhalt, s. Testam. (testam. 

fact. passiv.). 
Pocnae nomine relictum im Allgemeinen. 

— legatum 8. Vcrmächtniss. 

Poenae seeundar. nuptiar. in ihr. Einfluss auf das Erbrecht s. Berufung 

(Erbfähigkeit, Erbunfähigkeit). 
Portio legitima s. Notherbenrecht (Pflichttheil). 
Posscssor pro herede, pro possessorc s. Ilereditatis petitio. 
Posthumi s. Notherbenrecht (Geschichte). 
Praelegatum s. Vermächtnis?. 
Praeteritio s. Notherbenrecht. 
Pro herede gestio s. Acquisitio hereditatis. 
Publication d. Testam. 8. Testament. 
Pupillaris substitutio s. Substitutio. 

Q. 

Quart der armen Wittwe. 

Quarta Divi Pii (Antonini Pii) des impubes arrogatus. 

272 



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— 165 - 

Quarta Falcidia s. Falcidia. 

Quarta Trebelliana (Trebellianica) s. Universalvermächtniss. 

Quasi pupillaris substitutio s. Substitutio. 

Qucrela inofficiosi testam. / . , , 

Querela inofficiosae donationis resp. dotis ( s * Notnerbcnrccüt. 

R. 

Rechtsverhältnisse der Erben im Allgemeinen s. Hereditas. 

— gegenüber den Gläubigern s. Beneficium inventarii, sep. 

— gegenüber den Vcrmächtnissnchmern s. Vermächtniss. 
Regula Catoniana s. Vermächtniss. 

Remedium ex leg. ult. c. de ed. Div. Hadriani toll. s. Missio in poss. 

Repräsentationsrecht s. Intestaterbfolge. 

Repudiatio hereditatis / 

_ legati | 8 * Ausschlagung. 

Restitution der Erbschaft s. Universalvermächtniss. 



Senatus consultum (SC.) s. d. betreff, das einzelne SC. bezeichnende 

Stichwort z. B. Libonianum. 
Silanianum SC. s. Bona caduca u. s. w. 
Sociniani cautela s. Notherbenrecht. 
Socius liberalitatis prineipis. 
Soldaten, deren Beerbung im Allgemeinen. 

— deren Testament s. Testament. 

— beneficium inventarii bei Soldaten s. Beneficium inv. quarta Fal- 

cidia, Ausschluss derselben beim Soldatcntestament s. Falcidia. 

— Vermächtniss einer universitas juris b. Soldaten s. Vermächtniss. 
Stammtheilung (in stirpes) s. Intestaterbfolge. 

Stiftungen s. Piae causac. 
Substitutio. 

1. Ucberhaupt. 

2. Einzelne Arten. 

a. subst. vulgaris. 

b. subst. pupillaris. 

c. subst. quasi pupillaris oder Justinianea s. exemplaris. 

d. subst. fideicommissaria s. Vermächtniss. 
Successio ordin. et graduum s. Intestaterbfolge. 

Suus heres (Suität.) s. Acquisitio hereditatis ad 3. s. aber auch Noth- 
erbenrecht. 



Tertullianum SC. s. Intestaterbfolge (Geschichte). 
Testament. 

273 



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— 166 — 

1. Uebcrhaupt. 

2. Geschichte. 

3. Dogmatische Einzelheiten. 

A. Formen. 

a. Regelmässige Privat- u. öffentl. Testamente. 

b. Singulare Formen (Blindentestament, Testam. der An- 
alphabeten, Soldatentestament, testam. temp. pestis, testam. 
ruri condit., testam. parentum inter liberos, Canonisches 
Testament). 

B. Inhalt der Testamente: Erbeinsetzung (Voraussetz, ihrer 
Gültigkeit., testam. factio activa, Fähigkeit als Erbe ein- 
gesetzt zu werden : testam. factio passiva ; Bestimmtheit der 
Willenserklär, des testators — certum consilium. Mystisches 
Testament. — Capacitas, Incapacitas (coelibes, orbi, pater 
solitarius — lex Julia et Papia Poppaea s. Rechtsgeschichte 
Kb. — SC. Claudian. Memmian. Persician. -*- Inhalt der 
Erbeinsetzung — Einsetzung mehrerer: verbis, re, rc et 
verbis conjuneti — institutio in re certa; Captatorische 
Erbeinsetzung) u. s. w. 

C. Auslegung des letzten Willens. 

D. Ungültigkeit und Unwirksamkeit der Testamente. 

E. Widerruf des Testaments. 

F. Publication d. Testaments. 

G. Gemeinschaftliche und wechselseitige Testamente (cf. aber 
hierzu auch Deutsches Privatrecht). 

Testamentsexecutoren s. Deutsches Privatrecht. 

Theilung der A eitern unter d. Kinder s. Divisio par. int. lib. 

— der Erbschaft s. Communio. 
Translatio legati s. Vermächtniss. 
Transmissio hereditatis. 

Trauerjahr, Verletzung des (cf. aber auch hierzu Wittwcnrccht Ke). 
Trebelliana (Trebellianica), quarta s. Universalvermächtniss. 

U. 

Ueberlegung s. Deliberatio. 
Uneheliche Kinder s. Liberi naturales. 
Ungültigkeit der Testamente s. Testament. 

— der Vermächtnisse s. Vermächtniss. 
Unitas actus s. Testament (Form). 

Universalvermächtniss (Universalfideicommiss, ndeicommissum hereditatis). 

1. Ueberhaupt. 

2. Geschichte: SC. Pegasianum, Trebellianum. 

3. Dogmatische Einzelheiten : Quarta Trebelliana u. s. w. 
Unwürdigkeit, Erbunwürdigkeit s. Indignität. 

274 



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— 167 — 

V. 

Veräusscrung der Delation der Erbschaft, in jure cessio hereditates 

delatae s. Delation. 
Veräusscrung d. hereditas acquisita s. Erbschaftskauf. 
Vermächtniss (legatum et fideicommissum). 

1. Ueberhaupt. 

2. Geschichte (leg. per vindication. per praeccption., per dam- 
nation.; sinendi modo — SC. Neronianum u. s. w.). 

3. Dogmatische Einzelheiten (inclusive: Oralfideicommiss., legat. 
poenae nomine relict. regula Catoniana u. s. w.). 

Voconiana, Lex. 
Vorvermächtniss s. Praelegatum. 

W. 

Wechselseitiges Testament s. Testament. 
Widerruf der Testamente s. Testament. 

— der Vermächtnisse s. Vermächtniss. 
Wittwc, Quart der armen s. Quart. 

— deren Erbunfahigkeit als poena sec. nupt. s. Berufung. 

— wegen Verletzung des Trauerjahrs s. Trauerjahr. 



Zeugen bei Testam. s. Testament (Form). 

— bei Vermächtnissen s. Vermächtniss (Form), (cf. aber auch Codicill.) 
Zuwendungen von Todeswegen durch Setzen einer Bedingung s. Capio 
mort. causa. 

Kg. 
Deutsche Rcchtsgeschichtc. 

I. Quellen. 

Anmerkung. Die Quellen des Handels-, Wechsel- und Secrechts 
(incl. der auf Actiengescllschaften bezüglichen Gesetze) s. beim Handels-, 
Wechsel- und Seerecht Kk, die Quellen des Strafrechts beim Strafrecht, die 
des Civil- und Strafprocesses beim Civil- und Strafprocess. Dagegen befinden 
sich in diesem Katalog Kg zugleich mit den auf das gemeine Deutsche 
Privatrecht und Deutsche Farticularrecht bezüglichen Quellen auch die auf 
das Verfassungs- u. Verwaltungsrecht (Staatsrecht) sich erstreckenden Rechts- 
quellen. 

1. Aelteste Zeit bis zum Ende des IX. Jh. 
A. Die Volksrechte (sg. leges barbarorum). 

a. Sammlungen von Ausgaben. 

b. Schriften über die Volksrechte im Allgemeinen. 

c. Die einzelnen Volksrechte. 

«. Lex Salica, ß. Ribuariorum, /. (Ewa) Francorum 
Chamavorum, d. Bajuvariorum, e. Alamannorum. 
275 



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— 168 — 

C. Saxonum, *y. Burgundiorum , fr. Angliorum et 
Werinorum h. c. Thuringorum, i. Frisionum. x. Legg. 
Anglo-Saxonum s. Auswärt. Recht (England). X. Lex 
\Vi8igothorum. Lex romana Wisigothor. siehe Rom. 
Rechts-Gesch. Kb. fi. Lex romana Curiensis u. Edict. 
Theodorici s. ebendort. v. Edicta regum Langobar- 
dornm u. Lib. Papiensis. 

Anmerkung, a und v sind getheilt in I. Ausgaben [resp. nebst 
Uebersetzungen, Commentaren und Summen]. II. Schriften zur Erläuterung 
und Kritik. 

B. Die Capitularien. 

a. Ausgaben. 

b. Schriften zur Erläuterung und Kritik. 

C. Formelsammlungen. 

a. Ueberhaupt. 

b. Die einzelnen Formeln. 

er. Form. Marculfi. ß. Die übrigen Formelsammlungen. 
2. Mittlere Zeit vom Ende des IX. bis Ende des XV. Jh. 

A. Sammlungen. 

a. Ueberhaupt. 

b. Urkundensammlungen insbesondere. 

B. Rechtsbücher. 

a. Ueberhaupt. 

b. Der Sachsenspiegel. Sachs. Land- und Lchnrecht 

a. Ausgaben, ß. Remissionen. /. Bilder, rf. Schriften 
zur Erläut. u. Kritik. 

c. Der Auetor vetus de benefieiis u. das Görlitzcr Lehnrecht. 

d. Die Richtsteige nebst Cautela und Premis. 

c. Das Sächsische (Magdeburg.) Wcichbildrccht. 

f. Das Rechtsbuch nacli Distinctionen (sg. vermehrte Sachsen- 
spiegel). 

g. Das Rechtsbuch Johann Purgoldts. 

h. Die Rechtsbücher des Nicolaus Wurm: Die Blume des 

Magdeburger Rechts, die Blume des Sachsenspiegels, 
i. Der Deutschenspiegel. 
k. Der 8g. Schwabenspiegel: Land- und Lchnrecht. • 

u. Ausgaben, ß. Schriften z. Erläut. u. Kritik. 
1. Die Rechtsbücher Ruprechts von Freysing, 
m. Das kleine Kaiserrecht. 

C. Die Weisthttmer (Taidinge ct.). 

D. Die Landrechte alphabetisch nach dem Namen der Länder 
resp. Landschaften (Gaue) geordnet. 

E. Hof- und Dienstrechte. 

F. Stadtrechte. 

a. Sammlungen von Stadtrechten. 

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— 169 — 

b. Einzelne Stadtrechte nach dem Namen der Städte al- 
phabetisch geordnet. 
G. Die Reichsgesetzgebung der mittleren Zeit. 

a. Im Allgemeinen. 

b. Die goldene Bulle insbesondere. 

a. Ausgaben, ß. Schriften z. Erläut. u. Kritik. 
3. Neuere Zeit seit Ende des XV. Jh. (c. 1495). 

A. Die volkstümlichen Rechts- Hand- und Statutenb'ticher 
des XVI. Jh. 

B. Die Reichsgesetzgebung des Römisch-Deutschen Reichs der 
neueren Zeit von 1495 — 1806. 

a. Sammlungen. 

b. Einzelne Reichsgesetze. 

a. Landfrieden, ß. Reichs-Regiment. /. Notariatsordn. 
von 1512. rf. Kammergerichtsordnung s. Civilprocess. 
s. Peinliche Halsgerichtsordnung Kaiser Karl V. (Ca- 
rolina) s. Strafrecht. £. Polizeiordnung. r\. Augs- 
burger Religionsfrieden, fr. Einzelne Reichsabschiede 
resp. Reichstagsordnungen, i. Der Jüngste Reichs- 
abschied insbesondere (1654). x. Die Reichskriegs- 
artikel s. Reichsmatrikel. k. Die Wahlcapitulationen. 
fi. Kaiserl. Patente u. Edicte ct. v. Der westphälische 
Frieden, g. Der Reichs-Deputations-Hauptschluss v. 
1803. o. Die Kreisabschiede nebst sonstigen die 
Kreisverhältnisse betreff. Ordnungen, ji. Schlüsse 
des Corpus Evangelicorum und des Corpus Catholi- 
corum. <J. Kaiserl. Privilegien zu Gunsten einzelner 
Stände, Confessionen ct. ertheilt, nebst Recessen 
zwischen dem Kaiser und einzelnen Fürsten. 

C. Die Gesetzgebung des Rheinbundes. 

D. Die sg. Gesetzgebung des Deutschen Bundes. 

a. Ueberhaupt. 

b. Die Bundesacte ct. 

c. Die Wiener Schlussacte. 

Anhang: Die Gesetzgebungs-Entwürfe der Jahre 1848 — 1850 
(die Reichsverfassung von 1849 ct.). 

E. Die Quellen der Particularrechte neuerer Zeit (seit dem 
Ende des XV. Jh.). 

a. Sammlungen von Particularrechten einschliesslich der 
modernen Verfassungsgesetze ct. 

b. Die älteren Landrechte, Landesordnungen und Refor- 
formationen alphabetisch nacli dem Namen der Land- 
schaften und Städte geordnet. 

c. Die sonstigen, insbesondere neueren Particularrechte ein- 
schliesslich der grossen Codificationen. 

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— 170 — 

«. Preussen. 

I. Vorlandrechtliche Gesetzgebung, soweit sie nicht 
bloss einzelne Provinzen betrifft. 

1. Im Allgemeinen. 

2. Special-Gesetzgebung. 

IL Das Allgemeine Preussische Landrecht nebst den 
dazu verfassten Commentaren. 

III. Die Ergänzungen des Prcuss. A. L. R. und die 
Gesetz-Revisions-Arbeiten. 

1. Die Ergänzungen. 

2. Die Gesetz-Revisions- Arbeiten. 

IV. Die nachlandrechtliche Gesetzgebung. 

1. Die Gesetzgebung im Allgemeinen, insbesondere 
auch die Verfassungsurkunde einschliesslich der 
Vorbereitungen der Gesetze im Staatsrathe und 
Landtage nebst den (Justiz ct.) Ministerial- Ver- 
fügungen. 

2. Die einzelne Rechtsgebiete resp. Materien betr. 
Gesetze nach den Materien alphabetisch ge- 
ordnet. 

V. Die Provinzialrechte. 

1. Sammlungen. 

Anhang: Die während der Jahre 1807—1815/16 
in mehreren preussischen Provinzen in 
Geltung gestandenen Kgl.Westphälischen 
Gesetze und Verordnungen. 

2. Die Provinzialrechte der einzelnen Provinzen. 
Brandenburg mit Altmark und Niederlausitz. 

a. Ueberhaupt. b. Altmark. c. Niederlausitz. 
Ostpreussen (incl. Ermland). 
Westpreussen. 

a. Ueberhaupt. b. Danzig insbesondere. 
Pommern. 

a. Im Allgemeinen, b. Alt-, Vor- und Hinter- 
pommern, c. Neu -Vorpommern und Rügen. 
Schlesien. 
Posen. 
Sachsen (Altmark s. bei Brandenburg). 

a. Recht und Gesetzgebung im Allgemeinen. 

b. Einzelne resp. einz. Materien betr. Gesetze 
und Verordnungen. 

Westphalen. 

a. Recht und Gesetzgebung im Allgemeinen, 

b. Einzelne resp. einz. Materien betr. Gesetze 
und Verordnungen. 

278 



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— 171 — 

Rheinprovinz. 

a. Rechtsquellen, die ganze Rheinprovinz resp. 
mehrere Gebietsteile derselben betr. 

b. Die Provinzial-, resp. statutar. Rechte einzelner, 
die heutige Rheinprovinz bildend, alt. Landsch. 
a. Trier, ß. Köln. y. Jülich-Cleve-Berg incl. 

der Grafschaft Mark und des Grossherzogth. 
Berg d. Napoleon. Zeit. ö. Geldern, e. Grafsch. 
Salm-Reyfferschcid-Dyck. £. Grafsch. Solms 
und Sponheim. rj. Rheingrafschaft und die 
Herrschaft Manderschcid-Blankenheim und 
Hatzfeld - Wildenburg. #. Lichtenberg, 

Ftirstenthum. 

c. Einzelne resp. einz. Gegenst. und Rechte betr. 
Gesetze, Verordnung., Statut, ct. 

Hohcnzollern. 

Schleswig-Holstein-Lauenburg. 

Hannover. 

1. Die Rechtsquellen betr. ganz Hannover, sowie 
die auf einzelne Landschaften und Städte be- 
züglichen mit Ausschluss von Ostfriesland. 

2. Ostfriesland insbes. betr. Rechts-Quellen. 
Hessen-Nassau mit Frankfurt a. M. 

1. Quellen auf die ganze Provinz bezüglich. 

2. Quellen betreffend Kurhessen. 

3. „ „ Nassau. 

4. „ „ Frankfurt a. M. 

ß. Die übrigen deutschen Staaten einschliesslich der 
deutsch-Österreichischen alphabetisch geordnet. 

Anmerkung. Die Rechtsquellen der nicht deutsch-österreichischen 
Länder s. unter Auswärt. Recht (Oesterreich). Unter auswärt. Recht und 
zwar unter Schweiz s. auch die deutch-schweiz. Rechtsquellen. 

Anhalt. 

Baden. 

1. Allgemeine Gesetzgebung. 

2. Einzelne resp. einz. Materien betreff. Gesetze 
mnd Verordnungen etc. 

Bayern. 

1. Allgemeine Gesetzgebung für ganz Bayern. 

2. Quellen einzelner Provinzen und Landestheile. 
a. Altbayern, b. Fränkische Landestheile. 

c. Schwäbische Landestheile. d. Pfalzbayern. 

3. Einzelne resp. auf einz. Materien beztigl., theils 
ganz Bayern, theils nur einz. Provinzen und 

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— 172 — 

Landestheile angehende Gesetze und Verord- 
nungen. 

Braunschweig. [1, 2 wie bei Baden]. 

Bremen. 

Elsass-Lothringen. 

[cf. hierzu für die ältere Zeit: Auswärt. R. (Ku) Frank- 
reich, Quellen (Lothringen).] 

Esthland s. Auswärt. R. (Russland). 
Hamburg. [1, 2 wie bei Baden.] 
Hessen (Grossherzogthum). 
Kurland ) ^ _ _ 

Livland I 8 * Auswärt. Recht (Russland). 

Lippe. 
Lübeck. 
Mecklenburg. 
Oesterreich. 

1. Allgemeine Gesetzgebung. 

2. Provinzialrechte. 

a. Erzherzogthum Oesterreich ob u. unt. der Ens. 

b. Salzburg. 

c. Tirol mit Voralberg. 

d. Steiermark, Kärnthen, Krain, Görtz etc. 

e. Böhmen, Mähren, Oesterr.-Schlesien. 

3. Einzelne resp. einzelne Materien betr. Gesetze 
und Verordnungen theils alle deutsch-österreich. 
Lande, theils auch nur einige oder einzelne 
derselben betr. 

Oldenburg. 

Reuss. 1. ältere, 2. jüngere Linie. 

Sachsen (Königreich). 

1. Allgemeine Gesetzgebung sowohl ganz Sachsen 
als auch einzelne Landestheile betreffend. 

a. ältere Zeit. b. neuere Gesetzgebung. 

2. Einzelne resp. einz. Materien betreff. Gesetze 
und Verordnungen. 

Sächsisch-Thüringische Staaten. 

1. Im Allgemeinen. 

2. Altenburg. 

3. Coburg-Gotha. 

4. Weimar mit Eisenach und Jena. 

5. Meiningen-Hildburghausen. 
Schwarzburg. 

1. Schwarzburg-Rudolstadt. 

2. „ -Sondershausen. 
Würtemberg. 

1. Allgemeine Gesetzgebung. 
280 



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— 173 — 

2. Rechtsquellen einz. Landestheile betr. 

3. Einzelne resp. einz. Materien betr. Gesetze und 
Verordnungen theils ganz Würtemberg, theils 
nur einzelne Landestheile (resp. Städte) angehend. 

F. Die Gesetzgebung des Norddeutschen Bundes und die neue 
Deutsche Reichsgesetzgebung. 

a. Im Allgemeinen. 

b. Einzelne Rechtsgebiete betr. Reichsgesetze alphabetisch 
nach den Materien geordnet. 

Anhang: Schriften zur Frage der Codification. 

Kh. 
Deutsche Rechtsgeschichte. (Forts.) 

II. Bearbeitung der Deutschen Rechtsgeschichte. 

1. Schriften über die ganze Deutsche Rechtsgeschichte, resp. 
über mehrere Perioden einschliesslich der Bearbeitung der 
Rechtsalterthümer und der Zeitschriften. 

A. Bibliographie. 

B. Systematische Darstellung der Deutschen Rechtsgeschichte 
überhaupt incl. Abhandlungen vermischten Inhalts zur 
Deutschen Rechtsgeschichte. 

C. Rechtsalterthümer. 

D. Zeitschriften. 

E. Schriften über einzelne Theile (Gebiete), über einzelne 
Perioden der Deutschen Rechtsgeschichte, über die Ge- 
schichte einzelner Stämme und Territorien, sowie über ein- 
zelne Materien, welche keinem besonderen Zeitabschnitte, 
als ihm vornehml. angehörend, tiberwiesen werden können. 

Anmerkung. Die Schriften zum Reichsreclit des älter. Deutschen 
Reichs, die Zeit von 1495—1806 betreffend, s. unter Staatsrecht, woselbst 
auch die Schriften zur Geschichte des Rheinbundes und des Deutschen Bun- 
des aufgeführt sind. 

a. Ueber einzelne Theile (Gebiete) d. Deutschen Rechts- 
gcschichte. 

«. Rechtsquellen, ß. Verfassung. 

b. Schriften betreffend einzelne Perioden resp. kürzere Zeit- 
abschnitte der Deutschen Rechtsgeschichte. 

c. Schriften zur Geschichte einzelner Stämme und Terri- 
torien. 

d. Schriften betreffend die Geschichte einzelner Materien, 
welche keiner bestimmten Zeitepoche angehören. 

F. Schriften über Materien der Deutschen Rechtsgeschichte, 
welche allein oder doch vorzugsweise in den nachstehenden 
Perioden resp. Zeitabschnitten ihre Bedeutung gehabt haben. 

a. Ael teste Zeit und fränkische Zeit. 

b. Das spätere Mittelalter (von c. 1000—1495). 

281 
Beiheft 3 12 



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— 174 — 

a. Das Reich und die Reichsregierung betreff. Schriften. 
I. König. Kaiser. Königswahl. 
II. Reichshofbeamte. 

III. Kurfürsten. 

IV. Die Reichsfttrsten (Reichsständc) im Allgemeinen 
und das Reichslehnswesen. 

V. insbes.: Die Herzöge, Mark- und Pfalzgrafen, die 

Grafen, auch Burggrafen. 
VI. Reichstage (Reichshoftage). 

VII. Landfrieden (Gottesfrieden), Faust- u. Fehderecht, 
VIII. Reichskriegswesen. 
IX. Reichsfinanzwesen. 
ß. Die Gebiete des Reichs. 

I. Die landesherrlichen Territorien. 

1. Im Allgemeinen. 2. Die Landstande. 
II. Städte. 
III. Reichsvogteien. 
y. Das Ständewesen. 

I. Geburts- und Berufsstände im Allgemeinen (Heimat, 

Hantgemal). 
IL Ritterschaft (Heerschilde), Ministerialen, 
c. Neuere Zeit von 1495—1806. 

Anmerkung. Die Schriften über den Rheinbund und den Deutschen 
Bund (1806— ISftK) s. unter Staatsrecht, cf. aber auch Deutsche Geschichte. 

«. Das Reich und die Reichsregierung betr. Schriften. 
I. König. Kaiser. Kaiserwahl. Kaiserkrönung, Wahl- 
capitulationen. Erzämter. Kurfürsten. 

1. Der König und Kaiser im Allgemeinen (seine 
Gemahlin, seine Kinder). Seine Rechte am 
Reichsgut (Veräusserung und Verpfändung des- 
selben). Die Kaiserl. Reservatrechte. Die 
Hofpfalzgrafen. 

a. Der König, Kaiser im Allgemeinen (seine 
Gemahlin, seine Kinder). 

b. Die Rechte des Kaisers (Königs) an Reichs- 
gut. (Veräusserung, Verpfandung desselb.). 
Die Kaiserl. Reservatrechte. 

c. Die Ernennung der Kais. Hofpfalzgrafen ins- 
besondere. 

2. Kaiserwahl. Kaiserkrönung, Wahlcapitulation 
(lex regia). 

a. Kaiserwahl und Kaiserkrönung. 

b. Wahlcapitulation (lex regia). 

3. Erzämter und Kurfürsten. 

a. Erzämter. 

b. Kurfürsten (spätere Zeit). 

282 



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— 175 — 

II. Reichsvicare. 

III. Reichstag, Reichsdeputationen, Corpus Evangelico- 
rum, Catholicorum. Reichsstände. 

1. Reichstag. 

2. Reichsdeputationen. 

a. Im Allgemeinen. 

b. Insbesondere die ausserordentliche Reichs- 
deputation zu Regensburg (Rcichsdeputations- 
Hauptschluss 1803). 

3. Corpus Evangelicorum, Catholicorum. 

4. Reichsstände. 

IV. Die Reichsregierung. 

1. Reichsregiment, Kreiseintheilung, Landfrieden, 
Religionsfrieden. 

a. Reichsregiment. 

b. Kreiseintheilung. 

c. Landfrieden und Reichspolizei. 

d. Religionsfrieden (Augsburger R.-F. , West- 
phälischer Frieden, cf. hierzu Deutsche und 
Neuere Geschichte, Theologie (Kirchen- 
geschichte), auch Kirchenrecht). 

2. Reichskammergericht, Reichshofrath s. Civil - 
process. 

3. Reichs-Kriegs- u. Reichs-Finanz- Wesen. 

a. Reichs-Kriegswesen. 

b. Reichs-Finanzwesen. 

ß. Die einzelnen Reichsgebiete, insbes. die landes- 
herrlichen Territorien betr. Schriften. 
I. Die landesherrlichen Territorien. 

1. Die Landeshoheit in ihrer späteren Ent Wicke- 
lung überhaupt. 

2. Insbesondere die Territorien der Geistlichen 
Fürsten, der Stifter und Abteien. 

3. Insbesondere die Gebiete der Grafen und 
freien Herren. 

[vgl. hierzu unt. d. Schrift, über die Reichsritterschaft.] 

4. Die Verwaltung der landesherrlichen Terri- 
torien. 

a. Ueberhaupt. 

b. Die Landstände (spätere Zeit). 

c. Finanzwesen der Territorien, (cf. auch 
Finanzwissenschaft.) 

d. Kriegswesen der Territorien, (cf. auch 
Kriegswissenschaft.) 

e. Die Polizei der Territorien, (cf. auch 
Polizeiwissenschaft.) 

283 

12* 



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— 176 — 

IL Die Reichsstädte. 

1. Im Allgemeinen. 

2. Einzelheiten. 

III. Die Reichsdörfer. 

IV. Die Reichsritterschaft, (cf. hierzu auch üben 
Landeshoheit der Grafen und freien Herren.) 

Kl 
Deutsches Privatrecht. 

I. Bibliographie und Litterärgeschichte. 
IL Controversensammlungen (Polemik). 

III. Rechtssprichwörter. 

IV. Abhandlungen (gesammelte und einzelne) zum Deutschen Privat- 
recht gemischten Inhalts. 

V. Zeitschriften. 
VI. Systematische Bearbeitung des Deutschen Privatrechts. 

1. Des Deutschen Privatrechts überhaupt. 

2. Systematische Bearbeitung des Inhalts einzelner älterer und 
neuerer Rechtsquellen von allgemeiner, nicht bloss particular- 
rechtlicher Bedeutung. 

3. Schriften über einzelne Theile des Deutschen Privatrechts. 

A. Allgemeiner Theil. 

B. Sachenrecht. 

C. Obligationenrecht. 

D. Familienrecht. 

E. Erbrecht. 

F. Ständerecht. 

a. Adelsrecht, b. Landwirthschaftsrecht. c. Wasserrecht, 
d. Forst-, Jagd- u. Fischereirecht. e. Bergrecht, f. Ge- 
werberecht, g. Handels-, Wechsel- und Seerecht s. den 
besonderen Katalog: Kk. h. Lehnrecht s. den besond. 
Katalog: Kl. 

4. Monographien zum Deutschen Privatrecht nach den darin be- 
handelten Materien alphabetisch geordnet. 

a. Zum allgemeinen Theil, Sachen-, Obligationen-, Familien- 
und Erbrecht. 

A. 

Abdicatio, jus abdicationis s. Güterrecht, Eheliches. 

Abschichtung. 

Abschoss s. Gabella. 

Accessio. Im Allgemeinen s. Rom. Recht Kd. 

Deutschrechtliche Besonderheiten. Inselregal u. s. w. s. 
in den Ständerechtlichen Monographien unten sub 5. 
Acquaestus conjugalis (Errungenschaft) s. Gütergemeinschaft (particuläre). 
Acquisita bona s. Bona. 

284 



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— 177 — 

Actiengesellschaft 8. Handelsrecht Kk. 

Adfatimus. 

Albinagium s. Fremde, Fremdenrecht. 

Allmende s. Gemeindegüter. 

Altentheil s. Monographien zum Ständerecht s. unten sub 5. 

Alter, seine Bedeutung im Deutschen R. (s. im Ucbr. Köm. R. Kd). 

Altvilc. 

Amortisation abhanden gekommener Inhaberpapierc , Wechsel ct. s 

Civil process, Aufgebotsverfahren. 
Amortisationsgesetzgebung betr. die Gttter der todten Hand. 
Analogie. 
Anefang als Art der Verfolgung von fahrender Habe s. Eigenthum an 

beweglichen Sachen. 
Anerkennung als Yerpflichtungsgrund s. Rom. Recht Kd. 
Anrüchigkeit s. Ehre. 

Anwende s. Beschränkungen, gesetzliche des Eigenthums. 
Auflasssung. 

Auftheilung der Gemeindegüter s. Gemeindegüter. 
Ausspiclgeschäft s. Spiel. 

Aussteuer (instruetus muliebris) s. Güterrecht, Eheliches. 
Autonomie. 

Autorrecht s. Urheberrecht. 
Avita bona s. Bona. 

B. 

Bannrechte s. Monographien zum Ständerecht unten sub 5. 
Bauergtiter s. ebendort. 

Baupolizeiliche Beschränkungen l _ . ., A ,. . 

Baurecht / ö * B escüran k un g cn > Gesetzliche. 

Befriedete Sachen s. Sachen. 

Begründung eines eigenen Haushalts s. Emancipatio Germanica seu 
Saxonica. 

Beisitz des überlebenden Ehegatten im Allgemeinen (bei Gütergemein- 
schaft insonderheit s. Gütergemeinschaft). 

Bcispmchsrecht. 

Bemächtigung s. Occupation. 

Bcneficium abdicationis s. Güterrecht, Eheliches. 

Bergen und Dachdingauftragen s. Particularrcchtc (Lübeck). 

Bernstein, Bernsteinregal s. Occupation. 

Bescholtenheit s. Ehre. 

Beschränkungen, Gesetzliche des Eigenthums. 

1. Im Allgemeinen s. Rom. Recht Kd. 

2. Einzelne deutschrechtliche Arten: Anwende, Nothpfad, Lein- 
pfad, Baupolizeiliche Beschränkungen. 

Fenster- und Lichtrecht, Recht auf oder an dem Zwischenraum. 

285 



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— 178 — 

Besitz im Allgemeinen s. Rom. Recht Kd. 

— im älteren Deutschen Recht s. Gewere. 

Bewegliche Sachen s. Sachen. 

Bienenrecht s. Occupation. 

Bona avita, im Gegensatz von acquisita 8. Stammgtitcr unter sub 5 bei 

(patrimonialia) den Monographien zum Ständerecht. 
Bürgervermögen s. Gemeindegüter. 
Bürgschaft. 
Bundesindigenat s. Staatsrecht. 



Cession im Allgemeinen s. Rom. Recht Kd. 

— , deren Deutschrechtliche Besonderheiten s. unter Singularsuccession. 

Cession der Hypotheken s. Pfandrecht. 

Codification s. Rechtserzeugung. 

Collaboratio (Errungenschaft) s. Gütergemeinschaft. 

Collision der Privatrechtsquellen (Statutencollision). 

Communio bonorum s. Gütergemeinschaft. 

Contrados s. Widerlage. 

Corporationen im Allgemeinen. 

Cura absentis s. Vormundschaft. 

D. 

Dienste s. Monographien zum Stünderecht unten sub 5. 

Dominium directum, utile s. Eigcnthum. 

Dörfer s. Gemeinden. 

Dos, Germanische der leges barbarorum s. Güterrecht, Eheliches (dessen 

Geschichte). 
Dotalitium s. Laibgeding. 
Drcissigste, Der. 
Droit d'aubaine s. Fremde, Frcmdlingsrecht. 



Edictalladung. 

Ehe, Geschichte derselben im älteren Deutschen Recht. 
(Eherecht) (s. im Ucbrigcn Kirchenrecht.) 

— zur linken Hand (morganatische) s. unten Monographien zum Stünde- 
recht unten sub 5. 

Ehestiftungen s. Eheverträge. 

Eheverträge nach Deutschem Recht. 

Ehre (ihre Bedeutung nach Deutschem Recht). 

Eigcnthum. 

1. Im Allgemeinen s. Rom. Recht Kd. 

2. Geschichte desselben in Deutschland. 

3. Arten desselben. 

Jb6 



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— 179 — 

a. Ober- und Untereigenthum im Allgemeinen (beim Lehen 
8. Lehnrecht.) 

b. sg. Ge8ammteigenthum. 

c. Eigenthum an beweglichen Sachen. 
Einheimische im Gegensatz von Fremden s. Fremde. 
Einkindschaft (unio prolinm). 

Einlager (obstagium). 
Eintragung. 

1. Des Eigenthums s. Auflassung. 

2. Der Hypotheken s. Pfandrecht. 
Emancipation im Allgemeinen s. Rom. Recht Kd. 

Emancipatio Germanica (Saxonica) durch Begründung eines eigenen 

Haushalts (separata oeconomia). 
Enteignung s. Expropriation. 
Erbe s. Sachen, unbewegliche. 
Erbegeld s. Theilung der Erbschaft. 
Erbeinsetzungsvertrag s. Erbverträge. 
Erbeinweisung (Einweisung in die Erbschaft) nach Deutschem Recht. 

(Im Uebrigen s. Rom. Erbrecht Kf. unter dem Stichwort: 

Missio in possessionem.) 
Erbfolge nach Deutschem Recht. 

1. Im Allgemeinen s. Intestaterbrecht 

2. Der Ehegatten insbesondere. 
Erbleihe (superficies) 8. Rom. Recht Ke. 

— nach Deutschem Recht s. Eigenthum, Geschichte desselben. 
Erbpacht s. unten die Monographien zum Ständerecht beim Stichwort: 

Colonat. 
Erbverbrttderungen s. die Monographien zum Ständerecht. 
Erbverträge und Erbverzichte. 
Errungenschaft s. Gütergemeinschaft (particuläre). 
Ersitzung s. Verjährung von Jahr und Tag, im Uebrigen aber Rom. 

Recht Kd. 
Erwerb der Erbschaft nach Deutschem Recht (s. im Uebrigen Rom. 

Erbrecht Kf.). 
Erwerbung des Eigenthums im Allgemeinen s. Rom. Recht Kd. Die 

einzelnen Eigenthumserwcrbsarten siehe unter Auflassung, 

Occupation, Ersitzung ct. 
Erzichungsrecht. 

Ewiggeld s. Particularrechte : Baiern (München). 
Expropriation (Enteignung). 



Faderfium s. Dos, ältere germanische. 
Fahrniss, fahrende Habe s. Sachen, bewegliche. 
Fallrecht (jus recadentiae s. revolutionis) s. Intestaterbrecht. 
Familienfidcicommiss s. unten die Monographien zum Ständerecht. 

287 



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— 180 — 

Fenster- und Lichtrecht s. Beschränkungen des Eigenthunis. 

Finden s. Occupation. 

Fischerei. Im Allgemeinen s. Occupation. Fischcreircgal s. unten die 

Monographien zum Ständerecht. 
Flüsse s. Wasserregal, unten bei den Monographien zum Ständerecht. 
Forenses s. Landsassiatus. 

Forstregal s. unten die Monographien zum Ständerecht. 
Frauen, Frauenrecht. 
Fremde, Fremdenrecht. 
Friedlosigkeit s. Ehre. 

Frohnden s. die Monographien zum Ständerecht. 
Früchte, Fruchterwerb nach Deutschem Recht (s. im Uebrigen Rom. 

Recht Kd.). 

— auf dem Halm, Verbot des Verkaufs derselben. 
Fürnosscnrecht s. Näherrecht. 

6. 

Gabella hcreditaria, emigrationis s. Fremde. 
Ganerbschaften. 
Garethinx s. Launegild. 

Geburt als Anfang der Persönlichkeit s. Rom. Recht Kd. 
Gefahr, Uebergang derselben nach Deutsclicm Recht auf den Erwerber 
(Käufer) mit der Besitzübertragung. 

Gegcnvermächtniss s. Widerlage. 

Gcmara s. Mosaisches Recht unter Culturgeschichte und Religions- 
wissenschaft, vcrgl. aber auch Hebräische Sprache und 
Litteratur: Bc. 

Gemeinden. 

Gemeindegüter. 

Gemcinheitetheilung s. Gcmoindegüter. 

Genossenschaften. 

Gerade. 

Gcsammte Hand sowohl im Allgemeinen als bei Obligationen insbes. 

— bei Lehnen s. Lehnrecht 
Gesammteigenthum s. Eigcnthum. 

Geschlecht. Einfluss des Unterschiedes der Geschlechter auf die 
Rechts- und Handlungsfähigkeit. Zwitter. 

Geschlechts Vormundschaft s. Vormundschaft (Geschichte). 

Gesinde, Gesinderecht. 

Gespil derecht s. Näherrecht. 

Gesundheit u. Krankheit in ihrem Einfluss auf die Handlungsfähigkeit 
(Verfügungen auf dem Siechbette). 

Getreue Hand (manus fidel is) s. Testaments -Vollstreckung. 

Gewährleistung wegen heimlicher Mängel nach Deutschem Recht. 

Gcwcrc. 

2S8 



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— 181 — 

Gewohnheitsrecht im Allgemeinen 8. Körn. Recht Kd., seine Bedeutung 

im Deutschen Recht s. Volksrecht. 
Gilden. 

Gottespfennig s. Vertrag, Form desselben. 
Grossjährigkeit s. Alter. 

Gütereinheit (Gütcrvercinigung) s. Güterrecht, Eheliches. 
Gütergemeinschaft, Eheliche. 
Güterrecht, Eheliches. 
Gut, verdientes s. Früchte. 

H. 

Ilaftpfcnnig s. Vertrag, Form desselben. 

Haftpflicht wegen Körperverletzungen, Tödtungen. 

— des Staates aus rechtswidrigen Handlungen seiner Beamten. 

Ilanimerschlagsrecht s. Beschränkungen des Eigenthums. 

Hand muss Hand wahren s. Eigenthum (an beweglichen Sachen). 

Hand, getreue s. Testamentsvollstreckung. 

Handfesten s. Particularrechte (Bremen). 

Handlungsfähigkeit in ihrer Bedeutung nach Deutschem Recht (s. im 

Ucbrigcn Rom. Recht Kd.). 
Hantgemal ) TT . " 

Hausmarke ) s « IIcim **h. 
Ilecrgcld s. Schltisselgeld. 
Heergewäte (Ileergeriithe). 

Hcimfall von Gütern an den Obereigenthümer s. Eigenthum. 
Hcimfallsrecht bei erbloser Verlassenschaft s. Rom. Erbr. Kf. 
Herkommen s. Gewohnheitsrecht im Rom. Recht Kd. 
Herrenlose Sachen s. Occupation. Ihre Bedeutung für die Lehre von 

den Regalien s. unter Regalien. 
Hypothckcnrccht s. Pfandrecht. 

I. 

Jagd im Allgemeinen s. Occupation. Jagdregal s. unter Monographien 

zum Ständerecht. 
Jahr und Tag s. Zeit. 
Inhaberpapiere (papiers au portcur). 
Inselerwerb (Inselregal) nach Deutschem Recht s. die Monographien 

zum Ständerecht bei: Wasserregal. 
Instructus muliebris s. Aussteuer. 

Interimswirthschaft s. die Monographien zum Ständerecht, 
Intestaterbrecht, Deutsches. 
Investitur im Allgemeinen s. Auflassung (Geschichte), im Lehnrecht 

s. Lehnrecht. 
Investitura allodialis s. Particularrechte (Sachsen). 
Jocalia (Weiberschmuck) s. Voraus. 
Juden. 
Juristenrecht s. Volksrecht. 

260 



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— 182 — 

K. 

Kämmereigtiter s. Gemeindegütev. 

Kauf bricht Miethe, bricht nicht Miethe s. Micthc und Pacht nach 

älter. Deutsch. Recht. 
Klage, Klagen. 

1 Vermögensrechtliche überhaupt. 

2. Dingliche insbesondere. 
Kürrecht (jus optionis) s. Theilung der Erbschaft. 

L. 

Landgemeinden s. Gemeinden. 

Landlosung s. Näherrecht. 

Landsassiatus plenus, minus plenus (Forensen). 

Launegild. 

Lebensversicherung. 

Legitimatio im Allgemeinen s. Rom. Recht Ke. 

— minus plena s. Ehre. 
Leibgeding (Dotalitium). 
Leibrentenvertrag. 

Leibzucht s. die Monographien zum Ständerecht. 
Leihhäuser, Leihämter s. Pfandrecht. 

Leiterrecht / s ' Beschränkung des Eigenthums. 

Leitkauf s. Vertrag (Form). 

Lichtrecht s. Beschränkung des Eigenthums. 

Loos, Eigenthumserwerb durch Loosen im älter. Deutsch. Recht. 

Lotterie s. Spiel. 

M. 

Manus communis s. Gesammte Hand. 

— fidelis s. Testamentsvollstreckung. 
Marken, gemeine s. Gemeindegütcr. 
Markenschutz s. Ständerechtliche Monographien. 
Markgenossenschaften. 

Marklosung s. Näherrecht. 

Mecresufer s. Ständerechtlichc Monographien unter dem Stichwort: 

Wasserregal. 
Mcphium, \ _ . , 

Meta I s * 8 > ä '^ erc germanische. 

Micthc und Pacht im älter. Deutsch. Recht, (cf. im Uebrigen Rom. R. Ke.) 

Minderjährigkeit s. Alter. 

Mischnah s. Mosaisches Recht unter Culturgcschichte und Religions- 
wissenschaft. Vgl. aber auch Hebräische Sprache u. Litte- 
ratur: Be. 

Mitgift. 

Mobilia ossibus inhacrent s. Collision der Privatrcchtsquellen. 

290 



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— 183 - 

Morganatische Ehe s. Monographien zum Ständerecht. 

Morgengabe. 

Mosaisches Recht s. Culturgeschichte und Religionswissenschaft. Vgl. 

aber auch Hebräische Sprache u. Littcratur: Be. 
Mundium im Allgemeinen. 
Muntschatz s. Dos, ältere germanische. 
Musstheil. 
Mutschierung s. Lehnrecht (gesammte Hand bei Lehnen). 

N. 

Nachbarlosung s. Näherrecht. 

Nachdruck s. Urheberrecht. 

Nachsteuer (gabclla emigrationis) s. Fremde. 

Nähen-echt (Retractrecht). 

Neidbau s. Beschränkungen des Eigenthums. 

Neubruch. 

Niftel. 

Nothweg s. Beschränk, des Eigenthums. 

0. 

Obereigenthum s. Eigenthum. 

Obstagium s. Einlage r. 

Occupation. 

Optio, jus optionis (Kürrecht) s. Theilung der Erbschaft. 

P. 

Pacht s. Miethe. 
Pacta dotalia s. Ehe vertrage. 

Pacta in favorem tertii 8. Verträge zu Gunsten Dritter. 
Pactum reservati dominii. 
Parentelordnung s. Intestaterbrecht. 
Patentrecht s. Monographien zum Ständerecht. 
Paterna paternis, materna maternis (Fallrecht) s. Intestaterbrecht. 
Pfändungsrecht. 

Pfandrecht, Deutsches, (cf. im Ucbr. Rom. Recht Ke.) 
Portio statntaria s. Erbfolge der Ehegatten. 
Postregal s. Regalien. 
Praecipuum s. Voraus der Ehegatten. 
Praxis (Juristenrecht) s. unten das Stichwort: Volksrecht, 
Presse, Pressrecht s. Strafrecht. 
Princip der Erbenfolge s. Intestaterbrecht, 
Protestation (Verwahrung). 

Protestation beim Pfandrecht (Vormerkung) s. Pfandrecht (Hypo- 
thekenrecht). 
Protimisis, (jus protimiseos) s. Näherrecht, 
Publicität beim llypothekcnrecht s. Pfandrecht. 

291 



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— 184 — 

Q. 

Quasi-Besitz von Real lasten, Bannrcchten 11. s. w. Gewere. 

R. 

Rade s. Gerade. 

Realexecution s. Rom. Recht Kc. 

Realgemeinden s. Gemeinden und Gemeindegütcr. 

Reallasten s. die Monographien zum Ständerecht. 

Recht, Rechte. Eintheilung derselben nach Deutschem Recht, jura 

ad rem, in re. 
Rechtsgeschäfte. 

1. Im Allgemeinen s. Rom. Recht Ke. 

2. Formen derselben im Deutsch. Recht. 
Rechtsinstitute s. Rechtsverhältnisse. 

Rechtsverhältnisse im Allgemeinen im Gegensatze zu den Rechts- 
instituten nach Deutschem Recht (s. im Ucbr. Rom. R. Kc.) 

Regalien. 

Reipus. 

Religion. Einfluss derselben auf die Rechtsverhältnisse, 
(ef. hierzu oben das Stichwort: Juden.) 

Renten s. die Monographien zum Ständerecht. 

Reservation 

Retractrccht s. Näherrecht. 

Rittergüter s. die Monographien zum Ständerecht. 

Rückfall, Rückfallsrecht (Iloimfall , Ilcimfallsrccht) an den Obereigen- 
thümer s. Eigenthum. 



Sachen. 

Sachsenbussc s. Schmerzensgeld. 

Salc s. Auflassung (Geschichte). 

Salgut. 

Salmänner s. Testaments- Voll Streckung. 

Salzregal s. die Monographien zum Ständerecht. 

Sattelhöfc s. die Monographien zum Ständerecht sub verbo: Rittergüter. 

Schadenersatz nach Deutschem Recht. 

Schäfercigerechtigkeit s. die Monographien zum Ständerecht sub verbo : 

Rittergüter. 
Schatz, Schatzerwerb nach Deutschem Recht s. Occupation. 
Schlüssel- und Heerdgeld. 
Schmerzensgeld (Sachsenbusse). 
Schoosfallrecht s. Intestaterbrecht. 

Schulchan-Aruch s. Culturgeschichte ct. cf. aber auch Ilebr. Sprache et. 
Schulden der Ehegatten s. Güterrecht, Eheliches u. Gütergemeinschaft. 
Schwertmagen s. Verwandtschaft. 

292 



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— 185 — 

Servituten, Deutschrechtliche s. die Monographien unter: Wald- und 

Weidegerechtigkeiten. 
Siechthnm s. Gesundheit. 
Singularsuccession in Obligationen. 
Specialität s. Pfandrecht (Hypotheken). 
Spiel und Wette. 
Städte. 

Stammgüter s. die Monographien zum Ständerecht. 
Statuten 8. Autonomie. 

Statuten-Collision s. Collision der Privatrechtsquellen. 
Strandrecht an Sachen Schiffbrüchiger s. Fremde. 

(cf. aber wegen des Bergelohnes: Handels-, Wechsel- und See- 
recht und die Monographien dazu.) 

Strandrecht im weiteren Sinne an herrenlosen Sachen (Meeresproducten) 

s. Occupation. 
Succession der Erben in die Schulden des Erblassers. 
Successionsordnnng 8. Intestaterbrecht. 
Superficies s. Erbleihe. 
Symbole s. Rechtsgeschäfte (deren Formen). 



Talmud s. Culturgeschichte und Religionswissenschaft cf. aber auch 

Hebräische Sprache und Litteratur: Be. 
Tauben, Taubenrecht s. Occupation. 
Telegraphenrecht. 
Testament. 

1. Im Allgemeinen s. Rom. Recht Kf. 

2. Wechselseitige Testamente. 
Testamentsvollstreckung. 

1. Getreue Hand. Salmänner. 

2. Dogmatisches. 
Theillosnng s. Näherrecht. 

Theilung der Erbschaft (Kürrecht, jus optionis, Erbegeld). 
Todte, Der, erbt den Lebendigen s. Erwerb der Erbschaft. 
Tontinen s. Spiel. 

Traditio s. Auflassung (deren Geschichte). 
Tradition im Allgemeinen s. Rom. Recht Kd. 

— durch Uebergabe des Connossements s. Handels-, Wechsel- und 
Seerecht. 

U. 

Ueberhang- und Ueberfallsrecht. 
Uebernahmc fremder Schulden. 
Unio prolium 8. Einkindschaft. 
Untereigenthum s. Eigenthnm. 

293 



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— 186 — 

Unvordenklichkeit, unvordenkliche Verjährung 8. Rom. Recht Ke. 

Urheberrecht (Autorrecht), Nachdruck. 

Urkunden und ihre Bedeutung für das Deutsche Recht (s. im Uebrigen: 

Civilprocess). 
Usus fori (Praxis) s. Volksrecht und Juristenrecht. 
Usus fructus maritalis s. Güterrecht, Eheliches. 



Väterliche Gewalt im Deutschen Recht s. Vormundschaft (Geschichte, 
Mundium des Vaters), (cf. im Uebrigen Rom. Recht). 

Verbot des Verkaufs der Früchte auf dem Halm s. Früchte. 

Verfangenschaftsrecht (Fränkisches). 

Vergabungen von Todes wegen s. Erbverträge. — auf dem Siechbette 
s. Gesundheit. 

Verjährung im Allgemeinen s. Rom. Recht Ke. 

— von Jahr und Tag s. Zeit (cf. aber auch Gewcre, Rechte). 

Verlags vertrag s. die Monographien zum Handelsrecht. 

Verschollenheit s. Rom. Recht Ke. 

Versicherungsverträge (Assecuration). 

Versprechen als Verpflichtungsgrund. 

Vertrag, Vertragsrecht, seine Geschichte u. Bedeutung im Deutsch. R 

Verträge zu Gunsten Dritter. 

Verwandtschaft (Schwertmagen, Nifteln). 

Viehpf&ndung (Viehschtittung) s. Pfändungsrecht. 

Viehverstellung 8. die Monographien zum Ständerecht. 

Vindication* s. Eigenthum an beweglichen Sachen. 

Voraus (praecipuum) der Ehegatten. 

Vorfluth s. Monographien zum Ständerecht. 

Vorkaufsrecht s. Nähenecht. 

Vormerkung (Protestation) s. Pfandrecht. 

Vormundschaft. 

1. Geschichte. Mundium des Vaters, Ehemanns; — Geschlechts- 
vormundschaft ct. 

2. Geltendes Recht im Allgemeinen s. Rom. R. Ke Cura absentis. 

W. 

Wadia s. Launegild. 

Wald-, Wege- und Weidegerechtigkeiten s. die Monographien zum 

Ständerecht. 
Weinkauf 8. Vertrag. 
Were, Die Kinder in der — . 
Wette 8. Spiel. 

Widerlage (Gegeuvermächtuiss, Contrados). 
Wiederkaufsrecht s. Rom. Recht Kd sub: Emtio venditio. 
Wildergut s. Occupation. 

294 



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— 187 — 

Wildfangsrecht s. Fremde. 

Wildschaden s. die Monographien zum Ständerecht. 
Witthum. 
Wittwenkassen. 

Wucher vom privatrechtlichen Standpunkte aus angesehen, (cf. im 
Uebrigen : Strafrecht.) 

Z. 

Zeit. 

1. Im Allgemeinen s. Rom. Recht Ke. 

2. Deutschrechtliche Zeitbestimmungen. Insbesondere der Zeit- 
raum von Jahr und Tag. — Verjährung von J. n. T. 

Zueignung 8. Occnpation. 

Zuwachs s. Acce8sion. 

Zwangsrechte im Allgemeinen (Zwangs- und Bannrechte s. bei den 

Monographien zum Ständerecht). 
Zwischenraum bei Gebäuden s. Beschränkung, des Kigenthums. 
Zwitter s. Geschlecht. 

b. Monographien zum Ständerecht. 



Ablösung der Grundlasten 8. Real lasten. 
Abmeierung der Bauern s. Colonat 
Acticngesellschaft s. Handelsrecht. 
Adel. (Adelsrecht im Allgemeinen s. Ki IV, 3. F. a.) 

1. Arten des Adels. 

2. Autonomie s. Monographien zum allgem. Theil des Deutsch. 
Privatrechte. 

3. Entstehung des Adels. 

4. Beweis des Adels. Adels-Ahnenprobe. 

5. Verlust des Adels. 
Altentheil s. Gutsabtretung. 
Anerbenrecht s. Erbfolge in Bauergtiter. 
Apanage (Apanagium). 

B. 

Bannforsten s. Forstregal. 

Bannmeile s. Zünfte. 

Bannrechte und Realgewerberechte (Zwangs- und Bannrechte). 

Bauergtiter und deren Recht. 

Bauerlehen (feudastra) (cf. aber hierzu auch Colonat). 

Bedemuths-Recht s. Leibeigenschaft. 

Beesthaupt s. Reallasten. 

295 



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— 188 — 

Bergegen- (Berghvpotheken)bücher ) „ _ . 

Berggerichtsbarkeit j s - Bergwerkseigenthnin. 

Bergregal (Bergrecht im Allgemeinen s. Ki V, 3. F. e.). 

Bergwerkseigenthum. 

Bergwerksschulden s. das vorige Stichwort. 

Bergzehnte s. Bergregal. 

Bemsteinregal s. oben die Monographien sub a. verbo: Occupation. 

Bönhasen s. Zünfte. 

Brückengerechtigkeit s. Wasserregal. 

C. 

Census s. Reallasten. 
Colonat, bäuerliches. 

1. Im Allgemeinen. 2. Einzelheiten. 
Compasculatio s. Weidegerechtigkeiten. 
Confraternitas s. Erbverbrüdernngen. 

D. 

Decimae s. Zehnten. 

Deiche (Deichrecht, Deichverbände). 

Dienste s. Frohnden. 

Dismembration der Bauergüter s. Bauergtiter. 

Drainagegenossenschaften s. Wassergenossenschaften. 



Ebenbürtigkeit. 

Ehe zur linken Hand, Morganatische Ehe s. ad legem Salicam. 

Eigenlehner, deren Rechtsverhältnisse beim Bergbau siehe Bergwerks- 
eigenthum. 

Erbfolge und Erbfolgerecht bei Fideicommissen siehe Familienfidei- 
commisse. 

Erbfolge in Bauergtiter (Anerbenrecht). 

Erbgüter s. Stammgüter. 

Erbjungfernrecht bei Fideicommissen s. Familienfideicommisse. 

Erbpacht s. Colonat. 

Erbverbrüderungen der Adligen (beim hohen Adel s. Privatftirsten- 
recht Ks.). 

Erbverzichte bei Adligen. Regred ienterbschaft. 

Erbzinsrecht s. Colonat. 

Erstgeburt s. Primogenitur. 

F. 

Fährengerechtigkeit s. Wasserregal. 
Familienfideicommisse, Dentschrechtliche. 

296 



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— 189 — 

Familienschlüsse s. das vorige Stichwort. 

Familienstiftungen. 

Feudastra s. Bauerlehen. 

Fideicommissschulden s. Familienfideicommisse. 

Fischereiregal. 

Flössrecht 8. Wasserregal. 

Flüsse, Oeffentliche s. Wasserregal. 

Forstregal. (Forstrecht im Allgemeinen s. Ki VI, 3. F. d.) 

Frohnden. 

6. 

Gesellen vertrag s. Zünfte. 

Gewerkschaften s. Bergwerkseigenthum. 

Grundlasten s. Reallasten. 

Gülten s. ebendort. 

Gutsabtretung (incl. Altentheil und Leibzucht). 

H. 

Ilandlohn s. Reallasten. 
Hand- und Spanndienste 8. Frohnden. 
Hörigkeit s. Leibeigenschaft. 
Holzungsrecht s. Waldgerechtigkeiten. 

I. 

Jagdregal (Jagd und Jagd recht im Allgemeinen s. Ki VI, 3. F. d.). 

Jagdgenossenschaften. 

Innungen s. Zünfte. , 

Inselregal 8. Wasserregal. 

Interims wirthschaft. 

Ius primae noctis s. Leibeigenschaft. 

K. 

Kirchenzehnten s. Zehnten. 

Koppelhude s. Weidegerechtigkeiten. 

Koppeljagd, Vor-, Mit-, Neben-Jagd s. bei Jagdrecht im Allgemeinen 

Ki VI, 3. F. d. 
Krebsen s. Fischereirecht Ki VI, 3. F. d. 
Kuxen 8. Bergwerkseigenthum. 

L. 

Landsiedell eihegüter s. Colonat. 
Lassgttter 8. Colonat. 
Laudemium 8. Reallasten. 
Lehrlingsvertrag s. Zünfte. 

297 
Beiheft 3. 13 



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— 190 — 

Leibeigenschaft u. Hörigkeit (Erbnnterthänigkcit). 
Leibgew innsgüter s. Colonat. 
Leibzucht s. Gntsabtretnng. 
Leinpfad s. Wasserregal. 



Majorat s. Familienfideicommisse. 

Markenschutz. 

Mastungsgerechtigkeiten s. Waldservituteu. 

Matrimonium morganaticum s. Elie zur linken Hand. 

Meiergüter s. Colonat. 

Missheirath. 

Mifhude a. Weidegerechtigkeit. 

Mitjagd s. Koppeljagd. 

Morganatische Ehe s. Ehe zur linken Hand. 

Mortuarium s. Real lasten. 

Mühlenrecht, Mtihlenregal. 



Näherrecht, gutsherrliches, bei Bauergütern s. Bauergüter. 
Neubnichzehnt s. Zehnten. 
Ni essbrauch an Waldungen s. Waldservituten. 
Novales, deeimae s. Zehnten. 

P. 

Paragium. 

Patentrecht. 

Pfännerschaften s. Salinenrecht. 

Primogenitur. ' 

(über die — in fürstlichen Häusern cf. Privatfürstonrecht Ks ) 

Privatflusse, Privatgewässer, Rechte daran s. oben Ki VI, 3. F. c. unter 

den Schriften über Wasserrecht. 



R. 

Reallasten. 

Regredienterbschaft s. Erbverzicht. 

Reichsritter s. Adel. 

Retract, gutsherrlicher s. Bauergüter. 

Rittergüter und Sattelhöfe. 

Robot s. Frohnden. 



Salinenrecht und Salzregal. 
Sattelhöfe s. Rittergüter. 
Seniorat s. Familienfideicommisse. 

298 



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— 191 — 

Sielacht s. Wassergenossenschaften. 
Schulzlehen s. Bauerlehen. 
Schupf- und Fal liehen s. Colonat. 
Stammgtiter (Erbgüter). 
Sterbefall s. Reallasten. 

T. 

Titulatur s. Adel. 

Triftgerechtigkeit s. Wegegerechtigkeiten. 

Todtbestiinde s. Colonat (nicht erblich). 

U. 

Untheilbarkeit der Bauergtiter s. Bauergüter. 

V. 

Verlag, Verlagsrecht s. Handelsrecht. 

Viehverstellnng (Viehpacht, bail a cheptel). 

Vogteidingsgüter s. Bauergüter. 

Vorfluth. 

Vorjagd s. Jagdrecht Ki VI, 3. F. d. 

W. 

Waldgenossenschaften 8. Particularrechte (Preussen). 

[Die betreffende Genossenschaft der älteren Zeit s. oben unter Mark- 
genossenschaft.] 

Waldservituten. 

Wappenrecht s. Adel. 

Wassergenossenschaften (Drainagegenossenschaften). 

Wasserregal incl. Schleussen- und Flössrecht. 

Wegegerechtigkeiten. Triftgerechtigkeit ct. 

Weidegerechtigkeiten. Hude. Koppelhude (jus compascnlationis) ct. 

Wiesengenossenschaften s. Wassergenossenschaften. 

Wildban s. Jagdregal. 

Wildschaden. 



Zehnten. 

Zünfte und Innungen. 

Kk. 
Handels-, Wechsel- und See recht. 
I. Handelsrecht. 

1. Quellen (incl. der particularrechtlich-deutschen). 

2. Geschichte nebst der älteren handelsrechtlichen Literatur. 

299 

13* 



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- 192 — 

(incl. der Geschichte des particnlär. deutsch. Handelsrechts 
und seiner Literatur) sowie Bibliographie. 

3. Das Deutsche Handelsrecht auf Grundlage des Allgemeinen 
Deutschen Handelsgesetzbuchs systematisch bearbeitet. 

4. Sammlungen gerichtlicher Entscheidungen in Handelssachen, 
sowie Sammlungen handelsrechtlicher Fälle (incl. auf das 
frühere particulare deutsche Handelsrecht bezttgl. Entschei- 
dungen). 

5. Zeitschriften. 

II. Wechselrecht. 

1. Quellen (incl. der particularrechtlich-deutschen). 

2. Geschichte und ältere (auch partieularrechtlich-deutsche) Lite- 
ratur nebst Bibliographie. 

a. Geschichte des Wechselrechts. 

b. Aeltere Literatur (incl. der älteren particularrechtlich- 
deutschen) nebst Bibliographie. 

3. Bearbeitung des Wechselrechts auf der Grundlage der All- 
gemeinen Deutschen Wechselordnung. 

4. Sammlungen von gerichtlichen Entscheidungen in Wechsel- 
sachen und wcchselrechtlichen Fällen. 

5. Zeitschriften. 

IH. Seerecht. 

[Das sg. internationale Seerecht s. im Völkerrecht Kt.] 

1. Quellen. 

(incl. der particularrechtlich-deutschen und der ausländischen 
älteren, soweit sie in die Zeit vor dem Anfang des XVI II. 
Jahrh. fallen. Die älteren Seerechtsquellen aus der Zeit 
vor dem Anfang des XVUI. Jahrh. sind nach der Zeit ihrer 
Entstehung und nicht nach dem Datum des Erscheinens 
im Druck geordnet.) 

2. Aeltere Literatur (incl. der das particulare deutsche Seerecht 
betreffenden) nebst Bibliographie, sowie Geschichte des Seerechts. 

3. Bearbeitung des Seerechts auf der Grundlage resp. mit be- 
sonderer Berücksichtigung des im Allgem. 1). H.-G.-B. ent- 
haltenen Seerechts (incl. des sg. Europäisch. Seerechts). 

4. Sammlungen gerichtlicher Entscheidungen und Kechtsfölle das 
Seerecht betreffend. 

5. Zeitschriften. 

IV. Monographien zum Handels-, Wechsel- und Seerecht nach Materiell 
alphabetisch geordnet. 

A. 
Abschluss der Handelsgeschäfte. 
Accept s. Annahme. 

300 



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— 193 — 

Actiengesellschaften. 

Amortisation (Mortificatio!)) abhanden gekommener Wechsel s. Civil- 

process, Aufgebotsverfahren. 
Annahme des Wechsels (Acceptation , Accept). (Ehrenannahmo s. 

Intervention.) 
Anweisungen, Kaufmännische. 
Aval s. Wechselbürgschaft. 

B. 

Begriff des Wechsels s. Wechsel. 

Beweiskraft der Ilandelsbttcher. 

Bodmerei (Bodmereivertrag). 

Börsengeschäfte. 

Buchhandel, Rechtsverhältnisse desselben. 

1. Im Allgemeinen. 

2. Verlags vertrag (Verlagsrecht). 

3. Sortimentsgeschäft (Commissionsbuchhandel). 

C. 

Cassageschäft s. Lieferungsgeschäfte. 
Commanditgesellschaft s. Handelsgesellschaft. 

Commissionsgeschäft (buchhändlerisches s. oben Buchhandel ad 3). 
Connossement (Besitzübergabc durch Ucbergabc des Connossements). 
Contocurrent (Contocurrent- Vertrag). 



Datowechsel s. Wechsel (gezogene). 
Differenzgeschäfte s. Lieferungsgeschäfte. 
Dispache s. Havarie (Havarie grosse). 
Disposition. Stellen zur — . 
Domicilirte Wechsel s. Wechsel. 

E. 

Ehrenannahme s. Intervention. 

Eigene Ordre, Wechsel an — s. Wechsel. 

Eigene (trockene) Wechsel s. Wechsel. 

Eintragung in das Handelsregister s. Handelsregister. 

Eisenbahnen, Recht der. 

Eisenbahnpapiere s. Acticngcscllschaften. 

Erfüllung der Handelsgeschäfte. 



Falsche Wechsel s. Wechsel. 
Firma, Recht der. 
Frachtgeschäft. 

301 



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— 194 — 

A. Handelsrechtliches (im Allgemeinen , wie der Posten nnd 
Eisenbahnen insbesondere). 

B. Seerechtliches. 

G. 

Gezogene Wechsel (Tratte, trassirter Wechsel) s. Wechsel. 
Gildenwesen s. Deutsches Privatrecht Ki, Monographien verbo: Ge- 
nossenschaften. 

H. 

Haftung, beschränkte, des Schuldners nach Handels- und Seerecht. 
Handelsgeschäfte im Allgemeinen. 

1. Im Allgemeinen. 

2. Einzelne Arten: Offene, Commanditgescllschaftcn , stille Ge- 
sellschaften. 

Handelsregister, Eintragung in das — . 

Havarie (Die Schriften zur lex Rhodia de jactu s. aber im Rom. Recht. 

Monographien Ke verbo: Locatio conduetio). 
Heuer s. Schiffmannschaft. 
Heuergeschäft s. Lieferungsgeschäft. 

I. 

Indossament s. Wechsel. 
Intervention im Wechselrecht. 

K. 

Kauf. Der handelsrechtliche. 

(s. im Uebrigen Rom. Recht Kd. sub: enitio venditio). 
Klagcrecht der Wechselgläubiger. 

L. 

Lager- und Lager-Pfandscheine (Warrants). 
Lieferungsgeschäftc. 



Markt -Mess -Wechsel s. Wechsel. 



Nochgeschäft s. Lieferungsgeschäft. 
Nothadresse s. Wechsel (gezogene). 

0. 

Offene Handelsgesellschaft s. Handelsgesellschaft. 

Ordrepapiere im Allgemeinen. 

Ort der Leistung s. Erfüllung der Handelsgeschäfte. 

302 



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— 195 — 

P. 

Pfandrecht, Kaufmännisches und Retentionsrecht. 

— des Commissionärs s. Commissionsgeschäft. 

— der Eisenbahnen s. Eisenbahnen. 

— der Spediteure s. Speditionsvertrag. 

Postanstalten, deren Frachtgeschäft s. Frachtgeschäft. 

[s. im Uebrigcn Deutsches Recht Dogmatik Ki sub verbo: Regal 
rostregal.] 

Prämiengeschäft s. Lieferungsgeschäft. 
Präsentation der Wechsel. 
Protest im Wechselrecht. 



Regrcss im Wcchsclrecht (Mangels Annahme, Mangels Zahlung). 

Retentionsrecht s. Pfandrecht, Kaufmännisches. 

Rhederei. 

Rigor cambialis s. Wechsel (Begriff). 

Ristorno s. Seeversicherung. 



Schiffer, Rechtsverhältnisse der. 

Schiffsgläubiger, Rechte der. 

Schiffsmannschaft, Rechte der — (Heuer). 

Schluss auf fest und offen s. Lieferungsgeschäft. 

Scontration. 

Seeprotest (Verklarung) s. Havarie. 

Seeschäden s. Havarie. 

Seeversicherung (Ristorno). 

Speditionsgeschäfte. 

Speditionsvertrag. 

Stellgeschäft s. Lieferungsgeschäft. 

T. 

Telegramme, Abschluss der Handelsgeschäfte durch — . s. Abschlnss 

der Handelsgeschäfte. 
Trassirt eigene Wechsel ) ,, T , , 
Tratte j s ' Wechsel. 

Trockene (eigene) Wechsel s. Wechsel. 

V. 

Verjährung der Wechselklage. 
Verklarung s. Havarie. 

W. 

Wechsel. 

I. Begriff (hier auch die Schriften über Wcchsclcopien, Wechsel- 

303 



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— 196 — 

duplicate, falsche Wechsel, sowie über Wechsel fälügkeit, 

Wechsel strenge : rigor cambialis ct.) 
2. Arten der Wechsel (gezogene, trassirte — eigene oder trockene, 

trassirt-eigene-domicilirte Wechsel ct.) 
Wechselbürgschaft (Aval). 
Wechsclcopien ) ___ , _ 
Wechsclduplicatc j s * Wechsel. 
Wechselprotest s. Protest, 

Wechsel Verjährung s. Verjährung der Wechsel klage. 
Wechselzahlung s. Zahlung im Wechsel recht. 

Z. 

Zahlung bei kaufmännischen Geschäften. 

Zahlung im Wechsel recht (Ehrenzahlung s. aber unter Intervention). 

KL 
Lehnrecht. 

I. Quellen. 

1. Sammlungen von Lehnrechtsquellen. 

2. Libri feudorum. 

a. Texte. 

b. Commentarc. 

c. Schriften zur Kunde und Kritik der lib. feudor. und zur 
Geschichte ihrer Reccption in Deutschland. 

3. Die Deutschen Lehnrechtsbücher s. Deutsche Rechtsgesch. : 
Quellen Kg. 

4. Die particularrechtlichen Lehnrechtsquellen. 

5. Geschichte des Lehnswesens. 

IL Dogmatische Bearbeitung des Lehnrechts. 
A. Des gemeinen Lehnrechts. 

a. Wörterbücher und Repertorien. 

b. Sammlungen gerichtlicher Entscheidungen sowie Sammlungen 
von Consilia, Kesponsa und Gutachten sowie einzelne Con- 
silia ct. 

c. Controversen und Antinomien, deren Vereinigung. 

d. Systeme und Lehrbücher (Handbücher ct.) über das ganze 
Lehnrecht resp. über einzelne grössere Abschnitte. 

e. Sammlungen von Abhandlungen mehrerer oder einzelner 
Autoren, sowie einzelne Abhandlungen gemischten Inhalts. 
a. Observationes. 

J. Disputationes, dissertationes, exercitiones. 
/. Conclusiones, quaestiones. 

ö. Abhandlungen mit verschiedenen Titeln (traetatus, hy- 
pomnemata, opuscula ct.). 
3ö4 



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— 197 — 

f. Monographien zum geraeinen Lehnrecht nach Materien al- 
phabetisch geordnet. 



Afterlehen. 

Agnaten — ihr Recht bei der Veräusserung der Lehen s. Veräusserung, 

bei Verschuldung s. Lehnsschulden, — ihr, Recht auf die 

Lchnsfolge s. Lehnsfolge. 
Alimentationspflicht im Lehnrecht s. Lehnsschulden (gesetzliche). 
Allod, Sonderung desselben vom Lehn. 
Allodification. 
Angefälle ) 
Anwartschaft | 8 - Lehnsanwartsclraft. 

Appropriation (Beendigung des Lehnsverhältuisses durch Aufhebung 

der Rechte des Lehnsherrn). 
Ascendentensuccession s. Lehnsfolge. 
Auftragung der Lehen (oblatio feudi) s. Investitur. 
Avita feuda s. Lchnsfolge. 

B. 

Beendigung des Lehnsverhältnisses im Allgemeinen. 

(Durch Allodification, Appropriation, Cousolidation insbes. s. Allodifi- 
cation, Appropriatiou, Cousolidation.) 

Begriff des Leims s. die oben aufgeführten Systeme des Lehnrechts. 

Bencficiuni competentiäe s. Lehnsschulden. 

Beneficialwcsen. Ursprung desselben s. oben Geschichte des Lchns- 

wesens. 
Besserungen (Meliorationen) des Lehns. 
Breve testatum s. Investitur. 

C. 

Camcrac et eavenae feudum s. Gegenstände, lehnbare. 

Causac feudales s. Lehnsgerichtsbarkeit. 

Concurs bei Lehen s. Lehnsschulden. 

(Subhastation der Lehen in Folge des Coucurses s. Veräusserung.) 

Consolidation (Beendigung des Lehnsverhältnisses durch Fortfallen der 
Rechte des Vassallen am Lehn. — Apertur oder I leimfall 
des Lehns an den Herrn. In Folge von Felonie insbes. 
s. Felonie). 

D. 

Datio feudi s. Investitur. 

Dcbita feudalia s. Lchnsschulden. 

Dcteriorationcn s. Verschlimmerungen des Lehns. 

Dominium directum s. Lehnsherr. 

Dominium utile s. Vassall. 

Dotationspflicht s. Lehnsschuldcn. 

305 



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— 198 — 

E. 

Erbfol gerecht und Erbfolgeordnung. 
Erblehen s. Lehnsfolge. 
Erbverträge bei Lehen s. Veräusscrung. 
Erneuerung s. Lehnserneuerung. 
Errichtung des Lehns im Allgemeinen. 

(Insbes. durch Investitur s. Investitur.) 
Ersitzung des Lehns s. Verjährung. 
Eventualbelehnung. 

1. Geschichte (Gedinge, benanntes, unbenanntes sg. Irrlehn). 

2. Dogmatik. 

Exspcctiva feudal is s. Lchnsan wartschaft. 

F. 

Felonie (Gcwcdde, Lehnemcndc. Consolidation in Folge von Felonie). 

Feminca feuda s. Weiberlchn. 

Fcuda extra curtem s. Lehnsherr (Rechte desselben im Allgemeinen). 

Lehnshoheit, Lehnsherr 1 ichkeit. 
Feuda avita, hereditaria s. Lchnsfolge. 
Fcudum fiduciarium s. Lehn, Arten. 
Früchte des Lehns. 

G. 

Gedinge (benanntes, unbenanntes) s. Eventualbelehnung (Geschichte). 

Gegenstände, lehnbare. 

Geldlehn s. das vorige Stichwort. 

Gemeinschaft s. Gcsammte Hand. 

Gerichtsbarkeit, Lehnshorrlichc s. Lehnsgerichtsbarkeit. 

Gcsammte Hand (incl. Gemeinschaft überhaupt) nach Lchnrecht. 

Gcwedde s. Felonie. 

Gradualsy stem s. Lchnsfolge. 

H. 

Handlohn (laudemium) s. Investitur. 

Ilcimfall. Recht des Lehnsherrn auf den — s. Consolidation. 



I. 

Improprictät bei Lehen (insbes. in Hinsicht der Veräusserung und Ver- 
schuldung). 
Indult s. Lchnserneuernng. 
Investitur. 

1. Im Allgemeinen. 

2. Einzelheiten (Lehnscontract — datio, oblatio feudi, breve tc- 
statum: Lehnwaarc (laudemium) ct. ct.). 

306 



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— 199 — 

Irrlelin s. Eventualbelehnung (Geschiebte). 
Ius curiac feudal is s. Lehnsgerichtsbarkeit. 



K. 

Kammer- und Kellerlehen s. Gegenstände, lchnbare. 
Klepperlehn s. Lehn, Arten. 

L. 

Laudcmium s. Investitur. 

Legitimation durch nachfolgende Ehe in ihrem Einfluss auf die Lehns- 
folge s. Lchnsfolge. 
Lehn. 

t. Im Allgemeinen s. die Systeme des Lehnrechts oben. 

2. Einzelne Arten (feuda fiduciaria, Kleppcrlehn ct.). 

[Erb- und Erb-Mannlehn s. jedoch unter Lehnsfolge. Weiberlehn 
unter diesem Stichwort] 

Lchnsanwartschaft. 

1. Geschichte s. Eventualbelehnung. 

2. Dogmatik. 

Lehnsauftragung (oblatio feudi) s. Investitur. 

Lehnbare Gegenstände s. Gegenstände. 

Lehnbrief s. Investitur. 

Lehnconcurs s. Lehnsschulden. Vcräusserung (Subhastation) der Lehen 

s. Veräusserung. 
Lehncontract s. Investitur. 
Lehndienst s. Lehnsherr. 
Lehndinumeramente s. Investitur. 
Lehnemende s. Felonie. 
Lehnerbfolgerecht s. Erbfol gerecht. 
Lehnerneuerung (Muthung-Indult). 
Lehnsföhigkeit, Lehnsunfähigkeit (absolute-relativc). 
Lehnsfehler s. Felonie. 
Lehnsfolge. 

1. Im Allgemeinen — Successio ex pacto et Providentia majorum. 

2. Lehnsfolgefähigkeit (Einfluss der Legitimation der nachfolgen- 
den Ehe auf diese ct.). 

3. Lehnsfolgerecht s. Erbfolgerecht. 

4. Lehnsfolgeordnung. 

a. Im Allgemeinen (Gradual-, Lineal-, Lineal-Gradualsystem). 

b. Feuda avita, altväterliche Stammlehen. 

c. Ascendentenfolge. 

d. Lehnsfolge der Seitenverwandten in feud. avita. 

e. Feuda hereditaria (Erblehen, feud. her. mera et mixta). 
Lehnsfolgeordnung 1 T , 

Lehnsfolgerecht / s ' Lehnsfolge. 

307 



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— 200 — 

Lehnsfrüchte s. Früchte. 
Lehnsgerichtsbarkeit (jus curiae feudalis ct.). 

1. Im Allgemeinen. 2. Lchnsprocess insbes. 
Lehnsherr, Rechte desselben. 

1. Lehnsherrlichkeit im Allgemeinen und im Gegensatz zur 'Lehns- 
hoheit. (Feuda extra curtem). 

2. Rechte des Lehnsherrn gegen die Person des Vassallen. 

3. Rechte des Lehnsherrn gegenüber dem Lehngut (Obereigen- 
thum — dominium directum). 

Lehnsherrlichkeit (Lehnsherrschaft), Lchnshoheit. (Feuda extra curtem 

s. Lehnsherr, Rechte desselben im Allgemeinen.) 
Lehnshofrecht s. Lehnsgerichtsbarkeit. 
Lchnsindult s. Lehnserneuerung. 
Lehnsmann s. Vassall. 
Lehnspersonen im Allgemeinen. 

Lchnsprotection s. Vassall (Rechte desselben gegen den Herrn). 
Lehn8protocoll s. Investitur. 
Lchnsquantum. 
Lehnsretract. 

Lehnsreverenz s. Lehnsherr (dessen Anspruch auf Lehnsdienste). 
Lehnsreverse s. Investitur. 
Lehnssachen s. Lchnsgerichtsbarkeit. 
Lehnsschein s. Investitur. 
Lchnsschulden (Beneficium competentiae , Lehnsconcurs. Verschiedene 

Arten: Alimcntations- , Dotationspflicht. Versio in rem, 

consentirte ct. Lehnsschuldcn). 
Lchnsspecification s. Investitur. 
Lehnsstamm. 
Lchnstaxe s. Investitur. 
Lehnsträger s. Prövassallagium. 
Lehnstreue im Allgemeinen 

(insbesondere gegen den Lehnsherrn s. Lehnsherr. 
„ „ Vassallen s. Vassall.) 
Lchnsunfahigkeit s. Lehnsfähigkeit, 
Lehnsveräusserung s. Veräusserung. 
Lehnsvcrhältniss, dessen Beendigung s. Beendigung. 
Lchnsvormundschaft. (cf. aber hierzu auch unter Prövassallagium.) 
Lchnung s. Investitur. 

Lehnwaare (Laudemium) im Lehnrecht s. Investitur. 
Letztwilligc Verfügung s. Veräusserung. 
Lineal-, Lineal-Gradualsystem s. Lehnsfolgc. 
Litterae reversales s. Investitur. 



Manus communis s. Gcsammtc Hand. 
Meliorationen s. Besserungen. 

308 



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— 201 — 

Mitbelehnung (cf. aber hierzu auch Gesammte Hand) 
Muthung s. Lehnserneuerung. 



N. 



Nntzeigenthum s. Vassall. 



Obereigenthum s. Lehnsherr. 
Oblatio feudi s. Investitur. 



P. 



Pertinentiae feudi s. Gegenstände, lehnbare. 
Pfandlehn s. Gegenstände, lehnbare. 
Prodominium. 
Prova8sallagium (Lehnsträger). 

R. 

Refutatio feudi s. Consolidation. 

Reichslehne, Reichslehns- Verfassung s. Deutsches Recht, Geschichte Kh. 

Rentenlehn I 

Res in feudum dari solitae 1 s ' Gegenstände, lehnbare. 

Retract s. Lehnsretract. 
Reversgelder. 



Schulden s. Lehnsschnlden. 

Sonderung des Lehns vom Allod s. Allod. 

Sonnenlehn s. Allod. 

Stammlehn s. Lehnsfolge. 

Subhastation des Lehns s. Veräusscrung. 

Snecessio ex pacto et Providentia majorum s. Lehnsfolge. 

T. 

Tausch der Lehen s. Veräusscrung. 
Theilung der Lehen. 
Thronlehen. 

V. 

Vassall en. 

1. Rechte gegen den Lehnsherrn. 

2. Rechte am Lehngut (Dom. utile — Nutzeigenthum, Befngniss 
zur processual. Vertretung des Gutes). 

Veränderung der Lehen. 

Verjährung (Entstehung und Aufhebung der Lehen durch — ). 

Verschlimmerungen (Deteriorationen) des Lehns. 

309 



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Weiberlehen (feud. fcminea). 



202 — 
W. 



B. Dogmatische Bearbeitung des parti ciliaren Lehnrechts alphabetisch 
nach den einzelnen deutschen Ländern geordnet. 
Baden. 
Bayern. 
Braunschweig. 
Mecklenburg. 
OesteiTeich. 
Preussen. 

1. Gemeines Preuss. Lehnrecht. 

2. Provinzial-Lehnrechte. 

a. Der sechs älteren östlichen Provinzen. 

b. Westphalens und der Rheinprovinz. 

c. Der 1866 erworbenen Provinzen: Hannover, Schleswig- 
Holstein, Hessen-Nassau. 

Sachsen, Königreich (Kurfürstenthum). 

Km. 
Deutsche Particularrechte. 
I. Preussen. 

1. Gemeines Preussisches Privatrecht auf der Grundlage des All- 
gemeinen Preussischen Landrechts und der sonstigen allge- 
meinen Preuss. Landesgesetzgebung. 

A. Systematische Bearbeitung des ganzen Preuss. Privatrecht«. 

a. Bibliographie. 

b. Zeitschriften. 

c. Schriften zur Preuss. Gesetzgebung und Rechtsverfass- 
ung überhaupt. 

d. Abhandlungen mehrerer oder einzelner Verfasser zum 
Preuss. Recht vermischten Inhalts. 

e. Systematische Bearbeitung des im Allgemeinen Landrecht 
enthaltenen Privatrechts. 

B. Systematische Bearbeitung einzeln. Theile rcsp. einzeln. 
Lehren des Preuss. Privatrechts. 

a. Schriften über den allgemeinen Theil resp. über einzelne 

dahin gehörende Lehren. 

a. Zur Lehre von den Rechtsquellen (insbes. zu der 
von den Gesetzen, deren zeitlicher und örtlicher 
Herrschaft ct.). 

ß. Schriften zur Lehre von den Rechten in subjectiver 
Hinsicht im Allgemeinen, deren Eintheilung, Entste- 
hung, Kndigung — insbes. durch Rechtsgeschäfte. 

310 



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— 203 — 

(Die erwerbende Verjährung s. aber unter Eigcntbums- 
erwerb unten B. b. y. III.). 

y. Schriften zur Lehre vom Schutz der Rechte (sog. 
materielles Actionenrecht). 

rf. Schriften zur Lehre von den Personen (physischen 
und juristischen) incl. der Schriften zur Lehre vom 
sg. Autorrecht (geistigen Eigenthum). 

I. Von physischen Personen. 

1. Im Allgemeinen (Freiheit, Leben, Tod, Alter, 
Geschlecht, Domicil ct.). 

2. Das Autorrecht (Urheberrecht, sg. geistiges 
Eigenthum) insbesondere. (Das sg. Pressrecht 
s. unter Strafrecht.) 

II. Von juristischen Personen. 

b. Schriften zum Sachenrecht (einschliesslich der sg. Special- 
rechte: Berg-, Fischerei-, Forst-, Jagd-, Wasser- u. Land- 
wirthschaftsrecht). 

a. Vom Sachenrecht überhaupt (Arten und Eintheilung 
der Sachen, bewegliche — unbewegliche — öffent- 
liche, Domänen ct.). 
ß. Besitz, 
y. Eigenthum. 

I. Im Allgemeinen. Eintheilung des Eigenthums in 
Ober-, Unter- und Miteigenthum. Eigenthum von 
Corporationen (Gemeindegüter). Bewegliches, un- 
bewegliches Eigenthum. 

Anmerkung. Das geistige Eigenthum s. oben B. a. 6. I. 2. Das 
(irnndbuchrecht im Allgemeinen s. unten beim Pfandrecht. Das Eigenthum 
an Faniilienfidüicommissgütern s. unten im Familienrecht. 

II. Eigenthumsbeschränkungen soweit sie auf Gesetzen 
beruhen (Bau- und Nachbarrecht). 

III. Eigenthumserwerb (incl. der Lehre von der er- 
werbenden Verjährung). 

IV. Aufhebung des Eigenthums (insbes. durch Enteig- 
nung — Expropriation). 

V. Schutz des Eigenthums (Rei vindicatio ct.). 
rf. Servituten. 
e. Pfandrecht insbes. Hypothekeiirecht (incl. der Schriften 

über Grundbuchrecht überhaupt). 
£. Special-Sachenrechte. 

I. Bergrecht. 
II. Forst-, Jagd- auch Fischereirecht. 

III. Wasserrecht. 

IV. Landwirthschaftsrecht. 

c. Schriften zum Forderungsrecht (Obligationenrecht), 
a. Zum Forderungsrecht überhaupt. 

311 



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— 204 — 

ß. Zum allgemeinen Theil des Forderungsrechts. 
y. Zum speciellen Theil des Forderungsrechts. 

L Kauf. 

II. Miethe und Pacht. 

III. Verträge über Handlungen incl. der Dienstmiethe 
(loc. cond. operarum) und der Werk verdingung 
(loc. cond. operis). 

[Den Gesindevertrag s. unten im Faniilienrecht.] 

IV. Mandat (Vollmachtsauftrag). 

V. Negotiorum gestio und versio in rem (nützliche 
Verwendung). 

VI. Condictionen. 
VU. Societas. 
VIII. Forderungen aus Delicten (unerlaubten Handlungen). 

d. Schriften zum Familienrecht (incl. der »Schriften über 
Familienfideicommisse und Gesinderecht). 

a. Zum Familienrecht überhaupt. 

ß. Eheliches Güterrecht. [Das formelle Eherecht s. im 

Kirchenrecht.] 
y. Aelterliches und Kinderrecht, 
rf. Vormundschaftsrecht. 

f. Familienstiftungen und Familienfideicommisse. 
£. Gesinderecht. 

e. Schriften zum Erbrecht. 

a. Zum Erbrecht überhaupt. 
ß. Zum Intestaterbrecht. 
/. Zum testamentarischen Erbrecht, 
d. Zur Lehre von den Vermächtnissen, 
f. Zum Pflichttheil siecht. 
2. Die Bearbeitung des Inhalts der Preussischen Provinzialrechte. 

[cf. hierzu die Ausgaben und Commentare der Quellen der Preuss. 
Provinzialrechte Kg.J 

a. Bearbeitung des Inhalts mehrerer Provinzialrechte. 

b. Von Ost- und Westpreussen. 

c. Von Brandenburg incl. Altmark und Niederlausitz. 

d. Von Pommern. 

e. Von Sachsen (incl. solcher Schriften, welche den Rechts- 
zustand der Provinz während des Bestehens des König- 
reichs Westphalen 1806 — 1813 betreffen). Die Schriften 
zum Altmärkischen Provinzialrecht s. bei Brandenburg. 

f. Von Schlesien incl. des zu Preussen gekommenen Theil s 
der Oberlausitz. 

g. Von Posen. 

h. Von Westphalen. 

a. Schriften zum westphäl. Provinzialrecht überhaupt. 

312 



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— 205 — 

ß. Schriften zu einzelnen Gebieten resp. Lehren des west- 
phäl. Provinzialrechts. 
i. Von der Rheinprovinz. 

«. Schriften betreffend das Rheinisch-Französische Recht in 
den Landestheil en des linken Rheinufers, [cf. hierzu 
die systematische Bearbeitung des Französisch. Civil- 
rechts unter: Auswärtiges Recht.] 
ß. Schriften das Provinzialrecht des rechten Rheinufers be- 
treffend einschliesslich der Schriften über das filtere vor 
Einführung der französ. Gesetzgebung auch auf dem 
linken Rheinufer in Geltung gewesene Recht, 
k. Von Hohenzollern. 
1. Von Hannover. 

a. Im Allgemeinen einschliesslich der Schriften , die sich 
auf die während der Fremdherrschaft 1806 — 1813 be- 
stehende französ. resp. kgl. westphäl. Gesetzgebung be- 
ziehen. 
ß. Auf einzelne Landestheile bezügliche Schriften. 

I. Lüneburg (Braunschweig - Lüneburg) betreffend, [cf. 
hierzu die unten bei Braunschweig angeführten 
Schriften.] IL Hildesheim. III. Osnabrück. IV. 
Calenberg. V. Celle (Zelle). VI. Das llerzogthum 
Bremen und Verden. VII. Münden (Stadt). VIII. 
Ostfriesland, 
m. Von Schleswig-Holstein-Lauenburg. 

a. Im Allgemeinen, ß. Einzelne Theile der Provinz, 
n. Von Hessen-Nassau-Frankfurt a. M. 

a. Hessen (Kurhessen), ß. Nassau. /. Frankfurt a. M. 
II. Die übrigen deutschen Länder. 

Anmerkung. Von Oesterreich gehören hierher jedoch nur die deut- 
schen, ehemals zum Deutschen Bunde gehörigen Provinzen. Im Uebrigen 
s. Auswärtiges Recht. 

Altenburg s. unten Sachsen und zwar Sachs. Herzog- 
tümer. 
Anhalt. 

Baden, [cf. hierzu Französ. Recht unter Auswärt. Recht.] 
Bayern. 

1. Schriften das Bayr. Recht im ganzen Gebiets- 
umfange von Bayern resp. in grösseren Gebiets- 
teilen betreffend mit Quellen von gemeinrecht- 
licher Bedeutung. 

a. Das Bayrische Civilrecht überhaupt. 

b. Einzelne Materien. 

2. Schriften einzelner Landestheile , sowie bayr. 
Provinzialrechte und Statutarrechte betreffend. 

313 
Beiheft 3. 14 



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— 206 — 

a. Mehrere Landestheile resp. deren Povinzial- 
rechte. 

b. Oberpfalz. 

c. Rheinbayern (Pfalzbayern). 

Anmerkung. Rheinbayr. Recht gehört hierher nur insoweit, als sich dort 
abgesehen vom gemein, französ. Recht particularrechtliche Quellen vorfinden. 

d. Fränkische Landestheile nebst Anspaeh- 
Bayreuth, Nürnberg, Bamberg, Würzburg, 
Aschaffenburg, Schweinfnrt ct. 

e. Altbayern mit München, Ingolstadt ct. 
Braunschweig. [cf. hierzu die bei Hannover an- 
geführten Schriften.] 

Bremen. 

Coburg s. unten Sachsen (Sachs. Herzogtümer). 

Elsass und Lothringen. 

Gotha s. unten Sachsen (Sachs. Herzogtümer). 

Hamburg. 

Hessen (Grossherzogthum). 

Lippe. 

Lübeck. 

a. Das Recht im Allgemeinen incl.der Geschichte 
u. Literärgeschichte. 

b. Einzelne Lehren. 
Mecklenburg. 

a. Das Recht im Allgemeinen. 

b. Einzelne Lehren. 
Oesterreich. 

1. Gemeines Oesterreichisches Recht. 

a. Das gemeine Österreich. Privatrecht überhaupt. 
a. Zeitschriften und Bibliographie. 

ß. Lehrbücher (Handbücher, Systeme) des 

Oesterreichischen gemeinen Privatrechts. 
/. Monographien zu einzelnen Lehren des 
gemein. Oesterreich. Privatrechts. 
I. Zum allgemeinen Theil. 
IL Zum Sachenrecht incl. der sg. Special- 
rechte : Landwirthschafts-, Forst-, Jagd-, 
Fischerei-, Wasser-, Bergrecht ct. 

III. Zum Obligationenrecht. 

IV. Zum Familienrecht. 
V. Zum Erbrecht. 

b. Die Oesterreichischen Provinzialrechte. 
Oldenburg. 

Reuss, ältere und jüngere Linie. 
Sachsen. 

A. Die Sächsischen Länder im Allgemeinen. 
314 



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— 207 — 

B. Königreich Sachsen (Kursachsen). 

I. Das Kgl. Sächsische Recht überhaupt und 

seine Geschichte. 
II. Monographien zu einzelnen Lehren des Kgl. 
Sachs. Privatrechts. 

0. Die Sächsisch-Thüringischen Herzogtümer 
Altenburg. Gotha nebst Coburg. Meiningen 

und Hildburghausen. Weimar. 
Schwarzburg (Rudolstadt und Sondershausen). 
Würtemberg. 

1. Das Recht im Allgemeinen incl. Geschichte 
und Bibliographie. 

2. Monographien zu einzelnen Gebieten und Lehren 
des Würtemberg. Rechts. 

Kn. 

Deutsches Reichs-Civil -Gesetzbuch. 

Anmerkung. Hierher sind künftig die systematischen Bearbeitungen 
des Inhalts des Reichs-Civil-Gesetzbuches resp. einzelner Theile desselben, 
z. B. Sachenrecht, Obligationenrecht ct. zu stellen, während die eigentlichen 
Monographien, je nachdem sie auf römischer oder deutscher Grundlage be- 
ruhen, auch nach dem Erscheinen des Reichs-Civil-Gesetzbuches unter die 
Monographien des Römischen und des Deutschen Rechts untergebracht wer- 
den könnten. 

ho. 

Civilprocess. 
I. Quellen. 

1. Sammlungen. 

2. Römisches Recht s. Kb. 

3. Canonisches Recht s. Kirchenrecht. 

4. Aelteres Deutsches Recht s. Deutsche Rechtsgesch. Kg. 

5. Sebastian Brandt's Richterlicher Klagspiegel. 

6. Kaiserliche und Reichsgerichtsordnungen aus der Zeit vor 1806. 

a. Der älteren kaiserl. Hof- resp. Landgerichte. 

b. Die Reichs-Kammer-Gerichts-Ordnungen nud andere auf das 
Reichs-Kammergericht bezügliche Quellen. 

a. Die Texte. 

ß. Commentare und Tabellen. 

c. Die Reicli8hofrathsordnungen. 

7. Die Civilprocessgesetzgebung der einzelnen deutscheu Länder, 
a. Preussen. 

a. Gemeines preuss.* Civilrecht. 

I. Quellen aus der Zeit vor Publikation der Allgemeinen 
Gerichtsordnung von 1793. 

315 

14* 



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— 208 — 

II. Die Allgemeine Gerichtsordnung von 1793 nebst den 
sie ergänzenden und abändernden Gesetzen und den 
dazu verfassten Commentaren, auch den auf die Re- 
vision der bürgerlichen Processordnung bezüglichen 
Entwürfen. 
III. Die auf die Ein- und Ausführung der Deutschen 
Reichsjustizgesetze in Preussen abzielenden Preuss. 
Gesetze und Verfügungen und die durch die Reichs- 
gesetzgebung der Landesgesetzgebung überlassenen 
Preuss. Gesetze ct. 
ß. Provinzielles Processrecht. [Die Provinzen geordnet wie 
oben.] 

b. Die übrigen deutschen Länder. [Alphabetisch geordnet. 
Hier auch die Processgesetzgebung der Deutsch-Oesterreich. 
Länder.] 

c. Sammlungen particularrechtlicher Civilprocessgesetze. 

8. Die Civilprocessgesetzgebung des heutigen Reichs einschliesslich 
des Gerichtsverfassungsgesetzes, der Konkurs- und Rechts- 
anwaltsordnung und der Gebührenordnung nebst den voran- 
gegangenen Entwürfen, Commentaren ct. 
IL Geschichte. 

1. Der römische Civilprocess. 

A. Im Allgemeinen. 

B. Schriften einzelne Perioden sowie einzelne Gebiete resp. 
Materien des römischen Civilprocesses betreffend. 

2. Der germanische und deutsche Civilprocess (Gerichtsverfassung 
und Verfahren) bis zur Einsetzung des Reichs-Kammergerichts. 

A. Im Allgemeinen. 

B. Schriften, die sich auf einzelne Perioden, einzelne Gebiete 
resp. einzelne Materien des germanischen resp. altdeutschen 
Processes beziehen. [Die Schriften zur Geschichte der 
Velimgerichte s. im Strafprocess.] 

15. Der gemeine Civilprocess. 

A. Bibliographie. 

B. Geschichte des röm.-kanon. Processes und seiner Reception 
in Deutschland. 

C. Systematische Darstellungen. 

a. Die Schriften der Italicnischen resp. Französischen 
Processualisten des Mittelalters resp. des 16 — 17. Jh. 

b. Die Schriften der Deutschen Processualisten. 

«. Darstellung des gemeinen Civilprocesses überhaupt. 

jß. Darstellung des Processes vor den Reichsgerichten 
des älteren deutschen Reichs (Reichskammergericht ct.) 
nebst den hierauf bezüglichen Abhandlungen (Obser- 
vationen ct.) einzelne Materien resp. Theile des 
316 



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— 209 — 

dortigen Verfahrens oder der Gerichtsverfassung der 
Reichsgerichte betreffend. 

D. Zeitschriften. 

E. Abhandlungen vermischten Inhalts nebst Sammlungen und 
Bearbeitungen von Rechtsfällen für die Process-Praxis. 

F. Monographien. 

a. Die Gerichtsverfassung betreffend. 
a. Gerichtsbarkeit im Allgemeinen. 

I. Jurisdictio und imperium überhaupt. 
II. Jurisdictio ordinaria im Gegensatz und mit Berück- 
sichtigung der quasi ordinaria, mandata und delegata. 

III. Cabinetjustiz (Processus informativus). 

IV. Veräusserung (Verleihung, Verpachtung) der Ge- 
richtsbarkeit, Patrimonialgerichtsbarkeit. 

ß. Die Gerichte. 
I. Ueberhaupt. 

II. Die Reichsgerichte (Reichskammergericht, Reichs- 
hofrath, Kaiserl. Hofgericht zn Rotweil ct.). 
Anhang : Schriften betreff, den Inhalt der privilegia 
de non appellando ct. der Gerichtsbar- 
keit des K. Kammergerichts gegenüber. 

III. Die Jnristenfacultäten und die Actenversendung. 

IV. Austrägal- und Schiedsgerichte. 

y. Der Richter. Seine Rechte und Pflichten. Seine 
Eigenschaften. 

b. Sonstige allgemeine processualische Materien. 

a. Gerichtsstand (im Allgemeinen, wie die einzelnen 

Arten desselben). 
ß. Die Rechtsbeistände der Parteien. 
y. Processkosten. 

c. Der ordentliche Proccss. 

a. Allgemeines. Schriftliches, mündliches und öffentliches 

Verfahren. 
ß. Erstes Verfahren. 

I. Klage. 
II. Litis contestatio. 

III. Einreden. 

IV. Widerklage. 

V. Schuldhafte Parteihandlung im Proccss und Calum- 

nieneid. 
VI. Ungehorsamsverfahren. 

VII. Mehrheit der Rechtsstreitigkeiten und Mehrheit der 
Parteien — Litis consortium und Litis denunciatio. 
VIII. Richterliche Decrete. 
y. Beweisverfahren. 

317 



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— 210 — 

I. Im Allgemeinen. 

IL Feststellung der Beweislast im Civilprocess und das 

Bewcisurtheil. 
HI. Halber Beweis, Haupt- und Gegenbeweis. 
IV. Die einzelnen Beweismittel. 

1. Geständniss. 2. Zeugen. 3. Sachverständige. 
4. Urkunden. 5. Kid. b*. Gerichtliche Augen- 
scheineinnahme. 7. Sicherung des Beweises 
(Beweis zum ewigen Gcdächtniss). 
6. Referat. 
t. Urthcil. 

C. Execution einschliesslich der Lehre von der cautio 
de non offendendo resp. de nun amplius turbando 
und von Leistung des Manifestationseides, 
/y. Rechtsmittel. 

I. Ueberhaupt resp. mehrere Arten derselben. 
II. Einzelne Rechtsmittel. 

1. Appellation. 

2. Die sonstigen Rechtsmittel insbesondere auch 
die ausserordentlichen (in integrum restitutio ct.). 

d. Der summarische und Concurs-Process. 
a. Ueberhaupt. 
ß. Einzelne Arten (Provocations-, Besitz-, Exccutions-, 

Arrest-Proccss ct.). 
y. Der Concurs-Proccss insbesondere. 
4. Der particularrechtliche Civilprocess. 

A. Prcussen. 

a. Das gemeine preuss. Processrecht. 
a. Im Allgemeinen. 

ß. Einzelheiten (Schriften, welche entweder allein die 
Gerichtsverfassung oder Theilc derselben oder be- 
sondere Arten des Verfahrens und einzelne civil- 
processualische Materien betreffen). 

b. Das preussische provinzielle Processrecht. 

B. Die übrigen deutschen Staaten einschliesslich Ocsterrcich's 
deutscher Provinzen. 

III. Der heutige Deutsche Reichs-Civilproccss auf der Grundlage der 
Deutschen Reichs-Civil-Processordnung und der sie ergänzenden 
sonstigen Reichsjnstizgesetze. 

1. Systematische Darstellungen des ganzen heutigen Deutschen 
Civilproccssrechts. 

2. Zeitschriften. 

3. Schriften gemischten Inhalts. 

4. Monographien. 

A. Gerichtsverfassung incl. der Lehre vom Gerichtsstande. 

316 



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— 211 — 

B. Die Parteien incl. ihrer Processbevollmächtigten und Bei- 
stände (Rechtsanwälte ct.). 

C. Verfahren. 

a. Im Allgemeinen einschliesslich der Lehren von den 
Processkosten und Sicherheitsleistungen (proccssualischen 
Cautionen). 

b. Verfahren in erster Instanz. 
«. Ordentliches Verfahren. 

I. Vor den Landgerichten. 

1. Erstes Verfahren. 

a. Klageerhebung incl. der Wirkungen der 
Rechtshängigkeit (litis contestatio). 

b. Klagebeantwortung, Litis contestatio affir- 
mativa, negativa, Einreden und weitere vor- 
bereitende Schriftsätze. 

c. Mündliche Verhandlung. 

2. Beweisverfahren. 

a. Im Allgemeinen. (Beweis und Glaubhaft- 
machung. Beweispflicht ct.) 

b. Beweismittel. 

«. Geständniss. ß. Augenschein, y. Zeugen. 
[Schriften über Zeugnisszwang s. im Straf- 
process Kq soweit sie sich nicht etwa 
ausschliesslich auf den Civilprocess be- 
ziehen.] d. Sachverständige, e. Urkun- 
den nebst dem Verfahren beim Urkunden- 
beweise (Edition ct.). g. Eid. 

c. Sicherung des Beweises. (Beweis zum ewigen 
Gcdächtniss.) 

3. Urtheil incl. der Lehren vom Thcil- und 
Zwischen-Urtheil (Zwischenstreit) und der Lehre 
von der Rechtskraft des Urtheils nach der R. 
C. P. 0. 

4. Versäumnissverfahren. 

II. Verfahren vor den Amtsgerichten. 

III. Zwangsvollstreckung und Offenbarungseid. 

1. Im Allgemeinen. 

2. Einzelne Arten. 

3. Sicherung der künftigen Zwangsvollstreckung: 
Arrest und einstweilige Verfügungen. 

IV. Rechtsmittel. 

tf. Besondere Arten des Verfahrens. 

I. Vorbereitendes Verfahren in Rechnungssachen, Aus- 
einandersetzungen und ähnlichen Processen. 
II. Urkunden- und Wechselprocess. 
III. Mahnverfahren. (Zahlungsbefehl.) 
319 



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— 212 — 

IV. Verfahren in Ehesachen. 
V. Verfahren in Entmündigungssachen. 
VI. Concursprocess. 

VII. Aufgebots verfahren und schiedsrichterliches Ver- 
fahren. 
Anhang: I. Die freiwillige Gerichtsbarbeit nebst Notariat. 

1. Quellen s. Deutsche Rcchtsgeschichte (Quellen) Kg. 

2. Systematisch-dogmatische Bearbeitung der Lehren von 
der freiwilligen Gerichtsbarkeit u. dem Notariat. 

II. Justiz-Statistik. 

Kp. 

Strafrecht. 

I. Strafrechts Wissenschaft im Allgemeinen. 

1. Bibliographie und Litcrärgeschichtc. 

2. Zeitschriften. 

3. Abhandlungen vermischten Inhalts. 

A. Mehrerer Verfasser. 

B. Einzelner Verfasser. 

4. Casuistik. 

A. Gerichtliche Entscheidungen. 

a. Der Gerichtshöfe. 

b. Der Juristenfacultäten. 

B. Criminal-Rcchtsfalle. 

a. Sammlungen mehrerer Fälle. 

b. Einzelne Criminalfälle. 

a. Ohne Angabe der Namen einzelner bestimmter An- 
geschuldigter. 

ß. Mit Angabc der Namen einzelner resp. mehrerer be- 
stimmter Angeschuldigter, alphabetisch nach diesen 
Namen geordnet. 

C. Consilien, Gutachten, Bedenken, Kesponsen, Decisionen. 
IL Quellen und Geschichte. 

1. Quellen. 

[Die Quellen des rüm. Strafrechts s. bei den Quellen des Rom. Rechts 
Kb, die des kanon. Rechts s. bei den Quellen des Kirchenrechts Kr, 
die des älteren germanischen und deutschen Rechts s. bei den 
Quellen des deutschen Rechts Kg.] 

a. Die peinliche Halsgerichtsordnung Kaiser Karls V. (Caro- 
lina = C. C. C.) von 1532. 
a. Hilfsmittel zur Auslegung der Carolina. 

I. Die Bambergische Halsgerichtsordnung. (Bambergensis.) 
II. Die Brandenburgische Halsgerichtsordnung. (Branden- 

burgensis.) 
III. Die Halsgerichtsordnung füir die Stadt Rudolfzeil. 
320 



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— 213 — 

IV. Ulrich Tenglcrs Laicnspiegel. fcf. hierzu Kg.] 
ß. Ausgaben der Carolina (einschl. der latein. Uebcrsetzung). 
y. Commentare und sonstige Erläutcrungsschriften zur Caro- 
lina, insbesondere auch Schriften zur Entstehungs- 
geschichte derselben. 

b. Die particulären Strafrechte. (Strafgesetzbücher.) 
a. Sammlungen. 

ß. Preussen. 

I. Gemeines preuss. Strafrecht. 

1. Das Strafrecht des A. L. R. (Tbl. II Tit. 20.) 

A. Ausgaben. 

B. Schriften zur Erläuterung und Kritik des Straf- 
rechts des A. L. R. II, 20. 

2. Die Strafgesetzentwürfe aus der Zeit der Jahre 
1820 — 1848. 

3. Das Strafgesetzbuch vom 14. April 1851 nebst 
den dasselbe ergänzenden resp. abändernden Gesetzen 
und den dazu verfassten Commentaren. 

4. Aeltere und neuere Specialgesetze die Regelung 
einzelner strafrechtlicher Materien betreffend ein- 
schliesslich der Press- und Militärgesetzgebung. 

5. Provincielle Strafgesetzgebung. 

A. Der älteren preussischen Provinzen. 

B. Der neueren 1866 mit Preussen vereinigten 
Provinzen. 

y. Die übrigen deutschen Länder alphabetisch geordnet. 

c. Das Strafgesetzbuch für das Deutsche Reich (früher für den 
Norddeutschen Bund) und die übrigen Reichsstrafgesetze. 
«. Das Strafgesetzbuch für das Deutsche Reich (Nordd. 

Bund) nebst den Materialien (Entwürfen ct.). 
ß. Die übrigen Reichsstrafgesetze (einschl. der Reichs- 
Press- und Reichs-Militairstrafgesetzgebung.) 
Geschichte. 

A. Geschichte des Strafrechts bei mehreren Volkern. 

B. „ „ „ „ den Römern. 

a. Im Allgemeinen resp. in einzelnen Perioden d. Rom. R. 
Geschichte. 

b. Einzelschriften, einzelne Gebiete resp. einzelne Materien 
des röm. Strafrechts betreffend. 

C. Geschichte des Kanonischen Strafrechts. 

a. Im Allgemeinen. 

b. Schriften zu einzelnen Materien des Kanonischen Straf- 
rechts (Ketzerei, Zauberei ct. Hexenprocessc s. Straf- 
process.) 

D. Geschichte des älteren Deutschen Strafrechts. 

321 



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— 214 — 

a. Im Allgemeinen resp. einzelne deutsche Stämme und 
Landschaften. 

b. Einzelschriften, einzelne Materien aus der Geschichte 
des älteren deutschen Strafrechts betreffend. 

E. Geschichte des neueren deutschen Strafrechts überhaupt 
einschliesslich der Geschichte des particulären deutschen 
Strafrechts im ganzen Verlaufe seiner Entwickelung. 
III. Systematische (dogmatische) Bearbeitung des Strafrechts. 

1. Schriften über das Wesen des Strafrechts im Allgemeinen 
(über die Strafrechtstheorien ct.). 

2. Lehr- und Handbücher ct. des Strafrechts. 

Ji. Des gemeinen insbesondere des älteren und neueren ge- 
meinen deutschen Strafrechts. 

B. Des neueren deutschen gemeinen Strafrechts auf Grundlage 
des Beichsstrafgesetzbuchs von 1871 (resp. des Strafgesetz- 
buchs für den Nordd. Bund) uud der dasselbe ergänzenden 
Rcichsstrafgesetzen. 

a. Im Allgemeinen. 

b. Schriften über Press- und Militair-Strafrecht resp. über 
andere Zweige der sg. Special Strafgesetzgebung. 

C. Des particulären Deutschen Strafrechts. 

a. Preussen. 

«. Gemeines Preuss. Strafrecht incl. der Bearbeitung des 
Strafrechts (Press- und Militärstrafrecht). 

ß. Provinzielles Preuss. Strafrecht. 
I. Die älteren Provinzen betreff. 
II. Die neueren 1866 erworbenen Provinzen betreff. 

b. Die übrigen deutschen Länder incl. Oestcrreich (alpha- 
betisch geordnet). 

3. Monographien. 

A. Zum Allgemeinen Theile des Strafrechts. 

a. Zur Lehre von den Verbrechen überhaupt. 

a. Begriff u. Arten (Einthcilung) der Verbrechen. 
t j. Subjecte, Objecto und Mittel der Verbrechen. Cau- 
salnexus (Lehre von der Imputation), Zurechnungs- 
fähigkeit. — Nothstand u. Nothwehr. 
y. Die verbrecherischen Handlungen. 

I. Im Allgemeinen (Commissio- u. Omissiodclictc). 
IL Dolose und eulpose verbrecherische Handlungen. 
III. Versuchte und vollendete verbrecherische Hand- 
lungen, 
rf. Thei Inahme an Verbrechen (incl. der Lehre von der 
intellectuellen Urheberschaft) und die Verbrecher- 
mehrheit. 

b. Die Strafen betreffend, 
a. Im Allgemeinen. 

322 



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— 215 — 

ß. Die Todesstrafe insbes. 

y. Die übrigen Strafarten (Freiheitsstrafen — Zuchthaus, 

Gcfängniss, Haft. Landesverweisung und Deportation. 

Ehren- und Vermögensstrafen). 

c. Anwendung der Strafe auf das Verbrechen resp. Auf- 
hebung der Strafe. 

a. Die Anwendung der Strafe von Seiten des Gesetz- 
gebers. — Die Strafgesetze. Ihre Auslegung, ihre 
Herrschaft nach Zeit und Ort. (sg. Internationales 
Strafrecht.) 

I. Die Strafgesetze und ihre Auslegung im Allgemeinen. 
II. Die Herrschaft der Strafgesetze nach Zeit, und Ort. 

ß. Die Anwendung der Strafen durch den Richter. Straf- 
milderung. Strafschärfung, (sg. mildernde und er- 
schwerende Umstände.) Concurrenz der Verbrechen 
resp. fortgesetzte Verbrechen. 

L Im Allgemeinen nebst der Lehre von der Straf- 
milderung und Strafschärfung. 
II. Verbrechens-Concurrenz u. fortgesetzte Verbrechen, 
(gewohnheits- und gewerbsmässige Verbrechen). 

d. Vollstreckung der Strafen. 
a. Im Allgemeinen. 

ß. Der Zuchthaus- und Getangnissstrafcn ct. 
c. Ausschliessung der Strafe. 
«. Durch Verjährung. 
ß~ Durch Begnadigung. 

Anhang: Statistik der Strafrechtspflege. 

B. Zum besonderen Theil des Strafrechts. 

a. Verbrechen gegen den Staat und seine Organe. 
a. Im Allgemeinen. 

ß. Hoch- und Landesverrath (Majestätsverbrechen). Be- 
leidigung des Landesherrn oder eines Bundesfürsten. 
Feindliche Handlungen gegen befreundete Staaten. 
/. Verbrechen und Vergehen in Beziehung auf die Aus- 
übung staatsbürgerlicher Rechte. (Sprengung gesetz- 
gebender Versammlungen, Verhinderung der Aus- 
übung des Wahlrechts, Wahlfälschung u. s. w.). • 
6. Widerstand gegen die Staatsgewalt (Auflauf und Auf- 
ruhr, Widersetzung gegen Vornahme von Amtshand- 
lungen, Befreiung von Gefangenen, Meuterei u. s. w.) 
t. Verbrechen und Vergehen wider die öffentliche Ord- 
nung. 

I. Hausfriedensbruch. 

IL Landfriedensbruch , Landzwang (Androhung eines 
gemeingefährlichen Verbrechens), Bildung be- 
waffneter Haufen, strafbare Verbindungen. 
323 



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— 216 — 

III. Anreizung, zum Klassenkampf (öffentliche Auf- 

reizung der Staatsangehörigen zu Ilass und Ver- 
achtung unter einander) und Verleumdung von 
Staatseinrichtungen. 

IV. Eingriffe in ein Amt und Vergehen an Akten, 
öffentlichen Bekanntmachungen, amtlichen Siegeln 
und Hoheitszeichen. 

V. Nichtanzeige von Verbrechen. 
VI. Vergehen in Bezug auf den Militairdienst. 

VII. Münzverbrechen und Münzvergehen. 

b. Verbrechen mit Bezug auf Religion und Sitte. 

ct. Meineid, falsche Aussage vor Gericht oder öffent- 
licher Behörde, falsche Anschuldigung. 

ß. Gotteslästerung, Verhinderung und Störung des Gottes- 
dienstes, Entweihung von Leichen und Gräbern. 

y. Verbrechen und Vergehen in Beziehung auf den 
Personenstand. (Kindesunterschiebung ct.). 

<$. Verbrechen und Vergehen wider die Sittlichkeit im 
engeren Sinne. 

I. Im Allgemeinen. 
II. Bigamie. 

III. Ehebruch. 

IV. Ineest (Blutschande). 

V. Strafbare gemeine Unzucht. 
VI. Naturwidrige Unzucht (Sodomie ct.). 
VII. Nothzucht und unfreiwillige Schwächung. 

VIII. Kuppelei. 

c. Verbrechen gegen Private. 

ct. Beleidigung resp. Verleumdung. Zweikampf. 
I. Beleidigung resp. Verleumdung. 

II. Zweikampf. 

ß. Verbrechen und Vergehen wider das Leben. 
I. Tödtung: Mord, Todschlag, Kindesmord. 
II. Abtreibung der Leibesfrucht. 
III. Aussetzung. 
y. Körperverletzung (insbes. auch durch Vergiftung, so- 
* wie in Folge ärztlicher Kunstfehler). 

6. Verbrechen u. Vergehen wider die persönliche Freiheit. 
I. Im Allgemeinen. 

II. Menschenraub und Entführung. 

III. Freiheitsentziehung. 

IV. Crimen vis. Nöthigung und Drohung. 

f. Verbrechen und Vergehen wider das Vermögen. 
I. Diebstahl und Unterschlagung incl. Holzdiebstahl. 

Anmerkuug. Der sg. Wild- u. Forstdiebstahl gehört dagegen nicht 
hierher, sondern nach unten hin zum strafbaren Eigennutz. 

324 



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— 217 — . 

II. Raub und Erpressung. 

III. Begünstigung und Hehlerei. 

IV. Betrug, Untreue, Urkundenfälschung und Bankbruch 
(betrüg, resp. fahrläss. Bankerott). 

1. Strafbarer Betrug, [dolus schlechthin civilrechtl. 
dolus s. im Rom. Recht Kd.] 

2. Urkundenfälschung. 

3. Bankbruch (betrüg, resp. fahrläss. Bankerott.) 

V. Strafbarer Eigennutz (Dardanariat und Wucher, so- 
wie Verletzung fremder Geheimnisse, Eingriff in 
das einem andern ausschliesslich zustehende Occu- 
pationsrecht — sg. Wild- u. Fischdiebstahl — 
u. s. w. u. s. w. Wegen der privatrechtlichen 
Seite des Wuchere s. Ki und im Rom. Recht Ke 
den Artikel: Zinsen.) 
VI. Vermögensbeschädigung. (Sachbeschädigung.) 

d. Gemeingefährliche Verbrechen und Vergehen. 
a. Im Allgemeinen. 

ß. Brandstiftung. 

y. Veranlassung einer Ueberschwemmung. 

ö. Gefährdung von Eisenbahntransporten und Störung 

der Telegraphie. 
s. Sonstige gemeingefährliche Verbrechen und Vergehen. 

(Zerstörung von Wegen, Wasserbauten ct., verursachte 

Strandung, Brunnenvergiftung ct., Verletzung von 

Sperrmassregeln ct.) 

e. Verbrechen and Vergehen im Amte. 

f. Uebertretungen. 

Kq. 

Strafprocess. 

I. Bibliographie und Literärgeschichte. 
II. Zeitschriften. 

III. Abhandlungen mehrerer oder einzelner Verfasser vermischten Inhalts. 

IV. Quellen. 

[Die Quellen des röin. kanonisch, älter. Deutsch., sowie des früheren 
gemeinrechtl. Strafprocesscs s. unter Rom. Rechtsgeschichte Kb; unter 
Kirchenrecht Kr; unter Deutsch. Rechtsgeschichte Kg; unter Straf- 
recht Kp.] 

1. Die deutschen particularrechtlichen Strafprocessordnungen ein- 
schliesslich der auf Einführung der Reichsstrafprocessordnung ct. 
abzielenden particulären Gesetze, Instructionen ct. 

a. Sammlungen. 

b. Preussen. 

c. Die übrigen deutschen Staaten incl. Oesterreich alphabetisch 
geordnet. 

325 



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— 218 — 

[Soweit dabei die deutsch-östcrreich. Länder in Frage kommen 
s. im Uebrigen : Auswärtiges Recht.] 

2. Das deutsche Reichsstrafprocessrecht nach der Reichsstraf- 
processordnung und sonstigen Reichsgesetzen nebst den Ent- 
würfen ct. und den zur Erläuterung und Kritik verfassten 
Schriften. 
V. Geschichte. 

1. Römischer Strafprocess. 

2. Kanonischer Strafprocess. 

a. Im Allgemeinen. 

b. Einzelheiten (Asylrecht ct.) 

3. Germanischer resp. Deutscher Strafprocess. 

a. Geschichte des german. resp. deutsch. Strafprocesses überhaupt. 

b. Einzelne Perioden, einzelne Gebiete resp. nur einzelne 
Materien aus der Geschichte des Germanischen resp. Deut- 
schen Strafprocesses. 

a. Gerichtsverfassung der Strafgerichte. 

I. Schriften zur Geschichte der früheren German. resp. 
Deutsch. Gerichtsverfassung der Strafgerichte über- 
haupt, sowie über mehrere und verschiedene Einricht- 
ungen derselben. 

II. Vehmgerichte insbes. betreffend. 

III. Rügegerichte insbes 

IV. Schwurgerichte insbes. 

ß. Schriften zur Geschichte des Strafverfahrens. 
I. Im Allgemeinen. 
IL Der Inquisitionsprocess insbes. 

III. Die Hexenprocesse insbes. [cf. hierzu Strafrecht Kp: 
Geschichte (Kanonisch, und Deutsch. Strafrecht).] 

IV. Das Beweisverfahren insbes. 

1. Im Allgemeinen. 

2. Ordalien s. Civilprocess Ko (Geschichte d. Deutsch. 
Civilprocesses). [cf. aber auch oben: Hexenprocesse.] 

3. Gertifflte. 

4. Tortur. 

5. Reinigungseid. 

V. Das Strafurtheil und seine Vollstreckung. Die Urfehde. 
VI. Das Ungehorsamsverfahren (Verfahren in contumaciam. 
— Acht und Oberacht.) 
VI. Systematische Bearbeitung des Strafprocesses. 
1. Im Allgemeinen — Lehrbücher, Systeme ct. 

a. Darstellungen des älteren gemein- auch particularrecht- 
lichen Strafverfahrens aus der Zeit vor Einführung der 
Deutschen Reichsstrafprocessordnung. 
ct. Im Allgemeinen. 
ß. Des Militairstrafverfahrens. 
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— 219 — 

b. Systematische Bearbeitung des Strafprocesses auf der Grund- 
lage der Reichs -Strafprocessordnnng von 1877 und der 
übrigen Reichsgesetze. 
2. Monographien. 

a. Zur Strafgerichtsverfassung. 
a. Im Allgemeinen. 

ß. Einzelne Arten von Strafgerichten (Staatsgerichtshöfe ct.) 
/. Die Schwurgerichte insbes. 

d. Die Schöffengerichte. 

e. Staatsanwaltschaft und Oriminalpolizei. 
£. Gerichtsstand. 

b. Zum Strafverfahren. 

«. Die verschiedenen Arten des Verfahrene bei der Er- 
hebung der Anklage resp. der Verfolgung der Strafthat. 
Accusations-Inquisitionsprocess. Anklage nach heutigem 
Strafprocess durch den Staatsanwalt und durch Private 
resp. auf deren Veranlassung und mit deren Mitwirkung. 
(Antragsdelicte — Nebenklage.) 

ß. Die Erhebung des Thatbestandes und die heutige Vor- 
untersuchung insbes. 

/. Das schwurgerichtliche Verfahren. 

d. Das Verfahren gegen Abwesende. (Das criminal- 
processual. Verfahren in contumaciam.) 

f. Verfahren in Polizeistrafsachen, in steuerfiscalischen 
Sachen und in ähnlichen Fällen insbes. auch gegen 
Militairpflichtige, die ohne Erlaubniss auswandern. 

C. Die Mittel, den Angeschuldigten der richterlichen Ge- 
walt zu unterwerfen. (Verhaftung — Untersnchungs- 
Arrest — sicheres Geleit ct.) 
I. Verhaftung (Untersuchungs-Arrest) 
IL Sicheres Geleit, Steckbriefe ct. 

r\ % Beweis im Allgemeinen und die einzelnen Beweismittel 
incl. der Lehre vom Zeugnisszwang. 

I. Beweis im Allgemeinen. (Voller und unvollständiger 
Beweis. Indicien nach älterem Recht und deren 
heutige Bedeutung.) 

II. Die einzelnen Beweismittel incl. der Lehre vom 
Zeugnisszwang, sowie vom Geständniss und Widerruf. 

/K Verteidigung. 

i. Das Strafurtheil incl. der früheren Lossprechung von der 

Instanz. 
x. Die Vollstreckung der Strafurtheil e. [cf. hierzu im 

Strafrecht Kp die Literatur über Gefiingnisswesen.] 
2. Rechtsmittel. 
[i. Kosten. 

327 



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— 220 — 

Kr. 

Kirchenreclit. 

I. Bibliographie und Geschichte. 
II. Zeitschriften. 

III. Sammelwerke mehrerer Verfasser. 

IV. Gesammelte Schriften einzelner Verfasser. 

V. Quellen nebst Einleitung- und Erläuterungsschriften. 

1. Vor-Gratianische Sammlungen nebst den Sammluugen von 
Gratian bis Gregor IX., welche nicht in das Corpus juris cauonici 
aufgenommen sind: 

a. Quellengeschichte. 

b. Grössere Sammlungen. 

c. Constitutionen apostolicae s. Kirchengeschichte. 

d. Die Pseudo-Isidorischen Decretalen. 
a. Ausgaben. 

ß. Erläuterungsschriften resp. Schriften zur Geschichte und 
Kritik. 

e. Die Canonsammlung des Remedius von Chur (saec. IX). 

f. Libri II. Reginonis Prumiensis (c. 906). 

g. Burchardi Wormatiensis decreta (1012 — 1023). 
h. Deusdedit presbyteri collectio (1080—1087). 

i. Ivonis decretum (Ivo f 1117). 
k. Die fünf alten Compilationen. 
a. Gesanimtausgaben, 
ß. Einzelne der fünf alten Compilationen. 

I. Compilatio 1. Bernardi Papiensis (c. 1190). 

II. „ IL 

UI. „ in. Innocentii III. (Petri Collavicini (* 1210). 

IV. „ IV. 

V. „ V. Ilonorii III. (1226). 

y. Erläuterungsschriften zu den sämmtlichen flinf alten 
Compilationen oder zu einigen oder einzelnen derselben. 

2. Corpus juris canonici. 

a. Das ganze Corpus. 
a. Ausgaben. 

ß. Erläuterungsschriften. 

[So auch geschieden bei b, e, d, a—y.] 

b. Decretum Gratiani. 

c. Decretales Gregorii IX. 

d. Decretalium über VI. (Bonifacii VIII.), Clementinae, Extra- 
vagantes. 

a. Decretalium liber VI cum Clementinis et Extravagautibus. 
ß. Decretalium liber VI für sich allein. 
/. Clementinae. 
ö. Extravagantes. 

328 



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— 221 — 

I. Johannis papae XXII et communes. 
II. Johannis papae XXII. 

III. Communes. 

IV. Erläuterungsschriften zu den Extravagantes überhaupt, 
sowie zu ihrer Geschichte und Anwendung. 

3. Sonstige Quellensammlungen. 

a. Concilien. 

a. Sammlungen. 

[Soweit darin bloss die auf einzelne Länder bezüglichen 
Concilien enthalten sind und solche die Zeit vom Beginn des 
Mittelalters an betreffen s. das Particuläre Kirchenrecht unten 
sub VIIL] 

I. Ausgaben resp. Auszüge daraus. 
II. Erläuterungsschriften. 
ß. Einzelne Concilien s. Kirchengeschichte. 

b. Bullen, päpstliche Constitutionen, Breven ct. 
a. Sammlungen [getheilt wie a, «.] 

[Die auf die geistlichen Orden bezüglichen Bullarien s. in 
kirchengeschiente.] 
ß. Einzelne Bullen, Breven ct. s. Kirchengeschichte. 

c. Concordate. 

tVgl. hierzu auch Particuläres Kirchenrecht bei den einzelnen 
jändern.] 

d. Sammlungen von kirchenrechtlichen Quellen verschiedener 
Art aus mehreren Zeitaltern und auf mehrere Confessionen 
bezüglich. 

e. Bussordnungen und Sammlungen eherechtlicher Quellen s. 
unten bei kirchl. Gerichtsbarkeit resp. beim Eherecht. 

f. Sammlungen kirchenstaatsrechtlicher Gesetze. 

g. Kirchenrechtliche Sammlungen einzelne, ausserhalb der röm. 
Kirche befindliche, oder mit dieser zwar unirten oder 
sonstwie zusammenhängenden, aber eine Sonderstellung ein- 
nehmenden Confessionen betreffend nebst den dazu gehöri- 
gen Erläuterungsschriften. 

a. Der griechischen Kirche. 

ß. Der unirten griechischen, Melchitischen, Armenischen 

und anderer mit der römisch, unirten Kirchen. 
7. Der Jansenisten und Altkatholiken. 
ö. Der Protestanten: 

I. Der Protestanten überhaupt ohne Unterschied zwischen 

Lutheranern und Reformirten. 
II. Der Lutheraner insbes. j [Die Symbole s. im Katalog Jf 

III. Der Reformirten insbes. I (Systemat. Theologie).] 

IV. Einzelne Secten (Hussiten, Böhmisch-Mährische Brüder, 
Ilerrnhuter ct.). [cf. hierzu auch Kirchengeschichte.] 

VI. Doginatische Bearbeitungen des Kirchenrechts seinem gesammten 
Umfange nach. 

329 
Beiheft 3. 15 



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— 222 — 

1. Kirchenrechtslexica. 

2. Lehrbücher des allgemeinen Kirchenrechte, des röm. kathol. 
allein, oder in Verbindung mit dem Kirchenrecht anderer 
Confessionen, nebst den dazn gehörigen Einleitungsschriften. 

3. Lehrbücher des protestantischen Kirchenrechts insbes., nebst 
sonst auf die Grundsätze desselben bezügl. Schriften. 

4. Darstellungen des ganzen (auch unirten) griechisch-katholi- 
schen Kirchenrechts, sowie einzelner Theile resp. Lehren oder 
Materien desselben. 

[Die auf die Russisch - Griechische Kirche bezüglichen s. jedoch 
weiter unten beim Particuläreu u. zwar Auswärt. Kirchen recht.] 

VII. Monographien einzelne Materien des gemeinen röm. kathol. resp. 
protestantischen Kirchenrechts betreffend. 
[Die das Griech.-kathol. Kirchenrecht betreffenden s. oben unter VI, 4.] 

1. Schriften die allgemeine Geschichte der christlichen Kirchen- 
verfassung betreffend. 

2. Schriften die Verfassung der Kirchen-Gemeinden der ältesten 
christlichen Zeit betreffend. 

3. Schriften über den Verfassungsorganismus der katholischen 
Kirche. 

a. Im Allgemeinen. 

b. Der Clerus. 

a. Dessen Rechte und Pflichten im Allgemeinen (ein- 
schliesslich der Lehre von der Ordination, den Irregu- 
laritäten ct.). 

ß. Der Cölibat insbesondere. 

c. Der Papst und seine Gehülfen. 

a. Der Papst, seine Stellung in der Kirche besonders 
gegenüber den Concilien und Bischöfen. 

ft. Die päpstliche Cnrie und deren Behörden (Kongre- 
gationen ct.). 

/. Die Papstwahl und die Cardinal e. 

d. Legaten und Nuntien. 

d. Patriarchen, Exarchen, Primaten. 

e. Die Metropoliten (Erzbischöfe). 

f. Die Bischöfe, insbes. deren Wahl. 

g. Die Capitel sowie deren Aemter (Propst, Domdechant, 
Capitular-Vicar). 

h. Die Archidiakonen und General -Vicare (bischöfliche Offi- 
cialen). 

i. Die bischöflichen Adjutoren und Coadjutoren cum spe 
succedendi. 

k. Die Erzpriester (Archipresbyteri) und Landdecane. 

1. Die Pfarrer und deren Gehülfen, sowie die ihnen unter- 
geordneten Küster ct. 

m. Concilien und Synoden. 
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— 223 - 

[Die auf die einzelnen Concilien reso. Synoden bezüglichen 
Schriften s. in Kirchengeschichte, woselbst auch die Geschichte 
der Concilien.] 

n. Ordenswesen (Klöster, Mönche ct.) 8. Kirchengeschichte. 
Anhang: I. Die Verfassung der kirchlichen Behörden der 
Missionsländer. 
II. Die Exemtionen im Allgemeinen. 

[Die auf die exemten Bischöfe bezüglichen Schriften 
insbesondere s. oben boi den Bischöfen.] 

4. Den Verfassungsorganismus der protestantischen Kirche be- 
treffende Schriften. 

a. Im Allgemeinen. 

b. Einzelheiten. 

5. Das kirchliche Gesetzgebungsrecht betreffende Schriften. 

6. Die kirchliche Gerichtsbarkeit betreffende Schriften. 

a. Im Allgemeinen. 

b. Die Beicht- und Bussdisciplin (forum internum seu con- 
scientiae) nebst den Ausgaben der alten Bussordnungen. 

c. Einzelne kirchliche Verbrechen und einzelne Arten kirch- 
licher Strafen. 

d. Die Amts- und Disciplinarvergehen der Geistlichen und 
deren Bestrafung. 

7. Die kirchliche Verwaltung und ihr Recht betreffende Schriften. 

a. Das Recht der Aufsicht. 
a. Im Allgemeinen. 

ß. Aufsicht über die Lehre (Lehrzwang resp. Lehrfreiheit) 
insbesondere. 

b. Die Einrichtung, Veränderung und Aufhebung der kirch- 
lichen Aemter. 

«. Im Allgemeinen. 

ß. Das Patronatrecht insbes. 

8. Das kirchliche Leben, den Cultus und die Sacramente insbes. 
betreffende Schriften. 

a. Ueberhaupt. 

b. Das Eherecht. 
ct. Geschichte. 

ß. Sammlungen von Quellen zum Eherecht (insbesondere 
von Ehegesetzen). 

/. Lehrbücher resp. Einleitungsschriften. 

6. Abhandlungen und grössere Werke zum Eherechte ver- 
mischten Inhalts. 

e. Schriften zur Lehre von der Eheschliessung (Verlöbniss 
und Trauung). 

£. Ehehindernisse. 

r\. Ehescheidung und Nichtigkeitserklärung einer Ehe. 

331 

15+ 



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— 224 — 

9. Das kirchliche Vermögen betreifende Schriften. 

JDie Schriften über Asvlrecht s. im Strafprocess, die über Zehnten 
im Deutschen Privatrecht.] 

10. Das Verhältniss von Staat und Kirche betreffende Schriften. 
[Die aus dem Mittelalter herrührenden Schriften über das Verhalten 
des Kaisers zum Papste (Marsilius v. Padua ct.) s. in Deutscher 
Rechtsgeschichte Kh ; die auf das Verhältniss einzelner Staaten zur 
Kirche bezüglichen Schriften s. weiter unten im Particulären (deut- 
schen resp. auswärtigen) Kirchenrecht.] 

VIII. Particuläres Kirchenrecht betreffende Schriften. 

1. Deutschland. 

a. Deutschland im Allgemeinen. 

a. Geschichte des deutschen Kirchenrechts. 
ß. Quellen nebst Erläuterungsschriften. 

I. Das katholische Kirchenrecht betreffend. 

1. Sammlungen. 

2. Einzelne Rechtsquellen. 

II. Das evangelische Kirchenrecht betreffend. 

1. Sammlungen incl. der Verhandlungen der Synoden 
(Kirchentage ct.) 

2. Einzelne Rechtsquellen. 

/. Lehr- und Wörterbücher resp. Encyelopädien. 
d. Vermischte Schriften zum Deutschen Kirchenrecht. 
€. Deutsches Eherecht. 
I. Im Allgemeinen. 
II. Einzelheiten. 

b. Preussen. 

a. Gemeines preuss. Kirchenrecht. 

I. Quellen nebst Erläuterungsschriften. 
II. Systematische Bearbeitungen desselben. 
ß. Preussisches Provinzial-Kirchenrecht. 
I. Mehrere Provinzen betreffend. 
II. Einzelne „ „ 

c. Die übrigen deutschen Staaten [alphabetisch geordnet], 
[öesterreich s. unten beim Auswärtigen Recht.] 

2. Auswärtiges Recht. [Die Staaten alphabetisch geordnet.] 

Ks. 

Staatsrecht. 

I. Allgemeines. 

1. Bibliographie. 

2. Staatswörterbücher. 
3 Zeitschriften. 

4. Abhandlungen vermischten Iuhalts. 

5. Allgemeines resp. vergleichendes Staatsrecht einschliesslich der 
Schriften über Staatsverbindungen. 

332 



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— 225 — 

[Zum Allgemeinen Staatsrecht vergl. den Katalog liber Rechts- 
philosophie.] 

II. Quellen s. Deutsche Rechtsgeschichte Kg (Quellen). 

III. Geschichte. 

1. Das Deutsche Staatsrecht des Mittelalters s. Deutsche Rechts- 
geschichte Kh (Systemat. Theilj. 

2. Das Staatsrecht des Römisch-Deutschen Kaiserreichs der Zeit 
von c. 1500—1806. 

a. Bearbeitungen desselben aus der Zeit von c. 1500 bis auf 
Hermann Conring. 

b. Von Hermann Conring bis Joh. Jac. Moser. 

c. Von Joh. Jac. Moser bis 1806. 

d. Vermischte Abhandlungen zum Deutschen Reichsstaatsrecht 
vor 1806. 

3. Das Bundesrecht des Rheinbundes. 

4. Das Deutsche Bundesrecht. 

a. Schriften zur Errichtung des Deutschen Bundes und seiner 
Verfassung. 

b. Systematische Bearbeitung des Deutschen Bundesrechts resp. 
einzelner Materien desselben. 

IV. Das Deutsche Staatsrecht der Gegenwart. 

1. Das Reichsstaatsrecht (einschliesslich des Staatsrechts des 
früheren Norddeutschen Bundes). 

A. Zeitschriften und Staatshandbücher. 

B. Systeme und Lehrbücher. 

C. Monographien über einzelne Zweige oder einzelne Materien 
des Deutschen Reichsstaatsrechts. 

a. Allgemeine Lehren. 

* a. Die rechtliche Natur des Reichs (oder seine Ver- 

fassung im Allgemeinen) und sein Verhältniss zu den 
Einzel Staaten. 
J. Volk und Land. 
I. Reichs-Angehörige. 
U. Bundes- (Reichs-) gebiet. 

b. Organisation der Reichsgewalt. 
ct. Der Kaiser. 

tf. Der Bundesrate. 
/.Die Reichsbehörden. 
6. Die Reichsbeamten. 
e. Der Reichstag. 

Anhang: Die Stellung Elsass-Lothringens zum Deut- 
schen Reich. 

c. Die gesetzgebende Gewalt des Reichs. 

d. Die Staatsverträge des Reichs s. Völkerrecht. 

e. Die Verwaltung. 

ct. Im Allgemeinen. 

333 



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— 226 — 

ß. Die einzeluen Verwaltungszweigc. 

I. Auswärtige Angelegenheiten. 

II. Post und Telegraphie. 

III. Eisenbahnwesen. 

IV. Reichsbank s. Staatswissenschaften. 

V. Mtinzwesen und Papiergeld s. dieselben. 
VI. Maasse und Gewichte. 

VII. Gewerbe und Patentwesen s. Deutsch. Privatr. Ki. 
VIII. Heer und Marine. 
IX. Reichsjustiz 8. Civil- und Strafprocess Ko und Kq. 
X. Reichsfinanzen (vgl. dazu Staats Wissenschaften). 
XI. Heimathsrecht. Freizügigkeit. (Armenwesen). 
XII. Colonien. 
2. Das Deutsche Territorial-Staaterecht, 

[Die Quellen s. in Deutscher Rechtsgeschichte Kg.] 

A. Bearbeitungen des älteren Territorial -Staatsrechts aus der 
Zeit der absoluten oder doch nur durch Landstände älterer 
Verfassung eingeschränkter Regentengewalt. 

B. Bearbeitungen des neueren (constitutionellen) deutschen 
Staatsrechts. 

a. Zeitschriften. 

b. Abhandlungen vermischten Inhalts mehrerer oder ein- 
zelner Verfasser. 

c. Lehrbücher und Systeme. 

C. Das Verfassungsrecht insbesondere. 

a. Lehrbücher und Systeme. 

b. Einzelschriften. 

a. Die Staatsgewalt. * # 

1. Im Allgemeinen eirischliessl. der Schriften, die sich 
beziehen auf die Grenzen der Staatsgewalt nament- 
lich in Bezug auf Press- und Vereinsfreiheit. 

II. Die Staatsgewalt in Beziehung zu den Objecten 
ihrer Herrschaft. 

1. Gegenüber der Person der Staatsbürger ein- 
schliesslich der Schriften betreffend die Rechte 
und Pflichten derselben in Ansehung der Hul- 
digung, des Indigenats und der Auswanderung. 

2. Gegenüber den Gemeinden s. unten Verwaltungs- 
recht. 

3. Am Staatsgebiet (einschliesslich der Schriften 
über Gebiets veräusserungen und sg. Staatsdienst- 
barkeiten). 

III. Die materiellen Richtungen der Staatsgewalt. 

1. In Bezug auf die Rechtsordnungen [cf. hierzu 
Ko (Gerichtsverfassung)]. 
334 



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— 227 — 

2. In Bezug auf Polizei (Sicherheits- und Wohl- 
fakrtspolizei). [cf. hierzu Staatswissenschaften: 
Polizei.] 

3. In Bezug auf das Finanzwesen (einschliesslich 
der älteren Schriften über das Cameralrecht). 

a. Im Allgemeinen. 

b. Einzelne Materien betreffende Schriften. 
«. Domänen. 

ß. Oeffentliche Lasten überhaupt resp. Be- 
freiung von der Pflicht dazu, 
y. Steuern insbesondere. 
6. Zölle. 

4. Militairwesen. 

Anhang : Schriften betreff, den Ersatz resp. die 
Reparation von Kriegsschäden. 

5. Verhältniss des Staats zu anderen Staaten siehe 
Völkerrecht Kt. 

6. Verhältniss des Staats zur Kirche s. Kirchen- 
recht Kr. 

7. Schulwesen einschliessl. der Schriften betreffend 
die Einziehung geistlicher Güter zu Schul- 
zwecken. 

ß. Die Organe des Staats. 
I. Im Allgemeinen. 
II. Der Monarch. 

1. üeberhaupt (einschliessl. der Schriften über die 
Verbindlichkeit des Nachfolgers in der Herr- 
schaft aus Handlungen seines Vorgängers). 

2. Die Zwischenherrschaft insbesondere. 

3. Die Regentschaft. 

IU. Die Landstände und die moderne Volksvertretung. 

S)ie Geschichte der Landstände s. in Kh. Deutsche 
echtsgeschichte, systemat. Theil.] 

/. Die Formen der Willensäusserung des Staates. 
I. Im Allgemeinen. 

U. Gesetzgebung incl. der Schriften über das Recht 
zur Ertheilung von Privilegien und Dispensationen. 
HI. Rechtsschutz im Gebiete des Staatsrechts. 

1. Administrativ- oder Verwaltungsgerichtsbarkeit 
s. unten Verwaltungsrecht. 

2. Enteignung (Expropriation) s. Deutsches Privat- 
recht Ki. 

D. Privatfürstenrecht (mit Einschluss der nur auf einzelne 
deutsche Fürsten bezüglichen Literatur ct.). 
a. Quellen: Hausgesetze. 

ct. Sammlungen von solchen sowie einzelne Ilausgesctze. 
335 



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— 228 — 

ß. Schriften die Hausgesetze betreffend. 

b. Schriften zum Privatfürstenrecht überhaupt. 

c. Das Sachenrecht des Privatfürstenrechts insbesondere. 

d. Das Obligationenrecht des Privatfürstenrechts. 

e. Das Familienrecht „ „ 

f. Das Erbrecht „ „ 

Anmerkung. Die Schriften über Regredienterbscbaft, Apanagiuui und 
Paragiuni s. im Deutschen Privatrecht Ki ; ebenso vergleiche man wegen der 
auf Primogenitur im Allgemeinen bezügl. Schritten Deutsches Privatrecht Ki. 
Die auf die Erbfolge in Jülich, Cleve, Berg und in Schleswig -Holstein be- 
züglichen Schriften s. in Deutscher Geschichte. 

E. Das Verwaltungsrecht. 

a. Im Allgemeinen (Systeme resp. Lehrbücher des Vcr- 
waltungsrechts). 

b. Abhandlungen (gesammelte und einzelne zum Ver- 
waltungsrecht vermischten Inhalts). 

c. Monographien über einzelne Gebiete resp. Materien des 
Verwaltungsrechts. 

«. Das Gebiet der Verwaltung. 

I. Verwaltung im Verhältniss zur Gesetzgebung. 
H. Die einzelnen Zweige der Verwaltung. 
HI. Die innere Verwaltung (ihre Grenzen, Art und 
Weise, Verhältniss zur Polizei), ihre Gebiete. 
ß. Die Organe der Verwaltung. 
I. Im Allgemeinen. 

1. Das Amtswesen überhaupt, Rechte und Pflichten 
der Beamten einschliesslich der Verantwortlich- 
keit der Minister. 

2. Staats- und Selbstverwaltung in ihrem gegen- 
seitigen Verhältniss. 

3. Collegialsystem und Büreaukratie (Einzelämter 
nach Art der französ. Präfecturen ct.). 

II. Der Verwaltungs - Organismus in seiner concreten 
Gestaltung. 

1. Staats Verwaltung. 

a. Localverwaltung (nebst den Schriften betr. 
die gutsherrliche Polizei und die standes- 
und grundherrschaftlichen Rechte). 

b. Kreis- und Bezirksverwaltung. 

c. Provinzialverwaltung. 

d. Central Verwaltung. (Ministerien.) 

2. Communalverwaltung. 

a. Gemeinden — Sammtgemeinden — Guts- 
bezirke. 

b. Städte. 

336 



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— 229 — 

[Die die Städte im Allgemeinen als juristische 
Personen und ihre Bedeutung im Privatrecht be- 
treffenden Schriften s. Ki.] 

c. Kreise, Bezirke (Aemter), Provinzen (soweit 
sie zugleich eine communale Verwaltung 
ausüben). 
/. Die Zwangsgewalt der Vollziehung. 

I. Verhältnis der Verwaltung zur Justiz (Competenz- 
Conflicte). 

II. Verwaltungsrechtspflege (Administrativ-Justiz) ein- 
schliesslich der Administrativ-Execution. (Zwangs- 
vollstreckung im Verwaltungsverfahren.) 

V. Particuläres Deutsches Staatsrecht. 

[Die Quellen s. Kg (Deutsche Rechtsgeschichte).] 

1. Preussisches. 

A. Im Allgemeinen (die ganze Monarchie betreffend). 

a. Schriften das ganze Staatsrecht betreffend. (Verfassungs- 
und Verwaltungsrecht,) 

b. Das Verfassungsrecht insbesondere. 

c. Das Verwaltungsrecht insbesondere einsckliessl. der Ent- 
scheidungen der Verwaltungsgerichte. 

d. Einzelschriften, die verschiedensten Materien betreffend 
(chronologisch geordnet), soweit sie die ganze Monarchie 
oder doch die älteren sechs östlichen Provinzen ins- 
gesammt betreffen. 

e. Staatsrecht der einzelnen preussischen Provinzen. 

2. Das particuläre Staatsrecht der übrigen deutschen Staaten [in 
alphabetischer Folge]. 

Kt. 
Völkerrecht. 
I. Bibliographie. 
IL Geschichte. 

III. Quellen. 

IV. Zeitschriften und sonstige Periodica. 
V. Systeme und Lehrbücher. 

VI. Rechtsfalle aus dem Gebiete des Völkerrechts (Sammlungen wie 
auch Bearbeitung einzelner Fälle. Diese jedoch nur, soweit sie 
in die Zeit nach 1815 fallen. Aeltere einzelne völkerrechtliche 
Fälle s. in Geschichte). 
VII. Schriften zum Völkerrecht überhaupt resp. solche allgemeinen und 
vermischten Inhalts verschiedene Fragen des Völkerrechts betr. 
VIII. Monographien. 

1. Völkerrecht in Friedenszeiten. 

A. Im Allgemeinen. 

B. Die Subjecte des völkerrechtlichen Verkehrs. 

337 



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— 230 — 

a. Die Staaten als völkerrechtliche Persönlichkeiten.. 

b. Die Organe des äusseren Staatenverkehrs (einschl. der 
Schriften betreffend die Beschränkungen des Repräsen- 
tationsrechts und den Wechsel in den Subjecten der 
Staatsrepräsentation). 

c. Die subjectiven Grundrechte der Staaten. (Recht der 
Selbsterhaltung, Unabhängigkeit, Recht auf äusseren 
Verkehr und Achtung, einschliesslich der Schriften be- 
treffend die Intervention in fremde Angelegenheiten und 
betr. die Ehrenrechte der höchsten Staatsgewalt, insbes. 
des Monarchen oder das sogenannte Ceremonialrecht .) 
a. Recht der Selbsterhaltung. 

ß. Recht der Unabhängigkeit (einschl. der Schriften betr. 
die Intervention in fremde Angelegenheiten). 

/. Recht auf äusseren Verkehr. 

rf. Recht auf Achtung. 
1. Im Allgemeinen. 

II. Ehrenrechte der höchsten Staatsgewalt insbes. des 
Monarchen (sg. Ceremonialrecht). 

t. Rechte und Pflichten der Fremden. 

£. Die nationale Qualität der Staatsbürger (einschliesslich 
der Schriften betreffend die Auslieferung wegen Ver- 
brechen, wie überhaupt, so insbesondere wegen poli- 
tischer Verbrechen). 

C. Das Staatsgebiet und die internationalen Verkehrswege. 

a. Im Allgemeinen (einschliesslich der Schriften über Er- 
werb und Verlust von Staatsgebiet, der Staatsgrenzen ct.). 

b. Beschränkungen der Gebietshoheit insbes. durch Verpfan- 
dung von Territorien und Bestellung von Staatsservituten. 

c. Die internationalen Verkehrswege. 

a. Das Meer (das offene sowohl, wie die Küstengewässer 
geschlossener Meere und Seestrassen) einschliesslich 
der Darstellungen des sg. internationalen Seerechts. 

ß. Die Ströme und schiffbaren Flüsse. Die Binnenseen 
(soweit sie nicht wie der Kaspische den geschlossenen 
Meeren gleichzuachten). 

D. Die Staatsverträge (einschl. der Bündnisse, Handels- und 
Schiffahrtsverträge). 

[Hier jedoch nicht die Verträge selbst, welche unter den Quellen 
oben zu suchen sind, sondern nur Schriften über die Staats vertrage.] 

2. Völkerrecht in Kriegszeiten resp. mit Beziehung auf den Krieg. 

A. Im Allgemeinen. 

B. Einzelheiten betreffende Schriften. 

a. Friedliche Mittel zur Ausgleichung völkerrechtlicher 
Streitigkeiten mit Vermeidung des Krieges, insbesondere 
die Repressalien (Wiedervergeltungsrecht). 
338 



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— 231 — 

b. Mittel der Kriegführung und Veranstaltungen zur Milde- 
rung der Leiden des Krieges (Genfer Convention ct.). 

c. Activer Kriegsstand (Staatstruppen, Freikorps, Frei- 
schaaren ct.). 

d. Passiver Kriegsstand (oder Verhalten der kriegführenden 
Staaten gegenüber den nicht zum Soldatenstande ge- 
hörigen Unterthanen der bekriegten Staaten. Geissein ct.). 

e. Feindliches Vermögen im Kriege. 
a. Im Allgemeinen. 

ß. Beute und Prise. (Caperei). [Das privatrechtliche s. 

Ke verbo: Occupatio.] 
y. Feindliche Staatseinrichtungen (deren Suspension durch 

den Krieg ct.). 
6. Po8tliminiura in seiner völkerrechtlichen Bedeutung. 

(Das Privatrechtliche s. Ke verbo: Postliminium.) 
e. Beendigung und zeitweilige Unterbrechung des Krieges 

(Friedensschluss, Debellation, Waffenstillstand ct.). 

3. Das Recht der Neutralen. 

4. Die Magistraturen des Völkerrechts (einschliesslich der Schrif- 
ten betreffend das Recht der Staaten Gesandte resp. Consuln 
bei anderen Mächten zu halten). 

Anhang: Internationales Privatrecht. [Internationales Straf- 
recht s. Kp.] 

I. Quellen s. oben Völkerrecht, 

II. Darstellungen des internationalen Privatrechts 
überhaupt, sowie seiner Geschichte. 

III. Einzelne Theile (Gebiete) resp. einzelne Gegen- 
stände des internat. Privatrechts betreff. Schriften. 

Ku. 

Auswärtiges Recht. 

I. Quellen und Schriften, das Recht von mehr als zwei auswärtigen 
Staaten betreffend. 

1. Auswärtiges Recht im Allgemeinen, sowie Civilrecht und Civil- 
process. 

2. Handels-, Wechsel- und Secrccht von mehr als zwei Staaten. 

[Die Sammlungen älterer, auch auswärtiger Seerechtsquellen aus 
der Zeit vor dem XVIII. Jh. s. Kk.] 

3. Strafrecht und Strafprocess. 

4. Staatsrecht und Verwaltungsrecht. 

IL Quellen und Schriften, das Recht einzelner europäischer Staaten 
betreffend [alphabetisch geordnet]. 
Belgien, [cf. hierzu bezüglich der älteren Zeit unten: Niederlande 
(Holland)]. 
1. Quellen (alle Rechtsgebiete einschliessend). 

339 



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— 232 — 

A. Quellen aus der Zeit vor der Einverleibung der Oesterreieh. 
Niederlande (des späteren Belgiens) in Frankreich (1794) in 
Folge der 1. franz. Revolution von 1789, mit Einschluss 
der dazu gehörigen Commentare. 

B. Quellen seit 1814, als von der Zeit der Wiederabtrennung 
Belgiens von Frankreich. 

2. Systematische Bearbeitungen des belgischen Rechts. 

A. Des Rechte überhaupt und des Civilrechts und Civil- 
processes insbesondere, auch einschliesslich der Rechts- 
geschichte. 

B. Des Handels-, Wechsel-, See- und Lehnrechts. 

C. Des Strafrechts und Strafprocesses. 

D. Des Staats- und Verwaltungsrechts. 

Dänemark, [cf. dazu Schweden und Norwegen.] 

1. Quellen (incl. derjenigen älteren Quellen dänischen Ursprungs, 
welche sich auf Städte beziehen wie Flensburg ct., die heute 
im preuss. Schleswig liegen). 

A. Dänemark im Allgemeinen betreifende Quellen. 

a. Aeltere Quellen aus der Zeit vor Mitte des XVII. Jh. 

b. Quellen seit c. 1650. 

B. Die schleswigschen Stadtrechte dänischen Ursprungs. 

C. Jtitland. 

D. Seeland. 

E. Island 

2. Systematische Schriften. 

A. Das Dänische Recht resp. das einzelne dänische Landestheile 
betr. Recht im Allgemeinen, sowie namentlich das Privat- 
recht und der Civilprocess, einschl. der Rechtsgeschichte. 

B. Handels-, Wechsel-, See- und Lehnrecht. 

C. Strafrecht und Strafprocess. 

D. Staatsrecht und Verwaltungsrecht. 

Frankreich. 

I. Französisches Recht im Allgemeinen. 

1. Geschichte des franz. Rechts incl. der Verfassungsgeschichte. 

2. Quellen. 

A. Aeltere Zeit bis 1789 incl. der mittelalterlichen Rechts- 
bttcher. 

a. Frankreich im Allgemeinen betreffende Quellen nebst 
den dazu gehörigen Erläuterungsschriften. 

b. Einzelne Landestheile betreffende Quellen. 

a. Sammlungen von Coutumes und anderen provinzial- 
rechtlichen Quellen nebst Erläuterungsschriften. 

ß. Einzelne Coutumes, resp. andere, einzelne französ. 
Provinzen, Städte ct. betreffende Quellen alphabetisch 
340 



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— 233 — 

nach dem Namen der Landschaften, Städte ct. ge- 
ordnet, nebst den dazu gehörigen Commentaren und 
sonstigen Erläuterungsschriften, sowie den dahin ge- 
hörigen Recht8btichern. (Beaumanoir ct.) 
Anhang: Die Assisen des Königreichs Jerusalem. 
B. Neuere Quellen seit 1789. 

a. Die Quellen selbst. 

b. Commentare und sonstige Erläuterungsschriften. 

3. Systematische Bearbeitungen des Franz. Rechts im Allgemeinen 
. (des älteren wie des neueren, jedoch mit Ausschluss der 
mittelalterlichen Rechtsbücher, diese s. oben unter den Quellen 
aus der Zeit vor 1789). 
II. Einzelne Gebiete des französ. Rechts. 
1. Civilrecht (Privatrecht). 

A. Geschichte einschliesslich des Lehnrechts. 

B. Quellen nebst den dazu gehörigen Commentaren und son- 
stigen Erläuterungsschriften. 

C. Systematische Bearbeitungen des französ. Civilrechts (Lehr- 
bücher ct.) 

a. Ueberhaupt. 

b. Einzelne Materien. 
2 Civilprocess. 

A. Geschichte. 

B. Geltendes Recht: Quellen und systematische Bearbeitung 
ihres Inhalts. 

3. Handels-, Wechsel- und Seerecht. 

A. Quellen und Geschichte. [Die mittelalterlichen Seerechte 

s. in Km.] 
B Systematische Bearbeitungen. 

4. Strafrecht [getheilt wie 3]. 

5. Strafprocess. 

6. Staats- und Verwjjltungsrecht. 

[Die Verfassungsgeschichte und die Geschichte des Verwaltungs- 
rcclits s. oben bei der Geschichte des franz. Rechts überhaupt.] 

A. Quellen nebst den dazu gehörigen Commentaren und son- 
stigen Erläuterungsschriften. 

B. Systematische Bearbeitung einschliesslich der Zeitschriften, 
das französische Staats- und Verwaltungsrecht betreffend. 

Griechenland. 

I. Das Recht des griechischen Alterthums s. Griechisch -Römische 

Alterthümer Ck. 
II. Das oströmische (byzantinische) Recht siehe Römische Rechts- 
geschichte Kg. 
III. Mittelalterliches Recht nicht byzantinischen Ursprungs (Recht des 
lateinischen Kaiserthums ct.) 

341 



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— 234 — 

IV. Recht des heutigen Griechenlands. 

[Die in der Türkei für die Griechen noch geltenden Rechtsquellen 
modernen (nicht mittelalterlichen) Ursprungs s. unter Türkei.J 

Grossbritannien. (England, Wales, Schottland, Irland, sowie die zu 
England gehörigen ausserhalb dieses Landes gelegenen 
europäischen Besitzungen.) 
I. Grossbritannien überhaupt sowie England insbesondere. 

A. Rechtsgeschichte einschliesslich der Verfassungsgeschichte 
und der Geschichte des öffentlichen Rechts überhaupt. 

IDie Geschichte des Strafrechts und Strafprocessrechts s. unten 
>eim Englischen Strafrecht und Strafprocessrecht. Ebenso 
s. die Geschichte des engl. Handels-, Wechsel- und See- 
rechts unten beim Engl. Handels-, Wechsel- und Seerecht. | 

B. Quellen mit Ausschluss der das Handels-, Wechsel- und 
Seerecht, das Strafrecht und den Strafprocess betreffenden 
Quellen [s. diese unten beim Engl. Handels-, Wechsel- und 
Seerecht, Straf- und Strafprocessrecht]. 

a. Quellen aus der Zeit vor der Normannischen Eroberung 
(1066). 

b. Quellen aus der Zeit von der Normannischen Eroberung 
(1066) bis zum XIV. Jh. (incl. der mittelalterlichen 
Rechtsbücher) nebst Commentaren und Erläuternngs- 
schriften. 

c. Quellen vom XIV. Jh. ab bis auf die Gegenwart (ein- 
schliesslich der vor 1500 verfassten Rechtebücher : For- 
tescue, Littleton ct.) 

C. Systematische Bearbeitungen des Englischen resp. Gross- 
britannischen Rechts überhaupt und des Engl. Privatrechts 
und Civilprocesses insbesondere. 

D. Handels-, Wechsel- und Seerecht einschl. der hierüber 
handelnden Quellen. 

E. Strafrecht und Strafprocessrecht einschl. der hierher ein- 
schlagenden Rechtsquellen. 

[Ueber die Schwurgerichte cf. die in Kq aufgeführten Schriften.] 

F. Staats- und Verwaltungsrecht. 

[Die Quellen s. oben unter den älteren und neueren Quellen 
zum Rechte Grossbritanniens überhaupt.] 
II. Wales. 

III. Schottland. 

IV. Irland. 

V. Ausserenglische europäische Besitzungen Grossbritanniens (Helgo- 
land, Gibraltar, Malta). 

Italien. 

I. Rechtsgeschichte incl. Bibliographie (einschliesslich des Lehn- 
rechts). 
U. Quellen. 

342 



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— 235 — 

1. Quellen , die sich auf ganz Italien resp. mehrere Gebiete von 
Italien beziehen nebst den dazu gehörigen Erläuterungs- 
schriften und bibliographischen Verzeichnissen der Statuten. 

2. Quellen, einzelne italienische Gebiete resp. einzelne Städte ct. 
betreffend alphabetisch geordnet nebst den dazu gehörigen 
Commentaren und sonstigen Erläuterungsschriften. 

III. Systematische Bearbeitungen. 

1. Civilrecht, Civilprocess, Handels-, Wechsel- und Seerecht. 
[Lehnrecht s. oben I. Rechtsgeschichte. Die mittelalterlichen italieni- 
schen Seerechtsquellen s. in Kk, die auf das mittelalterl. ital. Handels- 
recht bezüglichen Quellen s. oben bei den Quellen resp. Statuten der 
einzelnen ital. Gebiete und Städte.] 

2. Strafrecht und Strafprocess. 

3. Staats- und Verwaltungsrecht. 

Niederlande (Holland). 

I. Geschichte (einschl. des Lehnrechts), [cf. hierzu Belgien.] 
II. Quellen. 

1. Auf die Niederlande (Holland) im Allgemeinen bezügliche 
Rechtsquellen nebst den dazu gehörigen Commentaren und 
Erläuterungsschriften. 

[Die Quellen des Handels-, Wechsel- und Seerechts wie des Straf- 
rechts s. unten III, 2. 3.] 

2. Quellen einzelne Landschaften resp. einzelne Städte betreffend 
(einschl. der mittelalterlichen Rechtsbticher). 

III. Systematische Bearbeitungen. 

1. Des heutigen Niederländischen Rechts im Allgemeinen, wie 
des Privat- und Civilprocessrechts insbesondere (beginnend 
von 1794 an, als dem Zeitpunkt der Einführung des französi- 
schen Rechts. Das Lehnrecht s. oben unter I (Geschichte).) 

2. Systematische Bearbeitungen des Handels-, Wechsel- und See- 
rechts nebst den dazu gehörigen Quellen. 

3. Systematische Bearbeitungen des Strafrechts und Strafprocesses 
incl. der dahin einschlagenden Quellen. 

4. Systematische Bearbeitungen des Staate- und Verwaltungsrechts. 
[Die Quellen s. oben bei IL] 

Anhang: Systematische Bearbeitungen des Rechts (Privat- und 
öffentl.) von Luxemburg. 

Oesterreich. 

I. Oesterreich im Allgemeinen u. Deutsch-Oesterreich insbesondere. 

1. Quellen s. Kg. 

2. Privatrecht nebst Rechtsgeschichte s. Km. 

3. Strafrecht und Strafprocess s. Kp u. Kq. 

4. Civilprocess s. Ko. 

5. Staats- und Verwaltungsrecht. 

343 



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— 236 — 

IL Ausserdeutsch-Oesterreichische Länder. 

1. Mehrere dieser Länder betreffende Schriften u. Quellen. 

2. Einzelne ausserdeutsch - österreichische Länder betreffende 
Schriften und Quellen. 

A. Ungarn. 

a. Quellen. 

b. Systematische Darstellungen. 

a. Des Ungarischen Rechts und seiner Rechtsgeschichte 
überhaupt, sowie des Privatrechts, des Handels-, 
Wechsel-, See- und Lehnrechts und des Civilprocesses 
insbesondere. 

ß. Strafrecht und Strafprocess. 

/. Staats- und Verwaltungsrecht. 

B. Siebenbürgen. 

a. Quellen. 

b. Systematische Bearbeitungen des Siebenbürgischen privaten 
und öffentlichen Rechts incl. der Rochtsgeschichte. 

C. Die übrigen ausserdeutschcn Lande Oesterreichs (einschl. 
des italienischen Theils von Tirol). 

Portugal. 

Rumänien. 

Russland mit Polen ct. 

1. Quellen und Schriften das Recht Russlands im Ganzeu betreffend. 

1. Quellen (mit Ausschluss der das Strafrecht uud den Straf- 
process betreffenden). 

2. Systematische Darstellungen des Russischen Rechts im All- 
gemeinen incl. der Rechtsgeschichte und des Privatrechts (nebst 
Handels-, Wechsel- und Seerecht) und des Civilprocesses 
insbesondere. 

3. Systematische Darstellungen des Russ. Strafrechts und Straf- 
processrechts nebst den hierher einschlagenden Quellen. 

4. Systematische Darstellungen des Russ. Staats- u. Verwaltungs- 
rechts. (Die Quellen s. oben bei 1.) 

II. Quellen und Schriften: Einzelne Länder, Provinzen resp. Städte 
betreffend. 

1. Nowgorod. 

2. Finnland. 

3. Curland, Livland und Esthland. 

A. Quellen nebst den dazu gehörigen Commentaren und Er- 
läuterungsschriften. 

B. Systematische Darstellungen. 

a. Des Rechts von Cur-, Liv- und Esthland im Allgemeinen 
und des Privatrechts und Civilprocesses insbesondere 
incl. der Rechtsgeschichte. 
344 



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— 237 — 

b. Des Strafrechts und Strafprocesses. 

c. Des Staats- und Verwaltungsrechts. 

4. Polen und Litthauen. 

A. Quellen nebst Erläuterungsschriften. 

B. Systematische Darstellung. 

a. Des Polnischen Rechts überhaupt und des Privatrechts 
und Civilprocesses insbesondere nebst der Hechts- 
geschichte. 

(S. jedoch die auf das ältere Staats- und Verfassnngsrecht 
»ezüglichen Schritten unten sub c] 

b. Strafrecht und Strafprocess. 

c. Staats- und Verwaltungsrecht. 

5. Sonstige einzelne Russische Provinzen und Landestheile, so- 
weit solche in Europa liegen. 

Schweden und Norwegen. 

I. Quellen und Schriften betreffend das Skandinavische (Nordische) 
Recht (Schwedens, Norwegens, Dänemarks) überhaupt. 

II. Schweden. 

1. Quellen nebst Erläuterungsschriften (einschliessl. der Quellen 
das Handels-, Wechsel- und Seerecht, den Civilprocess und 
das Staatsrecht betreffend, dagegen mit Ausschluss der 
Quellen des Strafrechts und des Strafprocesses s. letztere beim 
Strafrecht). 

A. Ganz Schweden betreffende Quellen. 

a. Mittelalterliche. 

b. Spätere Rechtsquellen, namentlich solche, die das heute 
geltende Schwedische Recht betreffen. 

B. Einzelne schwedische Provinzen resp. Stüdte (in alpha- 
betischer Reihenfolge). 

2. Systematische Darstellung des Schwedischen Privat-, Process-, 
Straf- und Staatsrechts. 

II I. Norwegen. 

1. Quellen. 

2. Geschichte. 

3. Systematische Darstellung des Norwegischen Privat- und 
öffentlichen Rechts. 

Schweiz. 

1. Im Allgemeinen resp. die mehrere Cantone betreffenden Quellen 
und Schriften. 

1. Zeitschriften. 

2. Quellen (mit Ausnahme des Deutschen Straf- und Strafprocess- 
rechts s. diese unten bei Straf- und Strafprocessrecht). 

3. Systematische Darstellung des Privatrechts (incl. des llandels- 
und Wechselrechts) und des Civilprocesses sowie der Rechts- 

345 
Beiheft 3. 16 



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— 238 — 

beschichte [s. jedoch die Geschichte des Staats- und Bundes- 
rechts unten bei Staatsrecht]. 

4. Systematische Darstellung des Straf- und Strafprocessrechts 
nebst den dahin einschlagenden Quellen. 

5. Systematische Darstellung des Staats- resp. Bundesrechts und 
des Verwaltungsrechts. 

[Die Quellen 8. oben bei der Geschichte des Schweizerischen 
Rechts Überhaupt ] 

IL Die einzelnen Cantone (alphabetisch geordnet). 

Serbien. 

Spanien. 

I. Quellen nebst Erläuterungsschriften. 

II. Systematische Bearbeitung des privaten und öffentlichen Rechts 
einschliesslich der Rechtsgeschichte. 

Türkei. 

[Der Koran und seine Commentare s. unter Oriental. Sprachen.] 

III Quellen und Schriften einzelne Afrikanische Staaten betreffend. 

IV. Quellen und Schriften einzelne Amerikanische Staaten betreffend. 
[Diese alphabetisch geordnet. Nur soweit Literatur vorhanden, be- 
sonders aufgeführt.] 

Chile. 
Columbia. 
Jamaika. 

Vereinigte Staaten. 
I. Im Allgemeinen. 

1. Quellen. 

2. Systematische Bearbeitungen. 

a. Das Amerikanische Recht im Allgemeinen und das 
Privatrecht und der Civilprocess insbesondere. 

b. Strafrecht und Strafprocess. 

[Die Quellen s. oben bei den amerikanischen Quellen 
überhaupt. Die Schriften betreffend das amerikanische 
Gefängniss wesen s. bei Strafrecht: Kp.] 

c. Staats- und Verwaltungsrecht. 
IL Die einzelnen Staaten. 

V. Quellen und Schriften einzelne Asiatische Staaten betreffend. 
[Die Assisen von Jerusalem s. bei Frankreich.] ' 
China. 
Japan. 
Java. 

Indien. I. Vorderindien 
IL Hinterindien. 
Anhang: Mosaisches Recht s. Culturgeschichte. 

946 



x 



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— 239 — 

I. 

Staatswissenschaften. 
La. 
Allgemeines. 
I. Bibliographie und Literärgeschichte, auch Biographien der 
Autoren, die über alle oder mehrere oder auch über einzelne 
Zweige der Staatswissenschaften geschrieben haben. 

1. Bibliographie und Literärgeschichte. 

2. Biographien der Autoren, die über alle oder mehrere oder 
auch über einzelne Zweige der Staatswissenschaften geschrieben 
haben. 

A. Biographien mehrerer Autoren. 

B. Biographien einzelner Autoren. 

IL Encyclopädie und Methodologie. Schriften über Staatswissenschaft 
resp. Staats Wissenschaften im Allgemeinen. Staatswörterbticher. 

A. Encyclopädie und Methodologie. 

B. Schriften über Staatswissenschaft resp. Staatswissenschaften 
im Allgemeinen nebst Schriften die sg. Verwaltungslehre 
(d. h. die Anwendung der Staatswissenschaften auf die Ver- 
waltung der Staaten) betreffend. 

C. Staatswörterbücher. 

HL Verhältniss der Staatewissenschaften zu anderen Wissenschaften 

insbesondere zum Staats- und Verwaltungsrecht. 
IV. Zeitschriften, Almanache, Jahrbücher, Jahresberichte und Aehn- 

liches (ohne Unterschied, ob sie sich auf alle oder nur auf 

mehrere der einzelnen Gebiete der Staatswissenschaften beziehen). 

[Archive, Annalen ct., welche nur von einem Verfasser herrühren, s. 

unten bei V.] 
V. Sammlungen von Schriften mehrerer und einzelner Verfasser zu 

den verschiedensten Zweigen der Staatswissenschaften, sowie 

Schriften vermischten Inhalts. 

Lb. 
Nationalökonomie. 
I. Zeitschriften. 

IL Sammlungen von Werken und Abhandlungen mehrerer und ein- 
zelner Verfasser und Schriften zur Nationalökonomie vermischten 
Inhalts. 

1. Sammlungen von Werken und Abhandlungen mehrerer und 
einzelner Verfasser. 

2. Schriften zur Nationalökonomie vermischten Inhalts. 

III. Geschichte der Nationalökonomie und der nationalökonomischen 

Wissenschaft (Nationalökonomik) einschl. der Geschichte der von 

einzelnen Nationalökonomen (resp. Schulen) aufgestellten Systeme. 

1. Im Allgemeinen ohne Rücksicht auf einzelne Zeitabschnitte 

(Perioden) und auf einzelne Länder. 

347 



16 



* 



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— 240 — 

2. Einzelne Perioden der Nationalökonomie resp. der Geschichte 
der literarischen Behandlung dieser Wissenschaft. 

3. Geschichte der Nationalökonomie nnd Nationalökonomik ein- 
zelner Länder. 

a. Deutschland überhaupt und einzelne deutsche Länder. 

b. Ausserdeutsche europäische Staaten. 

c. Amerika. 

a. Die vereinigten Staaten. 

/?, Die übrigen Staaten von Amerika. 

d. Die asiatischen, afrikanischen und australischen Länder. 
IV. Systematische Bearbeitung der Nationalökonomie ihrem ganzen 

Umfange nach (Systeme, Hand- und Lehrbücher eiuschliessl. der 
älteren Systeme der Cameralwissenschaft und der neueren Dar- 
stellungen der sg. Politischen Oekonomie, worin zugleich die 
Finanzwissenschaft mit abgehandelt wird). [S. im Uebrigen wegen 
der Finanzwissenschaft den besonderen Katalog Ld.[ 
V. Monographien. 

1. Grundbegriffe. 

A. Werth. 

B. Vermögen s. unten V, 2. E. a. 

C. Reichthum und Armuth s. unten V, 2. E. a. 

D. Arbeit s. unten V, 2. E. c. 

E. Wirtschaft. 

F. Bevölkerung 

a. Volksvermehrung incl. der Lehre von der Uebervölker- 
ung und dem sg. Malthus'schen Gesetz, sowie der Lehre 
von der Lebensdauer und Sterblichkeit in volkswirt- 
schaftlicher Hinsicht. 

b. Colonisation (Auswanderung). [Innere Colonisation s. 
Volkswirthschaftspolitik Lc, womit aber auch zu ver- 
gleichen Geschichte.] 

2. Besonderer Theil. 

A. Production der Güter im Allgemeinen. 

B. Vermögen. Eigenthum in volkswirtschaftlicher Bedeutung. 
(Einschl. der Schriften betreffend einzelne Arten des Eigeu- 
thums, Privat-, Staatseigenthum , Fideicommisse ct. vom 
nationalökonomischen Standpunkte aus betrachtet.) 

C. Credit. 

a. Im Allgemeinen. 

b. Creditinstitnte insbesondere. 

a. Die Creditinstitnte überhaupt. 

ji. Die Realcreditinstitute. 

y. Sonstige Creditinstitute einschliessl. der Lebensver- 
sicherungsgesellschaften (Leihhäuser, Montes pietatis, 
Sterbe-, Wittwenkassen ct. ct.) 

348 



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— 241 — 

6. Versicherungsgesellschaften (mit Ausschluss der sg. 
Lebensversicherungsgesellschaften). 

D. Güterumlauf. 

a. Im Allgemeinen. 

b. Preis. 

c. Geld (incl. der Lehre vom Papiergelde, insbesondere vom 
volkswirtschaftlichen Standpuncte aus betrachtet). 

E. Vertheilung der Güter. 

a. Einkommen und Gütervertheilung (Reichthum im Ver- 
hältniss zur Armuth) im Allgemeinen. [Die Schriften 
über Armuth insbesondere s. in Socialwissenschaft Le.] 

b. Grundrente (einschliesslich der Thünen'schen Lehre vom 
isolirten Staat). 

c. Arbeit (vom nationalökonomischen Standpuncte aus an- 
gesehen oder die Arbeit im Allgemeinen). (S. im 
Uebrigen Socialwissenschaft, wo namentlich diejenigen 
Schriften nachgewiesen werden, welche sich auf die be- 
rechtigten resp. unberechtigten Ansprüche der Arbeiter 
beziehen.] 

d. Kapital. 

a. Im Allgemeinen. 

ß. Zins und Wucher (vom nationalökonomischen Stand- 
puncte aus betrachtet; 8. im Uebrigen den Katalog 
über Jurisprudenz). 

F. Consumtion der Güter (Güterverbrauch). 

a. Im Allgemeinen. 

b. Luxus (Luxusgesetze, Luxussteuer). 
VI. Die Nationalökonomie einzelner Länder. 

1. Deutschland. 

a. Deutschland überhaupt. 

b. Preussen (wie überhaupt, so auch nach seinen einzelnen 
Provinzen volkswirtschaftlich behandelt). 

c. Die übrigen deutschen Staaten. 

2. Die sonstigen europäischen und ausscreuropäischen Länder. 

Lc. 

Volks Wirtschaftspolitik. 

I. Allgemeines. 
IL Land- und Forstwirtschaft. 

1. Geschichte (wie der Land- und Forstwirtschaft überhaupt, 
so der einzelnen Länder einschliesslich der Geschichte der 
Viehzucht und der Fischerei). 

2. Die Landwirtschaft insbesondere (volkswirthschaftlich-politisch 
betrachtet; die auf die Technik der Landwirtschaft bezüg- 
lichen Schriften s. im Katalog für Technologie). 

349 



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> 



- 242 — 

A. Schriften zur Landwjrthschaft (mehrerer oder einzelner 
Länder) überhaupt, einschliesslich der Schriften über 
Philosophie, Politik u. Statistik der Landwirtschaft. [Aus- 
geschlossen bleiben hier nur diejenigen Schriften, welche 
die Landwirtschaft eines einzelnen Landes, wie z. B. von 
Mecklenburg, vom Standpuncte des technischen Betriebes 
einzelner Fruchtarten resp. Fruchtfolgen behandeln.] 

B. Schriften betreffend einzelne Zweige resp. Nebenzweige der 
Landwirtschaft. 

a. Tabaksbau und Anbau anderer sg. Ilandelsgewächse von 
volkswirthschaftlich-politischer Bedeutung. 

b. Viehzucht. 

c. Fischerei. 

C. Monographien. 

a. Grosser, mittlerer, kleiner Grundbesitz, insbesondere der 
bäuerliche Grundbesitz. 

b. Parcellirung (Bodenzersplitterung). 

c. Erbpacht und Zeitpacht (vom volkswirtschaftlichen 
Standpuncte aus angesehen). 

d. Verkoppelung — Separation — Gemeinheitstheilung. 

e. Ablösung von Real lasten und Servituten. 

f. Die ländlichen Arbeiter. 

3. Forstwirtschaft (in volkswirtschaftlich- politischer Hinsicht. 
Die technische Seite betreff. Schriften s. im Katalog ftlr 
Technologie). 
111. Handel und Schiffahrt. 

1. Handelswissenschaft im Allgemeinen, nebst den Schriften über 
Waarenkunde, Handelsgeographie und Handelsstatistik. 

2. Geschichte des Handels. 

a. Geschichte des Handels überhaupt. 

b. Geschichte des Handels im Alterthum. 

c. „ n»n Mitttelalter. 

d. „ „ n in der neueren Zeit seit Entdeckung ' 
Amerikas. 

3. Zeitschriften. 

4. Schriften vermischten Inhalts. 

5. Monographien. 

A. Freihandel, wie überhaupt, so insbesondere im Gegensatz 
zum Schutzzoll (Bright, Cobden ct.). 

[Die Freiheit des Getreidehandels s. unten sub B. a.] 

B. Einzelne Arten des Handels. 

a. Producten-Handel (Getreide, Spiritus, Zucker ct.) 

b. Effecten-Handel. 

6. Handel einzelner Länder. 

A. Deutschland. 

B. Die übrigen europäischen Länder. 

350 



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- 243 — 

C. Die aussereuropäi sehen Länder. 

a. Die Vereinigten Staaten von Nordamerika. 

b. Die übrigen amerikanischen Länder 

c. Die asiatischen, afrikanischen und australischen Länder. 
7. Schiffahrt. 

IV. Gewerbe (Industrie) und Fabrikation. 

1. Gewerbe und Fabrikation überhaupt einschliesslich der Ge- 
werbestatistik (und der Zeitschriften), soweit sie sich nicht 
bloss auf einzelne Länder bezieht. 

2. Geschichte der Gewerbe. 

A. Im Allgemeinen (ohne specielle Beziehung auf einzelne 
Länder). 

B. Geschichte der Gewerbe ct. einzelner Länder. 

a. Deutschland. 

b. Geschichte der Gewerbe ct. in den übrigen europäischen 
und aus8ereuropäischen Ländern. 

3. Gewerbe (in ihrer gegenwärtigen Bedeutung) einzelner Länder 

A. Deutschland. 

B. Die übrigen europäischen Länder. 

C. Die amerikanischen Länder. 

a. Die Vereinigten Staaten von Nordamerika. 

b. Die übrigen Länder Amerikas. 

D. Die afrikanischen, asiatischen und australischen Länder. 
V. Berg- und Hüttenwesen. [Das Technische s. in Technologie.] 

1. Geschichte. 

2. Das gegenwärtige Berg- und Hüttenwesen. 
VI. Verkehrswesen. 

1. Im Allgemeinen (Verkehrswege und Verkehrsmittel überhaupt, 
Postdampfschifflinien ct.). 

2. Eisenbahnen. 

3. Postwesen. 

4. Telegraphen- resp. Telephon -Wesen. 

5. Chausseen und andere öffentliche Landstrassen, auch Pferde- 
eisenbahnen und Dampf-Strassen wagen. 

6. Häfen und Wasserstrassen. (Ströme, Flüsse, Canäle, Seen.) 
Anhang: Privatökonomie und darauf, sowie auf öffentliche 

Kassen bezügliches. 
Rechnungswesen. 

Ld. 
Finanzwissenschaft. 

I. Allgemeines. 

1. Bibliographie und Literärgeschichte. 

2. Zeitschriften. 

351 



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— 244 — 

3 Abhandlungen (gesammelte und einzelne) mehrerer oder ein- 
zelner Verfasser vermischten Inhalts, soweit sie sich nicht 
speciell auf einzelne Länder beziehen. [Die nur auf einzelne 
Länder bezüglichen Abhandlungen vermischten Inhalts s. unten 
beim Finanzwesen einzelner Länder.] 
II. Geschichte. 

1. Ueberhaupt. 

2. Einzelne Länder. 

III. Systeme, Lehr- und Handbücher des Finanzwesens überhaupt. 

IV. Das Finanzwesen einzelner Länder im Allgemeinen einschliessl. 
der hierauf bezüglichen Abhandlungen einzelner oder mehrerer 
Verfasser vermischten Inhalts. 

[Die auf einzelne finanzielle Einrichtungen, z. B. Steuern, Zölle der 
einzelnen Länder bezüglichen Monographien s. unten unter V. bei den 
Monographien ] 

V. Monographien. 

1. Schriften über das Verhältniss zwischen der Staatsverwaltung 
überhaupt und der Finanz wirthschaft insbesondere. 

2. Die Ordnung der Finanzwirthschaft. 

A. Der Staatshaushalt (Budget) (Staatseinnahmen und Aus- 
gaben im Allgemeinen wie mit Bezug auf einzelne Länder.) 

B. Haushalt und Finanzverwaltung (incl. des Schuldenwesens) 
der Städte, Provinzen, Kreise und Gemeinden. 

a. Der Städte, Provinzen, Kreise (incl. der älteren ständi- 
schen Landschaften. Unter Landschaften sind hier in- 
dessen nicht die Real-Credit-Institute dieses Namens ein- 
begriffen, s. darüber Nationalökonomie Lb.) 

b. Der Gemeinden, insbesondere der städtischen incl. der 
auf die Communal steuern und Communal abgaben ct. sich 
beziehenden Schriften. 

3. Der Finanzbedarf. 

A. Im Allgemeinen incl. der Schriften betreffend den Staats- 
kredit und das Staatsschuldcnwesen. 

B. Einzelne Arten des Finanzbedarfs (resp. der Ausgaben zu 
einzelnen staatlichen Zwecken). 

a. Bedarf der obersten Centralleitung des Staates incl. der 
Civilliste, sowie incl. des Bedarfs des Finanzministeriums. 

b. Bedarf zur Durchführung der Rechts- und Machtzwecke 
des Staates (Bedarf des Minist, der auswärt. Angelegen- 
heiten, Bedarf für Justiz und Polizei, für Heer und 
Marine). 

c. Bedarf für Erfüllung der Culturaufgabcn des Staates 
(Kunst, Wissenschaft, Land wirthschaft, Handel ct.). 

4. Die Einnahmen der Finanzwirthschaft. 
a. Im Allgemeinen. 

352 



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— 245 — 

b. Aus Domänen und Kegalien, einschliesslich der staatlichen 
Berg- und Hüttenwerke und der staatlichen Salinen. 

c. Aus Monopolen. 

d. Aus Handels-, insbesondere Bankgeschäften. (Bankwesen 
einschliesslich der Privatbanken.) 

e. Aus der Lotterie. 

f. Einnahmen aus Münzprägung incl. der Schriften über die 
Währungsfrage. 

g. Einnahmen aus Steuern und Abgaben. 
a. Geschichte. 

ß. Schriften über Steuern und Abgaben im Allgemeinen. 
y. Einzelne Arten der Steuern. 
I. Grundsteuern. 

II. Klassen- und Einkommensteuer, auch Luxus- und Erb- 
schaftssteuern. 

III. Indirecte Steuern (Accisc, Mahl- u. Schlachtstcucr ct.). 
h. Einnahmen aus Zöllen. 

a. Im Allgemeinen. 

ß. Deutsches Zollwescn incl. der Schriften zum früheren 

Deutschen Zollvereine. 
y. Ausserdeutsches Zollwesen. 

Le. 
Social Wissenschaft. 

I. Schriften zur Socialwissenschaft überhaupt. 
II. Zeitschriften. 

III. Schriften mehrerer oder einzelner Verfasser zur Socialwissenschaft 
vermischten Inhalts. 

IV. Schriften zur sg. socialen Frage. 

1. Im AU gemeinen (Der Kampf ums Dasein ct. ct.). 

2. Theorie der Communisten und Socialisten sowie der Nihilisten 
und der sg. Staatssocialismus. 

3. Schriften zur Arbeiterfrage einschliesslich der Schriften über 
Arbeitergilden, Genossenschaften und Gewerkvereine (vom 
socialwissenschaftlichen Standpunkte aus betrachtet). 

4. Schriften das Armenwesen betreffend. (Incl. der Bettelei und 
der Vagabundage, vom socialwissenschaftlichen Standpunkte 
aus angesehen, cf. hierzu Nationalökonomie Lb. 

V. Schriften betreffend die Herstellung der allgemeinen gesellschaft- 
lichen Wohlfahrt und die Beförderung des Wohls resp. die 
Hebung einzelner Schichten und Klassen der Gesellschaft in 
physischer, moralischer und politischer Rücksicht. 
1. Schriften, die Herstellung der allgemeinen gesellschaftlichen 
Wohlfahrt (des Volkswohls) überhaupt betreffend. (Wohl- 
thätigkeitsanstalten im Allgemeinen, Hülfs- und Volksbildungs- 
353 



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— 246 — 

anstalten, Beschaffung von Wohnungen ct. Krankenhäuser s. 
Medicin.) 
2. Schriften betreffend die Hebung resp. die Beförderung des 
Wohls einzelner Schichten und Klassen der Gesellschaft. 

A. Beförderung des Wohls der vermöge Alters oder Geschlechts 
schwächeren Personen. 

a. Der Kinder. Findelhäuser. [Waisen- und Rettungs- 
häuscr.] 

b. Der Frauen. (Emancipation derselben. Die Hebung der 
moralisch gesunkenen insbes. der prostituirten s. weiter 
unten sub B. b. u. c.) 

c. Der Greise resp. Greisinnen. (Siechenhäuser ct., Kranken- 
häuser 8. Medicin.) 

B. Hebung moralisch gesunkener Personen. (Rettungshäuser s. 
Pädagogik.) 

a. Der Trunksüchtigen (Alkoholismus, Mässigkcits- Gesell- 
schaften). 

b. Der prostituirten Frauen. 

c. Der entlassenen Strafgefangenen - wie der Strafgefangenen 
überhaupt [cf. hierzu Kp.]. 

d. Hebung sonstiger moralisch gesunkener Personen. 

C. Hebung und Verbesserung der Lage von Angehörigen ge- 
wisser Volksstämme resp. Racen in bürgerlicher (politischer) 
und moralischer Hinsicht (Judenemancipation ct. ct.). 

Lf. 

Politik. 

I. Bibliographie und Literärgeschichte. 
II. Geschichte der Politik als Wissenschaft. 

[Geschichte der Politik der einzelnen Länder s. bei Geschichte.] 

III. Aeltere Literatur bis zur ersten französischen Revolution von 1789 
incl. der die Doctrinen der einzelnen Politiker betreffenden 
Schriften nach Jahrhunderten (resp. längeren Zeitabschnitten) ge- 
ordnet. 

1. Mittelalter und XVI. Jh. 

2. XVII. Jh. 

3. XVIII. Jh. 

IV. Neuere Literatur seit 1789. 

1. Systeme der Politik (Hand- und Lehrbücher). 

2. Schriften allgemein politischen Inhalts incl. der Schriften über 
Staatsverfassungen und Constitutionalismus insbesondere. 

V. Monographien ohne Unterscheidung zwischen älterer und neuerer 
Literatur. 
1. Die auswärtige Politik betreffend. 

a. Krieg und Frieden. Kriegswesen in politischer Beziehung. 
354 



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— 247 — 

b. Verhandlungen mit auswärtigen Mächten. Diplomatie [cf. 
hierzu auch Völkerrecht Kt.]. 

2. Innere Politik. 

3. Vcrhältniss zwischen Staat und Kirche politisch angesehen [cf. 
im Uebrigen Kirchenrecht Kr.]. 

IV. Schriften zur Politik einzelner Länder. 

Die Geschichte der Politik derselben s. unter Geschichte. 

1. Deutschland und Preusscn insbesondere. 

2. Politik der übrigen europäischen und aussereuropäischen 
Länder. 

Lg. 

Polizei. 
I. Bibliographie und Literärgeschichte. 
II. Geschichte. 

III. Systeme (Lehr- und Handbücher) der Polizei (incl. der Polizei- 
Lexica). 

IV. Schriften vermischten Inhalts mit Zeitschriften. 
V. Monographien. 

1. Sicherheitspolizei (Criminalpolizei). 

2. Wohlfahrtspolizei [Sanitätspolizei s. unter Medicin]. 

Lh. 
Statistik. 
1. Bibliographie und Literärgeschichte. 

II. Zeitschriften und Periodica (Berichte über die Verhandlungen der 
internationalen statistischen Congresse). 

[Die auf einzelne Länder bezüglichen Zeitschriften s. bei Geographie.] 

III. Geschichte der Statistik. 

IV. Schriften vermischten Inhalts. 

V. Systeme (Lehr- und Handbücher) der Statistik. 
VI. Bevölkerungsstatistik. 

[Die sonstigen einzelnen Zweige der Statistik s. bei den einzelnen 
Wissenschaften z. B. Criminalstatistik beim Strafrecht, Kirchliche 
Statistik bei der Theologie ct.] 

1. Im Allgemeinen (einschl. der Ergebnisse der Volkszählung 
in den verschiedenen Ländern ct.). 

2. Monographien (einzelne Fragen der Bevölkerungsstatistik be- 
treffend). 

M. 

Historische H ilfs w issenschaften. 
Ma. 
Allgemeines und Archivalische Wissenschaften 
I. Allgemeines. 

1. Bibliographie und Literärgeschichte der historischen Hilfs- 
wissenschaften oder mehrerer Theile derselben. 
355 



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— 248 — 

2. Gesammelte Schriften einzelner Verfasser. 

3. Sammelwerke verschiedener Verfasser. 

4. Zeitschriften für historische Hilfswissenschaften oder einzelne 
Theile derselben. 

II. Archivalische Wissenschaften. 

1. Allgemeines. 

A. Bibliographie. 

B. Gesammelte Schriften einzelner Verfasser. 

C. Sammelwerke verschiedener Verfasser. 

D. Zeitschriften für Archivwesen. 

E. Schriften über zweckmässige Anlage nnd Ordnung der 
Archive. 

F. Statistik und Geschichte der Archive einzelner Länder. 

Anmerkung. Die Einteilung ist folgende: Zuerst Deutschland; 
sodann die übrigen europäischen Länder alphabetisch geordnet; endlich die 
aussereuropäischen Länder. 

2. Diplomatik und Paläographie. 

A. Literatur der Diplomatik. 

B. Allgemeines über Zweck und Methode der Diplomatik. 

C. Geschichte der Diplomatik. 

D. Gesammelte Schriften einzelner Verfasser. 

E. Sammelwerke verschiedener Verfasser. 

F. Zeitschriften. 

G. Gesammtdarstellungen der Diplomatik und Paläographie. 
IL Tafeln zur gesammten Diplomatik und Paläographie. 

I. Abbreviaturenverzeichnisse und derartige Lexica, Samm- 
lungen von Initialen, Ornamenten, Snbscriptionen ct. der 
Urkunden. 

K. Schriftwesen, Schreiber, Schreibmaterialien. 

L. Urkundenlehre und Paläographie einzelner Perioden. 

a. Alterthum. 

b. Mittelalter. 

c. Neuzeit (Autographcnsammlungen etc.) 

M. Urkundenlchre einzelner Länder [geordnet wie bei II, 1. F.]. 
N. Schriften, welche einzelne Theile der Urkunden, z. B. 

Kanzeleiuntcrschriftcn betreifen. 
0. Sphragistik. , 

P. Gefälschte Urkunden. 
Q. Vermischtes. 

3. Genealogie. 

A. Allgemeines. 

a. Bibliographie. 

b. Geschichte der Genealogie. 

e. Gesammelte Schriften einzelner Verfasser. 

d. Sammelwerke verschiedener Verfasser. 

e. Zeitschriften. 

356 



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— 249 — 

B. Lehrbücher der Genealogie. 

C. Genealogische Tafeln und Stammbäume für die regierenden 
Fürstenhäuser und den hohen Adel aller Zeiten. 

D. Genealogische Tafeln und Verzeichnisse der regierenden 
Fürsten für bestimmte Zeiten (Jahre). Hofkalender. 

E. Genealogische Tafeln ct. für bestimmte Erdtheile. Länder, 
Provinzen. 

a. Europa insgesammt. 

b. Die einzelnen Länder Europas [geordnet wie bei II 1. F.]. 

F. Familiengeschichten, adlige wie bürgerliche. 

G. Schriften über einzelne Theile der Genealogie (Ahnenprobe, 
Entstehung des Adels, der Familiennamen ct.). 

4. Heraldik. 

A. Allgemeines (a — e wie bei 3). 

B. Lehrbücher der Heraldik. 
0. Allgemeine Wappenbücher. 

D. Wappenbücher einzelner Kleinodien, Standarten, und Länder 
[geordnet wie bei II 1. F.]. 

E. Ordenswesen (Statuten, Abbildungen ct.: der Orden, Titel- 
wesen und Ceremoniel). 

a. Im Allgemeinen. 

b. Die Orden einzelner Länder [geordnet wie bei II 1. F.] 
nebst Titelwesen und Ceremoniel. 

F. Feldgeschrei und Wahlsprüche. 

G. Vermischtes. 

Mb. 
Chronologie und Numismatik. 

I. Chronologie. 

1. Allgemeines. 

A. Bibliographie. 

B. Geschichte. 

C. Gesammelte Schriften einzelner Verfasser. 

D. Sammelwerke verschiedener Verfasser. 

2. Lehrbücher der gesammten Chronologie. 

3. Allgemeine Schriften zur Cronologie der alten Welt (Aeren, 
Cyclen, Perioden). 

A. Verschiedene Völker des Alterthums. 

B. Aegyptische Chronologie. 

C. Chronologie der Asiaten ausser den Hebräern. 

D. Hebräische (Biblische) Chronologie. 

E. Griechische Chronologie. 

F. Römische Chronologie. 

4. Allgemeine Schriften zur Chronologie seit Christi Geburt. 
A. Nach Zeiträumen. 

357 



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— 250 — 

B. Kalenderwesen und dessen Geschichte, Ostercyclen. 

C. Muhammedanische und chinesische Aera ; comparative Chro- 
nologie. 

5. Vermischtes. 
II. Numismatik (vgl. auch Mathematik). 

1. Allgemeines. 

A. Bibliographie. 
B- Geschichte. 

C. Gesammelte Schriften einzelner Verfasser. 

D. Sammelwerke verschiedener Verfasser. 

E. Zeitschriften. 

F. Numismatische Wörterbücher. 

2. Münzsammlungen für die ganze Numismatik. 

3. Cataloge von Münzsammlungen. 

A. Oeffentliche Sammlungen. 

B. Privatsammlungen. 

4. Schriften zur gesammten Numismatik. 

A. Lehrbücher. 

B. Schriften über einzelne Theile des Münzwesens, zur Tech- 
nik desselben, Gewichte der Münzen ct. 

5. Schriften über das Münzwesen einzelner Zeiträume (dazu auch 
Kataloge von Münzsammlungen für die betreffenden Zeiten). 
A. Alterthum. 

a. Lehrbücher für das gesammte Alterthum. Lexica ct. 

b. Sammlungen für das gesammte Alterthum. 

c. Münzkunde Griechenlands. 

«. Münzkunde Griechenlands im Allgemeinen. 
ß. „ „in einzelnen Zeiten und 

Gegenden. 

d. ltalisch-sicilische und römische Münzkunde. 
a. ltalisch-sicilische Münzkunde. 

1. Italische Münzkunde. 
II. Sicilische „ 

ß. Römische Münzkunde. 

I. Römische Münzkunde im Allgemeinen. 
IL Sammlungen römischer Münzen. 

III. Römische Münzkunde der republikanischen Zeit. 

IV. Münzkunde der römischen Kaiser. 

e. Keltische Münzkunde. 

f. Iberische „ 

g. Münzkunde des Orients, 
a. Der gesammte Orient. 

ß. Einzelne Länder des Oriente. 

I. Nordafrika. II. Aegyptcn. III. Syrien. IV. Phö- 
nicien. V. Palästina. VI. Persieu. VII. Baktrien. 
VIII. Armenien. IX. Kleinasien. 
358 



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— 251 — 

B. Mittelalter. 

a. Numismatik des Mittelalters im Allgemeinen. 
, b. Münzkunde einzelner Perioden des Mittelalters. 
a. Völkerwanderung und Fränkische Periode. 
ß. Kreuzztige. 

C. Neuzeit. 

6. Schriften zur Münzkunde einzelner Länder [geordnet wie bei 
Ma II 1. F]. 

A. Europa. 

B. Aussereuropa. 

a. Der Orient. 

«. Die muhammedani8chen Reiche. 

ß. Die nichtmuhammedanischen Reiche Vorder- und 

Mittelasiens. 
/. China und Japan. 

b. Afrika, soweit nicht muhammedanisch, Amerika, Au- 

stralien. 

7. Schriften über einzelne Münzen, die mehreren Ländern und 
Zeiten angehören. 

8. Schriften über Medaillen und Medaillenverzeichnisse. 

A. Europa im Allgemeinen. 

B. Die einzelnen Länder Europas. 

C. Der Orient und das übrige Aussereuropa. 

9. Vermischtes. 

N. 

Geschichte. 

Na. 

Allgemeines und Universalgeschichte. 

I. Bibliographie und Literärgeschichte. 

II. Wesen, Aufgabe und Arten der Geschichtsschreibung. Historische 
Kritik. Methodologie. 

III. Philosophie der Geschichte s. Philosophie. 

IV. Wesen und Nutzen der Geschichte nebst Einleitung in dieselbe. 
V. Zeitschriften für allgemeine Geschichte. 

VI. Quellensammlungen zur allgemeinen Geschichte. 
VII. Geschichte der Historiographie. 

1. Im Allgemeinen. 

2. Biographien. 

A. Mehrerer Historiker. 

B. Einzelner Historiker. 

VH1. Sammelwerke verschiedener Verfasser. 
IX. Gesammtausgaben einzelner Verfasser. 
X. Gesammelte kleinere Abhandlungen einzelner Verfasser. 
XI. Darstellungen und Lehrbücher der Universal-Geschichte. 
1. Mehrerer Verfasser unter einheitlicher Redaction. 

359 



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— 252 - 

2. Einzelner Verfasser. 
XII. Darstellungen mehrerer Reiche und Völker zugleich. 

XIII. Zeittafeln zur allgemeinen Geschichte. Regententabellcn. 

XIV. Historische Lexica zur allgemeinen Geschichte. 

XV. Staats- und Adresskalender, Allgemeine, oder mehrerer Staaten 

zugleich. 
XVI. Ausgewählte Historien und Sentenzen. 

Nb. 
Geschichte der alten Welt. 

I. Allgemeines zur Geschichte der alten Welt. 

1. Bibliographie und Literärgeschichte. 

2. Sammelwerke verschiedener Verfasser. 

3. Sammelwerke einzelner Verfasser. 

4. Allgemeine Schriften zur alten Gesschichte. 

5. Gesammtdarstellungen und' Zeittafeln. 

6. Bearbeitungen der Geschichte einzelner Verhältnisse s. unter 4. 
II. Geschichte des Orients oder mehrerer orientalischer Länder des 

Alterthums. 

III. Geschichte einzelner Länder des Orients im Alterthum. 

1. Aegypten. 

A. Bibliographie und Literärgeschichte. 

B. Zeitschriften. 

(J. Quellen s. Aegyptologie. 

D. Gesammtdarstellungen nebst Beiträgen und Studien. 

E. Einzelne Perioden. 

a. Alte Dynastien. 

b. Aegypten unter den Persern, Griechen und Römern. 

F. Einzelne Land estheile. 

2. Assyrien. 

3. Babylonien. 

4. PhÖnizien. 

5. Carthago. 

6. Die Juden s. Theologie Ic und Culturgeschichte Ha. 

7. Syrien und Arabien. 

8. Medien und Persien. 

A. Gesammtdarstellungen. 

B. Einzelne Perioden. 

a. Bis auf Alexander den Grossen. 

b. Arsaciden, Sassaniden. 

9. Baktrien. 

10. Hinterasiaten s. Geschichte Asiens. 

11. Vorderasiaten (Lyder, Lykier, Armenier, Galater). 

IV. Griechische Geschichte. 

1. Bibliographie und Literärgeschichte. 

360 



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— 253 — 

2. Zeitschriften. 

3. Quellenkunde. 

4. Allgemeine Schriften nebst Beiträgen und Studien. 

5. Gesammtdarstellungen. 

6. Zeittafeln. 

7. Einzelne Perioden. 

A. Historisches Zeitalter bis auf die Perserkriege x — 500 v. Chr. 

B. Von den Perserkriegen bis zum Ausgange des pelopon- 
nesischen Krieges 500 — 404 v. Chr. 

C. Vom Ausgange des peloponnesischen Krieges bis zum Tode 
Alexanders des Grossen 404—323 v. Chr. 

D. Vom Tode Alexanders des Grossen bis zur Herrschaft der 
Römer 323-r-146 v. Chr. 

E. Von der Besitzergreifung Griechenlands durch die Römer 
bis zum Anfang des Mittelalters 146 v. Chr. — 476 n. Chr. 

F. Byzantinische Geschichte s. Geschichte der Balkan-Halbinsel. 

8. Geschichte der Stämme, Einzellandschaften, Inseln und Städte 
resp. Colonien. 

A. Stämme oder mehrere Landschaften, Inseln und Städte 
(resp. Colonien) zugleich. 

B. Einzelne Landschaften und die grösseren Inseln Euboea, Creta 
und Sicilien. 

a. In Nordgriechenland. 

b. In Mittelgriechenland nebst Euboea. 

c. In Südgriechenland nebst Creta und Sicilien. 

C. Einzelne Städte resp. Colonien und die kleineren Inseln. 
V. Römische Geschichte. 

1 — 6 wie bei IV.: Griechische Geschichte. 

7. Geschichte der Republik. 

A. Gesammtdarstellungen s. unter 5. 

B. Vorgeschichte Italiens bis zur Gründung Roms x — 753 
v. Chr. 

C. Von der Gründung Roms bis zum Ende der Königszeit 753 
bis 510 v. Chr. 

D. Vom Ende der Königszeit bis zum 1. punischen Kriege 510 
bis 264 v. Chr. 

E. Zeitalter der punischen Kriege 264 — 133 v. Chr. 

F. Von den Gracchen bis zum Untergänge der Republik 
133—31 v. Chr. 

8. Geschichte der Kaiserzeit. 

A. Gesammtdarstellungen der Kaiserzeit nebst allgemeinen 
Schriften, Beiträgen und Studien dazu. 

B. Kaiser aus dem julisch-cl audisehen Hanse, von Augustus 
bis Nero. 31 v. Chr. — 68 n. Chr. 

C. Von Galba bis Commodus. 69—192 n. Chr. 

D. Von Pertiuax bis Diocletian. 193—324 n. Chr. 

361 
Beiheft 3. 17 



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— 254 — 

E. Von Constantin dorn Grossen bis Romulns Angustulns. 325 
bis 476 n. Chr. 
9. Geschichte der italischen Landschaften resp. Stämme und 
Städte. 

A. Mehrere italische Landschaften resp. Stämme nnd Städte 
im Allgemeinen. 

B. Einzelne italische Landschaften resp. Stämme. 

a. In Norditalien. 

b. In Mittel italien nebst Sardinien und Corsica. 

c. In Unteritalien nebst Sicilien. 
0. Einzelne Städte. 

10. Geschichte der römischen Provinzen. 

A. Im Osten. 

B. Im Süden. 
(!. Im Westen. 
D. Im Norden. 

11. Geschichte der römischen gentes. 



Nc. 

Geschichte des Mittelalters. 

I. Allgemeines zur Geschichte des Mittelalters. 

1. Bibliographie und Literärgeschichte. 

2. Zeitschriften. 

3. Sammlungen von Quellen nebst Abhandlungen darüber. 

4. Sammelwerke verschiedener Verfasser. 

5. Sammelwerke einzelner Verfasser. 

6. Allgemeine Schriften und Geschichte einzelner Verhältnisse 
nebst Beiträgen und Stndien. 

7. Gesammtdarstellungen. 

8. Zeittafeln. 

II. Einzelne Epochen des Mittelalters. 
1. Die Völkerwanderung. 

A. Quellen. 

a. Chronikensammlungen und Urkunden nebst Abhandlungen 
darüber. 

b. Einzelne Chronisten. 

B. Allgemeine Schriften nebst Beiträgen und Stndien. 

C. Gesammtdarstellungen. 

D. Einzelne in der Völkerwanderung auftretende Völker. 

a. Westgothen. 

b. Vandalen. 

c. Attila und die Hunnen. 

d. Ostgothen 

e. Langobarden. 

362 



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— 255 — 

2. Geschichte der Franken. 

A. Quellen. 

a. Urkundensammlungen und mehrere Chronisten zugleich 
nebst Abhandlungen darüber. 

b. Einzelne Chronisten. 

B. Allgemeine Schriften nebst Beitrügen und Studien. 

C. Gesammtdarstellungen. 

D. Einzelne Epochen der fränkischen Geschichte. 

a. Vorgeschichte der Franken. 

b. Geschichte der Merovinger. 

«. Merovinger im Allgemeinen oder mehrere Merovinger 

zugleich. 
ß. Einzelne Merovinger. 

c. Geschichte der Karolinger [getheilt wie b]. 

3. Die Kreuzzüge. 

A. Quellen. 

a. Urkundensammlungen und mehrere Chronisten zugleich 

b. Einzelne Chronisten. 

B. Allgemeine Schriften nebst Beiträgen und Studien. 

C. Gesammtdarstellungen. 

D. Geschichte der einzelnen Krenzzttge. 



Neuere Geschichte. 

I. Allgemeines zur neueren Geschichte. 

1 — 8 wie bei Nc I. 
II. Einzelne Epochen der neueren Geschichte. 

1. Das 16. Jahrhundert. 

A. Quellen. 

B. Allgemeine Schriften nebst Beiträgen und Studien. 

C. Gesanimtdarstellungen. 

D. Aufzeichnungen über einzelne oder mehrere Jahre in anna- 
listischer Form. 

2. Das 17. Jahrhundert. 
A — D wie bei 1. 

E. Einzelne Ereignisse von welthistorischer Bedeutung, 
a. Der 30jährige Krieg 1618—1648. 

a. Quellen. 

I. Urkunden8ammlnngen. 
II. Einzelne Urkunden und Flugschriften. 
III. Briefe und Memoiren. 
ß. Allgemeine Schriften nebst Beiträgen und Studien. 
/. Gesammtdarstellungen. 
(J. Einzelne Perioden. 
363 

17* 



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— 256 — 

I. Vorgeschichte des Krieges. 

II. Böhmischer Aufstand und pfälzischer Krieg. 
1618—1623. 

III. Niederdeutsch-dänischer Krieg bis zum Reichstage 
von Regensburg 1623—1630. 

IV. Vom Auftreten Gustav Adolfs bis zu seinem Tode 
1630—1632. 

V. Die letzten Kriegsjahre 1632—1648. 
s. Einzelne historische Persönlichkeiten des Krieges. 
f. Der westphälische Friede, 
b. Die Kriege Ludwigs XIV. und die europäischen Coa- 
litionen. 

a. Der französisch-spanische Krieg 1667 — 68 und der 
Friede zu Aachen. 
I. Quellen. IL Darstellungen. 
ß. Der Holländische Krieg und 1. Coalitionskrieg 1672 — 
1679 mit dem Frieden zu Nijm wegen [getheilt wie a]. 
y. Der 2. Coalitionskrieg 1689—1697 und der Friede 
zu Rijswik [getheilt wie a\. 
3. Das 18. Jahrhundert. 

A. Quellen. 

B. Allgemeine Schriften nebst Beiträgen und Studien. 

C. (icsammtdarstellungen. 

D. Aufzeichnungen über einzelne oder mehrere Jahre in anna- 
listischer Form. 

E. Einzelne Ereignisse von welthistorischer Bedeutung. 

a. Der spanische Erbfolgekrieg. 
«. Quellen. 

ß. Allgemeine Schriften nebst Beiträgen und Studien. 
/. Darstellungen. 

b. Der nordische Krieg. 

a. Quellen, ß. Darstellungen. 

c. Der siebenjährige Krieg s. Preussische Geschichte. 

d. Die Kriege im Zeitalter der französischen Revolution 
bis zum Wiener Frieden. 

a. Quellen. 

ß. Gesammtdarstellnngen. 

/. Einzelne Kriege. 

I. Die 1. (Koalition gegen Frankreich 1792 — 1798 
und der Friede zu Basel (1795), zu Campo Formio 
(1797) und der Congress zu Rastatt (1798). 

II. Fortgesetzter Krieg Frankreichs mit England, Zug 
nach Aegypten 1798, und 2. Coalition mit den 
Friedensschlüssen zu Luneville (1801) und Amiens 
(1802). 

III. Wiederausbruch des Krieges mit England 1803 

364 



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— 257 — 

und die 3. Coalition mit' dem Frieden zu Press- 
burg 1805. 
IV. Der Krieg mit Preussen und Kussland 1806 — 1807 
und der Friede zu Tilsit 1807. 
V. Kämpfe in Spanien seit 1808. 
VI. Französisch-österreichischer Krieg und der Schön- 

brunner Friede 1809. 
VII. Der russische Feldzug. 
VIII. Die Freiheitskriege und der 1. Pariser Friede. 

1. Quellen. 

2. Allgemeine Schriften nebst Beiträgen u. Studien. 

3. Darstellungen. 

IX. Feldzug von 1815 und der 2. Pariser Friede. 
X. Der Wiener Congress. 
4. Das 19. Jahrhundert. 

A. Quellen. 

B. Allgemeine Schriften nebst Beiträgen und Studien. 

C. Gesammtdarstellungen. 

D. Aufzeichnungen über einzelne oder mehrere Jahre in anna- 
listischer Form. 

E. Geschichte einzelner grosser historischer Fragen siehe die 
betreffenden Länder. 

F. Einzelne friedliche Vorkommnisse und Abmachungen inter- 
nationalen Characters. 

G. Einzelne kriegerische Ereignisse von welthistorischer Be- 
deutung. 

a. Der Krimkrieg 1852 — 1856 und der Pariser Friede. 

b. Der italienische Feldzug 1859 und der Friede von 
Villafranca und Zürich. 

c. Der deutsch-dänische Krieg und der Wiener Friede. 

d. Der Krieg von 1866 und der Prager Friede. 

e. Der deutsch - französische Krieg 1870 — 1871 und der 
Frankfurter Friede. 

a. Quellen. 

ß. Allgemeine Schriften nebst Beiträgen und Studien. 

/. Darstellungen. 

Ne. 
Deutsche Geschichte. 

I. Allgemeines zur deutschen Geschichte. 

1. Bibliographie und Literärgeschichte. 

2. Allgemeine Zeitschriften zur deutschen Geschichte. 

3. Quellen zur deutschen Geschichte im Allgemeinen. 
A. Allgemeine Sammlungen. 

3G5 



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— 258 — 

B. Sammlungen von Geschichtsschreibern und Chroniken. 

C. Urkundensammlungen. 

4. Geschichte der deutschen Historiographie. 

5. Sammelwerke verschiedener Verfasser zur deutschen Geschichte. 

6. Sammelwerke einzelner Verfasser zur deutschen Geschichte. 

7. Allgemeine Schriften zur deutschen Geschichte. 

8. Gesammtdarstellungen der deutschen Geschichte. 

9. Geschichte mehrerer deutscher Territorien, Stämme u. Städte 
(auch Höfe) zugleich. 

10. Zeit- und Regententafeln zur deutschen Geschichte. 

11. Historische Lexica zur deutschen Geschichte. 

12. Allgemeine deutsche Staats- und Adresskalender. 

13. Bearbeitungen der Geschichte einzelner Verhältnisse. 
[Markverfassung , Städtewesen, Reichstag s. Deutsche Rechts- 
geschichte. Kainniergericht s. Civilprocess. Finanzen und Verkehrs- 
wesen s. Staatswissenschafton.] 

II. Einzelne Perioden der deutschen Geschichte. [Nach Dahlmann- 
Waitz: Quellenkunde zur deutschen Geschichte.] 

1. Aclteste deutsche Geschichte bis auf die Völkerwanderung 
— 375 n. Chr. 

A. Allgemeines. 

a. Quellensammlungen 8. Sammlungen für deutsche Ge- 
schichte überhaupt [oben I. 3]. 

b. Chroniken s. die betreffende Periode, bis zu welcher 
eine jede reicht. 

c. Darstellungen der ältesten Zeit. 

B. Einzelheiten. 

a. Die Einwirkungen Roms. 

b. Einzelne in Deutschland zurückgcbliebeuc Stämme (alpha- 
betisch). 

c. Einzelne historische Persönlichkeiten der ältesten Zeit 
(alphabetisch). 

2. Deutsche Geschichte des Mittelalters — 1517. 

A. Allgemeines. 

a. Quellensammlungen s. Sammlungen für deutsche Ge- 
schichte überhaupt. 

b. Chroniken s. die betreffende Periode, bis zu welcher eine 
jede reicht. 

c. Darstellungen der deutschen Geschichte des Mittelalters. 

B. Die Völkerwanderung s. Geschichte des Mittelalters Nc II. 1. 

C. Geschichte der Franken bis zum Vertrage von Verdun s. 
Geschichte des Mittelalters Nc H. 2. 

D. Spätere Karolinger und Konrad I. 843 — 918. 

a. Quellensammlungen zur ganzen Periode oder zu mehreren 
Herrschern. 

366 



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— 259 — 

b. Chroniken, [bei späteren Perioden Memoiren und Briefe] 
(alphabetisch). 

c. Darstellungen der ganzen Periode oder mehrerer Herrscher. 

d. Einzelne historische Persönlichkeiten der Periode (alphab.) 

e. Einzelne Herrscher der ganzen Periode in histor. Folge. 

Anmerkung. Bei jedem einzelnen Herrscher sind für diese und alle 
folgenden Perioden geschieden 1) Quellensammlungen, 2) Einzelne Urkunden, 
3) Darstellungen nebst Allgemeinen Schriften. 

E. Die Sächsischen Kaiser 918—1024. [Mit Unterabth. a— e 
wie bei D.] 

F. Die Fränkischen Kaiser 1024—1125. [Mit Unterabth. a— c 
wie bei D.] 

G.Lothar und die Staufischen Kaiser 1125 — 1254. [Mit 
Unterabth. a — e wie bei D.] 

11. Interregnum. Deutschland als volles Wahlrcich. Empor- 
kommen der Habsburger und Luxemburger. 1254—1378. 
a — c wie bei D. 

d. Einzelne dieser Periode eigenthümliche Verhältnisse. 
ct. Landfrieden. 

ß. Städtebündnisse jener Zeit im Allgemeinen. 
/. Der rheinische Bund. 
ö. Der schwäbische Bund. 

e, f wie d, e bei D. 

I. Zerrüttung des Reichs und Uebergang zur neueren Zeit 
1378—1517. [Mit Unterabth. a— e wie bei D.] 
3. Deutsche Geschichte der Neuzeit von 1517 — 

A. Allgemeines. 

a. Quellensammlungen. 

b. Memoiren und Briefe s. die einzelnen Unterperioden. 

c. Darstellungen der deutschen Geschichte der Neuzeit. 

B. Deutsche Reichsgeschichte im Zeitalter der Reformation 
1517—1648. [Unterabth. a— e wie bei 2. D.] 

[Die Reformationsgeschichte s. unter Theologie. Den 30jährigen 
Krieg s. unter Allgemeine Geschichte.] 

C. Deutsche Geschichte vom westphälischen Frieden bis zur 
Auflösung des Reichs 1648 — 1806. [Unterabth. a — c wie 
bei 2. D.] 

D. Deutsche Geschichte von der Auflösung des H. römischen 
Reichs bis zur Neubegründung des deutschen Kaiserreichs. 
1806—1871. 

a — d wie bei 2. D. 
c. Einzelheiten. 

ct. Der Rheinbund und die Jahre 1807 — 1813. 

$. Befreiungskriege und der Wiener Friede s. Allgemeine 
Geschichte Nd. 

367 



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— 260 — 

y. Der deutsche Bund 1815—1848. Der Zollverein. 
6. Die Revolution von 1848 und die Zeit bis 1866. 
t. Die Kriege von 1864 und 1866 s. Allgemeine Ge- 
schichte Nd. 
C. Der Norddeutsche Bund. 1867—1870. 
//. Der Krieg gegen Frankreich s. Allgem. Geschichte Nd. 
E. Das deutsche Reich seit 1871. [Untcrabth. a — e wie bei 2.D.] 



Nf. 

Geschichte des Königreichs Preussen. 

I. Allgemeines zur preussischen Geschichte. 

1. Bibliographie und Literärgeschichte. 

2. Zeitschriften zur preussischen Geschichte (aiphabet.). 

3. Quellcnsammlungen zur preussischen Geschichte im Allge- 
meinen oder zur Geschichte des Hauses Hohenzollern im All- 
gemeinen. 

4. Geschichte der preussischen Historiographie. 

5. Sammelwerke mehrerer Verfasser zur preuss. Geschichte. 

6. Sammelwerke einzelner Verfasser zur preuss. Geschichte. • 

7. Allgemeine Schriften nebst Beiträgen und Studien zur preuss. 
Geschichte. 

8. Gesammtdarstellungen der preuss. Geschichte oder des Hauses 
Hohenzollern. 

9. Zeittafeln zur preuss. Geschichte. 

10. Historische Lexica zur preuss. Geschichte. 

11. Staats- u. Adresskalcnder für den preuss. Staat. 

12. Geschichte einzelner öffentlicher Verhältnisse. 

[Geschichte der preussischen Verfassung, der Verwaltung, des Rechts 
s. Jurisprudenz. Geschichte der Finanzen, des Postwesens s. Staats- 
wissenschaften.] 

IL Einzelne Perioden der brandenburg-preussischen Geschichte. 

1. Geschichte der später zum preuss. Staate gekommenen Lande 
bis zur Einsetzung der Hohenzollern in Brandenburg [ — 1415]. 

[iieschichte der einzelnen Theillande in dieser Periode s. die betr. 
Territorien, insbes. Mark Brandenburg.] 

2. Brandenburg-preussischc Geschichte von 1415 — 1640. 

| Vorgeschichte der Hohenzollern s. Geschichte von Franken, Hohen- 
zollern.] 

A. Quell ensammlungen zur ganzen Periode oder zu mehreren 
Herrschern derselben. 

B. Chroniken, [später Memoiren und Briefe einzelner Verfasser] 
aus dieser Zeit (aiphabet.). 

('. Gesammtdarstellungen der Periode oder mehrerer Herrscher. 

3(iS 



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— 261 — 

D. Einzelne historische Persönlichkeiten der Periode. 

E. Einzelne Herrscher der Periode in historischer Folge. [Vgl. 
die Anmerkung zu Ne II. 2. D. e.] 

F. Einzelne Herrscher regierender Nebenlinien des Hohen- 
zollernschen Hauses von untergeordneter Bedeutung [d. h. 
bald wieder erloschener Linien] von ca. 1415 bis ca. 1640, 
geordnet nach ihrem Regierungsantritt. 

[Dagegen Linien von längerer Dauer s. den betr. Landestheil, 
z. B. Herrscher von Ansbach-Bayieuth s. Geschichte von Franken 
(Bayern).] 

3. Brandenburg-preussische Geschichte von 1640 — 1740. [Unter- 
abtheilungen A — E wie bei 2.] 

4. Preussische Geschichte von 1740 — 1797. 
A — D wie bei 2. 

E. Einzelne Herrscher. 
Anmerkung. Bei Friedrich II. d. Gr. ist, ausführlicher als gewöhn- 
lich, folgcndermassen getheilt: 

I. Im Allgemeinen. [Quellensammlungen, einzelne Urkunden 
und Flugschriften ausser den auf die Kriege bezüglichen, 
Darstellungen ausser den einzelne Kriege behandelnden.] 

II. Schlesische Kriege [Quellensammlungen, einzelne Urkunden 
und Flugschriften, Darstellungen]. 

III. Siebenjähriger Krieg [geordnet wie II]. 

IV. Bayrischer Erbfolgekrieg s. Bayern. 
V. Fürstenbund s. Deutsche Geschichte. 

5. Preussische Geschichte von 1797 — 1861 (oder in der ersten 
Hälfte des XIX. Jahrh.) [Unterabth. A— E wie bei 2.] 

6. Preussische Geschichte in der zweiten Hälfte des XIX. Jahrh. 
[1861— ]. [Unterabth. A— E wie bei 2]. 



Preussische Provinzen 
[in aiphabet. Folge]. . 

I. Mehrere preussische Provinzen. 
IL Brandenburg. 
1. Allgemeines. 

A. Bibliographie und Literärgeschichte. 

B. Zeitschriften (alphab.). 

C. Quellensammlungen (Nachweisungen voran). 

D. Einzelne Quellen (alphab.). 

E. Geschichte der Historiographie. 

F. Allgemeine Schriften nebst Beiträgen und Studien [auch 
gesammelte Werke mehrerer oder einzelner Verfasser, Zeit- 
tafeln, historische Lexica, einzelne Verhältnisse]. 

369 



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— 262 — 

G. Gesammtdarstellungen. 
H. Staats-Kalender. 

2. Einzelne Perioden der brandenburgischen Geschiebte. 

A. Brandenburg bis zur Herrschaft der Hohenzollern, — 1415. 

a. Im Allgemeinen: Quellensammlungen. Darstellungen. 

b. Einzelne Herrscher in historischer Folge: (Quellen- 
sammlungen. — Einzelne Quellen. — Flugschriften. — 
Darstellungen.) 

B. Brandenburg seit 1415 — 1640 s. Brandenburg-preussische 
Geschichte Nf. 

C. Brandenburg seit 1640. 

3. Geschichte einzelner Landesthcile und Orte. 

A. Einzelne Landestheile (soweit nicht nach Städten benannt) 
[alphab.]. 

B. Einzelne Orte (oder nach ihnen benannte Landestheile) 
[alphab.]. 

III. Hannover fauch Braunschweig-Lüneburg, Nieder-Sachsen, Weifen]. 

1. Allgemeines. 

2. Einzelne Perioden. 

A. Vorgeschichte von Niedersachsen (auch schlechtweg 
„Sachsen" genannt) — 1252. 

B. Herzogthum Braunschweig- Lüneburg von 1252 — 1546. 
[Linie Alt- und Mittel-Lüneburg.] 

C. Herzogthum Braunschweig-Lüneburg, resp. Kurfürstenthum 
Hannover von 1546 — 1815. [Linie Neu-Lüneburg.] 

D. Hannover als Königreich 1815 — 1866. 

E. Hannover als preussische Provinz seit 1866. 

F. Einzelne nicht regierende Mitglieder des Herrscherhauses 
(alphab.). 

3. Geschichte einzelner Landestheile und Orte. 

IV. Hessen-Nassau. 

1. Hessen, resp. Hessen und Nassau [auch Provinz und Gross- 
herzogthum Hessen zusammen]. 

A. Allgemeines. 

B. Einzelne Perioden der hessischen Geschichte. 

a. Vorgeschichte und Hessen unter thüringischen Land- 
grafen — 1130—1247. 

[Einzelne Landgrafen s. Thüringen Nh IX. 9. A.] 

b. Hessen bis zur definitiven Scheidung der Linien Cassel 
und Darmstadt 1247—1567. 

c. Hessen- Cassel bis zur Erhebung zum Kurfürstenthum 
1567—1802. 

d. Kurfürstenthum Hessen[-Cassel] 1802—1866. 

e. Hessen-Nassau als preussische Provinz seit 1866. 

f. Einzelne nicht regierende Mitglieder des Herrscherhauses. 

2. Nassau. 

370 



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— 263 — 

A. Allgemeines. 

B. Einzelne Perioden. 

a. Geschichte des Gesammthauses Nassau oder der vor- 
übergehenden Theilung — 1255. 

b. Nassau von 1255 bis zur Erwerbung durch Preussen 
1255—1866. 

3. Geschichte einzelner Landestheile und Orte der Provinz Hessen- 
Nassau. 
V. Pommern. 

1 Allgemeines. 

2. Einzelne Perioden. 

A. Pommern unter selbständigen Herzögen, bis 1637. 

[Gesammtdarstcllungen dieser Periode s. Allgemeines 1.] 

B. Pommern seit 1637 in schwedischem resp. preussischem 
Besitz.. 

3. Geschichte einzelner Landestheile und Orte. 
VI. Posen. 

1. Allgemeines. 

2. Einzelne Perioden. 

A. Posen während seiner Zugehörigkeit zu Polen bis 1792. 

B. Posen als preussische Provinz (resp. Gr.-Hzgth. Warschau) 
seit 1792. 

3. Einzelne Landestheile und Orte. 
Vll. Preussen, 0. u. W. 

1. Allgemeines. 

2. Einzelne Perioden. 

A. Preussen unter dem deutschen Orden bis 1525 (resp. West- 
Preussen bis 1466. Gesammtdarstellungcn dieser Zeit s. 
oben Allgemeines). 

B. Ostpreussen als selbständiges Hzgth. 1525 — 1618. 

C. Westpreussen unter polnischer Herrschaft 1466 — 1772. 

D. Ost- und Westpreussen seit ihrer Zugehörigkeit zu Branden- 
burg resp. Königreich Preussen seit 1618 (resp. 1772) 

3. Einzelne Landestheile und Orte. 

VIII. Rheinprovinz (resp. — u. Westphalen, auch Rheinlandc, Nieder- 
rhein). 

1. Allgemeines. 

2. Einzelne Penoden, resp. der Hauptlandestheile. 

A. Rheinlande in römischer und fränkischer Zeit bis zum 
Aufkommen der Häuser Jtilich-Cleve (etc.) ca. bis 1100. 

B. Jülich-Cleve-Berg-Mark-Ravensberg seit ca. 1100. 

a. Im Allgemeinen. 

b. Einzelne Perioden der jülich-cleve'schen Geschichte. 

ct. Jülich-Cleve (u. s. w.) unter selbständigen Herrschern 
ca. 1100 — 1609. [Ges.-Darst. dieser Periode s. unter 
Ges.-Darst. y. Jülich-Cleve.] 
371 



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— 264 — 

ß. Jülich-Cleve'scher Erbfolgestreit 1609 — 1742. 

/. Jtilich-Cleve unter preuss. Herrschaft 1742 — 1806. 

6. Grossherzogthum Berg 1806 — 1815. 

C. Erzbisthum Köln. 

D. Erzbisthum Trier. 

E. Rheinprovinz als preussische Provinz seit 1815. 

3. Einzelne Landestheile und Orte. 

4. Anhang: Hohenzollern. 

A. Allgemeines. 

B. Einzelne Perioden. 

a. Hohenzollern als selbständiges Land bis 1849. [Gesammt- 
darstellungen dieser Periode s. Gesammtdarstellungen der 
hohenzoll. Geschichte überhaupt. Hier nur einzelne 
Herrscher.] 

b. Unter preussischer Verwaltung. 
IX. Sachsen fs. o. Bibliotheca Ponickaviana.] 

1. Allgemeines. 

2. Einzelne Perioden. 

A. Bis 1815. [Geschichte der einzelnen Theile der Provinz 
in dieser Zeit, s. d. betr. Landestheil.] 

B. Seit 1815 als preussische Provinz. 

3. Einzelne Landestheile und Orte. 
X. Schlesien. 

1. Allgemeines. 

2. Einzelne Perioden. 

A. Schlesien im Mittelalter bis zum Beginn der habsburgischen 
Herrschaft, bis 1526. 

B. Schlesien unter österreichischer Herrschaft 1526 — 1740. 

C. Schlesien als preussische Provinz seit 1740. 

3. Einzelne Landestheile und Orte. • 
IX. Schleswig-Holstein. 

1. Allgemeines. 

2. Einzelne Perioden. 

A. Vorgeschichte und Holstein, zuletzt auch Schleswig unter 
Grafen aus dem Hause Schaucnburg, 1150 — 1459. 

B. Schleswig-Holstein unter dem Hause Oldenburg bis zum 
Entstehen der schleswig-holsteinischen Frage, 1459 bis 
ca. 1830. 

C. Schleswig-holsteinische Frage, ca. 1830 — 66. [Krieg von 
1864 s. Neuere Geschichte. (Nd.)] 

D. Schleswig-Holstein als preussische Provinz seit 1866. 

3. Einzelne Landestheile und Orte. 
XII. Westphalen (s. a. Rheinprovinz). 

1. Allgemeines. 

2. Einzelne Perioden. 

A. Acltestc Zeit, Westphalen zu (Nieder-) Sachsen gehörig, 
372 



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— 265 — 

s. Provinz Hannover, bis 1180. 

B. Westphalen seit seiner Auflösung: in Theilherrschaften bis 
zur französischen Herrschaft 1180 — 1806. [Die einzelnen 
Theile s. d. betr. Landestheile.] 

C. Königreich Westphalen 1806 — 1815. 

D. Westphalen als jneussische Provinz seit 1815. 
3. Einzelne Landestheile und Orte. 

Anmerkung. Die genauere Eintheilung der Geschichte der einzel- 
nen preussischen Provinzen und Kleinstaaten . Deutschlands ist aus nach- 
stehendem Schema ersichtlich: 

1. Allgemeines. 1. Bibliographie. 2. Zeitschriften (alphab.). 3. Quellen: 
Sammlungen. 4. Einzelne Quellen (alphab.). 5. Gesch. der Historiographie. 
6. Allgemeine Schriften nebst Beiträgen und Studien (auch die sonst ge- 
trennten gesammelten Werke mehrerer und einzelner Vif., Zeittafeln, 
historische Lexica, Geschichte einzelner Verhältnisse, mehrerer Landes- 
theile). 7. Gesammtdarstellungen. 8. Staatskalender. 

IL Einzelne Perioden: (hinter der letzten, wenn nöthig, ein Abschnitt 
„nicht regierende Mitglieder des Herrscherhauses " [alpnab.]). Da „Me- 
moiren und Briefe ", desgl. „einzelne historische Persönlichkeiten** selten 
vorkommen, so sind erstere nicht periodenweise alphabetisch geordnet, 
sondern zu den einzelnen Herrschern, auf deren Zeit sie sich hauptsäch- 
lich beziehen, hinter die Quellensammlungen zu denselben gestellt, und 
entsprechend die einzelnen histor. Persönlichkeiten zu Darstellungen der 
Geschichte der betreffenden Herrscher. Das Schema für die Perioden 
ist also folgendes: 1. Periode im allgemeinen. [A]*) Quellensammlnng. 
[B.l Gesammtdarstellungen. 2. Einzelne Herrscher: [A.l Quellensam ml. 
[B.j Einzelne Memoiren u. Briefe. [C] Flugschriften. [D.J Darstellungen. 

HI. Einzelne Landestheile und Orte. 1. Einzelne Landestheile (alpha- 
betisch). Unter den Landestheilen sind nicht aufgeführt die nach Orten 
benannten. Die Geschichte jedes Landestheils ist geschieden in: JA.] 
Bibliographie. IB.] Zeitschriften (alphab.). [C] Quell.-Saminl. ID.] Ein- 
zelne Quellen (alphab.). [E.] Gesch. der Historiographie. [F.] Allgemeine 
Darstellungen (enthält Allgemeine Schriften und Gesammtdarstellungen 
ungeschieden). [G.] StaatsKalender. [H.] Einzelne Herrscher (geordnet 
wie unter II). 2. Einzelne Orte (alphab.), worunter auch die nach 
Städten u. s. w. benannten Landestheile, und zwar beide nur dann von 
einander geschieden, wenn das Land selbständige Herrscher gehabt hat, 
die sich nicht als Nebenlinie zu einer Hanptlinie stellen lassen (z. B. die 
Herrscher der einzelnen schlesischen Linien stehen nicht bei der Ge- 
schichte des nach der betr. Stadt genannten Herzogthums, sondern in 
historischer Folge ohne Unterschied der Linien unter „Einzelne Perioden 
der schlesischen Geschichte"). Wo Geschichte des Landes und der 
Stadt geschieden sind — z. B. stets bei Bisthümern — , geht die des 
ersteren voran, die der letzteren folgt unmittelbar dahinter; die Geschichte 
des Landes ist dann geordnet wie die Geschichte einzelner Landestheile 
(d. h. mit Hinzufügung der Rubrik [IL] „Einzelne Herrscher" in histor. 
Folge): die Geschichte der Orte hat an Stelle dieser Rubrik die: [IL] 
„Einzelheiten", in der die Bücher nach ihrem Erscheinen chronologisch 
geordnet sind. 

*) NB. Wo in vorstehendem Schema die Rubriken-Signaturen einge- 
klammert sind, ist im Katalog die Rubricirung nach Ziflern und Buchstaben 
nicht durchgeführt. 



373 



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— 266 — 

Nh. 
Geschichte des übrigen Norddeutschlands. 

I. Norddentschland im Allgemeinen. 
II. Anhalt, Herzogthum. 

1. Allgemeines. 

2. Einzelne Perioden. 

A. Anhalt bis zur definitiven Thcilung in die 4 Hanptlinien, 
bis 1603, 

B. Anhalt seit 1603. [Die einzelnen Herrscher der verschie- 
denen Linien durcheinander geordnet nach ihrem Regierungs- 
antritt.] 

0. Nicht regierende Mitglieder des Herrscherhauses. 

3. Einzelne Landestheile und Orte. 

III. Braunschweig, Hzth. [s. a. preuss. Provinz Hannover.] 

1. Allgemeines. 

2. Einzelne Perioden. 

A. Vorgeschichte s. Hannover. 

B. Alt-Braunschweig und Mittel-Braunschweig-Wolfenbüttel bis 
zum Aussterben d. Linie Wolfeubtittel, 1252—1388—1644. 

C. Neu-Braunschweig-Wolfenbttttel 1634—1884. 

D. Nicht regierende Mitglieder des Herrscherhauses (alphab.). 

3. Einzelne Landestheile und Orte. 

IV. Hansastädte, Die. 

1. Allgemeines. 

2. Einzelne Perioden. 

A. Blüthezeit der Hansa bis ca. 1536. (Einzelheiten.) 
[Gesammtdarstel hingen dieser Zeit s. Gesannntdarstellungen der 
3 Hansastädte überhaupt] 

B. Gemeinsame »Schicksale der 3 Hansastädte späterer Zeiten. 

3. Bremen. 

A. Bremen, Erzbisthum resp. Herzogthum. 

a. Im Allgemeinen. 

b. Einzelne Erzbischöfe — 1658. 

c. Herzogthum Bremen mit Verden vereint unter schwedi- 
scher Herrschaft 1648—1749 s. Verden. 

B. Bremen, Stadt. 

a. Allgemeines. . 

b. Einzelheiten. 

4. Hamburg, Stadt. [Bisthum Hamburg s. Bremen, Erzbisthum.] 

A. Allgemeines. 

B. Einzelheiten. 

5. Lübeck. 

A. Lübeck, Bisthum. 

B. Lübeck, Stadt. 

6. Anhang: Helgoland. 

374 



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— 267 - 

V. Lippe, Fürstenthtimer. 

1. Lippe-Detmold, resp. Lippe-Detmold und Lippe-Schaumburg. 

A. Allgemeines. 

B. Einzelne Herischer der Grafschaft Lippe, resp. des Fttrsten- 
thums Lippe-Detmold. 

C. Einzelne Landestheile und Orte. 

2. Lippe-Schaumburg, Fürstenthum. 

A. Allgemeines. 

B. Einzelne Perioden. 

a. Schaumburg unter holsteinischen Grafen s. Schleswig- 
Holstein älteste Periode. 

b. Schaumburg unter lippeschen Grafen 1640 — . 

c. Einzelne Landestheile und Orte. 

VI. Mecklenburg, Grossherzogthümer s. a. Schleswig-Holstein. 

1. Allgemeines [f. M.-Schwerin u. M.-Strelitz ungesondert]. 

2. Einzelne Perioden. 

A.Mecklenburg bis zur definitiven Theilung — 1658. 

B. Mecklenburg-Schwerin seit 1658. 

C. Mecklenburg-Strehlitz seit 1658. 

D. Einzelne nicht regierende Mitglieder der Herrscherhäuser. 

3. Einzelne Landestheile und Orte [für beide Länder durch- 
einander]. 

VII. Oldenburg mit Birkenfeld, Grossherzogthum. 

1. Allgemeines. 

2. Einzelne Perioden. 

A. Oldenburg bis zur Scheidung des Herrscherhauses in die 
holsteinisch-dänische u. Oldenburgische Linie — 1440. 

B. Oldenburg seit 1440. 

3. Einzelne Landestheile und Orte. 

VIII. Sachsen, Königreich, [s. a. Bibliotheca Ponickaviana.] 

1. Allgemeines zur sächsischen Geschichte überhaupt und des 
Königreichs Sachsen im besondern. [Niedersachsen s. Han- 
nover.] 

2. Einzelne Perioden. 

A. Markgrafschaft Meissen und die Ostmark bis 1247 und 
vereinigtes Meissen und Thüringen von 1247 — 1464, bis 
zum Uebergang der sächs. Kurwürde an die Albertiner 
— 1547. [Thüringen im Allgemeinen oder bis 1247 s. 
säch8.-thttring. Staaten.] 

B. Kurfttrstenthum Sachsen unter Albertinern. 1547 — 1806. 

C. Königreich Sachsen seit 1806. 

D. Regierende Nebenlinien der Albertiner (Weissenfeis, Zeitz, 
Merseburg). 

E. Nicht regierende Mitglieder der sächsischen Linien. 

3. Einzelne Landestheile und Orte des Königreichs Sachsen. 
IX. Thüringische Staaten, [s. a. E jliotheca Ponickaviana,] 

375 



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— 268 — 

1. Thüringen im Allgemeinen. 

2. Einzelne Perioden. 

A. Thüringen bis zum Beginn der Theilungen in der sächs.- 
Ernestinischen Linie — 1553. 

B. Thüringen getheilt unter die Ernestiner. 1553 — . 

[Die einzelnen Herrscher der sämmtlichen sächs. Herzog- 
thllmer durcheinander geordnet nach dem Jahr ihres Regie- 
rungsantritts.] 

3. Einzelne thüringische Staaten. Landestheile und Orte. 
A. Einzelne Staaten (alphab.). 

a. Keuss, Fürstentümer. 

ct. Allgemeines, ß. Einzelne Herrscher. 

, ... . __ ) Nur das Allgemeine z. 

b. Sachsen-Altenburg, Herzogth. Gesch> dieger 8taaten 



steht hier, die einzelnen 
llerrscher s. ob. „Thü- 
ringen", Periode B. 



c. „ Coburg-Gotha, 

d. „ Meiningen, „ 

e. „ Weimar, Gr. Herzogth. 

f. Schwarzburg, Fürstenthümer. 
«. Allgemeines, ß. Einzelne Herrscher. 

B. Einzelne [nicht mit den Staaten zusammenfallende] Landes- 
theile Thüringens. 

C. Einzelne Orte [der sämmtlichen thüringischen Staaten durch- 
einander alphab.]. 

X. Waldeck, Fürstenthum. 

1. Allgemeines. 

2. Einzelne Herrscher. 

3. Einzelne Landestheile und Orte. 

A7. 

Geschichte von Süddeutschland. 

I. Süddeutschland im Allgemeinen. 
H. Baden, Grossherzogthum. 

1. Allgemeines. ' 

2. Einzelne Perioden. 

A. Vorgeschichte der Markgrafschaft Baden bis zur Theilung 
der Linien Baden und Durlach — 1515. 

B. Baden seit der Theilung von 1515 bis zur Erhebung zum 
Grossherzogthum 1805. 

3. Einzelne Landestheile und Orte. 
111. Bayern, Königreich. 

1. Bayern im weitern (d. h. incl. Pfalz und Franken) und engern 
Sinne. 

A. Allgemeines (incl. Ober- und Nieder-Bayern im Besondern). 

B. Einzelne Perioden. 

a. Vorgeschichte von Bayern und Bayern unter den Wittels- 
376 



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— 269 — 

bachern (seit 1180) bis zur Erhebung zum Kurftirstenthum 
— 1623. 

b. Bayern als Kurftirstenthum bis zum Aussterben der bay- 
rischen Linie der Witteisbacher 1623 — 1777. 

c. Bayern mit Pfalz vereinigt seit 1777 und als Königreich 
(seit 1806). 

d. Nichtregierende Mitglieder des bayrischen Herrscher- 
hauses. 

2. Pfalz, insbesondere die Rheinpfalz. [Oberpfalz s. einzelne 
Landestheile.] 

A. Allgemeines. 

B. Einzelne Perioden. 

a. Pfalz bis zur Befestigung der Kurwürde bei der pfalzi- 
schen Linie der Witteisbacher — 1410. 

b. Kurfürstenthum Pfalz von 1410 bis zur Wiedervereini- 
gung mit Bayern 1777. 

c. Pfalz seit ihrer Wiedervereinigung mit Bayern seit 1777. 
Die Herrscher s. Bayern. 

d. Regierende Pfalzgrafen der nicht Kurfürstlichen Neben- 
linien des pfälzischen Hauses. (Gesammtdarstellungen 
dieser Linien s. die betr. Stadt, z. B. Pfalz-Simmern 
unter „Simmern 11 .) 

e. Nichtregierende Mitglieder des pfälz. Hauses. 

3. Franken [auch Ansbach-Bayreuth, Ober-, Mittel- uud Unter- 
Franken insbes.]. 

A. Allgemeines. 

B. Einzelne Perioden. 

a. Aelteste Zeit bis zum Emporkommen der Burggrafen 
vou Nürnberg im XUI. Jahrh. (auch Geschichte des 
Nordgaus und der fränkischen Ostmark). 

b. Burggrafen von Nürnberg, resp. Markgrafen von Ans- 
bach-Bayreuth —1791. 

c. Ansbach -Bayreuth seit Verlust der Selbständigkeit, und 
Franken im bayrischen Besitz. 

4. Einzelne Landestheile und Orte. 
IV. Elsass-Lothringen, Reichslande. 

1. EUass (oder incl. Lothringen]. 

A. Allgemeines. 

B. Einzelne Perioden der elsass. Gesch. 

a. Elsass bis zum Beginn der französ. Eroberung ca. 1552. 

b. Elsass im französischem Besitz ca. 1552 — 1871. 

c. Elsass-Lothringen als deutsches Reichsland seit 1871. 

2. Lothringen. 

A. Allgemeines. 

B. Einzelne Perioden. 

a. Lothringen im Mittelalter bis 1473. 
377 
Beiheft 3. 18 



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— 270 — 

b. Herzogthum Lothringen von 1473 bis zum Anfall an 
Frankreich 1766. 

c. Lothringen in französischem Besitz 1766 — 1871. 
3. Einzelne Landestheile und Orte. 

V. Hessen, Gr.-Hzth. s. a. preuss. Provinz Hessen-Nassau. 

1. Allgemeines. 

2. Einzelne Perioden. 

A. Landgrafschaft Hessen-Darmstadt 1567—1806. [Die frohere 
Zeit s. Hessen-Nassau, Prov.] 

B. Grossherzogthum Hessen seit 1806. 

C. Einzelne Herrscher der Nebenlinie Hessen-Homburg. [Ge- 
sammtdarstellungen der hess.-homburgisches Geschichte s. 
Stadt Homburg (Prov. Hessen-Nassau).] 

D. Nichtregierende Mitglieder des Hessen - Darmstildtischen 
Herrscherhauses. 

3. Einzelne Landestheile und Orte. 
VI. Würtemberg, Königr. (auch Schwaben). 

1. Allgemeines. 

2. Einzelne Perioden. 

A. Vorgeschichte v. Schwaben u. Hzth. Schwaben 917 — 1268. 

B. Grafschaft Würtemberg 1241—1495. 

C. Herzogthum Würtemberg 1495—1806. 

D. Königreich Würtemberg 1806—. 

E. Einzelne Herrscher der Würtembergischen Nebenlinien. 

F. Nichtregierende Mitglieder des Herrscherhauses (alphab.). 

3. Einzelne Landestheile und Orte. 



Nk. 
Geschichte esterreich -Ungarns. 

I. Allgemeines. 

1. Bibliographie und Literärgeschichte. 

2. Allgemeine Zeitschriften zur österreichischen Geschichte. 

3. Quellensammlungen zur österreichischen Geschichte. 

4. Geschichte der österreichischen Historiographie. 

5. Sammelwerke verschiedener Verfasser zur österr. Geschichte. 

6. Sammelwerke einzelner Verfasser zur Osten*. Geschichte. 

7. Allgemeine Schriften zur österr. Geschichte. 

8. Gesammtdarstellungen der österr. Geschichte. 

9. Geschichte mehrerer Länder und Stämme (auch Orte) Oester- 
reichs zugleich. 

10. Zeit- und Regententafeln zur österr. Geschichte. 

11. Historische Lexica zur österr. Geschichte. 

12. Allgemeine österr. Hof- und Staatskalender. 
IL Einzelne Perioden der österr. Geschichte. 

378 



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— 27t — 

1. Geschichte des Landes Oesterreich bis auf die Habsburger s. 
Geschichte des Erzherzogthums Oesterreich. 

2. Geschichte Oesterreichs unter den Habsburgera bis zum Tode 
Maximilians von 1273 — 1519. 

A. Quellensammlungen zur ganzen Periode oder mehreren 
Herrschern. 

B. Chroniken, Memoiren u. Briefe. 

C. Darstellungen der Periode oder mehrerer Herrscher der- 
selben, einschliesslich der die Vorgeschichte des Hauses 
Habsburg behandelnden Schriften. 

D. Einzelne historische Persönlichkeiten dieser Periode. 

E. Einzelne Herrscher der Periode in historischer Folge. 

3. Geschichte Oesterreichs vom Tode Maximilian^ I. bis auf die 
Lothringer von 1519—1740. [Unterabtlj. A— E wie bei 2]. 

4. Geschichte Oesterreichs seit 1740. [Unterabth. A — E wie bei 2]. 
HI. Einzelne Theile der österreichisch-ungarischen Monarchie. 

Anmerkung. Bei den einzelnen Provinzen sind unter A. Allgemeines 
die üblichen 12 Hauptabtheilungen folgendermaßen zusammengezogen und 
iu Klammern vorgesetzt resp. im BedUrfnissfalle noch vorzusetzen: I.Biblio- 
graphie. 2. Zeitschriften. 3. Quellen. 4. Geschichte der Historiographie des 
betreffenden Landes. 5. Allgemeine Darstellungen (enth. Allgem. Schriften, 
systematische Darstellungen, Sammelwerke, Zeittafeln und historische Lexica). 
(». Staats- und Adresskai ender. 

1. Cisleithanien. [Die einzelnen Länder alphabetisch]. 

A. Böhmen. 

a. Allgemeines. 

b. Einzelne Perioden. 

a. Böhmen unter eignen Herrschern bis 1526. 
ß. Böhmen unter den Habsburgern seit 1526. 

c. Einzelne Landestheile und Orte. 

B. Bukowina. 

C. Dalmatien. 

D. Galizien. 

E. Goertz, Gradiska, Istrien. 

F. Kärnten. 

G. Krain. 
H. Mähren. 

I. Erzherzogthum Oesterreich. 

a. Allgemeines. 

b. Einzelne Perioden. 

ct. Oesterreich unter den Babenbergern. 
ß. Oesterreich unter den Habsburgern. 

c. Einzelne Landestheile und Orte. 
K. Salzburg. 

L. Schlesien. 
M. Steiermark. 
N. Tirol. 

379 

.18* 



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— 272 — 

a. Allgemeines. 

b. Einzelne Perioden. 

a. Tirol unter eigenen Regenten. 

ß. Tirol seit 1490. 

7. Der Krieg von 1809. 

c. Einzelne Landestheile und Orte. 

2. Transleithanien. 

A. Ungarn. 

a. Allgemeines. 

b. Einzelne Perioden. 

a. Vorgeschichte Ungarns und die Zeit bis auf die Herr- 
schaft der Arpaden. 

ß. Ungarn unter den Arpaden 886 — 1301. 

7. Ungarn unter Herrschern ans verschiedenen Häusern 
1301—1526. 

rf. Ungarn unter dem Hause Habsburg — 1847. 

6. Ungarn unter dem Hause Habsburg seit 1848. 

c. Einzelne Landestheile und Orte. 

B. Ungarische Kronländer. 

a. Kroatien und Slavonien mit Fiume. 

[Hier steht auch die Literatur über die SUdslaven Überhaupt.] 

b. Siebenbürgen. 
a. Allgemeines. 

ß. Einzelne Perioden. 

I. Unter selbständigen Herrschern — 1703. 
II. Unter österr. Herrschaft. 

7. Einzelne Orte. 

3. Anhang: Bosnien und die Herzogowina. 



m. 

Geschichte der Schweiz. 

I. Allgemeines. 

1. Bibliographie und Literärgeschichte. 

2. Allgemeine Zeitschriften zur Schweizerischen Geschichte. 

3. Quellen zur Schweizerischen Geschichte. 

A. Quellensammlungen. 

B. Einzelne Chronisten. [Die auf einzelne Orte bezüglichen 
Chroniken s. bei diesen.] 

4. Geschichte der Schweizerischen Historiographie. 

5. Sammelwerke verschiedener Verfasser zur Schweizerischen 
Geschichte. 

6. Sammelwerke einzelner Verfasser zur Schweiz. Geschichte. 

7. Allgemeine Schriften zur Schweizerischen Geschichte. 

8. Gesammtdarstellungen der Schweizerischen Geschichte. 

380 



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— 273 — 

9. Geschichte mehrerer schweizerischer Territorien zugleich. 

10. Zeittafeln zur Schweizerischen Geschichte. 

11. Historische Lexica zur Schweizerischen Geschichte. 

12. Allgemeine Schweizerische Staats- und Adresskalender. 
IL Einzelne Perioden der Schweizerischen Geschichte. 

1. Geschichte der Schweiz bis zur Reformation. 

A. Quellen zur Periode. 

B. Allgemeine Darstellungen der Periode. 

C. Einzelne historische Persönlichkeiten der Periode. 

D. Einzelheiten der Periode. 

2. Geschichte der Schweiz von der Reformation bis zur franzö- 
sischen Revolution. [Unterabth. A — D wie bei 1.] 

3. Geschichte der Schweiz seit der französischen Revolution. 
[Unterabth. A — D wie bei 1.] 

III. Einzelne Cantonc resp. Orte. (Alphabetisch.) 

Anmerkung. Bei den Cantonen sind unter „Allgemeines" die 
üblichen 12 Hauptabtheilungen zusammengezogen. Dann folgen die einzelnen 
Orte. Lautet Canton und Hauptstadt gleich, so ist die Geschichte beider 
nicht getrennt. 

Nrn. 

Geschichte Hollands und Belgiens. 

Holland [und die Niederlande während ihrer Vereinigung]. 
I. Allgemeines. 

1. Bibliographie und Literärgeschichte. 

2. Allgemeine Zeitschriften zur niederländischen Geschichte. 

3. Quellensammlungen zur niederländischen Geschichte. 
[Einzelne Chronisten s. unter den Perioden und Städten] 

4. Geschichte der niederländischen Historiographie. 

5. Sammelwerke verschiedener Verfasser zur niederl. Geschichte. 

6. Sammelwerke einzelner Verfasser zur niederländ. Geschichte. 

7. Allgemeine Schriften zur niederländischen Geschichte. 

8. Gesammtdarstellungen der niederländischen Geschichte. 

9. Geschichte mehrerer holländischer Provinzen resp. Territorien 
zugleich. 

10. Zeit- und Regententafeln zur holländischen Geschichte. 

11. Historische Lexica zur holländischen Geschichte. 

12. Allgemeine holländische Hof- und Staatskalender. 
II. Einzelne Perioden der niederländischen Geschichte. 

1. Niederländische Geschichte bis zum Abfalle von Spanien bis 
1550. 

A. Quellensammlungen zur Periode. 

B. Chroniken, Memoiren und Briefe. 

C. Allgemeine Darstellungen der Periode. 

D. Einzelne historische Persönlichkeiten der Periode. 

381 



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— 274 — 

E. Einzelheiten der Periode. 
2. Niederländische Geschichte vom Abfalle bis zum westph&li- 
schen Frieden 1559—1648. 

A. Quellensammlungen zur Periode. 

B. Memoiren und Briefe. 

C. Flugschriften. 

D. Allgemeine Darstellungen der Periode. 

E. Einzelne historische Persönlichkeiten der Periode. 

F. Einzelheiten der Periode. 

3 Geschichte Hollands von 1648—1815. [Unterabth. A— F wie 

bei 2.1 
4. Geschichte Hollands seit 1815. [Unterabth. A — F wie bei 2.] 

III. Einzelne holländische Provinzen. (Alphabetisch.) 

IV. Anhang: Das Grossherzogthum Luxemburg. 
Belgien. 

I. Allgemeines. [Unterabth. 1 — 12 wie bei Holland.] 
IL Einzelne Perioden der belgischen Geschichte. 

1. Belgische Geschichte bis 1648 s. unter Holland II, 1—2. 

2. Belgische Geschichte von 1648—1794. 

A. Quellensammlungen zur Periode. 

B. Memoiren und Briefe. 

C. Allgemeine Darstellungen der Periode. 

I). Einzelne historische Persönlichkeiten der Periode. 

3. Belgische Geschichte von 1794 — 1830 s. unter Holland. 

4. Belgische Geschichte seit 1830. 

1U. Einzelne belgische Provinzen. (Alphabetisch.) 

Geschichte Grossbritanniens. 
England. 

1. Allgemeines. 

1. Bibliographie und Literärgeschi chtc. 

2. Zeitschriften zur englischen Geschichte. 

3. Quellensammlungen zur englischen Geschichte. 

[ Die Chroniken s. unter den einzelnen Perioden, bis zu welchen sie 
reichen.] 

4. Geschichte der englischen Historiographie. 

5. Sammelwerke verschiedener Verfasser zur engl. Geschichte. 

6. Sammelwerke einzelner Verfasser zur englischen Geschichte. 

7. Allgemeine Schriften zur englischen Geschichte. 

8. Gesammtdarstellungen der englischen Geschichte. 

9. Zeittafeln zur englischen Geschichte. 

10. Historische Lexica zur englischen Geschichte. 

11. Allgemeine englische Hof- und Staatskalender. 

[Die Geschichte der einzelnen Colonien siehe bei diesen.] 
II. Einzelne Perioden der englischen Geschichte. 

382 



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— 275 — 

1. Ael teste Zeit bis auf die Angelsachsen — 450. 

A. Quellen zur Periode. 

B. Darstellungen der Periode. 

2. Die angelsächsische Zeit von 450 — 1066. 

A. Quellensammlungen zur Periode. 

B. Chroniken resp. Memoiren und Briefe. 

C. Darstellungen der Periode oder mehrerer Herrscher der- 
selben. 

D. Einzelne historische Persönlichkeiten der Periode. 

E. Einzelne Herrscher der Periode in historischer Folge. 

3. Die Normannischen Herrscher von 1066 — 1154. [Unterabth. 
A— E wie bei 2.] 

4. Die Plantagenets 1154—1485. [Unterabth. A— E wie bei 2.] 

5. Die Tudors 1485—1603. [Unterabth. A— E wie bei 2.] 

6. Die Stuarts 1603—1688. [Unterabth. A— E wie bei 2.] 

7. Wilhelm 111. und das Haus Hannover bis auf Victoria. 1689 
bis 1837. [Unterabth. A— E wie bei 2.] 

8. Englische Geschichte seit 1837. [Unterabth. A — E wie bei 2.] 
111. Geschichte der englischen Landestheile. 

1. Geschichte mehrerer Landestheile zugleich. 

2. Geschichte einzelner Landestheile (aiphabet.). 

3. Geschichte einzelner Orte (aiphabet.). 
Schottland. . 

I. Allgemeines zur schottischen Geschichte. 
II. Einzelne Perioden der schottischen Geschichte. 

1. Aelteste Zeit bis auf die Stuarts — 1371. 

A Quellen s. unter Allgemeines: Quellen zur schottischen Ge- 
schichte überhaupt. 

B. Darstellungen der Periode. 

C. Einzelne historische Persönlichkeiten der Periode. 

D. Einzelne Herrscher der Periode in historischer Folge. 

2. Schottland unter den Stuarts von 1371 — 1603. 

A. Quellcnsammlungen s. unter Allgemeines. 

B. Memoiren und Briefe. 

C. Darstellungen der Periode. 

I). Einzelne historische Persönlichkeiten der Periode. 

E. Einzelne Herrscher der Periode in historischer Folge. 

3. Schottische Geschichte seit der Vereinigung Schottlands mit 
England 1603. [Literatur chronologisch verzeichnet.] 

III. Geschichte einzelner schottischer Landestheile und Orte. 
Irland. 

I. Allgemeines zur irischen Geschichte. 
11. Einzelne Perioden der irischen Geschichte. 

1. Irland vor der englischen Herrschaft. 

2. Irland unter englischer Herrschaft. 
III. Einzelne irische Landestheile und Orte. 

383 



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— 276 — 

No. 
Geschichte Frankreichs. 

L Allgemeines zur französischen Geschichte. 

1. Bibliographie und Literärgeschichte. 

2. Zeitschriften zur französischen Geschichte. 

3. Quellensammlungen nebst Abhandlungen dazu. 

4. Geschichte der französischen Historiographie. 

5. Gesammelte Werke mehrerer Verfasser zur franz. Geschichte. 

6. Gesammelte Werke einzelner Verfasser zur französischen Ge- 
schichte. 

7. Allgemeine Schriften nebst Beiträgen und Studien zur franzö- 
sischen Geschichte. 

8. Gesammtdarstellungen der französischen Geschichte. 

9. Zeittafeln zur französischen Geschichte nebst Kegententafeln. 

10. Historische Lexica zur französischen Geschichte. 

11. Französische Staats-, Adress- u. a. Kalender. 

12. Geschichte einzelner öffentlicher Verhältnisse [französische 
Verfassung, Verwaltung, Beamte, Stände und Versammlungen]. 

II. Einzelne Perioden der französischen Geschichte. 
1. Frankreich im Mittelalter. 

A. Frankreich im Mittelalter im Allgemeinen. [Quellensamm- 
lungen für das ganze Mittelalter oder grössere Theile des- 
selben s. No I, 3.] 

B. Frankreich unter den Merovingcrn und Carolingern, 486 
bis 987. 

[Quellensamnilungen und einzelne Quellen und Gesammtdar- 
stellungen der Geschichte des Frankenreiches s. Mittelalter, 
Nc II, 2.] 

a. Im Allgemeinen. 

b. Einzelne Herrscher seit dem Vertrage von Verdun (843). 

C. Frankreich unter den Capetingern, 987 — 1328. 

a. Im Allgemeinen. 

«. Quellensammlungen zur ganzen Periode oder zu mehre- 
ren Herrschern. 

ß. Einzelne Quellenschriftsteller aus der Capetingerzeit 
[auch wenn nur auf einzelne Herrscher bezüglich] 
(alphab). 

/. Gesammtdarstellungen oder mehrere Herrscher der 
Capetingerzeit. 

rf. Einzelne historische Persönlichkeiten der Capetinger- 
zeit (alphab.). 

b. Einzelne capetingische Herrscher, 987 — 1328. 

[Bei jedem einzelnen geschieden: Quellen (ausser einzel- 
nen Quellenschriftstellern , w. s. unter No II, 2. C. a. ß), 
Darstellungen.] 

384 



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— 277 — 

D. Frankreich unter den Valois bis Ausgang des Mittelalters, 
1328—1515. [ünterabth. wie bei C] 
3. Frankreich in der Neuzeit. 

A. Frankreich in der Neuzeit im Allgemeinen oder mehrere 
Jahrhunderte. 

[Quellensammlungen für die ganze Neuzeit oder mehrere 
Jahrhunderte; cf. No 1, 3.] 

B. Frankreich unter den letzten Valois oder im XVI. Jahrh. 
oder in der Zeit der Religionskriege. 

a. Im Allgemeinen. 

ct. Quellensammlungen zur französ. Geschichte des XVI. 

Jahrhunderts. 
ß. Memoiren und Briefe einzelner Verfasser aus dem 

XVI. Jahrh. resp. bis 1589 (alphab.). 
y. Gesammtdarstcllungen des XVI. Jahrhunderts oder der 

Religionskriege. 
6. Einzelne historische Persönlichkeiten (alphab.) [ausser 

Memoiren cf. ß.] 

b. Einzelne Herrscher. Letzte Valois von 1515 — 1589 (in 
historischer Folge). 

C. Frankreich unter den Bourbons 1589—1793 [resp. 1774]. 

a. Geschichte des Bourbonischen Hauses im Allgemeinen. 
ct. Quellensammlungen. 

ß. Darstellungen. 

b. Frankreich unter den Bourbons im XVII. Jahrhundert 
1589—1715. 

«. Im Allgemeinen. 

I. Quell ensammlungcn. 
IL Memoiren und Briefe einzelner Verfasser (alphab.). 

III. Gesammtdarstcllungen und Beiträge dazu. 

IV. Einzelne histor. Persönlichkeiten (alphab.). 

ß. Einzelne Bourbons von 1589 — 1715 (in histor. Folge). 

c. Frankreich im XVIII. Jahrhundert oder unter Louis XV. 
(1715—1774). 

ct. Quellensammlungen zur Geschichte des XVIII. Jahr- 
hunderts oder Louis XV. 

ß. Memoiren und Briefe einzelner Verfasser des XVUI. 
Jahrhunderts oder Louis XV. 

y. Einzelne historische Persönlichkeiten unter der Zeit 
Louis XV. (alphab.). 

6. Louis XV.: 1715 — 1774. [Quellensammlungen 
siehe «.] 

e. Louis XVI. (1774—1793) s. D. 

D. Frankreich in der Revolutionszeit. [Auswärtige Kriege 
siehe Neuere Geschichte.] 1774 — 1815. 

385 



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— 278 — 

a. Quellensammlungen zur französischen Revolution im All- 
gemeinen. 

b. Memoiren und Briefe einzelner Verfasser aus der Revo- 
lutionszeit (alphab.). 

c. Allgemeine Schriften nebst Beiträgen und Studien zur 
französ. Revolution. 

d. Gesammtdarstellungen der franz. Revolution. 

e. Einzelne historische Persönlichkeiten der franz. Revolu- 
tionszeit (alphab.). 

f. Einzelne Abschnitte der französ. Revolution. [Einzelne 
Memoiren, selbst wenn nur auf einzelne Abschnitte be- 
züglich, siehe b.] 

a. Louis XVI. 1774— 1792 [3]: Erste Anfänge der Revo- 
lution; Constituante und Legislative; Prozess des Königs. 
ß. Convention nationale 1792 — 1795. 
/. Directoire 1795—1799. 
6. Napoleon (Consulat. empire) 1799 — 1815. 
E. Frankreich im XIX. Jahrhundert [auch Schriften, welche 
die Revolution noch mit umfassen], 

a. Quellensammlungen zur franz. Geschichte des XIX. Jahr- 
hunderts im Allgemeinen. 

b. Memoiren und Briefe einzelner Verfasser aus dem XIX. 
Jahrhundert (alphab.). 

c. Gesammtdarstellungen des XIX. Jhdts. 

d. Einzelne historische Persönlichkeiten des XIX. Jahr- 
hunderts (alphab.). 

e. Frankreich unter einzelnen Herrschern resp. als Repu- 
blik im XIX. Jahrhundert. 

III. Geschichte der französischen Landestheile. 
1. Im Allgemeinen. 

A. Nord-Frankreich. 

B. Ost-Frankreich. 

C. Sud-Frankreich. 

D. West-Frankreich. 

3. Geschichte einzelner alter französischer Provinzen. 

Anmerkung. In alphab. Folge; innerhalb der einzelnen Provinzen 
ist die Anordnung folgende: Bibliographie (1), Zeitschriften (alphab.) (2), 
Sammlungen von Quellen (3), Einzelne Quellenschriftsteller (alphab.) (4); 
Alles übrige, soweit es sich nicht auf einzelne Herrscher bezieht, ist in einer 
fünften Abtheilung „Darstellungen und Beiträge dazu" zusammengefasst und 
chronologisch nach Erscheinen der Bücher geordnet; endlich (6) Einzelne 
Herrscher in histor. Folge. 

4. Geschichte einzelner Diözesen s. Kirchengeschichte. 

5. Geschichte einzelner Departements (Anordnung wie bei 3). 

6. Geschichte einzelner Städte (bezw. dazu gehöriger Arrondisse- 
ments) und sonstiger Ortschaften (Anordn. wie bei 3). 

386 



X 



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— 279 — 

Np. 
Pyrenäische Halbinsel. 
I. Spanien [resp. Spanien und Portugal]. 

1. Allgemeines. 

A. Bibliographie und Literärgeschichte. 

B. Zeitschriften. 

C. Quellensammlungen. 

D. Geschichte der spanischen Historiographie. 

E. Sammelwerke mehrerer Verfasser. 

F. Gesammelte Werke einzelner Verfasser. 

G. Allgemeine Schriften nebst Beiträgen und Studien. 
H. Gesammtdarstellungen der spanischen Geschichte. 

I. Zeittafeln. 
K. Historische Lexica. 
L. Staats- und Adresskalender. 
M. Geschichte einzelner Öffentlicher Verhältnisse. 

2. Einzelne Perioden. 

Anmerkung. Ohne beigeschriebene Rubricirung geschieden in: 
[a.] Quellen-Sammlungen, [b.] Einzelne Quellen (alphab.). [c] Gesammtdar- 
stellungen. [d.] Einzelne historische Persönlichkeiten (alphab.). [d.l Einzelne 
Herrscher in historischer Folge, bei jedem Herrscher getrennt: [a.J Quellen- 
sammlungen, [ß.] Flugschriften. [y.\ Darstellungen. 

A. Spanien bis zum Einfall der Araber, bis 711. 

B. Die Araber in Spanien und Bildung christlicher Reiche bis 
zur Vereinigung Castiliens und Aragoniens. [Die ein- 
zelnen Reiche s. die betr. Landestheile] 711 — 1474. 

G. Spaniens Einigung und europäische Machtstellung, 1474 
bis 1598. 

D. Spaniens Verfall bis zum Beginn der boürbonischen Herr- 
schaft, 1598—1700. 

E. Spanien unter den Bourbons bis zum Beginn der französ. 
Revolution, 1700—1788. 

F. Spanien seit der französischen Revolution. 

3. Einzelne spanische Landestheile und Orte. 

A. Einzelne Landestheile, darunter: 

Aragonien. Periode der Selbständigkeit, 1035 — 1479. 
Castilien. Periode der Selbständigkeit, 1035—1474. 

B. Einzelne Orte. » 
II. Portugal. 

1. Allgemeines. [Unterabth. A. — M. wie bei Spanien.] 

2. Einzelne Perioden der portugiesischen Geschichte. 

A. Portugal im Mittelalter, 1094—1495. 

B. Portugal in der Neuzeit bis zum Verlust und zur Wieder- 
erlangung der Selbständigkeit, 1495—1580—1640. 

C. Portugal unter dem Haus Braganza bis zur französischen 
Revolution, 1640—1799. 

387 



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— 280 — 

D. Portugal seit der französ. Revolution, seit 1799. 
3. [A. B.] Einzelne Landestheilc und Orte Portugals. 

Ng. 

Italien. 
I. Allgemeines. 

1. Bibliographie und Literärgeschichte. 

2. Zeitschriften. 

3. Quellen-Sammlungen. 

4. Geschichte der italienischen Historiographie. 

5. Sammelwerke mehrerer Verfasser. 

6. Gesammelte Werke einzelner Verfasser. 

7. Allgemeine Schriften nebst Beiträgen und Studien. 

8. Gesammtdarstellungen der ital. Geschichte. 

9. Zeittafeln. 

10. Historische Lexica. 

11. Staats- und Adresskalender. 

12. Geschichte einzelner Verhältnisse. 
II. Einzelne Perioden. 

1. Italien im Alterthum s. Römische Geschichte, unter den Lango- 
barden und Ostgothen s. Völkerwanderung. 

2. Italien unter deutschem Einfluss von Karl d. G. bis zum 
Untergang der Staufer. 768—1268. 

3. Italien seit der Ausbildung selbständiger 8taaten im Allge- 
meinen. 1268—1492. 

1. Italien unter vorwiegendem fremden Einfluss bis zur französi- 
schen Revolution. 1492—1789. 
5. Italien seit der französischen Revolution, seit 1789. 
III. Geschichte der italienischen Landestheile. 

Anmerkung. Es sind geschieden die drei Haupttheilc: 1) Nord-, 
2) Mittel-, 3) Süd-Italien. Innerhalb derselben sind die alten Landestheile 
[Staaten], wie sie wesentlich bis 1S61 bestanden, die nächsten Unterabtheil- 
ungen und zwar in alphabetischer Folge. Bei jedem alten Staate ist in 
Klammern angegeben, welche „conipartiinenti" heute im wesentlichen seine 
Stelle einnehmen. Unter die „einzelnen Orte" des betr. alten Staates sind 
dann diejenigen gestellt, welche zu den angegebenen coinpartimenti gehören. 

1. Nord -Italien. • 

A. Nord-Italien im Allgemeinen. 

B. Genua [comp. Ligurien]. 

a. Allgemeines [geordnet wie oben das Allgemeine zur 
Geschichte Italiens]. 

b. Einzelheiten. 

c. Einzelne Orte. 

C. Lombardei, resp. Ilerzogthum Mailand, [comp. Lombardei.] 
a. Allgemeines. [Unter Gesammtdarstellungen auch Ge- 
sammtdarstellungen der Geschichte „Mailands 4 *.] 

388 



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— 281 — 

b. Einzelne Perioden. 

a. Lombardei bis zum Aufkommen der Visconti in Mai- 
land — 1277. 

ß. Mailand unter den Visconti und Sforza 1277 — 1535. 

y. Lombardei seit der Einziehung Mailands als Reichs- 
lehn seit 1535. 

c. Einzelne Landestheile und Orte des compart. Lombardei. 
a. Einzelne Landestheile, darunter auch Geschichte der 

Städte, die sich zu Herzogtümern entwickelt haben, 
wie z. B. Mantua 1530—1708. 
ß. Einzelne Orte. 

D. Piemont, resp. Königreich Sardinien und Haus Savoyen 
[compart. Piemont.]. 

a. Allgemeines. 

b. Einzelne Perioden. 

«. Savoyen-Piemont als Grafschaft bis 1417. 
ß. Savoyen-Piemont als Herzogthum 1417 — 1720. 
y. Königreich Sardinien 1720 — 1849. [Die folgenden 
Herrscher s. Allgem. ital. Geschichte.] 

c. Einzelne Landestheile und Orte des compart. Piemont. 
a. Einzelne Landestheile darunter: Montferrat, selbstän- 
dige Grafschaft bis 1566. 

ß. Einzelne Orte des compart. Piemont 

E. Sardinien (Insel) [compart. Sardinien. Königreich Sardinien 
s. Piemont]. 

a. Allgemeines. 

b. Einzelheiten. 

c. a — ß. Einzelne Landestheile u. Orte des comp. Sardinien. 

F. Venetien [compart. Venetien]. 

a. Allgemeines [auch zur Geschichte „Venedigs"]. 

b. Einzelne Perioden. 

a. Venedig im Mittelalter — 1501. 

ß. Venedig seit Einmischung des Auslandes in italienische 

Angelegenheiten bis zum Verlust der Selbständigkeit 

1501—1797. 
y. Venetien seit der Incorporirung in andere Staaten seit 

1797. 

c. a — ß. Einzelne Landestheile, resp. Orte des compart. 
Venetien. 

2. Mittel-Italien. 

A. Mittel-Italien im Allgemeinen. 

B. Kirchenstaat, [comp. Latium, Marken, Umbrien]. 

a. Allgemeines [nur auf die territoriale Entwicklung Be- 
zügliches, im Uebrigen s. Kirchengeschichte]. 

b. Einzelne Perioden. 

a. Der Kirchenstaat im Mittelalter. 
389 



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— 282 — 

ß. Der Kirchenstaat in der Neuzeit, 
c. Einzelne Landestheile und Orte. 

a. Einzelne Landestheile des comp. Latium, Marken, 

Umbrien. Darunter 

Urbino, Hzth. von 1443—1623. 
ß. Einzelne Orte, darunter 

Rom [Periode des Mittelalters u. d. Neuzeit geschieden]. 

C. Modena und Parma, [compart. Emilin.] 

a. Allgemeines über die Emilia. 

b. Einzelne Landestheile darunter: 
Ferrara, Herzogth. 1459—1597. 
Guastalla, Herzogth. 1621—1746. 
Modena, Herzogth. 1450—1860. 
Parma, Herzogth. 1560—1860. 

c. Einzelne Orte der Emilia. 

D. Toscana. [compart. Toscana.] 

a. Allgemeines. 

b. Einzelne Perioden. 

a. Toscana im Mittelalter bis zum Emporkommen der 

Medici in Florenz —1360. 
ß. Medici in Florenz, insbesondere bevor sie Herzöge 

wurden. 1360—1531. 
y. Florenz als Uerzogthum unter den Medici 1531 — 1737. 
rf. Grossherzogthum Toscana unter dem Haus Lothringen. 

1737—1860. 
f. Toscana seit seiner Einverleibung in das Königreich 

Italien seit 1860. 

c. a — ß. Einzelne Landestheile und Orte. 
3. Süd-Italien. 

A. Süd-Italien im Allgemeinen s. Neapel. 

B. Neapel, Kgr. [compart. Apulien, Basilicata, Calabrien, 
Campanien.] 

a. Allgemeines [auch zur Geschichte des Königsreichs 
„beider Sicilien"]. 

b. Einzelne Perioden. 

a. Süd-Italien während der Völkerwanderung und der 
oströmischen, normannischen und staufischen Herr- 
schaft —1266. 

ß. Neapel unter dem Haus Anjou. 1266 — 1442. 

/. Neapel unter dem Haus Aragon mit Sicilien vereint 
1442—1713. 

6. Neapel seit dem spanischen Erbfolgekrieg bis zur 
Einverleibung in das Königreich Italien 1713 — 1861 
(Haus Bourbon). 

c. a — ß. Einzelne Landestheile und Orte der compp. Apul., 
Basilicata, Calabr., Campan. 

390 



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— 283 — 

C. Sicilien. (Insel.) [compart. Sicilien]. 

a. Allgemeines (nur soweit auf die Insel bezügl., dagegen 
Königr. „beider Sicilien" s. Neapel). 

b. Einzelne Perioden. 

a. Sicilien als oströmische Provinz und unter den Arabern 

1060." 
ß. Sicilien unter den Normannen und Hohenstaufen und 

Uebergang zur aragonesischen Herrschaft. 1060 — 

1195—1266—1282. 
y. Sicilien unter dem Haus Aragon 1282 — 1713. 
rf. Sicilien unter dem Haus Bourbon 1713 — 1861. 
s. Sicilien seit der Vereinigung mit dem Königreich 

Italien seit 1861. 

c. a — ß. Einzelne Landestheile und Orte des compart. 
Sicilien. 

D. Anhang: Malta. 

Nr. 
Geschichte der Balkan-Halbinsel. 

I. Allgemeines (geschieden wie gewöhnlich). 
11. Einzelne Perioden der Geschichte der Balkanhalbinsel. 

1. Byzantinische Geschichte. 

A. Allgemeines zur byzantinischen Geschichte. 

[Quellensammlungen (scriptores Byzantini) und einzelne Quellen 
s. Rlass. Philologie]. 

B. Einzelne Perioden der byzantinischen Geschichte. 

a. Der Orient von der definitiven Scheidung vom Occident 
bis gegen Anfang der Kreuzzüge. 395 — 1057. 

b. Komnenen und Palaeologen auf dem byzantinischen 
Thron 1057—1259—1453. 

c. Fränkische Eroberungen im Orient seit 1204, insbes. 
die lateinischen Kaiser. 

2. Geschichte der Türkei. 

A. Allgemeines zur Geschichte der Türkei. 

B. Einzelne Perioden der Geschichte der Türkei. 

a. Die Türken vor der Eroberung Constantinopels — 1453. 

b. Die Türkei bis zum Höhepunkt ihrer Entwicklung. 
1453—1566. 

c. Beginnender Verfall. Oesterreichs erfolgreiche Kämpfe 
gegen den Halbmond. 1566—1703. 

d. Zunehmender Verfall. Russland übernimmt die Führung 
gegen den Halbmond. 1703—1808. 

e. Orientalische Frage im XIX. Jahrh. Auflösung der 
Türkei. 1808—. 

HI. Geschichte einzelner Länder der Balkan-Halbinsel. 

391 



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— 284 — 

1. Unmittelbare türkische Besitzungen in Europa. 

A. Einzelne Landestheile. 

B. Einzelne Orte. 

2. Bulgarien. 

A. Allgemeines. 

B. Einzelheiten. 

3. Griechenland. 

A. Allgemeines zur Geschichte Griechenlands resp. seit 1453. 

B. Einzelne Perioden. 

a. Griechenland im Alterthum s. Alte Geschichte, Grie- 
chenland im Mittelalter s. Byzantinische Geschichte 
[oben II, 1]. 

b. Griechenland unter türkischer Herrschaft 1453 — 1821. 

c. Griechenland seit der Erhebung gegen die Türkei 1821. 

C. a — b. Einzelne Landestheile und Orte. 

4. Montenegro. 

5. Rumänien. 

A. Allgemeines zur Geschichte Rumäniens. 

B. Einzelne Perioden der Geschichte Rumäniens. [Einzelne 
Herrscher s. bei den betr. Fürstenthümern ] 

a. Rumänien im Mittelalter bis zur Unterwerfung durch 
die Türken —1511 (resp. 1460). 

b. Rumänien unter türkischer Herrschaft, Befreiung und 
Vereinigung der beiden Donaufürstenthümer. 1460-1858. 
(Das meiste bei den einzelnen Fürstenthümern). 

c. Rumänien seit der Vereinigung der beiden Donaufürsten- 
thümer seit 1858. 

C. a — b. Einzelne Landestheile und Orte. 

Anmerkung. Unter den Landestheilen jedes der beiden FHrsten- 
thümer ist periodisirt wie oben das gesammte Rumänien: 
Moldau, [a: —1511. ß: 1511—1858. y: seit 1858.] 
Walachei, [a: —146». ß: 1460— 1 858. y: seit 1858.J 

6. Serbien. 

A. Allgemeines. 

B. Einzelne Perioden. 

a. Serbien bis zum Verlust der Selbständigkeit — 1458. 

b. „ unter türkischer Herrschaft 1458—1804. 

c. „ seit Beginn des Unabhängigkeitskampfes 1804 — 

1876.. 

d. n als autonomer Staat seit 1876. 

C. a — b. Einzelne Landestheile und Orte. 

Ns. 
Geschichte Russlands. 

I. Allgemeines zur russischen Geschichte. 

392 



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— 285 — 

IL Einzelne Perioden der russischen Geschichte. 

1. Russland bis zur Befreiung vom mongolischen Joch — 1462. 

2. Russlands innere Einigung 1462 — 1689. 

3. Russland als europäische Grossmacht seit Peter dem Grossou 
1689—1796. 

4. Russland im XIX. Jahrhundert. 
III. Die russischen Landestheile. 

Anmerkung. Die Orte sind innerhalb der mit. grossen lateinischen 
Lettern bezeichneten Landestheile alphabetisch geordnet. 

1. Geschichte der russischen Landestheile im Allgemeinen. 

2. Die älteren Bestandtheile des russischen Reichs. 

A. Gros8-Russland. 

B. Klein-Russland (auch Geschichte der Kosaken). 

C. Ost-Russland. 

D. Sttd-Russland (auch Ohanat der Krim). 

E. West-Russland. 

3. Spätere russische Erwerbungen in Europa. 

A. Finnland. 

B. Die russischen Ostseeprovinzen. 

a. Allgemeines. 

b. Einzelne Perioden. 

a. Die russischen Ostseeprovinzen bis zum Untergang 
des Livländischen Ordens — 1561. 

ß. Die russischen Ostseeproviuzeu unter polnisch-schwe- 
discher und russischer Oberhoheit 1561 — 1721. 

y. Die russischen Ostseeprovinzeu unter nissischer Herr- 
schaft seit 1721. 

c. Einzelne russische Ostseeprovinzen. 

«. ( 'urland. (Periode 1561 — 1 795 unter eigenen Herzögen.) 
ß. Estland. 

y. Livland. (Periode bis 1561 s. Geschichte der Ostsee- 
provinzen im Allgemeinen oben III. 3. a — b.) 

d. Einzelne Orte der russischen Ostseeprovinzen. 

C. Geschichte Polens. 

a. Allgemeines. 

b. Einzelne Perioden. 

a. Polen unter den Piasten. — 1386. 

ß. „ „ „ Jagellouen 1386—1572. 

y. „ „ Herrschern ans verschiedenen Häusern 

1572—1814. 
tf. „ seit Verlust der Selbständigkeit; seit 1814. 

c. Einzelne Landestheile und Orte Russisch-Polens. 
a. Einzelne Landestheile darunter: 

Lithauen (Periode der Selbständigkeit 1281 — 1569). 
ß. Einzelne Orte Russisch-Polens. 

393 
Beiheft 3. 19 



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— 286 — 

M. 
Geschichte Skandinaviens. 

I. Geschichte mehrerer skandinavischer Reiche. 

1. Allgemeines zur Geschichte mehrerer skandinavischer Reiche. 

2. Einzelne Perioden. 

A. Der skandinavische Norden bis z. Einführung des Christen- 
thums, ca. 1000. Normannen- und Wikingerzüge. [Ge- 
schichte der Normannen im Allgemeinen oder seit ihrer 
Festsetzung in Frankreich siehe Geschichte der Norman- 
die (No.).] 

B. Skandinavien seit 1000 siehe Geschichte der betr. ein- 

zelnen Reiche. 
II. Geschichte Dänemarks. 

1. Allgemeines zur dänischen Geschichte. 

2. Einzelne Penoden. 

A. Dänemark bis zur definitiven Scheidung der drei Reiche 
in Dänemark-Norwegen einer- und Schweden andererseits, 
bis 1523. 

B. Dänemark -Norwegen bis zur Begründung der absoluten 
Monarchie, 1523 — 1648. 

C. Dänemark-Norwegen als absolute Monarchie, 1648 — 1814. 

D. Dänemark seit der Loslösuug Norwegens, seit 1814. 

3. A. — B. Einzelne dänische Landestheile u. Orte. 

III. Geschichte Norwegens. 

1. Allgemeines zur norwegischen Geschichte. 

2. Einzelne Perioden. 

A. Norwegen bis zur definitiven Scheidung der drei Reiche 
in Dänemark-Norwegen einer- und Schweden andererseits, 
bis 1523. 

B. Norwegen mit Dänemark vereint, 1523 — 1814 [siehe auch 
Dänemark]. 

C. Norwegen mit Schweden in Personal-Union, seit 1814. 

3. Einzelne Landestheile u. Orte Norwegens. 

IV. Geschichte Schwedens. 

1. Allgemeines zur schwedischen Geschichte. 

2. Einzelne Perioden. 

A. Schweden bis zum Emporkommen der Wasa, bis 1521. 

B. Schweden unter dem Hause Wasa und Pfalz -Zweibrücken 
bis zur Beschränkung der Königsgewalt, 1521 — 1718. 

C. Schweden als beschränkte Monarchie bis zur Vereinigung 
mit Norwegen, 1718 — 1814. 

D. Schweden und Norwegen in Personal-Union, seit 1814. 
3 A. — B. Einzelne schwed. Landestheile u. Orte. 



394 



^ 



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— 287 — 

Nu, 
Geschichte der aussereuropäischen Welttheile. 

Asien. 
I. Allgemeines zur Geschichte Asiens. 
IL Geschichte einzelner asiatischer Länder und Reiche. 

1. Kleinasien. 

2. Armenien. 

3. Mesopotamien. 

4. Syrien und Palästina. [Vgl. auch Bibl. Geschichte und Cultur- 
geschichte.] 

5. Arabien. 

A. Allgemeines. 

B. Arabische Geschichte vor dem Islam. 

(/. Arabische Geschichte im Mittelalter seit Muhammed. 

D. Neuere arabische Geschichte. 

E. Einzelne arabische Laudestheile und Orte. 

6. Persien. 

A. Allgemeines. 
, B. Mittlere persische Geschichte. 

C. Neuere persische Geschichte seit 1722. 

D. Einzelne persische Laudestheile uud Orte. 

7. Vorderindien. 

A. Allgemeines. 

B. Einheimische indische Reiche. 

C. Das englische Ostindien. 

D. Einzelne ostindische Laudestheile und Orte. 

E. Die französischen Besitzungen in Ostindien. 

F. „ portugiesischen „ „ „ 

8. Hinterindien. 

A. Allgemeines. 

B. Das Festland. 

C. Das holländische Indien. 

D. Die übrigen hinterindischen Inseln u. Inselgruppen. 

9. China. 

10. Die Mongolei. Tibet. 

11. Korea. 

12. Japan. 

13. Sibirien und das russische Centralasien. 

14. Turkestan. 

15. Kaukasien. 

Afrika. 
I. Allgemeines zur Geschichte Afrika's. 
IL Einzelne afrikanische Länder und Reiche. 
1. Aegypten. 

395 

19* 



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— 288 — 

A. Allgemeines. 

B. Aegypten im Mittelalter bis 1517. 

C. „ in der Neuzeit seit 1517. 

2. Die Barbareskenstaaten. 

A. Allgemeines. 

B. Tripolis. 

C. Tunis. 

D. Algier. 

3. Marocco. 

4. Die Westküste und die dortigen europäischen Besitzungen. 

5. Südafrika (Capland, Oranje-Freistaat, Transvaal, Natal). 

6. Ostafrika mit Abessynien. 

7. Centralafrika. 

Amerika. 
I. Allgemeines zur Geschichte Amerika's resp. Nord-Amerika's. 
11. Nord-Amerika. 

1. Grönland. 

2. Britisch Nordamerika. 

3. Die Vereinigten Staaten von Nordamerika. 

A. Allgemeines. 

B. Vorgeschichte und Abfall bis 1783. 

a. Quellen zur Periode. 

b. Allgemeine Darstellungen der Periode. 

c. Einzelne historische Persönlichkeiten der Periode. 

d. Einzelne Ereignisse der Periode. 
a. Im Allgemeinen. 

ß. Der Unabhängigkeitskampf. 

C. Von der Unabhängigkeit der Staaten bis zur Beendigung 
des Secessionskriegs, 1783 — 1805. 

a. Quellensammlungen zur Periode. 

b. Memoiren und Briefe. 

c. Allgemeine Darstellungen der Periode. 

d. Einzelne historische Persönlichkeiten der Periode. 

e. Einzelne Ereignisse der Periode. 
ct. Im Allgemeinen. 

ß. Der Secessionskrieg. 

D. Geschichte der Vereinigten Staaten seit Beendigung des 
Secessionskrieges. 

a. Quellensammlungen zur Periode. 

b. Memoiren und Briefe. 

c. Allgemeine Darstellungen der Periode. 

d. Einzelne historische Persönlichkeiten der Periode. 

e. Einzelne Ereignisse der Periode. 

E. Einzelne Staaten u. Territorien der Union. 

F. Einzelne Städte der Union. 

396 



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— 289 — 

4. Mexico. 

A. Allgemeines. 

B. Urgeschichte. 

C. Mexico unter spanischer Herrschaft bis 1824. 

D. Mexikanische Geschichte seit 1824. 

E. Einzelne Landestheile und Orte. 

5. Centralamerika. 

A. Das Festland. 

B. Die Inseln. 
III. Südamerika. 

1. Allgemeines. [Mit Einschluss der Literatur über das ehe- 
malige spanische Südamerika.] 

2. Venezuela. 

3. Columbia. 

4. Ecuador. 

5. Peru. 

6. Bolivia. 

7. Chile. 

8. Argentinische Republik mit Patagonien. 

9. Uruguay. 

10. Paraguay. 

11. Brasilien. 

12. Guyana. 

Australien. 
1. Allgemeines. 

II. Die englischen Besitzungen. 
III. Einzelne Inseln und Inselgruppen. 

iXv. 
Biographien. 
I. Bibliographie der Biographien. 
II. Biographische Zeitschriften. 

III. Sammlungen von Biographien [einschliesslich der Gelehrtenlexica 
und Sammlungen von Gelehrtenbiographien]. 

1. Im Allgemeinen. 

2. Für einzelne Jahrhunderte der Neuzeit. 

3. Für einzelne Länder. 

A. Deutschland. 

a. Im Allgemeinen. 

b. Einzelne deutsche Staaten (alphabetisch). 

c. Einzelne deutsche Städte. 

B. Oestcrreich-Ungarn. 

C. Schweiz. 

D. Belgien und Niederlande. 

E. Grossbritannien. 

397 



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— 290 — 

F. Frankreich. 

G. Spanien. 
H. Portugal. 

I. Italien. 

K. Balkanhalbinsel. 
L. Rnssland. 

M. Schweden und Norwegen. 
N. Dänemark. 
0. Asien. 
P. Afrika. 
Q. Amerika. 
R. Australien. 
IV. Biographien mehrerer namhaft gemachter Persönlichkeiten. 
V. Einzelbiographien (alphabetisch). 

Anmerkung. Unter dieser Rubrik befinden sich auch die Leichen- 
predigten und Hochzeitsgedichte. Biographien von Fachgelehrten siehe unter 
den einzelnen wissenschaftlichen Disciplinen; Biographien von historischen 
Persönlichkeiten unter der Geschichte der einzelnen Länder bei den betreffen- 
den Perioden, zu welchen sie gehören. 

0- 

Erdkunde. 

Oa. 
Allgemeines. Allgemeine Erdkunde und Kartographie. 
I. Bibliographie und Literärgeschichte. 
II. Begriff und Methode der Erdkunde. 

III. Geschichte der Erdkunde. 

1. Gesammtdarstellungen. 

2. Alterthum. 

3. Mittelalter. 

4. Neuzeit. 

5. Biographien von Geographen. 

6. Vermischtes. 

IV. Geschichte der Entdeckungsreisen. 

1. Im Alterthum. 

2. In der Neuzeit. 

3. In Asien. 

4. In Australien. 

5. In Afrika. 

6. In Amerika. 

A. Vor Columbus. 

B. Seit Columbus. 

7. Nach dem Nord- und Südpol. 

8. Biographien von Entdeckern. 

V. Sammelwerke verschiedener Verfasser. 
VI. Gesammelte Werke einzelner Verfasser. 
VII. Zeitschriften. 

308 



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— 291 — 

VIII. Vermischtes. 
IX. Allgemeine Erdkunde. 

1. Gesammtdarstellungen. 

2. Mathematische Erdkunde. 

3. Physikalische Erdkunde. 

A. Im Allgemeinen. 

B. Urographie. 

Anhang: Schriften über Gebirgssysteme , die mehreren 
Staaten angehören. 
0. Hydrographie. 

Anhang: Einzelne grössere Meere und Ozeane. 
D. Karten zur physikalischen Erdkunde. 

Klimatologie s. Meteorologie. Pflanzengeographie s. Bo- 
tanik. Thiergeographie s. Zoologie. Anthropologie und 
Ethnographie s. Kulturgeschichte u. Philosophie. 
X. Kartographie. 

1. Bibliographie und Geschichte. 

2. Allgemeine Atlanten. 

A. Für Alterthum und Mittelalter. 

B. Für die Neuzeit. 

3. Karten einzelner Erdtheilc und Länder (historische immer 
voran). 

A. Europa. 

a. Europa im Allgemeinen. 

b. Deutschland. 

a. Deutschland im Allgemeinen. 
ß. Preussen. 

I. Der preussische Staat. 

IL — XII. Die preussischen Provinzen (alphab.). 

Anhang: Hohenzollern. 
/. Ausserpreussisches Norddeutschland (alphab.). 
A. Süddeutschland (alphab. nach den Staaten). 

c. Oesterreich-Ungarn. 

d. Schweiz. 

e. Niederlande und Belgien. 

f. England. 

g. Frankreich. 

h. Spanien-Portugal, 
i. Italien. 

a, Gesammtitalien. 

ß. Oberitalien. 

y. Mittelitalien (ausser Rom). 

rf. Rom. 

t. Unteritalien, 
k. Balkanhalbinsel. 

a. Türkei und die südslavischen Staaten. 
399 



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— 292 — 

ß. Griechenland. 
1. Europäisches Russland. 
a. Eigentliches Russland. 
ß. Polen, 
m. Skandinavien. 

B. Asien. 

C. Afrika. 

D. Amerika. 

E. Australien. 

Ob. 

Reisebeschreibungen. 

Anmerkung. Reiseergebnisse, die uicht in Form einer Reise- 
beschreibung, sondern systematisch mitgetheilt sind, stehen unter Oc. 

I. Bibliographie und Literärgeschichte. 
II. Anleitungen zu Reisen. 

III. Sammlungen von Reisebeschreibungen (alphabetisch), sofern solche 
nicht auf ein einziges Land sich beziehen, in welchem Falle sie 
bei Einzelreisen unter das betreffende Land zu stehen kommen. 

IV. Einzelne Reisebeschreibungen. 

1. Weltumseglungen. 

2. Reisen nach verschiedenen Meeren, nach dem Nord- u. Südpol. 

3. Reisen in mehreren Erdtheilen, von denen der erste ist: 

A. Europa. B. Asien. C. Afrika. D. Amerika. E. Australien. 

4. Reisen in Europa. 

A. Reisen in Deutschland, sowie Reisen in mehreren Ländern 
Europas, deren erstes Deutschland ist. 

B. Reisen im Königreich Preussen. 

a. Reisen in mehreren Provinzen. 

b. „ „ der Provinz Brandenburg. 

c. „ „ „ „ Hannover. 

d. „ „ „ „ Hessen-Nassau. 

e. ., n „ „ Pommern. 

f. „ „ „ Posen. 

g. „ „ „ „ Preussen (Ost- und West-), 
h. „ ., „ „ Rheinprovinz. 

i. „ „ „ n Sachsen, 

k. „ „ „ „ Schlesien. 

1. „ „ „ ., Schleswig-Holstein, 

m. „ ., „ „ Westphalen. 

Anhang: Reisen in Ilohenzollern. 
(\ Reisen im ausserpreussischen Norddeutschland (aiphabet.). 

D. „ in Süddeutschland (alphab. nach den Namen der 
Staaten). 

E. Reisen in Oesterreich-Ungarn. 
a. Reisen in Cislcithanien. 

400 



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— 293 — 

b. Reisen in einzelnen Ländern Cisleithaniens (alphab. nach 

den Namen der Länder). 

c. „ „ Transleithanien. 

d. „ „ Bosnien und Herzegowina. 

F. Reisen in der Schweiz. 

G. „ „ den Niederlanden und in Belgien. 
IL „ „ England. 

a. Reisen durch das gesammte Grossbritannien. 

b. „ in England. 

c. „ „ Wales. 

d. „ „ Schottland und den Hebriden. 

e. „ „ Irland. 

I. Reisen in Frankreich. 

a. Reisen im ganzen Lande. 

b. „ durch Paris und Nordfrankreich. 

c. „ in Südfrankreich. 
K. Reisen in Spanien. 

L. „ „ Portugal. 
M. „ „ Italien. 

a. Reisen im gesammten Lande. 

b. „ in Oberitalien. 

c. „ durch Rom und Mittelita] icn. 

d. „ in Unteritalien, Sicilien und Sardinien. 
N. Reisen auf der Balkanhalbinsel. 

a. Reisen in der Türkei. 

b. „ „ Griechenland. 

c. „ „ Montenegro, Serbien, Bulgarien, Rumänien. 
0. Reisen im europäischen Russland. 

a. Reisen im gesammten Gebiete. 



b. 


n 




„ Gebiete der Grossrussen. 


c. 


n 




„ „ „ Kleinrussen. 


d. 


T) 




in Polen und Lithauen. 


c. 


?» 




„ den Ostseeprovinzen. 


f. 


r* 




„ Kaukasien. 


P. Reisen 


in 


Skandinavien und Island. 


a. 


Reisen 


in mehreren Ländern Skandinaviens. 


b. 


n 




., Dänemark. 


c. 


V 




., Schweden. 


d. 


11 




„ Norwegen. 


c. 


n 




„ Island. 


5. Reisen in 


A, 


äien. 


A. Reisen 


in 


Vorderasien. 


a. 


Reisen 


im gesammten Gebiete. 


b. 


?7 




in Kleinasicn. 


c. 


W 




„ Armenien. 


d. 


?» 




„ Mesopotamien. 
401 



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— 294 — 

e. Reisen in Syrien und Palästina. 

B. Reisen nach Sinai und Arabien. 

C. „ in Persien. 

D. „ „ Afghanistan und Bcludschistan. 

E. „ „ Vorderindien, sowie Nepal und Butan. 

F. „ „ Hinterindien. 

a. Reisen auf der Halbinsel. 

b. „ „ den Colonialinseln. 

G. Reisen nach China und Korea. 
II. „ in Japan. 

I. „ „ Sibirien. 
K. „ „ Russisch-Centralasien. 

6. Reisen in Afrika. 

A. Reisen im gesammten Erdthcilc. 

B. „ in Nordafrika 

a. Reisen in Aegypten. 

b. „ „ Tripolis. 

c. „ „ Tunis und Algier. 

d. „ „ Marokko. 

C. Reisen auf der Westküste Afrikas und den vorliegenden 
Inseln. 

D. Reisen in Südafrika. 

a. Festland (Kapland, Oranjestaat, Transvaalstaat). 

b. Inseln (Madagaskar, Komoren, Maskarenen). 

E. Reisen in Ostafrika. 

F. „ „ Abessinien. 

G. „ im Innern Afrikas. 

a. Nördlich des Aequators. 

b. Südlich des Aequators. 

7. Reisen in Amerika. 

A. In Gesammtamerika. 

B. In Nordamerika. 

a. In Gesammtnordamerika. 

b. In Grönland und Britisch-Amcrika. 

c. In den Vereinigten Staaten. 

C. Reisen in Mexico. . 

D. „ „ Mittel amerika. 

a. Reisen auf dem Festlande, 

b. „ „ den Inseln. 

E. Reisen in Südamerika. 

a. Reisen durch ganz Südamerika. 

b. „ im früher spanischen Südamerika. 

a. Reisen in Kolumbien, Venezuela, Ecuador. 
ß. „ „ Peru und Bolivia. 
y. „ „ Chile, 
d. „ „ den La Plata-Staaten. 
402 



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— 295 — 

c. Reisen in Brasilien. 

d. „ „ Guyana. 

e. „ „ Patagonien. 
8. Reisen in Australien. 

A. Reisen auf dem Festlande. 

B. „ „ den Inseln. 

a. Reisen auf Neu-Guinea und den vorliegenden deutschen 
Colonialinseln. 

b. Reisen auf den ausserdeutschen Inseln der Südsee. 

Anmerkung. Reiseführer lassen sich von den systematischen Dar- 
stellungen nicht trennen, stehen daher mit ihnen zusammen bei Oc. 

Oc. 
Politische und statistische Erdkunde. 

I. Gesammtdarstellungen. 

1. Der alten und neuen Zeit. 

2. Des Alter thums. 

3. Des Mittelalters. 

4. Der Neuzeit. 

II. Darstellungen der Kunde einzelner Erdtheile (historische Erd- 
kunde). 
1. Europa. 

A. Das gesammte Europa. 

B. Deutschland. 

a. Deutschland im Altcrthum (bis zum Ende der Völker- 
wanderung). 

b. Deutschland im Mittelalter. 

c. Deutschland in der Neuzeit. 

d. Preussen. 

a. Das gesammte Königreich Preussen. 
ß. Provinz Brandenburg. 

(Städte immer alphabetisch am Schluss.) 
y. Provinz Hannover. 
6. „ Hessen-Nassau. 
e. „ Pommern. 
g. „ Posen. 

//. „ Preussen (Ost- u. West-). 
&. „ Rheinprovinz. 
*. „ Sachsen. 

Anhang: Ilarz. 
x. „ Schlesien. 
X. „ Schleswig-Holstein. 
fi. „ Westphalen. 

Anhang: Hohenzollern. 
403 



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— 296 — 

e. Ausserpreussisches Norddeutschland (alphabetisch nach 
den Namen der Staaten). 

f. Süddeutschland (alphab. nach den Namen der Staaten). 
a. Baden. 

ß. Bayern. 

7. Elsass-Lothringcn. 

6. Hessen. 

e. Würtemberg. 
Anhang: Helgoland. 

C. Oesterreich-Ungarn. 

a. Das gesammte Reich, wie auch das gesammte Cisleithanien. 

b. Die einzelnen Kronländer Cisleithaniens. 

c. Transleithanien. 

a. Das gesammte Transleithanien, wie das eigentliche 

Ungarn ohne Siebenbürgen. 
ß. Siebenbürgen. 

7. Kroatien-Slavonien. 

d. Bosnien und Herzegowina. 

D. Schweiz. 

E. Niederlande und Belgien. 

a. Niederlande. 

b. Belgien. 

F. Grossbritannien. 

a. Das gesammte Grossbritannien, wie auch das Königreich 
England. (Städte am Schluss.) 

b. Schottland. 

c. Irland. 

G. Frankreich. (Städte alphabetisch am Schluss.) 
II. Spanien und Portugal. 

a. Spanien. (Städte am Schluss.) 

b. Portugal. (Städte am Schluss.) 
I. Italien. 

a. Gesammtitalien. 

b. Oberitalien. 

c. Mittelitalien. 

d. Unteritalien und Sicilien nebst Malta. 

e. Corsica und Sardinien. 

f. Einzelne Städte. 
K. Balkanhalbinsel. 

a. Türkei. 

b. Griechenland. 

c. Montenegro, Serbien, Bulgarien, Rumänien. 
L. Russland. 

a. Das gesammte europäische Russland , sowie auch das 
Gebiet der Gross- und Kleinrussen. 

b. Polen und Lithauen. 

404 



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— 297 — 

c. Ostseeprovinzeii. 

d. Kaukasien. 

e. Einzelne Städte. 
M. Skandinavien. 

a. Dänemark mit Faröern und Bornholm (Städte am Schlnss). 

b. Schweden. 

c. Norwegen. 

d. Island. 

2. Asien. 

A. Das gesammte Asien. 

B. Kleinasien, Armenien und Mesopotamien. 

C. Syrien und Palästina. 

a. Im Alterthum. 

b. In der Neuzeit. 

c. Städte. 

D. Arabien und Persien. 

E. Vorderindien mit Nepal und Butan. 

F. Hinterindien. 

a. Festland. 

b. Kolonialinselu. 

G. China und Korea. 
H. Japan. 

I. Sibirien. 
K. Russisch-Centralasien. 

3. Afrika. 

A. Das gesammte Afrika. 

B. Nordafrika. 

a. Aegypteu (und Tripolis). 

b. Tunis und Algier. 

c. Marokko. 

C. Westafrika. 

a. Inseln. 

b. Küstenländer. 

D. Südafrika. 

a. Festland (Kapland, Oranje-, Transvaal-Staat) 

b. Inseln (Madagaskar, Maskarenen, Komoren). 

E. Ostafrika. 

F. Abessinien. 

G. Inner-Afrika. 

4. Amerika. 

A. Das gesammte Amerika. 

B. Nordamerika. 

a. Grönland. 

b. Britiseh-Nordamerika. 

c. Vereinigte Staaten. 

d. Mexico. 

405 



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— 298 — 

C. Mittelamerika. 

a. Festland, b. Inseln. 

D. Südamerika. 

a. Gesammtes Südamerika und mehrere Länder Südamerikas. 

b. Spanisches Südamerika. 

a. Kolumbien (Venezuela, Granada, Ecuador). 

ß. Peru und Bolivia. 

y. Chile. 

6. La Plata-Staaten. 

c. Brasilien. 

d. Guyana. 

e. Patagonien. 
5. Australien. 

A. Festland. B. Inseln. 

P. 

Allgemeine naturwissenschaftliche Schriften und 
mathematische Wissenschaften. 

Pa. 
Allgemeine naturwissenschaftliche Schriften. 

I. Bibliographie und Literärgeschichte. 
II. Geschichte der Naturwissenschaften. 

1. Im Allgemeinen. 

2. Biographien von Naturforschern. 

A. Sammlungen von Biographien. 

B. Einzelbiographien. 

III. Begriff, Aufgabe, Werth der Naturwissenschaften. 

IV. Allgemeine Beiträge und Studien zu den Naturwiss. 
V. Systematische Darstellungen der Naturwiss. 

VI. Naturwissenschaftliche Lexica. 
VII. Naturwissenschaftliche Gesellschaftsschriften. 

Anmerkung: Geordnet nach Ländern, Deutschland voran, dann alpha- 
betisch die übrigen europäischen Staaten; schliesslich die aussereuropäischen 
Welttheile. Innerhalb der einzelnen Länder gilt die alphabetische Reihen- 
folge der Städte; die aussereuropäischen Städte bilden ein Alphabet. Mehrere 
Gesellschaften derselben Stadt folgen alphab. nach dem Hauptstichwort (Ge- 
sellschaft, Verein) aufeinander. Bei verschiedenen Publikationen derselben 
Gesellschaft ist die chronologische Aufeinanderfolge derselben als massgebend 
angenommen. 
VIII. Naturwissenschaftliche Zeitschriften. 

IX. Sammelwerke mehrerer Verfasser. 

X. Gesammelte Schriften einzelner Verfasser. 
Naturwissenschaftliche Reisen s. Reisen überhaupt Ob. 

XI. Museographie. 

1. Im Allgemeinen. 

2. Oeffentliche naturwissenschaftliche Sammlungen. 

3. Naturwissenschaftliche Privatsammlungen. 

406 



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— 299 — 



Pb. 



Allgemeine Schriften zu den mathematischen Wissen- 
schaften im Allgemeinen und zur reinen Mathematik 
insbesondere. 

I. Bibliographie. 
II. Geschichte. 

1. Geschichte der gesammten Mathematik. 

2. Geschichte eiuzelner Disciplinen und Probleme. 

3. Biographien von Mathematikern, Astronomen, Physikern. 

A. Sammlungen. Lexica. 

B. Einzelbiographien. 

III. Einleitendes. Werth der Mathematik und ihr Verhältniss zu 
. anderen Wissenschaften. Methodik. Systematik. 

IV. Ueber Messen und Maasse. Metrologie. 

V. Mathematische Grundbegriffe (Positiv und Negativ; Imaginär ct.). 
VI. Allgemeines. Lehrbücher. 
VII. Wörterbücher. 
VIII. Gesammelte Schriften einzelner Verfasser. 

IX. Sammelwerke mehrerer Verfasser. 

X. Zeitschriften. 

XI. Logarithmisch-trigonometrische Tafeln nebst Schriften. 

XII. Mathematische Instrumente. 



Pc. 

Reine Mathematik. 

I. Arithmetik. 

Rechenkunst s. Angewandte Mathematik (Pe) u. Pädagogik (Gc). 

1. Schriften zur gesammten Analysis. 

2. Niedere Analysis (Analysis des Endlichen). Vgl. auch Päda- 
gogik Gc. 

A. Gesammtdarsteliungnn sowie Monographien mit Ausschluss 
der Gleichungen. 

B. Gleichungen. 

a. Allgemeine Theorie. Besondere algebraische und trans- 
scentente Gleichungen. 

b. Theorie der Formen. Elimination und Substitution. 
Determinanten, symmetrische Function. 

3. Höhere Analysis (Analysis des Unendlichen). 

A. Allgemeine Schriften. Lehrbücher der Differential- und 
Integral-Rechnung zusammen oder der Differentialrechnung 
allein. 

B. Integralrechnung. 

C. Differentialgleichungen. 

D. Variationsrechnung. 

407 



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— 300 -- 

4. Functionen. 

' A. Allgemeines. 

B. Besondere Functionen. 

5. Reihen. 

6. Zahlentheorie. Kettenbrüche. 

7. Wahrscheinlichkeitsrechnung. 

8. Combinationslehre. 

9. Aufgabensammlungen. 
Analytische Mechanik | 
Potentialtheorie > s. Physik Qa. 
Mathematische Physik | 

11. Geometrie. 

1. Schriften zur gesammten Geometrie oder mehreren Theilen 
derselben. 

2. Elementare u. systematische Geometrie (vgl. auch Gc. Schul- 
bücher). 

A. Principien der Geometrie. Continuitätsbetraehtungen. 

B. Elementargeometrie. 

a. Schriften zur gesammten Elementargeometrie. 

b. Planigeometrie. (Alle Curven ausser dem Kreise s. bei 
den betr. Abschnitten der analytischen Geometrie.) 

c. Stereometrie. 

d. Trigonometrie. 

0. Darstellende Geometrie. (Vgl. auch Pe Geodäsie (Karten- 
zeichnen) und Kunst Ea (Perspective und Schattenlehre). 
D. Neuere synthetische Geometrie. 

3. Analytische Geometrie. 

A. Coordinaten. 

B. Allgemeine Schriften und Lehrbücher der analytischen 
Geometrie der Ebene und des Raums oder der Ebene 
aliein. Allgemeine Theorie der Curven. 

C. Gerade Linien und Kegelschnitte. 

D. Sonstige specielle ebene Curven. 

E. Analytische Geometrie des Raums. 

4. Liniengeometrie (Complexe, Strahlensysteme). Verwandtschaft, 
Eindeutige Transformationen, Abbildungen. 

5. Aufgabensammlungen. 

Pd. 

Astronomie. 

I. Allgemeine Schriften. 

1. Bibliographie. 

2. Geschichte. 

A. Gesamintdarstellungen. 

B. Vor Copernicus. 

40S 



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— 301 — 

C. Seit Copernicus. 

3. Werth, Stellung: zu andern Wissenschaften, Methodologie ct. 

4. Allgemeines. Lehrbücher der gesammten Astronomie oder 
mehrerer Disciplinen. 

5. Wörterbücher. 

6. Gesammelte Werke einzelner Verfasser. 

7. Sammelwerke mehrerer Verfasser. 

8. Zeitschriften. (Vgl. auch: Einzelne Sternwarten.) 
II. Praktische Astronomie. 

1. Allgemeines. Lehrbücher. 

2. Beschreibung und Gebrauchsanweisung der Instrumente, Glo- 
ben ct. 

3. Sonnenuhren. 

4. Theoretische Schriften über Anlage, Einrichtung etc. von 
Sternwarten. 

5. Einzelne Sternwarten. Deren Geschichte, Beschreibung, Orts- 
bestimmung, Jahresberichte, Observationen. (Vgl. auch Zeit- 
schriften.) 

6. Sternkataloge. Vermischte Beobachtungen. 

7. Ephemeriden. 

8. Astrognosie. Sternkarten. 

III. Mathematische Astronomie. 

1. Sphärische und theoretische Astronomie. Allgemeine Lehr- 
bücher. 

2. Astronomische Tabellen nebst Anleitung zu deren Gebrauch. 

3. Aligemeines über Sternbedeckungen, Finsternisse, Planeten- 
durchgänge. 

4. Chronologie und Kai ender wesen s. historische Hilfswissen- 
schaften Mb. 

IV. Physische Astronomie. 

Mechanik. Astrophysik im Allgemeinen. Cosmogonie. (Vgl. 

auch „Allgemeine Gravitation" in Physik Qa.) 
V. Himmel. Weltraum. 
Vir Fixsterne. (Vgl. auch Sternkataloge, Ephemeriden, Astrognosie). 

1. Allgemeine Schriften. 

2. Einzelne Fixsterne ; neue, veränderliche, Doppel -Sterne; Stern- 
haufen, Nebelflecken. 

VII. Das Sonnensystem. 

1. Allgemeine Schriften. 

2. Sonne. 

A. Allgemeines und Vermischtes. 

B. Einzelne Finsternisse. (Allgemeines s. III, 3). 

3. Mercur. 

4. Venus. 

A. Allgemeines und Vermischtes. 

B. Venusdurchgänge (Vgl. auch III, 3). 

409 
Beiheft 3. 20 



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- 302 — 

5. Erde und Mond. 

A. Erde. (Vgl. aneh Mathemat. Erdkunde Oa und höhere 
Geodäsie Pe.) 

B. Mond. 

6. Mars. 

7. Planetoiden. 

8. Jupiter. 

9. Saturn. 

10. Uranus. 

11. Neptun. 

12. Kometen. 

A. Allgemeines. 

B. Einzelne Kometen. 

0. Periodische Kometen. 

13. Meteore. Zodiacallieht. 
VIII. Astrologie. 

Pe. 

Angewandte Mathematik. 

1. Rechenkunst und angewandte Elementar-Mathematik. 
II. Forstmathematik. 8. Forstwissenschaft Ta VI, 2 F. 

III. Analytische Mechanik. 8. Physik Qa II. 

IV. Mathematische Physik. S. Physik Qa. 
V. Geodäsie. 

1. Allgemeines. 

A. Bibliographie, Geschichte, Sammelwerke mehrerer Verfasser, 
gesammelte Schriften einzelner Verfasser. 

B. Geodätische Instrumente. (Beschreibung und Gebrauchs- 
anweisung.) Vgl. auch Astronomie Pd und Mathematik 
Pb I, 12. 

2. Höhere Geodäsie. 

A. Lehrbücher der Geodäsie im Allgemeinen und der höheren 
Geodäsie im Besondern. Allgemeine u. vermischte Schriften 
zur höheren Geodäsie. (Vgl. auch Astronomie Pd.) 

B. Bestimmung der geographischen Länge und Breite. (Vgl. 
auch Nautik Pe VI, 3 C.) 

C. Gradmessungen. 

[Geordnet: 1. Schriften über Gradmcssung im Allgemeinen. 
2. Gradmessungen in einzelnen Ländern (alphabetisch nach 
Ländern, Europa voran).] 

D. Landesvermessung. 

[Alphabetisch nach Ländern geordnet. — Theoretische Schrif- 
ten über Landesvermessung s. unter A.] 

3. Niedere Geodäsie. 

A. Lehrbücher, allgemeine und vermischte Schriften zur niedern 
(Jeodäsie. 

410 



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— 303 — 

B. Hypsimetrie und Nivellement. 

C. Markscheideknnst. 

4. Kartenzeichnen. [Vgl. auch Darstellende Geometrie Pc II, 
2 C] 
VI. Nautik und Marine wesen. 

1. Allgemeines. 

A. Bibliographie. 

B. Geschichte. 

C. Zeitschriften. 

D. Encyclopädien ; Hand- und Wörterbücher. 

K. Sammelwerke Mehrerer und gesammelte Schriften Einzelner. 

2. Bau und Ausrüstung der Schiffe. 

3. Steuermannskunde. 

A. Lehrbücher und allgemeine Schriften. 

B. Nautische Metereologie, Oeeanographie, Karten. [Vgl. auch 
Meteorologie Qc, sowie Erdkunde, besonders Oa IX, 3 c] 

C. Nautische Mathematik, nautische Astronomie, nautische In- 
strumente. [Vgl. auch sphärische Astronomie Pd und Geo- 
däsie Pe V, 2 B.] 

4. Schifferkunde (Manövrirkunde). 

5. Leuchthürme, Signale, Lootsen, Rettungswesen. 

6. Marinewesen. 

A. Schriften über Marinewesen im Allgemeinen. 

B. Die Kriegsflotten einzelner Länder. [Alphabetisch ge- 
ordnet.] 

VII. Militairwesen. 

1. Allgemeines. 

A. Bibliographie und Literärgeschichte. 

B. Zeitschriften. 

C. Wörterbücher und Encyklopädien. [Lehrbücher der eigent- 
lichen Kriegs Wissenschaft 8. unter 3 B.] 

D. Sammelwerke verschiedener Verfasser. 

E. Gesammelte Schriften einzelner Verfasser. 

F. Varia, insbesondere Kriegervereine. 

2. Heerwesen. 

A. Allgemeine Geschichte des Heerwesens und allgemeine 
Schriften über Heerwesen. [Geschichte einzelner Waffen- 
gattungen s. bei 3 F b.] 

B. Das Heerwesen einzelner Länder. 

Anmerkung. Hier stehen nur Schriften über das Heerwesen der 
betreffenden Länder im Allgemeinen (Geschichte und Darstellung des ge- 
saumiten Heerwesens oder einzelner Truppentheüe); Schriften über einzelne 
Zweige der Heeresverwaltung s. bei den betreffenden Abschnitten. — Ge- 
schichte und Systematik sind nicht geschieden. 

a. Deutschland. 

a. Das alte deutsche Reich bis 18(56. 

411 

20* 



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— 304 — 

ß. Das jetzige deutsche Reich. [Ganz Deutschland oder 
mehrere deutsche Staaten.] 

b. Preussen. 

a. Im Allgemeinen. 

ß. Infanterie, incl. d. Geschichte der einzelnen Regimenter. 
7. Cavallerie, „ 

rf. Artillerie, „ „ „ „ „ 

e. Landwehr und Landsturm. 

£. Einzelne preussische ehemals selbständige Landes- 
theile. [Alphabetisch geordnet.] 

c. Ausserpreussische deutsche Staaten. [Alphabetisch ge- 
ordnet.] 

d. Ausserdeutsche Länder. [Alphabetisch geordnet] 

C. Ersatzwesen (Wehrgesetze; Wehrpflicht; Wehrverfassnug ; 
Recrutirung; Reserve; Remonte.) 

D. Mil itairische Oekonomie. 

a. Allgemeines. 

b. Ausrüstung. [Vgl. Bewaffnung unter 3 C] 

c. Einquartierung und Verpflegung. 

d. Mobilmachung, Transport- und Nachrichtenwesen. 

E. Disciplin und Ehrenzeichen (Disciplin; Militärischer Geist; 
Dienstverhältnisse; Militärjustiz; Kriegsartikel; Ehren- 
zeichen). 

[Militärstrafrecht s. Kp; Militärstrafverfahren s. Kq.] 

F. Körperliche Ausbildung. [Technische Ausbildung der ein- 
zelnen Waffengattungen s. 3 F b.] 

G. Geistige Ausbildung und Militärbildungsanstalten. 
H. Militärsanitätswesen. S. Medicin Un IV. 

I. Invalidenwesen. 
Kriegswissenschaften. 

A. Geschichte der Kriegskunst. 

B. Darstellungen der Kriegskunst und Lehrbücher der Kriegs- 
wissenschaften. [Vgl. auch Strategie unter F a.] 

C. Artilleriewissenschaft (Waffenlehre). 

a. Geschichte der Waffen und allgemeine Schriften zur 
Waffenlehre. 

b. Artillerie Wissenschaft im engern Sinne. 
a. Lehrbücher der Artilleriewissenschaft. 

ß. Schiesspulver und Kriegsfeuerwerkskunst. 
7. Das Materielle bei der Artillerie. 
6. Schiessen und Werfen. 

c. Handwaffen. 

D. Ingenieurwissenschaften. 

a. Allgemeines. 

b. Befestigungskunst. 

«. Geschichte der Befestigungskunst. 
412 



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— 305 — 

ß. Festungsbau. 
y. Feldbefestigungen, 
c. Festungskrieg. 

E. Militärische Terrainkunde und militärische Aufnahmen. 
[Vgl. auch Geodäse Pe V; insbesondere 2A, 2D und 4.e 

F. Taktik und Strategie. [Geschichte der Taktik und Strategi] 
s. unter A.] 

a. Lehrbücher, allgemeine und vermischte Schriften. [Vgl. 
auch Kriegskunst oben B.] 

b. Taktik der einzelnen Waffengattungen, inclusive der Ge- 
schichte und Ausbildung derselben. 

a. Infanterie. 
I. Geschichte. 

II. Ausbildung und Taktik. 
ß. Cavallerie. 
I. Geschichte. 

II. Ausbildung und Taktik. 
/. Artillerie. 
I. Geschichte. 

II. Ausbildung und Taktik. [Vgl. auch Artillerie- 
wissenschaft oben C b «. — Festungskrieg s. oben 
De] 

c. Felddienst und kleiner Krieg. 

d. General stabsdienst. 

e. Manöver. 

4. Kriegsgeschichte. S. unter Geschichte N. 

Physik und Meteorologie. 

Allgemeine Schriften. Mechanik. Molekularphysik. 

I. Allgemeine Schriften. 

1. Bibliographie und Literärgeschichte. 

2. Geschichte. (Biographien s. bei Mathematik.) 

3. Physikalische Grundbegriffe. Kraft und Stroff etc. [Vgl. auch 
Naturphilosophie.] 

4. Wörterbücher. 

5. Lehrbücher der gesammten Physik oder mehrerer Disciplinen. 

6. Zeitschriften. 

7. Sammelwerke mehrerer Verfasser. 

8. Gesammelte Schriften einzelner Verfasser (Vgl. auch ältere 
Chemie). 

9. Vermischtes. 

II. Mechanik. (Technische Mechanik s. Technologie.) 

413 



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-- 306 — 

1. Allgemeine Mechanik und Mechanik der festen Körper allein. 

A. Bibliographie und Geschichte. 

B. Lehrbücher der gesammten Mechanik oder Statik resp. 
Dynamik allein. 

C. Monographien zur Statik und Dynamik. 

D. Aligemeine Gravitation. Ebbe und Fiuth vgl. auch Astro- 
nomie. 

2. Hydrostatik und Dynamik. 

A. Gesammtdarstellungen. 

B. Monographien. 

3. Aerostatik und Dynamik (Barometer s. Meteorologie). 

4. Potentialtheorie. 

III. Molekularphysik (Cohäsion, Adhäsion, Elasticität, Capillarität, 
Endosmose, Absorption, Diffusion). 

Ob. 

Akustik. Optik. Wärmelehre. Magnetismus und Elcctricität 

I. Akustik. 
11. Optik. 

1. Bibliographie und Geschichte. 

2. Gesammtdar8tellungcn. Allgemeine Schriften. 

3. Theorie des Lichts. (Entstehung, Fortpflanzung, Geschwindig- 
keit, Photometrie.) 

4. Reflexion und Brechung (Katoptrik und Dioptrik). 

5. Spectralanalyse. 

6. Absorption, Phosphorescenz, Fluorescenz, Farbenlehre. 

7. Thermische und chemische Wirkungen des Lichts. 

8. Interferenz und Beugung. Polarisation. Doppelbrechung. 
Kry stalloptik. 

9. Physiologische Optik s. Physiologie Uc 111, 5 Ba. 

10. Optische Instrumente. (Vgl. auch Astronomie und Geodäsie.) 
Mikroskopie. 

III. Wärmelehre. 

1. Allgemeine Schriften. Lehrbücher. Theorie der Wärme. 

2. Monographien. (Thermochemie 8. Physikal. Chemie). 

IV. Magnetismus und Electricität. 

1. Bibliographie und Geschichte. 

2. Allgemeine Schriften. Lehrbücher des Magnetismus und der 
Electricität. 

3. Magnetismus. 

A. Magnetismus im engern Sinne. 

B. Erdmagnetismus. Vgl. auch Berichte meteorolog. Stationen 
Q c V. Thierischer Magnetismus s. Physiologie. 

4. Electricität. Galvanismus. Electromagnetismus. 

414 



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— 307 — 

A. Allgemeine Schriften. Lehrbücher. Electrostatik, Reibungs- 
electricität. 

B. Galvanismus. 

C. Electromagnetismus. Electrodynamik. Induction. 

D. Thermoelectricität. Krystallelectricität. 

E. Electrochemie 8. Chemie. 

F. Anwendung des Magnetismus und der Electricität s. Tech- 
nologie. 

G. Magnetische und electrischc Apparate. 

(Je. 

Meteorologie. 

I. Bibliographie und Geschichte. 
II. Einleitendes. Aufgabe und Methode der Meteorologie. 

III. Allgemeine Schriften. Lehrbücher. 

IV. Angewandte Meteorologie. Wetterprophezeiung. 

V. Klimatische Verhältnisse einzelner Länder, Städte ct. Berichte 
meteorologischer Stationen. Ephemeriden [Vgl. auch Mcdicinal- 
statistik Ud II 8 B.] 

1. Deutschland (alphabetisch nach Städten ct., wo die Beob- 
achtungen angestellt sind). 

2. Ausserdeutsches Europa. 

3. Fremde Erdtheile. 

VI. Berichte über Meteorologen-Versammlungen, Zeitschriften. 
VII. Meteorologische Wärmelehre. Klimatologie. 

1. Theoretische Schriften. 

2. Einzelne abnorme Temperaturerscheinungen (Chronologisch 
nach d. Datum). 

VIII. Luftdruck. Winde. 

1. Theoretische Schriften. Baromctric. 

2. Winde. 

3. Einzelne merkwürdige Erscheinungen. Stürme. (Chronologisch 
nach d. Datum.) 

IX. Hydrometeore. 

1. Theoretische Schriften. 

2. Einzelne merkwürdige Erscheinungen (Chronologisch nach d. 
Datum). 

X. Meteorologische Optik. 

1. Theoretische Schriften. 

2. Einzelne optistische Phänomene. 
XI. Atmosphärische Electricität. 



415 



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— 308 — 

K. 

Chemie. 

Ra. 

Aeltcre chemische Werke bis auf Lavoisicr. 
(c. 1790.) Alphabetisch. 

[Bibliographie und Geschichte s. Rb I, 1, 2. Vgl. auch Arznei- 
mittellehre Uf II, L; Technologie Ta und Tb.] 

Rb. 
Neuere Chemie. 

I, Allgemeines. 

1. Bibliographie und Literärgeschichtc. 

2. Geschichte. 

A. Geschichte der Chemie im Allgemeinen. 

B. Geschichte der Alchymie. 

C. Biographien von Chemikern. 

3. Einleitungsschriften. Populäre Chemie. 

4. Wörterbücher. 

5. Lehrbücher der gesammten, der theoretischen und synthetischen 
Chemie. 

6. Zeitschriften. 

7. Sammelwerke mehrerer Verfasser. 

8. Gesammelte Schriften einzelner Verfasser. 

9. Vermischtes. 

II. Theoretische Chemie. 

1. Lehrbücher s. I, 5. 

2. Monographien. 

III. Analytische Chemie. 

1. Lehrbücher und allgemeine Schriften. 

2. Analysen einzelner Stoffe s. die betreffenden Abschnitte der 
organischen resp. anorganischen Chemie. 

IV. Physikalische Chemie. 

1. Krystallographischc Chemie. 

2. Thermochemie. 

3. Electrochemie. 

V. Anorganische Chemie. 

1. Allgemeine Schriften. Lehrbücher. 

2. Gase. 

3. Wasser. [Vgl. Balneotherapie Uc und Staatsarzneikunde Un.] 

4. Mineralchemie. [Einzelne Mineralien s.bei Mineralogie Sa II, 6.] 
VI. Organische Chemie. 

1. Allgemeine Schriften und Lehrbücher. 

2. Gährung [vgl. auch Technologie der Nahrungsmittel Tb. VIII.] 

416 



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— 309 — 

3. Chemie vegetabilischer Stoffe. Pflanzenchemie. 
[Vgl. auch Botanik (Physiologie der Pflanzen) Sb IV.| 

4. Chemie animalischer Stoffe. Thierchemie. 

[Chemische Untersuchungen über einzelne Organe des Menschen s. 
die betreffenden Abschnitte der Anatomie Üb.] 

5. Physiologische und allgemeine medicinische Chemie. 

Sathologische Chemie im Allgemeinen s. Medicin (Semiotik und 
agnose) Ud II. Pathologische Chemie einzelner Säfte und Ge- 
webe s. Allgemeine pathologische Anatomie Ud III und die be- 
treffenden Abschnitte der speciellen Pathologie und Therapie. 
Polizeilich-gerichtliche Chemie s. Gerichtsarzneikunde Un II.] 
VIL Technologische Chemie. 

1. Allgemeine Schriften. Lehrbücher s. Technologie, Chemische 
Tb I, 7. 

2. Agriculturchemie s. Landwirtschaft. Ta II, 2 A. 

3. Pharmaceutische Chemie s. Arzneimittellehre. Uf II, 1. 

4. Metallurgische Chemie s. Hüttenkunde. Tb II, 2. 



S. 
Naturwissenschaften. 

Sa. 
Mineralogie, Geologie und Palaeontologie. 

I. Allgemeines zu allen drei Wissenschaften oder zu einzelnen von 
ihnen. 

1. Bibliographie der Mineralogie oder Geologie oder Palaeontologie. 

2. Geschichte „ „ „ „ „ ^ „ 

A. Im Allgemeinen oder in einzelnen Zeitabschnitten oder 
Ländern. 

B. Biographien von Mineralogen ct. 

3. Lcxica der Mineralogie ct. 

4. Zeitschriften. [Berichte der staatlichen geologischen Institute 
einzelner Länder s. unter 8 bei den betreffenden Ländern.] 

5. Sammelwerke mehrerer Verfasser. 

6. Gesammelte Werke einzelner Verfasser. 

7. Mineralogische ct. Museen. 

A. Oeffentliche Sammlungen (alphab. nach Aufbewahrungsorten). 

B. Privatsammlungen (aiphabet, nach Besitzern, anonyme voran). 

8. Topographische Mineralogie, Geologie oder Palaeontologie. 
[Einzelne geologische Formationen und deren Versteinerungen 
in einzelnen Ländern s. die betr. Formationen Sa III, 7 C] 
A. Europa. 

a. Europa im Allgemeinen oder mehrere europäische Länder. 

b. Einzelne orographische Gebiete Europa's, die sich über 
mehrere Länder erstrecken (z. B. Alpen]. 

417 



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— 310 — 

c. Einzelne hydrographische Gebiete Europa's, die sich 
über mehrere Länder erstrecken (z. B. Donau). 

B. Deutschland. 

a. Deutschland im Allgemeinen. 

b. Orographische Gebiete Deutschlands. 
a. Schwäbisch-bayrische Hochebene. 

ß. Südliche Hälfte des deutschen Rheingebietes. (Basel- 
Mainz.) 
y. Nördliche Hälfte des deutschen Rheingebietes. 
d. Hessisches und Wesergebirgsland. 
f. Thüringen und der Harz. 
£. Das sächsische Bergland. 
//. Sudeten. 
&. Norddeutsche Tiefebene. 

c. Deutsche Flussgebiete. 

d. Politische Gebiete Deutschlands. 

a. Norddeutschland im Allgemeinen. 
ß. Preussen. 

I. Im Allgemeinen. 

II. Preussi8che Provinzen (aiphabet, mit Einziehung der 
Städte unter die einzelnen Provinzen). 
/. Die übrigen norddeutschen Staaten (alphab.). 
d. Die süddeutschen Staaten (alphab.). 

C. Ausserdeutsche europäische Länder [alphab. geordnet, bei 
jedem zuerst das ganze Land, dann die Theile]. 

D. Afrika. 

E. Amerika. 

a. Nordamerika im Allgemeinen oder Vereinigte Staaten. 

b. Sonstige Staaten Nordamerikas. 

c. Südamerika. 

F. Asien. 

G. Australien. 
II. Die Oceane. 

9. Mineralogisch-geologisch-palaeontologische Kciscn. 
10. Allgemeine Beiträge zur Mineralogie u. s. w. 
II. Mineralogie. 

1. Classification der Mineralien. 

2. Lehrbücher und Gesainmtdarstellungen der Mineralogie. 

3. Morphologie der Mineralien (Kristallographie). 
[Krystallographische Chemie s. physikalische Chemie.] 

4. Physikalische Eigenschaften der Mineralien. 

5. Chemische Eigenschaften der Mineralien s. Chemie. 

6. Beschreibung einzelner Mineralien und einzelner Gesteine 
nach ihrer mineralogischen Zusammensetzung. 

7. Lithurgik im Allgemeinen und Edelsteinskunde im Besonderen. 
III. Geologie. 

41b 



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— 311 — 

1. Begriff und Methode der Geologie. 

2. Gesammtdarstellungen der Geologie. 

3. Petrographie. 

A. Petrographie im Allgemeinen. 

B. Beschreibung einzelner Gesteine s. II, 6. 

4. Dynamische Geologie. 

A. Dynamische Geologie im Allgemeinen. 

B. Vulcanismus und Erdbeben. 

a. Theorie des Vulcanismus und der Erdbeben. Hebung 
und Senkung s. Urographie Oa. 

b. Einzelne Vulcane. 

c. Einzelne Erdbeben [chronologisch nach Jahren, in denen 
sie stattgefunden]. 

C. Gletscher. [Sonstige Einflüsse des Wassers auf die Gestal- 
tung der Erde s. Hydrographie Oa]. 

a. Gletschertheorie. 

b. Einzelne Gletscher. 

D. Das organische Leben als geologisches Agens (z. B. Ko- 
rallenbildung, Kohlenbildung ct.). 

5. Entstehung der Gesteine> (Petrogenese.) 

6. Architektonische Geologie. 

7. Historische Geologie. 

A. Entwicklungsgeschichte der Erde und des organischen 
Lebens auf ihr. 

B. Allgemeines über Reihenfolge der geologischen Forma- 
tionen und ihre Vertheilung über die Erde. 

C. Einzelne geologische Formationen und ihre Versteinerungen 
(sowohl im Allgemeinen, wie an einzelnen Orten). 

a. Archaische Formationsgruppe. 

b. Paläozoische Formationsgruppe. 

a. Silur, ß. Devon. /. Steinkohlenformation, ö. Dyas. 

c. Mesozoische Formationsgruppe, 
a. Trias, ß. Jura. /. Kreide. 

d. Känozoische Formationsgruppe. 
a. Tertiär, ß. Quartär. 

e. Eruptive Formationen. 
IV. Palaeontologie. 

1. Allgemeine Darstellungen. [Palaeontologie einzelner Orte s. 
I, 8. Palaeontologie einzelner geologischer Formationen s. 
III, 7 C] 

2. Paläobotanik. [Paläobotanik einzelner Orte und geologische 
Formationen s. I, 8 und HI, 7 C.] 

A. Allgemeine Darstellungen. 

B. Einzelne Gattungen versteinerter Pflanzen. 

3. Paläozoologie. [Paläozoologie einzelner Orte und geolog. 
Formationen s. I, 8 und IU, 7 C] 

419 



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— 312 — 

A. Allgemeine Darstellungen. 

B. Einzelne Gattungen versteinerter Thiere. 

a. Protozoa (Urthiere). 

b. Coelenterata (Zoophyta, Pflanzenthiere). 

c. Echinodermata (Stachelhäuter). 

d. Vermes (Würmer) 

e. Arthropoda (Gliederfüssler). 

f. Mollusca (Weicbthiere). 

g. MolluscoYdea. 

h. Tunicata (Mantel thiere). 

i. Vertebrata. 

«. Vertebrata im Allgemeinen, ß. Pisces (Fische). /. Am- 
phibia. (J. Reptilia. e. Aves (Vögel), £. Mammalia 
(Säugethiere). 

Sb. 
Botanik. 

I. Allgemeine Schriften. 

1. Bibliographie und Literärgeschichte. 

2. Geschichte der Botanik. 

A. Systematische Schriften, 

B. Biographien von Botanikern. 

3. Zeitschriften. 

4. Sammel Schriften mehrerer Verfasser. 

5. Gesammelte Schriften einzelner Verfasser. 

6. Botanische Gärten und Herbarien. 

A. Theoretische Schriften über Anlage und Verwaltung der- 
selben. 

B. Beschreibung, Cataloge, Geschichte botanischer Gärten und 
Herbaria einzelner Länder [geordnet wie unten]. 

7. Varia. 

II. Geographische Botanik. 

1. Pflanzengeographie. 

2. Floren. 

A. Europa. 

a. Im Allgemeinen. 

b. Im Specielien. 
er. Deutschland. 

I. Im Allgemeinen. 

II. Norddeutschland. 

1. Preussen und die kleineren norddeutschen 
Staaten. 

A. Im Allgemeinen. 

B. Die einzelnen preussischen Provinzen, 
a. Brandenburg. 

420 



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— 313 — 

b. Hannover (mit Braunschweig. Bremen u. 
Oldenburg). 

c. Hessen - Nassau nebst Grossherzogthum 
Hessen. 

d. Pommern und Mecklenburg. 

e. Posen. 

f. Preus8en. 

g. Rheinprovinz. 

h. Sachsen mit Anhalt und den thüringi- 
schen Staaten, 
i. Schlesien 

k. Schleswig-Holstein mit Hamburg, Lübeck. 
1. Westphalen mit Waldeck und Lippe. 
2. Sachsen. 
IH. Süddeutschland. 
1 Baden. 

2. Bayern. 

3. Elsass-Lothringen. 

4. Wtirtemberg. 

«. Belgien und Niederlande. 

v. Frankreich. 

rf. Grossbritannien. 

e. Italien. 

£. Oesterreich-Ungarn. 

rj. Russland. 

&. Schweden und Norwegen nebst Dänemark. 

i. Schweiz (Alpenflora im Allgemeinen). 

x. Spanien und Portugal. 

L Türkei und die übrigen Balkanstaaten. 

B. Afrika. 

a. Im Allgemeinen. 

b. West-, Nord- und Ostafrika. 

c. Südafrika. 

C. Amerika. 

a. Im Allgemeinen. • 

b. Nordamerika. 

c. Centraiamerika, Westindien. 

d. Südamerika. 

D. Asien. 

a. Im Allgemeinen. 

b. Westasien (Asiatische Türkei, Arabien, Persien, Belud- 
schistan). 

c. Nord- und Centralasien. 

d. Ostasien (China und Japan). 

e. Südasien. 

a. Indien, Himalayaländer. 
421 



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— 314 — 

ß. Hinterindisclier Archipel, Philippinen. 
E. Australien. 

a. Im Allgemeinen und Festland. 

b. Inseln. 

3. Botanische Ergebnisse von Reisen nach mehreren Erdtheilen. 
III. Systematik. 

1. Botanische Lexica, Terminologie. 

2. Einleitungsschriften, Lehrbücher der gesammten Botanik, all- 
gemeine Schriften über Systematik. 

3. Schriften über einzelne Klassen, Familien ct. 

A. Kryptogamen im Allgemeinen. 

B. Thallophyten. 

a. Allgemeines. 

b. Myxomyceten. 

c. Diatomeen. 

d. Schizophyten. 

e. Algen. 

f. Pilze. 

C. Muscineen. 

a. Allgemeines. 

b. Lebermoose. 

c. Laubmoose. 

D. Gefiisskryptogamcn. 

a. Allgemeines. 

b. Filicineen. 

c. Equisetinen. 

d. Sphenophyllen. 

e. Lycopodinen. 

E. Samenpflanzen. 

a. Allgemeines. 

b. Gymnospermen. 

a. Allgemeines, ß. Cycadeen. y. Coniferen. d. Gne- 
taeeen. 
c. Angiospermen. 

a. Monocotyledonen. ß. Dicotyledonen. 

F. Schriften über einzelne Pflanzen von unbestimmter systema- 
tischer Stellung oder über Gruppen, welche zwar mit Rück- 
sicht auf eine gewisse Verwandtschaft gebildet sind, aber 
dem System nicht entsprechen. 

a. Einzelne Pflanzen unbestimmter systematischer Stellung. 

b. Pflanzengruppen, welche zwar mit Rücksicht auf eine ge- 
wisse Verwandtschaft gebildet sind, aber dem System 
nicht entsprechen. 

a. Bäume. 

ß. Sonstige dem System nicht entsprechende Gruppen. 
422 



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— 315 - 

4. Beschreibungen u Abbildungen merkwürdiger, seltener, neuer 
ct. Pflanzen. 
IV. Anatomie und Physiologie. 

1. Allgemeine Schriften und Lehrbücher der Anatomie und Phy- 
siologie oder der Anatomie resp. Morphologie. 

2. Morphologie der Zelle und Gewebe. 

3. Morphologie der äusseren Gliederung der Pflanze. 

4. Allgemeine Schriften und Lehrbücher der Physiologie. 

5. Allgemeine Lebensbedingungen (Einfluss von Wärme, Licht, 
Electricität, Schwere); Ernährung und Athmung (Physikalische 
und chemische Vorgänge in der Pflanze). 

G. Wachsthum und Bewegung. 

7. Fortpflanzung, Entstehung der Arten. 

8. Pathologie, Teratologie. 

V. Angewandte Botanik siehe Lehrbücher und Floren; Landwirt- 
schaft, Gartenbau, Forstwissenschaft; Pharmacie, Toxicologie. 

Sc. 

Zoologie. 

I. Allgemeine Schriften zur Zoologie. 

1. Bibliographie und Literärgeschichte. 

2. Geschichte der Zoologie. 

A. Systematische. 

B. Biographien von Zoologen. 

3. Zeitschriften. 

4. Sammelwerke mehrerer Verfasser. 

5. Gesammelte Schriften einzelner Verfasser. 

6. Taxidermie. 

7. Zoologische Museen und Gärten. 
II. Geographische Zoologie. 

1. Thiergeographie. 

2. Faunen. 

A. Enropa im Allgemeinen. 

a. Deutschland. 

b. Ausserdentsche Staaten [alphabetisch geordnet]. 

B. Afrika. 

C. Amerika. 
I). Asien. 

E. Australien. 

F. Arktische Faunen. 

G. Meeres-Faunen. 
IL Systematik. 

1. Einleitungsschriften, Lehrbücher der gesammten Zoologie. All- 
gemeine Schriften über systematische Zoologie. 

2. Zoologische Wörterbücher. 

423 



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— 316 — 

3. Evertebrata im Allgemeinen. 

A. Systematisches. 

B. Faunen. 

C. Anatomie. 

4. Protozoa. 

A. Allgemeines. 

B. Rhizopoda. 

C. lnfusoria. 

5. Coelenterata. 

A. Allgemeines. 

B. Porifera-Spongiariae. 

C. Cnidaria-Coelenterata. 

6. Echinodermata. 

7. Vermes. 

A. Allgemeines. 

B. Plathelminthes, dazu Entozoen im Allgemeinen [Vgl. auch 
Parasitenkrankheiten in Medicin Uh und Thierarznei- 
kunde Uo]. 

C. Nemathelminthes, Rotatoria, Gephyrei. Annelides, Entero- 
pneusta. 

8. Arthropoda. 

A. Allgemeine Schriften über Arthropoden, besonders zur 
Entomologie im Allgemeinen. 

a. Bibliographie und Geschichte. 

b. Zeitschriften. 

c. Einleitungsschriften, Lehrbücher, Monographien. 

d. Anatomie und Physiologie. 

e. Faunen. 

a. Europa. 

ß. Aussereuropäische Erdtheile. 

B. Crustacea. 

C. Arachnoulea. 

D. Onychophora. 

E. Myriapoda. 

F. Hexapoda. 

a. Orthoptera. b. Neuroptera. c. Strepsiptera. d. Rhyn- 
chota. e. Diptera. f. Lepidoptera. g. Coleoptera. h. Hy- 
menoptera. 

9. Mollusca. 

A. Allgemeines. 

B. Faunen. 

a. Europa. 

b. Aussereuropäische Erdtheile. 
E. Einzelne Klassen. 

10. Molluscoidea. 

11. Tunicata. 

424 



'% 



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— 317 — 

12. Vertebrata im Allgemeinen. 

A. Allgemeines. 

B. Anatomie und Physiologie. 

a. Allgemeines. 

b. Lehre von den Knochen, Bändern, Muskeln, der Haut, 
den Haaren und den Nägeln. 

c. Lehre von den Gofässen und Eingeweiden. 

d. Lehre von den Sinnesorganen und Nerven. 

C. Faunen. 

13. Pisces. 

A. Allgemeines. . 

B. Anatomie uud Physiologie. 

C. Faunen. 

D. Einzelne Unterlassen. 

14. Amphibia. 

A. Allgemeines (auch Reptilien). 

B. Anatomie und Physiologie (auch Reptilien). 

C. Faunen (auch Reptilien). 

D. Einzelne Ordnungen. 

15. Reptil ia. 

A. Allgemeines s. Amphibia. 

B. Anatomie und Physiologie s. Amphibia. 

C. Faunen s. Amphibia. 

D. Einzelne Unterclassen. 

16. Aves. 

A. Allgemeines. 

B. Anatomie und Physiologie. 

C. Faunen. 

a. Europa. 

b. Aussereuropäische Erdtheile. 
D. Einzelne Ordnungen. 

17. Mammalia. 

A. Allgemeines. 

B. Anatomie und Physiologie. 

C. Faunen. 

D. Aplacentalia. 

E. Placentalia. 

a. Adeciduata. 

b. Aeciduata. 

c. Homo. [Vgl. Ethnographie Ha; vergleichende Anatomie 
s. Anatomie und Physiologie der Vertebrata oben III, 
12 B und Deciduata III, 17 E b; descriptive Anatomie 
s. Medicin, Anatomie Üb.] 

18. Abbildungen und Beschreibungen merkwürdiger, seltener, 
neuer ct. Thiere. 

425 
Beiheft 3. 21 



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— 318 - 

IV. Vergleichende Anatomie und Physiologie. 

1. Allgemeine Schriften. 

A. Bibliographie und Geschichte. 

B. Zeitschriften. 

C. Sammelwerke mehrerer Verfasser. 

D. Gesammelte Schriften einzelner Verfasser. 

E. Lehrbücher und Allgemeines. 

F. Verhältniss des Organischen zum Anorganischen, der Thier- 
zur Pflanzenwelt. Leben und Tod. 

2. Specielle Schriften. 

A. Histologie. [Histologie einzelner Organe s. diese.] 

B. Gestalt und Bewegung. 

a. Osteologie, vgl. auch Anatomie und Physiologie der 
Wirbelthiere. 

b. Syndesmologie. Myologie. Haut, Haare, Nägel. 

c. Orts- und Skelettbewegungen. Stimmbildung. 

C. Stoffwechsel. 

a. Verdauungs- und Ausscheidungsorgane. 

b. Allgemeine Lebensbedingungen. Stoffwechsel. Verdau- 
ung und Ausscheidung. Wärmebildung. 

D. Circulatiou. 

E. Respiration. 

F. Empfindung und Wahrnehmung. 

a. Nervensystem. 

b. Sinnesorgane. 

c. Physisches Leben der Thiere. lustinet. 

G. Zeugung und Entwicklungsgeschichte. 

a Anatomie der Zeugungsorgane. Schwangerschaft. 

b. Physiologie der Zeugung. 

c. Ontogenie. 

«. Allgemeines. 

ß. Wirbellose Thiere. 

/. Wirbelthiere. 

d. Teratologie. 

e. Phylogenie (Darwinismus) vgl. auch Philosophie und 
Geologie. 

IT. Wachsthnm. Regeneration. Periodische Erscheinungen des 
Thierlebens. 

T. 

Land- und Forst wirthschaft. Technologie. 

Tu. 

Land- und Forstwirtschaft. 

1. Allgemeines zur Landwirthsehaft. (Allein oder verbunden mit 
Gartenbau und Forstwirtschaft.) 

426 



X 



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— 319 — 

1. Bibliographie. 

2. Zeitschriften. 

3. Sammelwerke mehrerer Verfasser. 

4. Gesammelte Schriften einzelner Verfasser. 

5. Geschichte der Landwirthschaft. 

A. Geschichte der - Landwirtschaft im Allgemeinen und in 
einzelnen Ländern s. Volkswirthschaftspolitik Lc II, 1. 

B. Biographien einzelner Landwirthe. 

6. Encyclopädieen der Landwirtschaft. 

A. Systematische Darstellungen und Lehrbücher der Land- 
wirtschaft. 

B. Landwirtschaftliche Lexica. 

7. Beschreibende Darstellung des technischen Betriebes der Land- 
wirtschaft in einzelnen Ländern und auf einzelnen Gütern. 
[Statistik der Landwirthschaft einzelner Länder s. Volkswirthschafts- 
politik Lc. — Lehrbücher der Landwirthschaft auf einzelne Länder 
zugeschnitten s. oben 6 A]. 

8. Landwirtschaftliche Vereine und Museen (alphabetisch nach 
Orten) (Schulen s. Ga IV, 4 B.). 

A. Im Allgemeinen oder das landwirtschaftliche Vereins wesen 
einzelner Länder im Allgemeinen. 

B. Einzelne landwirtschaftliche Museen und Vereine (alphab. 
nach dem Namen des Ortes oder der Gegend, wonach sie 
benannt sind. Statuten und geschäftliche Berichte; da- 
gegen etwaige streng wissenschaftliche periodische Pnbli- 
cationen ders. s. oben I, 2). 

9. Landwirtschaftliche Ausstellungen und Congresse (geordnet 
nach den Jahren, in welchen sie stattgefunden). 

10. Vermischtes. 
II. Feldbau. 

1. Landwirtschaftliche Bodenkunde. 

2. Die naturgesetzlichen Grundlagen und ihre Verwerthung fttr 
den Ackerbau. 

A. Agriculturchemie , physikalische und physiologische Vor- 
gänge auf dem Gebiete der Landwirthschaft. 

B. Anhang: Anleitung zu landwirthschaftlichen Versuchen. 

3. Statistik der Landwirthschaft. (Wirthschaftseinrichtung, Buch- 
führung, Rentabilitätsberechnung.) 

4. Praktische Vorschriften über einzelne Arten der Gutsverwal- 
tung. (Selbst wirthschaftung, Pachtung, .Genossenschaftsver- 
waltung.) 

5. Erhaltung und Hebung der Bodenfruchtbarkeit. 

A. Bodenbearbeitung, Düngung, Drainage ct. 

B. Staatliches Meliorationswesen. 

6. Landwirtschaftliche Betriebsmittel. 

427 

21* 



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— 320 — 

A. Anlage landwirtschaftlicher Gebäude s. Technologie Tb. 

B. Landwirtschaftliche Geräthe und Maschinen. 

7. Beschreibende landwirtschaftliche Pflanzenkunde. [Pflanzen- 
physiologie s. oben II, 2 A.] 

8. Feinde der Landwirtschaft und ihre Bekämpfung. [Feinde 
einzelner Nutzpflanzen 8. II, 9.] 

9. Behandlung der einzelnen Nutzpflanzen. 

A. Getreide. 

B. Rüben. 

C. Kartoffeln. 

D. Futterkräuter, Wiesenbau. 

E. Handelsgewächse (incl. Oelfrtichte) 

F. Plantagenbau tropischer Gewächse. 

III. Gartenbau. 

1. Allgemeines. 

A. Bibliographie. 

B. Zeitschriften. 

C. Gesammtdarstellungen des Gartenbaues und allgemeine 
Beiträge dazu (incl. Gartenbau-Lexica). 

D. Gartenbauvereine (alphab. nach den Orten). 

E. Gartenbauansstellungen (nach den Jahren geordnet). 

2. Einzelne Thätigkeiten des Gärtners. 

3. Beschreibende gärtnerische Pflanzenkunde (incl. Preiscourante). 
4 Behandlung einzelner Gartenpflanzen. 

A. Baumzucht und besonders Obstbau. 

a. Baumzucht und Obstbau im Allgemeinen. 

b. Einzelne Gartenbäume. 

B. Weinbau. 

C. Gemüse und Gewürze. 

D. Blumen und Ziersträucher (incl. Zimmergärtnerei) 

IV. Viehzucht. 

1. Allgemeines. 

A. Bibliographie. 

B. Zeitschriften. 

C. Gesammtdarstellungen und allgemeine Schriften. 
I). Viehzuchtvereine (alphabetisch nach Orten). 

E. Viehausstel Jungen (nach Ausstellungsjahreu geordnet). 

2. Einzelne Hausthiere. 
A. Pferde. 

a. Geschichte des Pferdes s. Culturgeschichte. 

b. Beschreibung und Physiologie des Pferdes. (Beurthei- 
lnngslehre.] 

c. Vorschriften über Zucht und Behandlung des Pferdes. 

d. Darstellungen der Pferdezucht in einzelnen Ländern 
(incl. einzelner Racen). 

42S 



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— 321 — 

e. Pferdezuchtvereine (alphab. nach Orten) 

f. Pferdcausstellungen und Rennen (nach Jahren geordnet). 

B. Esel und Maulesel. 

C. Milchvieh. 

a. Zucht des Milchviehs. 

b. Milchwirtschaft. 

D. Schafo (incl. Wollkunde). 

E. Schweine. 

F. Katzen [Hunde s. Jagd unten VI, 3 B]. 

G. Geflügel. 

a. Nutz vögel. 

b. Zier- und Singvögel (incl. Vogelschutz). 
H. Bienen. 

I. Zucht der Seidenraupe incl. Cultur des Maulbeerbaums. 
K. Fischzucht und -Fang. 
3. Thierarzneikunde s. Medicin. 
V. Landwirtschaftliche Industrie s. Technologie. 
VI. Forstwirtschaft und Jagd. 

1. Allgemeines. 

A. Bibliographie. 

B. Zeitschriften. 

C. Gesamratwerke mehrerer Verfasser. 

I). Gesammelte Schriften einzelner Verfasser. 

E. Geschichte der Forst wirthschaft. 

a. Im Allgemeinen und in einzelnen Ländern 8. Volks- 
wirthschaftspolitik Lc. 

b. Biographien einzelner Forstmänner. 

F. Encyclopädien der Forstwirtschaft. 

a. Systematische Gesammtdarstcllungen. 

b. Forst! exica. 

G. Technischer Betrieb der Forst wirthschaft in einzelnen 
Ländern. Einzelne Forstreviere. [Statistisches s. Volks- 
wirthschaftspolitik Lc] (alphab. nach Orten. Schulen s. 
Ga IV, 4 B.). 

H. Forstvcreinc. 

I. Forstcongrcssc und Ausstellungen (nach Jahren geordnet). 
K. Vermischtes über Forstwirtschaft. 

2. Einzelne Zweige der Forst wirthschaft. 

A. Forstliche Bodenkunde und Chemie. 

B. Beschreibende Forstbotanik. 

C. Anbau der Waldbäume. 
I). Forstschutz. 

a. Im Allgemeinen. 

b. Feinde des Waldes nnd Krankheiten des Holzes. 
E. Forsteinrichtung und forstliche Buchführung. 

429 



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— 322 — 

F. Forstmathematik. 

G. Forsttechnologie. (Kohlenbrenncn ct.). 
3. Jagd. 

A. Allgemeines. 

B. Zucht und Dressur der Hunde. 

C. Falconcrie und Vogelfang. 

D. Sonstige Monographien. 

Tb. 

Technologie. 

I. Allgemeines. 

1. Bibliographie. 

2. Zeitschriften. 

3. Gesammelte Werke mehrerer Verfasser. 

4. Gesammelte Werke einzelner Verfasser. 

5. Geschichte der Technologie. 

A. Im Allgemeinen und in einzelnen Perioden. [Geschichte 

der Erfindungen s. Culturgcschichtc Ha VII, 7.] 
15. In einzelnen Ländern. 
C. Biographien einzelner Techniker, 
(i. Encyclopädien. 

A. Systematische Darstellungen der Technologie. 

B. Technologische Wörterbücher. 

7. Chemische Technologie im Allgemeinen. 

8. Mechanische „ „ „ 

9. Polytechnische Vereine (alphab. nach Orten. Schulen s. Ga 
IV, 4 B). 

10. Allgemeine Industrie-Ausstellungen und Congressc (nach Aus- 
stellungsjahren geordnet). 

11. Vermischtes zur gesammten Technologie. 
II. Berg- und Hüttenwesen. 

1. Bergbau im Allgemeinen. 

A. Bibliographie. 

B. Zeitschriften. 

C. Sammelwerke mehrerer Verfasser. 

D. Gesammelte Werke einzelner Verfasser. 

E. Geschichte des Bergbaus. 

a. Im Allgemeinen und in einzelnen Ländern s. Volks- 
wirthschaftspolitik. Lc. 

b. Biographien einzelner Bergmänner. 

F. Encyclopädie des Berg- (und Hütten-)W T esens. 

a. Systematische Darstellungen des Bergbaus und Bei- 
träge dazu. 

b. Wörterbücher des Bergbaus. 

130 



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— 323 — 

G. Beschreibung des technisches Bergbautriebes in einzelnen 
Ländern, incl. metallurgische Reisen. [Bergbaustatistik s. 
Volkswirthschaftspolitik Lc] 

II. Akademien , Schulen s. Ga IV, 4 B. Vereine für Bergbau 
(aiphabet, nach Orten). 

I. Bergbau- Ausstellungen und -Congrcsse (nach Ausstellungs- 
jahren geordnet). 

K. Einzelheiten des Bergbaus. 

a. Bergmännische Geräthe und Maschinen. 

b. Bergmännischer Grubenbetrieb. 

2. Hüttenkunde und Metallurgie. 

A. Im Allgemeinen. 

B. Probirkunst und metallurgische Chemie. 

C. Einzelheiten des Ilüttenbetriebes. 

D. Gewinnung der einzelnen (alphab. geordneten) Metalle. 

E. Verarbeitung der Metalle durch die Metall Handwerker. 

3. Salinenwesen. 

A. Im Allgemeinen. 

B. In einzelnen Ländern. 

4. Kohlenbergbau [A, B wie bei 3]. 

HI. Zubereitung einzelner Chemikalien [incl. Leime, Oele, Fette und 

Farben]. 
IV. Maschinen- und Instrumentenkunde. 

1. Technische Mechanik. 

2. Maschinen- und Maschinenbauwesens. 

A. Im Allgemeinen. 

B. Einzelne Maschinenteile. 

C. Einzelheiten des Maschinenfabrik wesens. 

I). Dampfmaschinen. [Locomotiven s. unten XIII, 1 B.] 

E. Hydraulische Maschinen. 

F. Perpetuum mobile. 

G. Maschinen für verschiedenartige Zwecke. 

3. Instrumentenkundc. 

4. Uhrmacherkunst. 

V. Technologie der Pflanzen- und Thierstoffe im Allgemeinen. 
VI. Waarenkunde s. Handelswissenschaft Lc 1U 1. 
VII. Kcccpte zur Befriedigung menschlicher Bedürfnisse i. Allgem. 
VIII. Technologie der Nahrungsmittel. 

1. Im Allgemeinen u. landwirtschaftliche Gewerbe i. Allgem. 

2. Kochkunst [incl. Kochapparatc]. 

3. Einzelne (Je werbe der Nahrungsmittelindustrie. 

A. Mühlenindustric und Stärkefabrikation. 

B. Gähningsmittel im Allgemeinen. 

C. Bäckerei und Conditorei. 

I). Mälzerei, Brennerei und Brauerei. 
E. Destillation- und Essigbereitung. 
431 



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— 324 — 

F. Weinbereitung. 

G. Zuckerfabrikation. 
II. Schlächterei. 

I. Tabakfabrikation. 
IX. Technologie der Bekleidungsmittel. 

1. Im Allgemeinen. 

2. Einzelne Gewerbe der Bekleidungsmittelindustrie. 

A. Spinnerei und Weberei. 

B. Bleicherei, Plätterei, Wäscherei. 

C. Färberei und Druckerei. [Farben s. Chemikalien oben III.] 
I). Schneiderei und Weissnäherei. 

E. Hut- und Putzmacherei und Pelzindustrie. 

F. Lederindustrie. 

G. Toilettengegenstande. 
X. Bauwesen. 

1. Allgemeines. 

, A. Bibliographie. [Geschichte der Baukunst s. Kunst Ea.] 

B. Zeitschriften. 

C. Encyclopädien des Bauwesens. 

a. Systematische Gesammtdarstellungen des Bauwesens oder 
des Hochbaues allein. 

b. Lexica des Bauwesens. 

D. Allgemeine Schriften über Baukunst und Beiträge dazu. 

2. Hochbau. 

A. Baumaterialien. 

B. Anleitung zu Bauanschlägen. Submissionen. 

C. Bauentwurf. 

a. Anleitung zum architectonischen Zeichnen. 

b. Sammlungen von Bauentwürfen für all gem. Wohn- und 
ländliche Zwecke. 

c. Anleitung zu Entwürfen für allgem. Wohn- und länd- 
liche Zweck. 

D. Bauconstructionen. 

a. Im Allgemeinen und einzelnen nach den Naturgesetzen 
und dem praktischen Bedürfniss. 

b. Bauconstructionen nach künstlerischen Gcsichtepuncten. 

E. Hochbauten für besondere Zwecke. 

a. Mühlenbau. 

b. Sonstige Hochbauten, soweit sie nicht allgemeinen Wohn- 
und ländlichen Zwecken dienen. 

3. Wasserbaukunst. 

A. Gesammtdarstellungen. 

B. Die physiealischen Eigenschaften des Gewässers, soweit sie 
für den Wasserbau von Bedeutung sind. 

(\ Einzelheiten der Technik des Wasserbaus und Flussbaus 
insbesondere. 

132 



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— 325 - 

D. Canalbau. 

E. Brückenbau. 

F. Hafen- und Seeuferbau. 

G. Brunnen, Fontainen und Wasserleitungen. 

4. Strassen- und Eisenbahnbau. 

5. Einzelne Baugewerke. 
XI. Beleuchtung und Heizung. 

1. Zündrequisiten. 

2. Beleuchtung. 

A. Kerzenbeleuchtung. 

B. Oelbeleuchtung. 

C. Gasbeleuchtung und Fabrikation. 

D. Electrische Beleuchtung. 

3. Feuerwerkskunst. 

4. Heizung. 

A. Brennmaterialien. 

B. Heizungs- und Ventilationsanlagen. 

5. Feuerlöschwesen. Blitzableiter. 
XII. Geschirre und Möbel. 

1. Thonwaarenindu8trie. 

2. Glasindustrie. 

3. Holzindustrie. 

XIII. Transportmittel und Verkehrsgewerbe. 

1. Transportmittel. 

A. Wagenbau. 

B. Eisenbahnwagen und Locomotiven. 

C. Schiffbau s. Nautik. 

D. Luftschifffahrt, 

2. Verkehrsgewerbe. (Schankwirthschaft und ähnliches.) 

XIV. Bücherwesen. 

1. Papierfabrikation. 

2. Schreibutensilien. 

3. Druckerei. 

A. T\ pendnick s. Ac 1, 3: Buchdruckerkunst. 

B.Besondere Arten des Druckes (Karten-, Oel-, Stein- 
Druck li. iihnl.). [Holzschnitt und Kupferstich s. Neuere 
Kunst Ec II, 2 C d ^ 

('. Photographie. 

4. Buchbinderei und Cartonage. 
XV. Verschiedene sonstige Handwerke. 

XVI. Technische Verwendung der Electricität u. des Magnetismus. 

1. Im Allgemeinen. 

2. Telcgraphie und Telephonie. 

3. Galvanoplastik. 

4. Sonstige Verwendung der Electricität und des Magnetismus. 
[Verwendung zu Beleuchtung und Heizung s. oben XI, 2 C — D.] 

433 



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— 326 — 

u. 

Medicin. 

Ca. 
Allgemeine Schriften zur gesamraten Medicin. 

I. Bibliographie und Literärgeschichte. 
IL Geschichte der Medicin. 

1. Allgemeine Geschichte der Medicin. 

2. Im Alterthum im Allgem. und besond. bei den Griechen und 
Kömern. 

3. Bei den Orientalen. 

A. Allgemeines. 

B. Bei den Aegyptern. 

C. Bei den Arabern. 

D. Bei den Hebräern vgl. auch Bibl. Archäologie. 

E. Bei den Indern. 

F. Bei den Chinesen und Japanesen. 

4. Geschichte der neueren Medicin. 

A. Im Allgemeinen und besonders in Deutschland. 

B. Im ausserdeutschen Europa. 

C. In den übrigen Erdthcilen (die orientalischen Culturvölker 
s. unter 3). 

5. Biographien von Aerzten. 

A. »Sammlungen und Lexica. 

B. Einzel biographien nnd Materien dazu. 

6. Geschichte und Statistik medicinischer Vereine. Gclegcnheits- 
heitsschrit'ten ct. (sofern sie nur eine mcdicinischc Disciplin 
betreffen, s. diese). (Alphabetisch nach dem Sitz der Gesell- 
schaft.) 

III. Begriff, Aufgabe, Werth der Medicin. Stellung zu anderen 
Wissenschaften. Propädeutik, Encyelopädic, Methodologie. 

IV. Allgemeine Pflichten und Eigenschaften des Arztes. 

V. Lehrbücher der gesammten Medicin od. mehrerer Ilauptdisciplinen. 

VI. Wörterbücher „ „ „ „ „ 

VII. Periodische Schriften. Appendix: Berichte über Versammlungen 
von Aerzten. 
VIII. Sammelwerke mehrerer Verfasser. 
IX. Gesammelte Schriften einzelner Verfasser. 
X. Medicinische Briefsamnilungen. 
XL Medicinische Reiseberichte. 

XII. Charlatanerie. Medicinische Volksanschauungen. Aberglaube 
(Schriften über einzelne bestimmte Charlatanerien uud abergläu- 
bischen Heilmittel s. bei Allgem. Therapie. Ue XL) 
XIII. Vermischte Schriften. 

434 



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— 327 — 

üb. 

Anatomie. 

I. Allgemeine Schriften zur Anatomie (und Physiologie). 

1. Bibliographie und Literärgeschichte. 

2. Geschichte. 

3. Aufgabe, Werth, Methode der Anatomie. 

4. A eitere Lehrbücher der Anatomie (bis ca. 1780). 

5. Anatomische Atlanten. 

6. Zeitschriften s. Vergleichende Anatomie. 

7. Sammelwerke mehrerer Verfasser. 

8. Gesammelte Schriften einzelner Verfasser. 

9. Vermischte Schriften. 
IL Praktische Anatomie. 

1. Behandlung der Leichen. Einbalsamieren, Secieren, Präpa- 
rieren. Anlage und Verwaltung anatomischer Sammlungen. 

2. Museen. Berichte, Beschreibungen, Kataloge. (Alphabetisch, 
die öffentlichen nach ihrem Sitz, die privaten nach dem Besitzer). 

III. Allgemeine (Mikroskopische) Anatomie. (Histologie.) 

1. Allgemeine Schriften. Lehrbücher. 

2. Histologie und Ilistochemie der festen Bestandtheile. 

A. Einzelne Gewebsarten. 

B. Einzelne Systeme und Organe s. die betreffenden Abschnitte 
der Systematischen Anatomie (V). 

3. Histologie und Histochemie der flüssigen Bestandtheile. 

4. Anthropochemie. 

A. Allgemeine Schriften s. Physiologische Chemie Rb VI, 5. 

B. Chemische Zusammensetzung einzelner Gewebsarten resp. 
Flüssigkeiten s. oben 2 resp. 3. 

C. Chemische Zusammensetzung einzelner Organe s. die be- 
treffenden Abschnitte der Systematischen Anatomie (V). 

IV. Entwickelungsgeschichte (Ontogenie) des Menschen, [Phylogenic 
s. bei Vergleichender Anatomie]. 

1. Bis zur Geburt. (Entwickelungsgeschichte einzelner Körper- 
t-heilc und Organe s. die betreffenden Abschnitte der descrip- 
tiven und vergleichenden Anatomie. Teratologie s. Patholog. 
Anatomie.) 

2. Nach der Geburt. [Vgl. auch: Allgemeine Pathologie, Krank- 
heiten der einzelnen Lebensalter.) 

V. Systematische (Physiologische) Anatomie. 

1. Lehrbücher. (Aeltere s. I, 4.) 

2. Knochenlehre (Osteologie). 

A. Allgemeine Schriften. Lehrbücher. Atlanten. 

B. Histologie und Entwickelungsgeschichte. 

C. Einzelne Theile des Skeletts (Schädel, Zähne s. auch Ver- 
gleichende Anatomie und Zahnheilkunde). 

435 



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— 328 — 

3. Bänder- und Gelenklehre (Syndesmologie und Arthrologie). 

4. Muskellehrc (Myologie). 

A. Allgemeine Schriften. Lehrbücher. Atlanten. 

B. Histologie und Entwickelungsgeschichte. Einzelne Muskeln 
und Muskelgruppen. Vermischtes. 

5. Gefässlehrc (Angeiologie). 

A. Gesammtdarstellungen. 

B. Blutgefässe. 

C. Lymphgcfasse. 

6. Eingewcidclchre (Splanchnologie). 

A. Schriften zur gesammten Eingeweidelehre. 

B. Verdaunngsapparat. 

C. Athmungsapparat. Organe der Sprache. 

D. Harnapparat. 

E. Geschlechtsapparat. 

a. Allgemeine Schriften und männlicher Geschlechtsapparat. 

b. Weiblicher Geschlechfsapparat. 

F. Drüsensystem. 

Anhang: Haut, Ilaare, Nägel. 

7. Lehre von den Sinnesorganen. (Aesthesiologie). 

A. Schriften über alle oder mehrere Sinnesorgane. 

B. Auge. 

C. Ohr. 

D. Nase und Zunge. 

8. Nervenlehre (Neurologie). 

A. Allgemeine Schriften. Lehrbücher. 

B. Histologie und Entwickelungsgeschichte. 

C. Centralorganc. (Rückenmark und Gehirn.) 

D. Peripherische (Hirn- und Rückenmarks-) Nerven. 

[Nerven einzelner Organe und Systeme s. diese z. B. Herz- 
nerveu s. Herz.] 

E. Systeme des Syinpathicus. (Gangliensystem.) 
VI. Topographische (Chirurgische) Anatomie. 

1. Allgemeine Schriften. Lehrbücher. (A eitere s. I, 4). 

2. Anatomie einzelner Kegionen. 

VII. Die menschliche Gestalt i. A. Anthropomctrie. Künstleranatomie. 
VIII. Pathologische Anatomie s. Allgemeine Pathologie und Therapie. 
IX. Vergleichende Anatomie s. Zoologie Sc. 

Uc. 

Physiologie. 

I. Allgemeine Schriften. 

1. Bibliographie u. Literärgeschichte s. Anatomie Üb I, 1. 

2. Geschichte. 

3. Aufgabe, Werth, Methode der Physiologie. 

436 



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— 329 — 

4. Gesammtdarstellungen der Physiologie. [Atlanten s. bei Ana- 
tomie: Wo I, 5.] 

5. Zeitschriften s. Vergleichende Anatomie u. Physiologie. 

6. Mittheilungen aus physiolog. Instituten. Geschichte und Be- 
schreibung derselben. (Alphab. nach deren Sitz.) 

7. Sammelwerke mehrerer Verfasser s. Anatomie: üb I, 7. 

8. Gesammelte Schriften einzelner Verfasser s. Anatomie: Üb I, 8. 

9. Vermischte Schriften. 

IL Physiologie der Ernährung. 

1. Stoffwechsel i. Allgem. Ernährung. Ausscheidung. 
(Lehrbücher d. physiol. Chemie s. Chemie : Rb VI, 5.) 

2. Verdauung. Aufsaugung. Assimilation. 

3. Physiologie des Blutes i. Allgem. Blutbewegung. 

4. Respiration und Perspiration. Veränderung des Blutes in der 
Lunge. Wärmeentwickelung. 

III. Physiologie der Beziehungsverrichtungen. 

1. Skelet- u. Ortsbewegung s. Gelenklehre: Üb V, 3. 

2. Stimmbildung (cf. auch Sprachphysiologie: Da VII). 

3. Physiologie des Nervensystems i. Allgem. Functionen der 
Nervenelemente u. Muskelfasern. 

Anhang: Somnambulismus, Thierischer Magnetismus, Mesme- 
rismus, Od, Hypnotismus et. [vgl. auch Spiritismus: Fb V]. 

A. Geschichte. 

B. Zeitschriften. 

C. Vermischte Schriften. 

4. Functionen einzelner Nerven und Nervencentren. Phrenologie 
[vgl. auch Psychologie: Fb V]. 

5. Physiologie der Sinneswahrnehmungen [vgl. auch Psychologie]. 

A. Allgemeine Schriften. Einzelne Sinne mit Ausnahme des 
Gesichts. 

B. Physiologie des Gesichts. 

a. Allgemeine Schriften. Physiologische Optik. 

b. Farbenempfindungen. 

6. Schlaf und Traum [vgl. auch Psychologie]. 

IV. Physiologie der Zeugung und Geburt [vgl. auch Vergl. Anatomie 
und Physiologie: Sc IV). 

1. Reifung und Lösung der Geschlechtsproducte. Menstruation. 
Begattung und Befruchtung [vgl. auch Gynäkologie: Um]. 

2. Schwangerschaft u. Geburt [vgl. „ „ „ ]. 

3. Physiologie des Embryo s. Entwickelungsgeschichte : Üb IV, 1. 

Anmerkung. Schriften, welche dasselbe Thema anatomisch und phy- 
siologisch behandeln, stehen unter Anatomie (Üb). Schriften iibei Leoen, 
Lebenskraft, Tod, Zeugung im Allgemeinen stehen bei der Vergleichenden 
Anatomie und Physiologie (Sc), Ueberhaupt sind in jedem Falle die ent- 
sprechenden Abtheilungen der menschlichen Anatomie sowie der vergleichen- 
den Anatomie und Physiologie zu berücksichtigen. 

437 



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— 330 — 

Ud. 
Allgemeine Pathologie. 

I. Allgemeine Pathologie und Therapie zusammen. 
II. Allgemeine Pathologie. 

1. Bibliographie und Literärgeschichte. 

2. Geschichte der Pathologie und der Krankheiten i. Allgem. 
[Geschichte einzelner Krankheiten 8 die betr. Abschnitte der spe- 
ciellen Pathologie und Therapie. Geschichte der Volkskrankheiten 
siehe II, 5 E.] 

3. Gesammtdarstellungen der allgemeinen und speciellen Patho- 
logie zusammen oder einer von beiden allein. 

A. Wörterbücher. 

B. Lehrbücher der allgemeinen und speciellen Pathologie [cf. 
auch II, 5 A. Specielle Pathologie in Verbindung mit spec. 
Therapie s. Hg IV]. 

4. Vergleichende Pathologie. 

5. Pathogenie und Aetiologie. 

A. Allgemeine Schriften über Begriff, Wesen, Ursprung, Classi- 
fication der Krankheiten. Solidar- n. Humoral-Pathologie. 
[Vgl. auch 3 B.] 

B. Innere Krankheitsursachen (Erblichkeit, Constitution, Psy- 
chologische Einflüsse). 

0. Aeussere Krankheitsursachen [cf. auch Diät Ue XIII. Toxi- 
cologie Ytf III Infectionskrankheiten Uli IL Staatsarzenei- 
kunde Un IJ. 

D. Contaginm, Miasma. Mikroorganismen. Endemische und 
epidemische Krankheiten. [Cf. auch Oeffentliche Hygiene 
Un I.] 

E. Geschichte der Volkskrankheiten. 

6. Verschiedenartigkeit der Krankheiten nach dem Wesen der 
Krankheit selbst. 

A. Allgemeiner Charakter der Krankheit. (Morbi benigni et 
maligni; leves et graves; heilbare, unheilbare, tödtliche.) 

B. Sitz der Krankheiten. (Allgemeine und locale, innere und 
äussere, idiopathische und sympathische; Metastase.) 

C. Zeitlicher Verlauf der Krankheiten (acute und chronische; 
dies critici). 

D. Stadia morborum (St. evolutionis [cruditatis], St. acmes [coc- 
tionis], St. involutionis [criseos], Krisen). 

E. Periodicität. Typische unb atypische Krankheiten. 

F. Ausgang der Krankheiten (in Genesung, in eine andere 
Krankheit [Metaschematismus], Rückfall, in den Tod). 

7. Verschiedenartigkeit der Krankheiten mit Rücksicht auf das 
erkrankte Subject. 

A. Geschlecht s. Gynäkologie. 
438 



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— 331 — 

B. Lebensalter. [Fötalkrankheiten s. Pathol. Anatomie unter III. 
Krankheiten der Neugeborenen und Kinder s. Um. Ent- 
wickelungskrankheiten vgl. auch Um II, 2 und Üb IV, l.J 

C. Stand und Beruf. 

a. Krankheiten der Vornehmen und Reichen. 

b. „ „ Landleute. 

c. „ „ Gelehrten. 

d. „ „ Künstler u. Handwerker [vgl. auch Ge- 

werbe-Hygiene: Un 1U, 5]. 

e. „ „ Reisenden u. Seefahrer, s. Scorbut. 
8. Medicinische Geographie und Statistik. 

A. Allgemeine Schriften. 

B. Einzelne Länder und Städte ct. 

[Vgl. auch Bevölkerungsstatistik Lh Vf. Specielle Klimatologie 
Qc V. Geschichte der Volkskrankheiten oben 5 E. Specielle 
Pathologie und Therapie der einzelneu Infectionskrankheiten 
Uli IL Medicinalwesen Uu V.] 

a. Europa. 

a. Deutschland. 

I. Deutschland im Allgemeinen. 
II. Norddeutschland ausser Preussen. 
HI. Süddeutschland. 
IV. Preussen. 

1. Preussen im Allgemeinen. 

2.— 13. Prenssische Provinzen (alphabetisch). 
ß. Belgien und Niederlande. 
y. Bulgarien s. Türkei. 
ö. Dänemark s. Schweden und Norwegen, 
f. Frankreich. 
£. Griechenland s. Türkei. 
?]. Grossbritauuien und Irland. 
fr. Italien. 

i. Montenegro s. Türkei, 
x. Niederlande s. Belgien. 
/. Oesterreich-Ungarn. 
gl. Portugal und Spanien. 
i*. Rumänien s. Türkei. 
£. Russland. 

o. Schweden, Norwegen nebst Dänemark. 
jt. Schweiz. 
q. Serbien s. Türkei. 
0. Spanien und Portugal, 
r. Türkei nebst den übrigen Staaten der Balkanhalbinsel. 

b. Afrika. 

c. Amerika. 

a. Nordamerika. 

439 



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— 332 — 

ß. Centralamerika u. Westindien. 
/. Südamerika. 

d. Asien. 

e. Australien. 

f. Heisse Länder im Allgemeinen. 

9. Semiotik und Diagnostik. 

A. Allgemeine Schriften. 

B. Krankenexamen. 

C. Physikalische Untersuchung. [Laryngoskopie s. Ui III. Aus- 
cultation und Percussion vgl. auch Ui IV.] 

D. Mikroskopische u. chemische Untersuchung [vgl. auch Histo- 
logie, normale IIb III, pathologische Ud HI]. 

E. Diagnostik des Blutes u. der Wanne ) r , , TTU TTT i 
T* t- • r v &l- auch Üb DI, 31. 

F. „ „ Urins ) L & ' J 

G. Vermischtes zur Semiotik und Diagnostik. 

10. Prognostik. 

11. Vermischtes zur allgemeinen Pathologie. 

III, Pathologische Anatomie (Bibliographie und Literärgeschichte; 
Geschichte s. Üb I, 1 u. 2. Museen s. Üb II, 2. Patholog. Ana- 
tomie einzelner Krankheiten und Organe siehe bei den betr. Ab- 
schnitten der spec. Pathologie u. Therapie.) 

1. Allgemeine Schriften. 

A. Lehrbücher und Atlanten. B. Vermischtes. 

2. Pathologische Histologie. Cellularpathologie. 

A. Allgemeine Schriften. Lehrbücher. Atlanten. 

B. Atrophie. Degeneration. Neubildungen i. Allgem. 

C. Eiter. 

3. Helkologie. 

A. Allgemeine Schriften. Lehrbücher. 

B. Einzelne Arten von Geschwülsten. [Geschwülste einzelner 
Körpertheile s. die betr. Abschnitte der Spec. Pathol. und 
Therapie, z. B. Nasenpolyp s. Krankheiten der Nase Ui III. 
Tuberkulose und Carcinose siehe Infections- u. Constitutio- 
nen e Krankheiten Uh III.) 

4. Pathologische Entwicklungsgeschichte. 

A. Teratologie. 

a. Theoretische Schriften. 

b. Beschreibungen einzelner Monstra. [Unbedeutendere Miss- 
bildungen siehe bei chirurgischen Krankheiten der betr. 
Theile.] 

B. Foetalkrankheiten. 

Uc. 
Allgemeine Therapie. 
I. Allgemeine Schriften. 
1. Lehrbücher. 

440 



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— 333 — 

2. Vermischtes. 
II. Antipyretische und antiphlogistische Methode (Blut- und Wärme- 
entziehnng). 

III. Transfusion. Subcutane und rectale Blutinjection. 

IV. Percutane, intracutane und subcutane Arzneiapplication. Intra- 
venöse und rectale Arzneiapplication. Künstliche Ernährung durch 
Injection und Klystiere [vgl. auch Transfusion unter 111]. 

V. Respiratorische Methode. 
VI. Balneo- und Klimatotherapie. 

1. Bibliographie und Geschichte. 

2. Zeitschriften. 

3. Hydrotherapie. (Gemeines Wasser. Dampf-, Russische ct. 
Bäder.) 

4. Balneologie. (Natürliche Heilquellen. Seebäder.) 

A. Allgemeine und theoretische Schriften. 

B. Kurorte einzelner oder mehrerer Länder. 

C. Einzelne Kurorte (alphab. nach deren Namen). 

5. Künstliche Wässer und Bäder. Milch-, Molken-, Kumys-, Trau- 
ben- ct. Kuren. Klimatotherapie. 

VII. Anwendung von Magnetismus, Electricität, Galvanismus. [Heilung 

durch thierischen Magnetismus ct. s. Physiologie Uc] 
V1I1. Anaesthetica. Narcotica. Sedativa. 
IX. Alterantia. Evacuantia. Purgantia. Vesicantia. 
X. Psychische Heilmethode. 

XI. Einzelne abergläubische Heilmittel, Ouriosa. (Sympathie, Amu- 
lette ct.). 

[Allgemeines s. Ua XII. Massage, Orthopädie, Heilgymnastik siehe 
Chirurgie Uk II, 8.] 

XII. Krankenpflege. 

XIII. Diätetik [vgl. auch homöopath. Diätetik unter XIV, 4]. 

1. Privathygiene i. Allgem. Makrobiotik. 

2. Diätetik der Ernährung. (Nahrungsmittel u. deren Zubereitung. 
Hungerkur. Vegetarianismus ct.). 

3. Hautpflege. Kleidung [vgl. auch Hydrotherapie unter VI, 3]. 

4. Körperliche Bewegung. Genuss frischer Luft [vgl. auch Klimato- 
therapie unter VI, 5, sowie Turnen, Spiele Ga III 4, Anhang 11.] 

5. Diätetik des Geschlechtslebens. 

XIV. Homöopathie. 

1. Bibliographie und Geschichte. 

2. Zeitschriften. 

3. Theoretische und polemische Schriften. 

4. Homöopathische Diätetik [vgl. auch Diätetik unter XIII]. 

5. Rechtliche Stellung der Homöopathie. 

441 
Beiheft 3. 22 



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— 334 — 

Vf. 

Arzneimittellehre. Toxicologie. 

I. Allgemeines zur Arzneimittellehre und Toxicologie. 

1. Bibliographie. 

2. Geschichte. 

3. Zeitschriften. 

4. Sammelwerke mehrerer Verfasser. 

5. Gesammelte Schriften einzelner Verfasser. 

6. Varia. 

II. Arzneimittellehre. 

1. Apothekerkunst. Pharmaceutisehe Chemie. 

A. Lehr- und Wörterbücher. Privat-Pharmacopöen. [Officielle 
Pharmacopöen s. MedicinalwesenJ. 

B. Vermischtes zur Pharmaeeutik. 

2. Pharmacognosie. Materia medica. 

A. Allgemeine Schriften. Lehr- und Wörterbücher. Simplicia 
im Allgemeinen. 

B. Einzelne Simplicia. 

a. Mineralische Heilmittel. 

I. Allgemeine Schriften. Pharmaceutisehe Mineralogie. 
II. Einzelne mineralische Heilmittel. [Vgl. auch einzelne 
anorganische Gifte unten III, 8 A.] 

b. Vegetabilische Heilmittel. 

I. Allgemeine Schriften. Pharmaceut. Botanik. Floren. 
II. Einzelne vegetabilische Heilmittel. 

c. Animalische Heilmittel. 

I. Allgemeine Schriften. Pharmaceut. Zoologie. Faunen. 
11. Einzelne animalische Heilmittel. 

C. Pharmakodynamik. [Schriften über die Heilwirkung ein- 
zelner Mittel s. oben II, 2 B. Schriften über Gruppen von 
Heilmitteln nach ihrer Wirkung s. Allgemeine Therapie 
He VIII, IX; vgl. auch oben II, 2 A.] 

D. Vermischtes. 

3. Keceptirkunst und Therapeutik. 

A. Theoretische Schriften [vgl. auch oben II, 1]. 

B. Receptsammlungen. Einzelne Kecepte. Arcaua. 
[Ueber Arcana vgl. auch Ua XII, Ue XI und unten II, 3 D.] 

C. Aeussere Mittel. Topica. 

D. Haus-, Reise-, Feld-Apotheken. Hausmittel ct. 
III. Toxicologie. 

1. Bibliographie [vgl. auch I, 1]. 

2. Geschichte [vgl. auch I, 2|. 

3. Zeitschriften s. I, 3. 

4. Sammelwerke mehrerer Autoren s. I, 4. 

5. Gesammelte Schriften einzelner Autoren s. I, 5. 

442 



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— 335 — 

6. Varia s. I, 6. 

7. Allgemeine Schriften. Lehrbücher. 

8. Specielle Toxicologie. 

A. Anorganische Gifte (incl. Gase). 

a. Allgemeines. 

b. Einzelne anorganische Gifte. [Vgl. auch oben II , 2 B 
a II, sowie Gewerbehygiene und Gerichtliche Medicin]. 

B. Organische Gifte. 

a. Allgemeines. 

b. Einzelne organische Gifte. [Vgl. auch oben II, 2 B b II 
und c IL — lieber Mikroorganismen s. Aetiologie Ud 
und die betreffenden Krankheiten, lieber Zoonosen s. 
Infectiouskraukheiten Uh II. Alkoholismus (incl. Selbst- 
verbrennung) s. Social Wissenschaft Le V, 2 B a. 

U,j. 
Allgemeine Schriften znr praktischen Medicin. 

I. Bibliographie und Literärgeschichte 8. IIa I. 
II. Geschichte s. Ua IL 

III. Zeitschriften s. Ua VII. 

IV. Lehrbücher der gesammtcn praktischen Medicin, der speciellen 
Pathologie und Therapie oder der speciellen Therapie allein. 
(Lehrbücher der Pathologie allein s. Ud II, 3 B.) 

V. Sammelwerke mehrerer Verfasser s. Ua VIII. 
VI. Gesammelte Schriften einzelner Verfasser s. Ua IX. 
VII. Sammlungen von Casus, Consultationes, Curationes, Observatioues, 
Responsa ct. [Vgl. auch die entsprechende Abtheilung bei Chi- 
rurgie. Einzelne Krankengeschichten siehe bei der betreffenden 
Krankheit.] 
VIII. Geschichte, Beschreibung, Jahresberichte einzelner Kliniken, 
Krankenhäuser, Diakonissenanstalten (alphab. nach den Städten). 
[Specialanstalten s. bei der betr. Discipliu, z. B. Irrenhäuser s. 
Psychiatrie.] 
IX. Vermischtes s. Ua XIII. 

Uli. 

Innere Medicin; 

Infections- und constitutionelle Krankheiten. 

I. Entzündung. Fieber. Catarrh. 

1. Entzündung (allein oder mit Fieber zusammen). 

2. Fieber im Allgemeinen. [Specielle Fieber s. die betr. Abth., 
z. B. Malaria s. Infectionskrankheiten ct.] 

3. Catarrh. Schleimkrankheiten. [Vgl. auch IL 15 E.] 

443 

22* 



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— 336 — 

II. Infectionskrankheiten. [Vergl. auch Toxicologie und Hautkrank- 
heiten.] 

1. Bibliographie und Geschichte. [Vgl. auch Ud II, 5 E.] 

2. Lehrbücher. Allgemeines. [Vgl. auch Contagium, Mikroorga- 
nismen Ud II, 5 D, sowie Toxicologie llf III.] 

3. Malaria. [Vgl. auch Fieber i. Allgem. I, 2.] 

4. Gelbes Fieber. [Vgl. auch Fieber i. A. und Malaria.] 

5. Cholera Asiatica. 

6. Typhöse Fieber. [Für die ältere Literatur vgl. auch Fieber 
i. Allgem., Pest] 

7. Pest. 

8. Schweissfriesel (Englischer Schweiss). 

9. Dengue (Dandy-Fieber). 

10. Influenza (Grippe). 

11. Heufieber (Sommercatarrh). 

12. Meningitis cerebrospinalis (Genickkrampf). 

13. Actinomykose. 

14. Tuberculose im Allgemeinen. [Tuberculose einzelner Theile s. 
diese, z. B. Lungentuberculose s. Lungenkrankheiten ct.] 

15. Syphilis. 

A. Bibliographie und Literärgeschichte. 

B. Geschichte der Syphilis. 

C. Sammelwerke mehrerer Verfasser. 

D. Pathologie und Therapie der Syphilis [vgl. auch Queck- 
silbervergiftung Uf III, 8 A b]. 

E. Schanker, Bubonen, Tripper, Blenorrhoen [vgl. auch I, 3]. 

16. Sonnenstich (Insolation). 

1 7. Kriebelkrankheit. 

18. Zoonosen [vgl. auch Thierarzneikunde]. 

A. Wuthkrankheit. 

B. Milzbrand (Carbunculus contagiosus). 

C. Rotz-, Maul- und Klauenseuche. 

D. lnsectenstich. Schlangenbiss. 

19. Parasiten [vgl. auch Zoologie], 

A. Allgemeines. 

B. Entozoen. [Parasiten des Gehirns siehe auch bei Nerven- 
krankheiten Ui II, 8.| 

C. Ectozoen s. Hautkrankheiten Ui VIII, 4 G. 
III. Constitutione^ Krankheiten. 

1. Allgemeine Ernährungsstörungen. 

A. Allgemeines. 

B. Atrophie (Marasmus, Tabes, Consumptio, Cache xie). 

C. Hypertrophie (Corpulenz, Fettsucht ct.). 

D. Miscellanea. 

2. Krankheiten des Blutes. 
A. Allgemeines. 

444 



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— 337 — 

B. Anomalien der Blntmenge. 

a. Vollblutigkcit (Plethora). 

b. Blutarmuth (Anämie, Oligämie, Chlorose [Bleichsucht]). 

C. Anomalien der Bestandteile und Mischungsverhältnisse 
des Blutes (Leukämie ct.). 

D. Schädliche Stoffe im Blute (Oxyämie, Urämie, Cholämie ct.). 

E. Septikämie und Pyämie. 

F. Verschiedene einzelne Blutkrankheiten (Scorbut [Scharbock], 
Purpura. Morbus maculosus. Hämophilie ct.). 

3. Diabetes mellitus. 

4. Wassersucht (Hydrops) im Allgemeinen. (Specielles s. bei den 
Krankheiten der betr. Organe, z. B. Herzbeutel Wassersucht s. 
Herzkrankheiten.] 

5. Rheumatismus. Gicht. 

6. Rachitis. Osteomalacie (Englische Krankheit). 

7. Scrophulose. 

8. Carcinose im Allgemeinen. [Specielles s. bei den betreffen- 
den Organen, z. B. Gebärmutterkrebs s. Frauenkrankheiten.] 

Ui. 

Innere Medicin. 
Krankheiten der Systeme und Organe. 
I. Psychiatrie. [Vgl. auch Psychologie Fb V u. Gerichtliche Medicin 
Uli II, 2 B.] 

1. Bibliographie und Geschichte. 

2. Zeitschriften. 

3. Allgemeine Schriften. Lehrbücher. 

4. Einzelschriften zur Aetiologie, Pathologie und Therapie der 
( J e isteskrankhciten. 

5. Specielle Geisteskrankheiten. 

A. Idiotismus, Cretinismus, Mikrocephalen. 

B. Sonstige Krankheitsformen. [Vgl. auch Psychologie Fb V 
D u. E. Somnambulismus u. dgl. s. Uc 111, 3 Anhang.] 

6. Irrenwesen. Anstaltsberichte. 
IL Nervenkrankheiten. 

1. Allgemeine Schriften. Lehrbücher. 

2. Centrale Neurosen. 

A. Hysterie und Hystero-Epilepsie nebst Hypochondrie und 
Melancholie. 

B. Epilepsie. Eklampsis. 

C. Chorea (Tarantismus. St. Veitstanz). 

I). Tetanus (Starrkrampf) Tetanie. Vgl. auch 5. Krämpfe. 

E. Vertigo (Schwindel). 

F. Seekrankheit. [Vgl. auch Ud II, 7 C e.] 

G. Delirium tremens. [Vgl. auch UfUI, 8Bb und Sociologie 
Le V, 2 B a.] 

445 



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— 338 — 

3. Lähmungen. [Vgl. auch 8B; sowie Uk 111, 3.] 

4. Neuritis (Nervenentzündung). 

5. Krämpfe. [Vgl. auch 2 A B D.] 

6. Neurosen des Empfindungsapparats. Neuralgien. 

7. Cerebrale Functionsstörungen. Stottern, Aphasie, Störung der 
Sprache und Schrift. 

8. Krankheiten des Gehirns und seiner Häute. 

A. Krankheiten des Gehirns i. Allgem. 

B. Specielle Krankheiten des Gehirns und seiner Häute. 

9. Krankheiten des Kückenmarks und seiner Häute [Vgl. auch 8]. 

A. Kückenmarkskrankheiten i. Allgem. 

B. Specielle Rückenmarkskrankheiten. 
10. Affectionen des Sympathicus. 

Hl. Krankheiten der Nase, des Kehlkopfs und der Luftröhre. 

1. Allgemeines. 

2. Krankheiten der Nase und des Nasenrachenraums, j | Vgl. auch 

3. Krankheiten des Kehlkopfs und der Luftrühre. j Chirurgie.] 

A. Allgemeines. 

B. Specielle Krankheiten. 

IV. Krankheiten der Brust i. Allgem. u. d. Kespirationsorganc insbes. 
(Vgl. auch: Chirurgische Krankheiten des Rumpfes Uk III, 9 c 
sowie: Auscultation und Percussion Ud II, 9 c] 

1. Allgemeines. Lehrbücher. 

2. Krankheiten der Pleura und ihrer Höhlen sowie des Zwerg- 
fells. 

3. Krankheiten der Bronchien (Bronchitis, Asthma, Keuchhusten ct.). 
1. Krankheiten der Lunge. 

A. Allgemeine Schriften. Lehrbücher. 

B. Schwindsucht (Phthisis. Tuberculose). Vgl. auch l h II, 14. 

C. Sonstige specielle Lungenkrankheiten. 
V. Krankheiten des Circulationsapparats. 

1. Allgemeine Schriften. Lehrbücher. [Vgl. auch IV, 1.] 

2. Herzkrankheiten. 

3. Krankheiten der Arterien und Venen. 

4. Krankheiten des lyrophathischen Systems. Milz. 
VI. Krankheiten der Verdauungsorgane. 

1. Allgemeine Schriften. Lehrbücher. 

2. Krankheiten der Mund- und Rachenhöhle, der Speisedrüsen 
und Speiseröhre. [Vgl. auch oben III, 2. Ferner Quecksilber- 
vergiftung l'f 111, 8 Ab und Syphilis Uh U, 15.] 

3. Magenkrankheiten. 

4. Krankheiten des Darmkanals. 

5. Blähungskrankheiten. 

H. Krankheiten der Leber, Galle und des Pankreas. 
7. Krankheiten des Unterleibs i. Allgem. und besonders des 
Bauchfells (Pcritoninm) und der Bauchhöhle. 
446 



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— 339 — 

VII. Krankheiten der Harn- und männlichen Geschlechtsorgane. 

1. Allgemeine Schriften. Lehrbücher. 

2. Nierenkrankheiten. 

3. Blasenkrankheiten. 

4. Harnsteine und Harngriesc. Steinkrankheiten i. Allgem. [Vgl. 
auch Nierenkrankheiten.] 

5. Sonstige Anomalien des Harns. [Vgl. Diabetes mellitus. Uli 
111, 3.] 

6. Krankheiten der Prostata, Harnröhre und des Penis 

7. Krankheiten des Scrotum, der Hoden und Samenwege. LVgl. 
auch Diaetetik des Geschlechtslebens. Uc XIU, 5]. 

VIII. Krankheiten der Haut, Haare und Nägel. 

1. Zeitschriften. 

2. Allgemeine Schriften. Lehrbücher. 

3. Atlanten der Hautkrankheiten. 

4. Specielle Hantkrankheiten. 

A. Scharlach (Scarlatina, febris scarlatinosa, Angina maligna ct.) 
Masern (Morbilli, Kougeole, Measles). Röthein (Rubeola, 
Roseola epidem., Rougeole, Red measles). 

B. Pocken (Blattern, Variola, Petite Veröle, Small-pox, Va- 
juolo). Windpocken (Varicellen, Petite Veröle volante, 
Chicken-pox). 

a. Zeitschriften. Sammelwerke. 

b. Einzelschriften. 

C. Rose (Rothlauf. Erysipelas). 

D. Aussatz (Lepra. Elephantiasis Graecorum) Radesyge, Dith- 
marsische und Krimmschc Krankheit. Weichselzopf (Plica 
Polonica). Pachydermie (Elephantiasis Arabum). 

E. Friesel (Miliaria). Pemphigus. Pellagra. 

F. Flechte (Liehen) Lupus. 

G. Parasiten-Krankheiten. 

II. Sonstige Hautkrankheiten. 

I. Pigmentanomalien. Albinismus. 

5. Krankheiten der Nägel und Haare. 

IX. Knochenkrankheiten. [Vgl. auch Chirurgie. Uk.] 

Ck. 

Chirurgie. 
I. Allgemeine Schriften. 

1. Bibliographie. 

2. Geschichte. 

3. Lehrbücher. Allgemeines. 

4. Chirurgische Atlanten. 

5. Wörterbücher. 

6. Gesammelte Schriften einzelner Verfasser. 

7. Sammelwerke mehrerer Verfasser. 

447 



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— 340 — 

8. Periodica. 

9. Klinische Chirurgie. 

A. Theoretische Schriften. Casus. Curationes. Observationes ct. 

B. Zur Geschichte einzelner chirurgischer Anstalten. 

II. Allgemeine Chirurgie. 

1. Wundbehandlung. 

A. Allgemeines. 

B. Wundkrankheiten. [Vgl. auch Mikroorganismen Ud II, 5D.] 

C. Blutstillung, Ligaturen ct. 

2. Verband- und Instrumentenlehre. Antisepsis. [Vgl. auch 
Eiter Ud III, 2 C] 

3. Allgemeine Operationslehre. Akiurgie. [Anaesthetisierung s. 
Ue VIII.] 

4. Specielle Operationsmethoden. 

5. Amputation. Exarticulation. Resection. Osteotomie. 

6. Kriegschirurgie. 

A. Allgemeines und Vermischtes. 

B. Schusswunden. 

7. Plastische Chirurgie. Arthroplastik. 

8. Orthopaedie und Heilgymnastik. Massage. 

A. Allgemeine Schriften. Lehrbücher. 

B. Einzelne orthopädische und heilgymnastische Anstalten. 

III. Specielle Chirurgie. 

1. Krankheiten des gesammten Bewegungsapparats. Gelenk- 
krankheiten i. Allgem. Krankheiten einzelner Gelenke i. All gem. 

2. Specielle Gelenkkrankheiten. Ankylosen. Verstauchungen. 
[Verrenkungen s. III, 5. Gelenkrheumatismus s. Uli III, 5.] 

3. Krankheiten der Muskeln und Sehnen. [Vgl. auch Ui U, 3.] 

4. Deformitäten. [Vgl. auch Orthopädie II, 8. Ankylosen 111, 2. 
Contracturen III, 3. Chirurgische Krankheiten einzelner Ke- 
gionen III 9.] 

A. Allgemeines. Deformitäten des Rumpfes. 

B. Deformitäten der Extremitäten. 

5. Knochenbrüche und Verrenkungen (Fracturcn und Luxationen). 
[Schädelbrüche s. Chirurg. Krankheiten des Kopfes III 9.] 

6. Brüche (Hernien) i. Allgem. und Unterleibsbrüche insbes. 
[Vgl. auch Krankheiten des Scrotum Ui VU 7.] 

7. Abscesse und Fisteln i. Allgem. 

8. Brand i. Allgem. [Brand einzelnen Körpcrthcile resp. Organe 
s. diese z. B. Knochenbrand s. Knochenkrankheiten.] Erfrieren. 
Verbrennen. 

9. Chirurgische Krankheiten und Operationen einzelner Regionen, 
sofern dieselben nicht bereits in besonderen Abtheilungen be- 
rücksichtigt sind. 

A. Kopf. 

a. Allgemeines. 

418 



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— 341 — 

b. Specielle Krankheiten des Kopfes. 
B.- Hals- incl. Speise- und Luftröhre und Bronchien. 

a. Kropf. 

b. Sonstige Krankheiten. 

C. Rumpf. 

a. Allgemeines. Knochen. 

b. Weichtheile. 

c. Anus. 

D. Extremitäten. 

Ul 
Augen- Ohren- und Zahnheilkunde. 

I. Allgemeine Schriften zur Augen-, Ohren- und Zahnheilkunde. 

1. Bibliographie und Geschichte. 

2. Gesammelte Schriften einzelner Verfasser. 

3. Sammelwerke mehrerer Verfasser. 

4. Zeitschriften. 

5. Mitteilungen aus und über einzelne Anstalten. 
II. Augenheilkunde. 

1. Allgemeine Lehrbücher. "" 

2. Atlanten. 

3. Diätetik. 

4. Untersuchung der Augen. Diagnostik. 

5. Allgemeine Operations- und Instrumentenlehre. Künstliche 
Augen. 

H. Fehler der Refraction und Accommodation. 
7. Schwachsichtigkeit und Blindheit (Amblyopie und Amaurose). 
• H. Specielle, an keinen bestimmten Theil des Auges gebundene 
Krankheiten, Geschwülste, Verletzungen. 
9. Krankheiten einzelner Theilc des Auges. 
10. Krankheiten der Adnexa des Auges (Augenhöhle, Muskeln u. 
Sehnen, Thränenapparat. Lider). 

III. Ohrenheilkunde. 

1. Allgemeines. Lehrbücher zur ges. Ohrenheilkunde oder den 
Ohrenkrankheiten allein. 

2. Monographien über Krankheiten des Ohrs. 

3. Krankheiten des Gehörs (Schwerhörigkeit, Taubheit). 

IV. Zahnheilkunde. 

Um. 
Frauenkrankheiten. Gcburtshülfe. Kinderkrankheiten. 

I. Allgemeines zu allen drei Disciplincn. 

1. Bibliographie und Geschichte. 

2. Gesammelte Schriften einzelner Verfasser. 

3. Sammelwerke mehrerer Verfasser. 

4. Zeitschriften. 

419 



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— 342 — 

5. Geschichte und Berichte einzelner Anstalten (sofern sie perio- 
disch sind vgl. auch Zeitschriften). 
IL Frauenkrankheiten. 

1. Allgemeine Schriften. Lehrbücher der Frauenkrankheiten allein 
oder in Verbindung mit Geburtshülfc und Kinderkrankheiten. 

2. Menstruationen. Entwickelungskrankheiten. 

3. Unfruchtbarkeit. 

4. Krankheiten der Ovarien. 

5. Krankheiten des Uterus. 

6. Krankheiten der übrigen Theile des weiblichen Geschlcchts- 
und des Ilarnapparats. 

7. Krankheiten der Brustdrüse. [Vgl. auch Stillen 111, 8 C] 

III. Geburtshülfe. 

1. Allgemeine Schriften. Lehrbücher. Hebammenbücher. 

2. Wörterbücher. 

3. Atlanten. 

4. Vorbereitungen der Mädchen und Jungfrauen für den Mutter- 
beruf durch die physische Erziehung. (Vgl. auch Pädagogik 
Ga III, 4 Anhang HI). 

5. Einfluss des Geschlechtslebens der Frauen auf deren gesammte 
körperliche und geistige Constitution. 

6. Schwangerschaft. 

A. Diätetik. Diagnose. Exploration. 

B. Pathologie (Extrauterinschwangcrschaft. Abortus et.). 

7. Geburt. 

A. Allgemeines. Weichtheile. 

B. Das Becken. [Vgl. auch Uk III. 9 C a.] 

C. Operations- und Instrumentenlehre. 

8. Wochenbett. 

A. Allgemeine Schriften. Diätetik. 

B. Speciclle Krankheiten der Wöchnerinnen. 

C. Das Stillen. 

D. Krankheiten der Neugeborenen und Säuglinge. [Vgl. auch 
Kinderkrankheiten.] 

IV. Kinderkrankheiten. 

1. Allgemeine Schriften. Lehrbücher. 

2. Ernährung und physische Erziehung. [Vgl. auch Pädagogik 
Ga III, 4 Anhang IL] 

3. Einzelne Krankheiten s. die betreffenden Abschnitte der inneren 
Medicin resp. Chirurgie ct. 

Un. 

Staats- und Gerichtsarzneikunde. Medicinalwesen. 

I. Allgemeine Schriften zur Staats- und Gerichtsarzneikunde. 
1. Bibliographie und Geschichte. 

450 



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— 343 — 

2. Allgemeine Lehrbücher. 

3. Wörterbücher. 

4. Gesammelte Schriften einzelner Verfasser. 

5. Sammelwerke mehrerer Verfasser. 

6. Zeitschriften. 

II. Gerichtsarzneikunde. Specielle Schrillten. 

1. Vermischte Abhandlungen, Beobachtungen, Casus, Decisiones, 
Responsa ct. 

2. Untersuchungen an Lebenden. 

A. Körperliche Zustände. 

B. Geistige Zustände. [Vgl. auch Psychiatrie Ui L] 

3. Untersuchungen an Leichen und leblosen Gegenständen. Ge- 
richtliche Chemie. [Vgl. auch Toxicologie Uf III.] 

4. Gerichtliche Thierarzneikunde. 

5. Kunstfehl er. 

III. Staatsarzneikundc. (Oeffentliche Hygiene.) Specielle Schriften. 

1. Hygiene der Luft (einzelne AVohnungen und deren Complexe 
[Bauordnung]) Ventilation und Reinigung derselben. Cana- 
lisation ct. Begräbnisswesen). 

2. Hygiene des Trinkwassers. AVasserordnung. 

3. Hygiene der Nahrungsmittel. Marktordnung. 

4. Hygiene des Verkehrs (Quarantaine ct.). [Vgl. auch Ud II, 7 Ce.] 

5. Gewerbekrankheiten u. Gewerbehygiene [Vgl. auch Ud II, 7 C d.] 

6. Verhütung von Ausschweifungen und deren Folgen. Trunk- 
sucht und Prostitntion s. Social Wissenschaft Le V, 2 B. 

7. Rettungswesen. Scheintod. 

8. Verschiedene öffentliche Anstalten. 

[Schulen s. Pädagogik Ga III, 4, Anhang IL Getangniss s. Straf- 
recht Kp III, :< A, d ß.] 

9. Sanitäts- und Medicinal -Statistik s. Medicinische Geographie 
und Statistik Ud II, 8, A, B; ferner Geschichte, Beschreibung 
einzelner Krankenhäuser, Kliniken ct. Vg; VIII. [lieber 
Specialanstalten cf. die betreffenden Krankheiten , z. B. Irren- 
anstalten s. Psychiatrie ct.]. 

10. Veterinär-Polizei s. Thierarzneikunde Uo III. 

IV. Militair-Sanitätswescn. [Vgl. auch Kriegschirurgie Uk II, 6.] 

1. Allgemeine Schriften. Lehrbücher. 

2. Geschichte und Organisation des Militair-Sanitäts- und Medicinal- 
wesens einzelner Staaten. Medicinische Berichte über einzelne 
Feldzüge resp. Armeen. 

A. Deutschland. 

B. Ausserdeutsches Europa. 

C. Fremde Erdtheile. 

3. Dienstbrauchkeit. (Recrutirnng und Invalidisirung.) 

4. Militairgesundheitspflcge (Hygiene der Wohnung, Verpflegung, 
Kleidung, des Dienstes ct.). 

451 



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— 344 — 

5. Armeekrankheiten im Allgemeinen. 

6. Militairkrankenpflege. 

A. Theoretische Schriften. 

B. Vereine für freiwillige Krankenpflege. Genfer Convention. 
V. Medicinalwesen. 

1. Allgemeine Schriften. 

2. Medicinalwesen einzelner Staaten. (Vgl. auch Medicinal- 
statistik Ud II, 8.) 

A. Deutschland. 

a. Deutschland im Allgemeinen. 

b. Peussen. 

c. Ausserpreussisches Deutschland. 

B. Aus8erdentsches Europa. 

C. Fremde Erdtheile. 

3. OfTßcielle Pharmacopöen (Dispensatorien) und Apothekertaxen. 
(Vgl. Private Arzneimittellehre Uf II, 1 A.) 

A. Sammlungen. 

B. Deutschland. 

a. Deutschland im Allgemeinen. 

b. Einzelne deutsche Territorien. 

C. Ausserdeutsches Europa. [Die Länder alphabetisch ge- 
ordnet wie in Ud.] 

D. Fremde Erdtheile. 

4. Medicinisches Unterrichts wesen. 

A. Allgemeine Schriften. 

B. Einzelne medicinische Unterrichtsanstalten. 
[Universitätskliniken s. Ug VIII resp. die betreffenden Special- 
Üiseiplinen.] 

5. Rechtliche Verhältnisse des Medicinalpersonals. 

A. Medicinal-Beamtc und -Behörden. 

B. Acrztc. [Homöopathen s. Ue XIV, 5.] 

C. Zahnärzte, Ileilgehülfcn, Hebammen ct. 

D. Thicrärztc. 

E. Apotheker. 

Co. 
Thierarzneikunde. 

I. Allgemeines. 

1. Bibliographie und Geschichte. 

2. Biop-aphicn von Thierärzten. 

A. Sammlungen. Lcxica. 

B. Einzelbiographien. 

3. Allgemeine Schriften. Lehrbücher. 

4. Wörterbücher. 

5. Gesammelte Schriften einzelner Verfasser. 

452 



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— 345 — 

6. Sammelwerke mehrerer Verfasser. 

7. Zeitschriften. 

8. Veterinär-Unterrichtswesen. 
II. Anatomie und Physiologie. 

III. Parasitäre Krankheiten. (Äfedicinisch- und veterinär-polizeilich.) 

1. Allgemeine Schriften über Thierseucheu. 

2. Invasionskrankheiten. (Thierische Parasiten.) 

3. Infectionskrankheiten. (Pflanzliche Parasiten.) 

IV. Nicht-parasitäre Krankheiten. 
V. Chirurgie und Geburtshülfe. 

VI. Gesammtdarstellungen der Krankheiten einzelner Hausthierarten. 

1. Pferde. 

2. Sonstige Säugethiere. 

3. Geflügel. 

VII. Gerichtliche Thierarzneikunde s. Un II, 4. 




Druck von Klirliardt Kairnt, Halle a. 8. 



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Inhaltsübersicht. 

Seite 

Vorbericht 1 

A. Biicherkunde und Allgemeine Schriften. 

Aa. Bibliothekswissenschaft 19 

Ab. Bibliographie 20 

Ac. Buchdruckerkunst und Buchhandel 20 

Ad. Allgein. Wissenschaftskunde und Geschichte der Wissenschaften 21 
Ae. Geschichte und Piiblicationen von Akademien und gelehrten 

Gesellschaften 22 

Af. Allgemeine Schriften 22 

B. Allgemeine Sprachwissenschaft und orientalische Sprachen. 

Ba. Allgemeine linguistische Schriften 22 

Bb. Allgemeine orientalische Schriften 23 

Bc. Hamitische Sprachen 24 

Bd. Semitische Sprachen ausser Hebräisch 24 

Be. Hebräisch 20 

Bf. Indogermanische Sprachen 27 

Bg. Europäisch - asiatische Sprachen nicht indogermanischer oder se- 
mitischer Abkunft 29 

Bh. Polynesischc, afrikanische und amerikanische Sprachen ... 30 

C. Klassische Philologie. 

Ca. Allgemeine Schriften zur klassischen Philologie 31 

Cb. Sprache und Schrift der Griechen und Römer 32 

Cc. Griechische und lateinische Inschriften 34 

Cd. Sammlungen mehrerer klassischer Schriftsteller 30 

Ce. Einzelne griechische Schriftsteller. Lit. A — E 38 

Cf. , F-0 38 

Cy. „ . , P-Z 38 

Ch. Einzelne lateinische Schriftsteller „ A — M 38 

Ci. „ N-Z 38 

Ck. Griechische und römische Alterthiimcr und Literaturgeschichte 39 
Cl. Griechische und lateinische Schriftsteller des Mittelalters und der 

Neuzeit 43 

D. Neuere Philologie. 

Da. Allgemeines zur neueren Philologie und Literatur 44 

Db. Allgemein-germanische und speciell-deutsche Philologie ... 45 
De. Denkraälersammlungen der deutschen Literatur und Werke ein- 
zelner Schriftsteller bis auf Luther (a. 1500) 47 

Dd. Werke einzelner Schriftsteller der deutschen Literatur vom Jahre 

1500 bis zur Gegenwart 48 



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52 



Seite 

De. Deutsche Literaturgeschichte 48 

Df. Holländische Sprache und Literatur 49 

Da. Skandinavische Sprache und Literatur 50 

Dn. Englische (nebst anglonorniannischer) Sprache und Literatur . . 50 
Di. Allgemein-Romanisch und italienische Sprache und Literatur . . 
Dk. Rumänische, rhätoromanische, spanische,/ portugiesische, eata- 

lanische, provenzalischc Sprache und Literatur 53 

Dl. Französische Sprache und Literatur 5G 

Dm. Keltisch 57 

Dn. Slavo-Lettisch # 5S 

E. Schöne Künste. 

Ea. Bildende Künste im Allgemeinen 59 

Eb. Antike Kunst . . . Gl 

Ec. Mittelalterliche und neuere Kunst 05 

Ed. Musik 08 

Ee. Mimik 09 

F. Philosophie. 

Fa. Allgemeine Schriften zur Philosophie 70 

Fb. Einzelne philosophische Disciplinen. Erster Theil 72 

Fe. „ „ „ Zweiter Theil 73 

0. Pädagogik. 

Ga. Pädagogik. — Schulwesen 74 

Gb. Geschichte und Statistik des Universitätswesens 77 

Gc. Schulbücher. — Jugendschriften 78 

H. Culturgeschichte und allgemeine Religionswissenschaft. 

Ha. Culturgeschichte 79 

Hb. Allgemeine Religionswissenschaft und Mythologie 82 

1. Theologie. 

Ia. Allgemeines I 84 

Ib. Allgemeines II 85 

Je. Exegetische Theologie. Allgemeines, llilfsdisciplinen, Einleitungs- 
wissenschaft, Ausgaben, Uebersetzungen 80 

Id. Exegetische Theologie. Exegese des alten Testaments ... 91 
Je. „ „ „ „ neuen „ Biblische 

Theologie 94 

Jf. Systematische Theologie. Allgemeines. Religionsphilosophische 

Begründung. Dogmengeschichte. Symbolik 99 

Ja. Systemat. Theologie. Religionswissenschaft. Dogmatik. Ethik loG 

Jh. Historische Theologie. Allgemeines. Geschichte einzelner Zweige 112 

Ji. „ „ Geschichte einzelner Perioden .... 114 

Jk. „ „ Kirchengeschichte einzelner Länder . . 117 
Jl. Praktische Theologie. Allgemeines. Liturgik. Hymnologie. 

Homiletik 125 

7m. Praktische Theologie. Katechetik. Erbauungsschriften. Mission. 

Kirchenpolitik. Aberglaube. Curiosa 128 

K. Rechtswissenschaft. 

Jia. Recht und Rechtswissenschaft im Allgemeinen 131 

Kb. Römische Rechtsgeschichte 133 

Kc. Dogmatik des römischen Rechts 138 

Kd. Monographien zum Römischen Recht (mit Ausschluss des Erb- 
rechts) A— K 139 



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Seite 

Ke. Monographien zum Römischen Recht (mit Ausschluss des Erb- 
rechts) L — Z 149 

Kf. Monographien zum Römischen Erbrecht 158 

Ka. Deutsche Rechtsgeschichte. Quellen 167 

Kn. „ „ Darstellung 173 

Ki. Deutsches Privatrecht 176 

Kk. Handels-, Wechsel- und Seerecht 191 

Kl. Lehnrecht . . . * 196 

Km. Deutsche Particularrechte 202 

Kn. Deutsches Reichs-Civil-Gesetzbuch 207 

Ko. Civilprocess 207 

Kp. Stratrecht . . • 212 

Kq. Strafprocess 217 

Kr. Kirchenrecht 220 

Ka. Staatsrecht 224 

Kt Völkerrecht 229 

Ku. Auswärtiges Recht 231 

L. Staatswissenschaften. 

La. Allgemeines 239 

Lb. Nationalökonomie 239 

Lc. Volkswirthschaftspolitik 241 

Ld. Finanzwissenschatt 243 

Le. Socialwissenschaft 245 

Lf. Politik 246 

La. Polizei 247 

Lh. Statistik 247 

M. Historische Hilfswissenschaften. 

Ma. Allgemeines und Archivalische Wissenschaften 247 

Mb. Chronologie und Numismatik 249 

N. Geschichte. 

Na. Allgemeines und Universalgeschichte 251 

Kb. Geschichte der alten Welt 252 

Kc. Geschichte des Mittelalters , 254 

Kd. Neuere Geschichte 255 

Ke. Deutsche Geschichte 257 

Kf. Geschichte des Königreichs Preussen 260 

JSg. „ der preussischen Provinzen 261 

A7t. „ des übrigen Norddeutschlands 266 

Ni. „ von Süddeutschland 268 

Nk m Oesterreich-Ungarns 270 

Nl. B der Schweiz 272 

Nni. „ Hollands und Belgiens 273 

Kn. „ Grossbritanniens 274 

Ko. , Frankreichs 276 

Np. „ der pyrenäischen Halbinsel 279 

Kq. „ Italiens 280 

Kr. „ der Halkan-Halbinsel 283 

Ks. n Russlands 284 

Kt. „ Skandinaviens 280 

Ku. , der aussereuropäischen Welttheile 287 

Kv. Biographien 289 

O. Erdkunde. 

(Ja. Allgemeines. Allgemeine Erdkunde und Kartographie .... 290 



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Seite 

Ob. Reisebeschreibungen 292 

Oc. Politische und statistische Erdkunde 295 

P. Allgemeine naturwissenschaftliche Schriften und 
mathematische Wissenschaften. 

Pa. Allgemeine naturwissenschaftliche Schriften 298 

Fb. Allgemeine Schriften zu den mathematischen Wissenschaften im 

Allgemeinen und zur reinen Mathematik insbesondere . . . 299 

Pc. Reine Mathematik . . . • 299 

Pd. Astronomie 300 

Pe. Angewandte Mathematik "... 302 

(J. Physik und Meteorologie. 

Qa. Allgemeine Schriften. Mechanik. Molekularphysik 305 

(Jb. Akustik. Optik. Wärmelehre. Magnetismus und Electricität . 300 

(Je. Meteorologie 307 

R. Chemie. 

Pa. A eitere chemische Werke bis auf Lavoisier(c. 1790) 308 

Rb. Neuere Chemie 308 

S. Naturwissenschaften. 

Sa. Mineralogie. Geologie. Palaeontologie 309 

Sb. Botanik 312 

Sc. Zoologie 315 

T. Land- und Forstwirtschaft. Technologie. 

Ta. Land- und Forstwirtschaft 318 

Tb. Technologie 322 

U. Medicin. 

IIa. Allgemeine Schriften zur gesammten Medicin 320 

Üb. Anatomie 327 

Uc. Physiologie . 328 

Ud. Allgemeine Pathologie 330 

Ue. Allgemeine Therapie :t32 

Arzneimittellehre. Toxicologie 334 

Allgemeine Schriften zur praktischen Medicin 335 

Innere Medicin. Infections- und constitutionelle Krankheiten . 335 

Ui. „ „ Krankheiten der Systeme und Organe ... 337 

ük. Chirurgie 339 

VI. Augen-, Ohren- und Zahnheilkunde 341 

Um. Frauenkrankheiten. Geburtshülfe. Kinderkrankheiten .... 341 

Un. Staats- und Gerichtsarzneikunde. Medicinalwesen 342 

Uo. Thierarzneikunde 344 



Vf. 

st 



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Die Buchdruckerei des Jakob Köbel 

Stadtschreibers zu Oppenheim 

und ihre Erzeugnisse 

(1503 — 1572) 
Ein Beitrag zur Bibliographie des XVI. Jahrhunderts 

von 

F. W. E. Roth 



Zwei 

Bücherverzeichnisse des 14 Jahrh. 

in der 

Admonter Stiftsbibliothek 

von 

P.J. Wichner. 



Viertes Beiheft zum Centralblatt für Bibliothekswesen 



Leipzig 
Otto Harrassowitz 

1889 



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>. 



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Die Buchdruckerei des Jakob Köbel, 

Stadtschreibers zu Oppenheim, 

und ihre Erzeugnisse. 

(1503- 1532.) 
Ein Beitrag zur Bibliographie des XVI. Jahrhunderts 

von 
P. W. E. Roth 



Beiheft 4. 



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Den ersten Versuch, Jacob Köbels Leben und Wirken bio-biblio- 
graphisch zu behandeln, machte C. Büttinghausen in dem seltenen 
Schriftchen : Incunabula typographiae Oppenheimensis. Heidelberg 
1763. kl. 8°. 20 pag. , und nochmals in: Beyträge zur pfölz. Ge- 
schichte. Mannheim 1773. 8°. I, 67, 152, 206. Diese Arbeiten be- 
nutzte wiederum Andreae in seinem Oppenhemium, ohne gerade Neues 
beizubringen. Jöcher-Rotermund , Gelehrtenlexikon , behandelt speciell 
Köbels Schriften, nicht die Oppenheimer Drucke überhaupt, was seiner 
Absicht ferne lag. Panzer in den Annales und den Annalen führt 
eine stattliche Reihe lateinischer und deutscher Drucke Köbels an. 1 ) 
Graesse, tresor IV, 37 und Weller, repertorium brachten weitere 
Drucke. Sotzmann behandelte den Köbel bio-bibliographisch in den 
Bilderheften aus dem deutschen Buchhandel, 1856 V, und ausführ- 
licher in Naumanns Archiv für die zeichnenden Künste VI (1860), 
90 — 96, namentlich 155 — 167. An beiden Stellen finden sich Signete 
Köbels abgedruckt. Falk behandelte im Correspondenzblatt des Ge- 
sammtvereins -) den Köbel als Buchdrucker und Schriftsteller zugleich, 
kannte aber Panzer' 8 Werke nicht, und nochmals mehr biographisch 
in den histor. polit. Blättern 1876 (LXXXI1) 463—476, sowie jüngst 
in Kürze in der Rupertuslegende. 3 ) Alle diese Arbeiten, sowie 
die Allgemeine deutsche Biographie sub Köbel brachten recht 
dankenswerthes Material, keine derselben erschöpft jedoch die Bio- 
Bibliographie Köbels — keine ist bibliographisch genau. Meine hier 
folgende Bibliographie Köbels, denn die Biographie und Besprechung 
der Schriften desselben, sowie deren Bibliographie ist einer anderen 
Arbeit vorbehalten — beruht auf der persönlichen Einsicht der Oppen- 
heimer Drucke zu Darmstadt, Mainz (Stadt- und Seminarbibliothek), 
sowie eines mir übersandten Druckes aus Giessen, sodann auf Mitthei- 
lungen aus deutschen Bibliotheken, namentlich der k. k. Hofbibliothek 



1) Vorher schon beabsichtigte F. Pt. Wuudt zu Wieblingen bei Heidel- 
berg, \erfasser der bist, pfälz. Geschichtsbibliothek, 1797 eine Zusammen- 
stellung der Oppenheimer Drucke zu fertigen. Cf. Allgem. litt. Anzeiger 1798, 
p. 239. Was aus der Absicht ward, steht nicht fest. 

2) 1876 n. 5 und 6. 

3) Die Legende des heiligen Herzog Ruprecht etc. wiedergegeben von 
F. Falk, neugedruckt von Carl Wallau uud verlegt bei F. Kirchheim in Mainz. 
1887. Anhang. 

461 

1* 



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— 4 — 

zu Wien, der k. Hofbibliothek zu München, den Staatsbibliotheken zu 
Bamberg, Berlin und dem germanischen Museum, denen ich hierdurch 
auch öffentlich danke. Bei anderen Bibliotheken: Nürnberg, Augsburg, 
Trier, Göttingen, Heidelberg, Marburg, Karlsruhe, Halle und Dresden 
erhielt ich Verzeichnisse der vorhandenen Drucke oder die Antwort, 
dass die gesuchten Drucke nicht vorhanden seien. Auch diese Ant- 
worten habe ich in der Weise benutzt, dass ich das Vorhandensein mir 
bereits bekannter Drucke an betreffender Stelle angab. Mit dieser meiner 
Bibliographie wird das Meiste der Oppenheimer Drucke beschrieben sein. 

Jacob Köbel, aus Heidelberg gebürtig, Hess sich vor 1496 als 
Stadtschreiber in Oppenheim nieder, er wohnte im Rathhause, trieb 
Wirthschaft daselbst, nebendem war er nach Sitte der damaligen 
mathematischen Schriftsteller auch amtlicher Geometer. Soviel sich 
bis jetzt feststellen lässt, legte Köbel, von Haus aus vermögend, 1502 
in Oppenheim ein Verlagsgeschäft mit Buchdruckerei an, der erste 
Druck ging 1503 aus derselben hervor. Als Corrector benutzte er 
den Oppenheimer Lehrer Peter Günther, welcher die Manuscripte ord- 
nete, mit Epigraphen versah und den wissenschaftlichen Theil des 
Druckgeschäfts besorgte. Köbel entwickelte als Verleger und Druck- 
herr eine rastlose Thätigkeit, die nach und nach entstandenen Be- 
ziehungen zu Wernher von Themar, H. Virdung von Hasfurt, Wigand 
Wirt, Stoff ler, Aquila, Nausea, Wimpfeling und Anderen führten ihm 
deren Schriften zu, nebendem druckte er eigene Erzeugnisse. Köbel 
begünstigte die Richtungen aller Wissenschaften, am wenigsten die 
Theologie, mehr die Astronomie, und druckte namentlich mit Vor- 
liebe populäre Schriften in deutscher Sprache, Kalender, Practiken und 
Prophezeiungen. 

Sein Schriftschatz hat Aehnlichkeit mit dem Peter Friedbergs in 
Mainz und dementsprechend auch mit Heinrich Quentels Typen. Bei 
Friedberg sind D, Q und V ohne Querstriche, bei Köbel mit diesen 
versehen, Köbel hat ein weiteres B und N, seine Schrift ist überhaupt 
unbedeutend kleiner und schmäler als die Friedbergs. Ausser dem 
eigenartigen S und C Friedbergs kommen auch sonstige abweichende 
und desshalb aus dem Satze hervorragende Typen vor, der Schrifsatz 
Köbels ist überhaupt formenreicher als der Friedbergs und Quentels. 
Möglicherweise entlehnte Köbel aus einer dieser Officinen Arbeiter 
und Modell für den Guss der Typen. Seine erste Type war noch die 
gothische, bald folgte aber nach Vorbild der Aldinen eine nette An- 
tiqua sowie Schwabacher. In seinen Ornamenten steht Köbel auf 
hoher Stufe der Holzschneidekunst, die er jedenfalls nicht selbst be- 
trieb, er ahmte Henricus Stephanus sowie italienische Muster in den 
Initialen nach und brachte sehr frühe Illustrationen in Renaissancestil. 
Die Ausbeutung der Drucke in dieser Beziehung muss ich den Kunst- 
historikern überlassen, die jetzt leicht die von mir beschriebenen 
Exemplare finden werden. 

462 



X 



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— 5 — 

1. Datierte Drucke. 

1503. 

1 . Practica Teutsch Etliche Jar werende | auf d' grossen Coniunction 

der dreier obersten Planeten Saturni Jovis vn Martis gezoge ] 

Von der Zukunft eins newen Propheten etc. Verfasst von 

H. Virdung von Hassfurt. 
Am Ende das Wappen des Pfalzgrafen bei Rhein mit hübscher 

Bordüre. Oppenheym 1503. 
18 Blatt Quart mit vielen Holzschnitten. 
Panzer Annalen I, 264 n. 544. — Catalog Rosenthal XLV n. 946. — 

Correspondenzblatt 1876, 51. — Bttttinghausen, incunabula p. 9. 

2. DEfensio Bulle Sixtine sine | Extrauagantis Graue nimis . per 

Alexandrum Se-|xtum denuo reuise restaurate ac cöfirmate, 
Cötra Se-|bastianum brant 7 omnes suos cöplices in furihunda | 
naue secum fluctuantes. | Randleiste in Holzschnitt quer über 
die Seite | Ad Lectorem. P. G. Hendecasyllabon | In zwei Co- 
lumnen 16 + 15 Reimzeilen | Holzschnittleisten, eine Eule dar- 
stellend j Si rogitas quid contineam, tibi chartula presens | Re- 
spondet. folium tu modo verte, scies. | Randleiste. | Rückseite 
Register. Blatt 2 r Bulla Säctissimi zc: Düi Alex- | andri Pape 
Sexti appbatiua Extrauagätis Sixti Pape | Quarti Sup materia 
Cöceptöis bte Marie virginis. | Gegeben 1503. 

Blatt 5 Y Gedichf Sebastian Brants mit Erwiderung Adam Wernhers 
von Themar 1502 decimo Kalendas Julii und sexto Kalendas 
Julii anno 1502. Gedichte Wigand Wirts, Petreolus Fratri- 
ccllus, Fra S., Petrus Guntherus, Petrus Wernherus, Fra. Ri- 
terius, Petrus Wernherus, Stockius ad Ja. Ko. Impressorem, 
Responsio Ja. Ko. Am Ende 2 Holzschnitte und die Zahl 
1.5.0.3, darunter Köbels kleineres Signet. 

Quart, 16 Blatt mit 14 Holzschnitten. 1 ) 

Darmstadt, (W;i954|100), Giessen U.-Bibl. 

Catal. Bibl. Panzeri I, 133 n. 1022; fehlt in Panzers Annalen. — 

1505. 

3. ORATIO GEORGII | nigri ex Leuwenstein Theologi Heydelbergeii : | 

habita in synodo clericali Spirefi. Anno do-jmini. 1505. psente 
domino Philippo | ex familia Rosenbergensiü An-|tistite Spirefi . 
meritiss. vigi-|lantiss. Constantiss. 

Auf der Rückseite beginnt der Text : Tametsi Reuerendissime presul etc. 

6 Blatt Quarto mit Signaturen Aij, Aiij, Uiiij(!). Blatt 6 r am 



1) .Nach dem Daraistadter Exemplare. 

463 



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— 6 — 

Ende: Dixi 1505. octaua diui Martini. | 11 Impressum Oppen- 
heim. | Blatt 6 V leer.*) 

Ex. Wien k. k. Hofbibliothek. 

Panzer, ann. VII, 488 n. 2. — Catal. Bibl. Panzeri I, 135 n. 1041. 

1510. 

4. IN HOC LIBELLO \ SVBIECTA CONTI | NENTVR. | VAlerij 

probi interpretamenta litterarum singnlariü | in antiquitatibus 
Romanis cum plerisqz circa sin-|gulas litteras additionibus. 
Nominum ciuium Ro- 
manorum 

In Iure ciuili de legibus. 
Idem Valerius Probus & plgbiscitis 
de abbreuiaturis. De actionibus. 

de edictis perpetuis 
De ponderibus. 
De numeris. 
POMPONII LAETI | LIBELLVS DE ROMANORVM MAGI- 
STRATIBVS. | Idem de Sacerdotijs Ro. | Idem de diuersis Le- 
gibus Ro. | — 
Rückseite des Titels Brief Wimphelings an Theoderich Gresemund. 
0. D. mit Anrede Gresemunds an den Leser und Epigramm 
Peter Günthers. Blatt 3 — 23 das Werkchen. Blatt 24 mit 
neuer Foliirung aber fortlaufender Signatur: POMPONU LAETI | 
DE ROMANORVM MAGISTRATIBVS. | etc. 16 Blatt. Am 
Ende: IMPRESSVM OP-j PENHEIM. ANNO | DOMINI . MIL- 
LESI-|MO . QVINGENTESIMO DECIMO. Lindenblatt. Rück- 
seite leer, 39 Blatt. 2 ) 
Ex. Darmstadt, Mainz, Stadtbibl., Freiburg i. B., Un.-Bibl., Dresden. 
Panzer, Ann. VII, 488 n. 3. Büttinghausen, incun. p. 10. — Frey- 
tag, apparatus litterarius I, 718 — 719; II, 319. — Bibliothecae 
Uffenbaehianac universalis tomus H. — Frankfurt a. M. 1730. 
8 V0 appendix p. 88. — (Riegger) amoenitates litt. Friburg. H, 319 
(wo die Vorrede Wimphelings an Theod. Gresemund abgedruckt 
ist). — Correspondenzblatt 1876, 50, h. — Schmidt, hist. litt, 
de TAlsace II, 336 n. 80. — Panzer, catal. bibl. I, 179 n. 1339 b . 

5. JN JOHANNIS KEI serspergij Theologi : doctrina : vitaqz proba- 

tissimi primi Argentinefi . Ecclesie predi | catoris mortem : 
Planctus & Lame | tatio cum aliquali vite sue de-scriptione et 
quorundä | Epithaphijs. | 11 JN EVNDEM PLANCTVM JOAN- 
NIS MALER ILVESHEMII. | I. V. L. | 

Gratia si qua pijs animis . suspiria luctus 
Et lachrimc . gemitus . saucia cura . dolor 



1) Nach dem Wiener Exemplare von dort mitgcthcilt. 

2) Nach dem Darmstadtcr Exemplare. 

464 



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— 7 — 

Atrati veniant mecum celebrando Joannis 

Fnnera : perculsi : pectora mente : logo 

Gratia si qua pijs animis est : gloria fasces 

Virtutum calcar : premia laudis : honor 

Letantes veniant mecum : memorando Jannis 

Gesta : bonos mores : Candida dicta : sales. — 

Am Ende: Apud Vangiones coeptum, Heidelbergae consummatum, 

Oppenheym a Jacobo Chobello impressum, illustrissimo pien- 

tissimoque Ludouico Bauariae duce, ex regali progenie exorto: 

ac principe, sacrosancti Romani Imperii electore, Comitatum 

Rheni Palatinum iustissime gubernante anno nöstrae salutis 1510. 

Es folgen Epigramme auf Keisersberg von Sebastian Brant, 

Franciscus Heckmannus Landen, licent., Jo. Maler, licent., 

Franc. Wyler ord. min., Jac. W. Helveten., Petr. Guntherus, 

Jo. Lachmannus Heilbron., Jo. Sorbillo (vom Johannisberg im 

Rheingau), Mart. Habspurgius Campidon., Phil. Kessel, Heinr. 

Mumprottus, Günzburg., Jo. Schnitzerus, Gtinzburg., Jo. Mum- 

prottus, Gtinzburg., Phil. Melanchthon Bretthamen., Jac. Sagit- 

tarius de s. Cruce etc. 

Blatt XV (= XVI) unten : rsXoq : Lametatiöis in Jo. Keyserspergij 

mortem. &c. | Impressum Oppenheym : Anno . M . D . X . | 

20 Blatt (4 Blatt u. n. bis 11 iiij-j-16 Blatt n., oben bezeichnet mit 

I— XV. Blatt XUII doppelt, aber nicht inhaltlich gleich) »). 

723 
Ex. München (Biogr. 277 (6) 4°, und P. lat. - — 4<>, Dresden, 

Karlsruhe, (D. 131), Freiburg i. B. 
(Rieger) amoenitates litter. Friburg. I, 54 — 55, 100 — 127, II, 317 
(Abdruck der Schrift), Panzer, annal. VII, 488 n. 4. — Wisko- 
watoff, Wimpfeling p. 174. — Schmidt, hist. litt, de TAlsacc 
II, 326 n. 34. — Neudruck 1618 in Keysersbergs Reden und 
Schriften Strassburg. 

1511. 

Ilir in mä vo d' fledermuss list 

Vii was der procuramus ist 

Da vor sich hut arm vii reich 

Dass er in nit ersleich 

Mit seinen bossen listen 

Das er im räum die Kysten. 
Am Ende: Getruckt zu Oppen-heym. Anno, oc . M . CCCCC . Xi. 
8 Blatt 8 vo (letztes leer) Titel (3 kleine), Titelrtickseite (1) und 
am Schlüsse (3 kleine) Holzschnitte. 



I) Mittheilung aus München k. Hofbibliothek. 

465 



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- 8 — 

Weller Nr. 641. Ex. Augsburg. Neudruck: Bibliothek des lit. 
Vereins in Stuttgart CX1X p. 4—13. 

Eyn Geistlich Regiment ftirzukö-jmen vn zuvertreiben den On-|heil- 
samen vnnd Gifftigen gepresten der | Pestilentz leib vn Sei vn 
den Ewige tot. | Noch dem volgt ein gemein Regimet | in zeit 
der Pestilentz sich zu gebrauche | Am Ende: Getruckt zu 
Oppen-|heym. Anno oc. | M . CCCCC . Xi . | 

8 Blatt 8 vo mit Titelholzschn. und 3 weiteren Holzschn. Das 
zweite Stück 3 l / 2 Seiten in Versen. 

Vil menschen wem der pestlentz frey 
Wüsten sie dar für recht artzney etc. 

München. Well er No. 642. — Diese Schrift ist wahrscheinlich 
nur Neudruck derjenigen von Heinrich Steinhöwel, Arzt in 
Ulm. Ausgaben bei Hain 15056 und 15057. — Correspondenz- 
blatt 1876, 41 h). 

1513. 
ELVCIDATIO FA-jBRICAE VSVS Q 3 | ASTROLABH. A ' loanne 
Stoflerino Justingensi viro Germa-jno : atq 3 totius Spherice doc- 
tissimo, | nuper Ingeniöse cöcinna-|ta atq 3 in lucem | edita. I 
.^. | AD LECTOREM | P. G. | 
QVicquid Athlas Afris? quicq'd Thracesib 9 Orphe^ 

Quicquid apud Thebas creditur esse Linus 
Aegipto quicquid VulcanusV quicquid vbiq 3 
Aut Chaldeorum sunt monumenta virum 
Quicquid apud Gallos Druides qcquid Zoroastes 

Quicquid Persarum Gymnosophista fuit 
Omnia (Crede) Stofler Germanus origine Sueuus 
Hie habet: exaeto quae premit aere Cobel. 
Blatt l v Vorrede Köbels an Stofler, Blatt 2 r Antwort Stoflers, dann 
Johannes de Wirsperck Eystetensis Augustensis et Ratisponensis 
ecelesiarum canonicus illustrissimi domini ac prineipis Palatini 
Reni . prineipis electoris etc. consiliarius epigramm. 1512. 
Blatt 2 V Epigramma Phaleuticum Petri Guntheri etc. invitatio. 
Ad Joannem Stoffler Georius Simler. Blatt 3 r Index. Blatt 12 v 
(Vorwerk) Ad Joannem Stoffler Phil. Melanchton Prettanus. Ad 
impressorem Georius Simler, dann Pfalzer Wappen in Holz- 
schnitt. Diese 12 Blatt unten römisch beziffert. Titel mit Re- 
naissance - Randbordure , darin unten: Impressum Oppenheym . 
Anno oc. 1513. | 
Mit neuer Foliirung (römisch) beginnt das Werk. Blatt l r in dem 
Initial L. Köbels Signet, eine sitzende Schleiereule auf Passions- 
blume , der gleiche Buchstabe kehrt Blatt 9 r und öfter wieder. 
Die Initialen theil weise prachtvoll und gross. Blatt LX1X V an 
einem Thurme unten das Reichswappen, oben das Oppenheimer 

466 



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— 9 — 

Stadt- und ein anderes Wappen, darüber : Oppeheim. Die Holz- 
schnitte architectonisch interessant. Blatt 74 r an einem Thurmc 
das Monogramm ATII im Schilde. Blatt 78 r Am Ende Köbels 
grösstes Signet, 2 stehende Knaben als Wappenhalter. Spruch- 
band: Insignia Jacobi Kobely V. I. B., prothonotarij et cal- 
chogui Oppenheimeii. , neben steht: Impressum | Oppeheim | p 
Jacobü | Köbel . oc . | Anno . | 1522. | Rückseite von Blatt 78 
leer. 

Kl. Folio 12 + 78 Blatt.») 

Panzef, annal. VII, 488 n. 7. — Büttinghausen, ine. 13. — Hirsch, 
mill. H, 6. — (Scheibel) Einleitung zur mathemat. Bücher- 
kenntnis H, 73. — Weidler, J. F., bibliographia astrologica 
p. 12. — Steiff, Buchdruck in Tübingen p. 238 n. 33. — 
Graesse, Litterärgeschichte III, 1, 913, 7, 928. — Naumann, 
Archiv VI, 162, 163. — Kehrbach, monumenta Germaniae pae- 
dagogica IH, 269. — Schriften des Bodenseevereins (Moll) 
1877, 22—23. 

Ex. Darmstadt (P, 1454), Tübingen, Wien, München. 

9. Speculum Notariorö, Tabel j lionü, et Scribaru. in quo | vigintitres 
Questiones | circa eorum officia | 7 praxim refle- 1 ctuntur. | 

Am Ende: Impressum Oppenheym | Anno dni . 1514. | (Blatt 9 V ). — 
Dann: Nota Folio . IUI . Littera A . in Questiöc . VII . in prin- 
cipio | stat Nücq3 Tabellio creat 9 &c . debet stare Nü£ tabellio | 
ohne Punct). 2 ) 

Quarto, 9 Blatt (bis B iij unten bezeichnet). 

Ex. München (J. Rom. C. - 1 * 8 . 4°). 

Panzer, ann. VII, 489 n. 12. — Panzer, catal. bibl. I, 165, n. 1248. 
— Bibliotheca Menckeniana II, 73. 

10. Casus quibus Oristifideles ab | Eucharistie Sacramento | abstinerc 

debeät, a | Plebanis publicandi. [ Matthei Septimo. ! Nolite Sanctü 
dare canibus, Ncq3 mittatis | Margaritas ante porcos. | 

6 Blatt Quarto, Antiqua. Blatt 6 V Impressum Oppenheym | Anno 
dni . 1514. | 3) 

Ex. Seminarbibl. in Mainz Inc. 428. 

Panzer annal. VII, 489, 13. 

11. Compendiü Henrici de Piro | Jurium Ccnsoris JSxpcrtissimi , De 

Censibus, | Redditibus, seu Pensionibus, Sub Titulo | Reempti- 
onis, An liciti sint vel illiciti. | Ti*ib 9 dubijs sequetib 9 enuclia- 
tis | Sequitur. | 

1) Nach dein Darnistadter Exemplare. 

2) Nach dem Münchener Exemplare von dort mitgetheilt. 

3) Nach dem Exemplare der Mainzer Seminarbibliothek. 

467 



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— 10 — 



Primum, An liceat emere Redditus siue pen | 
siones aut Census perpetuos simpliciter. | 
Scd'm, An liceat tales Redditus seu pesio- | 
Dubium «J nes emere ad vitam simpliciter. | 

Tertiü, An liceat hmöi Redditns seu pen- | 

siones perpetuos vel ad vitam emere, cü j 

pacto Reemptionis apposito. | 

Dystichon Ade Wernheri | Themarensis | 

De prestante Piro gustato pira hec pie lector | 

Crede mihi dices . q3 bonus iste cibus | (ohne Punct). 

Tractatus. Copule et Con- | iunctionis s'm Bartholum. | 

Rückseite Holzschnitt (sitzender Richter). 

Quarto, 6 Blatt. Blatt 6 r : Impressum | Anno diu . 1514. ») Der 
Verfasser heisst auch Brunus ord. Carthus. 

Ex. Mainz, Seminarbibl., Inc. No. 429. — Karlsruhe, Nürnberg, 
Stadt-Bibl. — Panzer, annal. VII, 489 n. 8 und 11. 

12. Summula Antonij de | Rosellis, Juriil Doctoris famosissimi, | De 

Quadragesimalibus & alijs j Jeiunijs: Septe infrascriptis | Ques- 

tionibus decisis: | Sequitur. | 

Pria . Quid sit Jeiuniü . & vn di. ^ / A 

Scda . Quottuplex sit ieiuniü B 

Tertia. Qui astrlgät 9 ad Jeiuniü C 

Questio ^ Quarta Qual'r obseruet 9 Jeiu. / Sub lfa \ D 

Quinta Qui dies sint Jeiungdi E 

Sexta Jeiunia an possint 9 mu. F 

Septia . Quis sit effect 9 Jeiunij N G 

Quare sit instituta Quadragesima 

Qui sint gradus Jeiunij B 

An vxor prohibente uiro &c C 

Quo dicatur quis recte Jeiunare D 

Quot requirant 9 in Jeiunio D 

De quib 9 debet esse cömestio in ie. D 

Quando Jeiunium frangatur D 

Quis possit dispesare sup Jeiunijs F 
Quarto, 6 Blatt Antiqua. Blatt 6 r 11 Explicit Tractatus vtilis de Jeiu- 
nijs cöposit 9 p dfim | Antoniü de Rosellis vtriusq3 Juris Doc- 

torem J Impressum Oppenheym. | Anno dni. 1514. I 2 ) 
Ex. Mainz, Sem.-Bibl. No. 426. — Panzer VII, 489 No. 9. — Catal. 

bibl. Panzeri I, 165 n. 1247. 

13. Eynn Newe geordent | Rechebüchlein vf den | linien mit Reche 

pfeni | gen, den Jungen angenden zu | heüslichem gebrauch vnd 
hen | dein leichtlich zu lernen, mit fi- | guren vnnd Exempeln, I 
volgt hernach cler- liehen ange- tzeygt. | Holzschnitt | GEdrückt 



1) Nach dem Exemplare der Mainzer Seminarbibliothek. 

2) Nach dem Exemplare der Mainzer Seminarbibliothek. 

468 



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— 11 — 

zu Oppäheim. Am Ende : Getrückt zu Oppenheym. | Anno . oc . 
M . CCCCC . xini. 

Quart 6 + 24 gez. Blatt. Auf der Titelrückseite 16 Verszeilen, 
die als Acrostichon Jacobus Köbel ergeben, und Holzschnitt, 
dem 'Dietherichen Kemerer von Wormbs genant von Dalburgk' 
Oppenheim 1514 gewidmet. 1 ) 

München, Stadtbibliothek. Augsburg, Berlin. Weller No. 837. — 
Graesse IV, 37 nach Catalog Kloss p. 307. Im gleichen Jahre 
nachgedruckt zu Augsburg von Oeglin in Quarto. Graesse IV, 
37. Zapf, Augsburgs Buchdruckergesch. II, 73. XIV. 

1515. 

14. (Johann von Morssheim) 2 ) Spiegel des Regiments. | inn der Fürsten 

höfe, da Fraw Vntrewe | gewaltig ist. | Zu dem Leser. | Kümpt 
her lesent diss new gedieht | 18 Verszeilen | Getrückt zu Oppen- 
heim. | 
Am Ende: Geendet seligklich. [ 1515. | Signet | 
16 Blatt 4°. Mit kleinen Holzschnitten am Rande. 
Ex. Berlin und ehedem in Heyse's Besitz in Berlin. Neudruck 
von Goedecke in Bibliothek des literar. Vereins in Stuttgart 37 
(1856). — Heyse, Bticherschatz No. 1582. — Graesse, Literär- 
geschichte III, 1, 588. — Nachdrucke: Erfurt 1516. 4°. Strass- 
burg 1539. 4°. Frankfurt a. M. 1614. 12°; cf. Graesse a. a. 0. 
III, 1, 588. — Panzer, Annalen I, 384. 

15. Eyn New geordet Vysirbuch. Helt yn. Wie man vff eins yden 

Lands Eych vnd Mass etc. 
Am Ende: Gedruckt zu Oppenheim 1515. Quarto. 8 Bogen (= 32 
Blatt) mit Holzschnitten. Ex. Berlin. — Panzer, Annal. d. alt. 
d. Litt. 1, 385. — Joecher- Rotermund IV, 610. 1. — Graesse, 
tresor IV, 37. — Graesse, Literärgescbichte III, 1, 913. — 
Correspondenzbl. 1876, 51. — Naumann, Archiv VI, 164, kommt 
hiernach auch als Anhang zu Köbels Rechenbuch vor. — Lem- 
pertz, Bilderhefte 1856 V. 

16. JOANNIS TRITEMU | Abbatis saneti Jacobi apud Ilerbipolim: 

quondam vero Span- | hemensis: Liber Octo questionu ad Maxi- 
milianum Cesarem. | Prächtiger Holzschnitt, der Abt reicht dem 
Kaiser sein Buch dar. | 11 Cum priuilegio Cesaree maiestatis de 
nö imprimedo in regno. | imperio & terris suis necalubi impressis 
isthic vededis intra de- cenniü sub penis in priuilegio expressis 
dece marcarü auri puri et | amissione libroru eorundem omnium. 

! ) Der Widmungsbrief abgedruckt bei Zapf, Johann v. Dalberg, p. 170. 

2 ) Johann von Morsheim war Vogt in Genisheim a. Rhein, 1491, 19. Dec. 
bei Würdtwein, mon. Pal. VI, 7 als solcher vorkommend. Später ward er 
Pfalzer Hofmeister und kommt als solcher 1509 bei Oefele, Script, rer. Boica- 
rnm U, 492, 493 vor. Ueber ihn siehe auch (Pfeiffer-Bartsch) Germania XX, 
383; XXI, 66. 

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— 12 — 

Am Ende: 11 Impressum Oppenheym Impensis Iohänis | Hassel- 
bergen, de Angia Constätiensis | dyocesis. Anno dni. M. D. XV. | 
xx. Mensis Septembris. | 

Quarto, Sign. Ai — Jv, 39 Blatt. Antiqua.») 

Ex. Mainz Stadtbibl. (mehrfach), Wien k. k. Hofbibl., Heidelberg. 

Panzer VII, 489 n. 14. Die Ausgabe von 1511 bei Panzer VH, 488 
n. 6 ist jedenfalls nur Verwechslung mit dieser, wie schon 
Panzer vermuthete. Cf. D. H. Hegewisch, Gesch. Kaiser Maxi- 
milians des Ersten. Hamburg-Kiel 1782. H, 180, nur als Ver- 
muthung für 1511 Oppenheim in Quarto ausgesprochen. — Liste 
des livres de la bibliotheque de M. P. A. Bolongaro-Crevenna 
I, 129 n. 577. — Büttinghausen p. 14. — Catal. bibl. Panzeri 
I, 170 n. 1280. — Correspondenzbl. 1876 p. 41c). 

1 7. Breuis et magistralis explica | tio misse z omniü qne in | ea fiüt 

domini Hu-|gonis Cardi- '■ nalis. | Holzschnitt: Christus und die 
Schacher am Kreuze. | Impressum Oppenheym. | 
Am Ende : 11 Finitum nouiter Emendatü ac Impressum in Oppen- 1 
heym per Jacobum Kobel. Anno Virginei | partus. Millesimo 
quingentesimo | decimoquinto. | 2 Lindenblättchen. | 
Quarto, 16 Blatt, mit kleinem Holzschnitt Blatt 2 r , Antiqua. 2 ) 
Darmstadt. Panzer, Ann. VII, 490 No. 15; IX, 551, 15. 

1516. 

18. Kalender. Den Barbirern, vnd Gemeine volck, zu teglichem ge- 

prauch dynlich. | Kleiner Holzschnitt: Astrolog. | Darunter: Ge- 

trtickt zu Oppenheim. | 
Am Ende: Geendet . Anno . oc . 1516. 
12» der 16°, 48 Blatt, mit kleinen Holzschnitten. 
Panzer, Annalen Suppl. 140, 860 c . — Panzer, Bibliothekskatalog 

I, 219 n. 1617. 

19. OPVSCVLVM EN- 1 chiridion appellatum Ioannis _Aquile 3) Ferme 

de | omni ludorum generc. | AMATOREM LVDI | litterarum stu- 
diosum Hexasticho alloquitur Io. Hutichius. | Has aquilae pennas 
poteris bene voluere lusor. | Si iuuat ad vitam commoda ferro 
tuam. | Haec repetit lusus veterum: spectacula quae sint. | Et 
ludi hoc cupidae tempore gentis amor. | Ponderat haec varias 
leges. ex ordine tanto | Elige quod ludas. quae fugienda fuge. | 
IMPRESSVM | OPPEN- ! HEIM. | 



l ) Nach dem Exemplare der Stadtbibliothek zu Mainz. 

*) Nach dem Darmstadtcr Exemplare. 

3 ) Joh. Aquila (s. Halietus), Ordinarius der Juristenfacultät in Tübingen, 
übertrug dem Georg Siniler (aus Wimpf en), den er in der Vorrede orthosyn- 
thaticus nennt, die Correctur dieses Werkchens und widmete dasselbe (datirt 
1514) dem Bischöfe Lorenz (von Bibra) zu Würzburg. Cf. Steiff, Buchdruck 
in Tübingen, p. 239. Aus dieser Widmung entstand eine Ausgabe 1514, welche 
nicht existiren dürfte. 

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— 13 — 

Quart, 6 ungez. Blatt + 34 Blatt. 

Am Ende: Impressum Oppenheim. | Anno domini . 1 . 5 . 16. | *) 

Ex. Heidelberg, Karlsruhe, Nürnberg Stadtbibl., Tübingen. 

v. d. Linde, Geschichte u. Litteratur des Schachspiels II, 418 — 19. 

— Panzer VII, 490 n. 16. Diese Ausgabe ist jedenfalls mit 
der bei Panzer VII, 489, 10 einerlei. — Büttinghausen p. 15. 

— Catal. bibl. Panzeri I, 175 n. 1315. — Steiff, Buchdruck in 
Tübingen 239 n. 35. — Correspondenzblatt 1876, 51. 

20. Ioannis Aquile Philosophie | atq3 Iuriü Doctoris cösul- 1 tissimi 

Opusculum de { Potestate 7 vtilita- 1 te Monetarü. | Holzschnitt: 

Wappen mit Helmzierde (prächtige Darstellung). 
Quarto, 6 ungez. Blatt + 18 fol. Blatt, Antiqua. Blatt 18 v (= 24) 

Impressum Oppenheym. j Anno domini 1.5.1.6. | Mit Aquila's 

Rede an Johann Stoffler. 0. D. 2 ) 
Ex. Mainz Seminarbibl. Inc. 535. Heidelberg, Karlsruhe, Stuttgart. 

— Panzer VH, 490 n. 17; IX, 551, 17 (genauer). — Bibliotheca 
Menckeniana ed. H p. 225. — Steiff, Buchdruck in Tübingen 
p. 240, 36. 

21. OFFENBARVNG Der Sibillen Weissagungen, Mit vil Andern Pro- 

phecien künftiger ding, Dye noch biss zu Ende der weit ge- 
schehen sollen, Volgen hiernach, warhaftigklich angezeigt. | 
Holzschnitt: Abbildung einer Sibylle. | 

Am Ende: Getruckt zu Oppenheim. 1516. 

Mit blattgrossen Holzschnitten der Sibyllen, darauf kurze Weis- 
sagung aus einem der Propheten, die ebenfalls in kleinen Holz- 
schnitten beigefügt sind. 6 Vi Bogen Quarto. 

Panzer, Annalen, Suppl. 137 n. 838°. — Büttinghausen, incuna- 
bula p. 17. — Solgeri bibliotheca H, 115 n. 632. — Correspon- 
denzblatt 1876, 41 0- 

22. ORATIONES AD IN | duendü vestes missales ex bis que et Christo 

dno in | passione illata sunt: et in sacerdote significätur: ad | 
excitädä 1 celebraturo deuotione accomodatissime | OFFICIVM 
MISSE | pro gratiarü actione de adepta sanitate : | Im [ pressum 
: pro honore dei optimi maximi : et ad | gratificädü D. Herico 
de Helmstat venerabi j li Spirefi eccl'ie Decano : et collegij Suns- 
heimen. Preposito oc. | 

Quarto, Titel in Missaltype und Antiquamajuskel. Schrift Antiqua 
und Missaltype. 4 Blatt Blatt 3 r Holzschnitt: Mater dolorosa, 
wie auch in andern Drucken Köbels, Blatt 4 V : SV" Impressum 
Oppenheim. Anno 15 16. 3 ) 

Ex. in Giessen U.-Bibl. — Panzer VH, 490 n. 20. 



>) Nach einem Exemplare in meinem Besitz. 

2 ) Nach dem Exemplare der Mainzer Semiuarbibliothek. 

3 ) Nach dem Exemplare der Giessener U.-Bibliothek. 

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— 14 — 

23. COMEDIA THOME | Medij Veneti | que Epirota inscribitur. Festi- 

nitate verborum | iocisq3 amoenioribus lepidissima . cü difficiliü 
vocabulorü | omniü que in ea continentur interpretaciunculis, 
A Ioanne | Kneller in calce libelli annexis. | Petri Guntheri in 
Thomg Medij | Veneti ludicra comica: Indicatio | Ad Lectorem. j 
Cgdite Planipedes: veterumqß facessite Socci 

Cgdite Grgcorum pallia: cgde toga 
Nescio quid Graijs, quid Sarsinate, quid Vmbro 

Mains habet Thomg Scenica musa Medi. 
Ecce facetosos ludit risusqß iocosqß. 

Et salibus medijs gratia mellis inest. 
Atticus inde lepos scatet, & Romana venustas 

Delicium latij nascitur eloquij 
Hinc mirum est quantum noua fabula mulceat aures 

Nil quod poeniteat, pellege lector habes (ohne Punct). — 
Distichon Ioannis Knellerij. 
Hos sibi Musiphili capiant Azanippidos haustus 
Quos tenet hec placidis fabula salsa iocis. 
Ende (folio a unten): Impressum Oppenheim | Anno Diu 1516. | 
Quarto, 18 Blatt, 2 — 14 oben bezeichnet mit Fo . II etc. etc., die 
vier letzten Blatt (15 — 18) unbezeichnet. 1 ) 

2 Ex. München P. 0. Lat. 749 (1) 4<> und P. 0. Lat. 3 p 4°. 

Letzteres Exemplar enthält ausserdem zwischen folio II und 
III zwei oben nicht paginirte, nur unten wie folio III r. N. 
mit Aiij und Aiiij bezeichnete Blätter. Erstes Blatt Vorseite: 
PETRI GVNTHE-|ri Prologus in Thomg Medij Patri-|cij Ve- 
neti Epyrotam. | Rückseite : ARGVMEN- 1 tum in Epyrotam. 
Blatt U Rückseite: ERRATA QVE | obiter occurrere. | 
Panzer, Annal. VII, 490 n. 18. — Btittinghausen, incunabula p. 16. 

24. DIALOGVS LIBER- 1 TAT1S ECCLESI- 1 ASTICE DE- 1 FENSORI- \ 

us cum Imperatorum | sanctionibus : | Ederet haec nemo nisi rel- 
ligionis amator | Esset : et ad summü spes sibi certa deum | 
Hie valeat falso dicit qui crimine Kübel | Senciat in Christos: 
hie male iam pereat | 1 • H • | 11 Decretum Leonis deeimi in La- 
teraneii | concilio. Anno dni . 1514. emanatum. | H Sacrificnle 
perlege et ama quem odisti- | 
Auf der Rückseite: Omnia consilio prius experire | 53 armis. Vt 
nequit nimis. | Holzschnitt. | Errores etc. — Blatt 2 r : Summari' 
puilegiorü ab impatorib9 Friderico IL Carolo III. Sigismüdo 
ecerie et clero 9 cessorum. etc. — Blatt 4 V : Decretum Leonis etc. 
— Blatt 5 r (mit Sign. A): Dialogus . quo a laico obijciütur et 
a clerico solide et prout de iure dissoluütur vulgaria contra 
libertatem ecclesiasticä Argumenta, etc. 



') Nach den Münchener Exemplaren von dort mitgetheilt. 

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— 15 — 

4 + 14 Blatt mit Signatur A — Aiiij, B — Büj, C — Ciij. Quarto. 
Blatt 18 r am Schlosse: Dyalogus super libertate eccle- ] siastica 
feliciter finit. | Omnia consilio prius expire Qs armis, j Vt ne- 
quit Nimis. | Impressum Oppenheim. | Anno domini . 15.16 — 
Blatt 18 V leer.*) 

Ex. Wien k. k. Hof bibliothek, Karlsruhe Hofbibliothek. — Des 
Ioannis Lupi tractatus de libertate ecclesiastica bei Hain 6140 
bis 6143 ist von dieser Schrift verschieden. — Panzer VH, 490 
n. 19. — Büttinghausen p. 15. — Correspondenzblatt 1876 
p. 41 d). 

25. Eyn Neüwe Geteütscht | Büechlein, Inhaltende | Grosse Erberm- 

liche Ciagen, der | Synlichkeit vn des Schmertze 

IBelegerüg | 
ZerstorQg > vaterläts. 
Verbrenüg J 
Kranckheit des Leibs. 
Vff d3 alles Trostlich Antwurt | Der Vernunfft. | Am Ende: Ge- 
trückt zu Oppenheym. | Anno . oc . 1 . 5 . 1 . 6. | 
8 Blatt 4° mit 12 kleinen feinen Holzschnitten. — Uebersetzung 
Petrarcas durch Prof. Adam Wernher v. Themar in Heidelberg, 
von Köbel dem Ritter Hans Lantschad zu Steinach : Datum Oppen- 
heim Mötags noch Lauretij Anno oc. 1516 gewidmet. 
Berlin und München. Weller No. 1027. 

1517. 

26. Inhaltung diss Büchleins. | Eyn Ewangelisch Abc. In | dem, viel 

Götlicher Leren (Wie, vnd Was | Eyn yegkl icher Christen glau- 1 
biger mensch: von Got Bit|ten vnd Begeren solle) | begryffen 
sein. | Zwey Besunder verdynstliche | Gebetlein, Morgens vnd 
Obents, So man Aue | Maria, geleüt vnnd gebeht hat, Als bald, 
mit Andachte daruff (auss zweien | vrsachen yrer vffsatzung) 
zusprechen. | Drei kleine Holzschnitte. | Getrtickt zu Oppen- 
heym. | Am Ende: Getrückt zu Oppeheim. 1.5.1.7. 
Auf der Titel rückseite Holzschnitt, dai*über 13 Verszeilen von Köbel: 
Zu dem Leser Ia. Kö. 
Mensch vff diesser erd bedenck 

Dein Anfangk, der von Aschen ist, 
Dein hertz zu Got, in demut senck etc. 
6 Blatt Quart. — Freiburg i. Br. — Weller 1056. — Correspon- 
denzblatt 1876, 41g). — Hist.-polit. Blätter 82 (1878) p. 468. 

27. Eyn Netiw Rechebtich- | lein. Vff den Linien vü Spacie, Mit 

den | Rechenpfenninge : Ytzo : zu dez Zwey ten male, Mit viln 
Zusetzen, guten | Leren, vnnd Exempeln, Zu | Oppenheym Ge- 
ordent I Vnd Getrückt. I 



*) Mittheilung aus Wien. 

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— 16 — 

PYTHAGORAS. 
Der sagt fttr war. 
All dingk, durch Zal werd offenbar 
Drumb seh mich an, verschme mich nit 
Durch less mich vor, des ich dich bit 
Vnd merck, zum anfangk, meine leer 
Zu Rechens Kunst, dar durch dich keer 
Bistu gelert, so besser mich 
Wo ich geyrt, straff tugentlich. 
Rechenbanck. 
I. Banckier. IL Banckire. III. Banckir. | Darunter die drei 
Rubriken. Am Ende: Der Zweyt Track zu Oppen-|heym, mit 
vil zusetzen, Geordent vnd Getruckt. | M. CCCCC. XVII. | 
Quart, 6 + 46 gez. Blatt, mit Titeleinfassung und 3 Holzschnitten. 
Köbel hält seine Ausgabe trotz den Augsburger Nachdrucken 
1514 und 1516 für die zweite. 
München. Weller No. 1057. 

1518. 

28. Das new Rechenptichlein. Wie mann vff den Linien vnnd Spacien 

mit Rechenpfennigenn, Kauffmanschafft vnd Tegliche Handelun- 
gen, leichtlich rechenn lernen mag, zum dritten male gebessert 
vnd zu Oppenheym getruckt. Oppenheym. 1518. 

Quart. Berlin. Weller 1123. 

Graesse IV, 37 citirt eine Ausgabe Oppenheim 1522 in 8°. — 
Naumann, Archiv VI. 163. — Lempertz, Bilderhefte 1856, V. 

29. CALENDARTVM | ROMANVM MA- 1 gnum, Caesareg maiestati di- 

catum, D. Ioanne | Stoeffler iustingensi Mathematico | anthore. | 
QVIRINVS LAN1VS | Vebstatinus filioR illustris Floretij de Ve- 
ningen | ducalis cancellarij paedagogus | lectori. | AStrigeros 
quisquis punctim disquirere tractus | etc. (14 Verse). — Mit 
prächtiger Randbordüre, Reichswappen und Wappen deutscher 
Fürsten zeigend. — Auf der Rückseite des Titels das Druck- 
privileg 1518. Blatt 2 r die Widmung Stoefflers an Kaiser 
Max I. Blatt 3 r die Vorrede desselben sowie Köbels an Max I 
Blatt 4 r — 5 V Epigramme des Ioannes Alexander Brassicanus, 
Ulrich v. Hütten, Ioannes Brentius, Gaspar Dirobachius, Ioannes 
Cnellerus Wilensis, Martin Frech aus Ulm, Theobaldus Abascan- 
tius Bellicanus, Guolph. Victorius Sesenheimensis. 
Folio, 12 Blatt 0. P. + 74 + 6 (der Abacus regionum principa- 
tuum etc. mit Städteansichten), (Calendarium Romanum); mit 
Holzschnitten, roth und schwarz gedruckt, +44 + 2 Blatt «= 
138 Blatt. Blatt 44 r : Impressum in Oppenheym per Jacobum 
Kobel. etc. Die 24. | Martij Mensis. Anno 1518. I 1 ) 



*) Nach dein Exemplare zu Dannstadt. — Ein Exemplar dieses Drucks 

474 



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De Lapidu 
et Gemau. 



— 17 — 

Panzer, Annal. VII, 491 n. 21. — Büttinghausen p. 18. — (Schei- 
bel) Einleitung zur mathematischen Bücherkenntnis II, 86 f. — 
Moll, Joh. Stöffler 23. — Steiff, Buchdruck in Tübingen 241, 
39. — Correspondenzblatt 1876, 51. — Naumann, Archiv VI, 
163. — Graesse, Literärgeschichte III, 1, 928. — Kehrbach, 
Monumenta Germaniae paedagogica III, 269. 
Ex. Darmstadt (doppelt), Karlsruhe, Nürnberg germ. Museum, Mün- 
chen, Tübingen, Stuttgart, Wien Hofbibl. 
30. LIBER MINERALI- um Domini Alberti Magni, Alemanni. ex 
Lau- 1 gingen oriundus, Katisponensis Ecclesie | Episcopus, Vir 
in Diuinis scriptnris | Doctissimus, et in Secularis Phi | losophie 
SeTa Peritissimus | Sequitur; | 

| Materia. 
! Accidentibus. 
Causis. Locis 
Coloribus. 
Virtutibus 
Ymaginibus. 
[ Sigillis 
11 De Alchimicis Specieb9, Ope* | 
rationibus et Vtilitatibus. 

Origine, et Inuentiöe. 
Generatiöe, et Causis. 
Congelatione. 
Liquefactione. 
Ductibilitate. 
Cremabi litate. 
Colore, et Sapore. 
Operatione. 
Virtute. 

Transmutatione. 
Ad Emtores Thiloninus. 
I